Unsere Aspirantin und unsere Aspiranten des Lehrgangs 02/2021 haben an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch die Vorprüfung der Berufsprüfung bestanden.
Florian Baggenstos, Adriana Camenzind, Pirmin Näpflin, Roman Schilliger und Jonas Stähli haben somit die Einsatzfähigkeit erlangt und können das zweite Ausbildungsjahr in Angriff nehmen.
Ein Fahrzeuglenker hat die Kontrolle über sein Auto verloren und ist in der Böschung gelandet.
Der Mann wurde leicht verletzt, am Auto entstand Totalschaden.
Bei der Frontalkollision zwischen zwei Autos wurden am Freitagmittag in St. Pelagiberg zwei Personen verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (19.08.2022), kurz vor 18 Uhr, ist es auf der Umfahrungsstrasse H16 zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 26-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt.
Am Freitag (19.08.2022), kurz vor 14:45 Uhr, ist auf der Espenstrasse ein 19-jähriger Mann mit seinem Auto verunfallt.
Dabei geriet das Auto in den Binnenkanal. Der 19-Jährige konnte das Auto selbständig verlassen.
Am Freitag (19.08.2022), um 12 Uhr, ist es auf der Fischingerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem 6-jährigen Jungen gekommen.
Das Kind wurde durch den Unfall verletzt.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Freitagmittag (19.08.2022) ist eine unbekannte Täterschaft am Bruggerhornweg in einen Freizeitbetrieb eingebrochen.
Durch das Aufbrechen eines Fensters verschaffte sie sich Zutritt zum Gebäude.
Am Freitag, 19.08.2022 führte die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld eine Carkontrolle durch.
Während rund sechs Stunden wurden 21 Gesellschaftswagen (0 UR / 1 CH / 19 EU/ 1 Drittstaaten), die vorwiegend in Richtung Süden fuhren, deren Lenkerinnen und Lenker sowie die Reisenden einer umfassenden Kontrolle unterzogen.
Aufgrund der Trockenheit der letzten Wochen gilt seit dem 21. Juli 2022 im Kanton Thurgau ein Feuerverbot in Wäldern und in Waldesnähe von 200 Metern sowie ein Verbot für das Abbrennen von Feuerwerken für das ganze Kantonsgebiet.
Aufgrund der Regenfälle der vergangenen Tage hat das Departement für Bau und Umwelt beschlossen, den Betrieb von Gas- und Elektrogrills vom Feuerverbot auszunehmen.
Dank der Regenfälle der letzten Tage kann das Feuerverbot im Kanton Appenzell I.Rh. aufgehoben werden.
Es ist damit wieder erlaubt, unter Beachtung der erforderlichen Vorsicht auch im Wald Feuer zu entfachen.
Am Freitagabend (19.08.2022) kollidierte beim Blumenbergplatz ein Rettungswagen mit einem anderen Fahrzeug.
Eine Person verletzte sich leicht und es entstand Sachschaden.
Am Samstag (20.08.2022) kurz nach Mitternacht fuhr ein 24-jähriger Fahrzeuglenker mit dem Personenwagen von Appenzell in Richtung Enggenhütten.
Aufgrund den Witterungs- und Strassenverhältnissen nicht abgepassten Fahrweise, verlor der Mann in der SOS-Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug, fuhr über die Gegenfahrbahn und kollidierte mit der Scheiterbeige, welche neben der Fahrbahn auf der Wiese stand.
Am Freitagabend, 19. August 2022, kurz nach 21.00 Uhr, brannten auf dem Parkplatz bei der Autobahnraststätte „Autogrill“ zwei Lastwagen komplett aus.
Die Brandursache ist unklar, die Polizei sucht Zeugen.
Nachdem von einer Gleitschirmfliegerin, die in der Region Tracuit im Val d'Anniviers gestartet war, nichts mehr zu hören war, wurden umfangreiche Suchmaßnahmen durchgeführt.
Diese führten dazu, dass die Unglückliche am frühen Nachmittag des Freitag, 19. August 2022, leblos auf dem Berg "Le Roc de la Vache" entdeckt wurde.
