Olaf Hoffmann

Fahrerflucht – Angst vor empfindlichen Strafen

Die Fahrerflucht nach Fahrzeugunfällen mit Toten oder Verletzten ist kein Kavaliersdelikt. Das wurde spätestens dann klar, als die Strafen für Fahrerflucht im Verkehr deutlich erhöht wurden. Dennoch steigt die Zahl der Fälle von Fahrerflucht signifikant an. Selbst bei den Unfällen mit Blechschaden, aber ohne Personenschaden lassen sich höhere Quoten bei der unerlaubten Entfernung vom Unfallort verzeichnen.

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"Alphabet" - wenn ein Film eine schulpädagogische Diskussion entfacht

"Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir!", das hat schon Seneca zu Beginn der christlichen Zeitrechnung gewusst. Vergessen indes haben es die Schulpolitiker, die heute bestimmen, was Schule ausmacht. Ausgerichtet auf sogenannte Kernkompetenzen und spezielle Fachkompetenzen ist heute der Alltag der Heranwachsenden dermassen verschult, dass das Leben an sich oftmals auf der Strecke bleibt. Tests, Klausuren und Wettbewerb bestimmen abseits jeglichen Lebens den Schulalltag.

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Schweizer setzen auf Markenqualität - Ausreisser erlaubt

Nach der letzten Marken-Studie von Reader's Digest setzen die Schweizer ungebrochen ganz auf Marke. Dabei konkurrieren auf dem Gesamtmarkt nationale Marken mit den Globalplayern. Überraschend präsentiert sich in der aktuellen Studie bei den Waschmitteln die Migros-Eigenmarke Total mit an der Spitze. Welche Marken bei den Schweizern hoch im Kurs stehen und warum so mancher Eidgenosse wechselfreudig ist, lesen Sie in diesem Beitrag.

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Ausgewettet

Die 33 wird zur magischen Zahl. Nach knapp 33 Jahren Fernsehgeschichte stellt die deutsche Samstagsabend-Show "Wetten, dass..?" im Dezember 2014 ihre Ausstrahlung ein. Das verkündete der derzeitige Moderator Markus Lanz am 05.04.2014 in der mit Spannung erwarteten Show. Schon vorher hielten sich hartnäckig Gerüchte, dass eine der erfolgreichsten Fernsehsendungen des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) eingestellt werden würde.

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Rekordzahlen: Lindt & Sprüngli legt kräftig zu

Lindt & Sprüngli ist vielen Verbrauchern als Hersteller von Edelschokoladen und Pralinen bekannt. Nicht nur zu Ostern oder an Weihnachten, sondern praktisch über das gesamte Jahr hinweg bietet der Schokoladenfabrikant eine grosse Vielfalt unterschiedlicher Schokoladen. Vom goldenen Hasen über den klassischen Schokoladen-Weihnachtsmann bis hin zu den feinen Pralinés und der beliebten Tafelschokolade überzeugt Lindt & Sprüngli mit Geschmack und Beständigkeit. Nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland von Europa bis Übersee. Dafür sprechen auch die hervorragenden Zahlen aus 2013, die auf der Bilanzpressekonferenz Anfang März in Kilchberg vorgestellt wurden.

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Skandal oder doch nur Schlachtfleisch

"Oh wie niedlich! Papa, ich will auch ein Pferd haben!", so tönt es wohl irgendwann aus fast jeder Mädchenkehle, wenn der Weg vorbei an einer Pferdekoppel geht. Unser Bild vom Reit- und Nutztier Pferd hat ganz eigene Wege genommen. Interessant wäre es zu sehen, wie viele Mädchen mit dem gleichem Entzücken an einer Rinderherde oder am Schweinestall verweilen.

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Apothekensterben prognostiziert

In der Schweiz gibt es derzeit etwa 1’700 Apotheken. 1’200 davon gehören zu den grossen Ketten, etwa 500 sind inhabergeführt. Das klingt für die kleine Schweiz erst einmal ganz gut, wird sich aber in den nächsten Jahren ändern. Prognostiziert wird eine Apothekensterben, das in den nächsten Jahren mindestens 475 der Apotheken treffen wird, die meisten davon inhabergeführt. Das Problem liegt hier nicht in der absoluten Menge der Apothekenlädelis, sondern vielmehr in sinkenden Medikamentenpreisen, die der Sparte arg zusetzen.

