Bern

Bern BE / Zürich ZH: Brutaler Raubüberfall geklärt – weiter Suche nach Beute

Ende Dezember 2017 war auf ein Pfandleih- und Bijouteriegeschäft in Bern ein Raubüberfall verübt worden. Hierbei war ein 76-jähriger Mann mit massiver Körpergewalt angegriffen und schwer verletzt zurückgelassen worden. Die mutmassliche Täterschaft wurde nach äusserst aufwändigen Ermittlungen gefasst und wird sich nun vor Gericht verantworten müssen. Die Suche nach dem erbeuteten Goldschmuck – die Spuren führen in den Raum Zürich – geht weiter.

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Biel BE: Zwei mutmassliche Einbrecher in einem Zug angehalten

Am Mittwoch sind in Biel zwei mutmassliche Einbrecher angehalten worden. Sie werden verdächtigt, am gleichen Vormittag einen Einbruchdiebstahl verübt zu haben. Sie wurden verhaftet und müssen sich vor der Justiz verantworten. Am Mittwoch, 20. Februar 2019, gegen 11.50 Uhr, wurden am Bahnhof in Biel zwei mutmassliche Einbrecher angehalten. Die Männer waren in einem Zug vor der Abfahrt in Richtung Bern durch Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung kontrolliert worden, wobei sie mutmassliche Beute aus einem Einbruchdiebstahl auf sich trugen. Die beiden Männer wurden in der Folge für weitere Abklärungen an die Kantonspolizei Bern übergeben.

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Bolligen BE / A1: Auffahrkollision mit vier Fahrzeugen - sechs Leichtverletzte

Am Donnerstagmorgen ist es auf der A1 bei Bolligen in Fahrtrichtung Zürich zu einer Kollision zwischen vier Fahrzeugen gekommen. Sechs Personen wurden leicht verletzt und ins Spital gebracht. Es kam in beiden Fahrtrichtungen zu erheblichem Rückstau. Am Donnerstag, 21. Februar 2019, um 07.10 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass es auf der Autobahn A1 bei Bolligen zu einer Kollision mit mehreren Fahrzeugen gekommen sei.

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Bern BE: Pyrotechnika-Verstösse an YB-Meisterfeier 2018 – Öffentlichkeitsfahndung

Im Rahmen der Ermittlungen zu Widerhandlungen mit Pyrotechnika anlässlich der Meisterfeier des BSC YB im Mai 2018 in Bern hat die zuständige Staatsanwaltschaft eine Öffentlichkeitsfahndung verfügt. Es konnten mehrere Personen bezeichnet werden, die verbotenerweise Pyrotechnika gezündet hatten. Sollten innert Wochenfrist keine Hinweise zu deren Identität eingehen, werden zunächst verdeckte Fotos der mutmasslichen Täter publiziert.

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Gümligen BE: Fahrlässigkeit als Brandursache im Vordergrund

Im Zusammenhang mit dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Gümligen von Anfang Februar hat die Kantonspolizei Bern die Ermittlungen zur Brandursache abgeschlossen. Demnach steht Fahrlässigkeit im Vordergrund. Die Spezialisten des Dezernats Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern haben die Ermittlungen zur Ursache des Brandes in einem Mehrfamilienhaus an der Wiesenstrasse in Gümligen abgeschlossen.

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Biel BE: Mann mit Kokain im Körper bei Verkehrskontrolle angehalten

Am Samstagabend hat die Kantonspolizei Bern im Rahmen einer Verkehrskontrolle zwei Männer angehalten. Die Ermittlungen zeigten, dass einer der beiden rund 70 Fingerlinge mit insgesamt 1,5 Kilogramm Kokain im Körper transportierte. Am Samstag, 16. Februar 2019, gegen 21.30 Uhr, hat die Kantonspolizei Bern in Biel eine Verkehrskontrolle durchgeführt.

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Reconvilier BE: Frau (Kenianerin) getötet – Amerikaner wegen Mordes angeklagt

Nach Abschluss der Ermittlungen zum Tötungsdelikt vom 25. Januar 2017 in Reconvilier hat die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland den Beschuldigten angeklagt. Ihm werden Mord, eventuell vorsätzliche Tötung sowie Freiheitsberaubung vorgeworfen. Am 25. Januar 2017 war in einer Wohnung in Reconvilier eine leblose Frau aufgefunden worden. Ein verletzter amerikanischer Staatsbürger war vor Ort angehalten worden. Die Frau war an den Folgen von Stichverletzungen verstorben (vgl. Meldungen vom 26.1.17 und 27.1.17).

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Niederbipp BE: Motorrad und Velo kollidiert – Lenkerin und Lenker verletzt

Am Samstagnachmittag ist es in Niederbipp zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Velo gekommen. Die beiden Lenkenden wurden verletzt mit je einer Ambulanz ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfall sind im Gang Der Kantonspolizei Bern wurde am Samstag, 16. Februar 2019, kurz nach 14.20 Uhr, gemeldet, dass es in Niederbipp zu einem Unfall gekommen sei.

