Am Montagmorgen (18.07.2022), um zirka 10:00 Uhr, ist am Hinterbüel ein 51-jähriger Landwirt von einem Lastwagen gestürzt.
Dabei zog er sich unbestimmte Verletzungen zu und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
In der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen (18.07.2022), ist eine unbekannte Täterschaft an der Rickenstrasse in den Showroom eines Landmaschinenbetriebs eingebrochen.
Durch das Aufbrechen der Eingangstür verschaffte sie sich Zugang zum Showroom.
In der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen (18.07.2022), ist eine unbekannte Täterschaft im Buechental in einen Imbiss-Laden eingebrochen.
Durch das Aufbrechen eines Fensters verschaffte sie sich Zugang zum Gebäude und stahl Bargeld im Wert von etwa 150 Franken.
Am Montagmorgen (18.07.2022), in der Zeit zwischen 01:00 und 07:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Meienbergstrasse in ein Gartenrestaurant eingebrochen.
Durch das Aufbrechen des Vorhängeschlosses einer Schiebetür verschaffte sie sich Zugang zum Gebäude und stahl Bargeld im Wert von etwa 3'000 Franken.
Am Montagmorgen (18.07.2022), kurz vor 08:00 Uhr, hat es an der Heinrich-Wild-Strasse in einem Firmengebäude gebrannt.
Der Boiler einer Ultraschallanlage fing Feuer.
Am Sonntagnachmittag (17.07.2022) kam es in einem Reisebus in Richtung St.Gallen zu einem Unfall, wobei sich eine 73-Jährige eher leicht verletzte.
Sie prallte, ohne angegurtet zu sein, gegen die Windschutzscheibe des Busses, da dieser stark abbremsen musste.
Wir beobachten derzeit in der Schweiz einen deutlichen Anstieg an Betrugsfällen mit gefälschtem technischen Support (auch Microsoft-Betrug genannt). Allein in der Westschweiz haben die Betrüger seit Anfang des Jahres bereits fast CHF 900'000.- erbeutet.
Aus diesem Grund bitten die Kantonspolizeien die von Betrügern kontaktierten Personen eindringlich, nicht auf ihre Warnungen vor angeblichen Computerproblemen einzugehen.
Am Samstagabend (16.07.2022), kurz nach 19:00 Uhr, ist auf Höhe "Tieregg" ein 31-jähriger Basejumper abgestürzt.
Der in Dubai wohnhafte Ukrainer wurde dabei tödlich verletzt. Er hielt sich als Tourist in der Schweiz auf.
Am Sonntag (17.07.2022), um 08:50 Uhr, ist eine 76-Jährige an der Industriestrasse mit ihrem E-Bike gestürzt.
Dabei zog sie sich unbestimmte Verletzungen zu und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (17.07.2022), kurz nach 04:00 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale der Kantonspolizei St.Gallen ein Mann gemeldet worden, welcher gerade in ein Lokal an der Lämmlisbrunnenstrasse einbreche.
Wenig später konnte ein 39-jähriger Tatverdächtiger beim Verlassen des Gebäudes festgenommen werden.
Am Sonntag, (17.07.2022), um 04:00 Uhr, ist auf der Autobahn A1 ein Kleinbus mit acht Insassen verunfallt. Nach ersten Erkenntnissen ist der Fahrer hinter dem Steuer eingenickt.
Fünf Personen wurden leicht verletzt und ins Spital gebracht.
Am Samstag (16.07.2022), kurz nach 20:00 Uhr, hat ein 29-Jähriger auf der Westumfahrung einen Selbstunfall verursacht und ist danach weggefahren.
Sein Auto kollidierte mit der Strasseneinrichtung. Er wurde für fahrunfähig befunden und bei ihm wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet.
Am Samstag (16.07.2022), kurz vor 15:00 Uhr, ist das Auto eines 46-jährigen Mannes auf dem Seedamm mit mehreren anderen Fahrzeugen kollidiert. Anschliessend prallte es am Bahnhof in einen Kandelaber.
Der 46-Jährige wurde als fahrunfähig eingestuft. Bei ihm wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet.
Am Samstag (16.07.2022), um 15:00 Uhr, hat sich ein 67-jähriger Mann bei einem Sturz auf seinem Boot lebensbedrohliche Verletzungen zugezogen.
Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
In der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmorgen (16.07.2022) hat die Kantonspolizei St.Gallen sieben Personen wegen Fahrunfähigkeit zur Anzeige gebracht. Zwei Personen wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen, einer Personen wurde der ausländische Führerausweis aberkannt. Den weiteren vier Personen wurde die Weiterfahrt untersagt.
Zwei Personen mussten eine Blut- und Urinprobe abgeben, eine Person eine Blutprobe.
Am Samstag (16.07.2022), um 05:00 Uhr, ist auf der Walzenhauserstrasse ein 26-jähriger Deutscher mit dem Auto seines Vaters verunfallt.
