Am Sonntag, 26. Mai 2024, baut das Strassenkreisinspektorat Buchs zusammen mit der beauftragten Unternehmung den Deckbelag auf der Ortsdurchfahrt Sevelen ein.
Ein lärmarmer Belag reduziert in Zukunft die Lärmbelastung und erhöht den Fahrkomfort. Während der Bauphase bleibt die Ortsdurchfahrt im betroffenen Abschnitt zwischen Gärbistrasse und Gribweg für jeglichen Verkehr gesperrt.
Das heute für uns wetterbestimmende Tief hatte eine spezielle Zugbahn.
Wir schauen uns an, warum diese oftmals sehr heikel ist und warum aktuell nur wenig Niederschlag gefallen ist.
Heute Morgen wurde in Düdingen ein 20-Jähriger von einer unbekannten Person überfallen. Dabei wurden mehrere tausend Franken entwendet.
Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Leider kommt es immer wieder mal zu solchen Einsätzen.
Lasst Tiere, insbesondere Hunde bei steigenden Außentemperaturen bitte nie alleine im Auto zurück.
Entlang von Gewässern im Kanton Zürich werden jährlich rund ein Dutzend Schiffsmotoren gestohlen - Ihrer soll nicht der nächste sein.
Besonders im Bereich von Trockenliegeplätzen sind Aussenbordmotoren beliebte Diebstahlsobjekte.
Nächtliche Einbrecher drangen in Aarau in ein Mobilfunk-Geschäft ein und transportierten etliche Geräte ab.
Auf der Fahndung konnte die Kantonspolizei in Kölliken vier Männer unter dringendem Tatverdacht festnehmen.
Die Ermittlungen zum Brand eines Bauernhauses in Gals vom Dezember 2023 sind abgeschlossen.
Der Brand ist auf Schweissarbeiten von Bitumenbahnen zurückzuführen.
Am Abend des 8. Mai 2024 sind vier Inhaftierte aus der geschlossenen Abteilung des Massnahmenzentrums Uitikon entwichen.
Am Montag, 20. Mai, konnte die letzte noch flüchtige Person gefasst werden.
Dank Hinweisen hat die Luzerner Polizei in der Stadt Luzern zwei mutmassliche Drogendealer festgenommen.
In einem Lebensmittelgeschäft konnten Drogen sichergestellt und Verstösse gegen das Lebensmittelrecht festgestellt werden.
Die Luzerner Polizei hat am Montagabend auf dem Vierwaldstättersee einen alkoholisierten Motorbootsführer gestoppt.
Der Mann wurde am Montagabend (20. Mai 2024, ca. 19:00 Uhr) vor Kastanienbaum von der Wasserpolizei gestoppt und angehalten.
Von Samstag, 25. Mai 2024, 1.30 Uhr, bis Montag, 27. Mai 2024, 5 Uhr, ist der Albisriederplatz sowie die Badenerstrasse zwischen dem Albisriederplatz und der Sihlfeldstrasse in beide Richtungen durchgehend gesperrt.
Von Samstag, 25. Mai 2024, 1.30 Uhr, bis Montag, 27. Mai 2024, 5 Uhr, ist der Albisriederplatz sowie die Badenerstrasse zwischen dem Albisriederplatz und der Sihlfeldstrasse in beide Richtungen durchgehend gesperrt.
Auf der Autobahn A1 bei Wiedlisbach ist es am Montagnachmittag zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Zwei Personen mussten zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden.
Am Samstag findet in Bern ein Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Winterthur statt.
Zudem findet am Sonntag darauf die Meisterfeier des BSC Young Boys statt. Aufgrund des Besucherandrangs ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Es wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Pfingstmontag, 20. Mai 2024, ist es in Urnäsch und Reute zu Unfällen mit Motorrädern gekommen.
Bei beiden Ereignissen erlitten die Motorradfahrer Verletzungen
In einer Scheune in Boniswil brach am Abend ein Brand aus. Es entstand grosser Sachschaden.
Das Wohnhaus konnte durch die Feuerwehr gerettet werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist gegenwärtig unklar.
Am Montag (20.05.2024), in der Zeit zwischen 9 Uhr und 16:15 Uhr, haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit dem Strassenverkehrsamt St.Gallen technische Verkehrskontrollen durchgeführt.
Dabei wurden diverse unerlaubte technische Änderungen an Fahrzeugen sowie Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsrecht festgestellt.
