Eine Frau ist bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Dienstagabend in Reutlingen ums Leben gekommen.
Gegen 20.27 Uhr gingen die ersten Notrufe von Passanten bei der Feuerwehr und der Polizei ein, dass es im Dachgeschoss des mehrstöckigen Gebäudes in der Rommelsbacher Straße brennen würde. Beim Eintreffen der Rettungskräfte kurze Zeit später stand ein Zimmer der Dachgeschosswohnung im 3. Stock in Vollbrand.
Heute früh bemerkten Bauarbeiter einer Großbaustelle ein brennendes Auto im Baustellenbereich und löschten den Brand.
Am Beifahrersitz wurde nach dem Löschangriff eine männliche Leiche aufgefunden und die Polizei wurde verständigt.
In Nacht zu Dienstag (16.04.2019) kam es auf der Bockholter Straße in Recklinghausen zu einem PKW Brand nach einem Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person.
Die Feuerwehr Recklinghausen wurde um 23.52 Uhr (15.04.2019) nach Bockholt gerufen. An der Einsatzstelle stand ein PKW nach einem Verkehrsunfall in Brand. Der PKW war nach einer Kollision mit einem Baum auf die Fahrbahn zurück geschleudert worden und hatte dort dann Feuer gefangen. Eine männliche Person (22 Jahre) wurde durch den Unfall schwer verletzt und musste nach notärztlicher Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden.
In einem Einfamilienhaus in Moosleerau brach heute Morgen ein Brand aus. Dieser richtete beträchtlichen Schaden an. Verletzt wurde niemand.
Vom Brand betroffen war ein älteres Einfamilienhaus am Juchweg in Moosleerau.
Am Dienstag (16.04.2019), kurz vor 5:15 Uhr, ist im Bereich Müselun ein Einfamilienhaus aus zurzeit unbekannten Gründen in Vollbrand geraten.
Im Einsatz stand ein Grossaufgebot der örtlichen Feuerwehren, der Kantonspolizei St.Gallen sowie des Rettungsdienstes.
Nach ersten Feststellungen der Ermittlungsbehörden besteht der dringende Tatverdacht, dass der bereits am Freitag vorläufig festgenommene 56-jähriger Bocholter die Lagerhalle vorsätzlich in Brand gesetzt hat.
"In dem von ihm bewohnten und benachbarten Haus haben die Ermittler manipulierte Gasleitungen festgestellt", erklärte Oberstaatsanwalt Stefan Lechtape heute (15.4.) in Münster. "Der Tatverdacht der Ermittler richtet sich ebenfalls gegen den 56-Jährigen."
Am Sonntagabend ist es in Gasel in einem Holzschopf zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung gekommen. Es entstand Sachschaden. Die Brandursache wird untersucht.
Am Sonntag, 14. April 2019, um 18.25 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einem Brand in einem Holzschopf am Bodenackerweg in Gasel (Gemeinde Köniz) ein.
Am Samstagabend ist in Utzenstorf in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Die Brandursache wird untersucht.
Ein Schaden von rund hunderttausend Franken ist am Freitagabend (12.4.2019) in Dinhard beim Brand in einem Anbei eines Einfamilienhauses entstanden.
Eine Person wurde wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.
Beim Dachstockbrand in einem Einfamilienhaus ist am frühen Freitagmorgen (12.4.2019) in Aesch (Gemeinde Neftenbach) ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 10./11. April 2019, kurz vor 03.00 Uhr, brannte es in einer Lagerhalle an der Langenhagstrasse in Birsfelden BL. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei sucht Zeugen.
Gestern (09.04.2019), verstarb in Remscheid auf einer Parkbank an der Konrad-Adenauer-Straße ein Mann in Folge schwerster Verbrennungen [Polizei.news berichtete].
Nach dem Ergebnis der Obduktion konnten die Personalien und die Todesursache festgestellt werden.
Die Berufsfeuerwehr Bern ist am Mittwochnachmittag ins Schosshaldequartier ausgerückt, nachdem aus einem Mehrfamilienhaus starker Rauch gemeldet worden war.
Die Feuerwehrmänner konnten den Brand rasch löschen, wegen des starken Russniederschlags ist die Wohnung zurzeit aber nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde niemand.
In einer Tiefgarage an der Leuenallee in Oensingen kam es am Dienstagabend zu einem Brand. Dabei wurde ein Motorrad total und ein Auto erheblich beschädigt.
Die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Dienstag, 09.04.2019, ca. 19.00 Uhr, ereignete sich an der Sernftalstrasse in Engi ein Brandfall.
