Am Freitagnachmittag ist es in Landquart auf der Nationalstrasse N28 zu einer heftigen, primären seitlichen Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Durch den heftigen Aufprall kam es zu einer Folgekollision mit einem Lastwagen mit Anhänger. Eine Person zog sich dabei Verletzungen zu.
Am frühen Samstagmorgen (16.12.2023) fuhr ein Automobilist beim Gaiserbahnhof auf die Gleise.
Bei einem Fussgängerübergang bog er ab, durchbrach eine Fussgängerabschrankung und fuhr weiter. Danach überquerte er zwei Rangiergleise, wo er anschliessend angehalten werden konnte. Der 21-jährige Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Donnerstag (14.12.2023) ereignete sich auf der Rosenbergstrasse eine Kollision zwischen einem Postauto und einem Auto. Verletzt wurde niemand. Der Autofahrer fuhr nach der Kollision weiter, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Die Polizei sucht Zeugen.
Der Löschberg-Basistunnel ist seit heute 9 Uhr wieder für den Bahnverkehr geöffnet und einspurig befahrbar.
Personenzüge verkehren wieder ohne Einschränkungen durch den Lötschberg-Basistunnel.
Im Kanton St.Gallen ist es zwischen Freitagnachmittag und Samstagmorgen (16.12.2023) zu mehreren Einbruchdiebstählen gekommen.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken. Entwendet wurden vor allem Schmuck und Bargeld.
Am Freitag (15.12.2023), gegen 17:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurde eine 47-jährige Autofahrerin leicht verletzt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen im abendlichen Verkehr auf der Autobahn A1.
Am Freitagabend, 15. Dezember 2023, ist es in Lustmühle, zu einem Selbstunfall gekommen.
Der Lenker verletzte sich dabei leicht. Am Personenwagen entstand Totalschaden.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen ist am frühen Samstagmorgen (16.12.2023) in Birmensdorf hoher Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitag, 15. Dezember 2023, circa 17.15 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand in der Holeestrasse ausrücken müssen. Sie hatte das Feuer rasch unter Kontrolle.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte zwei Personen zur Abklärung ins Spital. Im Einsatz stand zudem die Kantonspolizei Basel-Stadt.
Die installierten Hochwasserschutzmassnahmen bleiben über das Wochenende bestehen.
Die Bevölkerung wird gebeten, die Hochwasserchutzmassnahmen zu respektieren und keine Manipulationen daran vorzunehmen.
Die Polizistinnen und Polizisten in Ausbildung der Schule Granges-Paccot 2022 wurden heute in der Kathedrale St. Nikolaus in Freiburg vereidigt.
Es handelt sich um den zweiten Freiburger Jahrgang, der den eidgenössischen Fachausweis nach dem neuen Konzept der zweijährigen Ausbildung erlangt hat. Die Zeremonie fand in Anwesenheit der politischen, richterlichen und religiösen Behörden des Kantons statt.
Heute Freitag, 15. Dezember 2023, um ca. 09.50 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri durch das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG – und dank der Zusammenarbeit mit fedpol - über ein verdächtiges Fahrzeug, welches sich in einer norditalienischen Ortschaft der Kontrolle entzog, informiert.
Weiter wurde bekannt gegeben, dass der Lieferwagen mit französischen Kontrollschildern in den Gotthard-Strassentunnel eingefahren ist.
Am Freitagnachmittag, 15. Dezember 2023, fand in der Kirche St. Gallus in Wassen die feierliche Inpflichtnahme- und Beförderungsfeier der Kantonspolizei Uri statt.
Der Urner Sicherheitsdirektor, Landesstatthalter Dimitri Moretti, nahm drei Polizisten und zwei Polizistinnen offiziell in Pflicht, vier Polizisten und eine Polizistin wurden anlässlich der Feier in einen höheren Dienstgrad befördert. Die Musikformation Anna Schnüriger / Amando Gnos / Beda Bossart umrahmte den feierlichen Inpflichtnahme- und Beförderungsakt musikalisch.
Am Donnerstagmorgen, 14. Dezember 2023, konnte die Kantonspolizei Schwyz um 05.25 Uhr an der Luzernerstrasse in Merlischachen einen 23-jährigen Schweizer festnehmen.
Der Mann steht im Verdacht an der Bahnhofstrasse in Küssnacht einen Einbruch in ein Verkaufsgeschäft und mehrere Einbruchversuche verübt zu haben.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen 5:30 Uhr (15.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Papeterie an der Marktgasse eingebrochen.