Am Freitag, den 19. August 2022, ca. 15:30 Uhr, ist in Stansstad ein Raub auf einen Kiosk am Bahnhof verübt worden. Die Täterschaft flüchtete zu Fuss.
Es werden Zeugen gesucht.
Ein ausländischer Tourist fuhr auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem Lastwagen.
Am Freitagmittag (19.08.2022) fuhr ein 36-jähriger ausländischer Tourist mit einem Mietauto auf der Enggenhüttenstrasse vom Scheidweg her und wollte bei der Au-Kreuzung in Richtung Hundwil fahren.
Was für ein Tag es ist geschafft, unsere 8 Polizeiaspirantinnen und Polizeiaspiranten haben einen wichtigen Meilenstein erreicht.
Heute haben sie das erste Ausbildungsjahr an der interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren ganz herzlich.
Du hast heute die Prüfung Einsatzfähigkeit bestanden und somit die Polizeischule an der IPH abgeschlossen.
Nun folgt ein weiteres spannendes Jahr bei uns im Polizeikorps, wo du in die praktische Polizeiarbeit eingeführt und gezielt auf die Hauptprüfung am Ende des zweiten Ausbildungsjahres vorbereitet wirst.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 34 vom 22.08.2022 bis zum 28.08.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz vor 7 Uhr morgens ein Verkehrsunfall auf der A2 in Mezzovico.
Ein 23-jähriger Schweizer, der in der Region Locarno wohnt, fuhr in Richtung Norden.
Am Donnerstag, den 18. August, gegen 21:15, fuhr ein Auto, das von einem 20-jährigen Einwohner Neuenburgs gesteuert wurde, auf der Rue des Pars in Richtung Stadtzentrum.
Auf Höhe der Hausnummer 147 stiess das Fahrzeug aus einem Grund, den die Ermittlungen noch klären müssen, gegen fünf Fahrzeuge, die am rechten Fahrbahnrand geparkt waren.
Am Freitag, 19. August 2022, ging über dem ganzen Schwyzer Kantonsgebiet Starkregen nieder.
Bis um 16 Uhr mussten die Feuerwehren in den Ortschaften Euthal, Ibach, Lachen, Siebnen und Unteriberg zu insgesamt sieben Wasserwehreinsätzen aufgeboten werden.
Beim Landeversuch eines Helikopters am Freitagvormittag in Maloja/Isola auf Gemeindegebiet Bregaglia wurden drei Personen leicht verletzt.
Ein Grossaufgebot an Feuerwehrleuten und der Kantonspolizei Graubünden stand im Einsatz.
Heute Vormittag stürzte ein Motorradfahrer auf der Meierskappelstrasse in Udligenswil.
Der Motorradfahrer samt Motorrad schlitterte nach dem Sturz auf der Strasse weiter und prallte gegen ein entgegenkommendes Fahrzeug.
Am Mittwochabend ist es in Bern zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen den Fangruppierungen des BSC Young Boys und des RCS Anderlecht gekommen.
Unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft sind weitere Ermittlungen im Gang. In diesem Zusammenhang werden Zeugen sowie Video- und Bildmaterial gesucht.
Wo stehen wir heute in der Technologieentwicklung von militärischen Drohnen und Robotern?
Welche Möglichkeiten werden uns eröffnet und welchen Bedrohungen müssen wir uns vielleicht schon morgen stellen?
Am 19. August 2022 haben Tanja Dittli, Fabio Freddi, Lilian Gisler und Christoph Henny an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch IPH die Vorprüfung zum Fachausweis Polizist / Polizistin erfolgreich absolviert.
Somit sind sie bereit, ins zweite, praktische Ausbildungsjahr bei der Kantonspolizei Uri zu starten. Von nun an gilt es das in der Polizeischule Erlernte im Polizeialltag umzusetzen.
Die Kantonspolizei Zürich hat die Website www.telefonbetrug.ch neu gestaltet und ausgebaut, um schneller auf aktuelle Telefonbetrugsmaschen reagieren und die Bevölkerung warnen zu können.
