Die Situation auf den Urner Strassen bleibt weiterhin angespannt.
Nachdem heute die Autobahn A2 bereits infolge eines Verkehrsunfalls gesperrt werden musste, bleibt diese aus Sicherheitsgründen weiterhin gesperrt. Ausschlaggebend hierzu sind mögliche weitere grössere Lawinenabgänge im Bereich Fischlaui in Seedorf. Die Sperrung betrifft den Streckenabschnitt zwischen Beckenried und der Autobahnausfahrt Flüelen/Altdorf. Eine Neubeurteilung findet morgen Freitag, 10.00 Uhr, statt.
Die starken Niederschläge haben zu einem erhöhten Lawinenrisiko geführt. Aus Sicherheitsgründen sind Sperrungen auf folgenden Kantonsstrassenabschnitten notwendig.
Sperrung wegen Lawinenniedergang:
Mit schwerem Gerät wird die durch Unwetter und Hangrutsche beschädigte westliche Bergstrasse im Bereich Thorenberg gesichert!
Die Anker werden durch die Erdschicht bis in den darunter liegenden Fels getrieben und stabilisieren so die Strasse.
Heute mussten mehrere Zufahrtsstrassen zu den Skigebieten im Kantons Freiburg aufgrund des grossen Verkehrsaufkommens (wegen dem schönen Wetter) zeitweise gesperrt werden.
Am Sonntag, dem 24.01.2021, mussten die Zufahrtstrassen zu den Skigebieten «Moléson - Les Paccots - Rathvel - Schwarzsee - La Chia und Villarlod» aufgrund des sehr grossen Verkehrsaufkommens zeitweise gesperrt werden.
Die Kantons- und Gemeindepolizei teilt mit, dass im Interesse der Strassenverkehrsprävention in der Woche 03 vom 18. bis 24.01.21 mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.
Betroffen sind folgende Orte:
Am Freitagmorgen (22.01.2021), kurz vor 07:00 Uhr, ist an der Hauptstrasse, Im Dorf, eine abbruchreife Scheune eingestürzt. Grund dafür dürfte die massive Schneelast gewesen sein.
Wegen Aufräumarbeiten wird eine Strassensperrung veranlasst.
Am Donnerstag, 21. Januar 2021, kurz vor 14.00 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri die Meldung zu einem Steinschlag im Erstfeldertal.
Die Polizei sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr Erstfeld und des Amts für Forst und Jagd, Abteilung Naturgefahren, rückten unmittelbar vor Ort aus.
Die Situation auf den Urner Strassen normalisiert sich. So ist der Streckenabschnitt zwischen Hospental und Realp wieder offen und befahrbar. Die Strasse zwischen Seedorf und Bauen wird ab Mittwoch, 20. Januar 2021, tagsüber überwacht.
Wegen den leicht gestiegenen Temperaturen kehrt auf dem Urner Strassennetz langsam wieder Normalität ein. So konnte am Dienstag, 19. Januar 2021, die Strecke zwischen Hospental und Realp für den Verkehr freigegeben werden. Die Verbindung zwischen Wassen und Meien war bereits am Montag, 18. Januar 2021, geöffnet worden.
Die Wetterlage hat sich heute Sonntag, 17. Januar 2021, weiter beruhigt.
Für die kommenden Stunden sind jedoch weitere Niederschläge, beziehungsweise Schneefall prognostiziert.
Die Wetterlage hat sich heute Samstag, 16. Januar 2021, weiter beruhigt.
Am Vormittag fanden Rekognoszierungsflüge statt, um die Situation beurteilen zu können. Die Lawinengefahr ist immer noch gross.
Der Kanton Schaffhausen sperrt aus Sicherheitsgründen von Freitagabend (15.01.2021) bis am späteren Sonntagnachmittag (17.01.2021) die Randenüberfahrt zwischen Hemmental (Stadt Schaffhausen) und Beggingen.
Die Randenüberfahrt ist eine Kantonsstrasse.
Aufgrund des starken Schneefalls von gestern Donnerstag und heute Freitag warnt der Kanton Luzern vor Spaziergängen im Wald und in Parkanlagen.
Die grosse Menge Nassschnee führt zu umgestürzten Bäumen und abgebrochenen Baumkronen oder Ästen.
Die starken Niederschläge von gestern und in der Nacht auf heute Freitag, 15. Januar 2021, haben den Kanton Uri weiter fest im Griff.
Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF stuft die Lawinengefahr immer noch mit der Gefahrenstufe 4 (gross) ein. Es ist davon auszugehen, dass die sich abzeichnende Beruhigung der Wetterlage zu einer Entspannung der Verkehrslage führen wird.
Am Donnerstag, 14.01.2021 kam es auf den Strassen des Kantons Glarus aufgrund starker Schneefälle und prekärer Strassenverhältnisse zu diversen Verkehrsunfällen und Verkehrsbehinderungen.
