Der sich seit dem 1. März 2023 im Amt befindende Polizeikommandant der Stadtpolizei Chur, Andrea Deflorin, hat an seinem erstmals geführten Korpsrapport vom Dienstag, 12. Dezember 2023, das gesamte Polizeikorps und zahlreiche Gäste im Blue Cinema Chur begrüsst.
Im Rück- und Ausblick hat der Kommandant auf das gestiegene Sicherheitsbedürfnis in der Bevölkerung, verbunden mit einer sehr intensiven Kommunikation, welche einen zunehmend hohen Stellenwert in der täglichen Polizeiarbeit einnimmt, hingewiesen.
In der Nacht auf den Donnerstag hat in Bolligen eine unbekannte Täterschaft, nach einem Einbruch in eine Bankfiliale, versucht einen Geldautomaten zu sprengen.
Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Die diesjährige Vereidigungs- und Beförderungszeremonie der Neuenburger Polizei war eine besondere, da sie die Übergabe der Polizeidirektion durch Staatsrat Alain Ribaux an den neuen Kommandanten, Oberst Sami Hafsi, beinhaltete.
Wie üblich begann die Zeremonie am Mittwoch, den 13. Dezember, mit dem traditionellen Umzug vom Hof des Neuenburger Schlosses aus. Anschliessend bewegte sich der Umzug bis zum Temple du Bas, um die weiteren Feierlichkeiten fortzusetzen.
Die Unwetterperiode, die diese Woche durch das Land zog, neigt sich dem Ende zu und die sensiblen Punkte im Kanton, denen besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde, wie in Orbe oder Aigle, haben keine Schäden verursacht.
Die Lage in der Drei-Seen-Region bleibt jedoch angespannt. Die Niederschläge haben zwar aufgehört, aber der Wasserstand der Seen wird weiter ansteigen. So werden der Neuenburgersee und der Murtensee am Samstag ihren Höchststand erreichen. Danach werden sie diesen hohen Pegelstand mehrere Tage lang beibehalten. Ausserdem wird für Samstag eine Bise erwartet, die den bereits hohen Wasserstand durch die Wellen, die der Wind verursachen könnte, noch einmal deutlich ansteigen lassen könnte.
Die 72-jährige Frau, die am Samstag, den 9. Dezember 2023 nach 22 Uhr aus dem CHUV verschwunden war [Polizei.news berichtete], wurde im Norden von Lausanne lebend aufgefunden.
Sie wurde mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht.
Am Dienstag, 12. Dezember 2023, ereignete sich in Yverdon-les-Bains ein tödlicher Verkehrsunfall mit einem einzigen beteiligten Fahrzeug.
Die Staatsanwaltschaft wurde informiert und ein Ermittlungsverfahren durch den diensthabenden Staatsanwalt eingeleitet.
Die anhaltenden Unwetter der letzten Tage führten zu Hangrutschen, Schlammlawinen, Erdrutschen und Steinschlag, wodurch mehrere Strassenabschnitte im ganzen Kanton für den Verkehr gesperrt werden mussten.
Im Vallée d'Illiez und in Trient kam es zu Evakuierungen. Bis heute sind keine grösseren Zwischenfälle zu verzeichnen.
Um Bergsportler auf die Risiken von Lawinenunfällen zu sensibilisieren, führt die "Groupe Prévention Accidents Avalanches Valais" (GPAA) zum dritten Mal in Folge ihre konkreten Präventionsaktionen weiter.
Die "Groupe d'intervention médicale en montagne" (GRIMM), die seit den Anfängen der GPAA deren Partner ist, organisiert vom 18. bis 21. Januar 2024 den internationalen Kongress für Bergmedizin in Le Châble. Das Thema Lawinen nimmt dabei einen wichtigen Teil des Programms ein.
In Niedergösgen ist am frühen Donnerstagmorgen ein Auto von der Fahrbahn abgekommen. In der Folge kollidierte es mit mehreren parkierten Fahrzeugen und Gegenständen auf einem Hausvorplatz.
Die Beifahrerin wurde leicht verletzt.
Am späteren Mittwochabend ist auf der Autostrasse A13 in Domat/Ems ein Taxifahrer mit einer Leitplanke sowie einer Stützmauer kollidiert.
Er verletzte sich dabei mittelschwer.
Im Kreisel Ring-/Scalettastrasse ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer E-Bike Lenkerin gekommen.
Am Donnerstagmorgen (14.12.2023), kurz vor 10.00 Uhr, fuhr eine 80-jährige Autofahrerin über die Ringstrasse in Richtung Masanserstrasse.
