Am Sonntagabend, 28. August 2022, kam es im Nachgang zum Fussballspiel FC Zürich gegen den FC Basel zu tätlichen Auseinandersetzungen und einem Angriff mit Pyrotechnik gegen die Polizei.
Eine Person wurde verletzt.
Die Kantonspolizei Nidwalden hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft des Kantons Nidwalden den Hergang des vermeintlichen Raubüberfalls weitgehend geklärt.
Am Freitag, den 19. August 2022, um ca. 15:30 Uhr, wurde der Kantonspolizei Nidwalden ein bewaffneter Raubüberfall auf den Bahnhofkiosk in Stansstad gemeldet.
Am 26. Juli 2022 wurden auf dem Stockjigletscher in Zermatt menschliche Knochen und diverse Ausrüstungsgegenstände entdeckt.
Mittels DNA-Analyse konnte ein Alpinist identifiziert werden, der seit 1990 vermisst wurde.
Bei einem Brand in einer Zelle im Vollzugszentrum Bachtel in Ringwil (Gemeindegebiet Hinwil) ist am Sonntagabend (28.8.2022) ein Insasse verletzt worden.
Kurz vor 18.00 Uhr wurde die Kantonspolizei Zürich zu einem Unterstützungseinsatz ins Vollzugszentrum Bachtel aufgeboten.
Die Luzerner Polizei musste über das vergangene Wochenende zu mehreren Verkehrsunfällen ausrücken.
Zwei Personen mussten durch den Rettungsdienst hospitalisiert werden.
Wiederum konnten die Luzerner Strafuntersuchungsbehörden einen internationalen Drogenring aufdecken und die verantwortlichen Personen festnehmen. Im Kanton Luzern wurden sechs Personen festgenommen.
Zudem hat die Luzerner Polizei Drogen und Drogengeld sichergestellt. Mit der koordinierten Aktion konnte ein weiterer Erfolg gegen die organisierte Kriminalität erzielt werden.
Nach einem Raubüberfall am vergangenen Montag auf einen Tankstellenshop in Arbon hat die Kantonspolizei Thurgau einen Tatverdächtigen festgenommen.
Am Abend des 22. August bedrohte ein vermummter Mann die Angestellte eines Shops an der St. Gallerstrasse und erbeutete Bargeld sowie Zigaretten.
Am Montag, 29. August 2022, um circa 01.00 Uhr, haben zwei Unbekannte ein Restaurant an der Ackerstrasse überfallen und dabei den Besitzer verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte ihn ins Spital. Die mutmasslichen Täter sind noch flüchtig.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Zürich am Sonntagnachmittag (28.08.2022) einen Schnellfahrer gestoppt.
Der Motorradlenker war 53 km/h zu schnell unterwegs.
Am Freitag (19.08.2022), kurz vor 18 Uhr, ist es auf der Umfahrungsstrasse H16 zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen (Polizei.news berichtete).
Der beim Unfall schwer verletzte 26-jährige Autofahrer ist vergangene Woche im Spital seinen Verletzungen erlegen.
In der Zeit zwischen Samstagmorgen und Samstagabend (27.08.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Unterstrasse in eine Wohnung eingebrochen.
Durch die unverschlossene Eingangstür des Mehrfamilienhauses gelang die Täterschaft ins Gebäude.
Am Sonntagmittag (28.08.2022), kurz vor 12:30 Uhr, ist es an der St. Gallerstrasse zu einem Brand gekommen.
Ein Grill fing samt der Gasflasche Flammen auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses.
Am Sonntagabend (28.08.2022), kurz vor 19:30 Uhr, sind auf der Hubstrasse ein Motorrad und ein Auto kollidiert.
Der 21-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von zirka 9'000 Franken.
Am Sonntagabend (28.08.2022), um zirka 23:30 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen ein Mofa mit auffälliger Fahrweise gesichtet.
Das Mofa war auf der Rickenstrasse von Eschenbach Richtung St. Gallenkappel unterwegs.
Am Sonntagabend (28.08.2022), um zirka 20:45 Uhr, hat sich auf der Autobahn A13 ein Verkehrsunfall mit Sachschaden ereignet.
Ein unbekannter Autofahrer touchierte mit seinem Auto das Auto einer 62-jährigen Frau.
