Schweizer Armee

Schweizer Armee: Erste Verlegung der Aufklärungsdrohne auf den Militärflugplatz Payerne VD

Letzte Woche wurde das Aufklärungsdrohnensystem 15 auf den Militärflugpatz Payerne verlegt. In dieser Woche testet armasuisse zusammen mit der Luftwaffe in Payerne mit der Drohne die Infrastrukturen und die Abläufe. Nach der Übergabe der ersten beiden Aufklärungsdrohnen durch das Bundesamt für Rüstung (armasuisse) an die Luftwaffe im Januar 2023 haben deren Spezialisten mit dem Aufbau der operativen Fähigkeiten für das Aufklärungsdrohnensystem (ADS 15) begonnen.

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Inspektion militärischer Aktivitäten der Schweizer Armee durch Griechenland

Auf Ersuchen von Griechenland und nach erfolgter Zustimmung der Schweiz trifft heute, am 28. März 2023, eine dreiköpfige Inspektionsgruppe zur Durchführung einer Inspektion im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Schweiz ein. Die Inspektion durch Griechenland findet in der West- und Zentralschweiz statt. Sie dauert maximal 48 Stunden und wird spätestens am 30. März 2023 beendet sein.

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Schweizer Armee: Militärakademie diplomiert 32 neue Berufsoffizierinnen und Berufsoffiziere

An der Militärakademie der ETH Zürich, fand am Mittwoch, 15. März 2023, die Diplomfeier des Bachelorlehrgangs 19 und des Diplomlehrgangs 21 statt. Brigadier Hugo Roux, Kommandant der Militärakademie, konnte die Diplome zum Berufsoffizier der Schweizer Armee an 32 schweizerische Absolventinnen und Absolventen und ein Lehrgangsdiplom an einen ausländischen Absolventen überreichen.

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Schweizer Armee: 32 Absolventen des Bachelorlehrgangs 19 und des Diplomlehrgangs 21 (Video)

32 Absolventinnen und Absolventen des Bachelorlehrgangs 19 und des Diplomlehrgangs 21 erhielten am 15. März 2023 an der Militärakademie der ETH Zürich von Brigadier Hugo Roux das Diplom zum Berufsoffizier überreicht – und ein ausländischer Student das Lehrgangsdiplom. Möchtest du selbst Berufsoffizier werden?

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Schweizer Armee: Bundesrätin V. Amherd trifft Nato-Generalsekretär Stoltenberg

Die Chefin VBS, Bundesrätin Viola Amherd, trifft am Mittwoch, 22. März 2023, Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel. Im Zentrum des Gesprächs stehen die Möglichkeiten einer verstärkten sicherheitspolitischen Zusammenarbeit. Im Anschluss an das Treffen wird sich die Chefin VBS mit Vertreterinnen und Vertretern des North Atlantic Council austauschen.

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Stefan Hofer leitet seit März die Medienstelle der Schweizer Armee

Am 30. April 2023 tritt Daniel Reist in den Ruhestand – nach 27 Jahren in verschiedenen Funktionen in der Kommunikation der Schweizer Armee. Der 22. März ist sein letzter Arbeitstag in der Medienstelle der Kommunikation Verteidigung. Diese leitet bereits seit dem 1. März 2023 Stefan Hofer. Er arbeitet seit 22 Jahren in der Kommunikation der Armee.

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Schweizer Armee (BUSA): Besuch ERSO BEL

Vom Montag 06.03.23 bis Mittwoch 08.03.23 besuchte eine Delegation der Belgischen Unteroffiziersschule (ERSO) die Berufsunteroffiziersschule der Schweizer Armee (BUSA) in Herisau. Das Ziel des Besuches war dem Belgischen Kommandanten die Berufsunteroffiziersausbildung der Schweizer Armee zu zeigen und mögliche Felder einer zukünftigen Zusammenarbeit zu erörtern. Nach dem Icebreaker und einem ersten gemeinsamen Nachtessen besprachen die beiden Kommandanten die ersten bilateralen Themen.

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Luftwaffe trainiert Rettungseinsätze mit der Rega

Während einem vereinbarten Zeitraum in der Wintersaison trainiert die Luftwaffe ihre Kompetenzen im Bereich Luftrettung. Dabei setzen die Besatzungen ihre Kompetenzen in der Luftrettung ein und erweitern diese. Das Aufgebot und die Koordination des Luftwaffen-Helikopters im Einsatz erfolgt durch die Helikopter-Einsatzzentrale der Rega. Die Zusammenarbeit entspricht der seit 2013 bestehenden Vereinbarung zwischen dem VBS und der Rega.

