Unsere „Kinderbändeli“ zahlen sich aus. Dank ihnen haben am ESAF 2022 schon viele Kleinen zurück zu ihren Eltern gefunden.
Solltet Ihr noch welche brauchen, im Chalet der Polizei Basel-Landschaft könnt Ihr sie beziehen.
Eure Polizei Basel-Landschaft
Am Samstagnachmittag ist es auf der Pulvermühlestrasse in Chur, zu einem Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Ein 57-jähriger Motorradfahrer fuhr aufwärts über die Pulvermühlestrasse in Richtung Stadtzentrum. Zur gleichen Zeit fuhr eine 36-jährige Autofahrerin aus einem Parkfeld an der Pulvermühlestrasse.
Im Rahmen der Motorradkampagne „KEIN RISIKO! – KEIN LÄRM!“ hat die Kantonspolizei Zürich am Samstagnachmittag (27.08.2022) an der Tösstalstrasse in Lipperschwendi und in Sternenberg eine Motorradkontrolle durchgeführt und dabei Lenkende, Mitfahrende sowie die Zweiräder überprüft.
Während der mehrstündigen Kontrolle wurden rund 60 Motorradlenkende angehalten.
Am Samstagmittag hat sich in Seftigen ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen ereignet. Eine Lenkerin wurde schwer verletzt mit der Rega ins Spital geflogen. Zwei leicht verletzte Lenker und eine verletzte Beifahrerin wurden mit zwei Ambulanzen ins Spital gefahren.
Die Strasse war für mehrere Stunden gesperrt.
Am Freitagnachmittag, 26. August 2022, kurz nach 15.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit deutschen Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse von der Passhöhe in Richtung Hospental.
Im Bereich «Altstegboden» beabsichtige der 53-jährige Lenker vor ihm fahrende Fahrzeuge zu überholen.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (27.08.2022), in der Zeit zwischen 20:30 Uhr und 7:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in die Badi Goldach eingebrochen.
Sie verschaffte sich Zutritt auf das Gelände.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (27.08.2022), in der Zeit zwischen 17:15 Uhr und 7:30 Uhr, sind unbekannte Täterschaften in zwei Firmen an der Buechstrasse eingebrochen.
Sie verschafften sich jeweils gewaltsam Zutritt in die Gebäude, brachen dort weitere Türen auf und durchsuchten die Räume.
Anlässlich des 125-Jahr-Jubiläums des Ersten Zionistenkongresses mussten verschiedene Sicherheitsmassnahmen ergriffen werden.
Diese umfassen auch ein Flugverbot für Drohnen, das ab Sonntag, 28. August 2022, 06.00 Uhr bis Montag, 29. August 2022, 24.00 Uhr gilt.
Am Freitagnachmittag ist es auf der Autobahn A13 in Landquart zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Wohnmobil gekommen.
Zwei verletzte Personen.
Am Freitag (26.08.2022), kurz vor 23:10 Uhr, hat ein 19-jähriger Autofahrer auf der Mühlefeldstrasse einen Selbstunfall mit seinem Auto verursacht. Wie sich herausstellte war der Mann nicht im Besitz eines Führerausweises, das Auto war weder betriebssicher noch eingelöst und die angebrachten Kontrollschilder gestohlen.
Der Mann blieb unverletzt.
Am Freitag (26.08.2022), kurz vor 17:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Badeunfall am Vorderer Schwendisee erhalten.
Trotz schnellem Eintreffen der Rettungskräfte verstarb ein 43-jährige Brite noch vor Ort.
Von Donnerstagabend bis Freitagmittag, in der Zeit zwischen 22 Uhr und 11:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Bildstöcklistrasse eingebrochen.
Sie begab sich ins Treppenhaus und brach dort die Wohnungstür auf.
Am Freitag (26.08.2022), kurz nach 12:50 Uhr, ist ein 29-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Magdenauerstrasse verunfallt. Er musste mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Eine bei ihm durchgeführte Atemalkoholmessung zeigte einen zu hohen Wert an.
In der Nacht auf Samstag kollidierte eine Autolenkerin auf der A3 bei Effingen mit einem entgegenkommenden Reisecar. Die Insassen des Personenwagens wurden verletzt.