Am späteren Sonntagmorgen (28.08.2022) meldete eine Spaziergängerin, dass sie auf einem Parkplatz in Lohn zwei Hühner und einen Hahn festgestellt habe.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zur Stalladresse der drei Tiere.
Bei Gondo befinden sich oberhalb der A9 Simplon Felsblöcke, die eine mögliche Gefahr für die Sicherheit darstellen könnten und deshalb gesprengt werden müssen.
Für die Sprengung muss der Verkehr kurzzeitig angehalten werden.
Leutnant Pascale Meister, Leutnant Natalie Gmünder und Wachtmeister Kevin Brawand haben sich bei zwei Verkehrsunfällen mutig und fachkundig eingesetzt.
Sie haben mit ihrem Handeln Leben gerettet und schwere Folgeschäden verhindert.
Der Strassenraum im Zentrum von Eschenbach wird neu gestaltet und für alle Verkehrsteilnehmenden sicherer gemacht. Verbesserungen gibt es zudem auch beim Umsteigen im öffentlichen Verkehr.
Dadurch wird der Dorfkern als Aufenthaltsort attraktiver. Die Arbeiten starten Mitte September und dauern voraussichtlich bis Herbst 2023.
Am Sonntagabend, 28. August 2022, nach 18.00 Uhr, kam es in einer Sauna, welche sich im Keller eines Einfamilienhauses am Beckenmattweg in Diepflingen BL befindet, zu einem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt.
Am Sonntagabend (28.08.2022), um 19:05 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Selbstunfall eines Motorrades auf der Toggenburgerstrasse erhalten. Ein 32-jähriger Motorradfahrer war gestürzt. Trotz schneller erster Hilfe verstarb er noch am Unfallort.
Die Unfallursache ist unklar.
Bei einem Selbstunfall sind am Sonntagabend (28.8.2022) in Dübendorf ein Motorradfahrer und sein Sozius verletzt worden.
Etwa um 16.15 Uhr fuhr ein 30-jähriger Motorrad-Lernfahrer mit einem 33-jährigen Sozius auf der Untere Geerenstrasse in Dübendorf bergwärts Richtung Zürich.
Am Sonntagmittag verlor ein Motorradfahrer in Schöftland die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte.
Das Motorrad kollidierte in der Folge mit einem Fussgänger und verletzte diesen.
In Guttannen hat sich am Sonntagmittag ein Verkehrsunfall mit fünf involvierten Fahrzeugen ereignet. Zwei Motorradlenker wurden schwer verletzt und mussten mit jeweils einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen werden.
Die Hauptstrasse war für mehrere Stunden gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
Am Sonntag, 28. August 2022, um ca. 11.20 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrades mit Walliser Kontrollschild auf der Gotthardstrasse von der Passhöhe in Richtung Hospental.
Im Bereich «Mätteliboden» verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der Leitplanke des dortigen Ausstellplatzes.
Nicht nur in der Arena wurden grosse sportliche Leistungen vollbracht, auch das Publikum verhielt sich am ESAF 2022 sportlich fair und sorgte dafür, dass das Fest für die Baselbieter Blaulichtorganisationen ohne nennenswerte Zwischenfälle verlief.
Die Polizei Basel-Landschaft ist mit dem Verlauf des ESAF sehr zufrieden.
Was für ein Kampf! Herzliche Gratulation dem neuen Schwingerkönig Joel Wicki. Wir wünschen Euch allen eine gute Heimreise und bedanken uns für die tollen Begegnungen und das friedliche Fest.
Bitte habt auf den Strassen und an den Bahnhöfen ein wenig Geduld. Wir werden unser Bestes tun, um Euch eine zügige Heimreise zu ermöglichen.
Bei einem Diebstahl sind in Männedorf die regional bekannten Holzskulpturen der Comic-Figuren Asterix und Idefix gestohlen worden.
Am Sonntagvormittag meldete ein Mann der Kantonspolizei Zürich, dass die von ihm erschaffenen Holzskulpturen von ihrem Standort an der Bergstrasse in Männedorf gestohlen worden seien.
Am Sonntagnachmittag rückte die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern aufgrund eines Zimmerbrandes an den Asterweg im Felsenauquartier aus.
Beim Eintreffen lokalisierten die Einsatzkräfte das Feuer in einer Wohnung im Erdgeschoss.
