An der Fischerhäuserstrasse in der Stadt Schaffhausen hat die Schaffhauser Polizei von Mittwoch (08.03.2023) bis Donnerstag (16.03.2023) eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Auf dem mit 30 km/h signalisierten Strassenabschnitt wurden zudem zwei LED-Geschwindigkeitsmessgeräte (Speedy) installiert, die den Fahrzeuglenkenden noch vor der Messstelle die gefahrene Geschwindigkeit signalisierten. Trotz dieser Vorkehrung mussten 154 Fahrzeuglenkende gebüsst werden.
Wir verstehen das. Trotzdem können wir heute beim Volkslauf nicht darauf verzichten.
Damit diese Verkehrsanordnungen letztlich auch eingehalten werden, sind wir auf Unterstützung angewiesen. Verkehrskadetten helfen in ihrer Freizeit an vorderster Front mit.
Am Alpennordhang werden in den kommenden Tagen grössere Neuschneemengen erwartet. Bei zunächst westlicher Anströmung liegt der Niederschlagsschwerpunkt am westlichen Alpennordhang und die Schneefallgrenze liegt in mittleren Lagen. Mit der Drehung der Anströmungsrichtung auf Nord erreicht am Montag Polarluft die Alpennordseite.
Der Schwerpunkt verlagert sich an den zentralen und östlichen Alpennordhang und die Schneefallgrenze sinkt in tiefere Lagen.
Nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A4 in Knonau/ZH sucht die Polizei Zeugen.
Am Samstagmorgen (25. März 2023), um ca. 09.25 Uhr, fuhr der Lenker eines grauen Ford Mondeo von Affoltern a. A. herkommend auf der Normalspur der Autobahn A4 in Knonau/ZH Richtung Zug / Luzern.
Am Freitagvormittag (24.3.2023) hat ein Schweizer einen Mann mit einem Messer lebensgefährlich verletzt.
Der Täter ist von der Polizei verhaftet worden.
Samstag, 25.03.2023, ca. 08:20 Uhr fiel ein grauer oder silbriger Kleinwagen mit Schweizer Kontrollschild in die Kirchgasse auf, wegen seiner gefährlichen Fahrweise.
Er streifte mehrere korrekt parkierte Fahrzeuge am linken Fahrbahnrand und touchierte frontal eine Bauabschrankung an der Verzweigung Kirchgasse/Riehentorstrasse.
Am Freitag, 24.03.2023, kurz vor 20 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Eine 90-jährige Fussgängerin überquerte den Fussgängerstreifen auf der Höhe der Hausnummer 48 und wurde dabei mutmasslich von einem Fahrzeug erfasst und zu Boden geschleudert.
Am Freitag, 24.03.2023, ca. 22:10 Uhr, ereignete sich in Ennenda, Mühlefuhr, im Bereich Linthboden ein Selbstunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 61-jähriger Lenker fuhr mit einem Elektroroller von Ennenda herkommend in Richtung Schwanden.
Am Freitag (24.03.2023) beabsichtigte ein Autofahrer die geschlossene Ausfahrtsschranke eines Parkplatzes mit seinem Fahrzeug zu umfahren. Dabei wurde diese beschädigt. Der Lenker fuhr davon ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Bei der Kontrolle des Lenkers wurde Atemalkoholgeruch festgestellt. Schlussendlich wurde ihm der Führerausweis abgenommen.
Die Kantonspolizei Solothurn hat am Freitagabend auf der Archstrasse in Grenchen anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle mit einem mobilen Radargerät ein Auto mit 108 km/h gemessen. Erlaubt sind im Bereich der Messstelle 50 km/h.
Dem verantwortlichen Fahrzeuglenker wurde der Führerausweis abgenommen und er wird zur Anzeige gebracht.
Die Mitglieder des europäischen Anti-Terror-Netzwerks ATLAS trainierten im Rahmen der Verbundsübung „FIRESTORM“ die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei Terrorangriffen.
