Solothurn

Balsthal: Gebäude mit Eiern verschmutzt und mit Farbe versprayt – Zeugen gesucht

Unbekannte verschmutzten in der Halloween-Nacht auf Dienstag, 1. November in Balsthal mehrere Gebäude der Gemeinde mit Eiern. Ein Schulhaus wurde zudem mit Farbe versprayt. Die Polizei sucht Zeugen. Zwischen Montag, 31. Oktober 2016/17 Uhr und Dienstag, 1. November 2016/8.00 Uhr, haben Unbekannte in Balsthal eine Turnhalle, das Gemeindegebäude und mehrere Schulhäuser mit Eiern beworfen und verschmutzt.

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Biberist: Autolenkerin kracht mit Personenwagen zusammen

Auf der Engestrasse in Biberist kam es am Dienstagabend zu einer Kollision zwischen zwei Autos. Zwei Personen mussten zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden. Am Dienstag, 1. November 2016, um zirka 17.45 Uhr, war eine Autolenkerin in Biberist auf der Schöngrünstrasse unterwegs und beabsichtige über die Engestrasse in die Autobahneinfahrt in Richtung Biel zu fahren.

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WICHTIGER HINWEIS: Müdigkeit ist im Strassenverkehr ähnlich gefährlich wie Alkohol

Wie aktuelle Fälle zeigen, ist Müdigkeit am Steuer eine Gefahr für die Sicherheit im Strassenverkehr. Rund 10 bis 20 Prozent aller schweren Unfälle im Strassenverkehr sind auf Müdigkeit zurückzuführen. Die bfu - Beratungsstelle für Unfallverhütung, mit Tipps gegen Schläfrigkeit am Steuer.

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Dulliken: Grossbrand wurde durch Öl ausgelöst

Der Brand in einem Industriebetrieb in Dulliken vergangenen Freitag entstand während Reparaturarbeiten. Dabei hat sich Öl entzündet und in der Folge den Grossbrand ausgelöst. Die Kantonspolizei Solothurn hat die Ermittlungen zur Brandursache in einem Industriebetrieb in Dulliken am Freitag, 28. Oktober 2016 weitgehend abgeschlossen. (Nachtrag zur Medienmitteilung vom 28.10.2016)

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Mehr Patrouillen der Polizei Kanton Solothurn für ein friedliches Halloween

Im Zusammenhang mit Halloween ziehen am kommenden Montagabend, 31. Oktober 2016, wiederum viele verkleidete Kinder und Jugendliche durch die Dörfer und Städte. Die Polizei steht mit mehr Patrouillen im Einsatz. Halloween animiert viele Kinder und Jugendliche, am 31. Oktober verkleidet durch die Strassen zu ziehen. Leider wurde dieser Brauch aber auch dazu genutzt, um gezielt Vandalenakte zu begehen, wie beispielsweise Eier oder Farbbeutel gegen Hausfassaden zu werfen. Nicht selten erfolgen solche Sachbeschädigungen aus einer Gruppe heraus.

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Oensingen: Mann von hinten niedergeschlagen und ausgeraubt

In der Nacht auf Sonntag ist ein Mann in Oensingen beraubt worden. Die Polizei sucht zur Klärung des Sachverhalts Zeugen. Zwischen dem Bahnhof Oensingen und dem Beginn des „Zibelimäret“ ist am Sonntagmorgen, 30. Oktober 2016, zwischen 3.45 und 4 Uhr ein Mann überfallen worden. Laut vorliegenden Aussagen war der 22-Jährige auf dem Weg in Richtung Bahnhof, als er von hinten niedergeschlagen wurde. Die Täterschaft entwendete dann seinen Mantel und sein Portemonnaie.

