In der Nacht von Freitag auf Samstag (30.07.2022), kurz vor 00:45 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand eines Wohnwagens an der Mürtschenstrasse erhalten.
Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Die Brandursache wird abgeklärt.
In Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen und dem Feuerwehrinspektorat hat der Kanton Luzern entschieden, die erhebliche Waldbrandgefahr (Stufe 3) beizubehalten.
Weiterhin sind Feuer nur in festeingerichteten Feuerstellen erlaubt. Es wird jedoch dringend empfohlen, vorsichtig mit Feuer im Wald und in Waldesnähe umzugehen.
Ab morgen Mittwoch, 27. Juli 2022 gilt im Kanton St.Gallen ein Verbot von Feuer und Feuerwerk im Wald und in Waldesnähe (200 Meter).
Die Gewitter in den vergangenen Tagen haben zu keiner Entspannung der Trockenheit im St.Galler Wald geführt. Das Sicherheits- und Justizdepartement verfügt deshalb per Allgemeinverfügung bis auf Weiteres ein Feuer- und Feuerwerksverbot in Waldesnähe.
Aus noch ungeklärten Gründen brach am Montagnachmittag auf dem Dach eines unbewohnten Neubaus in Arbon ein Brand aus.
Ein Arbeiter wurde leicht verletzt.
Weil eine Hausbewohnerin in Bergdietikon (AG) Unkraut abbrennen wollte, geriet eine Hecke in Brand.
Betroffen war eine Liegenschaft am Enzianweg in Bergdietikon. Ein Nachbar bemerkte den Brand am Montag, 25. Juli 2022, kurz nach 19.30 Uhr und alarmierte die Feuerwehr. Diese fand mehrere, zu einer Hecke verwachsene Tannen in Vollbrand vor.
Am Mittwoch, 20. Juli 2022, gegen 09.15 Uhr, wurde der Einsatz- und Fernmeldezentrale der Kantonspolizei Jura ein Brand auf einem Feld in Bassecourt gemeldet.
Das Feuer war beim Einsatz eines Motormähers durch einen Landwirt ausgebrochen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 09:00 Uhr ein Unfall auf einer Baustelle in der Via alla Motta in Cugnasco.
Nach einer ersten Rekonstruktion führte ein 51-jähriger italienischer Arbeiter aus der Provinz Varese Abdichtungsarbeiten auf einer Terrasse mit einer von einer Gasflasche gespeisten Flamme durch, als es aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, zu einer Explosion kam und die Flammen ihn trafen.
Am Montagabend brannte in Affeltrangen eine Strohballenpresse und ein Feld.
Es wurde niemand verletzt.
Kurz vor 18.45 Uhr war ein 27-jähriger Mann mit einem Traktor und Anhänger auf einem Feld an der Lommiserstrasse mit Pressen von Rundballen beschäftigt. Aus noch unbekannten Gründen geriet die Strohballenpresse in Brand, worauf das Feuer...
Am Dienstagnachmittag, 19. Juli 2022, ist nach 15 Uhr in einem Stall am Färlibach in Siebnen ein Brand ausgebrochen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude bereits in Vollbrand.
Wegen nicht vollständig ausgekühlter Asche kam es am Dienstagmorgen in Amriswil bei einem Einfamilienhauses zu einem Brand.
Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Am Montag, den 18. Juli 2022, gegen 14:00 Uhr, wurden Polizei und Feuerwehr wegen eines Brandes auf dem Kompostierplatz des Dorfes Vendlincourt angefordert.
Die SIS Vendline mit 4 Fahrzeugen und rund 20 Mann, unterstützt von der SIS Mont Terri mit 2 Fahrzeugen und 8 Mann, konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen.
Am Samstagmorgen, 16. Juli 2022, ist in Herisau in einem Wohn- und Geschäftshaus ein Brand ausgebrochen. Die Bewohner konnten das Haus verlassen und blieben unverletzt.
Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Donnerstag, den 14. Juli um 17.30 Uhr meldete ein Zeuge der Neuenburger Notfallzentrale (CNU) über die Notrufnummer 118, dass sich im Wald von Chaumont, am Ort "Châble-aux-Raves", ein Feuer ausbreite.
Es wurden umfangreiche Löschmittel eingesetzt, um den Waldbrand einzudämmen und unter Kontrolle zu bringen.
Am Freitag, den 15. Juli um 1227 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS 1 des Montagnes in La Chaux-de-Fonds an der Rue Léopold-Robert 74 zu einem Dachbrand aus, der durch Renovierungsarbeiten ausgelöst wurde.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Am Ende des Tages, wurden die Feuerwehr und die Polizei wegen eines Brandes in einem Lager für recycelten Abfall in Posieux alarmiert.
Es wurde niemand verletzt. Die Ursache des Brandes ist nicht bekannt, eine Untersuchung ist im Gange.
Am Montag, den 4. Juli 2022, wurde am späten Nachmittag in der Stiftung Pino's in Courtemaîche eine Rauchentwicklung festgestellt, die von der Pelettheizung ausging.
Die Feuerwehrleute der SIS Basse-Allaine und der Stützpunktfeuerwehr Porrentruy waren schnell vor Ort und konnten feststellen, dass die Rauchentwicklung auf ein technisches Problem zurückzuführen war.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es vorgestern in Gorduno kurz vor 23:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall.
Ein Auto war auf der Kantonsstrasse in Richtung Gnosca unterwegs.
Am Donnerstag, den 30. Juni 2022 um 17:15 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS 2 von Couvet nach St-Sulpice zu den Räumlichkeiten des Vieux-Vapeur aus, wo ein Holzstapel in Brand geraten war.
Vor Ort hatten die Feuerwehrleute den Brand schnell unter Kontrolle.
Ein Auto geriet am Samstag in Arbon während der Fahrt in Brand. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt einige tausend Franken.
Eine 32-jährige Autofahrerin war kurz nach 14.30 Uhr auf der Landquartstrasse unterwegs.
Beim Brand in einer Gewerbe- und Wohnliegenschaft ist in der Nacht auf Sonntag (19.06.2022) in Wetzikon erheblicher Sachschaden entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Am Samstag (18.06.2022), kurz nach 18:30 Uhr, ist bei einem Campingplatz an der Auenstrasse ein Gartenhaus in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Samstag (18.06.2022), um 14:10 Uhr, ist an der Schmitterstrasse ein Grüncontainer in Brand geraten.
Durch das schnelle Eingreifen von Passanten sowie einer Polizeipatrouille konnte das Feuer schnell gelöscht werden.
Am Donnerstag, den 16. Juni 2022, um 19:30 wurde die Neuenburger Notrufzentrale darüber informiert, dass in der Abfallverwertungsanlage Vadec SA, Standort Colombier, ein Brand ausgebrochen war.
Vor Ort stellten die Gendarmeriepatrouillen fest, dass in der Halle Nord (Bereich, in dem sperrige Gegenstände geschreddert werden) ein Brand mit starker Rauchentwicklung im Gange war.
Am Sonntag, den 12. Juni 2022 um 17:55 Uhr rückte die Feuerwehr des SPS Neuchâtel zu einem Küchenbrand im Hotel-Restaurant du Vignoble, Rue du Châtelard 3 in Peseux aus.
Die Feuerwehrleute waren schnell vor Ort und führten die üblichen Kontrollen durch, da der Brand, der auf dem Industrieherd ausgebrochen war, von den Angestellten bereits unter Kontrolle gebracht worden war.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, hat es heute gegen 15.30 Uhr in Pregassona in der Via Giuseppe Maggi in einem sechsstöckigen Gebäude gebrannt.
Aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, brachen die Flammen in einer Wohnung im dritten Stock des Gebäudes aus.
