Am Pilatusring 19 in Rothenburg geriet gestern Mittag ein Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Brand. Verletzt wurde dabei niemand.
Die Branddetektive der Luzerner Polizei ermitteln zurzeit die Brandursache.
Die Kantonspolizei Schwyz kümmert sich mit mehr als 300 Mitarbeitenden um die Abwendung drohender Gefahren und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.
Auch die Beratung der Bevölkerung zu präventiven Massnahmen übernehmen die Bediensteten der Kantonspolizei Schwyz.
Das 125-Jahr-Jubiläum des Ersten Zionistenkongresses verlief aus Sicht der Sicherheits- und Rettungskräfte positiv. Während der Tagung am Sonntag, 28. August sowie der Jubiläumsfeier am Montag, 29. August kam es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen.
Eine bewilligte Kundgebung gegen die Veranstaltung verlief friedlich.
Ein Autofahrer kollidierte am Samstag auf der Obernauerstrasse in Kriens mit einem vorausfahrenden Auto.
Vorgängig soll er im Zentrum von Kriens bereits mehrere Verkehrsdelikte begangen haben. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen, welche Beobachtungen gemacht haben.
Am Dienstagmorgen, 30. August 2022, kurz nach 07.00 Uhr, wurde in einem Lebensmittelgeschäft an der Längistrasse in Pratteln ein Mann von zwei unbekannten Tätern angegriffen und verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montag, 29. August 2022, ist es in Herisau zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Verletzt wurde dabei niemand.
Es entstand Sachschaden.
Am Montag, 29. August 2022, ist es in Urnäsch zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen. Der Motorradfahrer verletzte sich dabei leicht.
Es entstand Sachschaden.
Am Dienstagvormittag (30.08.2022), um 09:45 Uhr ist es auf der Brandisstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem 3-jährigen Mädchen gekommen.
Bei diesem Unfall wurde das Kind verletzt.
Am Mittwoch, 7. September 2022 finden auf dem Sechseläutenplatz diverse Wettkämpfe der „Weltklasse 2022“ statt.
Aufgrund der Auf- und Abbauarbeiten sind folgende Sperrungen nötig:
Beim Zusammenstoss mit einem Auto in Weinfelden wurde am Dienstag ein Motorradfahrer verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Kurz nach 4.30 Uhr war ein 60-jähriger Autofahrer auf der Kreuzlingerstrasse unterwegs und wollte links in die Konstanzerstrasse einbiegen.
Bei der Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto wurden am Montagabend in Märwil zwei Personen verletzt.
Sie mussten durch Rettungsdienst und Rega ins Spital gebracht werden.
Jedes Jahr verletzen sich bei Sportunfällen 430 000 Menschen aus der Schweiz. 129 davon sterben– vor allem Männer. Gestiegen ist in den vergangenen Jahren die Zahl der Sportunfälle mit Verletzten ab 65 Jahre, etwa beim Langlaufen und Bergwandern.
Dies zeigt die neueste BFU-Statistik „Status 2022“, die auch einen Überblick über das Unfallgeschehen im Strassenverkehr sowie im Bereich Haus und Freizeit bietet.
Zwischen Freitagabend und Montagmorgen, 26. bis 29. August 2022, ist eine unbekannte Täterschaft in Herisau in eine Zahnarztpraxis eingebrochen.
Es wurden mehrere Spezialgeräte entwendet. Der Deliktschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.
Bis am 3. September 2022 führt das Kommando Operationen mit der Luftwaffe die mehrtägige Übung „Stabante 22“ durch. Sie dient dazu, die Bereitschaft der Luftwaffe im Verteidigungsfall zu prüfen.
Im Zentrum stehen insbesondere die Durchhaltefähigkeit und Dezentralisierung.
Am Sonntag, 28. August 2022, führte die Kantonspolizei Uri mit dem Geschwindigkeitsmessgerät „LaserCam4“ auf der Furkastrasse, Gotthardpassstrasse sowie der Oberalppassstrasse Geschwindigkeitskontrollen durch.
Dabei wurden fünf Motorradfahrer und elf Personenwagenlenker mit stark überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Seit April 2022 sind der Kantonspolizei mehrere sexuelle Übergriffe auf Ziegen bekannt.
In einem Fall wurde die Täterschaft durch den Ziegenbauer in flagranti erwischt.
Am Montag (28.08.2022), kurz vor 16:30 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Velo und einem Auto gekommen.