Wie die Kantonspolizei Uri, Nidwalden und Schwyz bereits angekündigt haben, wird die Einhaltung der Geschwindigkeit in den Baustellen auf den Autobahnen A2 und A4 vermehrt überprüft.
Die Kantonspolizei Uri führte diese Woche im Baustellenbereich auf der Autobahn A2 bei Seedorf Geschwindigkeitskontrollen durch.
Langlaufen ist im Trend. Immer mehr Menschen bewegen sich auf Loipen. Das zeigt sich auch in den Unfallzahlen, die sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt haben.
Aufwärmen und Langlaufunterricht reduzieren die Verletzungswahrscheinlichkeit.
Über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel muss wegen des Ferienreiseverkehrs insbesondere auf den Routen in die Wintersportorte mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und langen Staus gerechnet werden.
Grosses Verkehrsaufkommen erwartet das Bundesamt für Strassen (ASTRA) auch auf den Autobahnen in den Agglomerationen und im Mittelland.
Wer im Netz eine Rarität entdeckt, rasch bezahlen und den Betrag erst noch auf ein ausländisches Konto überweisen muss, sollte misstrauisch werden.
Betrüger tummeln sich gerne auf Online-Markplätzen.
Polizist bei einer Polizeistation am Bodensee. Danach eine einjährige Stage beim Regionalen Ermittlungs-, Fahndungs-, und Jugenddienst in Thal.
Und nun Mitarbeiter bei der Abteilung Wirtschaftsdelikte: Dies der Werdegang eines Mitarbeiters.
Die Schalter der kantonalen Verwaltung und der aargauischen Gerichte sind zwischen Weihnachten und Neujahr grösstenteils geschlossen.
Spitäler, Polizei und weitere Amtsstellen leisten ihre Dienste auch über die Festtage.
Die Luzerner Polizei präsentiert ein historisches Foto.
Heute würde wohl der Eine oder Andere bei diesem Anblick stehen bleiben und das nostalgische Kultfahrzeug bewundern.
Am Mittwoch, 13.12.2023, fand im Gemeindezentrum Schwanden die jährliche Gradbeförderungs- und Vereidigungsfeier der Kantonspolizei Glarus statt.
Dabei konnte der Departementsvorsteher Sicherheit und Justiz, Regierungsrat Dr. Andrea Bettiga, drei Polizeifunktionäre vereidigen und 7 weitere im Dienstgrad befördern.
Am Mittwoch (13.12.2023), kurz nach 13:30 Uhr, ist es an der St.Gallerstrasse zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Am Mittwoch (13.12.2023), kurz nach 17 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Unfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.
Am Mittwoch (13.12.2023), kurz vor 17:30 Uhr, ist es auf der Neuen Wangserstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Autos gekommen.
Eine 55-jährige Frau wurde leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
In der Zeit zwischen Mittwochmittag und Mittwochabend (13.12.2023) ist es in Wil und Oberbüren zu drei Einbrüchen in Wohnhäuser gekommen.
Es wurde Schmuck und Bargeld gestohlen und Sachschaden angerichtet.
Am Mittwoch (13.12.2023), kurz vor 21 Uhr, ist es auf der Gasterstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Eine 62-jährige Frau wurde leicht verletzt.
Zwei Männer haben am Mittwoch bei einer Liegenschaft in Kreuzlingen nach Wasser gefragt und anschliessend das Portemonnaie der Bewohner im Eingangsbereich entwendet.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.
Heute Morgen wurde auf der Thorenbergstrasse in Littau ein Fussgänger beim Überqueren der Strasse von einem Auto erfasst.
Der 56-jährige Mann wurde erheblich verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Der Wasserstand der Aare verharrt auf hohem Niveau. Geplant ist, dass die installierten Hochwasserschutzmassnahmen über das kommende Wochenende bestehen bleiben.
Sobald sich die Lage normalisiert, wird mit dem Rückbau der mobilen Schutzmassnahmen begonnen.
Im Weiler Scombras ist am Mittwoch eine Liegenschaft von einer Schlammlawine erfasst worden.
Zwei Personen wurden zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Am Montag, 11. Dezember 2023, hatte eine Person in der Stadt Sitten mehrere Schüsse auf Personen abgegeben.
Zwei Opfer kamen dabei ums Leben und ein weiteres wurde verletzt. Der mutmassliche Täter wurde im Laufe des Nachmittages angehalten. Lagebericht.
Die Kantonsstrasse in der Gemeinde Oberwil zwischen Weissenburg und Pfaffenried bleibt bis auf Weiteres in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.
