Die Kantonspolizei des Kantons Jura erhielt am Mittwoch, den 9. Dezember 2020, um 08.30 Uhr die Meldung eines Brandes, der in der Grand-rue 17 in Les Breuleux ausgebrochen war.
Im Keller eines zweistöckigen Wohnhauses fing ein Wasserboiler aus unbestimmtem Grund Feuer. Das Untergeschoss und das Treppenhaus, das zur Wohnung des Vermieters führte, waren mit Rauch gefüllt.
Einer der Mieter des Gebäudes, das bei einem Brand in Cressier zerstört wurde (Polizei.news berichtete), starb an den Folgen seiner Verletzungen.
Die Staatsanwaltschaft und die Neuenburger Polizei geben bekannt, dass das am schwersten verletzte Opfer des Brandes von Cressier, der sich in der Nacht vom 05. Dezember ereignete, leider verstorben ist.
Am Mittwochmorgen, 09. Dezember 2020, kurz nach 11.00 Uhr, kam es im Kindergarten an der Bahnhofstrasse in Aesch BL zu einem Feuerwehreinsatz – ein Topf mit Kerzenwachs überhitzte und geriet in Brand.
Eine Person zog sich dabei Verletzungen zu und musste in Spitalpflege verbracht werden
In Biel hat in der Nacht auf Mittwoch ein Lieferwagen gebrannt. Aktuellen Erkenntnissen zufolge kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Kantonspolizei Bern sucht zur Klärung der Ereignisse Zeugen.
Am Mittwoch, 9. Dezember 2020, kurz nach 4.15 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass es am Scheibenweg in Biel offenbar brenne. Vor Ort stellten die ausgerückten Einsatzkräfte auf dem Areal des dortigen Schulhauses einen brennenden Lieferwagen fest. Personen befanden sich indes keine vor Ort.
Vinningen-Eichelsbacher Mühle. Ein 63jähriger Mann aus dem Landkreis befuhr gestern, gegen 16:00 Uhr, mit seinem BMW X5 die L482, als es kurz vor der Eichelsbacher Mühle "knallte" und "ruckelte".
Er hielt sofort an und das Fahrzeug begann, zu qualmen und zu brennen.
Am Dienstagnachmittag (08.12.2020), um 15:30 Uhr, ist es in einem Industriebetrieb im Hof zu einem Brandfall gekommen.
Drei Mitarbeitende wurden leicht verletzt.
Am Dienstagabend erhielt Schutz und Rettung Bern eine Meldung wegen eines Feuers im Bereich einer Baustelle im Breitenrain. Die Feuerwehr löschte den Brand rasch, verletzt wurde niemand.
Am Dienstagabend, 8. Dezember 2020, alarmierten Bewohner*innen der Wylerringstrasse um 21:30 Uhr Schutz und Rettung Bern wegen eines Feuers auf einer Baustelle.
Im Lagerraum eines Betriebs brach gestern Nachmittag ein Brand aus, der beträchtlichen Schaden verursachte. Die Ursache ist noch unklar.
Betroffen war ein Gewerbegebäude an der Kasernenstrasse in Aarau. Angestellte bemerkten am Dienstag, 8. Dezember 2020, um 14.15 Uhr, dass vom Untergeschoss her dichter Qualm ins Freie drang.
Beim Brand in einem Doppeleinfamilienhaus ist in der Nacht auf Mittwoch (09.12.2020) in Winterthur eine Frau ums Leben gekommen.
Ein Mann hat lebensbedrohliche Verletzungen erlitten und ist im Spital.
Am Montagabend ist es an der Zentralstrasse in Biel zu einem Brand gekommen. Ursache ist, Erkenntnissen zufolge, ein technischer Defekt an einem Wäschetrockner.
Zwei Personen mussten zur Kontrolle ins Spital.
Am Dienstagnachmittag, 8. Dezember 2020, brach in einer Toilette des Schulhauses Heiligberg ein Brand aus. Es wurde niemand verletzt. Die Polizei ermittelt.
Kurz nach 14:00 Uhr ging die Meldung ein, dass es im Schulhaus Heiligberg im 2. Stock brenne. Das Schulhaus wurde umgehend evakuiert.
