Feuerwehr

Nidau BE: Weihnachtsbaum in Brand geraten – Wohnung zurzeit unbewohnbar

Am Dienstagabend ist in Nidau ein Christbaum in Brand geraten. Zwei Personen mussten zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt. Am Dienstag, 27. Dezember 2016, kurz nach 1920 Uhr, ist in einer Wohnung am Gerberweg in Nidau ein Christbaum in Brand geraten. Als die Einsatzkräfte kurze Zeit später beim betroffenen Mehrfamilienhaus eintrafen, war es den Bewohnern der Wohnung bereits gelungen, den Brand zu löschen. Die beiden Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung mit zwei Ambulanzen zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.

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Inwil LU: Nicht gelöschte Kerzen führten zu Brand

In der Nacht geriet in Inwil ein Sitzplatztisch in Brand. Ursache waren brennende Kerzen. Verletzt wurde niemand. Mittwoch, 28. Dezember 2016, kurz nach 03:15 Uhr wurde ein Brand auf einem Sitzplatz in Inwil gemeldet. Dieser konnte durch Bewohner mittels Feuerlöscher eingedämmt und durch die Feuerwehr gelöscht werden. Vier Personen wurden vor Ort durch den Rettungsdienst 144 betreut. Verletzt wurde niemand.

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Hausen am Albis ZH: 23 Kühe bei Scheunenbrand verendet

Nach dem Brand einer Scheune in Hausen am Albis sind in der Nacht auf Mittwoch (28.12.2016) zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Spital gefahren worden; 23 Kühe verendeten. Die Höhe des Schadens wird auf zwei Millionen Franken geschätzt. Die Landwirtin wurde um etwa 03.00 Uhr auf den Brand in der Scheune aufmerksam. Zusammen mit einem Bekannten gelang es der Familie, Lamas und Pferde zu befreien und in Sicherheit zu bringen. Für 23 Kühe kam jedoch jede Hilfe zu spät.

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Brugg AG: Brand in Einfamilienhaus - mehrere hunderttausend Franken Schaden

Heute Morgen brach in einem Einfamilienhaus in Brugg ein Brand aus. Dieser beschädigte das Haus stark. Zwei Bewohnerinnen wurden ins Spital gebracht. Die Brandursache ist noch unklar. Vom Brand betroffen war ein Einfamilienhaus an der Herrenmatt in Brugg, welches von einer vierköpfigen Familie bewohnt wird. Mutter und Tochter befanden sich im Haus, als sie am Mittwoch, 28. Dezember 2016, um 7.30 Uhr Rauch bemerkten. Sie stiessen dann auf den Brand, alarmierten die Feuerwehr und retteten sich ins Freie.

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Gerlafingen SO: Jugendliche zündeten Baum an – Zeugen gesucht

In Gerlafingen haben am Dienstagnachmittag Jugendliche einen Baum in Brand gesetzt. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen, verletzt wurde dabei niemand. Einer der Jugendlichen hat sein Fahrrad im Wald zurückgelassen. Die Polizei sucht Zeugen. Am Dienstag, 28. Dezember 2016, um zirka 13.40 Uhr, meldete ein Passant bei der Kantonspolizei Solothurn, dass Jugendliche im Sackwald in Gerlafingen groben Unfug treiben.

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Eptingen BL/A2: Fahrzeug geriet in Vollbrand – Totalschaden

Am Mittwochmorgen, 28. Dezember 2016, kurz nach 07.30 Uhr, geriet auf der Autobahn A2, Richtung Bern/Luzern in Eptingen BL, ein Personenwagen in Brand. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Um 07.37 Uhr ging bei der Polizei Basel-Landschaft die Meldung über einen Fahrzeugbrand, kurz nach dem Oberburgtunnel auf der Autobahn A2 Richtung Bern/Luzern in Eptingen BL, ein. Beim Eintreffen der Stützpunktfeuerwehr Sissach stand der Personenwagen bereits in Vollbrand. Die Fahrzeuginsassen konnten sich vorgängig in Sicherheit bringen. Der Feuerwehr gelang es, den brennenden Personenwagen rasch zu löschen.

