Am Dienstagnachmittag hat sich auf der Autobahn A1 bei Mattstetten eine Auffahrkollision mit fünf involvierten Fahrzeugen ereignet. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Der Unfall wird untersucht.
Am Montagnachmittag ist in einem Strohlager in Ins ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand.
Es entstand Sachschaden. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Fast alle erkennen, dass eine Leuchtweste beim Velo- oder E-Bike-Fahren in der Dämmerung oder Dunkelheit hilft, Kollisionen zu vermeiden. Trotzdem tragen nur 5 % eine, stellt die BFU fest.
Bei Tageslicht sind es sogar nur 3 %, wobei auch die Wirkung am Tag unterschätzt wird. Der Hauptgrund für das spärliche Tragen: Viele haben noch nie über das Benützen einer Leuchtweste nachgedacht. Die BFU lanciert nun eine neue Kampagne.
Am Dienstagmorgen ist in Belp ein Fussgänger von einem Auto erfasst worden. Der Mann wurde dabei schwer verletzt. Er wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht.
Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Am Sonntagnachmittag ist es in Aarwangen zu einer Kollision zwischen einem Zug der Aare Seeland Mobil (ASM) und einem Auto gekommen. Alle vier Insassen des Autos wurden dabei verletzt.
Der Bahnverkehr war für mehrere Stunden unterbrochen und der Verkehr musste umgeleitet werden.
Am Samstagvormittag hat sich auf der Autobahn A1 bei Hindelbank eine Auffahrkollision ereignet. In den Unfall waren vier Fahrzeuge involviert.
Die Beifahrerin eines Autos wurde leicht verletzt.
Am späten Donnerstagabend hat sich in Spiez ein Verkehrsunfall ereignet. Ein Auto kam von der Strasse ab und landete in einem Bach. Die Feuerwehr musste zwei verletzte Personen bergen, die ins Spital gebracht wurden.
Die Kantonspolizei Bern erreichte am Donnerstag, 9. Februar 2023, um22.15 Uhr, die Meldung zu einem Selbstunfall, der sich in Spiez auf der Krattigstrasse ereignet hatte.
Am Donnerstagabend hat sich in Thun ein Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Auto ereignet. Die Person auf dem Velo wurde dabei schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Zum Unfall sind Ermittlungen im Gang.
Auf der Autobahn A1 bei Wangen an der Aare in Fahrtrichtung Zürich haben sich am Donnerstagnachmittag, innert kurzer Zeit, drei Auffahrkollisionen mit sechs beteiligten Autos ereignet.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Am Sonntag findet in Bern ein Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC St. Gallen statt.
Aufgrund des Besucherandrangs ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Es wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Donnerstagmittag hat eine unbekannte Täterschaft einen bewaffneten Raubüberfall auf eine Bijouterie in Gstaad verübt. Es wurde niemand verletzt.
Ermittlungen zur Täterschaft sind im Gange.
Im Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung in Biel vom vergangenen Samstag, bei der ein Mann schwer verletzt wurde, ist am Donnerstagmorgen ein zweiter mutmasslicher Täter festgenommen worden.
Die Ermittlungen dauern an.
Der Rastplatz Chölfeld diente während der Erneuerung der A1 zwischen Kirchberg und Kriegstetten als Installationsplatz. Nun wird der Rastplatz selbst umfassend erneuert.
Für die Dauer der Arbeiten wird der Rastplatz gesperrt.
Die Kantonspolizei Bern hat am Montagvormittag zwei Hanf-Indooranlagen in Langenthal und Wynau ausgehoben.
Insgesamt wurden rund 3’700 Hanfpflanzen sowie rund 40 kg konsumfertiges Marihuana sichergestellt. Die zwei mutmasslichen Betreiber wurden festgenommen.
Am Dienstagvormittag ist in der Talstation der Sesselbahn Schilt in Grindelwald ein Brand ausgebrochen. Die umgehend ausgerückte Feuerwehr konnte diesen rasch löschen. Es wurde niemand verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache sind im Gange.
Im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung in Biel vom Samstagabend, bei der eine Person schwer verletzt wurde, ist am Sonntagabend ein mutmasslicher Täter vorläufig festgenommen worden.
Die Ermittlungen dauern an.
Am Sonntag, 5. Februar 2023, konnte die Rega mit Unterstützung von zwei Bergrettern drei Alpinisten in der Nähe des Eigers trotz schlechten Wetters retten.
Die anspruchsvolle Rettungsaktion gelang dank des Zusammenspiels zwischen der Rega-Einsatzzentrale, den Bergrettern und den Helikopter-Crews der Basen Wilderswil und Zweisimmen.