Danach entfernte sich der Mann zu Fuss von der Unfallstelle ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern.
Am Samstag (16.07.2022), in der Zeit von Mitternacht bis 07:45 Uhr, brach eine unbekannte Täterschaft in ein Fitnessstudio an der Churerstrasse ein.
Sie stahl Bargeld in der Höhe von mehreren hundert Franken.
Am Samstagmorgen (16.07.2022), kurz vor 01:00 Uhr, hat an der Heldenstrasse eine Abfallmulde neben einer Lagerhalle gebrannt.
Nachdem Anwohner erfolglos versuchten, das Feuer zu bekämpfen, konnte der Brand durch die zuständige Feuerwehr rasch gelöscht werden.
Am Freitag (15.07.2022), kurz nach 17:00 Uhr, hat sich auf der St. Gallerstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Postauto ereignet.
Der Fahrer des Autos wurde dabei leicht verletzt und von der Rettung ins Spital gebracht. Gemäss seinen Angaben sei er während der Fahrt eingenickt.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (15.07.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Auerstrasse in ein Coiffeur-Geschäft eingebrochen.
Durch das Aufbrechen eines Fensters verschaffe sie sich Zugang zum Gebäude und stahl Bargeld im Wert von etwa 1'000 Franken.
Am Freitagmorgen (15.06.2022), kurz vor 09:00 Uhr, ist ein Motorrad mit einem Auto kollidiert.
Die 63-jährige Motorradfahrerin hat sich dabei leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstagabend (14.07.2022) ist ein Auto auf der Biderstrasse ausgebrannt. Grund für den Brand dürfte ein technischer Defekt gewesen sein.
Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Am Donnerstag (14.07.2022), um 21 Uhr, hat eine vorerst unbekannte Täterschaft an der Hofbergstrasse eine Parkuhr aufgebrochen und daraus Münzgeld entwendet.
Die mutmassliche Täterschaft, vier Syrier im Alter von 15 und 17 Jahre, konnten kurze Zeit später angehalten und festgenommen werden.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (14.07.2022) hat eine vorerst unbekannte Täterschaft in der Stadt St.Gallen mehrere Einbruchdiebstähle in eine Geschäftsliegenschaften sowie Gastronomiebetriebe verübt.
Ein mutmasslicher Täter, ein 20-jähriger Iraker, konnte am Donnerstagmorgen festgenommen werden.
Am Donnerstagabend (14.07.2022), um zirka 19:45 Uhr, ist ein Geisterfahrer auf der Autobahn A1 . Das Auto und der 81-jährige Autofahrer konnten kurz darauf auf dem Pannenstreifen angetroffen und kontrolliert werden.
Er war in fahrunfähigem Zustand und trotz Entzug des Führerausweises unterwegs.
Am Donnerstagabend (14.07.2022), um zirka 18:15 Uhr, hat eine 84-jährige Autofahrerin mit ihrem Auto zwei Selbstunfälle verursacht.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stufte die Frau als fahrunfähig ein. Sie musste ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Donnerstagabend (14.07.2022), kurz nach 17:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 Richtung Zürich zu einem Auffahrunfall gekommen. Ein 62-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden.
Eine 22-jährige Autofahrerin und ihre 20-jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden von über 10'000 Franken.
Am Donnerstagnachmittag (14.07.2022), um zirka 14:30 Uhr, ist es im Bereich Ofenloch zu einem tödlichen Bergunfall gekommen.
Eine 83-jährige Frau rutschte beim Wandern ab und stürzte rund 15 Meter in die Tiefe. Die Rega konnte die Wanderin nur noch tot bergen.
Die Kantonspolizei St.Gallen sieht sich gezwungen, gewisse Polizeistationen ab Montag, 18. Juli 2022 bis in den Herbst 2022 temporär zu schliessen. Grund dafür sind Personalengpässe aufgrund personalintensiver Veranstaltungen und zunehmende Einsätze zur Regelung zwischenmenschlicher Probleme.
Mit diesen Massnahmen stellt die Kantonspolizei jederzeit die Verfügbarkeit von polizeilichen Einsatzmitteln in diesen personalintensiven Zeiten bis nach den Herbstferien sicher.
Herumliegende Gegenstände auf der Autobahn, was nun? Wie verhält man sich in einem solchen Fall richtig?
Tempo reduzieren, keine brüsken Brems- und Lenkmanöver, wenn möglich ausweichen ohne zu gefährden und schnellstmöglich die Polizei 📞117 informieren.
Rund um die Drei Weieren gibt es diverse signalisierte Fahrverbote für Velofahrende.
Leider werden diese immer wieder missachtet und es kommt zu gefährlichen Situationen für zu Fuss Gehende.