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Solothurn: Betrunkener Sattelschlepper-Lenker aus Polen beschädigt Baseltor

In der Solothurner Altstadt verursachte der Lenker eines Sattelschleppers am Donnerstagmorgen mehrere Sachbeschädigungen und entfernte sich dann aus der Stadt. Die Kantonspolizei konnte ihn später an der Autobahn anhalten. Ein Atemtest beim Lenker ergab einen Wert von umgerechnet 2,2 Promille. Bei der St. Ursen-Kathedrale in Solothurn verursachte am Donnerstagmorgen, 27. Oktober 2016, gegen 5.45 Uhr ein vorerst unbekanntes Fahrzeug mehrere Sachbeschädigungen. Der Lenker wollte zunächst durch das Baseltor fahren und wendete dann in der Hauptgasse. Dabei wurden das Baseltor und eine Laterne beschädigt. Der Verursacher entfernte sich daraufhin via Bieltor in zunächst unbekannte Richtung aus der Stadt.

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Solothurn: Durch Schussabgabe schwer verletzter Mann im Spital verstorben

Am Dienstag, 25. Oktober 2016, wurde in einer Fussgängerunterführung beim Bahnhof Solothurn ein 29-jähriger Mann durch eine Schussabgabe schwer verletzt (s. Medienmeldung der Polizei Kanton Solothurn vom 26. Oktober 2016). Der 29-jährige Mann ist gestern Abend im Spital seinen Verletzungen erlegen. Der mutmassliche Täter befindet sich in Haft.

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Olten: Gefangener benutzte Wasserkocher zum Brand stiften

Ermittlungen der Kantonspolizei Solothurn haben ergeben, dass der Brand in einer Zelle des Untersuchungsgefängnisses in Olten mit Hilfe eines Wasserkochers verursacht wurde. Der Brandstifter der St.-Ursen-Kathedrale, welcher am Mittwochmorgen, 19. Oktober 2016, um zirka 5.50 Uhr, in seiner Zelle im Untersuchungsgefängnis Olten einen Brand verursachte, benutzte dazu einen Wasserkocher als Hitzequelle. (Nachtrag zur Medienmitteilung vom 19. Oktober 2016)

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Olten: Inhaftierter Brandstifter löst Brand in Zelle aus

Der Brandstifter der St.-Ursen-Kathedrale, welcher auf Anordnung der KESB im Untersuchungsgefängnis Olten platziert worden ist, hat am Mittwochmorgen einen Brand in seiner Zelle verursacht. Er wurde zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Am Mittwoch, 19. Oktober 2016, kurz nach 05.50 Uhr wurde bei der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn ein Brand in einer Zelle im Untersuchungsgefängnis in Olten gemeldet.

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Kapo Solothurn: Ratgeber zum Schutz vor Einbrüchen

Bei der Kantonspolizei Solothurn gingen in den letzten Tagen mehrere Meldungen über Einbrüche ein. Mit geeigneten Massnahmen und erhöhter Aufmerksamkeit kann das Risiko, Opfer eines Einbruches zu werden, massiv reduziert werden. Von den Einbrüchen der letzten Tage waren vor allem die Regionen Gäu, Olten und Gösgen betroffen. Die unbekannten Einbrecher drangen in Ein-und Mehrfamilienhäuser und Geschäftsliegenschaften ein. Sie sind in der Regel bandenmässig organisiert und dringen zu jeder Tages- und Nachtzeit in die Objekte ein. Mit der bevorstehenden Umstellung auf die Winterzeit steigt die Zahl der Einbrüche erfahrungsgemäss in der frühen Dämmerung.

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Grenchen: Brand wurde durch entzündetes Reinigungsmittel ausgelöst

Nachtrag zur Medienmitteilung vom 6. Oktober 2016: Ermittlungen der Kantonspolizei Solothurn haben ergeben, dass der Brand in einem Produktionsbetrieb in Grenchen durch entzündetes Reinigungsmittel ausgelöst wurde. Der Brand in einem Produktionsbetrieb in Grenchen (s. Medienmitteilung vom 6. Oktober 2016) wurde durch ein Reinigungsmittel ausgelöst. Das haben Ermittlungen der Kantonspolizei Solothurn ergeben. Während eines Arbeitsablaufs konnten sich Dämpfe des Mittels entzünden.

