Ende Dezember 2017 war auf ein Pfandleih- und Bijouteriegeschäft in Bern ein Raubüberfall verübt worden. Hierbei war ein 76-jähriger Mann mit massiver Körpergewalt angegriffen und schwer verletzt zurückgelassen worden.
Die mutmassliche Täterschaft wurde nach äusserst aufwändigen Ermittlungen gefasst und wird sich nun vor Gericht verantworten müssen. Die Suche nach dem erbeuteten Goldschmuck – die Spuren führen in den Raum Zürich – geht weiter.
Am Freitagnachmittag ist in Zollbrück ein Einfamilienhaus in Brand geraten. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar.
Umliegende Häuser wurden nicht beschädigt und verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird untersucht.
Am Mittwoch sind in Biel zwei mutmassliche Einbrecher angehalten worden. Sie werden verdächtigt, am gleichen Vormittag einen Einbruchdiebstahl verübt zu haben. Sie wurden verhaftet und müssen sich vor der Justiz verantworten.
Am Mittwoch, 20. Februar 2019, gegen 11.50 Uhr, wurden am Bahnhof in Biel zwei mutmassliche Einbrecher angehalten. Die Männer waren in einem Zug vor der Abfahrt in Richtung Bern durch Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung kontrolliert worden, wobei sie mutmassliche Beute aus einem Einbruchdiebstahl auf sich trugen. Die beiden Männer wurden in der Folge für weitere Abklärungen an die Kantonspolizei Bern übergeben.
Die Kantonspolizei Bern hat Anfang Februar im ganzen Kanton gezielte Beleuchtungskontrollen bei Velos und E-Bikes durchgeführt.
Ein Grossteil der kontrollierten Zweiradlenkenden war korrekt unterwegs.
Am Donnerstagmorgen ist es auf der A1 bei Bolligen in Fahrtrichtung Zürich zu einer Kollision zwischen vier Fahrzeugen gekommen. Sechs Personen wurden leicht verletzt und ins Spital gebracht. Es kam in beiden Fahrtrichtungen zu erheblichem Rückstau.
Am Donnerstag, 21. Februar 2019, um 07.10 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass es auf der Autobahn A1 bei Bolligen zu einer Kollision mit mehreren Fahrzeugen gekommen sei.
Im Zuge mehrmonatiger Ermittlungen ist es der Kantonspolizei Bern gelungen, fünf Personen zu ermitteln, welche im Kanton Bern, der Zentral- und Westschweiz zahlreiche banden- und gewerbsmässige Opferstock- und Ladendiebstähle sowie weitere Delikte verübt haben dürften.
Sie werden sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Am Freitagnachmittag wurde ein Jugendlicher in einem Zug zwischen Roggwil und Langenthal von drei jungen Männern tätlich angegangen. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Bern sind im Gang.
Es werden Zeugen gesucht.
Am Dienstagmorgen ist es in Bern zu einem Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen. Verletzt wurde niemand.
Zur Klärung des Unfallhergangs werden Zeugen gesucht.
Im Rahmen der Ermittlungen zu Widerhandlungen mit Pyrotechnika anlässlich der Meisterfeier des BSC YB im Mai 2018 in Bern hat die zuständige Staatsanwaltschaft eine Öffentlichkeitsfahndung verfügt.
Es konnten mehrere Personen bezeichnet werden, die verbotenerweise Pyrotechnika gezündet hatten. Sollten innert Wochenfrist keine Hinweise zu deren Identität eingehen, werden zunächst verdeckte Fotos der mutmasslichen Täter publiziert.
Ein Skifahrer ist am Sonntag aus noch ungeklärten Gründen in Grindelwald gestürzt und am Folgetag im Spital verstorben.
Zur Klärung des genauen Hergangs sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Im Zusammenhang mit dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Gümligen von Anfang Februar hat die Kantonspolizei Bern die Ermittlungen zur Brandursache abgeschlossen. Demnach steht Fahrlässigkeit im Vordergrund.
Die Spezialisten des Dezernats Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern haben die Ermittlungen zur Ursache des Brandes in einem Mehrfamilienhaus an der Wiesenstrasse in Gümligen abgeschlossen.