Aus noch ungeklärten Gründen brannte beim Tobelsteg ein sogenannter "Fuchspasser" (Jagdsitz) komplett aus.
Gegen 17:45 Uhr [gestern] wurde die Feuerwehr zu einem Fahrzeugbrand in die Deggingstraße gerufen. Bereits aus weiter Entfernung war eine tiefschwarze Rauchsäule zu sehen.
Während der Anfahrt übermittelte die Leitstelle den alarmierten Kräften, dass es sich um ein mit Kraftstoff betriebenen Personenkraftwagen handelt, diese Recherche ist über das Kennzeichen mit einer speziellen Software möglich und bietet somit Einsatzkräften wichtige Informationen.
In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages (09.04.2019, 02:00 Uhr), meldeten Zeugen einen Brand an der Konrad-Adenauer-Straße in Remscheid.
Anwohner hatten das Feuer entdeckt und Polizei und Feuerwehr informiert. Im Verlauf der Löscharbeiten stellten die Einsatzkräfte an einer Parkbank eine leblose männliche Person fest.
Am Montagnachmittag, 8. April 2019, kam es in einem Haus im Gutschick-Quartier zu einem Brand. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. Eine Frau erlitt dennoch eine leichte Rauchgasvergiftung und es entstand Sachschaden von rund 10 000 Franken.
Verursacht wurde das Feuer durch ein Kind, das mit Zündhölzern spielte.
Am Dienstag (09.04.2019), um 01:15 Uhr, sind die Einsatzkräfte an die Sonnenstrasse gerufen worden, wo es in einem Mehrfamilienhaus brannte. Die im Haus anwesenden Personen konnten evakuiert werden. Vier Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.
Der Brand konnte durch die Feuerwehren gelöscht werden.
Über das vergangene Wochenende (05. - 07.04.2019) ist die Stadtpolizei Chur zu 25 Einsätzen ausgerückt. Bei Verkehrskontrollen wurden mehrere Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz, insbesondere wegen verursachen von vermeidbaren Lärm durch Hochdrehen des Motors, zur Anzeige gebracht.
Am Samstagmorgen rauchte es aus einem Dachstock einer Liegenschaft am Kornplatz. Die ausgerückte Feuerwehr der Stadt Chur fand die Ursache rasch heraus. Eine Störung der Heizanlage verursachte eine übermässige Rauchentwicklung aus dem Kamin.
Nach einem schweren Unglück auf der A62 bei Landstuhl suchen zwei Frauen den unbekannten Lastwagenfahrer, der ihren Pferden das Leben gerettet hat.
Natalie Müller sitzt der Schock noch in den Gliedern. Wenige Stunden, nachdem ihr Auto am Samstag auf der A62 bei Landstuhl (Kreis Kaiserslautern) Feuer gefangen hat, sucht sie nach dem rumänischen Lastwagenfahrer, der mit seinem beherzten und selbstlosen Eingreifen wohl zwei Pferde vor dem Feuertod gerettet hat. "Ich möchte mich bei ihm bedanken", sagt Natalie Müller - jetzt wieder mit fester Stimme. "Der Mann hat auch mir und meiner Freundin das Leben gerettet."
Am Samstag entstand bei einem Brand einer Wohnung ein grosser Sachschaden. Zum Zeitpunkt des Ereignisses befanden sich keine Personen im Gebäude.
Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Unbekannte haben am Samstagabend im Wald oberhalb vom Bellacher Weiher einen Haufen Baumstämme in Brand gesetzt. Etwas später wurde bei einer Liegenschaft in Selzach versucht, Brennholz anzuzünden.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Freitagabend rückten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Ambulanz aus, nachdem in einer Asylunterkunft in Oftringen ein Brand ausgebrochen war. Drei Personen mussten zur Kontrolle ins Spital geführt werden.
Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.
In der vergangenen Nacht ist in Hildisrieden eine Scheune in Brand geraten. Der Grossteil der Tiere konnte gerettet werden.
Zwei Pferde verendeten beim Brand. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Basadingen entstand am Freitagvormittag Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 11.30 Uhr erhielt die Kantonale Notrufzentrale die Meldung, dass im Kellergeschoss eines Einfamilienhauses an der Diessenhoferstrasse ein Brand ausgebrochen sei.
Nachdem in einer Wohnung am Rebmoosweg ein Brand ausgebrochen war, rückten die Rettungskräfte an den Einsatzort aus. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Personen wurden nicht verletzt.