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Grenchen: Produktionsbetrieb gerät in Brand

Ein Brand in einem Betrieb an der Solothurnstrasse in Grenchen hat am Donnerstagmittag grossen Sachschaden verursacht. Verletzt wurde niemand. In einem Produktionsbetrieb an der Solothurnstrasse in Grenchen ist am Donnerstagmittag, 6. Oktober 2016, ein Brand ausgebrochen. Der automatische Brandalarm löste um 11.14 Uhr die entsprechende Meldung aus. Umgehend wurde die gesamte Feuerwehr Grenchen aufgeboten. Diese konnte den Brand im ersten Obergeschoss rasch löschen und anschliessend das Gebäude lüften.

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Flumenthal: Fahrradlenker schwer verletzt

Bei einem Selbstunfall in Flumenthal zog sich am Mittwochabend ein 15-jähriger Radfahrer schwere Verletzungen zu. Am Mittwoch, 5. Oktober 2016, kurz vor 21 Uhr fuhr ein 15-jähriger Junge mit seinem Fahrrad die Kirchgasse in Flumenthal hinunter. Aus noch nicht geklärten Gründen verlor er im abschüssigen Teil der Strasse die Kontrolle über sein Fahrrad, kam zu Fall und prallte gegen eine Mauer an der rechten Strassenseite.

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Empfehlungen

Wappen des Kantons Solothurn



Die Polizei im Kanton Solothurn

Die Polizei im Kanton Solothurn ist für die Sicherheit der Bevölkerung und die Abwehr von Gefahren zuständig.

Die Mitarbeitenden verhindern Straftaten oder klären Delikte auf. Dabei arbeitet die Kantonspolizei Solothurn bürgernah und vorausschauend und setzt auf viel Teamgeist. Grundlage für die Polizeiarbeit ist das Gesetz über die Kantonspolizei aus dem Jahr 1990.


Die Polizei im Kanton Solothurn ist für die Sicherheit der Bevölkerung und die Abwehr von Gefahren zuständig.

Die Polizei in Solothurn definiert in einem eigenen Leitbild Visionen und Ziele. Demnach soll eine hohe Sicherheit für die Solothurner Bevölkerung zu jeder Zeit sichergestellt werden. Zudem steht eine professionelle Arbeit mit Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden im Vordergrund. Jeder Mitarbeitende wird durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmassnahmen individuell gefördert. Ein vertrauensvoller Umgang und ein gutes Betriebsklima sind dabei selbstverständlich.

Die Solothurner Polizei versteht sich als innovative, flexible und moderne Organisation, die eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung geniesst. Zahlreiche Standorte im Kanton sorgen dafür, dass die Einwohnerinnen und Einwohner überall von der Arbeit der gut ausgebildeten und motivierten Belegschaft profitieren. Im Jahr 2014 entstanden verschiedene Kurzfilme, bei denen die Polizei Solothurn in vier Folgen Einblicke in die Polizeiarbeit gibt. So geht es um Einsätze bei häuslicher Gewalt, Verkehrsunfällen, Einbruchdiebstählen und den Einsatz für die lokale Sicherheit.


So geht es um Einsätze bei häuslicher Gewalt, Verkehrsunfällen, Einbruchdiebstählen und den Einsatz für die lokale Sicherheit.

Für die strategische, operative und personelle Ausrichtung der Polizei Solothurn ist das Polizeikommando zuständig. Dem Polizeikommandanten stehen Stabsabteilungen zur Seite, die für die Organisation und die Personalentwicklung zuständig sind. Auch die Medienarbeit und die Rechtsgeschäfte obliegen dem Stab ebenso wie verwaltungspolizeiliche Aufgaben. Zudem hält der Stab den Kontakt zum Bundesnachrichtendienst. Insgesamt sind die Stabsabteilungen für rund 500 Mitarbeitende zuständig.

