Bruno Zanga, der Kommandant der Kantonspolizei St.Gallen, geht heute in Pension.
Die Arbeit, welche er in dieser Funktion während den letzten 12 ½ Jahren zugunsten der Bevölkerung des Kantons St.Gallen geleistet hat, lässt sich unmöglich in einem kurzen Fokusbericht-Artikel zusammenfassen.
Betrüger versenden E-Mails im Design von Facebook, mit der Warnung, es sei gegen Richtlinien verstossen worden.
Ihr Ziel ist es, den Account zu übernehmen.
Der neue Cyber Security Threat Radar von Swisscom zeigt die Angriffsmethoden und das Vorgehen von Cyberkriminellen in der Schweiz auf.
Er beleuchtet insbesondere die Entwicklungen in den Bereichen „Disinformation & Destabilisation“, „Manipulated Generative AI“ und „Unsecure IoT/OT-Devices“.
Am Montag (29.04.2024), kurz vor 17:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 von Oberbüren in Richtung Zürich zu einer Auffahrkollision gekommen.
Vier Personen wurden leicht verletzt. Zwei davon wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Montag (29.04.2024), kurz vor 17:15 Uhr, ist es in einer Entsorgungsanlage an der Zwizachstrasse zu einer Rauchentwicklung gekommen.
Die Rauchentwicklung konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Als Brandursache steht eine unsachgemässe Entsorgung von Chemiestoffen im Vordergrund. Es entstand kein Sachschaden.
Am Dienstag (30.04.2024), kurz nach 2:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Unteren Bahnhofstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in das Geschäft.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Sonntagabend (28.04.2024), wurden im Kanton St. Gallen diverse Kontrollen im Strassenverkehr durchgeführt.
Dabei wurden Verstösse im Bereich Geschwindigkeit und Lärm sowie technische Abänderungen festgestellt. Die fehlbaren Verkehrsteilnehmenden wurden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen angezeigt.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Montagmorgen (29.04.2024), ist es in der Stadt St.Gallen und in Staad zu neun Autoeinbrüchen gekommen.
Die unbekannte Täterschaft schlug jeweils ein Fenster bei den Autos auf.
In der Zeit zwischen Samstag um 17 Uhr und Sonntag (28.04.2024), um 9 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Bafflestrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in das Gebäude.
In der Zeit zwischen Samstag um 12 Uhr und Sonntag (28.04.2024), um 10:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Baucontainer an der Transportstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt in die Baucontainer.
Am Sonntag (28.04.2024), um 20 Uhr, ist es auf der Grabenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die 29-jährige Fussgängerin wurde dabei leicht verletzt. Die Person im Auto entfernte sich von der Unfallstelle ohne sich um die 29-Jährige und die Schadenregulierung zu kümmern. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag (28.04.2024), kurz vor 15:50 Uhr, ist es in einem Lichtschacht bei einem Geschäft an der Oberen Bahnhofstrasse zu einem Brand gekommen.
Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken. Die Brandursache ist unklar.
Am Samstag (27.04.2024), um 04:45 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die 43-jährige Fussgängerin wurde dabei schwer verletzt.
Am Samstag (27.04.2024), in der Zeit zwischen Mitternacht und 8:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurantbetrieb an der Davidstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt ins Gebäude.
Am Samstag (27.04.2024), um 11:50 Uhr, ist es auf der Gallusstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der 33-jährige Fussgänger wurde dabei leicht verletzt und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (27.04.2024), um 15:45 Uhr, ist es auf der Heidenerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Velo und einem Roller gekommen.
Ein 55-jährger Mann wurde dabei verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Samstag (27.04.2024), um 16:10 Uhr, ist ein 78-jähriger Mann im Bereich Töbeli ausgerutscht und mehrere Meter in ein Bachbett gestürzt.
Dabei wurde er mittelschwer verletzt und mit der Rega ins Spital geflogen.
Am Samstag (27.04.2024), kurz nach 18 Uhr, ist es auf der Dorfstrasse im Kreuzungsbereich zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Die 17-jährige Motorradfahrerin wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Am Samstag (27.04.2024), um 18:10 Uhr, ist es an der Hinterstockstrasse zu einem Dachstockbrand eines Einfamilienhauses gekommen.
Der Brand konnte durch die ausgerückte Feuerwehr gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Am Samstag (27.04.2024), kurz nach 20 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Sulzstrasse zu einem Brand gekommen.
Der Brand konnte durch die zuständige Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Samstag (27.04.2024), um 20:15 Uhr, ist es auf der Riedenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die 28-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (27.04.2024), um 23:15 Uhr, ist es auf der Aewilerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Der 43-jährige Mann war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Sonntag (28.04.2024), kurz vor 3:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Fachgeschäft an der Unteren Bahnhofstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über die Eingangstür Zutritt in das Gebäude.
Am Samstagnachmittag (27.04.2024) kam es zu einem Selbstunfall eines Motorradlenkers. Zuvor wurde das Motorrad vom Service abgeholt und hatte neue Reifen montiert.