Am Mittwochnachmittag (13.07.2022), um zirka 16:45 Uhr, ist es an der Verzweigung Hauptrasse/Wislenstrasse zu einer Streifkollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer und seine Beifahrerin wurden dabei leicht verletzt und mussten von der Rettung ins Spital gebracht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf über 2'000 Franken.
Am Mittwochnachmittag (13.07.2022), hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen, an der Hauptstrasse, einen Traktor mit zwei Anhängern kontrolliert.
Dabei wurde festgestellt, dass der hintere Anhänger nicht am Bremssystem angeschlossen war.
Am Mittwochmittag (13.07.2022), kurz nach 12:30 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden.
Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Dienstagnachmittag (12.07.2022) wurde ein Mofafahrer an der Favrestrasse angehalten, da er keinen Helm trug.
Der 15-Jährige konnte weder Führer- noch Fahrzeugausweis für das Mofa vorweisen. Abklärungen zeigten, dass das Mofa entwendet worden war. Weiter wurde dem 15-Jährigen eine Kleinmenge Marihuana abgenommen. Er wird angezeigt.
Am Dienstagnachmittag (12.07.2022), kurz vor 15:00 Uhr, ist es an der Hauptstrasse zu einer Auffahrkollision mit drei Autos gekommen.
Bei den drei beteiligten Autofahrer im Alter von 21, 51 und 53 Jahren wurde vor Ort eine Atemalkoholmessung durchgeführt.
Am Dienstagabend (12.07.2022), um zirka 18:30 Uhr, ist eine 47-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Bächlistrasse verunfallt. Danach verliess die unverletzte Frau die Unfallstelle. Später kehrte sie wieder zurück.
Die Autofahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft. Am Auto entstand ein Totalschaden.
Am Dienstagnachmittag (12.07.2022), kurz vor 16:00 Uhr, haben sich an einer Tankstelle an der St. Gallerstrasse drei Benzinkanister entzündet.
Eine 58-jährige Frau befüllte die Kanister im Kofferraum ihres Autos mit Benzin.
Am Montagabend (11.07.2022) ist es auf der Lukasstrasse, an der Verzweigung Heiligkreuzstrasse, zu einer Kollision zwischen einem Mofa und einem Auto gekommen.
Die Mofafahrerin wurde dabei eher leicht verletzt. Es entstand geringer Sachschaden.
Bei einer Frontalkollision ist am Samstag (02.07.2022) ein 77-jähriger Autofahrer unbestimmt verletzt worden.
Er war auf der Kriessernstrasse unterwegs, als ihm ein 47-jähriger Autofahrer entgegen kam. Aus bislang nicht bekannten Gründen kam es zur Frontalkollision zwischen den beiden Fahrzeugen.
Bei einem Unfall zwischen zwei Autos sind am Sonntag (03.07.2022) beide Autofahrer unbestimmt verletzt worden. Ein 67- und ein 39-jähriger Autofahrer fuhren von Kriessern in Richtung Altstätten.
In dem Moment, in dem der 67-Jährige nach links abzubiegen beabsichtigte, wollte der 39-Jährige überholen. Dabei kam es zur Kollision.
In der Nacht von Montag auf Dienstag (12.07.2022), kurz nach Mitternacht, ist ein 54-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Mittelbergstrasse verunfallt.
Er wurde dabei leicht verletzt und von der Rettung ins Spital gebracht. Der Motorradfahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand ein Sachschaden von zirka 500 Franken.
Zwischen Freitagabend und Montagmorgen (11.07.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Espenstrasse in eine Geschäftsliegenschaft in eingebrochen.
Dabei brach sie die Eingangstüren zweier Büroräumlichkeiten auf und stahl Bargeld im Wert von über 1'000 Franken.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (10.07.2022), zwischen 23:30 und 00:30 Uhr, hat sich eine unbekannte Täterschaft unbefugten Zutritt auf ein Firmengelände am Bürerweg verschaffen.
Dabei brach sie gewaltsam einen Container auf und stahl einen Bolzenschneider sowie einen Fahrzeugschlüssel. Weiter entwendete sie den dazugehörigen Lieferwagen.
Für viele Kinder heisst es in wenigen Wochen: Kindergarten- oder Schuleintritt. Die BFU empfiehlt, bereits jetzt den Schulweg zu üben. Denn das Gefahrenbewusstsein ist bei so kleinen Kindern noch kaum entwickelt. Deshalb sind Eltern und Betreuungspersonen dafür verantwortlich, dass die Kinder das sichere Verhalten im Strassenverkehr trainieren.
Die BFU unterstützt Eltern mit einem Übungsplan in sieben Schritten.
Am Sonntag (10.07.2022), kurz nach 17:30 Uhr, ist es an der Mühleäulistrasse zu einem Brand gekommen.
Ein Sofa eines Jugendtreffs fing Feuer. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.