Der Dienst für Aus- und Weiterbildung DAW

Zuständig für die Ausbildung und die Weiterbildungsmassnahmen im Korps ist der DAW. Die Mitarbeitenden der Abteilung begleiten die Polizeianwärterinnen und -anwärter während der Ausbildung an der Polizeischule in Hitzkirch und planen die einzelnen Ausbildungsblöcke der angehenden Polizistinnen und Polizisten.

Geht es um die Weiterbildung, kümmert der DAW sich unter anderem um die Kurse, das Schiesswesen und das Einsatzmitteltraining. Dazu arbeitet die Abteilung eng mit anderen Korps zusammen.

Die Personal- und Organisationsentwicklung der Polizei im Kanton Solothurn

Der psychologische Dienst unterstützt Mitarbeitende bei Problemen am Arbeitsplatz. Kommt es zu Burnout, Konflikten oder andern Schwierigkeiten, leiten die Experten geeignete Massnahmen ein. Zu den Aufgaben gehört auch die Schulung der Korpsangehörigen zu polizeipsychologischen Themen. Auch bei notfallpsychologischen Einsätzen sind die Mitarbeitenden des Diensts vor Ort.

Die Abteilung Kommunikation und Medien

Eine zeitgerechte und transparente Information ist die Hauptaufgabe der Bediensteten im Mediendienst der Polizei Solothurn. Die Abteilung informiert die Bevölkerung zeitnah über wichtige Ereignisse, sucht nach Vermissten oder Zeugen. Auch PR- und Werbemassnahmen sowie Ausstellungen und Präventionskampagnen liegen in der Verantwortung dieses Bereichs. Unter anderem übernehmen die Mitarbeitenden Besucherführungen und planen Aktionen des jährlichen Ferienpasses im Kanton.

Der Nachrichtendienst der Polizei Solothurn

Der Nachrichtendienst, kurz ND, im Kanton Solothurn steht in engem Kontakt mit dem Bundessicherheitsdienst BSD. Bei den Aufgaben geht es vor allem um die frühzeitige Erkennung von Extremismus, die Bekämpfung von Terrorismus und die Aufklärung von verbotenem Handel mit Waffen oder radioaktiven Materialien.

Rechtsdienst und Waffenbüro der Polizei im Kanton Solothurn

Juristische Anliegen von Korpsangehörigen oder der Bevölkerung und den Medien bearbeiten die Bediensteten des Rechtsdiensts. Auch wenn es um die juristische Unterstützung von Polizeiangehörigen geht, ist die Abteilung zuständig. Die Erarbeitung von Gesetzesvorlagen und Regierungsratbeschlüssen gehört ebenfalls zu den Aufgaben dieses Bereichs.

Rund um das Thema Waffen geht es im Waffenbüro der Polizei Solothurn. Die Abteilung prüft Anträge auf einen Waffenerwerb und unterstützt das Korps bei Kontrollen, Tatbestandsaufnahmen und anderen Aufgaben.

Die Kriminalabteilung der Kantonspolizei Solothurn

Die Kriminalabteilung kümmert sich um die Bekämpfung der Kriminalität im Kanton Solothurn. Die Aufklärung von Straftaten und komplexe Ermittlungen gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Ziel ist eine hohe Aufklärungsquote bei Gewaltverbrechen. Die Kriminaltechnik unterstützt die Kriminalabteilung unter anderem mit der Sicherung von Spuren an Tatorten und der Auswertung von Beweismitteln. Mit der Ermittlungsunterstützung gibt es einen weiteren Bereich, der für die Kriminalabteilung verschiedene Aufgaben erledigt. Dazu zählen unter anderem die IT-Forensik, digitale Ermittlungen und die Analyse von Kriminaldaten. Auch das Erstellen von Lagebildern gehört zu den Tätigkeiten der Ermittlungsunterstützung.


Die Kriminaltechnik unterstützt die Kriminalabteilung unter anderem mit der Sicherung von Spuren an Tatorten und der Auswertung von Beweismitteln.