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SWISSCOY: Wichtige Erfahrungen für unsere Armee

Der Chef Kommando Operationen, Korpskommandant Michaud, besuchte letzte Woche das Kontingent der Schweizer Armee in Kosovo. Während des Besuchs konnte er sich davon überzeugen, dass die SWISSCOY weiterhin ein entscheidender Faktor für die Stabilität im ganzen Balkan ist. Er betonte, dass die Schweizer Armee mit der SWISSCOY wichtiges Know-how für die Entwicklung ihrer Miliz- und Berufskader sowie ihrer Fähigkeiten aufbaut.

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Überprüfung der Militärpolizei der Schweizer Armee durch Tschechien, Nordmazedonien und Slowenien

Auf Ersuchen von Tschechien, Nordmazedonien und Slowenien und nach erfolgter Zustimmung der Schweiz findet am 15. März 2023 eine Überprüfung der Militärpolizei im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) statt. Die Massnahme durch Tschechien, Nordmazedonien und Slowenien dauert maximal zwölf Stunden. Die Inspizienten werden dabei über die Militärpolizei orientiert und erhalten an verschiedenen Standorten einen Einblick über deren Aufgaben und Tätigkeiten.

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Neue Kampfbekleidung der Schweizer Armee - Auftrag für Tarn- und Arbeitsanzüge vergeben

Das Bundesamt für Rüstung armasuisse vergibt den Auftrag für die Herstellung der Tarn- und Arbeitsanzüge, die mit der neuen Kampfbekleidung und Ausrüstung der Armee (MBAS) beschafft wird, an zwei Schweizer, ein britisches, ein deutsches, ein polnisches und ein indisches Unternehmen. Die Konfektionsbetriebe aller sechs Unternehmen wurden im Vorfeld auch auf die soziale Nachhaltigkeit der Produktion, wie Arbeitsbedingungen und Sicherheitsstandards, hin überprüft. Das Beschaffungsvolumen für die Tarn- und Arbeitsanzüge beläuft sich auf rund 35 Millionen Franken.

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Brugg Windisch AG: Delegiertenversammlung der Schweizerischen Offiziersgesellschaft

Die Delegiertenversammlung der Schweizerischen Offiziersgesellschaft fand am Samstag 11. März 2023 in Brugg Windisch (AG) in Anwesenheit von Bundesrätin Viola Amherd und dem Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, statt. Die Vorsteherin des VBS erinnerte daran, dass es notwendig sei, die Verteidigungsfähigkeit der Armee und die internationale Zusammenarbeit zu stärken.

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Schweizer Armee: Impressionen aus dem Wiederholungskurs des Geniebataillons 23

Neben dem Gefechtsschiessen haben die Angehörigen des G Bat 23 auch ihre Kernkompetenzen trainiert. Zum einen das Sicherstellen der Beweglichkeit für andere Verbände (zum Beispiel indem Hindernisse aus dem Weg geräumt werden), zum anderen das Einschränken der gegnerischen Beweglichkeit (etwa durch Erstellen von Strassensperren).

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Kanton NW / OW: Empfang und Verabschiedung der militärischen Kommandanten

Als Zeichen der Wertschätzung haben die Regierungen von Obwalden und Nidwalden gestern Dienstag die militärischen Kommandanten mit besonderen Beziehungen zu den beiden Kantonen empfangen. Der Anlass fand beim Mirage-Verein in Ennetbürgen statt, wo die abtretenden Kommandanten für ihre Verdienste geehrt und die neu Ernannten willkommen geheissen wurden.

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Schweizer Armee: „Leadership ist Mannschaftssport“ (Videos)

Rund 300 Personen haben am 17. Januar 2023 an den Leadership Talks in Thun teilgenommen. Vier geladene Referentinnen und Referenten sowie der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, teilten ihre Überlegungen zu den verschiedenen Facetten von Leadership mit dem Publikum. Eine Frage war dabei zentral: Was genau ist ein echter Leader?

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Schweizer Armeechef Süssli empfängt niederländischen General Eichelsheim

Der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, empfängt am 2. und 3. März 2023 den niederländischen General Onno Eichelsheim in der Schweiz. Während des Besuchs diskutieren die Armeechefs die Sicherheitslage und deren Auswirkungen auf die Entwicklung der Streitkräfte sowie die Erfahrungen der niederländischen Armee mit dem Kampfflugzeug F-35A.

