Die Kantonspolizei Basel-Stadt und die Polizei Basel-Landschaft sind noch bis am 26. März an der Frühlingsmesse Spring Basel anzutreffen.
Am Stand im Foyer der Rundhofhalle 2.0 informieren die beiden Polizeikorps über aktuelle und interessante Themen, darunter den Polizeiberuf und die Cybersicherheit.
Gestern Vormittag ergriff ein Auto beim Erblicken der Polizei die Flucht auf der Autobahn A12 in Richtung des Restoroute de la Gruyère. Nachdem es zahlreiche Verstösse begangen hatte, wurden die beiden Insassen des Fahrzeugs in Posieux angehalten.
Eine Waffe sowie Drogen wurde entdeckt. Das Fahrzeug wurde auf Anordnung des Magistrats beschlagnahmt. Eine Ermittlung ist im Gange.
Am Donnerstag, 23. März 2023, gegen 21.15 Uhr, fuhr ein Velofahrer auf dem Rosenbergweg und bog in die Tellsgasse ein.
Zur gleichen Zeit war ein Urner Motorradfahrer auf der Tellsgasse in Richtung Flüelen unterwegs.
Eine unbekannte Täterschaft hat im Wald Brandholz in Bleienbach fünf Kaninchen ausgesetzt. Die Tiere wurden in die Obhut eines Wildhüters übergeben.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt wegen Tierquälerei und sucht Zeugen.
Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern.
Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.
Die Regierung des Kantons St.Gallen lehnt den Vorschlag des Bundesrates für die Umsetzung der Motion „Übermässigen Motorenlärm wirksam reduzieren“ weitgehend ab.
Die vorgesehenen Massnahmen sind zu wenig wirkungsvoll, um die Bevölkerung tatsächlich vor exzessivem Lärm durch Motoren zu schützen.
Die Kantonspolizei Nidwalden ist für die öffentliche Sicherheit innerhalb des Kantons zuständig.
Zudem dient die Polizei als Anlaufstelle bei verschiedenen Anliegen und Problemen der Bevölkerung und steht für vielerlei Dienstleistungen bereit. Innerhalb der Dienstelle gibt es verschiedene Abteilungen.
In der Zeit zwischen Montag und Freitag (24.03.2023) sind der Kantonspolizei St.Gallen rund 40 versuchte Schockanrufe gemeldet worden. Drei Fälle verliefen für die unbekannte Täterschaft erfolgreich.
Insgesamt wurden knapp 100'000 Franken an falsche Polizisten übergeben.
Die Kantonspolizei Obwalden kümmert sich um die öffentliche Sicherheit und die Ordnung im Kanton.
Mit insgesamt sieben Abteilungen ist die Polizei für die Belange der Bevölkerung im Einsatz.
Am Donnerstag (23.03.2023), kurz vor 22 Uhr, hat sich im Kreisverkehr auf der Feldlistrasse, Höhe Rütiwiesstrasse, ein Unfall zwischen einem Motorrad und einem E-Bike ereignet.
Die 35-jährige E-Bike Fahrerin wurde leicht verletzt.
Am Donnerstag (23.03.2023), um 17 Uhr, hat sich auf der Husenstrasse ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Die 16-jährige Motorradfahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Eine unbekannte Täterschaft hat am Donnerstag (23.03.2023) bei einem Raubüberfall Schmuck erbeutet. Kurz nach 9:30 Uhr betraten eine Frau und ein Mann eine Bijouterie.
Kurz darauf drangen zwei weitere Unbekannte in das Geschäft ein und gingen gewaltsam gegen den 81-jährigen Ladeninhaber vor.
Auf einer Baustelle ist es am Donnerstag (23.03.2023) zu einem tödlichen Arbeitsunfall gekommen.
Kurz vor Mittag befand sich ein Arbeiter in einer Baugrube und war mit Aushubarbeiten beschäftigt.
Anfang April steht die Berufsprüfung für den Berufsfeuerwehrlehrgang an.
Damit unsere drei Auszubildenden so richtig brillieren können, holten sie sich im Bereich präklinische Patientenversorgung ihren letzten Schliff.
Die Schaffhauser Polizei ist zuständig für die Bearbeitung von Verkehrsunfällen im gesamten Kantonsgebiet sowie auf der A4 im Cholfirsttunnel bis und mit Ausfahrt Dachsen.
Mit 612 polizeilich bearbeiteten Verkehrsunfällen ist eine leichte Zunahme gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Nach den bereits im 2021 hohen Unfallzahlen, mussten somit nochmals 12 Unfälle mehr bearbeitet werden.
Im Feierabendverkehr ist es auf der Autobahn zu einer Auffahrkollision gekommen. Zwei Personen wurden verletzt. Einer der Lenker war fahrunfähig.
Am Donnerstagabend (23. März 2023), um 17:30 Uhr, hat sich auf der Autobahn A4, zwischen der Blegikurve und der Ausfahrt Lindencham, Fahrtrichtung Luzern, eine Auffahrkollision zwischen drei Autos ereignet.
