Feuerwehr

Lütschental BE: Frau bei Brand verstorben - Ursache nicht abschliessend geklärt

Die Ermittlungen zum Brand in einem Mehrfamilienhaus in Lütschental von Anfang Juli sind abgeschlossen. Die Brandursache konnte nicht abschliessend geklärt werden. Am Samstag, 4. Juli 2020, ist in Lütschental an der Stegmatte ein Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten. Inzwischen sind die polizeilichen Ermittlungen des Dezernat Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern abgeschlossen.

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Schlieren ZH: Brand in Mehrfamilienhaus – hoher Sachschaden

Bei einem Wohnungsbrand in der fünften Etage eines Mehrfamilienhauses in Schlieren ist am Mittwochmorgen (26.8.2020) ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden. Kurz nach 06:45 Uhr meldeten Anwohner, dass es an der Bahnhofstrasse in Schieren in einem Mehrfamilienhaus brennen und eine Person im fünften Stock auf dem Balkon stehen würde. Die sofort ausgerückte Feuerwehr konnte den 85-jährigen Mieter der betroffenen Wohnung mittels Hubretter von seinem Balkon evakuieren.

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Turgi AG: Brand in Mehrfamilienhaus ausgebrochen

In einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses brach am Dienstag ein Brand aus. Dieser richtete grossen Sachschaden an. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Der Brand ereignete sich am Dienstag, 25. August 2020. Kurz nach 11 Uhr meldete ein Anwohner, dass er aus einem Lichtschacht eine starke Rauchentwicklung feststellen könne. Umgehend wurde die Feuerwehr mit einem Grossaufgebot aufgeboten.

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Löhningen SH: Brand einer landwirtschaftlichen Maschine

Am Dienstagnachmittag (25.08.2020) kam es auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Löhningen zu einem Brand einer landwirtschaftlichen Maschine. Verletzt wurde dabei niemand. Am Dienstagnachmittag (25.08.2020) um 13:50 Uhr geriet aus noch ungeklärten Gründen eine Futtermischmaschine auf einem landwirtschaftlichen Hof in Löhningen in Brand.

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Luzern LU: Brand in einer Garage ausgebrochen

Am frühen Montagmorgen brannte es in der Stadt Luzern in einer Garage eines Hauses. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung in das Spital gebracht. Die Brandursache ist unbekannt. Am frühen Montagmorgen (24. August 2020), kurz vor 00.30 Uhr, brannte es in einer Garage eines Zweifamilienhauses am Burgweg in der Stadt Luzern. Die Bewohner wurden evakuiert.

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Stadt SH: Matratzenbrand in einer Wohnung

In der Nacht auf Montag (24.08.2020) kam es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Stadt Schaffhausen zu einem Brand einer Matratze. Der Brand konnte durch die Bewohner bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte gelöscht werden. Aufgrund des Brandes mussten drei Personen wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung in Spitalpflege gebracht werden.

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Mels SG: E-Bike-Akku löst mutmasslich einen Brand aus

Am Montag (17.08.2020), kurz nach 17:30 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen Brand in einer Pressmulde beim Pizolcenter festgestellt. Ermittlungen ergaben, dass als Brandursache ein entsorgter E-Bike Akku im Vordergrund steht. Es entstand Sachschaden von rund 2'000 Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen warnt vor falscher Entsorgung von Akkus und Batterien.

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Brand in Flüchtlingsunterkunft – Deutscher (21) unter Verdacht

Rommerskirchen. In der Nacht von Freitag auf Samstag (14./15.8.), gegen 2:30 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Brand an der Straße "Am Frohnhof" gerufen. Als die eingesetzten Polizeibeamten an der kommunalen Unterbringungseinrichtung eintrafen, war die Feuerwehr mit Löscharbeiten beschäftigt. Alle anwesenden Bewohner hatten ihre Zimmer bereits verlassen. Offenbar war in einem Container ein Feuer ausgebrochen. Die Räumlichkeiten waren nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde niemand.

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Wädenswil ZH: Fahrzeugbrand fordert ein Todesopfer - Zeugenaufruf

Bei einem Fahrzeugbrand am Donnerstagnachmittag (13.8.2020) in Wädenswil ist eine Person tot geborgen worden. Nach 13:30 Uhr ging bei der Verkehrsleitzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, wonach auf dem Seeweg ein Personenwagen in Vollbrand stehe. Die ausgerückte Feuerwehr Wädenswil konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.

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Verdacht des versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung: Fahndung nach Fatih SAHIN

Gießen. Die Staatsanwaltschaft Marburg führt ein Ermittlungsverfahren gegen den 55 Jahre alten Beschuldigten Fatih Sahin wegen des Verdachts des versuchten Mordes und der schweren Brandstiftung. Aufgrund der Ergebnisse der ersten Ermittlungen nach dem Brand einer Doppelhaushälfte in der Brüder-Grimm-Straße in Marburg am Dienstagabend, 11. August, besteht der Verdacht, dass der Gesuchte das Haus vorsätzlich in Brand setzte und dabei zumindest billigend den Tod von Menschen in Kauf nahm.

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Gettnau LU: Brand in Garage eines Wohnhauses – niemand verletzt

Gestern Abend brach in Gettnau in einer Garage eines Wohnhauses ein Feuer aus. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Es entstand hoher Sachschaden. Am Mittwoch, 12. August 2020, kurz nach 17:45 Uhr, wurde der Polizei gemeldet, dass in Gettnau in einer Garage eines Wohnhauses ein Brand ausgebrochen sei.

