Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden ist es am Dienstagabend im Tunnel Sonnenberg zu zwei Auffahrkollisionen gekommen. Insgesamt waren sechs Fahrzeuge involviert.
Verletzt wurde niemand.
Der Dauerregen hat dazu geführt, dass der Greifensee an etlichen Stellen über die Ufer getreten ist. Diverse Abschnitte mussten nun abgesperrt werden.
Durch das Kantonale Amt für Wasser, Abfall, Energie und Luft (AWEL) wurde gestern Abend Hochwasseralarm für den Greifensee ausgelöst. Die Stadtpolizei musste verschiedene Wegabschnitte am Ufer des Greifensees wegen Überflutungen sperren.
Am Mittwoch, 13. Dezember 2023, kurz vor 08.30 Uhr, ist es zu einem grösseren Einsatz von Rettungs- und Polizeikräften auf dem Stadtgebiet gekommen.
Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) hatten festgestellt, dass Unbekannte zahlreiche Billettautomaten mit einer unbekannten Flüssigkeit beschädigt hatten. Von betroffenen Personen haben die Behörden keine Kenntnis. Für die Umwelt besteht keine Gefahr.
Am Dienstagabend, 12. Dezember 2023, ca. 18.10 Uhr, hat sich auf der Seestrasse in Hergiswil ein Verkehrsunfall zwischen einem Fahrzeug und einem Fussgänger ereignet.
Dieser verletzte sich dabei. Der verantwortliche Fahrzeuglenker konnte noch nicht ermittelt werden.
Die beiden Polizeikorps Obwalden und Nidwalden führten in Wolfenschiessen eine gemeinsame Reisecarkontrolle durch.
Zeitgleich wurden auch beim Schwerverkehrskontrollplatz in Stans prioritär Reisecars kontrolliert. Dabei war eine Person im RIPOL ausgeschrieben und drei Chauffeure wurden verzeigt.
Zwei maskierte und bewaffnete Personen bedrohten am Mittwochmorgen gegen 06:15 Uhr das Schalterpersonal im SBB-Bahnhof Neuenburg.
Die Täter flüchteten mit einer nicht näher definierten Beute. Eine Polizeiaktion ist im Gange.
Am Dienstag, 12. Dezember, gegen 16:05 Uhr, fuhr ein Lastwagen, der von einem 49-jährigen Einwohner von Brot-Plamboz gelenkt wurde, auf der AR A5 in Richtung Biel.
Kurz vor der Einfahrt Serrières kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einer 28-jährigen Frau aus St-Blaise gelenkt wurde, die verkehrsbedingt abgebremst hatte.
Wegen der starken Regenfälle und den warmen Temperaturen steigen die Pegel der Aare sowie des Thuner- und Bielersees weiter an.
Der Regulierdienst des Kantons Bern hat am Montagabend den Hochwasserentlastungsstollen in Thun in Betrieb genommen. Er steht in Kontakt mit den lokalen Einsatzorganen.
Die Kantonspolizei ersetzt den Mehrzweckwerfer 73a durch den Werfer LL 06.
Das neue Einsatzmittel wird im unfriedlichen Ordnungsdienst eingesetzt und bringt Verbesserungen im Bereich der Zielgenauigkeit.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Dienstagabend (12.12.2023) in Bülach eine Fussgängerin verletzt worden.
Der Lenkerin oder Lenker des beteiligten Personenwagens entfernte sich von der Unfallstelle, ohne anzuhalten.
Gestern Dienstag, 12. Dezember 2023, um 15.30 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Brand in einem Einfamilienhaus informiert.
Die ausgerückten Angehörigen der Feuerwehren Wassen und Gurtnellen konnten den Brand rasch löschen.
Gestern Dienstag, 12. Dezember 2023, um 13.30 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Verkehrsunfall informiert, welcher sich am selben Tag um kurz nach 12.00 Uhr ereignet hatte.
Der Fahrer eines Lieferwagens mit Urner Kontrollschildern fuhr vom Allenwindenweg in Richtung Gründligasse.
Ja, das ist möglich. Das Tragen einer Brille oder von Kontaktlinsen bedeutet nicht zwangsläufig, dass man polizeidienstuntauglich ist.
Solange die Voraussetzungen dafür erfüllt sind, kannst du auch trotz einer Sehhilfe deinem Traumberuf nachgehen.
Aufgrund der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht von WWF, Pro Natura und BirdLife Schweiz betreffend drei Abschussbewilligungen für die Rudel von Hauts-Forts, Nanz und Le Fou-Isérables musste der Staatsrat Frédéric Favre anordnen, die proaktive Wolfsregulierung in den betroffenen Gebieten einzustellen.
Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) und das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hatten festgestellt, dass alle Bedingungen für die Anordnung einer proaktiven Regulierung erfüllt waren, und zwar im Hinblick auf die revidierte Verordnung zum Bundesgesetz über die Jagd (JSV), die am 1. Dezember 2023 in Kraft getreten ist.