Am Donnerstag (23.03.2023), kurz vor 12:15 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung erhalten, wonach ein 7-jähriges Mädchen von einer unbekannten männlichen Person an der Obstgartenstrasse angegangen worden sei.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen handelte es sich um ein zufälliges Zusammentreffen des Mädchens mit dem mittlerweile bekannten Mann, welches von den Beteiligten falsch interpretiert wurde. Der Kantonspolizei St.Gallen sind derzeit keine strafrechtlich relevanten Vorkommnisse bekannt.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto in Sommeri wurde am Donnerstagmorgen ein E-Bike-Fahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Gestern Nachmittag intervenierten der Wildhüter, das Amt für Umwelt und die Kantonspolizei wegen einer Verschmutzung des Wasserlaufs Palon in Prez-vers-Noréaz. Das Ökosystem wurde beeinträchtigt.
Das beteiligte Unternehmen wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Im Rahmen der Instandsetzungsarbeiten auf dem Autobahnabschnitt zwischen Sissach und Eptingen wird beim Anschluss Diegten ein neuer Deckbelag eingebaut.
Betroffen davon sind die Fahrbahn sowie die Ein- und Ausfahrt in Fahrtrichtung Basel.
Am Mittwoch, den 22. März 2023, ereignete sich gegen 18:30 Uhr ein Verkehrsunfall an der Kreuzung der von St-Ursanne nach Les Rangiers führenden Strasse und der von Montmelon kommenden Strasse.
Aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, kollidierte das aus Montmelon kommende Fahrzeug mit einem aus St-Ursanne kommenden Fahrzeug. Nach dem Aufprall kam das Fahrzeug in einem Graben am Strassenrand zum Stehen.
Nach einer ruhigen und trockenen ersten Wochenhälfte kommt ab Freitag wieder mehr Dynamik und Feuchtigkeit ins Wettergeschehen.
Wir beleuchten heute die Niederschlagssituation des vergangenen Winterhalbjahres und wagen einen Blick in die nähere Zukunft.
Am Montag, den 20. März um 17:13 Uhr fuhr ein Motorrad, das von einem Unbekannten gesteuert wurde, auf der rechten Spur im Osttunnel der A5 in Neuchâtel in Richtung Lausanne.
Auf der Höhe der Ausfahrt Champ-Coco kam es zu einer Kollision mit einem weissen Lieferwagen, der normalerweise auf der gleichen Fahrspur fuhr.
Am Mittwoch, den 22. März 2023, ereignete sich auf der Autobahn A5, die Yverdon-les-Bains in Richtung Neuchâtel umfährt, ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen.
Das Ereignis ereignete sich unweit des Autobahnkreuzes zwischen der A5 und der A1. Da die Zeugenaussagen der beiden Protagonisten den genauen Sachverhalt nicht klären konnten, bittet die Polizei um Zeugenhinweise.
Am Mittwoch, den 22. März 2023 um 10:30 Uhr fuhr ein von einer 43-jährigen Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds gelenktes Auto auf der N20 von Neuenburg nach La Chaux-de-Fonds.
Im Kreisel von Bas-du-Reymond kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einer 42-jährigen Frau aus Le Landeron gelenkt wurde und verkehrsbedingt angehalten hatte.
Am Donnerstagvormittag, 23. März 2023, kurz vor 12.00 Uhr, ereignete sich auf einer Baustelle am Breitenbachweg in Wahlen BL ein schwerer Arbeitsunfall.
Eine Person wurde dabei tödlich verletzt.
Auf der Hauptseestrasse in Morgarten ist ein Motorradfahrer bei einer Baustelle verunfallt. Er wurde verletzt ins Spital eingeliefert.
Der Selbstunfall ereignete sich am Mittwoch (22. März 2023), kurz vor 20:30 Uhr, auf der Hauptseestrasse in Morgarten.
Gestern hat die Kantonspolizei in Avry-devant-Pont drei Personen angehalten, die zuvor in Bulle einen Ladendiebstahl begangen haben.
Sie wurden vorläufig festgenommen und werden bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Am Dienstagabend ist in Interlaken ein Jugendlicher von zwei unbekannten Tätern tätlich angegangen und verletzt worden. Er musste sich in ärztliche Pflege begeben.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Bisher war wenig darüber bekannt, welche Auswirkungen Erdbeben in der Schweiz auf Personen und Gebäude haben können. Im Auftrag des Bundesrates hat der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU), dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS), der EPFL und weiteren Partnern aus der Industrie das erste öffentlich zugängliche und bisher fundierteste Erdbebenrisikomodell für die Schweiz entwickelt.
Das Modell schafft eine neue Grundlage für Bevölkerung, Behörden und Wirtschaft, um sich auf Erdbeben vorzubereiten und das nächste Schadensbeben besser zu bewältigen.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Der Porsche 356 war in den 1960er-Jahren bei der Kantonspolizei Zürich als Patrouillenwagen im Einsatz.