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Mesocco / Soazza GR: Grossflächiger Waldbrand ausgebrochen

(Stand: 28.12.2016 / 08.40 Uhr) In bewaldetem Gebiet zwischen Mesocco und Soazza ist am Dienstag um 18 Uhr ein grossflächiger Waldbrand ausgebrochen. Die Feuerwehren Alta und Bassa Mesolcina sowie weitere Rettungskräfte sind vor Ort. Am Dienstagabend kurz vor 18 Uhr erhielt die Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Waldbrand zwischen Mesocco und Soazza. Die Brandfläche hat sich aufgrund der Windlage auf momentan rund 600 Meter auf einen Kilometer ausgebreitet. Die Autostrasse A13 sowie die Hauptstrasse H13 wurden um 19.30 Uhr wegen Steinschlaggefahr aus dem Brandgebiet gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis mindestens Mittwochmittag.

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Biel-Benken BL: Adventskranz in Brand geraten - Liegenschaft unbewohnbar

In einem Einfamilienhaus am Gisshübelweg in Biel-Benken BL geriet am Dienstagabend, 27. Dezember 2016, ein Adventskranz in Brand. Die entsprechende Meldung war um 19.08 Uhr eingegangen. Verletzt wurde niemand. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft verliess die Bewohnerin am Nachmittag die Liegenschaft und vergass die brennenden Kerzen des Adventskranzes auf dem Esstisch zu löschen.

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Wil SG: Unbekannte Täterschaft verübt dreifache Brandstiftung - Zeugenaufruf

Am Freitag (23.12.2016), in der Zeit zwischen 03:00 Uhr und 04:50 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft am Bahnhof, an der Churfirstenstrasse sowie an der Speerstrasse diverse Gegenstände in Brand gesetzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht nach Zeugen.

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Sempach LU: Brand in Schulhaus - Ursache konnte geklärt werden

Am Mittwoch, 21. Dezember 2016, kurz nach 19:15 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass es im Schulhaus an der Luzernerstrasse in Sempach brenne (siehe Meldung vom 22. Dezember 2016). Die Ursache des Brandes konnte durch die Brandermittler der Luzerner Polizei eindeutig auf einen Defekt bei einer elektrischen Leitung zurückgeführt werden.

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Liestal BL: Vorsicht im Umgang mit Weihnachtsbäumen, Adventskränzen und Kerzen aller Art

Die Polizei Basel-Landschaft bittet die Bevölkerung dieser Tage um besondere Vorsicht im Umgang mit brennenden Kerzen auf bald zunehmend dürren Adventskränzen und Weihnachtsbäumen sowie gleichzeitig um Sorgfalt im Umgang mit elektrischer Beleuchtung. Von brennenden Kerzen geht immer eine gewisse Brandgefahr aus, vor allem, wenn sie nicht beaufsichtigt werden.

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Flawil SG: Brennen gelassene Kerzen führten zu hohem Sachschaden

Am Montag (19.12.2016), um 01:35 Uhr, ist an der Burgau im Eingangsbereich eines Einfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen. Dieses dürfte durch brennen gelassene Kerzen verursacht worden sein. Der Brand konnte durch die Feuerwehr Flawil gelöscht werden. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.

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Dättwil AG (Baden): Reihenhaus-Siedlung in Brand

Feuerwehr, Polizei und Ambulanzen rückten in ein Wohnquartier aus, nachdem ein Brandausbruch gemeldet worden war. Die Feuerwehr-Einsatzkräfte konnten den Brand bekämpfen. Die Ursache des Brandausbruchs wird abgeklärt. Drei Liegenschaften dürften vorübergehend nicht mehr bewohnbar sein. Vier Personen mussten sich ins Spital begeben.

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Steffisburg BE: Technischer Defekt war Ursache für Brand

Die Ursache für einen Brand in einem Wohn- und Gewerbegebäude in Steffisburg von Ende November konnte geklärt werden. Sie geht auf einen technischen Defekt zurück. Ende November 2016 ist in Steffisburg am Industrieweg ein Wohn- und Gewerbegebäude in Brand geraten (s. Meldung vom 30. November 2016). Inzwischen hat das Dezernat Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern die Ermittlungen dazu abgeschlossen. Diese ergaben, dass ein technischer Defekt an einer Heizanlage zum Brand geführt hatte.