Nach den anhaltenden Unwettern der letzten Tage bleibt die derzeitige Lage im gesamten Kantonsgebiet kritisch, insbesondere was das Strassennetz und die weiterhin instabile geologische Situation betrifft.
Häufige Erdrutsche, Schlammlawinen, Erdrutsche und Steinschläge unterbrechen immer noch den Verkehr auf einigen Abschnitten.
Beim Luzernerhof in der Stadt Luzern ist es am frühen Mittwochmorgen zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen. Verletzt wurde niemand.
Es entstand jedoch hoher Sachschaden an der Lichtsignalanlage.
Gestern Abend hat sich in der Stadt Luzern ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Radfahrerin ereignet.
Die Frau verletzte sich beim Unfall erheblich und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Weil sie am Steuer einnickte, kam eine Automobilistin am Dienstagabend von der Strasse ab und prallte gegen eine Bushaltestelle sowie gegen ein Treibhaus.
Verletzt wurde niemand.
Die Ende November eröffnete Querspange Netstal verursacht mehr Verkehrstau auf der Landstrasse.
Dieser führte zu Beschwerden von Verkehrsteilnehmenden. Der Regierungsrat nimmt diese ernst und prüft mögliche Verbesserungen im Verkehrsregime.
Die Rheinbrücke zwischen Au und Lustenau erreicht mittelfristig das Ende ihrer Nutzungsdauer und muss ersetzt werden.
Deshalb überwachen das kantonale Tiefbauamt und das Land Vorarlberg seit Juni 2023 mit einem Monitoringsystem die Brücke. Die Daten zeigen nun, dass das Tragverhalten der Brücke weiterhin intakt ist. Dank laufendem Monitoring können allfällige Veränderungen schnell entdeckt und Massnahmen ergriffen werden.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagnachmittag (12.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Freizeitbetrieb an der Lindenbergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die Kellertüre gewaltsam Zugang zum Innern des Gebäudes.
Am Dienstag (12.12.2023), kurz nach 19:30 Uhr, ist es auf der Konstanzerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Ein 28-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Dienstag (12.12.2023), kurz nach 19:30 Uhr, ist es auf der Weiherstrasse zu einem Selbstunfall von einem Auto gekommen.
Ein 56-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Mittwoch (13.12.2023), kurz nach 00:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen einen 29-jährigen Einbrecher festgenommen.
Er war zuvor in ein Industriebetrieb an der Grynaustrasse eingebrochen und ist im Anschluss geflüchtet. Ein Diensthund und eine Drohne verhalfen zur Festnahme.
Am Mittwoch (13.12.2023), kurz vor 00:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Nefenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang zum Innern des Hauses.
Die Sicherungs- und Räumungsarbeiten nach den Rutschungen vom vergangenen Montag, 11. Dezember sind gut vorangekommen.
Das Tiefbauamt Graubünden (TBA) rechnet damit, die Strasse heute bis spätestens 17 Uhr wieder für den Verkehr freigeben zu können.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Dienstagabend in Frauenfeld seinen Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz vor 22 Uhr auf der Industriestrasse einen Autofahrer.
In der Vorweihnachtszeit haben Taschendiebe Hochsaison. Deshalb informiert die Regionalpolizei Zofingen in den Einkaufscentern, wie Sie sich schützen können gegen Trick- und Taschendiebstähle.
Taschendiebe haben in Einkaufscentern und Innenstädten während der Vorweihnachtszeit häufig ein leichtes Spiel. In den letzten zwei Wochen vor den Festtagen drängen sich an vielen Orten Menschenmassen zum Weihnachtseinkauf.
Einkaufspassagen und Menschenansammlungen sind ein Tummelplatz für Taschendiebe.
Diebe sind meist nicht allein unterwegs, sondern sie arbeiten in Gruppen.
Im Gebiet Marzili, Matte und Altenberg werden die Hochwasserschutzmassnahmen erweitert.
Fahrzeuge in diesen Bereichen müssen von öffentlichen Parkplätzen entfernt werden. Sämtliche Uferwege sind gesperrt.
Im November 2023 sind 2’045’158 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 14% gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Gegenüber November 2019 liegen die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei 92%.
Die Anzahl Lokalpassagiere lag im November 2023 bei 1’385’298. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 32%, was 655’912 Passagieren entspricht.
In der Adventszeit nehmen bekanntlich sowohl Firmenanlässe als auch private Geselligkeitsanlässe zu.
Das gleiche gilt auch für Unfälle mit Alkohol oder Drogen am Steuer. Diese haben zum Teil gravierende Folgen. Die Kantonspolizei appelliert an die Eigenverantwortung.
Der Skifahrer welcher am 7. Dezember 2023 auf einer Piste des Skigebietes von Crans-Montana ums Leben kam (Polizei.news berichtete), konnte formell identifiziert werden.
Beim Opfer handelt es sich um einen 75-jährigen italienischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Italien.