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Drei Jahre nach Fukushima bleibt in der Schweiz die Energiewende aus

Nicht nur im Tsunami nach dem Erdbeben am 11. März 2011 in Japan schlugen die Wellen hoch. Der Fast- oder Vielleicht-Immer-Noch-Supergau im Atomkraftwerk Fukushima traf nicht nur die Japaner selbst, sondern führte auch in weiten Teilen Europas zur so genannten Energiewende. Weg von der Atomenergie, hin zu erneuerbaren und quasi immer vorhandenen Stromerzeugungsquellen war vor drei Jahren das Credo in der Energiepolitik in vielen europäischen Ländern.

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Platz wird hierzulande knapp - vor allem hinter Gittern

Die Bevölkerungsdichte in der Schweiz ist international verglichen sehr hoch, zumindest, was die bewohnbaren Flächen betrifft. So manche Kommune platzt da langsam aus den Nähten. Ebenfalls aus den Nähten platzen viele Schweizer Gefängnisse. Neben der Reform des Strafrechts 2007 sind es auch die steigende Anzahl an Straftaten, eine höhere Bevölkerungszahl und der sogenannte Kriminalitäts-Tourismus, die den Platz hinter Gittern zunehmend weiter beschränken. So stellt es jedenfalls "Schweiz Aktuell" in der Sendung vom 25. Februar 2014 dar.

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Engpässe bei Impfstoffen – ein hausgemachtes Problem

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Es ist kein neues Phänomen, sondern ein immer wiederkehrendes Problem, das alle paar Jahre für Missstimmung und Bedenken vor allem in vielen Kinderarztpraxen in der Schweiz sorgt. Die Rede ist von derzeit wieder einmal registrierten Impfstoffengpässen. Dazu äusserte sich Christoph Berger, Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, auf Anfrage von SRF. Eine Gefährdung der Gesundheit beispielsweise von Kindern sei nicht zu befürchten, auch wenn diesmal gleich mehrere Impfpräparate nicht lieferbar oder knapp sind. So fehlen beispielsweise derzeit die Impfstoffe für die Sechsfach-Impfungen bei Säuglingen oder verschiedene Polio-Präparate. Auch bei den Impfstoffen für Windpocken regiert derzeit der Mangel.

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Werden unsere Kinder durch Handy und Internet aggressiver und asozialer?

Das ist eine Frage, die sicherlich nicht pauschal beantwortet werden kann und jetzt auch wieder Schweizer Wissenschaftler auf den Plan ruft. Viele Eltern und Lehrer beklagen den ungebremsten Drang der Heranwachsenden, sich mit Handy und Internet zu beschäftigen. Statt einer grösseren Kommunikationsvielfalt beobachten viele Erziehungsberechtigte eine zunehmende Vereinsamung und teils auch aggressiveres Verhalten des Nachwuchses.

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SBB-Züge – jetzt moderner und komfortabler

Wer in den letzten Jahren in der Schweiz mit der Bahn auf längeren Strecken unterwegs war, hatte oftmals zwei Probleme. Keine Steckdose am Platz für Laptop und Co. und einen kaum funktionierenden Natelempfang. Nach der Modernisierung der seit 2004 noch nicht überarbeiteten 211 EW-IV-Wagen der SBB macht jetzt Zugfahren auf den Intercityverbindungen in der Schweiz auch geschäftlich Reisenden wieder mehr Spass.

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Sauberes Trinkwasser: Wer soll es bezahlen?

Im weltweiten Vergleich gesehen hat die Schweiz durchaus das sauberste Trinkwasser. Dieses liegt qualitativ oftmals weit über einem guten Mineralwasser. Dennoch tun sich Fragen auf. Besonders dann, wenn es um die Reinigung von Brauchwasser bezüglich mikroskopisch kleiner Mikrobestandteile geht, die in einem guten Trinkwasser nichts zu suchen haben.

