Am Dienstag (12.03.2024), um 14:10 Uhr, ist es auf der Umfahrungsstrasse H16 zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Eine 43-jährige Frau kam dabei ums Leben.
Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben die Brandursachenabklärung zum Brandfall vom 5. März 2024 in Hauenstein abgeschlossen.
Die Brandursache dürfte auf ein menschliches Fehlverhalten zurückzuführen sein.
In der Nacht auf Dienstag brannte es in einer Attikawohnung an der Industriestrasse in Langendorf.
Der Bewohner zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu und musste mit einem Helikopter in ein Spital geflogen werden. Abklärungen zur Brandursache wurden umgehend eingeleitet.
Am Montag (11.03.2024), kurz vor 19 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung über eine Gewässerverschmutzung im Chrobel- und Hofenbach erhalten.
Gemäss aktuellen Erkenntnissen gelangten mehreren tausend Liter Jauche aus einem Jauchesilo eines Landwirtschaftsbetriebes in die Bäche. Es kam zu geringem Fischsterben.
In der Nacht auf Montag ist ein Einfamilienhaus in Lengnau in Vollbrand geraten. Das Gebäude wurde komplett zerstört.
Verletzt wurde niemand. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Montagmorgen ist ein Auto in Schwarzenberg rechts von der Strasse geraten und frontal gegen einen Baum geprallt.
Der eingeklemmte Autofahrer wurde durch die Feuerwehr befreit und durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Am Montagmorgen (11.03.2024), kurz nach 5:15 Uhr, ist es an der Brauerstrasse zu einem Brand von einem Schrebergartenhaus gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es entstand Sachschaden von rund 25'000 Franken. Die Brandursache ist unklar.
Am Sonntagabend ist ein Mann in Walkringen mit seinem Elektromobil verunfallt und schwer verletzt worden.
Er wurde mit einem Helikopter der Rega ins Spital gebracht, wo er später am Abend seinen schweren Verletzungen erlag. Der Unfall wird untersucht.
Am Sonntagabend, 10. März 2024, musste die Feuerwehr Tuggen wegen eines Fahrzeugbrandes ausrücken.
Ein 35-jähriger Autolenker bemerkte während der Fahrt einen Plastikgeruch.
Während dem Föhnsturm vom Samstag auf Sonntag (9./10. März 2024) wurde ein Anhänger vom Vorplatz eines Gewerbebetriebes an der Gontenstrasse weggeblasen und fiel rund 3 Meter tief in die angrenzende Wiese.
Beim Anhänger handelt es sich um eine mobile Oelheizung, weshalb rund 50 Liter Heizöl ausflossen.
Am Sonntagabend (10.03.2024) bemerkte das Wirtepaar eines Hotels in Schwende Rauch und konnte ein kleines Feuer im Bereich eines Klimagerätes mit einem Feuerlöscher erfolgreich bekämpfen.
Trotzdem breitete sich im Hotel Rauch aus und die alarmierten Feuerwehren Schwende und Rüte konnten das ganze Gebäude mittels Ventilatoren lüften und die Brandstelle sichern.
Am Samstag (09.03.2024), kurz vor 12:00 Uhr, hat ein 15-Jähriger auf der Ernetschwilerstrasse einen Selbstunfall verursacht.
Dabei entstand erheblicher Sachschaden.
Zwei Brände haben in Winterthur in der Nacht von Samstag auf Sonntag (9./10.3.2024) hohen Sachschaden gefordert.
Zwei Frauen sind hospitalisiert worden.
Am Sonntag (10.03.2024), um 00:30 Uhr, ist es am Sonnenberg zum Brand eines Mehrfamilienhauses gekommen. Dabei brannte der Dachstock komplett aus.
Personen wurden keine verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert tausend Franken.
Am Sonntag (10.03.2024), 01:35 Uhr, ist es an der Gerenstrasse zum Brand eines Sichtschutzes und eines Lieferwagens gekommen.
Dabei entstand Sachschaden von rund 100'000 Franken.
Am Samstag (09.03.2024), um 17:30 Uhr, ist es an der Escherstrasse zu einem Brand auf einem Balkon gekommen.
Dabei entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
Gestern Abend rückte die Berufsfeuerwehr Bern ins Lorraine-Quartier aus. Bereits beim Eintreffen drangen Flammen aus dem Fenster. Die Einsatzkräfte löschten den Brand rasch mit einer Druckleitung durchs Treppenhaus und konnten ein Ausbreiten des Feuers verhindern.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstagmorgen ist in Lanzenhäusern ein Auto bei einem Selbstunfall mit einer Bahnschranke kollidiert und anschliessend in Vollbrand geraten.
Der Lenker wurde schwer verletzt. Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Am Samstag (09.03.2024), um 05:20 Uhr, ist es auf der Autobahn A23 zum Brand eines Autos gekommen.
Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Freitag, 8. März 2024, kurz nach 17.30 Uhr, geriet ein parkierter Personenwagen in einer Einstellhalle am Bergmattenweg in Pfeffingen in Brand.
Personen wurden keine verletzt. Zwei Fahrzeuge erlitten Totalschaden.
Am späten Donnerstagabend ist in Burgistein ein Auto von der Strasse abgekommen und in der Folge zirka 60 Meter eine Waldböschung hinuntergestürzt.
Das Auto kam in einem Bach zum Stillstand. Der Lenker und der Beifahrer wurden verletzt. Der Unfall wird untersucht.