Nach den anhaltenden Unwettern der letzten Tage ist die Lage im gesamten Kantonsgebiet derzeit kritisch, insbesondere im Hinblick auf das Strassennetz.
Aufgrund der starken Regenfälle sind die Böden mit Wasser gesättigt und die geologische Situation ist instabil.
Am Montag, 11. Dezember 2023, ereignete sich an der Verzweigung Zürcherstrasse / Pionierstrasse ein Selbstunfall eines Personenwagens.
Dabei erfasste das Fahrzeug fast ein Kind und Fahrzeug entfernte sich von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstagabend, 12.12.2023, ereignete sich an der Mühlentalstrasse in Schaffhausen, zwischen der Hausnummer 217 und dem Tennisplatz ein Hangrutsch.
Gesteinsbrocken und Schlamm trafen die Fahrbahn.
Am Montagnachmittag (11.12.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang.
Am Freitagnachmittag (08.12.2023) hat sich auf der A4 in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurde eine Autofahrerin leicht verletzt. Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Die Kantonspolizei Bern hat am vergangenen Wochenende in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) in der Region Bern gezielte Kontrollen mit Blick auf den grenzüberschreitenden Verkehr durchgeführt.
Insgesamt wurden 5 Fahrzeuglenkende angezeigt. Ein Fahrzeug wurde sichergestellt beziehungsweise einem Fahrzeug die Weiterfahrt verhindert. Zwei Personen wurden festgenommen.
Am Montag (11.12.2023), kurz nach 8:30 Uhr, hat die Stadtpolizei St.Gallen die Meldung von Blutverschmutzungen in einem Mehrfamilienhaus an der Langgasse erhalten.
Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, ist ein 23-jähriger Mann in einer tätlichen Auseinandersetzung mit einer Gruppe mehrerer Personen unbestimmt verletzt worden. Die Umstände der Tat sind Gegenstand von laufenden Ermittlungen. Am Dienstagnachmittag wurden zwei Verdächtige festgenommen.
Am frühen Dienstagmorgen ist in Ettiswil ein mutmasslicher Dieb festgenommen worden. Der Mann wird beschuldigt, Wertgegenstände aus einem Auto entwendet zu haben.
Durch Diensthund Dodge konnte mutmassliches Deliktsgut aufgespürt werden.
Die Kantone Waadt und Genf sowie die Stadt Lausanne haben die Konferenz der Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) angerufen, um ihre Sanktionen nach den gewalttätigen Ausschreitungen zu koordinieren, die sich am Samstag, den 9. Dezember 2023 am Rande des Spiels zwischen Lausanne-Sport und dem FC Servette im Stade de la Tuilière ereignet haben.
Die für die Fans dieser beiden Vereine reservierten Tribünen werden für ihr nächstes jeweiliges Heimspiel geschlossen. Sollte es erneut zu einem Spiel zwischen diesen beiden Mannschaften kommen, wird dieses unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen.
Am Mittwoch, 06.12.2023, gegen 07:15 Uhr, kam es kurz vor der Begegnungszone in der Nähe des Collège zu einem Zusammenstoss zwischen einem Fussgänger und einem dunklen Fahrzeug.
Infolge des Zusammenstosses stürzte der Fussgänger und das Fahrzeug verliess den Ort, ohne sich anzumelden.
Die Niederschläge, die in der Nacht von Sonntag auf Montag einsetzten, erforderten eine Koordination der Dienste, die vom Kantonalen Führungsstab (EMCC) geleitet wurde, um eine Überwachung der Lage zu gewährleisten.
Die Feuerwehr, der Zivilschutz, die Waadtländer Polizei und die Generaldirektion für Umwelt - Abteilung Wasserressourcen und Wasserwirtschaft (EAU) wurden in mehreren Regionen des Kantons präventiv mobilisiert, um den Wasserstand der Flüsse und Seen zu überwachen. Die Lage blieb stabil. Das Dispositiv wird bis zur Ankündigung des für morgen Mittwoch erwarteten Endes der Niederschläge aufrechterhalten.
Im Zusammenhang mit dem Versuch, den ordnungsgemässen Betrieb einer halbstationären Radaranlage zu beeinträchtigen, der sich am späten Abend des 02.11.2023 in der Via della Pietra in Iragna ereignete, teilt die Kantonspolizei mit, dass die sofort eingeleiteten Ermittlungen die Identifizierung und Befragung der Täterschaft ermöglicht haben.
Es handelt sich um einen 27-jährigen Mann und eine 64-jährige Frau, beide Schweizer Bürger, die an der Riviera leben.
Seit Anfang Dezember und während der Feiertage führen die Kantonspolizei und die Waadtländer Gemeindepolizeien eine Kampagne zur Verkehrsprävention gegen Alkohol am Steuer durch.
Die Visuals der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU): "Am Steuer reicht ein Glas, um die Sicht zu trüben" werden in unserem Gebiet plakatiert. Die Polizei fordert die Bevölkerung auf, sich in dieser festlichen Zeit verantwortungsvoll im Strassenverkehr zu verhalten.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.