Mittendrin bei der Übung in der Region Bodensee war auch ein Detachement unserer Interventionseinheit.
Am Freitag (24.03.2023), um zirka 17:40 Uhr, kollidierte das E-Bike einer 20-Jährigen auf der Ebnaterstrasse mit einem roten Auto, das von einer unbekannten Frau gefahren wurde. Nach dem Zusammenprall sprachen die beiden Frauen kurz miteinander, die unbekannte Autofahrerin entfernte sich danach jedoch vom Unfallort.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag (24.03.3023), um 22:15 Uhr ist in der Autobahnausfahrt ein 41-Jähriger mit seinem Auto verunfallt. Der Mann war alkoholisiert. Ihm wurde ein Fahrverbot auferlegt.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Freitag (24.03.3023), um 16:15 Uhr hat ein 38-jähriger Mann auf der Tägernaustrasse mit seinem Auto einen Selbstunfall verursacht. Der Mann war alkoholisiert. Ihm wurde der Führerausweis vor Ort abgenommen.
Es entstand Sachschaden von über 20'000 Franken.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (24.03.2023), 19:15 Uhr bis 07:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Holzbaubetrieb an der Arbonerstrasse eingebrochen.
Über eine Türe verschaffte sie sich gewaltsam Zugang zum Firmengebäude.
Am Freitag, 24. März 2023, kurz nach 17.15 Uhr, kam es auf der Delsbergerstrasse in Laufen BL zu einer frontalen Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Fünf Personen wurden dabei verletzt.
Am Freitagnachmittag (24.03.2023) um 14.40 Uhr fuhr ein 39-jähriger Autofahrer auf der Umfahrungsstrasse von Enggenhütten herkommend in den Mettlen-Kreisel.
Gleichzeitig befuhr eine Fahrradfahrerin (53) den Kreisverkehr von Haslen her und wollte in Richtung Dorfzentrum fahren.
Am Donnerstagabend stiess in Döttingen ein Auto mit einem Jugendlichen auf einem Motorfahrrad zusammen. Dieser stürzte und verletzte sich.
Das Auto fuhr davon und wird gesucht.
Der am Mittwoch in Hallwil schwer verunfallte Motorradfahrer ist am Freitagnachmittag im Spital verstorben.
Der 51-jährige Schweizer aus dem Bezirk Kulm erlag am Freitagnachmittag, 24. März 2023, im Kantonsspital Aarau seinen schweren Verletzungen.
Am Freitagmorgen (24.03.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Velo vor einem Fussgängerstreifen ereignet. Personen wurden dabei vermutlich keine verletzt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang und den unfallbeteiligten Velofahrer sowie den Fussgänger mit Hund, der den Fussgängerstreifen überquerte, sich bei ihr zu melden.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 13 vom 27.03.2023 bis zum 02.04.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Freitag, 24. März 2023 um 14:55 Uhr fuhr ein 65-jähriger Mann aus Renan/BE mit seinem Auto auf der linken Spur der N20 durch die Gorges du Seyon in Richtung La Chaux-de-Fonds.
In einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, das gegen die Leitplanke auf der rechten Seite der Fahrbahn prallte und 25 Meter weiter zum Stillstand kam.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es heute kurz nach 17:15 Uhr in St. Antonino zu einem Verkehrsunfall.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion war ein 17-jähriger Schweizer Motorradfahrer, der an der Riviera wohnt, auf der Kantonsstrasse in Richtung Bellinzona unterwegs.
Gestern gegen 18:45 Uhr fuhr ein Autofahrer von Movelier in Richtung Soyhières.
Auf der Abfahrt verlor er die Kontrolle über sein Auto und landete in einem Bach, der sich auf der rechten Seite der Fahrbahn befindet.
Am späten Dienstagnachmittag, 21. März 2023, führte die Kantonspolizei Jura auf der Autobahn A16, Fahrbahn Frankreich, auf der Höhe der Verzweigung Glovelier/Boécourt eine Verkehrskontrolle durch.