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Lebensmittelsicherheit in der Armee: „Die Küchenchefs leisten vorbildliche Arbeit“

Bei rund 20 Millionen zubereiteten Mahlzeiten pro Jahr hat die Lebensmittelsicherheit in der Armee höchste Priorität. Deshalb sind die Köche der Armee wie im zivilen Leben an genaue Hygienevorschriften gebunden, und die Armeeküchen werden regelmässig kontrolliert. Es wird alles getan, um eine einwandfreie Verpflegung der Soldaten zu gewährleisten.

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Informationssysteme des VBS - Bundesrat passt die rechtlichen Grundlagen an

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 3. März 2023 Änderungen des Bundesgesetzes über die militärischen Informationssysteme in Kraft gesetzt sowie Änderungen in der dazugehörigen Verordnung verabschiedet. Am 17. Juni 2022 hat das Parlament diverse Änderungen des Bundesgesetzes über die militärischen Informationssysteme beschlossen.

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Armee überführt Verwaltungsinformatik ins Bundesamt für Informatik und Telekommunikation

Die Verwaltungsinformatik der Armee wird zukünftig durch das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation im Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) sichergestellt. Damit kann sich die Gruppe Verteidigung auf die einsatzkritischen IKT-Leistungen, wie zum Beispiel die Rechenzentren VBS, konzentrieren. Mit dieser Entflechtung will der Bundesrat die Sicherheit erhöhen und Synergien nutzen. An seiner Sitzung vom 3. März 2023 hat er vom geplanten Vorgehen zur Entflechtung Kenntnis genommen und das VBS beauftragt, die nötigen Arbeiten in Zusammenarbeit mit dem EFD in einem Programm umzusetzen. Die Entflechtung geht auf die IKT-Strategie des Bundes 2020-2023 zurück, die der Bundesrat im April 2020 festgelegt hatte.

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Schweizer Armee: Frühzeitig die Bedürfnisse der Truppe abholen

Einen Informationsvorsprung ermöglichen und frühzeitig die Bedürfnisse der Truppe abholen: Dies zwei Hauptzielsetzungen des Chefs der Armee für den regelmässig stattfindenden Dialog mit den militärischen Miliz-Organisationen, den Interessensvertretern der Truppe. Am gestrigen Dialog orientierten Korpskommandant Thomas Süssli und der seit Anfang Jahr amtierende neue Chef des Armeestabs, Divisionär Alexander Kohli, die Milizorganisationen über den aktuellen Aufwuchs der Armee, den stufenweisen Aufbau der Verteidigungsfähigkeit der Armee und die neue, fähigkeitsorientierte Armeeplanung.

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Offizieller Besuch des niederländischen Armeechefs in der Schweiz

Der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, empfängt seinen niederländischen Amtskollegen, General Onno Eichelsheim, zu einem zweitägigen offiziellen Besuch in der Schweiz. Neben einem Erfahrungsaustausch zum Kampfflugzeug F-35A sind unter anderem auch eine Demonstration des Aufklärungsdrohnensystems (ADS) 15 sowie eine Präsentation der Minidrohnen des Heeres Teil des Programms.

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Air2030 – Radarsensoren der Luftwaffe: Zweites System nach Modernisierung im Einsatz

Die Radarsensoren des Luftraumüberwachungs- und Einsatzleitsystems der Schweizer Luftwaffe werden zurzeit modernisiert. Am 10. Februar 2023 hat armasuisse das zweite komplett umgebaute System der Armee für den operationellen Einsatz übergeben. Der Umbau erfolgt stufenweise pro Standort, damit die verbleibenden Systeme der Luftwaffe für die täglichen Operationen zur Verfügung stehen. Die Modernisierung der Radarsensoren war mit den Rüstungsprogrammen 2016 und 2018 bewilligt worden.

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Schweizer Armee: 30 Jahre gemischte Rekrutenschulen

Vor ziemlich genau dreissig Jahren fand die erste gemischte Rekrutenschule statt. Zwar leisten die Frauen bereits seit über 80 Jahren Dienst in der Armee. Zunächst im Rahmen des Frauenhilfsdiensts, ab 1985 im Militärischen Frauendienst und seit 1995 sind sie den Männern gleichberechtigte Armeeangehörige. Zusammen eine identische Ausbildung zu absolvieren war ein besonderer Meilenstein. Wir gehen mit vier Frauen auf Zeitreise.

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Schweizer Armee: Erleben Sie den Einsatz der Bodentruppen aus einer 360-Grad-Perspektive

Einen militärischen Grosseinsatz hautnah miterleben? Das ist jetzt möglich – dank der Multimediaproduktion „Demo Bodentruppen Wangen a. A.“, die vom Lehrverband Genie/Rettung/ABC und dem Zentrum digitale Medien der Armee koproduziert wurde. Das Video zeigt das breite Aufgabenspektrum der Bodentruppen und wie die Truppen in einem zunehmend komplexen Umfeld und urbanen Gelände miteinander interagieren.

