Telefonbetrüger, die sich als falsche Polizisten ausgeben, treiben weiterhin erfolgreich ihr Unwesen. Allein in diesem Monat erbeuteten die Kriminellen im Aargau über eine halbe Million Franken.
Die Kantonspolizei warnt abermals vor dieser Masche.
Maskiert und mit einer Pistole bewaffnet überfiel ein Unbekannter am Mittwochabend die ALDI-Filiale in Wohlen. Der Täter flüchtete ohne Beute und blieb trotz Fahndung verschwunden.
Die Polizei sucht Zeugen.
In Rupperswil wurde am Mittwochmorgen eine 47-jährige Frau Opfer eines Tötungsdelikts.
Noch am Tatort nahm die Polizei ihren Ehemann unter dringendem Tatverdacht fest.
Immer öfter kopieren Betrüger Instagram-Accounts von öffentlichen Institutionen, Veranstaltungen oder Privatpersonen.
Das Ziel der Betrüger ist hierbei, die Follower des echten Accounts anzuschreiben und daraus Profit zu machen.
Die Kilometerkosten steigen 2023 um vier Rappen gegenüber dem Vorjahr und liegen neu auf 75 Rappen pro gefahrenen Kilometer. Dies zeigt die jährliche Kilometerkostenberechnung des TCS. Die Lage bleibt aufgrund der unsicheren weltweiten Wirtschaftslage unstabil.
Autofahren ist in den letzten Monaten spürbar teurer geworden. Die Gründe dafür sind Lieferkettenprobleme, Halbleitermangel und höhere Rohstoffpreise, welche die Autohersteller zu teils massiven Preiserhöhungen veranlassten. Dazu sind neue Mindeststandards bei Assistenzsystemen und strengere Emissionsvorschriften für Verbrennungsmotoren gekommen. Auch der Krieg in der Ukraine und die harten Lockdowns in China haben die Verfügbarkeit von Bauteilen für die Hersteller erschwert.
Am Dienstagabend verlor ein Volvo Lenker die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte auf der Autobahn mit der Mitteleitplanke.
Der Lenker blieb unverletzt, war jedoch stark alkoholisiert.
Fast alle erkennen, dass eine Leuchtweste beim Velo- oder E-Bike-Fahren in der Dämmerung oder Dunkelheit hilft, Kollisionen zu vermeiden. Trotzdem tragen nur 5 % eine, stellt die BFU fest.
Bei Tageslicht sind es sogar nur 3 %, wobei auch die Wirkung am Tag unterschätzt wird. Der Hauptgrund für das spärliche Tragen: Viele haben noch nie über das Benützen einer Leuchtweste nachgedacht. Die BFU lanciert nun eine neue Kampagne.
Letzte Woche griff die Polizei in Stein eine Frau auf, die angab, zur Prostitution gezwungen von ihren Peinigern geflüchtet zu sein. Sie befindet sich inzwischen in sicherer Obhut.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montagmorgen erfasste ein Lastwagen einen Fussgänger und schleuderte ihn gegen ein Auto. Der 17- Jährige wurde verletzt ins Spital gebracht.
Der Unfall ereignete sich am Montag, 13. Februar 2023, gegen 7.30 Uhr auf der Egliswilerstrasse in Seengen.
Auf einem Parkplatz verlor ein Senior die Kontrolle über seinen Wagen, der anschliessend gegen zwei parkierte Autos und eine Treppe prallte.
Es blieb bei Sachschaden.
Anlässlich von Verkehrskontrollen wurden am Samstag zwei Automobilisten mit sogenannten "Gucklöcher" angehalten.
Die Kantonspolizei mahnt, wer so fährt, gefährdet sich und andere im Strassenverkehr und macht sich zudem strafbar.
Am gestrigen Samstag konnten im Kanton Aargau fünf Schnellfahrer angehalten werden.
Zwei Fahrzeuglenker mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Samstagnachmittag kam es in Oberhof nach einem Überholmanöver zu einer Frontalkollision. Es wurde niemand verletzt.
