Schweiz

Stadt Zürich ZH: Verkehrsbeschränkung Hirschwiesenstrasse

Die Hirschwiesenstrasse ist ab Schaffhauserstrasse in Fahrtrichtung Schöneichtunnel von Montag, 9. Januar 2023, bis Samstag, 28. Januar 2023, jeweils von 22 bis 5 Uhr (ausgenommen sind die Nächte von Sonntag auf Montag) gesperrt. Der Verkehr wird über die Schaffhauserstrasse, Dörflistrasse und Schwamendingenstrasse umgeleitet.

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Liestal BL / A22: Mercedes-Fahrer/in verursacht Selbstunfall - Zeugenaufruf

Am frühen Donnerstagmorgen, 05. Januar 2023, kurz vor 03.00 Uhr, ereignete sich in der Autobahn A22 in Liestal BL, Fahrtrichtung Sissach, ein Selbstunfall, wobei ein schwarzer Mercedes-Van mit der Tunnelwand kollidierte. Personen wurde dabei mutmasslich keine verletzt.

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Stadt Schaffhausen SH: Leu Nicusor Stanica (35) vermisst

Seit Freitag, 30. Dezember 2022, wird in Schaffhausen der 35-jährige Leu Nicusor Stanica vermisst. Leu Nicusor, Jahrgang 1987, ist ca. 176 cm gross und von kräftiger Statur. Er weist eine Glatze und einen Vollbart auf. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens trug dieser eine weisse Daunenjacke oder Faserpelz, einen schwarzen Pullover, Blue Jeans und als Kopfbedeckung ein blaues Basecap.

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Flughafen Zürich ZH: Sichergestellte Betäubungsmittel 2022

Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) im Jahr 2022 am Flughafen Zürich erhebliche Mengen Betäubungsmittel sichergestellt sowie mehrere Personen verhaftet. Bei den Kontrollen von Reisenden am Flughafen Zürich stellte die Kantonspolizei Zürich rund 77 Kilogramm Kokain, 700 Kilogramm Khat sowie kleine Mengen anderer illegaler Betäubungsmittel sicher.

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Stadt St.Gallen SG: Feuerwerksrakete explodiert in Wohnung

Am Mittwoch (04.01.2023), kurz nach 19:20 Uhr, ist an der Dietlistrasse eine Feuerwerksrakete durch eine offenstehende Balkontüre gegen den Vorhang einer Wohnung geflogen und dort explodiert. Dabei entstand ein kleiner Brand am Vorhang. Dieser konnte von den Bewohnenden rasch wieder gelöscht werden. Ein 16-jähriger Jugendlicher wird bei der Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

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Wattwil / St.Gallen SG: Geldübergabe an falschen Polizisten vereitelt – Festnahme

Am Dienstag (03.01.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen die Übergabe von 60'000 Franken an einen 53-jährigen Tschechen vereitelt, der sich als falscher Polizist ausgegeben hat. Der Mann wurde festgenommen. Er hatte zuvor einem Rentnerpaar aus Wattwil glaubhaft gemacht, dass deren Tochter einen Verkehrsunfall mit Todesfolge verursacht habe und sie deshalb eine Kaution zahlen müssten.

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Stadt Basel BS: Chemieereignis mit drei verletzten Personen - Zeugenaufruf

Am Donnerstag, 5. Januar 2023, kurz vor 08.30 Uhr, ist die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Chemieereignis an der Singerstrasse ausgerückt. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt behandelte drei leicht verletzte Personen vor Ort. Messungen und Abklärungen durch Fachleute ergaben, dass keine Gefahr für die Umwelt bestand.

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Peseux NE: Verkehrsunfall - Sachschaden nach Kollision zwischen zwei Autos

Am Mittwoch, den 4. Januar um 16:00 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 58-jährigen Frau aus Neuenburg gesteuert wurde, auf der Rue du Lac in Peseux in nördlicher Richtung. An der Kreuzung mit der Rue du Chasselas kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 41-jährigen Einwohner von Peseux gesteuert wurde und auf die Rue du Lac einbog.

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Verbier VS: Sachbeschädigung auf Skipiste

Zwischen dem 2. und 3. Januar 2023 wurden auf einer Skipiste in Verbier mehrere Beschneiungsanlagen beschädigt. Eine bis anhin unbekannte Täterschaft beschädigte auf einer Skipiste in Verbier, in der Gemeinde Val de Bagnes, mehrere Anlagen für die künstliche Beschneiung. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

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Luftrettung im Wallis - Rega reicht Beschwerde gegen Entscheid der KWRO ein

Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation KWRO hat am 28. November 2022 verfügt, dass die Air Zermatt und die Air-Glaciers einen Leistungsauftrag für die Luftrettung im Kanton Wallis erhalten, die Rega aber auch künftig im Walliser Luftrettungsdispositiv nicht berücksichtigt wird. Gegen diesen Entscheid hat die Rega beim Staatsrat des Kantons Wallis fristgerecht Beschwerde eingereicht.

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Emmenbrücke LU: Tötungsdelikt - Mann (35) angeklagt - Freiheitsstrafe gefordert

Die Staatsanwaltschaft Emmen hat die Untersuchung gegen einen 35-jährigen Mann abgeschlossen. Er wird beschuldigt, im Juli 2021 in Emmenbrücke eine Frau getötet zu haben. Der Fall wurde zur Beurteilung dem Kriminalgericht des Kantons Luzern überwiesen. Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslängliche Freiheitsstrafe. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung.

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Ceresio-See TI: Leichenfund in der Region Lugano

Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute kurz vor 14:45 Uhr bei der gemeinsamen Alarmzentrale ein Einsatzersuchen wegen einer Wasserleiche im Ceresio-See vor der Viale Castagnola im Bereich des Lanchetta-Piers eingegangen ist. Beamte der Kantonspolizei und zur Unterstützung der Stadtpolizei Lugano sowie Rettungskräfte des Grünen Kreuzes Lugano trafen vor Ort ein und konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

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Kanton Waadt: Brände in Toiletten - Zwei Verdächtige legen Geständnis ab

Die Ermittlungen nach mehreren vorsätzlichen Bränden in öffentlichen Toiletten in den Gemeinden Blonay, St-Légier-La Chiésaz und Vevey zwischen dem 2. und 5. November 2022 führten am Mittwoch, den 21. Dezember 2022, zur Festnahme von zwei minderjährigen Verdächtigen. Sie gestanden, sechs Brände in der Region Riviera-Pays d'Enhaut begangen zu haben. Nach Abschluss der Massnahmen wurden die beiden Jugendlichen wieder freigelassen. Die Jugendgerichtsbarkeit wurde informiert.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.