In den frühen Morgenstunden informierte der Bewohner eines Mehrfamilienhauses über den Notruf 112 die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg. Er hatte einen lauten Knall vernommen und Rauchentwicklung aus der über ihm liegenden Wohnung festgestellt.
Die sofort alarmierten Einsatzkräfte stellten wenig später vor Ort fest, dass Rauch und offene Flammen aus dem Fenster einer Wohnung im ersten Obergeschoss des zweigeschossigen Mehrfamilienhauses deutlich zu erkennen waren.
In einem Ein-Zimmer-Apartment im Hinterhaus eines Mehrfamilienhauses in der Langen-Geismar-Straße in Göttingen ist am Mittwochmorgen (03.04.19) aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen.
Bewohner wurden gegen 07.50 Uhr durch ausgelöste Rauchmelder auf den Brand aufmerksam und riefen die Feuerwehr.
Am Mittwoch, 03.04.2019, geriet in Kägiswil, kurz nach zwei Uhr, das Kellergeschoss eines Einfamilienhauses in Brand.
Das Feuer konnte durch die Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Wie bereits berichtet, kam es in der Nacht zu Montag (1. April) zu einem Brand in einem Zimmer des Lebenszentrums Unna-Königsborn.
Die 39-jährige Mutter ist in der heutigen Nacht im Krankenhaus gestorben.
Ein 54-jähriger Landwirt aus Altenfelden entdeckte am 2. April 2019 gegen 1:45 Uhr im südseitigen Trakt des freistehenden Rinderstalles eine Rauch- und Brandentwicklung und verständigte die Einsatzkräfte.
Acht Feuerwehren mit etwa 140 Kräften waren mit den Löscharbeiten beschäftigt und konnten ein Übergreifen des Feuers auf das restliche Stallgebäude verhindern.
Am Dienstag, 02.04.2019, um die Mittagszeit, kam es in Giswil/OW auf der Liegenschaft Gschwent zu einem Waldbrand.
Am Dienstagvormittag kam es oberhalb des Anwesens Gschwent in Giswil zu einem Waldbrand. Trotz Löschversuchen zweier vor Ort anwesender Personen konnte ein Flächenbrand nicht mehr verhindert werden. Der Waldbrand konnte durch die ausgerückten Löschkräfte rasch unter Kontrolle gebracht und nach ca. 2 ½ Stunden vollständig gelöscht werden.
Am Montag, 1. April 2019, um kurz vor 20.00 Uhr, kam es in einem leerstehenden Wohnhaus an der Eimattstrasse in Oberdorf BL zu einem Brandfall.
Verletzt wurde niemand.
Am Montag, 1. April 2019, ist die Feuerwehr Oberegg-Reute nach Schachen bei Reute ausgerückt und musste dort ein ausser Kontrolle geratenes Feuer löschen.
Kurz vor 14.45 Uhr meldete sich ein Grundstücksbesitzer bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau und erklärte, dass sich ein Feuer beim Verbrennen von Holzabfällen auf den nahen Waldrand ausgedehnt hätte.
Beim Brand eines Gartenhauses sowie der Fassade eines Wohnhauses ist am frühen Dienstagmorgen (2.4.2019) in Küsnacht ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
In der Nacht zu Sonntag (31.03.) ist ein 36 Jahre alter Flensburger, der im AMEOS Klinikum für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie Neustadt untergebracht war, geflüchtet.
Offenbar hat der Mann das verschlossene und gesicherte Fenster seines Unterbringungsraumes aufgebrochen, sich dann aus dem Fenster abgeseilt und einen 2,5m hohen Zaun überwunden.
Am Samstagmittag musste die Feuerwehr Kriens einen Flurbrand löschen. Verletzt wurde niemand.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen, welche Angaben zur Brandursache machen können.
Am Freitagabend, 29. März 2019, um ca. 20.45 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri ein automatischer Brandmeldealarm aus einer Liegenschaft an der Gotthardstrasse in Altdorf ein.
Der Kleinstbrand konnte, bereits vor dem Eintreffen der ausgerückten Einsatzkräfte, durch anwesende Personen selbständig gelöscht werden.
Am Freitagmorgen kam es in Eschen bei einem Industriebetrieb zu einem Brand. Die Feuerwehr Eschen brachte diesen rasch unter Kontrolle und konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindern.
Gegen 11:15 Uhr war ein Mann mit Arbeiten bei einer Sortieranlage beschäftigt, als er Brandgeruch und Flammen in der Vorsortieranlage bemerkte.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.