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Schüpbach BE: Velolenker (43) kommt zu Fall und verletzt sich

Am Samstagnachmittag ist ein Velolenker in Schüpbach gestürzt. Er wurde dabei verletzt und musste mit einem Helikopter ins Spital gebracht werden. Die Hauptstrasse war vorübergehend gesperrt. Der Unfall wird untersucht. Der Unfall in Schüpbach (Gemeinde Signau) wurde der Kantonspolizei Bern am Samstag, 16. Februar 2019, gegen 1410 Uhr, gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein Velolenker von Langnau herkommend auf der Bernstrasse in Richtung Schüpbach. Kurz nach der Verzweigung Ey touchierte der Mann mit dem Vorderrad das Hinterrad eines vorausfahrenden Velolenkers und kam in der Folge zu Fall.

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Interlaken BE: Paar angegriffen und beraubt – drei mutmassliche Täter ermittelt

Die Kantonspolizei Bern hat im Nachgang zu einem Raub vom Freitagabend in Interlaken drei mutmassliche Täter ermittelt und gefasst. Die zwei Jugendlichen sowie ein Erwachsener werden sich vor der Justiz verantworten müssen. Die Kantonspolizei Bern hat im Zuge der Ermittlungen zu einem Raub in Interlaken, bei dem ein Paar angegriffen und beraubt worden war (vgl. Zeugenaufruf vom 9.2.19), die mutmasslichen Täter gefasst.

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Eriswil BE: Indoor-Anlage ausgehoben – 2'200 Hanfpflanzen sichergestellt

Die Kantonspolizei Bern hat am Mittwoch in Eriswil eine Indoor-Hanfanlage ausgehoben. Im Zuge der Hausdurchsuchung wurden 2'200 Hanfpflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien, geerntete Blüten sowie zahlreiche Gerätschaften zum Hanfanbau sichergestellt. Drei Männer wurden angehalten. Sie werden sich vor der Justiz verantworten müssen.

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E-Banking-Daten ergaunert: Anklage gegen Frau wegen „Voice Phishing“

Die Bundesanwaltschaft (BA) hat im Bereich der Cyberkriminalität ein Strafverfahren abgeschlossen und beim Bundesstrafgericht in Bellinzona Anklage gegen eine Person erhoben. Die nun angeklagte Frau war mutmasslich Mitglied einer kriminellen Gruppierung, welche mittels „Voice Phishing“ im Zeitraum von März 2016 bis Juli 2018 in der Schweiz aktiv war.

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Bern BE: Matchbesucher sollten mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen

Am Sonntag spielt der BSC Young Boys zu Hause gegen den FC Zürich. Im Grossraum Bern-Wankdorf ist deshalb mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Matchbesuchern wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Am Sonntag, 17. Februar 2019, findet im Stade de Suisse in Bern das Meisterschaftsspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Zürich statt. Das Fussballspiel wird um 16.00 Uhr angepfiffen. Der Einlass der Besucher in den Gästesektor wie auch in alle übrigen Sektoren des Stadions erfolgt ab 14.30 Uhr.

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LKW-Besitzer ermordet: Anklage gegen Transportunternehmer, Gattin & Garagist

Die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich hat am 8. Februar 2019 beim Bezirksgericht Bülach Anklage gegen drei Personen erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, im Jahre 2016 an der Ermordung von zwei Männern im Kanton Zürich und im Kanton Bern beteiligt gewesen zu sein. Den teilweise geständigen Beschuldigten werden noch weitere Delikte im Vermögensbereich vorgeworfen.

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Bern BE: Auto in Baum geprallt - Lenker (†49) im Spital verstorben

In Bern ist es am Dienstagnachmittag zu einem Selbstunfall gekommen. Der Autolenker wurde ins Spital gebracht, wo er in der Nacht auf Donnerstag verstarb. Dem Unfall dürfte ein medizinisches Problem vorausgegangen sein. Die Meldung zu einem Unfall auf der Bremgartenstrasse in Bern ging bei der Kantonspolizei Bern am Dienstag, 5. Februar 2019, um 17.05 Uhr, ein.

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Niederhünigen BE: Brand in Gebäude mit angrenzendem Reitstall ausgebrochen

Am Mittwochabend ist im Wohnteil eines Gebäudes in Niederhünigen ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die restlichen Gebäudeteile, darunter eine angrenzende Stallung, verhindern und den Brand löschen. Vier Personen wurden wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. Tiere kamen nicht zu Schaden.

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Kanton Bern: Nationalität bei Straftaten soll nicht in jedem Fall genannt werden müssen

Die heutige Informationspraxis der Kantonspolizei und der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern hat sich bewährt. Dieser Ansicht ist die Mehrheit der Sicherheitskommission (SiK) des Grossen Rates. Sie will die Staatsanwaltschaft daher nicht gesetzlich verpflichten, die Nationalität von Straftäterinnen und Straftätern in jedem Fall zu nennen. Für eine Minderheit der Kommission müsste die vom Grossen Rat überwiesene Forderung umgesetzt werden.