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Logo der Schweizer Armee



Die Schweizer Armee

Die Schweizer Armee leistet einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt in der Schweiz. Sie gilt als Symbol der nationalen Einheit.

Die Geschichte der Schweizer Armee

Bis zum Ende des Mittelalters waren jeder Ort und jeder Kanton in der Schweiz für die eigene Verteidigung zuständig. Während der Helvetischen Republik wurde zwischen 1798 und 1803 eine eidgenössische Armee aufgebaut, um sich gegen ausländische Angriffe zu schützen. Im Jahr 1815 wurde die Neutralität und die Unabhängigkeit des eidgenössischen Staatenbundes von den europäischen Grossmächten anerkannt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Armee zu einem festen Bestandteil des öffentlichen Lebens.

Der Auftrag der Schweizer Armee

Die Schweizer Armee übernimmt verschiedene Aufgaben:

• Sicherung der Landesverteidigung und Wahrung des nationalen Interesses
• Verteidigung des Landes im Fall einer Bedrohung
• Unterstützung der Zivilbehörden bei Katastrophen und Notfällen
• Stärkung des internationalen Friedens durch humanitäre Unterstützung und Teilnahme an Friedensmissionen im Ausland
• Ausbildung und Übung von Reservisten


Die Schweizer Armee sorgt für die Sicherheit der Schweiz. (Bildquelle: Schweizer Armee)


Der Aufbau der Schweizer Armee

Die Schweizer Armee basiert auf einem Milizsystem: Rund fünf Prozent der Armeemitglieder sind Berufs- oder Zeitsoldaten. Den grösseren Anteil machen Wehrpflichtige aus. Nach den Regelungen des Artikels 59 der Bundesverfassung ist jeder Schweizer verpflichtet, Wehrdienst zu leisten, alternativ ist ein ziviler Ersatzdienst abzuleisten. Die Wehrpflicht beginnt im Alter von 18 Jahren und endet mit 34 Jahren. Eine Grundausbildung von 19 Wochen ist zu absolvieren, danach besteht die Pflicht zur Teilnahme an Übungen und dem Dienst als Reservist. Schweizerinnen können freiwilligen Dienst leisten.

Die Schweizer Armee teilt sich in verschiedene Bereiche:

• Armeestab
• Führungsunterstützungsbasis
• Kommando Operationen
• Kommando Ausbildung
• Logistikbasis


Die Schweizer Armee hat die Landesverteidigung zur Aufgabe. (Bildquelle: Schweizer Armee)


Der Armeestab der Schweizer Armee

Der Armeestab, kurz A Stab, ist für die Unterstützung des Chefs der Armee bei der Umsetzung politischer Vorgaben verantwortlich. Zudem verantwortet der Armeestab die gesamte Steuerung der Armee und kümmert sich um Entwicklung, Planung und Ressourcenzuteilung. Auch die Bereiche Ausbildung, Einsatz und Support obliegen dem Stab. Im Armeestab wird also die gesamte strategische Planung und die weitere Entwicklung der Schweizer Streitkräfte gesteuert.

Die Führungsunterstützungsbasis der Schweizer Armee

Die Führungsunterstützungsbasis, kurz FUB sorgt mit ihrer Arbeit dafür, dass Einsätze durchgeführt werden können. Dazu gibt es innerhalb der FUB die Bereiche Informations- und Kommunikationstechnologie IKT. Anwendungen für Kommunikationssysteme oder der Betrieb geschützter Rechenzentren gehören zum Aufgabengebiet der FUB.

Mit dem Projekt Kommando Cyber gibt es einen besonderen Bereich, der sich um den Schutz der Informatiksysteme gegen Cyberangriffe kümmert. Nötige Massnahmen zum Schutz und die zukünftige Ausrichtung der Armee im cyber- und elektromagnetischen Raum sind Teil der Arbeit. Wichtig ist dabei nicht nur, sich den aktuellen Aufgaben zu stellen, sondern auch für künftige Herausforderungen gewappnet zu sein.

Ein weiterer Bereich ist die Führungsunterstützungsbrigade 41/SKS, die für den Betrieb der Kommunikationsnetze innerhalb der Armee verantwortlich ist. Auch mobile System für die elektronische Kriegsführung unterliegen diesen Spezialisten.