Anfang Oktober ist ein Gebäude in Thun komplett niedergebrannt. Die Brandursache konnte in der Zwischenzeit ermittelt werden.
Den Erkenntnissen zufolge steht Brandstiftung im Vordergrund.
Am Mittwochnachmittag stiessen in Sins drei Autos zusammen. Die Person am Steuer des hintersten Wagens machte sich aus dem Staub und wird gesucht.
Die Auffahrkollision ereignete sich am Mittwoch, 22. März 2023, gegen 16 Uhr auf der Aarauerstrasse ausserhalb von Sins.
Unbekannte Täter haben am Donnerstagvormittag (23.3.2023) bei einem Raubüberfall auf eine Bijouterie in Greifensee Schmuck erbeutet.
Der Ladeninhaber ist verletzt worden.
Mit den wärmer werdenden Temperaturen nehmen auch die Fahrten mit Fahrrädern und E-Bikes wieder zu. Damit der Start in eine unfallfreie Saison gelingt, gilt es einige Punkte zu beachten.
Bevor man sich nach den zurückliegenden Wintermonaten auf sein Fahrrad oder E-Bike setzt, geht es darum, sich selbst und sein Fahrzeug wieder fit zu machen.
Mit den wärmer werdenden Temperaturen nehmen auch die Fahrten mit Velos und E-Bikes wieder zu.
Damit der Start in eine unfallfreie Saison gelingt, gilt es sich selbst und sein Fahrzeug wieder fit zu machen.
Am Mittwochabend, 22. März 2023, kurz nach 22.00 Uhr, kollidierte ein Personenwagen in der Ormalingerstrasse in Rothenfluh BL mit einer Wildschweinrotte.
Der Personenwagenlenker wurde dabei leicht verletzt; zwei Wildschweine erlitten tödliche Verletzungen. Am Personenwagen entstand massiver Sachschaden.
Am Mittwoch dem 22. März 2023 hat sich um 15:50 Uhr (Ortszeit) bei Réclère (JU), 12 km südwestlich von Porrentruy (JU), in einer ungefähren Tiefe von 6 km ein Erdbeben der Magnitude 4.3 ereignet.
Die Erschütterungen des Bebens waren im Jura deutlich zu spüren. Auch aus dem westlichen Mittelland bis nach Lausanne, Bern, Luzern und Zürich gab es Meldungen, dass das Beben verspürt wurde. In der ersten Stunde nach dem Erdbeben sind beim Schweizerischen Erdbebendienst an der ETH Zürich über 1'000 Verspürtmeldungen eingegangen, Schäden wurden bisher nicht gemeldet. Bei einem Erdbeben der Stärke 4.3 können möglicherweise in der Nähe des Bebens kleinere Schäden auftreten, ernsthafte Schäden sind aber nicht zu erwarten.
Am Donnerstagmorgen, 23. März 2023, sind um 06:45 Uhr auf der St. Gallerstrasse in Tuggen ein Auto und ein Motorrad kollidiert.
Die 19-jährige Autolenkerin fuhr von Uznach in Richtung Tuggen und beabsichtigte auf die Autobahn einzubiegen.
Während den vergangenen Tage hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden verschiedene Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Aufgrund der massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden dabei mehrere Führerausweise auf der Stelle eingezogen.
Am Mittwoch, 22. März 2023, um kurz nach 13.00 Uhr, befand sich der Lenker eines Sattelmotorfahrzeugs mit polnischen Kontrollschildern auf der Dätwylerstrasse in Altdorf und beabsichtigte bei der Einmündung in die Gotthardstrasse nach links, in Richtung Schattdorf abzubiegen.
Dabei kam es zu einer seitlich-frontalen Kollision mit einem Personenwagen mit Urner Kontrollschildern, welcher auf der Gotthardstrasse von Schattdorf her gefahren kam.
Am Mittwoch (22.03.2023), kurz nach 20 Uhr, hat sich auf der Passhöhe Hulftegg ein Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Ein 17-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Mittwoch (22.03.2023), um 19:30 Uhr, hat sich auf der Rickenstrasse ein Unfall mit einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Der 26-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Die Kantonspolizei wurde über Betrügereien zur Erneuerung von Konten informiert. Es handelt sich dabei um Phishing-Angriffe; geben Sie niemals persönliche Daten, Codes oder Passwörter online preis.
Am Dienstag, 21. März 2023, wurde die Kantonspolizei über Betrügereien zu Kontoerneuerungen, wie zum Beispiel „Disney+“ informiert.
Bei einer grösseren Hausdurchsuchung mit mehreren Kellern gelang es dem Drogen- und Notengeldspürhund Mio, in einem Keller ein Drogenversteck in ca. 2 m Höhe ausfindig zu machen.
Mio gab wie wild an und machte mit Hochspringen auf seinen Fund aufmerksam.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.