Die Betrüger kontaktieren die potentiellen Opfer per WhatsApp-Anruf und geben sich als Mitarbeiter des für die Opfer zuständigen Telefonproviders aus. Den Opfern werden dabei fadenscheinige Gründe für den Anruf vorgegaukelt.
Dabei sollen die Opfer dazu gebracht werden, die Ihnen per SMS zugeschickten Sicherheitscodes an die Betrüger weiterzugeben. Im Anschluss greifen die Betrüger auf den Account der Opfer zu und tätigen Einkäufe per Telefonrechnung.
In der Nacht auf Montag ist in Lauenen ein Wohnhaus in Brand geraten und komplett niedergebrannt. Verletzt wurde niemand.
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der abgelegenen Örtlichkeit aufwendig. Die Brandursache wird untersucht.
Am Samstagabend ist in Biel in der Nähe des Bahnhofs ein Mann nach einer Auseinander-setzung schwer verletzt worden. Der Mann wurde durch Dritte in kritischem Zustand mit Stichverletzungen in ein Spital gebracht.
Es werden Zeugen gesucht.
Am Samstagnachmittag ist es auf der A8 bei Bönigen zu einem Selbstunfall gekommen. Ein Autolenker und die Beifahrerin sind da-bei schwer verletzt worden. Sie wurden mit einer Ambulanz und einem Helikopter ins Spital gebracht.
Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Freitagabend ist in einem Tunnel auf der A5 bei Pieterlen ein Auto mit einem Anhänger in Brand geraten. Der Tunnel musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Am Donnerstagnachmittag ist ein Mann in Lauterbrunnen leblos aufgefunden worden. Die ausgerückten Einsatzkräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.
Gemäss aktuellen Erkenntnissen war der Mann aus grosser Höhe hinuntergestürzt. Ein Unfallgeschehen steht im Vordergrund.
Am Freitagnachmittag ist ein Fussgänger beim Bahnhofplatz in Burgdorf von einem Lastwagen erfasst worden. Er wurde dabei schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Zur Klärung des Unfallhergangs werden Zeugen gesucht.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Freitag, 3. Februar 2022, kurz nach 14.10 Uhr, gemeldet, dass es auf der Bahnhofstrasse in Burgdorf zu einem Verkehrsunfall gekommen sei.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega half im vergangenen Jahr so vielen Patientinnen und Patienten wie noch nie zuvor in ihrer 70-jährigen Geschichte: Mehr als 14'000 Menschen in Not durften auf die professionelle medizinische Hilfe aus der Luft im In- und Ausland zählen.
Dabei waren sowohl die 20 Rega-Helikopter als auch die drei Ambulanzjets der Rega so häufig in der Luft wie noch nie.
Auf der Schützenmatte soll in den Nächten an Wochenenden ein sicherer Rückzugsraum geschaffen werden.
Der Gemeinderat hat einem Verpflichtungskredit von 135‘000 Franken für ein Pilotprojekt von Frühling 2023 bis Frühling 2024 zugestimmt.
Der Gemeinderat will die Sicherheit in den Velostationen in Einklang bringen mit den gesetzlichen Anforderungen.
Er hat beschlossen, die Videoüberwachung auszusetzen und beauftragt die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün, umgehend das gebotene Bewilligungsverfahren gemäss städtischem Videoreglement einzuleiten.
Freitagnacht sind in Münchenbuchsee vier Jugendliche von einer grösseren Gruppe von unbekannten, teilweise vermummten Personen angegriffen und ausgeraubt worden. Dabei wurden drei Jugendliche leicht verletzt. Die Täterschaft konnte bisher nicht ermittelt werden.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Montag, den 30. Januar 2023, gegen 04.15 Uhr, entdeckte eine Gendarmeriepatrouille zwei Personen, die sich verdächtig verhielten und mit einem Auto flüchteten, um sich der Kontrolle zu entziehen.
Während der Verfolgungsjagd feuerte ein Insasse mehrmals in Richtung der Patrouille, ohne jemanden zu verletzen.
Ab dem 1. Februar darf auf Schweizer Autobahnen und Autostrassen nur noch mit der Autobahnvignette 2023 gefahren werden. Lenkerinnen und Lenker auf der Autobahn, die ohne sichtbar angebrachte Vignette unterwegs sind, müssen mit einer Busse von 200 Franken rechnen.