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Münsingen BE: Einfamilienhaus stand in Flammen - massiver Sachschaden

In Münsingen hat am Mittwochabend ein Einfamilienhaus gebrannt. Verletzt wurde niemand, am Gebäude entstand aber massiver Sachschaden. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens wurden aufgenommen. Am Mittwoch, 15. Dezember 2016, um kurz vor 20.40 Uhr, ging bei der regionalen Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass in Münsingen an der Löwenmattstrasse ein Einfamilienhaus brenne. Umgehend wurden daraufhin zahlreiche Rettungskräfte aufgeboten.

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Gerlafingen SO: Schweisserarbeiten waren an Dachstockbrand schuld

Wie am Freitag, 9. Dezember 2016 gemeldet, kam es in einem Einfamilienhaus in Gerlafingen zu einem Brand im Bereich des Dachstockes. Die Brandursachenabklärungen durch die Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass der Brand auf Dachdeckerarbeiten mittels Schweissbrenner auf der Liegenschaft zurückzuführen ist. (Nachtrag zur Meldung vom 9. Dezember 2016)

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Eriz BE: Brand macht Mehrfamilienhaus unbewohnbar

Am Mittwochnachmittag ist in einem Mehrfamilienhaus in Eriz ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Das Haus wurde stark beschädigt und ist zurzeit nicht mehr bewohnbar. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache sowie zum Sachschaden aufgenommen. Am Mittwoch, 14. Dezember 2016, gegen 14.25 Uhr, ging bei der Regionalen Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass in einem Mehrfamilienhaus an der Linden in Eriz ein Brand ausgebrochen sei. Als die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, standen Teile des Dachgeschosses bereits in Brand.

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Empfehlungen




Die Polizei im Kanton Zürich

In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.

In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.


Die Kantonspolizei Zürich sorgt für die Sicherheit im Kanton Zürich. (Bildquelle: Kapo ZH)

Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung

Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.

Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.

Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich

Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.

Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit

Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.

Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich

Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:

  • Kommandobereich 1
  • Kommandobereich 2
  • Kriminalpolizei
  • Sicherheitspolizei
  • Verkehrspolizei
  • Flughafenpolizei
  • Regionalpolizei
  • Kommunikationsabteilung
  • Präventionsabteilung

Die Kommandobereiche 1 und 2

Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.

Die Aufgaben der Kriminalpolizei

Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.

Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich

Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.

Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei

Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.

Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei

Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.

Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich

Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.



Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet

Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.


Die Stadtpolizei Zürich

Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.


Im Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. (Bildquelle: Stapo ZH)

Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.

Die Aufgaben der Stapo Zürich

Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.

Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich

Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.

Verkehr- und Wasserschutz in Zürich

Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.


Die Stadtpolizei Winterthur

Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.


Mit der Stapo verfügt Winterthur über eine eigene Sicherheitsorganisation. (Bildquelle: Stapo Winterthur)

Die Geschichte der Stapo Winterthur

Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.

Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.

Die Aufgaben der Stapo Winterthur

In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.

Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.

Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.


Mehr zur Arbeit der Stadtpolizei Winterthur



Verwendete Quellen:

  • Bundesministerium des Inneren, Zürcher Polizeigeschichte: www.bmi.gv.at/magazinfiles/2016/05_06/files/schweiz.pdf (Abruf am 27.09.2020)
  • Kantonspolizei Zürich: www.zh.ch/de/sicherheitsdirektion/kantonspolizei-zuerich.html (Abruf am 28.09.2020)
  • Stadt Winterthur: Stadtpolizei Winterthur www.stadt.winterthur.ch/gemeinde/verwaltung/sicherheit-und-umwelt/stadtpolizei (Abruf am 28.09.2020)
  • Stadt Zürich: Stadtpolizei Zürich www.stadt-zuerich.ch/pd/de/index/stadtpolizei_zuerich.html (Abruf am 28.9.2020)