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Ferien in der Schweiz wieder attraktiv

Die Tourismusbranche in der Schweiz hat sich erholt. Dafür sprechen die Zahlen aus dem Jahr 2013. Besonders in den Hochgebirgsregionen, aber auch in den grösseren Städten verbuchten die Hotels und Pensionen wieder ein deutliches Plus an Übernachtungen und haben sich aus der Talsohle des Jahres 2012 wieder herausgekämpft.

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Was die Deutschen ärgert, freut die Schweiz

Jahr für Jahr verlassen tausende deutscher Wissenschaftler ihr Land. Damit geht den deutschen Nachbarn nicht nur ein riesiges Potential an Wissen, Kompetenz und Erfahrung verloren. Auch die eingebüsste Wissensinvestition in die Zukunft, erworben durch eine gute Schulausbildung und oftmals vom Staat finanzierte Studiengänge machen das Minus an Wissenschaftlern schmerzhaft.

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Sind Schweizer die glücklicheren Europäer?

Gute Frage. Wer die beantworten will, müsste zunächst einmal definieren, was Glück ist. Und zugleich müsste er im speziellen Fall erklären, was er unter der Schweiz versteht und was ein echter Schweizer ist. Viel Arbeit also für jene, die es mit der Erklärung von Glück mehr als nur genau nehmen. Wir hingegen schauen doch lieber danach, was der gemeine Bürger unter Glück versteht und wie viel davon ein durchschnittlicher Schweizer im Leben abbekommen kann.

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Immer mehr Chefs fordern von ihren Mitarbeitern "schöne Zähne"

Der von den Vereinigten Staaten importierte Schönheitswahn nimmt immer neue, teils traurig-kuriose Züge an. Ähnlich der Art der potemkinschen Dörfer zählt auch in Bezug auf menschliche Äusserlichkeiten oftmals mehr die Fassade als das, was wirklich dahinter steckt. So sind heute schöne Zähne nicht nur gut für ein gesundes Lächeln, sondern offenbar auch für eine strahlende Karriere.

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Gewalt gegen Frauen - und gegen Männer

Nach neuesten Zahlen statistischer Erhebungen aus der Europäischen Union ist jede dritte Frau zwischen 15 und 74 Jahren bereits schon mindestens einmal Opfer von Gewalt geworden. Das sind rund 62 Millionen Frauen, mehr als Italien Einwohner hat. Betroffen sind Frauen dabei von sexueller Gewalt genauso wie von körperlicher oder psychischer Gewalt.

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Den warmen Winter geniessen

Den drittwärmsten Winter in 150 Jahren Wetteraufzeichnung kann die Schweiz in der Saison 20123/2014 verzeichnen. Nur 1989/1990 und 2007/2008 waren die Winter in der Schweiz durchschnittlich wärmer. Was frostempfindlichen Zeitgenossen entgegenkommt, ist für Wintersportler und für die Betreiber von Wintersportanlagen ein echtes Problem.

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Arbeitslosenquote stabil

Traditionell gibt es in der Schweiz verglichen mit Resteuropa eine relativ geringe Arbeitslosenquote. Diese ist auch im Februar 2014 stabil geblieben und bewegt sich um die 3.5 Prozent. Damit waren etwas über 149’000 Personen offiziell arbeitslos gemeldet. Werden saisonale Schwankungen zwischen Sommer und Winter mit in die Betrachtung einbezogen, erscheint diese statistische Zahl auch durchaus positiv. Luft, in diesem Fall nach unten, bleibt natürlich offen.

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Ausgeträumt - das Eigenheim wird für viele unerschwinglich

Für Schweizer wird es schwieriger, sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Schuld daran sind in erster Linie deutlich gestiegene Baukosten und Grundstückskosten bei vergleichsweise stabil gebliebenen Bezügen. So fällt es durchschnittlich einkommensstarken Familien immer schwerer, die Entscheidung für das Einfamilienhaus oder die Eigentumswohnung auf sichere finanzielle Beine zu stellen. Das zumindest wird aus einer statistischen Erhebung des Bundes deutlich, die am 4. März 2014 vorgelegt und am 5. März 2014 im SRF kommentiert wurde.