In den letzten Stunden kam es im ganzen Kantonsgebiet zu starken Schnee- und Regenfällen.
Zurzeit, Donnerstag, 14. Januar 2021, 16.00 Uhr, zeigt sich die Wetterlage unverändert.
Seit Donnerstagmorgen (14.01.2021) schneit es ununterbrochen und verschiedene Verwaltungsstellen der Stadt St.Gallen sind stark gefordert. Die Stadtpolizei St.Gallen berichtete am Mittag darüber.
Seither blieben weitere Fahrzeuge stecken und blockierten Strassen. Ebenso kam es beim öffentlichen Verkehr zu Verspätungen und Ausfällen.
Am Dienstagabend, 12. Januar 2021, kam es im ganzen Kantonsgebiet zu starken Schneefällen.
Bei der Kantonspolizei Uri gingen deshalb viele Meldungen zu Verkehrsüberlastungen und steckengebliebenen Fahrzeugen ein.
Am Montag, 11.01.2021, 14.30 Uhr, wurde der Kerenzerbergtunnel in Obstalden wegen Rauchentwicklung an einem Lastwagen gesperrt.
Der Lastwagen war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur unterwegs, als ein Motorschaden zu starker Rauchentwicklung am Fahrzeug führte.
Seit heute Morgen (06.01.2021), 06:00 Uhr, wurden der Kantonspolizei St.Gallen ein Dutzend Verkehrsunfälle gemeldet.
Zwei Personen wurden verletzt. Es entstand Sachschaden über 100'000 Franken.
Am Dienstagmorgen (05.01.2021) hat die Schaffhauser Polizei im Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) in der Stadt Schaffhausen bei der Überprüfung eines Sattelzuges auf dessen Blachenverdeck Eisplatten sowie Schnee festgestellt.
Die Polizei weist daraufhin, dass insbesondere Eisplatten eine erhebliche Gefahr für andere Verkehrsteilnehmende sind.
Am 1. Januar sind zahlreiche neue Verkehrsregeln in Kraft getreten. Für die Velofahrenden zum Beispiel das Rechtsabbiegen bei Rot und das Fahren auf dem Trottoir für Kinder bis 12 Jahre.
"Wir bewegen uns in die richtige Richtung.", sagt Nationalrat Matthias Aebischer, Präsident von Pro Velo Schweiz. "Weitere Verbesserungen sind jedoch nötig, um punkto Attraktivität zu den Vorzeigeländern in Europa aufschliessen zu können."
Gestern Morgen fiel von einem Lastwagen eine Eisscholle und traf ein Auto. Verletzt wurde niemand. Der Lastwagenfahrer setzte seine Fahrt fort.
Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
In der Stadt Zürich dürfen neu an 81 Kreuzungen Velofahrende auch bei Rot rechts abbiegen.
Im Laufe des Jahres sollen weitere Kreuzungen mit "Rechtsabbiegen bei Rot" ausgeschildert werden.
Am 1. Januar 2021 treten diverse neue Verkehrsregeln in Kraft, welche die Sicherheit erhöhen und den Verkehrsablauf flüssiger machen.
Beim Abbau von Fahrstreifen ist das Reissverschlusssystem neu obligatorisch.
In wenigen Tagen starten die Hauptarbeiten zur Gesamterneuerung der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz. Die A8 wird ab dem 4. Januar 2021 jeweils unter der Woche nachts gesperrt.
Der Verkehr wird via Kantonsstrasse umgeleitet.
Gestern verursachten mehrere Fahrzeuglenker, die mit einer den Wetter- und Strassenverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit unterwegs waren, Verkehrsunfälle mit Verletzten.
Die Empfehlungen der Kantonspolizei.
Die Kantons- und Gemeindepolizei teilt mit, dass im Interesse der Strassenverkehrsprävention in der Woche 53 vom 27.12.20 bis 03.01.21 mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.
Betroffen sind folgende Orte:
Der Bundesrat will die Verlagerungspolitik weiter stärken. Ein Mittel dazu sind höhere Abgaben für ältere Lastwagen bei der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA).
Der Gemischte Ausschuss zum Landverkehrsabkommen Schweiz-EU hat beschlossen, die LSVA per 1. Juli 2021 anzupassen.
Der Regierungsrat äussert sich zu den vorgesehenen Änderungen des Bundes im Sachplan Verkehr, Teil Infrastruktur Schiene, im Grundsatz positiv.
Er betont jedoch die Dringlichkeit des Doppelspurausbaus auf der Strecke zwischen Hergiswil Matt und Bahnhof Hergiswil.
Heute Nacht konnte die Luzerner Polizei auf der Autobahn A2 in Luzern einen Falschfahrer anhalten.