Am Montag (20.05.2024), um 16:30 Uhr, ist es auf der Amdenerstrasse zu einem Selbstunfall einer E-Bike Fahrerin gekommen.
Die 30-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Am Montag (20.05.2024), kurz nach 16:40 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem E-Bike und einem Velo gekommen.
Die 43-jährige Velofahrerin wurde leicht und der 61-jährige E-Bike Fahrer unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden von über 1'000 Franken.
Am Dienstag (21.05.2024), kurz vor 02:10 Uhr, ist es in einem Zweifamilienhaus an der Libellenstrasse zu einem Zimmerbrand gekommen.
Als Brandursache steht eine brennende Kerze im Vordergrund. Es entstand Sachschaden von rund 80'000 Franken.
Am Montag (20.05.2024), kurz vor 16:45 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen am Bahnhof Wil interveniert, weil sich rivalisierende Fussball-Fanlager gegenseitig gewalttätig angegangen sind.
Nur durch den massiven Einsatz von Pfefferspray konnten grössere Auseinandersetzungen verhindert oder solche die im Gange waren, aufgelöst werden. Kurzzeitig kam es deshalb zu einem Unterbruch des Bahnverkehrs. Über Verletzte ist derzeit nichts bekannt.
Am Freitagabend (17. Mai 2024, kurz vor 22.00 Uhr) fuhr eine Velofahrerin auf dem Radstreifen auf der Maihofstrasse von Ebikon in Richtung Stadt Luzern.
Auf der Höhe der Maihofstrasse 81 fuhr ein Auto gegen das Hinterrad des Velos.
Der Unfall ereignete sich am Samstagmorgen (18. Mai 2024, 10:00 Uhr) auf der Bernstrasse in der Gemeinde Zell.
Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad wurde eine Frau verletzt.
Auf der Kantonsstrasse kam es am Samstagnachmittag (18. Mai 2024, 13:00 Uhr) zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Der Motorradfahrer wurde vom Rettungsdienst 144 in das Spital gefahren.
Der Unfall ereignete sich am Samstagabend (18. Mai 2024, nach 23:30 Uhr) auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden.
Vor der Werksausfahrt Emmen-Süd kam es zu einem massiven Auffahrunfall zwischen zwei Autos.
In Zuchwil ist am Montagmorgen ein Auto mit einem Betonsockel kollidiert. Der Lenker flüchtete.
Später hat die Polizei zwei junge Männer angehalten, darunter der mutmassliche Unfallverursacher. Beide stehen in Verdacht, mehrere Diebstähle in der Region verübt zu haben. Sie wurden für weitere Ermittlungen festgenommen.
In Nacht vom Sonntag auf den Pfingstmontag ist in Trogen eine Ziege durch einen Wolf gerissen und ein Schaf verletzt worden.
Nach dem Vorfall wurden die Tierhaltenden der Region durch die kantonale Fachstelle Herdenschutz informiert und zu Herdenschutzmassnahmen aufgefordert.
Auf der Bergstrecke in Richtung Salhöhe stiessen am Pfingstmontag zwei Motorräder zusammen. Einer der Lenker wurde schwer verletzt und durch einen Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Die andere Beteiligte wurde leichter verletzt.
Beim Flughafen Grenchen kam es am Montagnachmittag zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike. Dabei wurde der Radfahrer schwer verletzt.
Die Verbindungsstrasse zur Autobahn musste zeitweise komplett gesperrt werden.
Der TCS testete 24 neue Kindersitzmodelle auf Sicherheit, Handhabung, Ergonomie und Schadstoffgehalt. Zwei Modelle werden als "nicht empfehlenswert" beurteilt.
Für den Vergleich der auf dem Markt erhältlichen Kindersitze führt der Touring Club Schweiz ein Onlineportal.
Wir drücken den rund 1'500 Mädchen und Buben, welche dieses Jahr zur Veloprüfung starten, ganz fest die Daumen!
Nachdem sie eine mehrstufige theoretische und praktische Ausbildung absolviert haben und dabei von unserem Kollegen oder unseren Kolleginnen der Vekehrsinstruktion eng begleitet wurden, dürfen sie zwischen dem 22. Mai und dem 19. September an einem der insgesamt 21 Velotests im Kanton Schwyz unter Beweis stellen, dass sie vertraute Strecke auch alleine mit dem Fahrrad sicher meistern können.