Das Hauptziel der Kontrolle bestand darin, die Verkehrsteilnehmer zu überprüfen, die den Pannenstreifen benutzen, um die Autobahn zu verlassen.
Seit mehreren Tagen stellt die Polizei eine Zunahme von Trickdiebstählen des Typs "falsche Bankiers" fest.
Die Betrüger schrecken nicht davor zurück, ihre Untaten an älteren Menschen zu begehen. Dieses Phänomen ist der Polizei gut bekannt, auch wenn der Modus Operandi der Täter variieren kann. Die Polizei ruft zur Vorsicht auf und erinnert an die Präventionstipps.
Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der grenzüberschreitenden operativen Plattform POT 25/90 fand gestern im Schloss Neuenburg eine Zeremonie statt, an der unter anderem der französische Botschafter, seine Exzellenz, Frédéric Journès, und Staatsrat Alain Ribaux teilnahmen.
Die grenzüberschreitende operative Plattform POT 25/90 umfasst verschiedene Polizei- und Zolldienste der Schweiz und Frankreichs. Sie wurde am 16. März 2012 auf Initiative der Neuenburger Polizei und der Groupement de Gendarmerie départementale du Doubs ins Leben gerufen.
Am Donnerstag, den 23. März 2023 um 21:45 Uhr, fuhr ein von einem 73-jährigen Einwohner von Le Locle gelenktes Auto auf der Rue de la Gare in Le Locle in nordöstlicher Richtung.
Auf Höhe der Hausnummer 14 verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit seiner rechten Vorderseite gegen die rechte Vorderseite eines korrekt am rechten Fahrbahnrand geparkten Autos.
In den vergangenen Tagen fand im Tessin eine wichtige internationale Übung statt, an der die kantonale Polizei und die Carabinieri beteiligt waren.
Das Abschlussszenario dieser mehrtägigen Aktivität fand am Lago Maggiore (Grenzgebiet) statt, wo eine Geiselnahme auf einem zwischen der Schweiz und Italien verkehrenden Linienschiff inszeniert wurde.
Am Mittwoch, den 22. März 2023, ereignete sich auf der Route de Saint-Cergue in Nyon ein tödlicher Verkehrsunfall, an dem ein Auto beteiligt war.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Am Donnerstag, 23. März 2023 um 1300 Uhr fuhr ein von einer 31-jährigen Einwohnerin von Montlebon/Frankreich gelenktes Auto auf der rechten Spur der N20 von Neuenburg in Richtung La Chaux-de-Fonds.
In einer Linkskurve, kurz vor der Ausfahrt Valangin, verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, das, nachdem es beide Fahrspuren überquert hatte, gegen die Mittelleitplanke prallte.
Die Strassenverkehrsbilanz für das Jahr 2022 zeigt einen deutlichen Anstieg der Verkehrsunfälle mit Verletzten. Obwohl tödliche Unfälle relativ selten geworden sind, beklagt die Neuenburger Polizei leider zwei Unfälle, die insgesamt drei Opfer forderten.
Auch die Zahl der Verletzten im Strassenverkehr setzt den im letzten Jahr beobachteten Aufwärtstrend fort. Was schliesslich das Verhalten der Verkehrsteilnehmer betrifft, so steigen die von der Polizei festgestellten und angezeigten Straftaten an.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken, Personen wurden keine verletzt.
In Sachseln, Brünigstrasse, hielt ein Fahrzeuglenker sein Auto wegen eines Rotlichts an. Der nachfolgende Fahrzeuglenker bemerkte das stehende Fahrzeug zu spät. Trotz Vollbremsung konnte er eine Auffahrkollision nicht mehr verhindern.
Bei einem sogenannten Schockanruf täuschen dreiste Betrüger Ihnen oder Ihren Angehörigen einen Notfallsituation vor - täuschend echt und teils mit schluchzenden Personen im Hintergrund.