An den Fahrzeugen entstand beträchtlicher Sachschaden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagnachmittag (10.2.2023) in Schlieren einen Autofahrer beim Missachten eines roten Lichtsignals beobachtet.
Der Unbekannte hat sich danach durch eine waghalsige Flucht der Kontrolle entzogen.
Am Samstagmorgen kollidierte auf der Anglikerstrasse in Wohlen ein grauer Opel mit zwei Inselschutzpfosten. Anschliessend entfernte sich die lenkende Person mit dem Fahrzeug, ohne den Schaden zu melden.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Am Freitagnachmittag kam es auf der Autobahn zu einer Kollision zwischen sechs Fahrzeugen. Dabei wurden mehrere Personen leicht verletzt.
Es kam zu Stau auf der Autobahn sowie den umliegenden Hauptverkehrsachsen.
In der Nacht auf Donnerstag kollidierte ein Jeep mit einer Baustelle. Dabei wurde die Beifahrerin leicht verletzt.
Die Polizei nahm dem Fahrer den Ausweis ab.
Die Kantonspolizei nahm am Dienstag zwei Männer fest, die verdächtigt werden, zugestellte Postsendungen entwendet zu haben.
Weil sie von Haus zu Haus gingen und Postpakete mit sich führten, fielen die beiden Unbekannten am Dienstagmittag,
7. Februar 2023, in Lenzburg einem Augenzeugen auf.
Drei Unbekannte überfielen gestern in Aarau einen Tabakladen, gingen jedoch leer aus. Trotz Fahndung blieben die Täter verschwunden.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Zwei Unbekannte schlichen am Dienstagvormittag in Böttstein um ein Haus herum und betraten dieses auch.
Auf der Fahndung konnte die Polizei einen Verdächtigen festnehmen.
Am Montagnachmittag kollidierten in Würenlingen zwei Fahrzeuge seitlich miteinander. Während der eine Fahrzeuglenker vor Ort blieb, entfernte sich die andere lenkende Person von der Unfallstelle.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Ein Unbekannter entriss am späten Nachmittag einer Fussgängerin die Handtasche. Der Täter konnte trotz Fahndung flüchten. Das Opfer wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Ende Dezember gingen zwei Männer im Zug einen Fahrgast an. Dabei wurde er durch eine Flasche verletzt. Eine Frau, die schlichten wollte, zog sich ebenfalls erhebliche Verletzungen zu.
Weil die genauen Umstände trotz aller Ermittlungen noch unklar sind, sucht die Polizei weitere Augenzeugen.
Am Sonntag, 5. Februar 2023, konnte die Rega mit Unterstützung von zwei Bergrettern drei Alpinisten in der Nähe des Eigers trotz schlechten Wetters retten.
Die anspruchsvolle Rettungsaktion gelang dank des Zusammenspiels zwischen der Rega-Einsatzzentrale, den Bergrettern und den Helikopter-Crews der Basen Wilderswil und Zweisimmen.
Die Betrüger kontaktieren die potentiellen Opfer per WhatsApp-Anruf und geben sich als Mitarbeiter des für die Opfer zuständigen Telefonproviders aus. Den Opfern werden dabei fadenscheinige Gründe für den Anruf vorgegaukelt.
Dabei sollen die Opfer dazu gebracht werden, die Ihnen per SMS zugeschickten Sicherheitscodes an die Betrüger weiterzugeben. Im Anschluss greifen die Betrüger auf den Account der Opfer zu und tätigen Einkäufe per Telefonrechnung.
Wegen eines Sekundenschlafs verursachte ein Automobilist am Sonntagnachmittag in Villmergen einen Verkehrsunfall. Es blieb bei Blechschaden.
Der Unfall ereignete sich am Sonntag, 5. Februar 2023, kurz nach 16 Uhr auf der Bünztalstrasse in Villmergen.
Am Donnerstagabend wurden in Hunzenschwil beim Bahnhof zwei Katzen in einer Kartonschachtel ausgesetzt. Die beiden Tiere konnten von der Polizei geborgen werden.
Auskunftspersonen werden gesucht.