Der Mann dürfte in Rotkreuz als Falschfahrer auf die A14 gefahren sein. Ein Drogenschnelltest verlief positiv. Eine Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,04 mg/l. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagabend, 8. Dezember 2020, musste die Morschachstrasse zwischen Brunnen und Morschach kurz nach 19 Uhr aufgrund eines Erdrutschs gesperrt werden.
Die Strasse muss voraussichtlich bis Samstagmittag, 12. Dezember 2020, gesperrt bleiben, damit die nötigen Sicherheitsmassnahmen ergriffen werden können, um weitere Rutschungen auf die Strasse zu verhindern.
Als letzter Urner Alpenpass wird heute Mittwoch, 2. Dezember 2020, um 17.00 Uhr am Oberalp (2044 Meter über Meer) die Wintersperre verhängt.
Gotthard, Susten, Klausen und Furka waren bereits zu früheren Zeitpunkten für den Individualverkehr geschlossen worden.
Bei einem Verkehrsunfall in Watt (Gemeindegebiet Regensdorf) ist am Mittwochmorgen (2.12.2020) ein Lastwagen zur Seite gekippt.
Der Chauffeur ist dabei verletzt worden und es ist grosser Sachschaden entstanden.
Aufgrund des Wintereinbruchs kam es heute Vormittag auf den Obwaldner Strassen zu Verkehrsbehinderungen durch still- oder querstehende Fahrzeuge.
Schwere Unfälle blieben zum Glück aus.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag in Bonau eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Sie war während Monaten ohne Führerausweis und mit gefälschten Kontrollschildern unterwegs.
An der Kantonsstrasse zwischen Brienzwiler und Meiringen bauen der Kanton Bern und der Bund auf einer Länge von acht Kilometern eine neuartige Wildwarnanlage.
Das System wird ab Winter 2020/21 testweise in Betrieb gehen.
In der beliebten Zürcher Kontrollschilderauktion beginnt morgen die Versteigerung von "ZH 499" – der tiefsten Nummer in der Auktionsgeschichte.
Bis am kommenden Mittwoch, 2. Dezember 2020, kann online unter www.auktion.stva.zh.ch geboten werden.
Witzelroda. Am Freitag gegen 12:30 Uhr befuhr ein slowenischer Kraftfahrer mit seinem Lkw die "alte" B19 zwischen Witzelroda und Barchfeld. Der Fahrer erkannte vermutlich zu spät, dass die Streckenführung auf seinem Navigationsgerät veraltet war.
Er versuchte, einen Weg zurück auf die "neue" B19 zu finden und befuhr in Folge dessen den Weg am Michelsteich zurück in Richtung Gumpelstadt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagnachmittag (20.11.2020) an verschiedenen Orten in den Bezirken Affoltern und Andelfingen kriminal- und verkehrspolizeiliche Kontrollen durchgeführt und dabei eine Person verhaftet.
Während der mehrstündigen Kontrolle wurden insgesamt 264 Fahrzeuge und deren Insassen kontrolliert.
Seit heute Freitag herrscht am Klausenpass (1948 Meter über Meer) Wintersperre. Gotthardpass, Sustenpass und Furkapass sind bereits geschlossen.
Der Oberalppass (2044 Meter über Meer) kann derzeit mit Winterausrüstung noch befahren werden.
Am Montag haben Stadträtin Karin Rykart und Stadtrat Richard Wolff an der Baslerstrasse Sofortmassnahmen zur Verbesserung der Velosicherheit präsentiert.
Diese sind der erste Schritt zu einer sogenannten Velovorzugsroute. Ende September 2020 hatte die Zürcher Bevölkerung die Volksinitiative „Sichere Velorouten für Zürich“ mit 70,5 Prozent Ja-Stimmen angenommen.
Mit dem Pflanzen eines Baumes und der Ausführung der definitiven Strassenmarkierungen werden beim Kreisel Kollegium die Instandsetzungsarbeiten beendet.
Nachdem die grossen Instandsetzungsarbeiten am Kreisel Kollegium Mitte August abgeschlossen werden konnten, finden in der Kalenderwoche 46 noch zwei kleinere Arbeiten statt.
Der Autoverkehr in der Bahnhofstrasse ist nach der Teilsperrung um über 80 Prozent zurückgegangen. Ein Teil davon hat sich wie geplant auf die Kreuzungen Viktoriaplatz und Winkelriedstrasse/Pilatusstrasse verlagert.
Die leichte Verkehrszunahme auf diesen Kreuzungen ist aber unproblematisch.
Nach Furka- und Sustenpass ist ab sofort auch der Gotthardpass für den Durchgangsverkehr geschlossen worden.
Seit heute Freitag heisst es auch am Gotthardpass (2108 Meter über Meer): keine Durchfahrt infolge Wintersperre mehr möglich.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.