Dies soll die Angerufenen dazu bringen, im Schock sofort Geld zu überweisen oder einer abholenden Person zu übergeben.
Gleich zwei Schnee(vor)warnungen wurden heute Vormittag in der Wetterzentrale ausgegeben.
Wir gehen auf die beiden erwarteten Niederschlagsereignisse kurz ein.
Am Freitagvormittag hat sich auf dem Brünigpass in Meiringen ein Selbstunfall ereignet. Ein Auto war von der Strasse abgekommen und eine Böschung hinuntergestürzt.
Eine Beifahrerin wurde schwer verletzt mit der Rega ins Spital geflogen. Ein Lenker erlitt leichte Verletzungen. Der Unfall wird untersucht.
Heute Freitag, 24. März 2023, kurz vor 12.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Mofas mit Urner Kontrollschild auf der Dorfstrasse in Fahrtrichtung Süd und bog in die Allmendstrasse ein.
Zum selben Zeitpunkt setzte der nachfolgende Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern zum Überholen an.
Am 26. Februar absolvierten die neuen Mitglieder der Seepolizei, bei einer Wassertemperatur von 5,8° und einem Windchill von -6,8° den Hypothermie Kurs der SLRG SSS in Zürich.
Dabei geht es darum, das Verhalten in unvorbereiteten Extremsituationen im kalten Wasser zu testen und die persönlichen Grenzen kennenzulernen.
Am Donnerstagnachmittag, 23. März 2023, kurz vor 14.30 Uhr, verursachte eine Personenwagenlenkerin auf der Baselstrasse in Reinach BL einen Selbstunfall.
Die Lenkerin sowie eine Fussgängerin wurden beim Unfall leicht verletzt.
Der Staatsrat hat die Botschaft und den Gesetzesentwurf über die Reorganisation der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis an den Grossen Rat weitergeleitet.
Diese Änderung zielt darauf ab, eine Behörde, die in den letzten Jahren besondere Aufmerksamkeit erhalten hat, zu stärken und ihr somit einen modernen organisatorischen und strukturellen Rahmen zu geben.
Im Skigebiet Splügen-Tambo ist am Donnerstagabend ein vermisster Skifahrer tot aufgefunden worden.
Nachdem die Ehefrau ihren Mann als vermisst gemeldet hatte, wurde eine grossangelegte Suchaktion eingeleitet.
Das Korps der Stadtpolizei Uster bietet Fachkompetenz in sämtlichen polizeilichen Belangen und ist Ihr Ansprechpartner bei Anliegen und Fragen rund um die polizeiliche Grundversorgung in der Stadt Uster und der Region.
Ein aktiver Austausch mit der Bevölkerung (Community Policing) ermöglicht der Stadtpolizei, bestmöglich und gezielt für die Sicherheit der Bürger zu sorgen und auf Veränderung reagieren zu können.
Am 26. Februar absolvierten die neuen Mitglieder der Seepolizei, bei einer Wassertemperatur von 5,8° und einem Windchill von -6,8° den Hypothermie Kurs der SLRG SSS in Zürich.
Dabei geht es darum, das Verhalten in unvorbereiteten Extremsituationen im kalten Wasser zu testen und die persönlichen Grenzen kennenzulernen.
Fünf Zentralschweizer Polizeikorps haben mit Unterstützung in diesem Jahr erstmals am 16. März 2023 eine koordinierte Kontrolle im Bereich des öffentlichen Verkehrs durchgeführt. Insgesamt wurden 185 Personen in Zügen und an Bahnhöfen kontrolliert.
Zwei Personen mussten vorläufig festgenommen werden.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt und die Polizei Basel-Landschaft sind noch bis am 26. März an der Frühlingsmesse Spring Basel anzutreffen.
Am Stand im Foyer der Rundhofhalle 2.0 informieren die beiden Polizeikorps über aktuelle und interessante Themen, darunter den Polizeiberuf und die Cybersicherheit.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.