Die Autobahn blieb während mehreren Stunden gesperrt.
Am Freitagabend (26.08.2022) haben zwei Jugendliche am Bohl eine Strassenbahn übersehen, als sie die Strasse überqueren wollten. Sie rannten hierbei gegen die Bahn und stürzten zu Boden.
Beide verletzten sich leicht und mussten zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Am Freitagabend (26.08.2022) ist es an der Verzweigung Oberstrasse/Geltenwilenstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Personen verletzten sich leicht. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Am späteren Montagvormittag (22.08.2022) hat ein mutmassliches Diebespaar mehrere hundert Franken aus einem Einfamilienhaus in Rüdlingen gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall bzw. zu den beiden Tatverdächtigen.
In Chur ist es in der Nacht auf Samstag (27.08.2022) zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Autofahrer versuchte sich einer Polizeikontrolle zu entziehen.
Eine Person wurde dabei verletzt.
Der Wolfhäldler Ortsteil Mühltobel hat sich in den vergangenen Jahren erfreulich entwickelt, wodurch auch die Schülerzahlen zunahmen. Daher wurde nun an der Kantonsstrasse Wolfhalden–Zelg–Walzenhausen im Hinterbühle ein neuer Fussgängerübergang erstellt.
Die Planung und die Arbeiten konnten fristgerecht auf den Schulanfang abgeschlossen werden.
Am Freitag, 26.08.2022, ca. 14.00 Uhr fuhr ein Personenwagen entlang dem Klöntalersee Richtung Glarus und kollidierte ohne Dritteinwirkung in der Folge derart mit dem rechtsseitigen Strassenzaun, dass das Fahrzeug auf die Seite kippte.
Personen wurden dabei nicht verletzt.
Die Schweizer Armee unterstützt den Kanton Basel-Stadt bei den Sicherheitsmassnahmen für den Zionistenkongress. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen.
Die Zusammenarbeit zwischen der Kantonspolizei Basel-Stadt und der Armee ist eingeübt und funktioniert.
Die Schweizer Armee empfängt Sie vom 26. bis 28. August 2022 an ihrem Stand am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Pratteln (BL). Besuchen Sie uns und erfahren Sie mehr über friedensfördernde Missionen oder die Luftwaffe.
Auch können Sie dank unserer 360-Grad-VR-Brille einen virtuellen Flug mit der Patrouille Suisse erleben oder einen Leopard-Panzer fahren.
Heute sind es genau zwei Jahre her, seit wir das neue Wachengebäude am Flughafen Zürich in Betrieb nehmen konnten. Sie hat sich bestens bewährt.
In der Wache arbeiten Mitarbeitende der Sanität, der Berufsfeuerwehr und der Zentralen Dienste gemeinsam unter einem Dach.
Frühschicht bei der Mobilen Polizei (MOP): Wir treffen uns in Oensingen zum Briefing und besprechen den Tag. Während unserem Praxisjahr absolvieren wir Polizeischüler/-innen einen gut zweimonatigen Stage bei der MOP.
Für uns bedeutet das neue Einblicke in eine weitere Abteilung, um das breite Spektrum der Polizeiarbeit noch besser kennenzulernen.
Am Freitagmorgen ist es auf der Autostrasse A13 in Medels zu einer Frontalkollision von zwei Personenwagen gekommen.
Alle Fahrzeuginsassen wurden verletzt.
In der Nach auf Freitag (26.08.2022) ist es an der Schmidheinystrasse zu zwei Einbrüchen in Geschäfte gekommen. Dabei wurde Bargeld im Gesamtwert von mehreren tausend Franken entwendet.
Der entstandene Sachschaden wird auf über 1'000 Franken geschätzt.
Am Freitag (26.08.2022), kurz vor 10 Uhr, ist es an der Industriestrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Zwei Arbeiter stiegen für Fensterreinigungsarbeiten auf ein Vordach. Dieses liess nach und ein 25-jähriger Arbeiter stürzte durch das Dach auf den Boden.
Die Ermittlungen zum Brand eines Bauernhofs in Bollodingen von Mitte März sind abgeschlossen.
Gemäss den Erkenntnissen brach das Feuer im Ökonomieteil aus.
