In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (29.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft an der Leimatstrasse in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (29.12.2023) hat eine unbekannte Täterschaft an der Lerchentalstrasse einen Container aufgebrochen.
Daraus stahl sie eine grössere Menge Schachteln mit Feuerwerkskörpern im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstagabend (28.12.2023), in der Zeit zwischen 21 Uhr und 23 Uhr, ist an der Flawilerstrasse in zwei Geschäftsliegenschaften eingebrochen worden.
Die Täterschaft brach ein Fenster auf und gelangte so in den Verkaufsraum einer Firma.
Die winterlichen Verhältnisse haben dieses Jahr Automobilistinnen und Automobilisten im Strassenverkehr bereits gefordert.
Mit seinen Winterfahrtrainings bietet der TCS im Januar und Februar eine wertvolle Möglichkeit, Sicherheit auf Schnee und Eis zu gewinnen und damit Unfälle zu vermeiden.
Am Donnerstag (28.12.2023), kurz nach 15:30 Uhr, ist auf einem Parkplatz der Autobahnzufahrt ein Auto in Brand geraten.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Freitag (29.12.2023), kurz nach 01:15 Uhr, sind der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen unbekannte Männer gemeldet worden, welche sich an mehreren Haustüren zu schaffen machten.
Ein 29-jähriger Algerier konnte festgenommen werden. Er trug ein gestohlenes Mobiltelefon auf sich. Gegen ihn bestand zudem eine Einreisesperre für die Schweiz. Ein unbekannter Mann ist noch flüchtig.
Am Donnerstag (28.12.2023), um 23:20 Uhr, ist an der Rosengasse in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses eingebrochen worden.
Die Täterschaft schlug eine Scheibe ein. Sie stahl in der Wohnung Uhren im Wert von über 2'500 Franken.
Am Donnerstag (28.12.2023), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 21:30 Uhr, ist am Kirschbaumweg in ein Einfamilienhaus eingebrochen worden.
Die Täterschaft brach eine Sitzplatztür auf und durchsuchte sämtliche Räumlichkeiten.
Zur Kantonspolizei St. Gallen gehört unter anderem die Sonderfunktion Polizeitaucher dazu.
Aktuell befinden sich darunter 13 Polizeitaucher, die zu Einsätzen am und im Wasser eingesetzt werden.
Am Mittwochabend, 27. Dezember 2023, ist bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung über einen Einbruch in einen Gastronomiebetrieb in Herisau eingegangen.
Den ausgerückten Polizeikräften gelang es, drei Personen festzunehmen.
Am Mittwoch (27.12.2023) überrollte eine Autofahrerin ihre Mitfahrerin, welche gerade dabei war ins Auto einzusteigen.
Die Mitfahrerin verletzte sich beim Unfall erheblich und musste ins Spital.
Am Donnerstag (28.12.2023), kurz vor 01:30 Uhr, ist ein Auto im Weiler Pless von der Strasse abgekommen. Der 18-jährige Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Mittwoch (27.12.2023), kurz vor 24 Uhr, ist es auf dem Wäseliweg zu einem Selbstunfall eines E-Bikes gekommen.
Ein 67-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Mittwoch (27.12.2023), kurz vor 22 Uhr, ist ein Kiosk an der Bahnhofstrasse überfallen worden. Die Täterschaft stahl Bargeld und konnte unerkannt flüchten.
Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch (27.12.2023), kurz vor 20 Uhr, ist es in an der Säntisstrasse zu einem Diebstahl aus einem Auto gekommen.
Die Kantonspolizei St.Gallen konnte kurze Zeit später zwei Männer festnehmen.
Am Mittwochmorgen (27.12.2023) wurden in Wattwil (siehe Titelbild) und Ebnat-Kappel zwei Autofahrer angehalten, welche ihre Autoscheiben nicht genügend vom Eis befreit hatten.
Sie werden zur Anzeige gebracht.
Am Mittwoch (27.12.2023), kurz nach 9 Uhr, ist es auf der Ragazerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 87-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt.
