Karlsbad-Langensteinbach. Nach der Auseinandersetzung von zwei Dreiergruppen junger Männer unter Einsatz von Messern, bei der am Montag (14.10.19) ein 31 Jahre alter Mann getötet wurde, suchen die Ermittlungsbehörden weitere Zeugen wie auch nach Tatwaffen.
Die Tatwaffen wurden bislang nicht aufgefunden. Es ist nicht auszuschließen, dass ein oder mehrere Messer nach der Auseinandersetzung beziehungsweise auf dem Fluchtweg in privaten Vorgärten entsorgt worden sind.
Im Zusammenhang mit dem Raubüberfall vom Donnerstag, 17. Oktober 2019, auf eine Filiale der Basellandschaftlichen Kantonalbank in Breitenbach veröffentlichen die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Solothurn Bilder des mutmasslichen Täters.
Die Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten.
Lüneburg. Wie von hier berichtet ist am Freitag, 11.10.19, gegen 03.00 Uhr, eine 25-Jährige von einem bislang unbekannten Täter in der Planckstraße verfolgt worden.
Der Täter hatte zunächst versucht die Frau festzuhalten und seine Hand über ihren Mund gelegt.
Boffzen. Bereits am Sonntag, 30.06.2019, brach ein unbekannter männlicher Täter in eine Wohnung in einem Mehrparteienhaus in Boffzen ein.
Der Mann hebelte gegen 23.00 Uhr die Terassentür auf und gelangte so in die Wohnung, wo er auf die zum Tatzeitpunkt 18-Jährige Zeugin traf, die durch ein Geräusch wach wurde.
Winsen (Luhe). Bereits am 19. April 2019, in der Zeit zwischen 13 und 14 Uhr, kam es im Schwimmbad "Die Insel" zu einem Vorfall, bei dem ein unbekannter Mann im Außenschwimmbecken sein entblößtes Geschlechtsteil vor zwei neunjährigen Mädchen gezeigt haben soll.
Nachdem die Mädchen ihre Beobachtungen einer Mutter geschildert hatten, hatte diese den Mann zusammen mit einer Angestellten angesprochen. Der Mann wiegelte ab und verließ das Bad. Erst einige Tage später ist der Vorfall der Polizei gemeldet worden.
Duisburg-Beeck. Am Mittwochabend (16. Oktober, gegen 22 Uhr) haben Nachbarn einen toten Mann (41) in seiner in seiner Wohnung an der Krummbeeckstraße gefunden und die Polizei alarmiert.
Nach ersten Erkenntnissen ermittelt die Kripo wegen des Verdachts des Raubmordes.
Seit Montagabend, 14. Oktober 2019, wird in St.Gallen O. B. vermisst. Der 50-Jährige ist auf Medikamente angewiesen und vermutlich verwirrt.
Trotz Suchaktionen konnte der Vermisste nicht aufgefunden werden.
In Zusammenhang mit dem Raubüberfall in Ruggell von heute Mittag bittet die Landespolizei um folgende Hinweise.
Wer hat heute in der Zeit von 1130 Uhr – ca. 12 Uhr, an der Landstrasse in Ruggell, in der Nähe des Einkaufszentrums REC, einen Mann mit folgendem Signalement gesehen:
Am Donnerstag hat ein Unbekannter die Basellandschaftliche Kantonalbank in Breitenbach überfallen. Trotz unverzüglich eingeleiteter Grossfahndung gelang dem Täter mit mehreren 1000 Franken Bargeld die Flucht.
Verletzt wurde niemand.
In Lohn-Ammannsegg kam es im Kreisel beim Bahnhof am Mittwochabend zu einer Kollision zwischen einem Motorfahrrad und einem Auto.
Die Mofa-Lenkerin wurde dabei leicht verletzt. Wegen unterschiedlichen Aussagen beider Unfallbeteiligten sucht die Polizei Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben.
Ahlen. Durch Manipulationen an einem Geldausgabeautomaten der Ahlener Volksbankfiliale an der Rottmannstraße erlangte am 30.8.2019 und 1.9.2019 ein Unbekannter Bargeld.
Der Täter wurde durch die Überwachungskameras aufgenommen. An einem weiteren Automaten eines Geldinstituts an der Gemmericher Straße kam es zu einem Versuch durch den selben Täter.
Frankfurt-Bahnhofsviertel. Wie hinlänglich bekannt, kam es am Abend des 06.08.2019 zu einer Auseinandersetzung im Bahnhofsviertel, in deren Verlauf ein 37-Jähriger durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt wurde.
Der 37-Jährige und seine 42-jährige Begleiterin waren gegen 21:30 Uhr mit einer Gruppe junger Männer in der Moselstraße in Streit geraten. Die Gruppe bestand aus 3-4 Männern. Der 37-Jährige wurde zunächst geschlagen. Als er kurze Zeit später erneut auf die Gruppe traf, griff man ihn mit einem Messer an.
