Seit Anfang Jahr sind im ganzen Kantonsgebiet erneut viele Diebstähle aus Fahrzeugen zu verzeichnen.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet die Bevölkerung um Vorsicht.
125 000 Menschen verletzen sich jedes Jahr bei einem Sturz zu Hause. Oftmals sind nasse Böden und Stolperfallen wie herumliegende Schuhe, lose Kabel oder wacklige Schemel die „Übeltäter“.
Die BFU schreibt diese Gegenstände deshalb in einer neuen Kampagne zu einer „Grossfahndung“ wegen Körperverletzung aus. Zudem gibt sie Tipps, wie sich das Zuhause sicherer gestalten lässt.
Am Montagnachmittag, 13. März 2023, kurz nach 15.00 Uhr, ereignete sich auf einer Baustelle an der Hauptstrasse in Niederdorf BL ein Arbeitsunfall, wobei ein Chauffeur von einem Bagger erfasst und schwer verletzt wurde.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft beabsichtigte ein 37-jähriger Lastwagenchauffeur, seinen zuvor mit Kies beladenen Lastwagen vor der Wegfahrt von der Baustelle, heckseitig mit einem Besen zu reinigen. Dabei wurde er von einem rückwärtsfahrenden Bagger erfasst und schwer verletzt.
Sobald es draussen wärmer wird und die Nachttemperaturen nicht mehr unter fünf Grad sinken, erwachen die einheimischen Amphibien (Frösche, Kröten, Molche und Salamander) aus dem Winterschlaf und machen sich zu ihren Laichgewässern auf.
Dabei überqueren sie oft auch Strassen, welche ihnen nicht selten zur Todesfalle werden.
Am Dienstag präsentierte die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern die Jahresstatistik 2022. Mit 51‘273 Fällen haben die Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahr markant zugenommen (+12%) und bewegen sich auf Rekordniveau.
Mit den bestehenden Ressourcen kommt die Luzerner Staatsanwaltschaft insbesondere bei der Bewältigung von grossen Fallkomplexen an ihre Grenzen. Die Staatsanwaltschaft fordert deshalb mehr Ressourcen zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität im Kanton Luzern.
Aufgrund eines missachteten Vortritts kam es in Aarburg zur Kollision zwischen zwei Autos. Durch die Kollision überschlug sich der Peugeot.
Verletzt wurde niemand.
Am frühen Dienstagmorgen geriet auf der Autobahn A2 bei Sursee ein Auto in Vollbrand. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist Gegenstand der Ermittlungen der Branddetektive der Luzerner Polizei.
Am Montag, den 13. März 2023, kam es abseits der markierten Pisten, im Gebiet Tortin, auf dem Gemeindegebiet von Nendaz, zu einem Lawinenniedergang.
Ein Skifahrer wurde von der Lawine mitgerissen und kam dabei ums Leben.
Am Montagabend wurde eine Autofahrerin im Autobahntunnel Reussport in der Stadt Luzern von der Luzerner Polizei gestoppt. Sie war über mehrere Kilometer als Geisterfahrerin unterwegs.
Die Autofahrerin war alkoholisiert.
Am Montagnachmittag (13.03.2023) hat sich in Ramsen eine Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike ereignet. Dabei wurde der E-Bikefahrer leicht verletzt.
Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Der Hirschwiesentunnel ist von Sonntag, 19. März 2023, 21 Uhr, bis Montag, 20. März 2023, 3 Uhr, in beiden Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Bucheggstrasse und den Bucheggplatz.
Bei einem Alleinunfall sind am Samstagabend (11.03.2023) vier Personen leicht bis mittelschwer verletzt worden.
Am Auto entstand Totalschaden. Um 21:15 Uhr fuhr ein 18-jähriger Autolenker von Lohn her in Richtung Thayngen. Bei der letzten Rechtskurve im bewaldeten Strassenabschnitt verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit Indian Restaurant Ginger als „Gold Sponsor 2023/2024/2025“.
Gerne unterstützt das Indian Restaurant Ginger in Thalwil ZH die Polizei bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Am Samstagnachmittag (11.03.2023) ist es anlässlich des Frauenkampftages zu einer unbewilligten Demonstration gekommen.
Um 13:30 Uhr besammelten sich mehrere hundert Personen auf dem Münsterhof. Eine Stunde später marschierten die Teilnehmenden via Stadthausquai in Richtung Bürkliplatz.