Am Freitagmittag, 26. August 2022, kurz nach 12.00 Uhr, ereignete sich in der Sternenfeldstrasse in Birsfelden BL ein Selbstunfall, wobei ein Radfahrer ohne Fremdeinwirkung stürzte und sich dabei schwere Verletzungen zuzog.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 59-jährige Lenker eines E-Bikes auf dem Radweg, entlang der Sternenfeldstrasse, Richtung Birsfelder Hafen.
Der Motorradfahrer, welcher am Donnerstag vor einer Woche bei einem Verkehrsunfall in Susch schwer verletzt worden war (Polizei.news berichtete), ist am vergangenen Mittwoch verstorben.
Der 28-Jährige stürzte am Donnerstag, 18. August 2022 auf der Talfahrt vom Flüelapass kommend in Richtung Susch.
Die Luzerner Polizei hat am Montag in Rothenburg eine illegale Drogenhanf-Indooranlage entdeckt. Der Betreiber der Anlage wurde festgenommen.
Die Drogenhanfpflanzen wurden vernichtet.
Von Donnerstag, 01. September bis Sonntag, 04. September 2022 findet das 18. internationale Arosa Classic Car Bergrennen statt.
Dies kann zu Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten führen.
Am Donnerstagabend ist in Worb ein Velofahrer bei einem Unfall schwer verletzt worden. Er kollidierte mit einem Postauto und wurde unter diesem eingeklemmt.
Trotz sofortiger Rettungs- und Reanimationsmassnahmen verstarb der junge Mann wenig später im Spital.
Divisionär Thomas Kaiser gibt nach mehr als 7 Jahren die Führung der Logistikbasis der Armee in die Hände seines Nachfolgers, Divisionär Rolf Siegenthaler.
Anlässlich seiner Übergaberede im Armeelogistikcenter Grolley schaut er mit Freude und Dankbarkeit auf die bewegten Jahre der LBA zurück.
Am frühen Freitagmorgen, 26. August 2022, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 1 zwei Jugendliche fest, die zuvor zwei Personen im Kreis 5 und Kreis 1 mit einer Stichwaffe bedroht und ausgeraubt haben.
Kurz nach 1.45 Uhr meldete sich ein 44-jähriger Mann auf der Regionalwache City der Stadtpolizei Zürich.
Am Freitag (26.08.2022), um zirka 10:30 Uhr, sind bei einem Abbiegmanöver beim Autobahnzubringer zwei Autos zusammengeprallt. In der Folge wurde ein Lastwagen ebenfalls touchiert.
Bei der Kollision wurden zwei Personen verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Autos entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstagnachmittag, 25. August 2022, ereignete sich in Winterthur-Grüze ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger.
Der Fussgänger wurde dabei mittelschwer verletzt.
Am Freitagmorgen ist in Bern ein Mann von einer Brücke auf die Autobahn A6 gefallen. Er wurde dabei schwer verletzt und in kritischem Zustand in ein Spital gebracht. Der betroffene Autobahnabschnitt war für rund 45 Minuten gesperrt.
Aktuell steht eine Selbsthandlung im Vordergrund.
Am Donnerstagmorgen (25.08.2022), kurz nach 4 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Wegenstrasse in ein Verkaufsgeschäft eingebrochen.
Durch das Aufbrechen der Eingangstür verschaffte sie sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude. Im Innern stahl sie Bargeld mit derzeit unbekanntem Wert.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (25.08.2022), ist eine unbekannte Täterschaft an der Egglihaldenstrasse in ein Materiallager einer Baustelle eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich Zutritt zum Baustellengelände.
Am Donnerstagnachmittag (25.08.2022), um 15:10 Uhr, sind auf der Allmeindstrasse im Kreisverkehr ein Auto und ein E-Trottinett zusammengeprallt.
Der 13-jährige E-Trottinettfahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Er war nicht fahrberechtigt. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstagabend (25.08.2022), kurz vor 20:30 Uhr, sind auf der Bischofszellerstrasse ein Auto und ein Lieferwagen zusammengeprallt. Dabei wurde die Autofahrerin leicht und der Lieferwagenfahrer unbestimmt verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von zirka 14'000 Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.