Am Mittwoch (27.12.2023), kurz nach 10 Uhr, ist es auf der Oberegg zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 84-jährige Frau wurde leicht verletzt.
Der St.Galler Klosterplatz ist ein beliebter Treffpunkt an Silvester. In den vergangenen Jahren haben sich hier jeweils hunderte von Menschen getroffen, um auf den Jahreswechsel anzustossen.
Aus Sicherheitsgründen gilt auf dem Klosterplatz auch in diesem Jahr ein striktes Feuerwerksverbot.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (26.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant am Bahnhofpark eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die Eingangstüre gewaltsam Zugang zum Innern des Gebäudes.
Am Dienstag (26.12.2023), kurz nach 15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem versuchten Einschleichediebstahl an der Schlossfeldstrasse erhalten.
Ein 16-jähriger Algerier wurde festgenommen.
Am Dienstag (26.12.2023), kurz vor 21:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass am Bahnhof St.Gallen eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen stattfinde.
Zwei 20-jährige Männer wurden mit einem Gegenstand verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Sie und zwei weitere Beteiligte im Alter von 17 und 18 Jahren wurden festgenommen.
Der diesjährige Winter hielt Einzug mit Pauken und Trompeten. Dann übernahm jedoch milde Atlantikluft das Zepter im Wettergeschehen. In der Folge zog sich der Winter weit in die Höhe zurück, wo zum Teil immer noch deutlich mehr Schnee als üblich liegt.
Wir ordnen die aktuelle Schneesituation ein.
Die Stadtpolizei St.Gallen rückte seit gestern Mittag (25.12.2023) zwölf Mal aus, da sie um Hilfe gebeten wurde. Hilfe wurde wegen Konflikten zu Hause, vermissten Personen, betrunkenen Personen sowie wegen einer renitenten Person benötigt.
Weitere Massnahmen seitens der Polizei waren jeweils nicht nötig.
Die Kantonspolizei St.Gallen blickt auf einen vergleichsweise ruhigen ersten Weihnachtstag (25.12.2023) zurück. Neben Einbrüchen und Vorfällen im Strassenverkehr beschäftigten die Mitarbeitenden der Kantonspolizei St.Gallen ausserdem zahlreiche Hilfe- und Kontrollersuchen sowie Probleme im zwischenmenschlichen Bereich.
Zudem ereignete sich in Schwarzenbach ein Fassadenbrand, über welchen bereits berichtet wurde.
Im Zeitraum zwischen Sonntagnachmittag und Sonntagnacht (24.12.2023) ist es an der Marweesstrasse und der Wolfgangstrasse zu je einem Einbruch in ein Einfamilienhaus gekommen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich jeweils über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Montag (25.12.2023), um 1:15 Uhr, ist an der Wilerstrasse eine Hausfassade in Brand geraten. Eine Person wurde leicht verletzt.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und schlimmeres verhindern. Die Brandursache wird abgeklärt.
Im Zeitraum zwischen Sonntagnachmittag und Sonntagnacht (24.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Schlattstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte dieses.
Am Sonntag (24.12.2023), kurz nach 17 Uhr, ist ein Auto auf der Autobahn A13 liegengeblieben. Eine ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stellte fest, dass die 76-jährige Autofahrerin alkoholisiert unterwegs war.
Ihr wurde die Fahrerlaubnis für die Schweiz aberkannt.
Am Sonntag (24.12.2023), um 12:30 Uhr, ist ein vorerst unbekannter Autofahrer mit seinem Auto in einen Randleitpfosten geprallt. Der Autofahrer entfernte sich, ohne den Schaden zu melden.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte den 79-jährigen Mann antreffen. Es stellte sich heraus, dass er sein Auto in alkoholisiertem Zustand lenkte.
Am Sonntag (24.12.2023), kurz nach 11 Uhr, ist es beim Ausparken an der Prapafierstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Rennvelo gekommen.
Der 36-jährige Rennvelofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste von der Rettung ins Spital gebracht werde.