Dabei entwendete die Täterschaft rund 500 Stück hochwertige Schreibstifte mit einem Wert von mehreren hunderttausend Franken.
Nachdem die Kantonspolizei die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal infolge personeller Lücken bereits seit April 2023 im Bereich der lokalen Sicherheit unterstützt hat, werden diese Unterstützungsleistungen per 1. Januar 2024 erhöht und der Polizeiposten Wettingen gemeinsam betrieben.
Mit einer neuen Vereinbarung zwischen dem Kanton Aargau und der Gemeinde Wettingen wird die Gewährleistung der lokalen Sicherheit in den Limmattaler Gemeinden Bergdietikon, Killwangen, Neuenhof, Spreitenbach, Würenlos und Wettingen per 1. Januar 2024 neu geregelt.
Bei einer umfangreichen Kontrolle auf der Dreirosenanlage kam es zu einer Festnahme sowie der Sicherstellung von Betäubungsmitteln, Waffen und mutmasslichem Einbruchswerkzeug.
Auch Diensthund Mio wurde fündig.
In einer Nacht Ende November wurde in Soazza in ein Einfamilienhaus und zwei davor parkierte Autos eingeschlichen.
Die Bewohnenden erwachten, wonach die Täterschaft flüchtete.
In der Nacht auf Freitag, 15. Dezember 2023, kam es in der Dachstockwohnung eines Mehrfamilienhauses in Dulliken zu einem Brand.
Mehrere Bewohner der Liegenschaft mussten vorsorglich evakuiert werden. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn abgeklärt.
Viele kennen das: Ein Auto fährt im Dunkeln nur mit Tagfahrlicht oder ganz ohne Licht.
Ein paar Tipps, wie sich das verhindern lässt: Bei Fahrzeugen ohne Tagfahrlicht ist immer mit Abblendlicht zu fahren.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung ist es der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf den 14. Dezember 2023 in Trimbach gelungen, zwei mutmassliche Einbrecher anzuhalten.
Die beiden Marokkaner wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Bei einer Kollision zwischen zwei Personenwagen sind am späten Donnerstagabend (14.12.2023) in Effretikon drei Personen verletzt worden.
Gegen 23.45 fuhr ein 28-jähriger Lenker mit seinem Auto auf der Kempttalstrasse Richtung Autobahn.
Am 14. Dezember 2023 haben die Abteilung Wald und Naturgefahren des Kantons Glarus, die Gemeinde Glarus Süd und die Glarnersach über die ereignisbezogene Gefahrenkarte zur Rutschung Wagenrunse und die daraus abgeleiteten Entscheide und Folgen informiert.
Der Auftraggeber der ereignisbezogenen Gefahrenkarte Wagenrunse Schwanden ist die Abteilung Wald und Naturgefahren des Kantons Glarus. Am 14. Dezember 2023 informierten die zuständigen Fachleute die Betroffenen über die Entwicklung und Bedeutung der Gefahrenkarte.
Am Donnerstag (14.12.2023), kurz nach 16:45 Uhr, ist es auf der Rheinstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Eine 18-jährige Frau wurde leicht verletzt.
Am Donnerstag (14.12.2023), kurz nach 17:45 Uhr, ist es auf der Auerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 17-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (14.12.2023), in der Zeit zwischen 23:15 Uhr und Mitternacht, ist es in einem Gewächshaus an der Unterfeldstrasse beim Schulhofareal der Primarschule Stäpfli zu einem Brand gekommen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen. Verletzt wurde niemand.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (14.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Multergasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die Hintertüre gewaltsam Zugang zum Innern des Gebäudes.
Am Donnerstag (14.12.2023), kurz nach 6:30 Uhr, streifte ein 47-jähriger Autofahrer an der Industriestrasse in Rorschach eine sich senkende Bahnschranke.
Anschliessend prallte er an der Splügenstrasse gegen eine Hausfassade und touchierte danach in Goldach (siehe Titelbild) beim Segelkreisel das Auto einen 74-jährigen Mannes. Der Autofahrer war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.
Am Donnerstag (14.12.2023), kurz nach 22 Uhr, meldete eine aufmerksame Bürgerin der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen, dass bei ihren Nachbarn an der Churfirstenstrasse eingebrochen werde.
Die Kantonspolizei St.Gallen rückte mit mehreren Patrouillen vor Ort aus.