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Gedanken an die Schweiz

Denk ich an die Schweiz, dann fällt mir zuerst mein Schweizer Offizierstaschenmesser ein. Seit Jahren schon liegt es in meiner Schreibtischschublade und wartet nur darauf, endlich wieder einmal in seiner funktionalen Vielfalt genutzt zu werden. Gekauft habe ich es direkt in der Schweiz, als ich zum ersten Mal nach Zermatt fuhr. Und mit Zermatt kommen mir auch gleich die Bilder eine Landschaft in den Sinn, die ebenso sanft wie schroff ein kann. Irgendwo hinter grünen, fast schon hügeligen Bergen thront das Matterhorn, eine alpine Pyramide, die mich immer wieder begeistern kann.

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Wie ticken die Schweizer?

Eine durchaus interessante Frage, wenn man doch bedenkt, wie eigen ein Volk sein kann. Zumal dann, wenn dieses Volk angereichert ist mit einer Menge von Zuwanderern aus aller Herren Länder. Dann lässt sich der Schweizer an sich gar nicht mehr so genau definieren, da sich hier überlieferte Lebensgewohnheiten eines herzlichen Bergvolkes mischen mit den Sitten und Gebräuchen aus aller Welt.

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Ladenöffnungszeiten auf dem Prüfstand

Das Thema ist nicht wirklich neu, bewegt aber immer wieder aufs Neue die Gemüter. Erst in den vergangenen Tagen ist die Debatte um verlängerte Ladenöffnungszeiten in der Schweiz wieder neu entflammt. Die altbekannten Parteien Handel und Gewerkschaften haben ihre Stellungen bezogen und sowohl das Wahlvolk als auch die Politik mischen kräftig mit.

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Was den Schweizern die Nachtruhe wert ist

Nachtfahrverbot für Lastwagen soll weiter aufgeweicht werden Sie sind gross, schwer, laut und stinken. Die Rede ist von den Brummis, ohne die eine moderne Industriegesellschaft kaum auskommt. Alles was an Gütern nicht auf der Schiene transportiert werden soll oder kann, bewegt sich auf tausenden Camions über die Autobahnen und Landstrassen. Und das bei Tag und auch in der Nacht.

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Schweizer gehen häufiger fremd

Die Schweizer gehen häufiger fremd - zumindest was die Kauflaune der Verbraucher betrifft. So haben im Jahr 2013 die Konsumenten für etwa 10 Milliarden Franken ausserhalb der Landesgrenzen eingekauft. Die jenseits der Heimat umgesetzten Beträge gehen dabei nicht nur den Anbietern in der Schweiz selbst verloren. Sie schwächen auch die Binnenwirtschaft und belasten die Umwelt.

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Teilzeit, nein Danke!

Den Schweizern geht es gut. Zumindest den meisten und zumindest denen, die in gut dotierten Jobs ganztags unterwegs sind. Dabei schneiden die Männer meist besser ab als die Frauen. Dennoch gibt es auch Familien, in denen die Frau besser bezahlt ist und der Mann eigentlich mehr für die Kinder und den Haushalt tun könnte. Will er aber nicht, weil dann das Arbeitszeitmodell Teilzeit ins Gespräche kommt. Und damit haben besonders Männer ihre Probleme.

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Einige Kantone registrieren überdurchschnittlich viele arbeitslose Ausländer

Der Volksentscheid über Veränderungen in der Personenfreizügigkeit ist längst vorbei. Und dennoch will weder in der Schweiz noch in der Europäischen Union die Ruhe einkehren, die es braucht, um vernünftige Entscheidungen nach dem Plebiszit anzustossen. Während der Bundespräsident Didier Burkhalter in Berlin und Paris betont, dass sich die Schweizer Demokratie als direkte Demokratie am Willen der Bevölkerung zu orientieren hat, schlagen die Wellen über den souveränen, wenn auch knappen Volksentscheid immer noch hoch.

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Merkel bleibt der Schweizer Entwicklung gegenüber offen

Bei ihrem Treffen mit dem Schweizer Bundespräsidenten Didier Burkhalter am 18. Februar 2014 in Berlin hat sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel von einer versöhnlichen Seite gezeigt. Auch wenn in Europa die politischen Wellen ob des Volksentscheides gegen eine ungebremste Masseneinwanderung in die Schweiz in den letzten Tagen sehr hoch geschlagen haben, versucht Merkel die Entwicklung wieder auf den Teppich der politischen Realitäten zurückzuholen.

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