Am Montag, 26. September 2022, kurz nach 23.00 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt in der Feierabendstrasse einen Fahrzeugbrand löschen müssen.
Beim Brand wurde niemand verletzt.
Seit Montagabend sind bei der Kantonspolizei Bern mehrere Meldungen zu Sachbeschädigungen an Autos eingegangen. Eine unbekannte Täterschaft hat in Bern bei über 20 Autos die Luft aus den Reifen gelassen und teilweise Markenembleme gewaltsam entfernt.
Es werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
In Bern ist am frühen Montagabend ein E-Bike-Lenker verunfallt. Beim Sturz auf den Boden verletzte er sich schwer. Er wurde ins Spital gebracht.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Ein Mann hat mehrere Flaschen Cognac, Vodka und weitere alkoholische Getränke gestohlen. Er wurde bei einer Fahrzeugkontrolle erwischt, festgenommen und durch die Staatsanwaltschaft bestraft.
Am Samstagmorgen (24. September 2022) fiel einer Patrouille der polizeilichen Sicherheitsassistenten in Steinhausen ein verdächtiges Auto auf, das auf einem Feldweg vom Zimbelwald kommend in Richtung Blickensdorferstrasse fuhr. Die Einsatzkräfte entschieden sich, das Fahrzeug zu stoppen und den Fahrer zu kontrollieren.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (26.09.2022) fuhr ein 62-Jähriger über den Bahnhofplatz geradeaus auf die Gleise.
Der Fahrer verletzte sich nicht. Es entstand Sachschaden.
Am Montagabend, 27. September 2022, stürzte ein 7-jähriges Mädchen von einer sich öffnenden Bahnschranke und verletzte sich dabei schwer. Die Polizei sucht Zeugen.
Kurz vor 17.00 Uhr wurde eine Patrouille der Stadtpolizei bei einem Bahnübergang in Winterthur Seen auf ein Mädchen aufmerksam, das blutend am Boden lag.
Bei der Streifkollision zwischen zwei Autos in Roggwil entstand am Montagabend Sachschaden. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Unfallort.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Montagmittag verursachte ein Autofahrer bei Schüpfheim einen Selbstunfall.
Der Mann wurde dabei verletzt und von einem Rettungshelikopter in das Spital geflogen.
Am Montag (26.09.2022), kurz nach 15:50 Uhr, ist es auf der Juxtrasse zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos gekommen.
Der 46-jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig qualifiziert. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Montag (26.09.2022), um 14:50 Uhr, ist es bei der Autobahnausfahrt Oberbüren zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos gekommen. Der 24-jährige Unfallverursacher war alkoholisiert.
Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Ich habe vor Kurzem die Ausbildung zum Diensthund bei der Kantonspolizei Thurgau gestartet und möchte dir zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen zeigen, was wir alles draufhaben.
Die Diensthunde-Vorführung findet am kommenden Sonntag von 11 bis 12 Uhr in der Bauernhof-Arena an der WEGA - Die Thurgauer Messe in Weinfelden statt.
Gestern wurden im Landhaus in Solothurn 17 Polizistinnen und Polizisten sowie 1 Polizeiliche Sicherheitsassistentin im Beisein von Regierungsrätin Susanne Schaffner, vieler Behördenvertreter und Angehörigen feierlich in die jeweiligen Korps aufgenommen.
Am Montag, 26. September 2022, fand im Landhaus Solothurn wieder eine feierliche Brevetierung statt. Bei diesem Festakt leisteten insgesamt 17 Polizistinnen und Polizisten, die 2020 ihre Ausbildung begonnen haben, den Eid auf die Verfassung und wurden im Beisein von zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung, der Polizei sowie vielen Angehörigen in die jeweiligen Korps aufgenommen.
In Solothurn hat am Montagvormittag ein Mann einen Einbruchdiebstahl in einen Geräteschuppen verübt.
Die Polizei konnte den mutmasslichen Einbrecher am Nachmittag samt Deliktsgut anhalten.
Am vergangenen Samstag präsentierten sich die Blaulichtorganisationen mit vielfältigen Attraktionen auf dem Barfi.
Die Kleinsten hatten die Möglichkeit, das Polizeimaskottchen Pätty zu treffen und Fragen zu stellen.
Am Dienstag, 27.09.2022, 08.15 Uhr, ereignete sich auf der Kerenzerbergstrasse in Obstalden ein Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Filzbach unterwegs.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem landwirtschaftlichen Motorkarren, zwei Personenwagen und einem Lieferwagen ist am Dienstagmorgen (27.09.2022) in Bachenbülach der Lenker des Motorkarrens schwer verletzt worden.
Kurz nach 6:30 Uhr fuhr ein 65 Jahre alter Mann mit seinem Motorkarren auf der Churzäglenstrasse Richtung Oberglatterstrasse.