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Versuchter Totschlag: Mann beschiesst Ehefrau mit Feuerwerksbatterie

Heidelberg. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde Haftbefehl gegen einen 66-jährigen Mann erlassen. Er steht im dringenden Verdacht, am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr versucht zu haben, seine 43-jährige Ehefrau zu töten. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, soll der 66-Jährige nach einem Streit in der Familienwohnung eine sogenannte Feuerwerksbatterie gezündet und seine Frau damit beschossen haben.

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Siebnen SZ: Küchenbrand - vier Personen hospitalisiert

In der Nacht auf Donnerstag, 13. August 2020, ist in einem Mehrfamilienhaus in Siebnen ein Feuer ausgebrochen. Zur Brandbekämpfung und zur Betreuung der rund 40 Hausbewohner standen die Feuerwehr Schübelbach, mehrere Rettungsdienste, das Sanitätsersteinsatzelement und der Katastab Siebnen, die Kantonspolizei Schwyz sowie zwei Rettungshelikopter im Einsatz. Vier Personen mussten hospitalisiert werden.

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Allschwil BL: Brand in einer Einstellhalle mit grossem Sachschaden

Am Mittwochabend 12. August 2020, kurz vor 18.30 Uhr, kam es am Dürrenmattweg in Allschwil BL zu einem Brand eines Personenwagens in einer Einstellhalle eines Mehrfamilienhauses. Es entstand grosser Sachschaden. Um 18.29 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft die Meldung ein, wonach am Dürrenmattweg, in der Einstellhalle eines Mehrfamilienhauses ein Brand ausgebrochen sei.

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Chavannes-près-Renens VD: Brand in einer Wohnung - Bewohner und Katzen evakuiert

Am Montag, 10. August 2020, gegen 14.40 Uhr informierte ein Zeuge die Alarmzentrale (CTA) und das Einsatz- und Kommunikationszentrum der Kantonspolizei (CET), dass aus einer Wohnung im obersten Stockwerk eines Gebäudes in Chavannes-près-Renens Rauch austrat. Die beiden Mieter der Wohnung wurden von einem Nachbarn gerettet, der vom Balkon nebenan Hilferufe hörte. Der 19-jährige Mann evakuierte die beiden Frauen im Alter von 70 und 72 Jahren, die sich auf den Balkon geflüchtet hatten.

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Hochspannungsleitung fällt auf Wohnmobil - 22-Jährige verstorben

Hohen Wangelin. Am 10.08.2020 gegen 22.50 Uhr ist es in der Nähe des Malkwitzer Sees (bei Hohen Wangelin) zu einem tragischen Unfall gekommen, bei welchem eine Person tödlich verunglückt ist. Nach bisherigen Erkenntnissen parkte ein Wohnmobil auf einem nicht ausgewiesenen Campingplatz an dem besagten See unter einer Hochspannungsleitung. Aus bisher unbekannter Ursache geriet der Wohnwagen in Brand. Durch die starke Hitzeentwicklung riss die Hochspannungsleitung und fiel auf das Wohnmobil.

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Zürich ZH: Zwei Brände innert zehn Minuten – Zeugenaufruf

Am frühen Montagmorgen, 10. August 2020, brannten im Kreis 4 ein Lieferwagen und eine Baustellentoilette im Kreis 3. Die Brandursache ist zurzeit unklar. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen. Kurz nach 2.30 Uhr wurde der Stadtpolizei Zürich gemeldet, dass bei der Karl-Bürkli-Strasse 11 auf einem Parkplatz ein Fahrzeug brenne.

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Empfehlungen




Die Polizei im Kanton Zürich

In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.

In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.


Die Kantonspolizei Zürich sorgt für die Sicherheit im Kanton Zürich. (Bildquelle: Kapo ZH)

Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung

Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.

Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.

Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich

Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.

Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit

Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.

Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich

Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:

  • Kommandobereich 1
  • Kommandobereich 2
  • Kriminalpolizei
  • Sicherheitspolizei
  • Verkehrspolizei
  • Flughafenpolizei
  • Regionalpolizei
  • Kommunikationsabteilung
  • Präventionsabteilung

Die Kommandobereiche 1 und 2

Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.

Die Aufgaben der Kriminalpolizei

Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.

Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich

Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.

Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei

Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.

Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei

Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.

Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich

Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.



Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet

Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.


Die Stadtpolizei Zürich

Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.


Im Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. (Bildquelle: Stapo ZH)

Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.

Die Aufgaben der Stapo Zürich

Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.

Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich

Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.

Verkehr- und Wasserschutz in Zürich

Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.


Die Stadtpolizei Winterthur

Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.


Mit der Stapo verfügt Winterthur über eine eigene Sicherheitsorganisation. (Bildquelle: Stapo Winterthur)

Die Geschichte der Stapo Winterthur

Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.

Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.

Die Aufgaben der Stapo Winterthur

In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.

Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.

Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.


Mehr zur Arbeit der Stadtpolizei Winterthur



Verwendete Quellen:

  • Bundesministerium des Inneren, Zürcher Polizeigeschichte: www.bmi.gv.at/magazinfiles/2016/05_06/files/schweiz.pdf (Abruf am 27.09.2020)
  • Kantonspolizei Zürich: www.zh.ch/de/sicherheitsdirektion/kantonspolizei-zuerich.html (Abruf am 28.09.2020)
  • Stadt Winterthur: Stadtpolizei Winterthur www.stadt.winterthur.ch/gemeinde/verwaltung/sicherheit-und-umwelt/stadtpolizei (Abruf am 28.09.2020)
  • Stadt Zürich: Stadtpolizei Zürich www.stadt-zuerich.ch/pd/de/index/stadtpolizei_zuerich.html (Abruf am 28.9.2020)