Schweiz

Als Milizoffizier im internationalen Umfeld: Der Chief Tactical Effects Centre

Im Tactical Effects Centre (TEC) bekleidet Oberstleutnant Daniel Boos als Milizoffizier die Position des Chief TEC im SWISSCOY Kontingent 46. Als Unterstabschef auf Brigadestufe rapportiert er an den stellvertretenden Kommandanten des Regional Command East (RC-E) der KFOR und befehligt Offiziere und Unteroffiziere aus diversen Nationen.

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Sils / Segl Maria GR: Mann (28) stürzt von Dach und verletzt sich schwer

Am Donnerstag hat sich im Fextal ein Arbeitsunfall ereignet. Ein Mann stürzte von einem Dach und verletzte sich. Der 28-jährige Dachspengler war mit Revisionsarbeiten an einem Hausdach in Fex Crasta beschäftigt. Bei dieser Arbeit stürzte er gegen 13.35 Uhr rund sieben Meter vom Dach auf eine Wiese mit Gartenplatten hinunter.

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Stadt Basel BS: Mutmasslicher Ladendieb (Venezolaner, 41) bedroht Personal mit Waffe

Am Donnerstag, 25. August 2022, kurz nach 19.30 Uhr hat die Kantonspolizei Basel-Stadt in der Hünigerstrasse einen 41-jährigen Mann im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festgenommen. Der Mann wird verdächtigt, am Vormittag nach einem Ladendiebstahl zwei Mitarbeiter mit einer Waffe bedroht zu haben.

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Emdthal BE: Mehrere Verletzte bei Frontalkollision auf Umfahrungsstrasse

Am Donnerstagmittag sind auf der Umfahrungsstrasse in Emdthal zwei Autos frontal kollidiert. Eine Frau musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden. Sie wurde verletzt mit einem Helikopter ins Spital geflogen. Die übrigen fünf Autoinsassinnen und -insassen wurden ebenfalls ins Spital gebracht. Die Umfahrungsstrasse war längere Zeit gesperrt.

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Appenzell AI: Heftiger Auffahrunfall – niemand verletzt

Am Donnerstagvormittag (25.08.2022) fuhr ein 58-jähriger Autofahrer auf der Entlastungsstrasse vom Mettlenkreisel in Richtung Au-Kreuzung und beabsichtigte nach links zu einer Tankstelle abzubiegen. Dieses Manöver wurde von einem nachfolgenden 23-jährigen Autofahrer zu spät bemerkt und es kam zu einer heftigen Auffahrkollision.

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Rorschacherberg SG / A1: Auffahrunfall auf Autobahn – zwei Personen verletzt

Am Mittwoch (24.08.2022), kurz nach 12:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Auffahrunfall gekommen. Das Auto eines 35-Jährigen prallte in das Heck eines anderen Autos. Dabei wurden zwei Personen verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.

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Schwarzenberg LU: Autofahrer (32) verursacht Selbstunfall – leicht verletzt

Am Donnerstag, 25. August 2022, 01:30 Uhr ereignete sich in Schwarzenberg, Ortsteil Eigenthal, ein Selbstunfall eines Autofahrers. Dieser wurde dabei leicht verletzt. Die Atemalkoholprobe und ein Drogenschnelltest fielen positiv aus. Der Autofahrer musste sich einer Blut- und Urinentnahme unterziehen.

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Kapo Zürich warnt vor Gefahren im Internet und gibt Tipps gegen Cybercrime

Viele Deliktsformen im Internet sind relativ einfach durchschaubar, wenn man sie kennt. Der Übergang von Kriminalität in der realen zur digitalen Welt ist fliessend. Nehmen Sie sich Zeit, die Gefahren im Internet zu verstehen. Es gibt verschiedene Arten von Kriminalität im Internet. Meistens geht es darum, dass jemand von Ihnen Geld will. Die Person täuscht Ihnen etwas im Internet vor. Sie glauben der Person und geben ihr Geld.

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Pfäfers SG: Alte Badstrasse bleibt bis Mittwoch gesperrt

Am Sonntag, 21. August 2022, verstarben eine Frau und ihr Sohn bei einer Wanderung auf der alten Badstrasse in Pfäfers. Sie wurden von einem herabrutschenden Baum erfasst. Das Ereignis hat grosse Betroffenheit ausgelöst. Wie es zum Unfall gekommen ist, untersucht die Staatsanwaltschaft. Der Kanton ist daran, die Strasse zu räumen und das Gelände wiederherzustellen. Die Strasse bleibt noch bis mindestens nächsten Mittwoch geschlossen.

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Kapo Bern: Start in den Berufsalltag

Nach Abschluss der zweijährigen Ausbildung haben die frisch vereidigten Polizistinnen und Polizisten den Dienst an ihren Stationierungsorten aufgenommen. Vieles will noch geübt und gefestigt werden. So auch die nötige Balance: Einerseits müssen wir als durchsetzende Kraft entschlossen auftreten, andererseits beinhaltet unsere Rolle auch die feinfühlige Hilfe in der Not. Diese Ausgeglichenheit gilt es jetzt auszubauen und mit Hilfe des Teams zu stärken.

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Aussenstelle Bischofszell wird ins Hauptamt Weinfelden TG integriert

Das Departement für Justiz und Sicherheit hat entschieden, die Aussenstelle des Betreibungsamts Bezirk Weinfelden in Bischofszell zu schliessen und ins Hauptamt Weinfelden zu integrieren. Es werden keine Stellen gestrichen. Der Leiter der Aussenstelle Bischofszell wird per 3. Januar 2023 die Abteilungsleitung des Betreibungsamtes Bezirk Frauenfeld übernehmen.

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A8: Sperrungen des Leissigentunnels BE um eine Woche verkürzt

Seit Anfang dieser Woche ist der Leissigentunnel jeweils nachts gesperrt für das Anbringen der für Notausgänge typischen grünen Farbe bei den Querverbindungen zum Sicherheitsstollen. Nun wurden die Sperrzeiten optimiert. Neu wird der Tunnel bereits zwei Stunden früher gesperrt, dadurch verringern sich die Sperrungen um eine Woche.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.