Bad Münder. In der vergangenen Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (16.10. auf 17.10.) kam es gegen 01:30 Uhr in der Innenstadt von Bad Münder zu einem Pkw-Brand.
Eine 50-jährige Anwohnerin wurde auf den Brand am Treppenwall aufmerksam, nachdem sie zuvor einen lauten Knall gehört hatte. Sie alarmierte umgehend die Feuerwehr.
Köln. Die Polizei Köln fahndet mit Fotos aus der polizeilichen Videobeobachtung am Hohenzollernring nach drei jungen Männern, die am frühen Dienstagmorgen (16. Juli) am Angriff auf einen Kölner (23) auf der Maastrichter Straße beteiligt gewesen sein sollen.
Der 23-Jährige war dabei durch Schläge und Tritte verletzt worden.
Hamm-Mitte. Die Polizei Hamm sucht mit Fahndungsfotos eine mutmaßliche Diebin.
Die Tatverdächtige steht im Verdacht, einer anderen Frau am 7. August 2019 um 12 Uhr in einem Geschäft am Westentor ein Smartphone aus der Gesäßtasche entwendet zu haben.
Kiel/Rendsburg. Seit Sonntagnacht, 00:00 Uhr, wird die 15-Jährige Walaa A. aus Kiel vermisst. Da die bisherigen polizeilichen Maßnahmen zu keinem Erfolg geführt haben, bitten wir nun die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche.
Das Mädchen ist ca. 160 cm groß, hat eine schlanke Statur und langes, dunkles, gewelltes Haar. Sie ist vermutlich mit einer grauen Winterjacke bekleidet.
In Zuchwil bei der Kreuzung Schützenweg/Gewerbestrasse wurde am Mittwochnachmittag eine Fussgängerin von einem Auto erfasst und dadurch schwer verletzt. Sie musste mit einem Rettungshelikopter der Rega in ein Spital geflogen werden.
Am Mittwoch, 16. Oktober 2019, gegen 13.15 Uhr wurde im Bereich der Kreuzung Schützenweg/Gewerbestrasse in Zuchwil eine Fussgängerin von einem Auto erfasst und in der Folge überrollt.
Berlin-Spandau. Nachdem ein Unbekannter im Februar einen Mann im Bahnhof Spandau mehrfach getreten hat, sucht die Bundespolizei nun mit Lichtbildern nach dem Tatverdächtigen.
Am 17. Februar 2019 gegen 01:35 Uhr wurde ein 61-jähriger deutscher Staatsangehöriger Opfer einer Gewalttat.
Am Mittwochmorgen kam es in Thun auf der Allmendstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo. Die Velolenkerin wurde beim Unfall verletzt.
Es werden Zeugen gesucht.
Braunschweig. Im Rahmen eines umfangreichen Betrugsverfahrens sucht die Polizei einen der bislang unbekannten Mittäter.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen - Zentralstelle Internet- und Computerkriminalität (Cybercrime) - erging ein richterlicher Beschluss, welcher zur Feststellung der Identität des unbekannten Mittäters die Veröffentlichung einer Abbildung des Mannes anordnet, sodass die Polizei Braunschweig - Taskforce Cybercrime - nunmehr ein Bild von ihm veröffentlicht.
Wolfenbüttel. In der Nacht von Dienstag, 08.10.2019, auf Mittwoch, 09.10.2019, entsorgten unbekannte Täter zirka 150 Altreifen im Oderwald.
Auf einem der Reifen war der Name "Scholz" mit gelber Kreide auf die Lauffläche geschrieben worden.
Hamm-Heessen. Geschlagen und beleidigt von einem männlichen Unbekannten wurde eine 56-jährige Fußgängerin am Dienstagmorgen, 15. Oktober, auf der Ahlener Straße.
Die Hammerin befand sich gegen 7.40 Uhr in Höhe der Cardijnstraße, als sich plötzlich ein Radfahrer von hinten näherte und ihr während der Fahrt unvermittelt mit der Faust auf den Rücken schlug. Anschließend beleidigte er die Frau noch.
Am 15.10.2019, ca. 12.30 Uhr, wurde eine 23-jährige Frau in einer Liegenschaft am Marktplatz Opfer eines Raubes. Dabei wurde sie leicht verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass die 23-jährige Angestellte, welche in einer Praxis arbeitet, während der Mittagspause plötzlich feststellte, wie sich ein Unbekannter in der Garderobe an ihrer Handtasche zu schaffen machte.
Cospeda. In Cospeda bei Jena wurden heute Morgen zwei Schafe und sieben Ziegen tot auf einer Weide aufgefunden.
Es scheint, als ob die Tiere erschossen wurden. Womit, ist noch unklar.
Ein derzeit unbekannter Fahrzeuglenker kollidierte in Schnottwil mit zwei Wildtieren und fügte diesen dabei tödliche Verletzungen zu. Ohne sich um die Tiere zu kümmern und ohne die Kollision zu melden, verliess er den Unfallort.