Heute Freitag, 15. Dezember 2023, kurz nach 01.30 Uhr, ereignete sich auf der Baustelle zur zweiten Röhre des Gotthard-Strassentunnels ein Arbeitsunfall.
Aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen löste sich von der Decke ein Spritzbetonstück und traf einen 45-jährigen Arbeiter.
Im Bereich der Verzweigung Grenchenstrasse/Untere Steingrubenstrasse in Solothurn kam es am Donnerstagnachmittag, 14. Dezember 2023, zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, entfernte sich die mutmassliche Verursacherin von der Unfallstelle. Zur Ermittlung dieser Frau sucht die Polizei Zeugen.
In der Nacht wurden die Feuerwehr und die Kantonspolizei alarmiert, weil vor einer Doppelhaushälfte in Villars-sur-Glâne mehrere Fahrzeuge in Brand geraten waren.
Es wurde niemand verletzt und der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Eine Ermittlung ist im Gange, um die genauen Umstände des Brandes zu klären.
Auf der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz sind während der kommenden Festtage keine Nachtsperrungen geplant.
Vom 22. Dezember 2023 bis zum 8. Januar 2024 bleibt die A8 nachts durchgehend offen. Zudem bleibt die Strecke zwischen Iseltwald und Interlaken-Ost in Fahrtrichtung Interlaken bis im August 2024 ebenfalls nachts offen.
Am Donnerstagmittag (14.12.2023) hat sich in Osterfingen eine seitliche Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurden drei Personen verletzt. An den beiden Unfallautos entstand grosser Sachschaden.
Im Dezember gibt es in der Schweiz sechsmal mehr Brände als im November, das geht aus den Angaben der Beratungsstelle für Brandverhütung hervor. Die zunehmende Anzahl ist vor allem auf unachtsamen Umgang mit Adventskränzen und Weihnachtskerzen zurückzuführen.
Die Kantonspolizei St. Gallen gibt Tipps für den sicheren Umgang mit Weihnachtsbaum und Adventskranz.
Am Freitagmorgen, 15. Dezember 2023, kam es im Kreis 12 zu einer Kollision zwischen einem Tram und einem Kind. Dieses erlitt dabei schwere Verletzungen.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Mittwoch (06.12.2023) kam es an der St. Jakob-Strasse zu einem Verkehrsunfall, wobei ein Rollerfahrer stürzte.
Da der Unfallhergang nicht restlos geklärt werden konnte, sucht die Stadtpolizei St.Gallen Zeugen.
Am Donnerstagabend verursachte ein stark alkoholisierter Autofahrer in Amriswil einen Selbstunfall.
Der Mann blieb unverletzt, musste aber seinen Führerausweis abgeben.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Donnerstag in Horn seinen Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt kurz nach 18.30 Uhr auf der Nebenstrasse Bachrüti einen Autofahrer zur Kontrolle an.
Am Montag, den 11. Dezember 2023, gab ein Mann an zwei Orten in Sitten mehrere Schüsse auf Personen ab, wobei zwei Personen getötet und eine dritte schwer verletzt wurden. Zahlreiche Ermittlungen wurden eingeleitet und dauern noch an.
Im Anschluss an die Rasterfahndung des Kantonsgebiets traf eine Patrouille der interkommunalen Polizei von Crans-Montana am Montag, den 11. Dezember 2023 um 15.43 Uhr oberhalb von St-Léonard auf das Fahrzeug des mutmasslichen Täters. Dieser stieg aus seinem Auto aus und ergab sich.
Am Donnerstagabend, 14. Dezember 2023, nach 17.30 Uhr, ereignete sich auf der Birseckstrasse in Muttenz BL ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen auf die Gegenfahrbahn geriet, mit einem Findling kollidierte und sich überschlug.
Der Lenker wurde verletzt.
Vorletzte Nacht ereigneten sich ein Einbruch in ein Coiffeurgeschäft und ein Einbruchversuch in ein Lebensmittelgeschäft in Sarnen.
Der mutmassliche Täter konnte, gestützt auf Hinweise der Bevölkerung, kurze Zeit später am Bahnhof Sarnen durch die Polizei vorläufig festgenommen werden. Das Deliktsgut kam in der Nähe des Tatortes zum Vorschein.
Am Mittwoch, 13. Dezember 2023, circa 23.55 Uhr, ist ein 48-jähriger Mann in der Webergasse Opfer eines Raubes geworden.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge hatten vier Unbekannte den Mann tätlich angegangen und ihm ein Portemonnaie sowie ein Mobiltelefon geraubt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.