Im Rahmen des TCS-Winterreifentests 2022 wurden 33 Reifen in zwei Dimensionen getestet. 16 Reifentypen der Dimension 185/65 R15 88T und 17 Reifentypen der Dimension 215/60 R16 99H. Vom Kauf von sechs Modellen rät der TCS ab.
Die Winterreifen der Dimension 185/65 R15 88T und der Dimension 215/60 R16 99 H wurden auf 17 verschiedene Kriterien überprüft. Darunter Fahrversuche auf trockener und nasser Fahrbahn, auf Schnee und Eis, sowie Verschleiss, Geräuschentwicklung und Treibstoffverbrauch.
Die Bauarbeiten an der West-Ost-Verbindungsstrasse (WOV) starten am 3. Oktober 2022.
Alle Bewilligungen sind rechtskräftig erteilt, jetzt geht es in die technische Umsetzung. Gebaut wird in zwei Teilprojekten.
Heute Nachmittag, 27. September 2022, werden bei der Stadtpolizei Zürich 43 neue Mitarbeiter/innen sowie eine Offizierin und ein Offizier vereidigt.
Die durch die Polizeimusik Zürich-Stadt musikalisch umrahmte Feier findet in der Kirche St. Peter statt.
Auf einem überdachten Parkplatz geriet gestern Abend ein Auto in Brand. Die Flammen griffen auf weitere Fahrzeuge über und richteten grossen Schaden an.
Der Wagen stand auf dem überdachten Parkplatz einer Wohnsiedlung im Eichhörnli in Reinach.
Am Abend des 23. September 2022 führte die Kantonspolizei, in Zusammenarbeit mit der Gemeindepolizei Martinach, sowie Experten der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt, eine Grosskontrolle gegen laute und abgeänderte Fahrzeuge durch.
Aufgrund der festgestellten Verstösse gegen die Verkehrssicherheit und die Lärmbelästigung, hat die Kantonspolizei, zusammen mit der Gemeindepolizei Martinach und der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt am Freitagabend, 23. September 2022, eine Grosskontrolle durchgeführt.
Am frühen Freitagmorgen (16.09.2022) hat sich auf der A4 in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Eine unbekannte Täterschaft hat in der Nacht auf Montag (26.09.2022) in Winterthur einen Tankstellenshop überfallen und dabei Bargeld erbeutet.
Verletzt worden ist niemand.
Am Ende der 95. Ausgabe der Fête des vendanges ziehen die Gemeindebehörden und die Neuenburger Polizei gemeinsam eine erste positive Bilanz der Veranstaltung.
Der Jahrgang 2022 wird als Jahr des grossen Wiedersehens nach dem Covid und der markanten Neuerungen in Erinnerung bleiben. Was die Sicherheit anbelangt, so wurden auf dem Festgelände keine ernsthaften Zwischenfälle festgestellt.
Am Sonntag, 25. September, in der Nacht, fuhr ein Auto, das von einem 31-jährigen Einwohner von Les Verrières gesteuert wurde, auf der von Fleurier abzweigenden Strasse in Richtung Les Verrières.
In der Ortschaft Les Perrosettes biss er in den Grasstreifen am rechten Strassenrand, kam nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrmals und kam rund 30 Meter unterhalb der Böschung auf der Seite zum Liegen.
Bei einer Kollision zwischen einem Fahrrad und einem Personenwagen ist am Montagabend (26.09.2022) in Bülach der Zweiradfahrer verletzt worden.
Kurz nach 18:15 Uhr fuhr eine 44 Jahre alte Personenwagenlenkerin auf der Zürichstrasse Richtung Bachenbülach und wollte nach links in die Schwerzgruebstrasse abbiegen. Auf der Verzweigung kollidierte Ihr Fahrzeug mit dem Velo eines 57-jährigen Mannes, welcher auf der Zürichstrasse von Bachenbülach Richtung Bülach unterwegs war. Durch den Anprall zog sich der Zweiradfahrer unbekannte Verletzungen zu. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde er mit einem Rettungswagen in ein Spital gefahren.
Bei einem Unfall ist am Freitag (23.09.2022) ein Autolenker verletzt worden.
Der 52-jährige verlor gegen 16:45 Uhr bei einem Kreisel die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Am Montag (26.09.2022), kurz vor 11:45 Uhr, ist auf der Autobahn A13 ein Pick-Up in Brand geraten.
Der 46-jährige Fahrer fuhr Rheintal aufwärts. Er bemerkte einen Leistungsverlust an seinem Pick-Up und lenkte diesen auf den Pannenstreifen.
Am Montag (26.09.2022), um ca. 06:40 Uhr, ist es auf der Bettenauerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Der Velofahrer wurde unbestimmt verletzt. Die oder der Autofahrende fuhr weiter ohne sich um den Verletzten zu kümmern.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen (26.09.2022), ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Heinrich-Wild-Strasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich auf bislang unbekannte Art und Weise Zutritt zum Gebäude.