Die Polizei sucht Zeugen.
Eine unbekannte Täterschaft hat zwischen Freitag (11.10.2019) und Montag (14.10.2019) ein Einbruchdiebstahl und ein Einbruchdiebstalversuch in Neuhausen am Rheinfall verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen Straftaten.
Am Montagabend ist ein Jugendlicher in der Unterführung an der Guglerstrasse in Nidau mit einem Pfefferspray angegriffen und ausgeraubt worden.
Der Täter flüchtete in Richtung Bielstrasse. Es werden Zeugen gesucht.
Brunsbüttel. Die seit Sonntagabend vermisste 41-jährige Dithmarscherin und ihr 8-jähriger Sohn wurden auch nach intensiven Suchmaßnahmen bislang nicht gefunden.
Die gezielte Absuche der Elbe und der Uferbereiche ist inzwischen eingestellt worden.
Gelsenkirchen. Ziemlich kaltschnäuzig reagierte ein 58-jähriger Busfahrer am Montagabend, 14. Oktober 2019, gegen 20.30 Uhr, als er an der Haltestelle "Am Stern" an der Florastraße/Bismarckstraße in Schalke hielt und von einem unbekannten Jugendlichen mit einer Schusswaffe bedroht wurde.
Eine Gruppe Jugendlicher forderte den Busfahrer von außen an der Fahrerscheibe auf, ihnen Tickets auszuhändigen. Dabei zielte ein Jugendlicher mit der Waffe direkt auf den Geschädigten.
Brunsbüttel. In der Nacht zu Montag fand eine groß angelegte Suchaktion der Polizei und weiterer Einsatzkräfte nach zwei vermissten Personen in Brunsbüttel statt.
Die Ermittlungen hat die Heider Kripo übernommen.
Quickborn. Nachdem es im Februar zu einem versuchten Sexualdelikt in Quickborn gekommen ist, sucht die Kriminalpolizei heute nach einer ganz bestimmten Zeugin.
Wie erst jetzt bekannt wurde, hat sich die Tat an einem Sonntagabend im Februar ereignet. Der genaue Tag steht zum derzeitigen Ermittlungsstand nicht genau fest.
Rostock.Nachdem am gestrigen Sonntag in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt mehrere Fahrzeuge in Brand gesetzt wurden bittet die Polizei jetzt um Mithilfe.
Ins Visier der Ermittler ist ein noch unbekannter Mann geraten, nach dem jetzt mit Fotos einer Überwachungskamera gefahndet wird.
Am Sonntag, 13. Oktober 2019, verunfallte ein Fahrradfahrer auf der Satteleggstrasse in Willerzelle.
Er war um 10.45 Uhr talwärts unterwegs, als er aufgrund eines entgegenkommenden Fahrzeugs nach rechts ausweichen musste.
Korbach. Dass niemand zu Schaden kam, ist einem 79-Jährigen aus Korbach zu verdanken. Der Korbacher bemerkte das Fehlen eines Kanaldeckels in der Straße "Eidinghäuser Weg", Ecke Jakobspfad und entdeckte das Teil kurz darauf auf den Gleisen der angrenzenden Bahnstrecke.
Der Rentner rief sofort die Polizei.
Tornesch. Vermisst wird der 51-jährige Arndt B. aus Tornesch. Herr B. wurde am 10.10.19, gegen 9 Uhr, letztmalig an seiner Wohnanschrift gesehen.
Eine Ortung ergab, dass sein Handy in den Abendstunden des 11.10.19 im Bereich Bark / Todesfelde eingeloggt war.
Hürth. Am Sonntagabend (13. Oktober) hat ein Unbekannter einen 25-Jährigen auf dem Grillplatz an der Sudetenstraße 91 in Hürth-Hermühlheim niedergeschossen und schwer verletzt.
Der Tatort liegt unmittelbar neben dem Schwimmbad (De Bütt) und dem Bowlingcenter (10Pin Entertainment Center).
Während eines Einsatzes wurde ein am Strassenrand abgestelltes Patrouillenfahrzeug der Luzerner Polizei von einem unbekannten Wagen touchiert und beschädigt.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen des Unfalls.
Am Samstagmittag ereignete sich am Hirschengraben in Luzern ein Stoppunfall. Beteiligt waren ein heller Personenwagen und ein vbl-Bus. Aufgrund des Bremsmanövers kamen im Bus mehrere Passagiere zu Fall.
Sechs Personen wurden leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Lübeck. Am Samstagmorgen (12.10.) wurde gegen 8:30 Uhr von einem Autofahrer eine 20-jährige Lübeckerin gefesselt und geknebelt in der Feldmark kurz vor der Autobahnzufahrt Mönkhagen/Autobahn 20 gefunden.
Die Lübecker Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.