Am vergangenen Montag führte die Polizei Oberes Fricktal in Frick und Ueken jeweils mobile Geschwindkeitskontrollen durch. Bei der Messung in Frick fuhren 16 Fahrzeuglenker zu schnell, in Ueken waren es 21. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 66 km/h.
An beiden Messstellen gilt eine signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.
Am Freitagmorgen prallte in Mägenwil ein Auto gegen eine Fussgängerin. Diese wurde verletzt.
Da der Unfallhergang unklar ist, sucht die Kantonspolizei Augenzeugen.
Auf dem Weg nach Hause stürzte eine Kindergärtnerin und kollidierte mit einem vorbeifahrenden Auto. Die Lenkerin des weissen Autos hielt kurz und setzte danach die Fahrt fort, ohne sich um den Zustand des Mädchens zu erkundigen.
Das Mädchen wurde bei der Kollision leicht verletzt.
Bei einem Spurwechsel auf der Autobahn kam es zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen. Verletzt wurde dabei niemand. Es entstand Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen.
Zudem kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega half im vergangenen Jahr so vielen Patientinnen und Patienten wie noch nie zuvor in ihrer 70-jährigen Geschichte: Mehr als 14'000 Menschen in Not durften auf die professionelle medizinische Hilfe aus der Luft im In- und Ausland zählen.
Dabei waren sowohl die 20 Rega-Helikopter als auch die drei Ambulanzjets der Rega so häufig in der Luft wie noch nie.
Aktuell häufen sich wieder Meldungen von Anrufen durch falsche Polizisten. Leider waren die Betrüger auch wieder erfolgreich.
Seit anfangs Woche meldeten über dreissig Personen der Polizei, dass sie durch angebliche Polizisten angerufen worden seien.
Auf dem A1-Zubringer bei Suhr fuhr am Montagnachmittag ein Auto heftig auf einen stehenden Pannenwagen auf.
Für dessen Insassen kam jede Hilfe zu spät. Die Kantonspolizei Aargau sucht Augenzeugen.
Am frühen Morgen gerieten in Rudolfstetten zwei parkierte Autos in Brand. Eines davon wurde zerstört, das zweite stark beschädigt.
Die Kantonspolizei geht von Brandstiftung aus und sucht Augenzeugen.
Ab dem 1. Februar darf auf Schweizer Autobahnen und Autostrassen nur noch mit der Autobahnvignette 2023 gefahren werden. Lenkerinnen und Lenker auf der Autobahn, die ohne sichtbar angebrachte Vignette unterwegs sind, müssen mit einer Busse von 200 Franken rechnen.
Die Übergangsfrist fürs Anbringen der Autobahnvignette 2023 an der Windschutzscheibe läuft morgen ab. Die Vignette 2022 ist noch bis einschliesslich Dienstag, 31. Januar 2023, gültig. Der neue Aufkleber 2023 ist ab Mittwoch, 1. Februar 2023, für alle, die auf Autobahnen und Autostrassen unterwegs sind, obligatorisch.
Am Mittwoch, 1. Februar 2023, findet von 13.30 bis 14.00 Uhr in der ganzen Schweiz die jährliche Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen.
Bei der Sirenenkontrolle vom 1. Februar wird die Funktionstüchtigkeit der stationären und mobilen Sirenen getestet. Ausgelöst wird das Zeichen "Allgemeiner Alarm": Ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer.
Am Samstag verunfallte ein Automobilist auf der mit Eis und Schnee bedeckten Strasse zwischen Dürrenäsch und Unterkulm.
Der Lenker wurde dabei leicht verletzt.
Eine unbekannte Person trat in Villmergen unvermittelt an ein parkiertes Auto heran, riss die hintere Türe auf und forderte von den Insassen Geld. Ohne Deliktsgut konnte die unbekannte Person flüchten.
Auskunftspersonen werden gesucht.
Mutmasslich alkoholisiert verlor ein Automobilist am Mittwochnachmittag die Herrschaft über den Wagen. Dieser kam von der Strasse ab und prallte gegen einen Stützpfeiler.