Ab Donnerstag, 30. Mai 2024, bis Montag, 3. Juni 2024, ist die St. Gallerstrasse ab dem Einlenker „Gartentrasse“ in Roggwil bis zum Einlenker „Im Löffelchratte“ in Arbon wegen Bauarbeiten gesperrt.
Der Verkehr wird umgeleitet.
Am Montag, 27. Mai 2024, starten in Gossau an der St.Gallerstrasse auf Höhe Mooswiesstrasse die Bauarbeiten für die neue Fussgängerquerung mit Schutzinsel sowie die Erhöhung der Einsteigekanten bei den Bushaltestellen.
Gleichzeitig passt das Tiefbauamt die Beleuchtung an. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Juli 2024.
Am Sonntag (20.05.2024), kurz vor 9:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Schaumbildung im Brübach erhalten.
Wie schon bei der Meldung einer Schaumbildung am Dienstag zuvor, konnten die ausgerückten Einsatzkräfte keine Ursache für die Schaumbildung eruieren.
Am Montag (20.05.2024), kurz vor 11:10 Uhr, sind auf der Fürstenlandstrasse ein Auto und ein Motorrad zusammengestossen.
Eine 23-jährige Motorradfahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montag (20.05.2024), kurz vor 11:15 Uhr, sind auf der Nebengrabenstrasse ein Auto und ein Velo zusammengestossen.
Eine 32-jährige Velofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montag (20.05.2024), kurz vor 12:10 Uhr, sind auf der Toggenburgerstrasse, im Kreuzungsbereich mit der Letzistrasse, ein Auto und ein Motorrad zusammengestossen.
Ein 22-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montag (20.05.2024), kurz vor 13:15 Uhr, ist ein 72-jähriger Mann mit seinem Motorrad nach einer Vollbremsung auf der Hauptstrasse gestürzt, nachdem eine 71-jährige Frau mit ihrem Auto von einem Vorplatz auf die Strasse gefahren ist.
Der Motorradfahrer wurde verletzt. Er konnte sich selbständig in ärztliche Behandlung begeben.
Vom 27. Mai bis am 12. Juli 2024 werden im Strassenabschnitt Schwendi–Schlüöcht in Grindelwald verschiedene Unterhaltsarbeiten ausgeführt.
Unter anderem werden die Deckbeläge der Fahrbahn und des Gehwegs sowie die Fahrbahnübergänge erneuert.
Beim Fuhrenstutz (Gohlhaus–Doggelbrunnen) wird vom 27. Mai bis am 7. Juni 2024 ein Steinschlagnetz instand gestellt.
Während der Bauarbeiten muss die Kantonsstrasse Lützelflüh–Rüderswil komplett gesperrt werden.
Vom 27. Mai bis am 30. Oktober 2024 wird auf dem Kantonsstrassenabschnitt Innertkirchen–Sustenpasshöhe die alte Mattenlochbrücke saniert.
Während der Bauzeit gilt eine einspurige Verkehrsführung, geregelt mit einer Lichtsignalanlage.
Auf der Habkernstrasse in Unterseen (Sutters Weidli–Rossgrind) wird vom 21. Mai bis Ende Oktober 2024 der Belag erneuert.
Zudem werden auf den Lehnenbrücken Fugen saniert und eine Stützmauer erstellt.
Auf der Kantonsstrasse Biglen–Obergoldbach werden vom 23. bis am 29. Mai 2024 Belagsarbeiten ausgeführt.
Betroffen ist der Abschnitt ab Abzweigung Aspi/Oberried bis Längacker, Brücke unterhalb Wald.
Von Freitag, 31. Mai, ab 19 Uhr, bis Sonntag, 2. Juni 2024, 17 Uhr, wird die Wangenstrasse in Herzogenbuchsee wegen Deckbelagsarbeiten gesperrt.
Der Verkehr wird via Bahnfeldstrasse–Feldstrasse–Aeschistrasse–Solothurnstrasse–Bernstrasse–Zürichstrasse umgeleitet.
Die Aare Seeland mobil AG führt beim Bahnübergang «Blauchen» in Wiedlisbach Unterhaltsarbeiten aus.
Deswegen wird der Bahnübergang bzw. die Teilstrecke Stockrain–Bergstrasse von Dienstag, 28. Mai, 13 Uhr, bis Mittwoch, 29. Mai 2024, 17 Uhr, gesperrt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.