Ein Autofahrer hat die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist in einen stehenden Lieferwagen geprallt. Dieser wiederum wurde in eine grosse Fensterfront geschoben.
Drei Personen mussten zur Kontrolle ins Spital eingeliefert werden.
Am Donnerstagnachmittag ist es in Rüti b. Riggisberg zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Auto kam von der Strasse ab und kollidierte mit einem Baum.
Beim Unfall wurde ein Lenker schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega in ein Spital geflogen. Die Gurnigelbad-Strasse war für mehrere Stunden gesperrt.
Am Donnerstag (07.03.2024), kurz vor 15:30 Uhr, ist es auf der Heidenerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Mofa und einem Auto gekommen.
Der 14-jährige Mofafahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Ein Traktorfahrer hat die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist auf der Gegenfahrbahn in ein Auto geprallt.
Verletzt wurde niemand. Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen im Feier-abendverkehr.
Am Mittwochabend kam es auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Bern auf der Höhe Birrhard zu einer Auffahrkollision. In der Folge geriet der auffahrende PW in Brand. Verletzt wurde dabei niemand.
Am Mittwoch, 06. März 2024 herrschte kurz vor 18.30 Uhr auf der A1 stockender Kolonnenverkehr. Ein 23-jähriger Lenker befuhr die Autobahn in Fahrtrichtung Bern und konnte auf Höhe Birrhard nicht mehr rechtzeitig bremsen. Folglich kollidierte der VW-Lenker mit einem vorausfahrenden Audi.
Am Mittwoch ist es auf einer Kreuzung in Trin zu einer Kollision zweier Personenwagen gekommen. Ein Autolenker wurde leicht verletzt.
Wenige Stunden später brannte in der Nähe ein Auto aus.
In einer Wohnung eines Doppeleinfamilienhauses in Hauenstein hat es am Dienstagabend, 5. März 2024, gebrannt.
Ein Bewohner ist dabei gestorben. Abklärungen zur Brand- und Todesursache sind umgehend eingeleitet worden.
90 Atemschutzträger der Feuerwehr Pizol wurden am vergangenen Wochenende unter realitätsnahen Bedingungen beübt.
Als Übungsobjekte standen das Restaurant Frohe Aussicht in Mels und der alte Konsum Konkordia in Heiligkreuz zur Verfügung.
Am Dienstag, 05.03.2024, gegen 07:20 Uhr, wurde im Home la Promenade in Delsberg ein automatischer Alarm ausgelöst, der auf eine Rauchentwicklung zurückzuführen war.
Das CRISD war mit 10 Mann und 3 Fahrzeugen vor Ort.
Am Montagabend, 4. März 2024, musste die Feuerwehr Wangen um 23.10 Uhr wegen einer starken Rauchentwicklung in einem Einfamilienhaus in der Schafmatt in Wangen ausrücken.
Die Einsatzkräfte konnten den Brandherd rasch lokalisieren und eindämmen.
Am Sonntag gingen auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei zwei Notrufe ein, die ein Feuerwehraufgebot auslösten. In einem Fall war der Einsatz beim Eintreffen vor Ort bereits wieder beendet, an der zweiten Örtlichkeit musste ein Glimmbrand gelöscht werden.
Eine starke Rauchentwicklung löste in der Nacht auf Dienstag einen weiteren Feuerwehreinsatz aus.
Am Sonntagnachmittag (03.03.2024) geriet auf einem Firmenareal im Westen der Stadt St.Gallen ein E-Scooter Akku in Brand. Die Personen, welche sich im Gebäude befanden, versammelten sich selbständig vor dem Areal.
Es wurden keine Personen verletzt, jedoch entstand Sachschaden.
Bei zwei Bränden in Uster und Dübendorf ist am vergangenen Wochenende (2./3.3.2024) ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Am Samstagabend kurz nach 18.15 Uhr wurde der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich ein Wohnungsbrand in einem Industriegebäude in Dübendorf gemeldet.
Auf der Autobahn A4 hat ein Fahrzeuglenker die Kontrolle über sein Auto verloren und ist von der Strasse abgekommen. Das Fahrzeug überschlug sich und kam im angrenzen- den Wiesland stark beschädigt zum Stillstand.
Der Lenker musste durch die Feuerwehr geborgen und mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Ein 21-jähriger Mann fuhr am Sonntagabend (3. März 2024, kurz nach 18:00 Uhr) auf der Kantonsstrasse in Richtung Hellbühl. Auf dieser Strecke kam er mit dem Auto im Gebiet Grämse von der Strasse ab und fuhr damit durch eine Hecke auf eine Wiese.
Ein Atemlufttest ergab beim Lenker einen Wert von 0.55 mg/l.
Am Montag (04.03.2024), kurz vor 5:30 Uhr, ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Kapplerstrasse zu einem Brand gekommen.
Die zuständigen Feuerwehren konnten den Brand rasch löschen. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Ein Kleinbus mit sechs Insassen ist am Samstagmittag auf der Autobahn A1 bei Frauenkappelen in einer Linkskurve mit der Leitplanke und dem Wildzaun am rechten Fahrbahnrand kollidiert.
Zwei Mitfahrer verstarben noch auf der Unfallstelle. Zwei weitere Mitfahrer wurden verletzt ins Spital gebracht. Die Autobahn war für mehrere Stunden gesperrt.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.