Am Montag, 26. September 2022, um kurz nach 13:30 Uhr fuhren drei Personenwagen auf der Gotthardstrasse von Andermatt in Richtung Göschenen.
Aufgrund eines entgegenkommenden Ausnahmetransports bremste die an erster Stelle fahrende Lenkerin ihr Fahrzeug mit Aargauer Kontrollschildern bis zum Stillstand ab.
Bei einem Unfall sind am Donnerstag (22.09.2022) zwei Arbeiter schwer verletzt worden.
Der Unfall passierte gegen 14:15 Uhr auf einer Baustelle an der Bahnhofstrasse. Die Arbeiter wollten mit einem Kran Schalungselemente von der Ladebrücke eines Lastwagens abladen.
Am Mittwochnachmittag, den 10. August 2022, kurz nach 16.30 Uhr, ereignete sich in Lausen BL, auf einem Fussgängerstreifen, welcher die Hauptstrasse im Bereich der Coop-Tankstelle quert, eine Beinahe-Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntag (25. September 2022) sind mehrere Fahrzeuglenkende auf der Autobahn verunfallt. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist beträchtlich.
Nach einem Selbstunfall in der Blegikurve in Cham am Sonntagmorgen ist es in den darauffolgenden Stunden auf der Autobahn zu vier weiteren Verkehrsunfällen gekommen.
Die Ermittlungen zum Brand in einer Bäckerei in Thun von Ende Juni sind abgeschlossen. Die genaue Brandursache konnte nicht mehr abschliessend geklärt werden.
Eine technische Ursache im Bereich einer Steckerleiste steht im Vordergrund.
Am Freitagvormittag (23.09.2022) hat die Schaffhauser Polizei in Neuhausen am Rheinfall eine mobile Schwerverkehrskontrolle durchgeführt.
Dabei wurden an zwei Gesellschaftswagen (Reisecars) mangelhafte Reifen festgestellt.
Am Montagmittag (26.09.2022) ist es an der Scalettastrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem 9-jährigen Fahrradfahrer gekommen.
Der Fahrradfahrer wurde dabei verletzt.
Zwei rumänische Staatsangehörige haben einen ganzen Einkaufswagen voll Lebensmittel und weitere Waren gestohlen. Die Kriminaltouristen wurden festgenommen, bestraft und aus der Schweiz weggewiesen.
Am Donnerstagnachmittag (22. September 2022) wurde eine Polizeipatrouille auf zwei Männer aufmerksam, die auf einem Parkplatz vor einem Verkaufsgeschäft an der Hinterbergstrasse in Cham mehrmals und in unregelmässigen Abständen zu einem parkierten Auto liefen und darin Waren verstauten.
Am Montagmorgen wurde ein Motorradfahrer in Schwarzenbach bei einem Verkehrsunfall erheblich verletzt.
Der Lenker wurde von der Rega in das Spital geflogen.
Infolge von Belagsarbeiten beim Kreisel der A4 und der Flüelerstrasse in Altdorf sind Anfang Oktober 2022 mehrere Nachtsperrungen des Umfahrungstunnels Flüelen (Flüelertunnel) erforderlich.
Der Kreisel bei der Ausfahrt aus dem Flüelertunnel ist einer hohen Verkehrsbelastung ausgesetzt. Als Folge der starken Beanspruchung der Belagsoberfläche muss der Deckbelag teilweise erneuert werden.
Die Luzerner Polizei hat am Wochenende in Perlen einen 32-jährigen Raser festgenommen.
Der Autofahrer war mit seinem Fahrzeug massiv zu schnell im Innerortsbereich gefahren.
Auf der A1 zwischen den Anschlüssen Bern-Wankdorf und Schönbühl sowie auf einem Teilstück der A6 bei Schönbühl werden zusätzliche Fahrstreifen angelegt und der Lärmschutz ausgebaut.
Das Projekt liegt ab heute öffentlich auf.
Die Ermittlungen zum Brand in einer Wohnung in Port von Anfang August sind abgeschlossen. Eine Frau wurde in kritischem Zustand hospitalisiert und ist dort einige Wochen später verstorben.
Als Ursache des Brandes steht eine Fahrlässigkeit im Umgang mit Raucherwaren im Vordergrund.
Der Ladungssicherung wird oft zu wenig Beachtung geschenkt und es sind immer wieder Fahrzeuge mit falsch gesicherter Ladung unterwegs. Mit korrekt beladenem Auto schützen Sie sich vor unliebsamen Folgen wie Unfällen, Strafen und Beschädigungen am Fahrzeug oder an der Transportware.
Vielfach wird auch unterschätzt, dass nicht gesicherte Gegenstände bei einem Unfall zu tödlichen Geschossen werden können.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.