Am Samstagabend hat die Kantonspolizei Bern im Rahmen einer Verkehrskontrolle zwei Männer angehalten. Die Ermittlungen zeigten, dass einer der beiden rund 70 Fingerlinge mit insgesamt 1,5 Kilogramm Kokain im Körper transportierte.
Am Samstag, 16. Februar 2019, gegen 21.30 Uhr, hat die Kantonspolizei Bern in Biel eine Verkehrskontrolle durchgeführt.
Nach Abschluss der Ermittlungen zum Tötungsdelikt vom 25. Januar 2017 in Reconvilier hat die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland den Beschuldigten angeklagt. Ihm werden Mord, eventuell vorsätzliche Tötung sowie Freiheitsberaubung vorgeworfen.
Am 25. Januar 2017 war in einer Wohnung in Reconvilier eine leblose Frau aufgefunden worden. Ein verletzter amerikanischer Staatsbürger war vor Ort angehalten worden. Die Frau war an den Folgen von Stichverletzungen verstorben (vgl. Meldungen vom 26.1.17 und 27.1.17).
Am Samstagnachmittag ist es in Niederbipp zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Velo gekommen. Die beiden Lenkenden wurden verletzt mit je einer Ambulanz ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfall sind im Gang
Der Kantonspolizei Bern wurde am Samstag, 16. Februar 2019, kurz nach 14.20 Uhr, gemeldet, dass es in Niederbipp zu einem Unfall gekommen sei.
Am Samstagnachmittag ist ein Velolenker in Schüpbach gestürzt. Er wurde dabei verletzt und musste mit einem Helikopter ins Spital gebracht werden. Die Hauptstrasse war vorübergehend gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
Der Unfall in Schüpbach (Gemeinde Signau) wurde der Kantonspolizei Bern am Samstag, 16. Februar 2019, gegen 1410 Uhr, gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein Velolenker von Langnau herkommend auf der Bernstrasse in Richtung Schüpbach. Kurz nach der Verzweigung Ey touchierte der Mann mit dem Vorderrad das Hinterrad eines vorausfahrenden Velolenkers und kam in der Folge zu Fall.
Am Donnerstagabend wurde der Kantonspolizei Bern ein vermisster Speedflyer in der Region Mürren gemeldet.
Nach einer umfangreichen Suche konnten die Rettungskräfte den Mann nur noch leblos auffinden.
Die Kantonspolizei Bern hat im Nachgang zu einem Raub vom Freitagabend in Interlaken drei mutmassliche Täter ermittelt und gefasst. Die zwei Jugendlichen sowie ein Erwachsener werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Die Kantonspolizei Bern hat im Zuge der Ermittlungen zu einem Raub in Interlaken, bei dem ein Paar angegriffen und beraubt worden war (vgl. Zeugenaufruf vom 9.2.19), die mutmasslichen Täter gefasst.
Die Kantonspolizei Bern hat am Mittwoch in Eriswil eine Indoor-Hanfanlage ausgehoben. Im Zuge der Hausdurchsuchung wurden 2'200 Hanfpflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien, geerntete Blüten sowie zahlreiche Gerätschaften zum Hanfanbau sichergestellt.
Drei Männer wurden angehalten. Sie werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Die Bundesanwaltschaft (BA) hat im Bereich der Cyberkriminalität ein Strafverfahren abgeschlossen und beim Bundesstrafgericht in Bellinzona Anklage gegen eine Person erhoben.
Die nun angeklagte Frau war mutmasslich Mitglied einer kriminellen Gruppierung, welche mittels „Voice Phishing“ im Zeitraum von März 2016 bis Juli 2018 in der Schweiz aktiv war.
Am Sonntag spielt der BSC Young Boys zu Hause gegen den FC Zürich. Im Grossraum Bern-Wankdorf ist deshalb mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Matchbesuchern wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Sonntag, 17. Februar 2019, findet im Stade de Suisse in Bern das Meisterschaftsspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Zürich statt. Das Fussballspiel wird um 16.00 Uhr angepfiffen. Der Einlass der Besucher in den Gästesektor wie auch in alle übrigen Sektoren des Stadions erfolgt ab 14.30 Uhr.
Am Dienstagnachmittag ist es in Zollikofen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Linienbus gekommen. Zwei Personen mussten verletzt mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.
Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich hat am 8. Februar 2019 beim Bezirksgericht Bülach Anklage gegen drei Personen erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, im Jahre 2016 an der Ermordung von zwei Männern im Kanton Zürich und im Kanton Bern beteiligt gewesen zu sein.
Den teilweise geständigen Beschuldigten werden noch weitere Delikte im Vermögensbereich vorgeworfen.
Am Montagnachmittag ist in Rüschegg ein bewohntes Bauernhaus in Brand geraten. Das Gebäude wurde dabei zerstört.
Verletzt wurde nach aktuellen Kenntnissen niemand.
In Auswil sind am Montagabend ein Auto und ein Lieferwagen kollidiert. Zwei Personen wurden beim Unfall verletzt und mussten mit einem Helikopter der Rega und einer Ambulanz ins Spital gebracht werden.
Der Unfall wird untersucht.
Am Freitagabend ist in Interlaken ein Paar von drei Unbekannten tätlich angegriffen und beraubt worden. Die Täter flüchteten daraufhin mit einem Rucksack in Richtungen Interlaken Ost.
Beim Überfall wurde niemand verletzt. Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Am Freitagnachmittag ist in einem Mehrfamilienhaus in Gümligen ein Feuer ausgebrochen. Während der sofort aufgenommenen Löscharbeiten wurde eine Frau leblos in dem Gebäude aufgefunden und geborgen.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt zu den Umständen und zur Brandursache.
In Bern ist es am Dienstagnachmittag zu einem Selbstunfall gekommen. Der Autolenker wurde ins Spital gebracht, wo er in der Nacht auf Donnerstag verstarb. Dem Unfall dürfte ein medizinisches Problem vorausgegangen sein.
Die Meldung zu einem Unfall auf der Bremgartenstrasse in Bern ging bei der Kantonspolizei Bern am Dienstag, 5. Februar 2019, um 17.05 Uhr, ein.
Die Umstände einer Auseinandersetzung von Anfang November 2018 in Hasle b. Burgdorf, bei der ein Mann schwer verletzt worden war, sind geklärt.
Die Kantonspolizei Bern hat drei mutmasslich Beteiligte identifiziert und angezeigt.
Am Mittwochabend ist im Wohnteil eines Gebäudes in Niederhünigen ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die restlichen Gebäudeteile, darunter eine angrenzende Stallung, verhindern und den Brand löschen. Vier Personen wurden wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.
Tiere kamen nicht zu Schaden.
Die heutige Informationspraxis der Kantonspolizei und der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern hat sich bewährt. Dieser Ansicht ist die Mehrheit der Sicherheitskommission (SiK) des Grossen Rates. Sie will die Staatsanwaltschaft daher nicht gesetzlich verpflichten, die Nationalität von Straftäterinnen und Straftätern in jedem Fall zu nennen.
Für eine Minderheit der Kommission müsste die vom Grossen Rat überwiesene Forderung umgesetzt werden.
In einer Einstellhalle eines Einkaufszentrums in Ostermundigen ist am Mittwochmorgen eine grosse Menge Heizöl ausgelaufen. Es besteht keine Gefahr, die Reinigungsarbeiten nehmen jedoch längere Zeit in Anspruch.
Am Mittwoch, 6. Februar 2019, ging bei der Kantonspolizei Bern kurz vor 06.45 Uhr eine Meldung ein, dass in der Einstellhalle des Einkaufszentrums an der Bernstrasse in Ostermundigen eine grosse Menge Öl ausgelaufen sei.
Am Dienstagvormittag ist am Niesen in Wimmis eine Lawine niedergegangen. Ein Mann wurde von den Schneemassen mitgerissen und verschüttet. Er wurde durch Rettungskräfte geborgen und per Helikopter in kritischem Zustand ins Spital gebracht, wo er in der Nacht auf Mittwoch verstarb.
Die Kantonspolizei Bern untersucht das Lawinenunglück.
Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen im Zusammenhang mit Zwischenfällen rund um den Cupfinal von Ende Mai 2018 in Bern abgeschlossen.
Zehn Männer wurden angezeigt. Sie werden sich unter anderem wegen Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz und das kantonale Vermummungsverbot zu verantworten haben.
In Oberhofen am Thunersee ist es am Montag zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen. Der Mann wurde schwer verletzt mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfallhergang wird untersucht.