Die Stadtgärtnerei beginnt diese Woche mit der Sanierung des Rosenfeldparks. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Jahr. Die Parkanlage wird unter Berücksichtigung von historischen und ökologischen Gesichtspunkten saniert und aufgefrischt.
Es entstehen neue Wege und die öffentliche Toilette wird durch eine behindertengerechte Toilette mit einem Neubau ersetzt.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit kontrollierten kürzlich am Grenzübergang Au einen Personenwagen.
Der Lenker sowie die beiden Mitreisenden konnten keine Fahrzeugpapiere vorweisen und führten diverse Gegenstände mit sich, die den Verdacht auf deliktische Absichten nahelegten.
Eine unbekannte Täterschaft hat in der Nacht auf Freitag (10.03.2023) ein parkiertes Auto in der Stadt Schaffhausen mutwillig beschädigt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montag in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Zudem war er trotz Führerausweisentzug unterwegs.
Am Montag, 13. März 2023, kurz vor 20.00 Uhr, ereignete sich in einer Wohn- und Geschäftsliegenschaft an der Reussacherstrasse in Altdorf ein Balkonbrand.
Die Brandursache steht noch nicht abschliessend fest und ist Gegenstand von weiteren Abklärungen durch die Spezialisten der Kantonspolizei Uri.
Am Sonntag, 12. März 2023, kurz vor 15.00 Uhr, wurde im Gebiet Rufsteinweg/ Hinterseeweg in Liestal BL einem Fussgänger durch drei Männer das Smartphone und Bargeld entrissen.
Die drei mutmasslichen Täter entfernten sich in unbekannte Richtung. Das Opfer wurde leicht in der Bauchgegend verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montagvormittag (13.03.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Verkehrsunfall ereignet, wobei ein parkiertes Auto beschädigt wurde.
Da sich die unfallverursachende Person pflichtwidrig von der Unfallstelle entfernt hat, bittet die Schaffhauser Polizei die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang.
In der Nacht auf Sonntag ist es in Herisau zu mehreren Sprayereien gekommen.
Die Täterschaft verursachte dabei einen Sachschaden von einigen Tausend Franken.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit der Zahnarztpraxis Dr. D. C. Mihail als „Gold Sponsor 2023/2024/2025“.
Gerne unterstützt die Zahnarztpraxis Dr. D. C. Mihail in Geroldswil ZH die Polizei bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Im Oktober 2022 wurden in der Gemeinde Villeneuve menschliche Knochen gefunden.
Die Suche und die Ermittlungen führten nicht zur Identifizierung des Opfers. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Am Sonntag, den 11. März 2023, gegen 05:05 Uhr, kam ein Fahrzeug, das auf der Ausfahrtspur der Autobahn A16 in Boncourt unterwegs war, von der Fahrbahn ab.
Es endete seine Fahrt an einer Leitplanke. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um die Ursache des Unfalls zu ermitteln.
Am Sonntag ist es im Berner Oberland zu mehreren Lawinenniedergängen gekommen, bei denen insgesamt sieben Personen verschüttet wurden. Zwei Männer wurden ins Spital geflogen – einer davon in kritischem Zustand.
Er ist am Sonntagabend im Spital verstorben.
Am Sonntag, 12.03.2023, wurde in Schwanden und Glarus in zwei Garagenbetriebe und in Niederurnen in ein Gewerbebetrieb eingebrochen.
Um 19.00 Uhr wurde ein Einbruchdiebstahl in eine Garage an der Thermastrasse in Schwanden festgestellt. Eine zunächst unbekannte Täterschaft hatte sich gewaltsam Zutritt zum Betrieb verschafft und ein Auto entwendet.
In der Nacht auf Sonntag (12.03.202) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in einen Souvenir-Shop in Neuhausen am Rheinfall verübt. Unter anderem stahl sie Armbanduhren.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Einbruchdiebstahl.
Am Montagmorgen kam es in Bergdietikon zu einer Kollision zwischen einem Fahrradfahrer und einer Fussgängerin.
Der Fahrradfahrer verletzte sich dabei schwer.
Heute Morgen wurden die Feuerwehr und die Kantonspolizei alarmiert, weil ein Auto auf der A12, Gemeinde Corminboeuf, in Brand geraten war. Es wurde niemand verletzt.
Die A12 war während 2 Stunden für den Verkehr gesperrt.
