Nach dem Überholmanöver eines Lieferwagens stürzte am Samstagmorgen in Islikon eine E-Bike-Fahrerin und wurde dabei mittelschwer verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Open Doors Jugendanlass in Zofingen gab der in die Schweiz geflüchtete, iranische Christ Amin Afsharnaderi einen Einblick in die schwierige Lage der Christen in seiner Heimat. Und am Samstag, beim Open Doors Anlass, berichtete Tina (Vorname geändert) über die Herausforderungen, denen die Christen in Ostafrika gegenüberstehen.
Amin Afsharnaderi wollte Mullah werden. Vor 15 Jahren fand er auf dem Schwarzmarkt eine Bibel. Er kaufte sie, weil er die Christen widerlegen wollte. Stattdessen wurde er selbst Christ. Sein Pastor warnte ihn damals, dass er Familie, Freunde und Job verlieren und im Gefängnis landen könnte.
Bei einem Unfall am Samstag in Gadmen kam ein Motorradfahrer von der Fahrbahn ab, touchierte eine Mauer und stürzte.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Samstag, 29. Oktober 2022, kurz vor 16.20 Uhr, gemeldet, dass in Gadmen (Gemeinde Innertkirchen) auf der Sustenpassstrasse ein Motorradfahrer verunfallt sei.
Am Sonntag ereignete sich auf dem Postplatz in Chur ein Unfall. Zwei Autos kollidierten seitlich-frontal miteinander.
Ein 28-jähriger Autolenker fuhr vom Untertor herkommend über die Grabenstrasse in Richtung Obertor.
Am Samstag, 29. Oktober 2022, kurz vor 19.00 Uhr, kam es beim Bahnhof Frenkendorf zu einem Streit zwischen mehreren Personen. Dabei zog ein 57-jähriger Mann eine Schusswaffe und bedrohte mehrere Passanten. Der mutmassliche Täter konnte durch eine Drittperson überwältigt und anschliessend der Polizei übergeben werden. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntag (30.10.2022), kurz nach 13:20 Uhr, sind auf der Kriessernstrasse, Höhe Innerer Seegraben, zwei Autos frontal zusammengestossen, wobei alle Fahrzeuginsassen verletzt wurden. Sechs Personen, darunter drei Kinder, mussten ins Spital gebracht werden.
Es stand ein Grossaufgebot von Rettungskräften im Einsatz. Beide Autos erlitten Totalschaden.
Am Sonntagmorgen (30.10.2022), kurz vor 6:40 Uhr, hat die Einsatzzentrale der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung von einem brennenden Auto auf einem Parkplatz an der Oberstrasse erhalten. Die Feuerwehr konnte das Auto löschen. Als Brandursache steht Brandstiftung im Vordergrund.
Ein 30-jähriger Portugiese wurde als Tatverdächtiger vorläufig festgenommen.
Am frühen Sonntagmorgen ist es auf der Valserstrasse oberhalb von Uors zu einem Selbstunfall gekommen.
In nicht fahrfähigem Zustand kollidierte der Lenker mit der Strassenböschung.
In der Nacht zum Sonntag brannte auf einem Firmengelände in Bischofszell ein Sattelanhänger.
Es wurde niemand verletzt, die Brandursache wird abgeklärt.
Anwohner beobachteten am Sonntag, 30.10.2022. in Eiken zwei 16-jährige Jugendliche, die sich verdächtig verhielten.
Kurz vor 07.00 Uhr am Samstag, 29. Oktober 2022, beobachtete eine Anwohnerin in Eiken, wie zwei Jugendliche von Fahrzeug zu Fahrzeug gingen und versuchten, diese zu öffnen. Einer zweiten Melderin fielen die beiden jungen Männer ebenfalls verdächtig auf. Die Kantonspolizei konnte die beiden 16-Jährigen antreffen und kontrollieren.
Am Samstag, 29.10.2022, musste eine Patrouille der Verkehrspolizei unter Waffenhoheit einen 22-jährigen Schweizer Fahrzeuglenker stoppen.
Kurz nach 22.30 Uhr erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Basel-Stadt die Meldung, dass auf der A2 in Fahrtrichtung Deutschland ein Fahrzeug mit platten Reifen auf der linken Seite unterwegs sei.
Am Samstagabend (29.10.2022), kurz nach 18:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem verletzten Mann in Oberuzwil erhalten. Der 60-jährige Schweizer wies eine Stichverletzung im Bauchbereich auf. Eine 67-jährige Schweizerin wird verdächtigt, dem Mann die Stichverletzung zugefügt zu haben. Sie wurde festgenommen. Die Hintergründe des Vorgefallenen sind unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstagmittag ist es auf der Julierstrasse während einem Überholmanöver zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen.
Der Motorradlenker wurde dabei verletzt.
Am Samstagabend kam es in Hasle bei Burgdorf zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger.