Am Sonntagmorgen, 28. August 2022, kurz nach 10.45 Uhr, ereignete sich in der Bennwilerstrasse in Bennwil BL ein Selbstunfall, wobei ein Motorradlenker ohne Fremdeinwirkung stürzte - Lenker und Mitfahrerin wurden dabei verletzt.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr eine grössere Anzahl Motorradfahrer in einer lockeren Kolonne, aus Richtung Niederdorf kommend, in der Bennwilerstrasse in Bennwil BL Richtung Diegten.
Vom 23. bis 27. August 2022 hat in den Gemeinden Rümlang und Opfikon das ZURICH OPENAIR stattgefunden.
Die Kantonspolizei Zürich zieht eine positive Bilanz.
Am Samstagnachmittag (27.08.2022), um 14.45 Uhr ist es auf der Pulvermühlestrasse, Höhe "ap n daun" zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen.
Der Motorradfahrer wurde dabei verletzt.
Am Samstag, 28. August 2022, um circa 03.10 Uhr hat ein 34-jähriger Mann einen 19-Jährigen im Bahnhof SBB verletzt. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Verletzten zur Abklärung ins Spital.
Die SBB Transportpolizei konnte den Tatverdächtigen anhalten, die Kantonspolizei Basel-Stadt nahm ihn im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt fest.
Am Samstag, 27. August 2022, ist es auf der Strecke zwischen St. Peterzell und Schönengrund zu mehreren Beschädigungen durch einen fahrenden Traktor gekommen.
Verletzt wurde dabei niemand. Es entstand Sachschaden.
Am Sonntagmorgen, 28. August 2022, erlitt ein E-Bike-Fahrer bei einer Selbstkollision in Trachslau erhebliche Verletzungen.
Der 46-Jährige fuhr kurz vor 6 Uhr auf der Trachslauerstrasse in Richtung Alp- thalerstrasse.
Auf der Autobahn A1 bei Oberbipp waren am Samstagnachmittag vier Fahrzeuge in eine Auffahrkollision verwickelt. Zwei Personen sind zur Kontrolle in ein Spital gebracht worden.
Die Fahrbahn in Richtung Zürich war für etwas mehr als eine Stunde nur einspurig befahrbar.
Am Samstag (27.08.2022), kurz vor 13:30 Uhr, sind auf der Toggenburgerstrasse, Höhe Migrolino, zwei Autos zusammengestossen.
Dabei wurden ein 25-jähriger Autofahrer und sein 53-jähriger Beifahrer leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte die beiden Männer ins Spital.
Am Samstagnachmittag (27.08.2022), kurz vor 15:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass in einem Mehrfamilienhaus im Städtchen Wasser aus der Decke dringe und starker Rauchgeruch wahrgenommen werde.
Wie sich herausstellte, war es zu einem Boilerbrand gekommen. Dadurch wurde eine Wasserleitung beschädigt.
Am Samstag (27.08.2022), kurz nach 21 Uhr, sind auf der Oberdorfstrasse zwei Autos zusammengestossen. Ein 40-jähriger Autofahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Eine 41-jährige Autofahrerin wurde ebenfalls leicht verletzt. Sie verzichtete jedoch auf eine Spitaleinweisung.
Am Samstagabend (27.08.2022), kurz nach 20 Uhr, ist ein 25-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Flawilerstrasse verunfallt. Das Auto kam von der Fahrbahn ab, schleuderte über die Wiese und überschlug sich in einem abfallenden Wiesenbord mehrfach.
Der Autofahrer blieb unverletzt.
Am Samstagnachmittag (27.08.2022), kurz vor 14:10 Uhr, sind auf der Amdenerstrasse, Höhe Bellvuestrasse, ein Motorrad und ein Auto zusammengestossen.
Der 36-jährige Motorradfahrer wurde dabei verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Hefenhofen eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Um 1.50 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Grundholzstrasse eine Autofahrerin, die zuvor durch ihre Fahrweise aufgefallen war.
Ein Jugendlicher stieg am Samstagnachmittag (27.08.2022) an der Martinsbruggstrasse aus einem Bus aus und überquerte hinter dem Fahrzeug die Strasse.
Hierbei kam es zu einem Unfall mit einem entgegenkommenden Bus. Der 14-Jährige wurde mittelschwer verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.