In Feldbrunnen geriet am Dienstagmorgen ein Lieferwagen in Brand. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag, 8. Dezember 2020, gegen 7.15 Uhr, war die Lenkerin eines Lieferwagens auf der Frank-Buchserstrasse in Feldbrunnen unterwegs.
Am 07.12.2020, ca. 18.30 Uhr, kam es in der Waldenburgerstrasse zu einem Brandfall in einem Einfamilienhaus. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann verletzt.
Ein Passant stellte eine starke Rauchentwicklung aus einer Liegenschaft fest und alarmierte die Rettungsdienste. Kurze Zeit später konnte die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt den Brand löschen, welcher offensichtlich im Keller des Hauses ausgebrochen war.
Am Sonntagabend ist in einem Wohnhaus in Dotzigen ein Brand ausgebrochen. Eine Person wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Teile des Gebäudes sind stark beschädigt.
Bei der Kantonspolizei Bern ging am Sonntag, 6. Dezember 2020, kurz nach 21.30 Uhr die Meldung ein, dass in einem Wohnhaus an der Scheurenstrasse in Dotzigen ein Brand ausgebrochen sei.
In der Nacht auf Montag, 7. Dezember 2020, kurz nach 1.15 Uhr, ist auf dem Campingplatz Spiegelberg in Steinen ein Wohnwagen mit angebautem Vorzelt in Vollbrand geraten.
Die Feuerwehr Steinen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und vollständig löschen.
Heute Morgen reagierten Feuerwehrleute, Kantonspolizei und Sanitäter auf einen Brand in einem Sägewerk in Montévraz.
1 Feuerwehrmann wurde während des Einsatzes leicht verletzt.
In Trimbach an der Marenstrasse ist am Samstagnachmittag ein Gartenhaus in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen.
Verletzt wurde niemand.
Stade. In der vergangenen Nacht kam es in der Buxtehuder Innenstadt zu einer Serie von sechs Bränden die die Polizei und beide Züge der Feuerwehr der Hansestadt Buxtehude in Atem hielten.
Die Polizei geht nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen davon aus, dass ein oder mehrere Brandstifter die Feuer gelegt haben.
Nach 23.00 Uhr brach gestern Abend in dem Gebäude an der Route de Neuchâtel 2 in Cressier ein Feuer aus.
Die Bewohner mussten von der Feuerwehr gerettet und die angrenzenden Gebäude evakuiert werden. Vier Personen wurden ins Krankenhaus gebracht. Eine von ihnen befindet sich in einem ernsten Zustand.
Am Samstag (05.12.2020), kurz nach Mitternacht, ist es in einer Scheune im Bereich Moosbach zu einem Dachstockbrand gekommen.
Dieser konnte durch den Besitzer grösstenteils selber gelöscht werden.
Stolberg. Dramatische Szenen spielten sich am frühen Samstagmorgen in der Rathausstraße in der Stolberger Innenstadt ab. In einem mehrgeschossigen Haus war ein Feuer ausgebrochen und der Fluchtweg für die Bewohner abgeschnitten.
Mehrere Menschen mussten über Steckleitern und die Drehleiter gerettet werden.
In einer Wohnung im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses brach während der Nacht ein Brand aus. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden.
Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist beträchtlich.
Am frühen Freitagmorgen kam es in Frauenfeld zu fünf Bränden. Die Kantonspolizei Thurgau geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.
Ein dringend Tatverdächtiger wurde festgenommen.
Auf einem Dach eines im Umbau stehenden Einfamilienhaus in Hägglingen brach vergangene Nacht ein Brand aus. Die Feuerwehr konnte diesen rasch löschen.
Es entstand grosser Sachschaden.
Am Donnerstagnachmittag (03.12.2020), in der Zeit zwischen 15:45 Uhr und 17:55 Uhr, ist auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses ein Blumentrog in Brand geraten.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte diesen rasch löschen.
A9, Bezirk Leibnitz. In den Morgenstunden des 3. Dezember 2020, geriet ein tschechischer Lkw in Brand.