Bei komplexen und zeitlich lang andauernden Verfahren übernimmt der Ermittlungsdienst, der ebenfalls zur Kriminalabteilung gehört. Tätig werden die Mitarbeitenden bei Tötungsdelikten, schweren Fällen von Betäubungsmittelhandel, Menschenhandel oder bei internationaler Rechtshilfe und Auslieferungen.

Die Fahndung setzt sich aus den Diensten Fahndung Ost und Fahndung West zusammen. Die Mitarbeitenden sind für Ermittlungsverfahren und die Beschaffung von Personen- und Sachbeweisen zuständig. Fälle wie Delikte gegen Leib und Leben, Vermögensdelikte und Vermisstenfälle fallen in den Verantwortungsbereich dieser Abteilung.

Auch die Jugendpolizei JUPO gehört zur Kriminalabteilung der Polizei Solothurn. Hier geht es um Delikte von Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 Jahren sowie die Präventionsarbeit für diese Altersgruppe. Darum besuchen die Mitarbeitenden regelmässig Schulklassen und klären über Themen wie Cybermobbing auf. Bei der Prävention arbeitet die Polizei mit verschiedenen Beratungsstellen des Kantons zusammen. Zudem sind die Bediensteten bei Jugendtreffs und im öffentlichen Raum präsent und gehen gezielt auf die Jugendlichen zu. Vermisstenfälle bearbeitet die Jugendpolizei ebenfalls.

Der Dienst Observation ist der Kriminalabteilung zugeordnet. Die Mitarbeitenden beschaffen durch verdecktes Beobachten im öffentlichen Raum Beweise und Informationen, die für Ermittlungsverfahren von Belang sind.

Ermittlungen im Bereich der Wirtschaftskriminalität sind sehr zeitaufwändig. Der Dienst Wirtschaftsdelikte beschäftigt sich mit diesen Aufgaben, führt Finanzanalysen durch und klärt unter anderem Fälle von Vorschussbetrug oder ähnliche Delikte auf.

Die Sicherheitsabteilung der Polizei in Solothurn

Die Sicherheitsabteilung übernimmt die polizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Mitarbeitenden sind bei Gefahren und Notfällen sofort zur Stelle und sind auch für die verkehrspolizeiliche Spezialversorgung und die Verkehrsüberwachung. Auch präventive Aktionen und Präsens im Strassenverkehr zählen zu den Aufgaben. Durch die Präsenz im öffentlichen Raum verhindern die bediensteten Straftaten und stellen die Sicherheit der Bevölkerung sicher. Auch der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern gehört zur Arbeit der Sicherheitspolizei.

Teil der Sicherheitsabteilung ist die mobile Einsatzpolizei MEPO. Der Bereich setzt sich aus der mobilen Polizei, der Einsatzpolizei und der Einsatzplanung zusammen. Die mobile Polizei ist 24 Stunden täglich für die Notfallintervention im Kanton zuständig. Unter anderem leiten die Mitarbeitenden Sofortinterventionen bei bestimmten Ereignissen ein und übernehmen die Klärung des Sachverhalts bei polizeirelevanten Delikten. Die Einsatzpolizei ist an Brennpunkten vor Ort, um etwa die regionalen Polizeien bei Drogenrazzien oder Spezialeinsätzen zu unterstützen. Die Einsatzplanung verantwortet die Planung grösserer Einsätze und koordiniert Einsätze des Ordnungsdienstes und der Hundeführer.


Die Einsatzplanung verantwortet die Planung grösserer Einsätze und koordiniert Einsätze des Ordnungsdienstes und der Hundeführer.