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Ostermundigen BE: Zirka 20'000 Liter Heizöl in Einstellhalle ausgelaufen

In einer Einstellhalle eines Einkaufszentrums in Ostermundigen ist am Mittwochmorgen eine grosse Menge Heizöl ausgelaufen. Es besteht keine Gefahr, die Reinigungsarbeiten nehmen jedoch längere Zeit in Anspruch. Am Mittwoch, 6. Februar 2019, ging bei der Kantonspolizei Bern kurz vor 06.45 Uhr eine Meldung ein, dass in der Einstellhalle des Einkaufszentrums an der Bernstrasse in Ostermundigen eine grosse Menge Öl ausgelaufen sei.

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Wimmis BE: 27-jähriger Schweizer nach Lawinenunglück verstorben

Am Dienstagvormittag ist am Niesen in Wimmis eine Lawine niedergegangen. Ein Mann wurde von den Schneemassen mitgerissen und verschüttet. Er wurde durch Rettungskräfte geborgen und per Helikopter in kritischem Zustand ins Spital gebracht, wo er in der Nacht auf Mittwoch verstarb. Die Kantonspolizei Bern untersucht das Lawinenunglück.

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Oberhofen am Thunersee BE: Fussgänger (85) bei Kollision mit Auto schwer verletzt

In Oberhofen am Thunersee ist es am Montag zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen. Der Mann wurde schwer verletzt mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfallhergang wird untersucht. Die Meldung über einen Verkehrsunfall auf der Staatsstrasse in Oberhofen am Thunersee erreichte die Kantonspolizei Bern am Montag, 4. Februar 2019, kurz nach 13.40 Uhr.

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Zwischenflüh BE: Mann nach Lawinenniedergang tot geborgen

Am Samstagnachmittag ist es am Meniggrat bei Zwischenflüh zu einem Lawinenabgang gekommen. Ein Mann konnte nur noch tot geborgen werden. Eine Frau wurde mit einem Rettungshelikopter verletzt ins Spital geflogen. Am Samstag, 2. Februar 2019, um 16.15 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass am Meniggrat bei Zwischenflüh (Gemeinde Diemtigen) eine Lawine niedergegangen sei und sich mutmasslich Menschen darin befinden.

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Bern BE: Wohnung nach Küchenbrand unbewohnbar

Die Berufsfeuerwehr Bern ist in der Nacht auf Sonntag wegen eines Küchenbrandes an die Neubrückstrasse ausgerückt. An der Wohnung im dritten Stockwerk des Mehrfamilienhauses entstand erheblicher Sachschaden, sie ist nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde niemand. Am Samstag, 2. Februar 2019, ging kurz nach 22.30 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Berufsfeuerwehr Bern die Meldung eines Brandes an der Neubrückstrasse ein.

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Koppigen BE: 85-jähriger Mann wird vermisst – um Mithilfe wird gebeten

In Koppigen wird seit Donnerstagnachmittag ein 85-jähriger Mann vermisst. Die Kantonspolizei Bern bittet im Rahmen der umgehend aufgenommenen Suchmassnahmen die Bevölkerung um Mithilfe. In Koppigen wird seit Donnerstagnachmittag, 31. Januar 2019, der 85-jährige Emanuel Belser vermisst. Die Kantonspolizei Bern leitete nach dem Eingang der Meldung umgehend Suchmassnahmen ein. Der vermisste Mann konnte dennoch bislang nicht gefunden werden.

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Sirenentest am 6. Februar 2019 - erstmals auch Alertswiss einbezogen

Katastrophen können sich jederzeit und ohne Vorwarnung ereignen – auch in der Schweiz. Im Ereignisfall muss die Bevölkerung rasch und zuverlässig alarmiert und informiert werden. Damit dies sichergestellt ist, müssen die Alarmierungssysteme einwandfrei funktionieren. Zudem muss die Bevölkerung wissen, was zu tun ist. Am Mittwoch, 6. Februar 2019 findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Erstmals wird dabei auch die Alarmierung über die Alertswiss-App getestet.

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Empfehlungen

Wappen des Kantons Bern



Die Polizei im Kanton Bern

Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.

Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.


Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. (Bildquelle: Kapo Bern)

Die Organisation der Polizei in Bern

Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.

Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:

  • Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
  • Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
  • Regionalpolizei Berner Oberland
  • Regionalpolizei Bern

Die Abteilungen der Polizei im Detail:

  • Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
  • Abteilung Planung und Einsatz
  • Abteilung Technik
  • Kriminalabteilung
  • Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention

Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten

Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.

Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention

Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.

Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.

Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.


Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. (Bildquelle: Kapo Bern)

Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr

Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.

Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.


Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. (Bildquelle: Kapo Bern)

Sicherheit für die Berner Gewässer

Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.

Medienstelle der Polizei in Bern

Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.

Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.

Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale

Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.

Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.

Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern

Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.

Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.

Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton

Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.

Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.

Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen

Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.

Einblicke in die Berner Polizeiarbeit

In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.

Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.

Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!



Wissenswertes zum Kanton Bern

Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.