Der Fussgänger wurde verletzt mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Diessenhofen einen alkoholisierten Motorradfahrer aus dem Verkehr gezogen.
Kurz vor 2 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau einen Motorradfahrer an der Steinerstrasse.
Am Samstag, 30. Oktober 2022, zwischen circa 02.40 Uhr und 02.50 Uhr (Sommerzeit), ist eine 25-jährige Frau in der Landskronstrasse Opfer eines Sexualdeliktes geworden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstag (29.10.2022), kurz vor 17:20 Uhr, ist ein 22-jähriger Motorradfahrer mit seinem Motorrad auf der Hulftegg verunfallt. Der Mann und das Motorrad stürzten einen Abhang in den Wald hinunter.
22-Jährige wurde schwer verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Sonntag (30.10.2022), kurz nach 02:20 Uhr, ist ein 38-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Mühlegasse verunfallt.
Es musste festgestellt werden, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand.
Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Autos wurde am Samstag in Amriswil eine Autofahrerin leicht verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag, 29. Oktober 2022, fuhr ein Motorradlenker mit stark übersetzter Geschwindigkeit von der Schwägalp in Richtung Urnäsch.
Der 28 jährige Motorradlenker war kurz nach 1400 Uhr alleine mit dem Motorrad auf der Fahrt in Richtung Urnäsch, als er im Bereich Dürrenbach auf der Schwägalpstrasse einen Personenwagen überholte.
Sachschaden entstand am Samstag, 29. Oktober 2022, in Walzenhausen bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Um 22:40 Uhr lenkte der 37 jährige Lenker in Begleitung einer Beifahrerin einen Personenwagen von Walzenhausen nach Richtung Lachen.
Am Montagnachmittag (24.10.2022) wurde durch die Stadtpolizei St.Gallen eine Fahrzeuglenkerin mit ihrem Auto an der Demutstrasse angehalten. Bei der Kontrolle wurde sie als fahrunfähig eingestuft.
Vorgängig gingen mehrere Meldungen ein, dass ein Personenwagen in Schlangenlinien von Haslen AI via Teufen AR über die Umfahrungsstrasse nach St.Gallen fahre. Die Stadtpolizei sucht Auskunftspersonen.
Am Samstagnachmittag, 29. Oktober 2022, missachtete ein 18-jähriger Autofahrer das Haltezeichen der Polizei.
Nach fortgesetzter Fahrt kollidierte er auf der Schwyzerstrasse mit einem Personenwagen, dessen Lenkerin sich dabei verletzte.
Am Samstag, 29.10.2022, hat ein Mann durch verbale Drohungen einen grossen Einsatz der Kantonspolizei Basel-Stadt im Bahnhof SBB ausgelöst.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft zufolge hatte der Mann in einem Zug Mitpassagieren gedroht, sie zu erschiessen.
Am Samstag, 29.10.2022 um ca. 13.35 Uhr ereignete sich in Glarus auf der Burgstrasse eine Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Der 26-jährige Lenker eines Personenwagens fuhr auf der signalisierten Umleitung in Richtung Netstal.
Am Samstag, 29. Oktober 2022, kurz vor 11.45 Uhr, kam es in einer Wohnung im Hochparterre eines Mehrfamilienhauses an der Ringstrasse in Reinach BL zu einem Brandausbruch.
Eine Person musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
In Toffen ist in der Nacht auf Samstag eine E-Bike-Fahrerin bei einem Selbstunfall schwer verletzt worden.
Sie wurde mit der Rega ins Spital geflogen. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
In der Zeit zwischen Freitagmittag und Samstagmorgen (29.10.2022) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Verkehrsteilnehmende wegen Fahrunfähigkeit aus dem Verkehr gezogen oder musste bei Unfällen feststellen, dass Beteiligte nicht fahrfähig waren.
Insgesamt mussten vier Autofahrer und eine Autofahrerin ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Freitag (28.10.2022), kurz nach 10:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen an der Rütistrasse einen Klemmbrett-Betrüger festgenommen.
Der 22-jährige Rumäne hatte zuvor mit einem gefälschten Spendenformular um Spendengelder gebettelt. Der Mann wurde im Schnellverfahren verurteilt.
Auf dem Chasseral in Nods hat sich am Freitagnachmittag ein Verkehrsunfall ereignet. Ein Traktorfahrer wurde dabei unter seinem Fahrzeug eingeklemmt. Es konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Ermittlungen zum Selbstunfall wurden aufgenommen.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Freitag, 28. Oktober 2022, kurz nach 16.50 Uhr, gemeldet, dass sich auf dem Chasseral in Nods in der Nähe des Hotels ein Verkehrsunfall ereignet habe und ein Traktor betroffen sei.
Gestern am späteren Nachmittag kam es auf der Autobahn A2 in Hergiswil, in Fahrtrichtung Luzern zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Verletzt wurde niemand. Aufgrund der Bergungsarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Am frühen Samstagmorgen, 29. Oktober 2022, wurde eine Rentnerin bei einem Wohnungsbrand im Kreis 7 so schwer verletzt, dass sie noch vor Ort leider verstarb.
Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Gemeinde: Hospental
Am Freitag, 28.10.2022, kurz nach 16:00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Fahrrades auf der Gotthardstrasse von Hospental Richtung Andermatt. Auf der Umfahrungsstrasse im Bereich der Risleten kam die Fahrradlenkerin zu Fall und zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu. Sie wurde mit dem Rettungsdienst Uri...
Am Freitag, 28.10.2022, kam es in Näfels zu einem Unfall, als ein Lenker beim Abbiegen ein Auto übersah und mit diesem kollidierte.
Der Lenker eines Personenwagens fuhr von Oberurnen an die Kreuzung und beabsichtigte nach links in die Zubringerstrasse abzubiegen.
Am Freitagnachmittag ist es am Oberalppass oberhalb Tschamut zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen.
Der Motorradfahrer wurde dabei verletzt.
Am Freitagabend, kurz vor 21:40 Uhr, haben zwei unbekannte Täter versucht, den Laveba-Tankstellenshop an der Zürcher Strasse zu überfallen.
Die Täterschaft forderte Geld vom anwesenden Verkäufer, flüchteten dann aber ohne Deliktsgut. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitagabend (28.10.2022), kurz nach 21:45 Uhr, hat die Stadtpolizei St.Gallen die Meldung von einem Jugendlichen mit einer Waffe in der Innenstadt erhalten. Hinweise führten zu einer Gruppe Jugendlicher, wovon einer einen mit Schreckschusspatronen geladenen Revolver mit sich führte. Die Waffe dürfte für eine vorgängige Drohung gegenüber einer anderen Gruppe Jugendlicher verwendet worden sein.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen dürfte es im Bereich des Stadtparks zwischen zwei Gruppen Jugendlicher, alle im Alter von 16 und 17 Jahren, zu einer Drohung gekommen sein, wobei ein 16-jähriger Tunesier einen 17-jährigen Iraker mit dem Revolver bedrohte. Hintergrund dürfte ein länger andauernder Konflikt sein. Die Gruppen trennten sich danach.
Am frühen Samstagmorgen (29. Oktober 2022) ist in einer Wohnung an der Zugerstrasse ein Feuer ausgebrochen.
Kurz nach 06:15 Uhr ging auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass es in einem Zweifamilienhaus an der Zugerstrasse brenne.
Am Freitagabend (28.10.2022) fuhr ein 67-jähriger Mann mit seinem Auto von Appenzell her in Richtung Enggenhütten.
Im Bereich der Liegenschaft Unterstein kam es mit einem entgegenfahrenden Auto zu einer heftigen Streifkollision.
Ein Autofahrer hat die Kontrolle über sein Auto verloren und drei weitere Autos teilweise stark beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Der Sachschaden beträgt mehrere Zehntausend Franken.
Heute Freitag kam es in der Hebelstrasse, Höhe Liegenschaft Nr. 17, zu einem Unfall zwischen einer Fussgängerin und einer Leichtmotorfahrradlenkerin.
Dabei zogen sich beide Personen Verletzungen zu. Die Lenkerin musste aufgrund ihrer Verletzungen durch die Sanität ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (28.10.2022), um 12:50 Uhr, ist es auf der Autobahn A15 zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Dabei wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Die gesamte Autobahnstrecke musste für rund zweieinhalb Stunden gesperrt werden.
Heute Vormittag stürzte ein Mann in Inwil in einem Tankraum und zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu. Er wurde durch die Rettungskräfte geborgen und ins Spital gefahren.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
Die Axenstrasse ist zwischen Sisikon und Flüelen nach einem Verkehrsunfall seit Freitag, 28. Oktober 2022, 21.30 Uhr, für jeglichen Verkehr gesperrt.
Die Dauer der Sperrung ist unbekannt.
Feueralarm an der Kantonsschule in Trogen! Dieser Alarm war am Freitag, 28. Oktober der Startschuss für die Übung "U TROGEN 22". Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, das Care-Team beider Appenzell sowie Helfer des Zivilschutzes testeten den Einsatz im Verbund bei einem Grossereignis.
Auf dem Prüfstand war auch das Evakuierungskonzept der Schule: Rund 600 Lernende und 70 Lehrpersonen und Mitarbeitende mussten in Sicherheit gebracht und entsprechend betreut werden.
Heute Morgen, kurz vor 09:00 Uhr, kam es in Kerns zu einem schweren Verkehrsunfall.
Ein Fahrradfahrer fuhr auf der Ächerlistrasse mit seinem E-Bike talwärts in Richtung Sand. Aus derzeit ungeklärten Gründen kam der E-Biker plötzlich auf die Gegenfahrbahn. Dabei kollidierte er frontal mit einem korrekt entgegenkommenden Personenwagen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.