Die Autobahn war in Richtung Spielfeld bei Straßenkilometer 214,9 in der Zeit von 08.05 Uhr bis 12.30 Uhr für den gesamten Verkehr erschwert passierbar.
Am Donnerstagmorgen (03.12.2020), kurz vor 7 Uhr, ist in einem Einfamilienhaus in Lenzikon ein Feuer ausgebrochen.
Die Feuerwehr konnte es rasch löschen. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.
Am Donnerstag, 3. Dezember 2020, musste die Feuerwehr Ingenbohl-Brunnen kurz vor 8 Uhr an die Gersauerstrasse in Brunnen ausrücken.
In einem Gewerbebetrieb war bei Wartungsarbeiten an einer Batterie ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Brandes verhindern.
Das Jugendrichteramt und die Kantonspolizei berichten, dass die Täter des Brandes, der am 05.09.2020 in einem Stall in der Via Mondate in Malvaglia ausgebrochen ist, identifiziert werden konnten.
Es handelt sich um drei 14-Jährige (zwei Jungen und ein Mädchen), die alle in der Region wohnen.
Am Montagabend (30. November 2020) ist in einem Bauernhaus ein Feuer ausgebrochen. Dank dem raschen Feuerwehreinsatz konnte Schlimmeres verhindert werden.
Verletzt wurde niemand.
Am Montag (30.11.2020), kurz vor 5 Uhr, hat eine aufmerksame Anwohnerin einen Brand bei einem Reiheneinfamilienhaus bemerkt. Sie verständigte umgehend die Rettungskräfte.
Eine Anwohnerin nahm Rauch wahr und meldete ihre Feststellung sofort der Kantonalen Notrufzentrale.
Am Sonntag, 29. November 2020, ist in Herisau ein Adventskranz in Brand geraten. Zwei Personen mussten wegen Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Spital.
Es entstand Sachschaden.
In der Nacht auf Sonntag ist in Walkringen ein unbewohntes Haus in Brand geraten und komplett niedergebrannt.
Verletzt wurde niemand. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Am Sonntagvormittag (29.11.2020) hat in einer Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses in Neunkirch der Akku eines Elektrofahrrades gebrannt. Vier Personen wurden zum Kontrolluntersuch ins Kantonsspital Schaffhausen überführt.
Durch den Brand wurde das E-Bike vollständig zerrstört. In der Tiefgarage entstand Sachschaden.
Am Samstag (28.11.2020), kurz nach 8 Uhr, ist in einem Einfamilienhaus im Neudorf ein Brand ausgebrochen.
Die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen.
Am Abend des 27. November 2020 brach an der Südfassade des städtischen Gebäudes, in dem sich die Mehrzweckhalle befindet, ein Feuer aus.
Drei junge Leute, die sich in der Nähe befanden, schlugen gegen 22.30 Uhr Alarm.
Am Samstagmorgen, 28. November 2020, gegen 7.25 Uhr, überfiel eine unbekannte Täterschaft die Poststelle in Oberdorf BL an der Hauptstrasse.
Die Täter flüchteten mit mehreren tausend Franken. Eine Person wurde leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagmorgen (27.11.2020), um 7:10 Uhr, ist an der Tannerstrasse die Sauna eines Einfamilienhauses in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, das Haus ist jedoch derzeit nicht mehr bewohnbar.
Am Donnerstag (26.11.2020), kurz nach 11 Uhr, ist auf der Bergstrasse ein Auto in Vollbrand geraten.
Die Feuerwehr hatte das Feuer rasch im Griff; es entstand dennoch Totalschaden.
Jedes Jahr während und auch nach den Festtagen werden unsere Polizistinnen und Polizisten im Zusammenhang mit Bränden aufgeboten.
Wie können wir die Festtage sicher verbringen? Markus Schwab, Leiter Dezernat Brände und Explosionen, gibt Ihnen Tipps dazu.
Heute Morgen brach gegen 10.20 Uhr im Gefangenenlager an der Promenade (EDPR), Rue de la Promenade 20, in La Chaux-de-Fonds ein Feuer aus.
Die Zelle war leicht beschädigt, und eine Person wurde zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.