Am Auto entstand Totalschaden.
Auf der A1 wendete ein Autofahrer vor einer Polizeikontrolle und fuhr als Falschfahrer zurück in Richtung Zürich. Dort wendete er abermals und flüchtete vor der Polizei in Richtung Aargau.
Nach einer Kollision in der Kontrollstelle nahm die Kantonspolizei Aargau den 64-Jährigen fest.
Da sich Personen an einem parkierten Fahrzeug zu schaffen machten, wurde die Polizei alarmiert.
Ein mutmasslicher Täter wurde durch den Polizeihund gestoppt und darauf verhaftet.
Die Kantonspolizei Aargau sorgt für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum.
Sichere Strassen, Hilfe bei Unfällen und der Kampf gegen die Kriminalität gehören zu den Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Abteilungen der Polizei Aargau
Die Polizei Aargau gliedert sich in sechs Abteilungen, die einem Kommandanten unterstehen. Die Abteilungen im Überblick:
Kriminalpolizei
Mobile Polizei
Stationierte Polizei
Führung & Einsatz
Polizeitechnik
Kommandobereiche
Die Aufgaben der Kriminalpolizei Aargau
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten wie Kapitalverbrechen oder schweren Raub, nimmt die Kriminalpolizei ihre Arbeit auf. Auch bei Wirtschaftskriminalität, Fälschungen oder bandenmässigen Einbrüchen ist diese Abteilung der Polizei Aargau zuständig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fahnden gezielt nach Personen und arbeiten zudem in der Verbrechensprävention. Einen wesentlichen Anteil an der Ermittlungsarbeit hat die Kriminaltechnik. Bei der Polizei Aargau kümmern sich Spezialisten der Kriminalpolizei um die Analyse der Beweise.
Die Mobile Polizei im Kanton Aargau
Die Mobile Polizei ist Tag und Nacht auf den Strassen des Kantons unterwegs. Kommt es zu einem Unfall, sind die Polizisten schnell vor Ort und leiten ersten Massnahmen ein. Durch die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und den engen Kontakt zu anderen Abteilungen sind die Patrouillen in der Lage, direkt einzugreifen. Geschwindigkeitskontrollen gehören ebenso wie die Aufnahme von Verkehrsunfällen zu den Aufgaben der Mobilen Polizei im Kanton Aargau.
Stützpunkte der Polizei Aargau
Aargauer Bürgerinnen und Bürger wenden sich mit ihren Anliegen an die Stationierte Polizei. Im Kanton gibt es insgesamt neun Stützpunktkreise, die für die Bevölkerung zuständig sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermitteln bei Straftaten und sorgen für Sicherheit im Kanton Aargau. Dabei zeigt die Polizei Aargau Präsenz und dient als Anlaufstelle für Anzeigen.
Die Abteilung Führung & Einsatz
Die Abteilung Führung & Einsatz kümmert sich um die Unterstützung der Polizisten vor Ort. Mit spezieller Technik oder besonderen Dienstleistungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kollegen da. Im Lage- und Analysezentrum werten die zuständigen Polizisten die aktuelle Situation aus und koordinieren und führen Einsätze. In der Notrufzentrale werden die Notrufe aus dem Kanton abgewickelt.
Abteilungsübergreifende Einsätze plant und koordiniert der Dienst Operationen, der auch für die Umsetzung der entsprechenden Richtlinien zuständig ist. Einsatztrainings und die Sondereinheit ARGUS gehören ebenfalls zur Abteilung Führung & Einsatz. Die Kompetenzstelle SIWAS ist für Waffen, Sprengstoff und Ähnliches zuständig.
Polizeitechnik für einen reibungslosen Betrieb
Eine funktionierende Technik ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf bei der Polizei Aargau. Die Abteilung Polizeitechnik ist unter anderem für das digitale Funknetz, die Hausinstallationen und die Informatik zuständig. Die Einsatzfähigkeit der rund 220 Polizeifahrzeuge obliegt ebenfalls dieser Abteilung. Nach Angaben der Polizei Aargau sind die Fahrzeuge jährlich mehr als 4 Millionen Kilometer unterwegs – ein einwandfreier Zustand der Wagen ist daher Pflicht. In der Verantwortung der Abteilung liegt auch die Uniformierung der Polizisten.