Die Regionenpolizei im Kanton Solothurn

Das Kanton teilt sich in die fünf Regionen West, Mitte, Olten, Jura-Süd und Jura-Nord auf. Insgesamt gibt es 16 Polizeiposten, die von den jeweils zuständigen Regionenpolizeien betreut werden. An folgenden Orten gibt es Polizeiposten im Kanton Solothurn:

  • Grenchen
  • Biberist
  • Solothurn
  • Zuchwil
  • Derendingen
  • Breitenbach
  • Dornach
  • Mariastein
  • Egerkingen
  • Hägendorf
  • Balsthal
  • Oensingen
  • Olten
  • Olten-City
  • Trimbach
  • Dulliken
  • Schönenwerd

Zu den Aufgaben der Regionenpolizei und der Polizeiposten gehört insbesondere die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und der Verkehrssicherheit. Auch die Prävention und allgemeine Kontrollen sowie die Ermittlung der Täterschaft bei Vergehen und Verbrechen übernehmen die Polizeiposten. Ebenso klären die Korpsangehörigen Ereignissen wie Verkehrs- und Arbeitsunfälle auf und stehen als Ansprechpersonen für Menschen, die in Not geraten sind, zur Verfügung.

Die Regionenpolizei und die Polizeiposten in Solothurn sind auf den Strassen des Kantons präsent und erhöhen sie die objektiver Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung. Darum gibt es immer wieder proaktive Massnahmen und eine aktive Polizeiarbeit. Wichtig sind der Polizei Solothurn n kleinere und niederschwellige Begebenheiten im öffentlichen Raum sowie ein regelmässiger Austausch mit der Bevölkerung. Durch gezielte Präsens soll die lokale Sicherheit gesteigert werden.

Die Verkehrstechnik ist Teil der Sicherheitsabteilung und für die Aufnahme und Bearbeitung von Verkehrsunfällen, Verkehrskontrollen und andere Massnahmen rund um die Verkehrslenkung zuständig.

Das kantonale Bedrohungsmanagement gehört zur Sicherheitsabteilung der Polizei Solothurn. Als erstes Kanton führte Solothurn im Jahr 2013 ein. Schwere Gewalttaten sollen durch das ämter- und institutionsübergreifend arbeitende Bedrohungsmanagement verhindert werden. Zudem soll der Bereich Gefährdungen durch einzelne Täter oder Personengruppen möglichst frühzeitig erkennen und mit geeigneten Massnahmen eingreifen. An das kantonale Bedrohungsmanagement angegliedert ist die Fachstelle Brückenbauer und Radikalisierung, die im Jahr 2019 ins Leben gerufen wurde. Nach Angaben der Polizei Solothurn besteht im Kanton ein grosser Bedarf am interkulturellen Austausch der im Kanton lebenden unterschiedlichen Ethnien. Die Polizei will daher mit der Fachstelle die Integration fördern und als kompetenter Ansprechpartner dienen.


Die Sondereinheit Falk ist dabei für die Durchsetzung von Zwangsmassnahmen, bei der normale Polizeieinsätze nicht ausreichend sind, zuständig.

Sondergruppen der Polizei Solothurn

Innerhalb der Kantonspolizei Solothurn gibt es verschiedene Sondergruppen, wie Hundeführer, Führungsgehilfen oder die Sondergruppe Schifffahrt, die verschiedenen spezifischen Aufgaben im Kanton übernehmen. Die Sondereinheit Falk ist dabei für die Durchsetzung von Zwangsmassnahmen, bei der normale Polizeieinsätze nicht ausreichend sind, zuständig. Wichtig für die Mitarbeit in dieser Einheit sind eine sehr gute körperliche Fitness und eine hohe Belastbarkeit. Die Bediensteten dieser Gruppe werden regelmässig weitergebildet.



Wissenswertes zum Kanton Solothurn

Der Kanton Solothurn hat rund 275’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Grösster Ort des Kantons ist Olten mit mehr als 18’000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Hauptort Solothurn leben knapp 17’000 Menschen. Weitere grössere Gemeinden in Solothurn sind Grenchen, Zuchwil und Biberist. Der Kanton liegt zwischen den Kantonen Bern, Basel-Landschaft, Aargau und Jura und ist extrem verzweigt. Mit einer Dichte von 348 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Quadratkilometer liegt Solothurn etwas über dem Schweizer Durchschnitt.