Aus noch zu klärenden Gründen ist am Montagmorgen, 13. März 2023, auf der Autobahn A2 bei Egerkingen, in Fahrtrichtung Bern, ein Lieferwagenlenker in das Heck eines Lastwagens geprallt.
Dabei hat sich der Lieferwagenlenker mittelschwere Verletzungen zugezogen. Die Unfallursache wird durch die Polizei abgeklärt.
Auf schneebedeckter Strasse ist es am Samstag (11.03.2023) zu einem Selbstunfall gekommen. Kurz vor 8:00 Uhr verlor ein 52-jähriger Autolenker die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Dieses kam von der Strasse ab, geriet in eine steile Böschung, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend in einem Bachbett zum Stillstand.
Ein Snowboarder hat am Sonntagnachmittag eine Schneebrettlawine in Engelberg (OW) ausgelöst.
Gestern Nachmittag befuhren vier Freerider die Variantenabfahrt Laub oberhalb von Engelberg.
Die Kantonspolizei Zürich ist für die Bevölkerung des Kantons rund um die Uhr im Einsatz. Die Kapo gliedert sich in verschiedene Hauptabteilungen und Kommandobereiche.
Die Aufklärung und Prävention von Straftaten sowie weitere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stehen bei der Arbeit im Vordergrund.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig. Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Das Ausführungsprojekt für die Umgestaltung und Instandsetzung der Ennetbürger-, Stanser- und Beckenriederstrasse in Buochs liegt vor. Der Regierungsrat hat die Vorlage zuhanden des Landrates verabschiedet.
Für die baulichen Massnahmen wird mit Gesamtkosten von rund 7.6 Millionen Franken gerechnet.
Über das Wochenende kam es zu diversen Verkehrsunfällen im Kanton Luzern. In mehreren Fällen verloren die Lenkerinnen und Lenker auf schneebedeckten Strassen die Kontrolle über das Auto.
Mehrere Personen wurden zur Kontrolle in das Spital gebracht.
Auf der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz wird im Rahmen der Gesamterneuerung auf Mitte März 2023 hin an drei Stellen wiederum eine einspurige Verkehrsführung eingerichtet.
Die A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz wird zurzeit umfassend saniert. Die Arbeiten in den Tunnel finden vor allem nachts statt, der Abschnitt wird dafür jeweils nachts unter der Woche gesperrt und der Verkehr über die Kantonsstrasse auf der rechten Seeseite umgeleitet.
In den Nächten auf Freitag (03.03.2023) und auf Samstag (04.03.2023 und 11.03.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in Stein am Rhein und in Hemishofen mehrere Einschleichdiebstähle in parkierte Autos begangen und versucht, ein Fahrzeug zu öffnen.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt, parkierte Fahrzeuge stets komplett abzuschliessen und darin keine Wertgegenstände aufzubewahren.
Das Verkehrsleitsystem auf der A2 zwischen den Verzweigungen Hagnau und Augst wird aktuell erneuert. Im Rahmen der Abschlussarbeiten muss der Tunnel Schweizerhalle für Tests der erneuerten Signalisationen für zwei Nächte gesperrt werden.
Die Tests sind aus Sicherheits- und betrieblichen Gründen nicht unter Verkehr möglich.
In der Nacht auf Montag ist auf der Hauptstrasse in La Punt Chamues-ch ein fahrunfähiger Automobilist mit einem Pfeiler kollidiert.
Das Fahrzeug wurde stark beschädigt.
In der Nacht von Samstag, den 11. März 2023 auf Sonntag, den 12. März 2023 kam es im Oberwallis wiederum zu mehreren Fahrzeugaufbrüchen.
Dabei konnten vier Jugendliche angehalten werden.
Am Sonntag (12.03.2023), kurz nach 22 Uhr, ist ein Mann durch eine unverschlossene Tür in die Kellerräumlichkeiten eines Einfamilienhauses an der Büchelstrasse eingeschlichen.
Als er diese durchsuchte, ging ein Bewegungsmelder los und ein Bewohner des Hauses sprach den Mann an.
Am Sonntag (12.03.2023), kurz vor 17 Uhr, ist auf der Industriestrasse ein Raser angehalten worden. Ein 21-Jähriger war mit dem Auto seines Vaters mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.
Anstelle der erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/h wurden 110 km/h gemessen. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen und das Auto sichergestellt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.