Die Übergangsfrist fürs Anbringen der Autobahnvignette 2023 an der Windschutzscheibe läuft morgen ab. Die Vignette 2022 ist noch bis einschliesslich Dienstag, 31. Januar 2023, gültig. Der neue Aufkleber 2023 ist ab Mittwoch, 1. Februar 2023, für alle, die auf Autobahnen und Autostrassen unterwegs sind, obligatorisch.
Am Sonntagmittag hat sich in Aarwangen ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Auto kam dabei von der Strasse ab und kollidierte frontal mit einem Baum. Die Lenkerin verstarb noch auf der Unfallstelle.
Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
In der Nacht auf Sonntag hat sich ein Selbstunfall auf der Autobahn A6 in Moosseedorf ereignet. Ein Auto kollidierte dabei mit einer Betonmauer.
Der Lenker wurde verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Am Freitagmittag hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in ein Fahrzeug einer Werttransportfirma verübt und dabei Geldkoffer aufgebrochen.
Sie flüchtete mit Beute in Richtung Eymatt. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Die Ermittlungen im Zusammenhang mit 50 Laden- und Fahrzeugdiebstählen im Raum Bern zwischen April und August 2022 sind abgeschlossen. Der mutmassliche Täter befindet sich in Untersuchungshaft.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
In Lützelflüh-Goldbach ist am Donnerstagmorgen eine Fahrradfahrerin von einem Auto angefahren und dabei leicht verletzt worden.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am kommenden Wochenende finden in Bern das Eishockeyspiel zwischen dem SC Bern und dem HC Fribourg-Gottéron sowie das Fussballspiel BSC Young Boys gegen den FC Winterthur statt.
Es ist daher im Grossraum Wankdorf mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Aufgrund der erwarteten hohen Besucherzahl wird die frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen.
Am Mittwochnachmittag ereignete sich in Bärau ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Zwei Fahrzeuglenkende wurden verletzt und ins Spital gebracht. Der Verkehr musste während mehreren Stunden umgeleitet werden.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Gleich nördlich der Verzweigung Wankdorf überquert die A1 auf zwei Brücken das Worblental. Diese Brücken werden in den nächsten Jahren umfassend saniert. Die Hauptarbeiten starten Mitte April 2023 und dauern bis ca. September 2025.
Im Vorfeld werden verschiedene Vorbereitungsarbeiten durchgeführt.
Jedes Jahr verletzen sich über 285 000 Personen infolge von Stürzen. Bei jedem fünften dieser Stürze ist ein unvorteilhafter Boden der Grund, ganz besonders bei winterlichen Bedingungen wie Schnee und Eis.
Aber auch schadhafte, verschmutzte und nasse Böden stellen ein Risiko dar. Die BFU gibt Tipps für mehr Sicherheit im Winter.
Am Sonntagabend hat sich in Biel ein E-Trottinettfahrer einer Kontrolle entzogen. Er konnte nach einer Fluchtfahrt durch die Innenstadt angehalten werden, nachdem er einen Selbstunfall verursacht hatte.
Der Lenker wird angezeigt.
In Rubigen wurde am Samstagabend die Tankstelle bei der Autobahneinfahrt ausgeraubt. Der Täter drang durch eine Hintertür in den Laden ein und bedrohte zwei Angestellte.
Er erbeutete Bargeld und flüchtete. Es wurde niemand verletzt. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Samstagmittag ereignete sich in Hasliberg Hohfluh ein Verkehrsunfall mit einem Auto. Es kam von der Strasse ab und landete auf dem Dach. Der Lenker wurde schwer verletzt und mit dem Helikopter ins Spital gebracht.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Freitagabend ist in einer Zelle im Regionalgefängnis Thun ein Brand ausgebrochen. Ein Insasse wurde dabei schwer verletzt.
Bezüglich des Brandausbruchs steht eine vorsätzliche Handlung im Vordergrund. Ermittlungen sind im Gang.
Die Täterschaft publiziert betrügerische Angebote nicht nur auf Online-Plattformen, sondern auch in analogen Medien.
Für die Kommunikation weichen die Betrüger dann aber auf den digitalen Weg aus.
Die Kantonspolizei Bern hat Mitte Dezember in Aarberg eine Hanf-Indooranlage ausgehoben. Insgesamt wurden rund 690 Hanfpflanzen sowie 4,5 kg konsumfertiges Marihuana sichergestellt.
Im Rahmen der Ermittlungen konnte ein mutmasslicher Betreiber identifiziert werden. Er wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Am Donnerstagnachmittag ist es in Belp zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Eine Lenkerin und ein Lenker wurden dabei verletzt und mit jeweils einer Ambulanz ins Spital gebracht. Die Hauptstrasse war für rund zweieinhalb Stunden gesperrt.
Der Unfall wird untersucht.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.