Am Sonntag (24.12.2023), kurz nach 11 Uhr, ist bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung von einem Brand in einem Einfamilienhaus an der Höchster Strasse eingegangen.
Es wurde niemand verletzt. Als mögliche Brandursache steht ein vergessener Adventskranz im Vordergrund.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (24.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Hofladen an der Kirchlistrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Hintertür Zugang zum Hofladen und durchsuchte den Raum.
Am Samstag (23.12.2023) kurz nach 21:30 Uhr, ist es in einem Haus an der Kapfstrasse zu einem Brand eines Christbaums gekommen.
Die Bewohner konnten den Brand selbstständig löschen. Dabei verletzten sie sich leicht. Es entstand Russ- und Sachschaden.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagnachmittag (23.12.2023), ist es in einer Schrebergartenanlage im Rheinau zu insgesamt sieben Einbrüchen gekommen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich jeweils über die Eingangstüre gewaltsam Zutritt zu den Gartenhäusern und durchsuchte diese.
In der Zeit zwischen Samstagfrüh und Sonntagmorgen (24.12.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen sechs alkoholisierte oder fahrunfähige Verkehrsteilnehmende kontrolliert. Fünf Personen mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben. Zwei Personen mussten zusätzlich eine Blut- und Urinprobe abgeben. Eine Person war trotz Entzug des Führerausweises unterwegs.
Zudem ereignete sich eine Auffahrkollision, bei welcher ein Autofahrer alkoholisiert war.
Im Zeitraum zwischen Samstagnachmittag und Samstagnacht (23.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus im Talwis eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich über das Küchenfenster gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte dieses.
Am Samstag (23.12.2023), kurz vor 16:50 Uhr, ist auf der Wilerstrasse ein Auto in ein Velo geprallt. Die 39-jährige Velofahrerin zog sich dadurch leichte Verletzungen zu. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der unbekannte Fahrer oder die unbekannte Fahrerin des Autos entfernte sich, ohne sich um die verletzte Velofahrerin zu kümmern.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag, kurz vor 14:20 Uhr, hat sich ein vorerst unbekannter Mann im Montjol einer Kontrolle durch die Kantonspolizei St.Gallen entzogen. Er konnte kurze Zeit später angehalten werden.
Bei der Kontrolle wurde mutmassliches Deliktsgut sichergestellt. Der Mann wurde festgenommen.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (23.12.2023) ist es an der St.Gallerstrasse zu zwei Einbrüchen gekommen.
Es wurde Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen. Zudem entstand hoher Sachschaden. Die Kantonspolizei St.Gallen klärt nun ab, ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Einbrüchen besteht.
Am Samstag (23.12.2023), um 3 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der vorerst unbekannte Fahrer entfernte sich anschliessend vom Ereignisort, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Der 37-jährige Autofahrer konnte später alkoholisiert angetroffen werden.
In der Zeit zwischen Donnerstagnacht und Freitagmorgen (22.12.2023) hat eine unbekannte Täterschaft einen Verkaufsautomaten in einem Solarium an der Staatsstrasse aufgebrochen.
Sie stahl wenig Münzgeld und flüchtete in unbekannte Richtung.
Am Freitag (22.12.2023), in der Zeit zwischen 14:00 Uhr und 18:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Steinackerstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft gelangte über ein Fenster gewaltsam in das Haus.
Am Freitag (22.12.2023), in der Zeit zwischen 09:30 Uhr und 19 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Haus an der Moosstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft gelangte über die Terrassentür gewaltsam in das Haus.
Am Freitag (22.12.2023), um 10:25 Uhr, ist auf der Allmeindstrasse auf einem Fussgängerstreifen ein Auto in einen 69-jährigen Fussgänger geprallt.
Dieser zog sich leichte Verletzungen zu.
Am Freitag (22.12.2023), kurz vor 22:15 Uhr, ist ein Auto bei der Autobahneinfahrt in einen Kandelaber geprallt.
Der 31-jährige Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.