Die 26-jährige Velofahrerin wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montagabend (29.08.2022), um zirka 18:10 Uhr, ist ein Auto auf der Autobahn A1 in Brand geraten.
Das Auto einer 45-jährigen Frau fing zwischen Meggenhus und St.Gallen Neudorf Feuer.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt und die Polizei Basel-Landschaft betreiben auch dieses Jahr wieder einen gemeinsamen Informationsstand an der AutoMobil Basel. Im Fokus stehen Fahrerassistenzsysteme. In der Schweiz steht der Bevölkerung erstmals ein Simulator der Automatisierungsstufe 3 zur Verfügung, bei welcher das Fahrzeug gewisse Funktionen selbständig durchführt und nicht mehr dauernd überwacht werden muss.
Wie gewohnt betreiben die Kantonspolizei Basel-Stadt und die Polizei Basel-Landschaft auch dieses Jahr einen gemeinsamen Informationsstand an der AutoMobil Basel vom 2. bis am 4. September. Diese findet heuer erstmals nicht in der Messe Basel, sondern im Kanton Basel-Landschaft in der St. Jakobshalle in Münchenstein statt. Erwartet werden rund 25'000 Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt ist frei.
Am Montagabend hat sich auf der Umbrailstrasse ein Verkehrsunfall ereignet.
Ein Motorradfahrer wurde dabei über die Leitplanke geschleudert und mittelschwer verletzt.
Dieses Frühjahr wurden zum vierten Mal grossflächig mit Wärmebildkameras ausgerüstete Drohnen zur Rehkitzrettung eingesetzt. Mit grossem Einsatz der Bündner Jägerschaft sowie der Landwirtinnen und Landwirte konnten so 552 neugeborene Rehe gefunden und vor dem möglichen Mähtod gerettet werden.
Das sind rund 85 mehr als im Vorjahr, welches bereits ein Rekordjahr darstellte.
Auf drei Schafalpen auf Gemeindegebiet von Klosters wurden im laufenden Alpsommer 60 Schafe durch Wolfsangriffe getötet und weitere 15 verletzt. Trotz der vorzeitigen Entladung einer Alp bleibt das Schadenpotential auf den übrigen Alpen hoch.
Zur Verhinderung weiterer Schäden verfügt der Kanton deshalb per 1. September den Abschuss eines Wolfs.
Zwei Sportsoldaten bestritten am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2022 im Baselbieter Ort Pratteln den Schlussgang: Nach einem an Spannung kaum zu überbietenden Kampf holte sich der Entlebucher Joel Wicki die Königskrone.
Nach rund 12 Minuten bezwang er den Emmentaler Matthias Aeschbacher, der zuvor zwei-, dreimal nahe am Sieg gewesen war. Wohl auch ein Grund, dass Joel Wicki beim Siegerinterview in der Arena vor ihm den Hut zog.
Während einer polizeilichen Intervention im Rahmen eines Unterstützungseinsatzes setzte ein Inhaftierter des Vollzugszentrums Bachtel am Sonntagabend seine Zelle in Brand.
Das Feuer konnte von der Feuerwehr mit Unterstützung des Personals gelöscht werden. Die Sanität war ebenfalls vor Ort.
Die Schweizer Armee unterstützt den Kanton Basel-Stadt bei den Sicherheitsmassnahmen für den Zionistenkongress.
Der Einsatz erfolgt subsidiär zu Luft, auf dem Wasser und an Land.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagnachmittag (27.08.2022) eine Motorradkontrolle durchgeführt.
Dabei wurden einerseits die Lenkenden, ihre Mitfahrenden und die Zweiräder überprüft. Andererseits wurde aber auch Prävention betrieben.
Am Montag kam es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall einer Lastwagenlenkerin. Der Lastwagen kippte und blockierte einen grossen Teil der Autobahn A1 in Richtung Bern.
Die Lenkerin wurde schwerverletzt ins Spital gebracht.
Bei einem Selbstunfall mit einem Motorrad sind am Sonntag (28.08.2022) ein 30-jähriger Lernfahrer und sein 33-jähriger Sozius verletzt worden.
Die beiden fuhren bergwärts auf der Unteren Geerenstrasse, als das Motorrad ausgangs einer Rechtskurve über den rechten Fahrbahnrand hinaus geriet und im Wald zu Fall kam.
Die Bemalung der Reussbrücke mit Smilies ist eine Aktion der Stadt Luzern. Ziel ist, die gegenseitige Rücksichtnahme im Fuss- und Veloverkehr zu fördern.