Die Kommandobereiche der Polizei Aargau
Die betrieblichen Abläufe der Polizei Aargau obliegen den Kommandobereichen. Das Personalmanagement und die Ausbildung sowie die Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Kommandobereiche. Auch das Controlling und die Finanzen der Polizei Aargau werden aus dieser Abteilung verwaltet. Rechtliche Fragen des Korps werden ebenfalls im Kommandobereich bearbeitet.
Mit der Sondereinheit „ARGUS“ gibt es eine spezielle Abteilung der Polizei Aargau, die für Einsätze mit erhöhten Risiken ausgebildet wurde. Die Spezialisten treten bei gefährlichen Einsätzen in Aktion.
Polizeihunde unterstützen Kolleginnen und Kollegen
Neben den Kolleginnen und Kollegen der Polizei Aargau sind auch Polizeihunde im Dienst. Bei der Mobilen Polizei oder den Stützpunkten und der Kriminalpolizei unterstützen die Vierbeiner die Polizisten bei ihrer Arbeit. Wer einen Polizeihund führen möchte, muss besondere Voraussetzungen erfüllen. Bei der Aargauer Polizei sind insgesamt 30 Hunde für verschiedene Aufgaben im Einsatz. Unter anderem arbeiten die Tiere als Such- und Schutzhunde und helfen beim Aufspüren von Betäubungsmitteln.
Ordnungsdienst für besondere Situationen
Mit dem Ordnungsdienst arbeitet die Polizei Aargau in Situationen zusammen, bei denen mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft zu rechnen ist. Bei Kundgebungen, Fussballspielen oder ähnlichen Grossanlässen kommt der Ordnungsdienst zum Einsatz. Abhängig vom Event übernimmt der Dienst Aufgaben in anderen Kantonen und unterstützt nach Angaben der Polizei Aargau beim World Economics Forum in Davos.
Gewässerpolizei im Kanton Aargau
Die Gewässerpolizei übernimmt bei Unfällen auf Gewässern die Arbeit und unterstützt beispielsweise bei der Suche und Bergung vermisster Personen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrollieren Bootsführer auf den Gewässern des Kantons und überprüfen die Einhaltung der Schifffahrtsvorschriften. Durch die Präsenz auf den Gewässern erhöht die Gewässerpolizei die Sicherheit. Polizisten aus dem Bereich der Mobilen Polizei, die als Schiffsführer ausgebildet sind, übernehmen die Aufgaben der Gewässerpolizei.
Duales Sicherheitssystem des Kantons Aargau
Im Kanton Aargau gibt es ein duales Sicherheitssystem. Demnach besteht eine Aufgabenteilung zwischen der Kantonspolizei und den einzelnen Regionalpolizeien des Kantons. Für die Bevölkerung spielen die Zuständigkeiten keine Rolle, wenn Unterstützung der Polizei Aargau gefragt ist, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Welche Polizeibehörde zuständig ist, entscheiden die Polizisten vor Ort.
Sicherheit im Strassenverkehr
Die Kantonspolizei Aargau steht im Dienste der Bevölkerung und sorgt in allen Bereichen für Sicherheit. Gerade im Verkehr können Fahrzeuglenker und Fahrzeuglenkerinnen einiges zur Unfallvermeidung beitragen. Die Polizei Aargau gibt dazu verschiedene Tipps. Wer sicher und unfallfrei unterwegs sein will, sollte auf jeden Fall auf Rasen verzichten. Jeder, der mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, nimmt in Unfälle in Kauf. Die Polizei weist darauf hin, dass Raser mit Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren rechnen müssen und der Führerausweis im schlimmsten Fall für immer entzogen werden kann. Die Polizisten prüfen daher mit Kontrollen, ob die Lenkerinnen und Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Dazu ist die Polizei Aargau Tag und Nacht mit mobilen Messgeräten auf den Autobahnen und Strassen im Kanton unterwegs.