Grund dafür sind mehrere Erdrutsche. Eine Umleitung für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen und einer Breite von maximal 2 Metern ist im Einbahnregime eingerichtet (Richtung Spiez via Schattseite, Richtung Zweisimmen via Sonnseite).
In den vergangenen Stunden sind die Wasserspiegel in den Gewässern im Kanton Freiburg stark angestiegen und werden noch weiter ansteigen.
Besonders betroffen sind der Neuenburger- und Murtensee. Boots- und Hausbesitzer in Ufernähe sind angehalten, die Situation im Auge zu behalten und eventuell ihre Anlagen zu prüfen.
Auf der Masanserstrasse in Chur ist es zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Die Fussgängerin verletzte sich dabei.
Am Mittwochabend, 13. Dezember 2023 ist es in Brunnen zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger gekommen.
Der 51-jährige Fussgänger erlitt bei der Kollision erhebliche Verletzungen und musste von Rettungskräften in ein Spital verbracht werden.
In der Nacht auf Donnerstag, 14. Dezember 2023, ist in einem leer stehenden Mehrfamilienhaus in Herisau ein Brand ausgebrochen.
Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Es entstand hoher Sachsachden.
Nach einem Brand in einer Zelle im Regionalen Untersuchungsgefängnis Kreuzlingen mussten am Mittwochnachmittag drei Personen ins Spital gebracht werden.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau steckte ein 22- jähriger Insasse kurz nach 13 Uhr die Bettdecke in seiner Zelle in Brand, worauf eine starke Rauchentwicklung entstand.
Die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Uster haben am Mittwochmorgen (13.12.2023) in Winterthur und in Nänikon zwei Jugendliche festgenommen, die in der Nacht mutmasslich in ein Einfamilienhaus eingebrochen waren.
Kurz nach 08.30 Uhr meldete ein Mann der Einsatzzentrale, dass er beim Bahnhof Nänikon soeben die beiden Männer erkannt habe, die in der Nacht in sein Haus eingebrochen waren.
In den vergangenen drei Tagen gab es in weiten Teilen der Schweiz ergiebige Niederschläge.
Wir ziehen heute Bilanz und schauen uns an, wie es mit dem Winterwetter weitergeht.
Die Polizei Basel-Landschaft warnt vor einem neuen Phänomen, das sich insbesondere gegen Männer richtet, die sexuelle oder intime Beziehungen mit Männern haben und sich über Internet-Dating-Plattformen verabreden.
Das Ziel der Täterschaft ist es, die Opfer bei einem Treffen zu betäuben und auszurauben. Derzeit sind mehrere solch gelagerte Fälle in der Schweiz und im benachbarten Ausland bekannt. Betroffene Personen werden gebeten, sich umgehend bei der Polizei zu melden.
Am Dienstagmorgen (12.12.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Frontalkollision zwischen einem Traktor und einem Auto ereignet.
Dabei wurde der Autofahrer verletzt. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagnachmittag (11.12.2023) in einem Einkaufszentrum in Wallisellen zwei mutmassliche Diebe verhaftet.
Fahnder der Kantonspolizei Zürich beobachteten zwei verdächtige Männer, die sich in einem Restaurant im Glattzentrum verdächtig verhielten.
Ein Jugendlicher wollte sich in der Nacht zum Mittwoch in Neukirch-Egnach mit einem gestohlenen Auto der Polizeikontrolle entziehen.
Dabei kam es zu einem Selbstunfall, verletzt wurde niemand.
Auf YouTube stossen Nutzer immer wieder auf Werbevideos für Trading-Plattformen, in denen häufig prominente Persönlichkeiten von kleinen Einsätzen und enormen Gewinnen berichten.
Diese Videos werden mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) hinsichtlich Bild und Ton manipuliert. Durch die hohe Bekanntheit der Person will sich die Trading-Plattform falsche Glaubwürdigkeit und Vertrauen erschleichen.
In Zeiten allgemein unsicherer Wirtschafts- und Börsenlage ist es schwierig geworden, erworbenes Vermögen zu sichern, geschweige denn zu vermehren.
Viele Anleger/innen suchen deshalb verstärkt nach stabilen (z. B. Gold, Immobilien) und neuartigen Anlageformen, die auch in Krisenzeiten hohe Rendite versprechen, wie z. B. Kryptowährungen. Diese Situation wird gerne von Betrüger(inne)n ausgenutzt, die sich als progressive Finanzdienstleister ausgeben und verunsicherte Kleinanleger zu Investitionen verleiten, bei denen sie nichts gewinnen, aber alles verlieren können. Das nennt man Online-Anlagebetrug (engl. „investment fraud“), und wie er typischerweise abläuft, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.