Der Motorradlenker verletzte sich beim Unfall unbestimmt. Am Fahrzeug entstand hoher Sachschaden.
Am Freitagmorgen (26.04.2024) kam es wegen einer brennenden Zigarette zu einem Mottbrand bei einer Matratze.
Dies führte zu einer Rauchentwicklung. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Der Verursacher beschimpfte und bedrohte anschliessend die ausgerückten Polizisten.
Am Freitag (26.04.2024), um 10:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus an der Sonnenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über die Sitzplatztür Zutritt ins Haus.
In der Zeit zwischen Freitagnacht um 1:00 Uhr und Freitagmorgen (26.04.2024), um 8:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurantbetrieb an der Rorschacherstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über die Eingangstür Zutritt in das Gebäude.
Am Freitag (26.04.2024), um 16:45 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Reitunfall an der Sommersweid erhalten.
Eine 60-jährige Frau war zum Training mit einem Pferd in einer Reithalle unterwegs.
Am Freitag (26.04.2024), kurz vor 13 Uhr, ist es auf der Flumserbergstrasse zu einem Selbstunfall eines Rollers gekommen. Ein 76-jähriger Mann wurde dabei mittelschwer verletzt.
Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Die RHEMA Rheintalmesse in Altstätten hat wieder begonnen und die Kantonspolizei St.Gallen ist auch wieder vor Ort.
Gemeinsam mit dem Sicherheitsdienst sorgt sie für die Sicherheit auf dem Messegelände.
Am Donnerstagabend (25.04.2024), hat die Kantonspolizei St.Gallen eine Kontrolle in einem Club durchgeführt.
Bei der Kontrolle wurden zehn Personen festgenommen. Sie haben gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz verstossen.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend um 22:10 Uhr und Freitag (26.04.2024), um 6:40 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in Büroräumlichkeiten an der Hauptstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster und eine Tür Zutritt in das Gebäude.
Am Freitag (26.04.2024), kurz vor 3 Uhr, ist eine vorerst unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Spechtweg eingeschlichen.
Dank einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten kurze Zeit darauf die mutmasslichen Täter festgenommen werden. Bei den Tätern handelt es sich um zwei 19-jährige Algerier.
Am Donnerstag (25.04.2024), kurz nach 13:10 Uhr, ist es auf der Umfahrungsstrasse zu einem Unfall zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Lieferwagen gekommen.
Ein 66-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Im Verlaufe des Donnerstagsmorgens (25.04.2024), meldeten mehrere Auskunftspersonen der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen Einbrüche sowie einen Einbruchsversuch im Raum Flums.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Am Donnerstag (25.04.2024), um 10:55 Uhr, ist es auf der Gasterstrasse zu einem Selbstunfall von einem E-Bike-Fahrer gekommen.
Der 84-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Mittwoch (24.04.2024), kurz nach 18:15 Uhr, ist es auf der Langäulistrasse zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos gekommen.
Ein 39-jähriger Autofahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (24.04.2024), kurz vor 19:45 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Gewässerverschmutzung in der Goldach, Höhe Industriebahnbrücke erhalten.
Eine ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte eine unbekannte Substanz im Gewässer feststellen und Proben nehmen.
Am Mittwoch (24.04.2024), kurz nach 16:50 Uhr, ist es in einer Firma an der Industriestrasse zu einem Brand gekommen.
Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Am Mittwoch (24.04.2024), kurz nach 17:15 Uhr, ist es auf der Rheinstrasse zu einem Autobrand gekommen.
Dank sofort eingeleiteten Löscharbeiten konnte das Auto rasch gelöscht werden. Es entstand geringer Sachschaden.
Am Mittwoch (24.03.2024), kurz nach 22:30 Uhr, ist eine vorerst unbekannte Person mit ihrem Auto in ein Brückengeländer an der Lerchenstrasse geprallt.
Sie hat sich von der Unfallstelle entfernt ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Im Verlaufe des Mittwochmorgens (24.04.2024), wurden der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen im Raum Wangs mehrere vollendete und versuchte Einschleichdiebstähle sowie versuchte Einbrüche gemeldet.
In diesem Zusammenhang meldeten mehrere Auskunftspersonen eine verdächtige Person im Raum Wangs.
Im Jahr 2024 jährt sich das Jubiläum des jüngsten Polizeistützpunkts im Kanton St.Gallen zum 20. Mal. Grund genug, dessen Entwicklung im Laufe der Zeit Revue passieren zu lassen.
Gehen wir in unserer Zeitreise vorerst sogar 50 Jahre zurück. Damals, in den Jahren 1973 bis 1974, wurde der Autobahnabschnitt A3 im Linthgebiet bis zum Walensee in Betrieb genommen.
Mit Freude blicken wir auf die OFFA zurück, die gerade hinter uns liegt.
Wir waren begeistern von dem grossen Interesse an unserem Beruf und dem gut besuchten Notruf-Quiz.
In der Zeit zwischen Dienstag um 17:30 Uhr und Mittwoch (24.04.2024), um 6:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baucontainer an der Widnauerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zutritt in den Container.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.