Am Dienstag, 30. August 2022, werden weitere Bodenbemalungen, Plakate und Postkarten gute Stimmung verbreiten und auf die Regeln auf den gemeinsam genutzten Verkehrsflächen hinweisen.
Am frühen Montagabend brach im Zürcher Kreis 1 ein Feuer in einem denkmalgeschützten Mehrfamilienhaus aus. Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, stand der Dachstock bereits in Vollbrand.
Eine Person konnte aus einer darunterliegenden Wohnung evakuiert werden. Es wurden keine Personen verletzt.
Am Montagnachmittag kollidierten auf der A2 bei Rothenburg zwei Fahrzeuge. Beim Unfall entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 30'000 Franken.
Da der Unfallhergang unklar ist, sucht die Luzerner Polizei Zeugen.
Auf dem Rastplatz Gurtnellen werden Ladeplätze für Elektrofahrzeuge sowie eine Trafostation gebaut.
Aus Sicherheitsgründen muss der Rastplatz während den Arbeiten gesperrt werden.
Am 25. August 2022, kurz vor 16.00 Uhr, fuhr ein 28-jähriger Schweizer mit seinem Personenwagen auf der Industriestrasse stadteinwärts.
Zur gleichen Zeit war ein 81-jähriger Schweizer mit seinem Velo auf der Fahrbahn unterwegs und es kam zur Kollision Höhe Industriestrasse 12 (Polizei.news berichtete).
Am Montag, 29.08.2022, 15.10 Uhr, ereignete sich auf der Waidlistrasse in Glarus ein Verkehrsunfall.
Die 41-jährige Lenkerin eines Personenwagens war auf dem Kirchweg in Richtung Bahnhofstrasse unterwegs und beabsichtigte nach links in die Waidlistrasse abzubiegen.
Im Rahmen der Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen werden im Tunnel Schänzli und in den Vorzonen Arbeiten ausgeführt.
Diese bedingen Sperrungen der Röhren in Fahrtrichtung Delémont und Basel sowie verschiedener Ein- und Ausfahrten. Um die Verkehrsbehinderung so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten nachts ausgeführt.
Die Gemeinde Glarus Nord und die Technischen Betriebe Glarus Nord sanieren die Werkleitungsanlagen entlang der Bahnhofstrasse Oberurnen im Abschnitt Rauti-Brücke bis zur SBB-Brücke.
Ebenso plant der Kanton Glarus im gleichen Abschnitt, den Belag sowie die Strassenabschlüsse zu ersetzen.
Am Dienstagmorgen (30.08.2022), in der Zeit zwischen 04:00 Uhr und 07:30 Uhr, sind der Kantonalen Notrufzentrale zwei Fahrzeugeinschleichdiebstähle gemeldet worden.
Im Zuge der eingeleiteten Fahndung der Kantonspolizei St.Gallen konnten zwei mutmassliche Täter festgenommen werden.
Der Spätsommer präsentierte sich heute nochmals (und wahrscheinlich letztmals) von seiner mehrheitlich sonnigen Seite. Sommerlich muteten auch die Gewitter am Vorabend südlich der Alpen an (mit „bildhübschen“ nächtlichen Erscheinungen).
Ab morgen ist mit eher unbeständigem Wetter zu rechnen und am Donnerstag hält meteorologisch gesehen bereits der Herbst Einzug.
Am Montagabend (29. August 2022) ist auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen.
Alle Bewohner konnten das Gebäude selbstständig verlassen.
Am Montagmittag ist in Balsthal beim Bahnübergang Gärbi eine Barriere umgefahren worden.
Die Polizei hat Ermittlungen zur verursachenden Person aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Montagvormittag (29.08.2022) ist in Langnau am Albis ein Personenwagen mit einem Kind kollidiert.
Dieses zog sich bei dem Unfall noch unbestimmte Verletzungen zu.
In den ersten zwei Schulwochen haben wir im ganzen Kantonsgebiet Schulwegüberwachungen an neuralgischen Punkten durchgeführt.
In Gesprächen machten wir die Kinder, deren Begleitpersonen sowie die Fahrzeuglenkenden auf die speziellen Herausforderungen im Strassenverkehr aufmerksam und gaben Empfehlungen ab.
In Zusammenhang mit der Integration der polizeilichen Aufgaben in die Kantonspolizei wird ab September nun auch in Grenchen das neue System für die Erfassung und Verarbeitung von Ordnungsbussen eingeführt.
Zudem wechselt die Verantwortung für die Verkehrsüberwachung vorzeitig zur Kantonspolizei Solothurn.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.