Die Thematik Telefonbetrug ist nach wie vor aktuell.
Die kantonale Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) hat heute beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) ein Gesuch für die Regulierung des Rudels im Val d'Hérens eingereicht.
Der Antrag konnte gestellt werden, nachdem Fotos Anfang August die Anwesenheit von zwei Welpen zeigten, was die Reproduktion des Rudels in der Region bestätigt.
Die Regenfälle der letzten Tage haben zu einer Entspannung der Waldbrandsituation geführt.
Appenzell Ausserrhoden hebt deshalb das bestehende Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe auf.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagvormittag (18.8.2022) in Kloten zwei Männer verhaftet.
Sie stehen unter Verdacht, in betrügerischer Absicht Gartenarbeiten zu stark überhöhten Preisen ausgeführt zu haben.
Auf der Autostrasse A13 ist es in Medels am Donnerstagabend zu einem Verkehrsunfall gekommen. Zwei Person wurden dabei leicht verletzt.
Eine 18-jährige Automobilistin fuhr am Donnerstag gegen 20 Uhr in Begleitung einer Kollegin von Italien kommend über die Autostrasse A13 in Richtung Deutschland.
Die erste Arbeitswoche ist bereits vorüber. Am Montag haben vier Lehrlinge ihre Ausbildung als Köchin, Restaurantfachfrau und Informatiker gestartet.
Wir heissen sie bei der Kantonspolizei Zürich willkommen und wünschen ihnen eine spannende und lehrreiche Zeit!
Vom Montag, 22. August bis Mittwoch, 7. September 2022, wird die Kantonspolizei anlässlich des bevorstehenden Schulanfangs im ganzen Kanton präsent sein, um die Sicherheit auf dem Schulweg zu erhöhen.
Nach den Sommerferien werden sich nahezu 30'000 Schülerinnen und Schüler im Alter von 4 bis 12 Jahren zum Teil zum ersten Mal auf den Schulweg machen.
In dieser Sommersaison 2022 stellen wir leider eine Zunahme der Unfälle im Hochgebirge fest. Diese ist im Zusammenhang mit mehr als acht Wochen gutem Wetter und einer hohen Besucherzahl auf den Alpengipfeln zu sehen.
Die Kantonspolizei und der Schweizer Bergführerverband lancieren eine Präventionsbotschaft.
Gestern Abend ereignete sich auf der Autobahn A2 in Kriens, im Sonnenbergtunnel, ein Selbstunfall eines Autofahrers. Verletzt wurde niemand.
Der Unfall führt zu massivem Rückstau im Feierabendverkehr.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstagabend in Aadorf einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Donnerstagnachmittag hat sich auf der Südseite des Flüelapasses ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Der Motorradfahrer wurde dabei schwer an den Beinen verletzt.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (18.08.2022) ist eine unbekannte Täterschaft am Josef-Kentenich-Weg in ein Restaurant- und Hotelbereich eingebrochen.
Durch das Aufbrechen der Terrassentür verschaffte sie sich unbefugten Zutritt zum Gebäude.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (18.08.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Schützenstrasse in die Büroräumlichkeiten eines Baugeschäfts eingebrochen.
Durch das Aufschlagen eines Fensters verschaffte sie sich unbefugten Zutritt zum Gebäude.
Am 18.08.2022, um 19.30 Uhr, wurde an der Dorfstrasse ein Lebensmittelgeschäft überfallen. Es wurden keine Personen verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass ein unbekannter Mann und eine unbekannte Frau das Lebensmittelgeschäft betreten hatten.
Auf der Dorfstrasse in Wangen bei Olten hat sich am Donnerstagabend eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurden zwei Personen verletzt.
Am Donnerstagnachmittag, 18. August 2022, um 15.45 Uhr, kam es vor einem Fussgängerstreifen in der Bottmingerstrsse in Binningen BL zu einer Auffahrkollision, wobei eine Rollerfahrerin auf einen Personenwagen auffuhr.
Die Rollerfahrerin wurde dabei schwer verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.