Die Meldung über einen Verkehrsunfall auf der Staatsstrasse in Oberhofen am Thunersee erreichte die Kantonspolizei Bern am Montag, 4. Februar 2019, kurz nach 13.40 Uhr.
Der Brand in einem Gebäude mit Restaurationsbetrieb und Wohnbereich von Ende Dezember 2018 in Uetendorf dürfte auf eine baulich-technische Ursache zurückzuführen sein.
Das haben Ermittlungen der Kantonspolizei Bern ergeben.
Beim Brand eines Bauernhauses in Weier im Emmental von Anfang Januar dürfte eine technische Ursache im Vordergrund stehen.
Der Sachschaden beträgt nach aktuellen Schätzungen über eine Million Franken.
Am Freitagabend ist an der Bottigenstrasse in Bern ein Fussgänger von einem Auto erfasst worden. Der Mann wurde verletzt. Das Auto fuhr nach dem Unfall weiter, ohne anzuhalten.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
In Boll ist es am Sonntagmorgen zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Zwei Personen wurden verletzt und mussten mit je einer Ambulanz ins Spital gebracht werden.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Samstagnachmittag ist es am Meniggrat bei Zwischenflüh zu einem Lawinenabgang gekommen. Ein Mann konnte nur noch tot geborgen werden. Eine Frau wurde mit einem Rettungshelikopter verletzt ins Spital geflogen.
Am Samstag, 2. Februar 2019, um 16.15 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass am Meniggrat bei Zwischenflüh (Gemeinde Diemtigen) eine Lawine niedergegangen sei und sich mutmasslich Menschen darin befinden.
Die Berufsfeuerwehr Bern ist in der Nacht auf Sonntag wegen eines Küchenbrandes an die Neubrückstrasse ausgerückt. An der Wohnung im dritten Stockwerk des Mehrfamilienhauses entstand erheblicher Sachschaden, sie ist nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde niemand.
Am Samstag, 2. Februar 2019, ging kurz nach 22.30 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Berufsfeuerwehr Bern die Meldung eines Brandes an der Neubrückstrasse ein.
In Koppigen wird seit Donnerstagnachmittag ein 85-jähriger Mann vermisst. Die Kantonspolizei Bern bittet im Rahmen der umgehend aufgenommenen Suchmassnahmen die Bevölkerung um Mithilfe.
In Koppigen wird seit Donnerstagnachmittag, 31. Januar 2019, der 85-jährige Emanuel Belser vermisst. Die Kantonspolizei Bern leitete nach dem Eingang der Meldung umgehend Suchmassnahmen ein. Der vermisste Mann konnte dennoch bislang nicht gefunden werden.
In der Nacht auf Dienstag ist es der Kantonspolizei Bern gestützt auf eigene Feststellungen gelungen, in Schüpfen drei mutmassliche Kupferdiebe anzuhalten. Sie befinden sich Untersuchungshaft.
Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am Mittwochabend ist es in Rüdtligen- Alchenflüh zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen. Eines der Fahrzeuge fuhr nach dem Unfall ohne anzuhalten weiter.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Ermittlungen zur Ursache des Brandes eines Mehrfamilienhauses in Steffisburg am Sonntag haben ergeben, dass ein technischer Defekt an einem Elektrogerät das Feuer ausgelöst hat.
Beim Brand war ein 12-jähriger Knabe ums Leben gekommen.
Katastrophen können sich jederzeit und ohne Vorwarnung ereignen – auch in der Schweiz. Im Ereignisfall muss die Bevölkerung rasch und zuverlässig alarmiert und informiert werden. Damit dies sichergestellt ist, müssen die Alarmierungssysteme einwandfrei funktionieren. Zudem muss die Bevölkerung wissen, was zu tun ist.
Am Mittwoch, 6. Februar 2019 findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Erstmals wird dabei auch die Alarmierung über die Alertswiss-App getestet.
Am Dienstagnachmittag ist in der Region Zweisimmen abseits der Piste ein lebloser Skifahrer aufgefunden worden. Die Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.
Am Dienstagnachmittag, 29. Januar 2019, wurden Rettungskräfte zu einem Skiunfall in der Region Zweisimmen gerufen.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.