Das Kommando Operationen

Geht es um die Planung und die Führung von Einsätzen und Operationen, unterliegt das dem Kommando Operationen. In diesem Armeebereich wird die Erreichbarkeit und die Alarmierung der Armee sichergestellt sowie die Durchführung der Mobilmachung verantwortet.

Ein Teilbereich ist der Militärische Nachrichtendienst MND, der für die nachrichtendienstlichen Aufgaben innerhalb der Armee verantwortlich ist. Unter anderem gehört die Beschaffung und Auswertung bedeutsamer Informationen aus dem Ausland zu den Aufgaben des MND. Auch bei der Planung und Führung von Einsätzen unterstützt der MND. Dabei arbeitet der Nachrichtendienst eng mit nationalen und kantonalen oder auch multinationalen Stellen zusammen.

Der Dienst für den präventiven Schutz der Armee DPSA gehört ebenfalls zum Kommando Operationen. Hier geht es darum, die Schweizer Armee vor Spionage oder Sabotage und anderen unrechtmässigen Handlungen zu schützen. Die DPSA arbeite eng mit Bund und Kantonen zusammen und ist unter anderem vor allem für die Beurteilung der militärischen Sicherheitslage und vorsorgliche Massnahmen für den Spionageschutz zuständig.

Das Heer setzt sich aus einem Miliz- und einem Profibereich zusammen. In diesen Bereichen sind unterschiedliche Fähigkeiten gefragt, sodass es eine Vielzahl verschiedener Ausbildungen gibt. Unter anderem gehören die Panzertruppen, die Artillerie, die Einsatzlogistik und die Sanität zu den einzelnen Bereichen.

Die Luftwaffe kümmert sich um militärische Einsätze im Luftraum, wobei der Schutz des Luftraums und der Transport zu den Aufgaben gehören. Die Luftwaffe sorgt mit passiver und aktiver Überwachung für die Lufthoheit. Die Luftaufklärung sorgt mittels Sensoren, Drohnen und Flächenflugzeugen für Sicherheit und kümmert sich um die Auswertung der Daten.

Das Kommando Spezialkräfte kümmert sich um den Schutz ziviler und militärischer Personen und besonders schutzwürdiger Sachen. Unter anderem übernimmt das Kommando Spezialkräfte Rettungs- und Befreiungsaktionen und die Rückführung von Personen. Dadurch, dass die Spezialkräfte dem Kommando Operationen unterstellt ist, kann die Landesregierung die Kräfte schnell einsetzen und alle profitieren von einer kurzen Befehlskette.


Die Luftwaffe sorgt für die Lufthoheit. (Bildquelle: Schweizer Armee)


Das Kommando Ausbildung

Unter dem Motto „Erfolg beginnt bei uns“ kümmert sich das Kommando Ausbildung um die Planung, Steuerung und Durchführung der Ausbildung. Möglich ist beispielsweise eine Tätigkeit in einer Rettungs- oder Sanitätstruppe oder auch in einer Kampftruppe. Die Möglichkeiten innerhalb der Schweizer Armee sind breitgefächert.

Für die Ausbildung von Führungskräften ist die Höhere Kaderausbildung HKA zuständig. Berufsoffiziere und Berufsunteroffiziere werden hier auf militärische Führungsaufgaben vorbereitet. In der Zentralschule ZS, die eil der HKA ist, geht es um die militärische Ausbildung von Einheits- oder Truppenkörperkommandanten. Weitere Führungslehrgänge runden in Kooperation mit zivilen Bildungsorganisationen die Ausbildung bei der Schweizer Armee ab.

An der Militärakademie MILAK erfolgt die Aus- und Weiterbildung der Berufsoffiziere. Die MILAK gilt als international anerkanntes Zentrum für Militärwissenschaften und ist die führende Institution in der Schweiz. Mit der Zentralschule, der Generalstabsschule und der Berufsunteroffizierschule gibt es weitere Einrichtungen für die Ausbildung bei der Schweizer Armee.


Motto des Kommandos Ausbildung: „Erfolg beginnt bei uns.“ (Bildquelle: Schweizer Armee)


Die Logistikbasis

Die Logistikbasis LBA kümmert sich um das Material und die Infrastruktur innerhalb der Schweizer Armee. Die Armeeapotheke gehört zu diesem Bereich und sorgt für eine bedarfsgerechte Versorgung in allen Lagen. Zu den Aufgaben gehört die Produktion definierter Arzneimittel, die als Ergänzung zum zivilen Markt dienen und die pharmazeutische Versorgung der Armee sicherstellen.