Am Sonntagmorgen sind eine Lagerhalle und zwei Silos in Schwadernau in Vollbrand geraten. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte der Feuerwehren konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Es wurde niemand verletzt. Die Brandursache wird untersucht.
Erfurt... dies musste Freitagabend ein 34-jähriger Erfurter schmerzvoll feststellen, nachdem er gegen 18:00 Uhr seinen hochmotorisierten Boliden zwischen den Ortslagen Schellroda und Egstedt driften ließ.
Hierbei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und touchierte ein Verkehrsschild.
Bei einem Unfall mit einem Strommast auf der Autobahn A1 bei Wängi geriet heute kurz vor 06:30 Uhr ein Auto in Vollbrand.
Das Auto kam auf der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen, Höhe Wängi, von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug kollidierte daraufhin mit einem Strommast und fing sofort Feuer. Die Feuerwehr Münchwilen war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen.
Am Sonntag (05.06.2022), in der Zeit zwischen 12 Uhr und 18:20 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft eine Plakatwand in der katholischen Kirche an der Kaplaneistrasse angezündet.
Das Feuer erlosch selbstständig. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren hundert Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag, 05.06.2022, gegen 16.00 Uhr, wurde der Kantonspolizei Uri ein Feuer oberhalb dem Südportal des Flüelertunnels gemeldet.
Die Feuerwehr Flüelen konnte das Feuer auf einer ca. 2m2 grossen Fläche rasch lokalisieren und sofort löschen.
Am Sonntag, 05.06.2022, gegen 17.00 Uhr, wurde der Kantonspolizei Uri ein brennender Baum im Gruonwald in Gurtnellen gemeldet. Die Feuerwehr konnte die Brandstelle rasch in unwegsamem Gelände lokalisieren. Da der Brandherd weder mit Fahrzeugen noch zu Fuss umgehend erreicht werden konnte, wurde für die Löscharbeiten ein Helikopter aufgeboten. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Eindunkeln an.
Durch die Feuerwehr Silenen wurde eine Brandwache eingerichtet, welche den Schadenplatz in den Nachtstunden überwachte.
Sonntagnacht (5. Juni 2022) wurde eine Alphütte bei einem Brand in den Höhenlagen von Corbières vollständig zerstört.
Gegen 22.50 Uhr wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei Freiburg durch mehrere Dutzend Anrufe über einen Brand auf den Höhen von Corbières in Kenntnis gesetzt. Die Feuerwehr und die Polizeipatrouillen wurden sofort alarmiert und begaben sich an den Ort des Geschehens.
Aus noch unbekannten Gründen brannte am Pfingstmontag in Kradolf ein Einfamilienhaus. Drei Personen wurden verletzt, davon eine schwer.
Der 36-Jährige musste ins Spital gebracht werden.
Am Samstag, 4. Juni 2022, kurz vor 16.30 Uhr, kam es bei einem Holzhaus auf dem Robinson-Spielplatz an der Hardackerstrasse in Muttenz BL zu einem Brandausbruch.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Samstagabend, 4. Juni 2022, kurz vor 21 Uhr, ist in Morschach ein Auto während der Fahrt in Brand geraten. Der Lenker fuhr mit dem Fahrzeug auf der Morschacherstrasse in Richtung Morschach als er plötzlich aus dem Motorraum Rauch wahrnahm.
Er hielt an und öffnete die Motorhaube. Dabei kam ihm eine Stichflamme entgegen.
Aus unbekannten Gründen brannten in der Nacht zum Sonntag im Gemeindehafen in Romanshorn zwei Motorboote.
Zwei Personen wurden leicht verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Heute Nachmittag kam es in einer WC-Anlage im Schulhaus Pestalozzi in Stans zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Schüler und Lehrpersonen blieben unverletzt.
Die Brandursache ist noch unbekannt.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.