Polizei Aargau berät zum Einbruchschutz
Im privaten Bereich spielt der Schutz vor Einbruch eine wesentliche Rolle. Die Polizei Aargau rät zur Wachsamkeit. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft bemerkt, sollte aufmerksam sein und nicht wegschauen, sondern die Polizei rufen. Gerade ältere und kranke Nachbarn sind auf besondere Unterstützung angewiesen. Der Türöffner eines Mehrfamilienhauses sollte nicht unbedacht betätigt werden, idealerweise überzeugen die Bewohner sich vorher, wer da geläutet hat.
Auch in Fahrzeuge wird häufig eingebrochen. Die Experten der Polizei Aargau raten daher, keine Wertsachen im Auto zu lassen. Von aussen sollte direkt sichtbar sein, dass sich nichts Wertvolles im Wagen befindet. Das Auto sollte auch in Tiefgaragen oder anderen vermeintlich sicheren Orten stets abgeschlossen werden.
Taschen- und Trickdiebstähle vermeiden
Taschen- oder Trickdiebstähle sind häufige Delikte im Kanton Aargau. Vorsicht ist an Orten wie Bahnhöfen oder auch Autobahnraststätten und Fussgängerzonen geboten. Im Gedränge schlagen Langfinger gern zu. Die Polizei Aargau empfiehlt, Wertsachen direkt am Körper zu tragen und keinesfalls in Rucksäcken oder Aussentaschen zu transportieren. Wer nachts ohne Begleitung in einem Zug unterwegs ist, sollte möglichst nicht schlafen.
Bei einem Trickdiebstahl gehen die Täter raffiniert vor und versuchen, das Opfer abzulenken. Wichtig ist, in ungewohnten Situationen wachsam zu bleiben und misstrauisch zu reagieren. Vor allem die Frage nach Kleingeld wird oftmals genutzt, um dem Opfer Bargeld zu entwenden.
Die Betrugsmaschen Krimineller
Leider sind nicht nur Diebstähle an der Tagesordnung, Betrüger versuchen, Opfer in die Falle zu locken. Eine häufige Masche ist der sogenannte Enkeltrick oder ein falscher Polizist, der am Telefon behauptet, die Wertsachen des Angerufenen seien nicht mehr sicher und ein Kollege der Kriminalpolizei würde gleich vorbeikommen, und die Dinge abholen. In diesen Fällen sollte sofort die Polizei Aargau eingeschaltet werden, um die Täter möglichst schnell dingfest zu machen.
Auch falsche Anrufe, die angeblich von Microsoft kommen, werden immer wieder gemeldet. Der Anrufer behauptet, der Computer des Opfers hätte ein Problem und er müsse aus der Ferne zugreifen. In Folge wird eine Mail mit einem Link zugesendet und eine Schadsoftware auf dem Rechner des Betroffenen installiert. Wichtig ist, nicht auf derartige Anrufe zu reagieren, sondern sofort aufzulegen. Wachsamkeit ist bei der Bestellung in Online-Shops gefragt. Die Seiten lassen sich sehr leicht fälschen und Betroffene, die eine Vorauszahlung geleistet haben, warten vergeblich auf die Ware. Vorsicht ist vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen geboten!
Wichtiger Teil der Polizeiarbeit – die Vermeidung von Gewaltdelikten
Ein wichtiger Aufgabenbereich der Polizei Aargau ist die Aufklärung von Gewalttaten. Die Experten beschreiben zielgerichtete Gewalt als Teil einer Eskalation, in der Regel zeichnet sich eine Krise also schon länger ab. Verschiedene Warnsignale sollten unbedingt ernstgenommen werden und der polizeiliche Gewaltschutz rechtzeitig als Unterstützung angefordert werden. Im Notfall stehen die Polizisten unter der Rufnummer 117 jederzeit zur Verfügung.
Wissenswertes zum Kanton Aargau
Im Kanton Aargau leben etwa 630’000 Einwohner, damit handelt es sich um das viertgrösste Kanton der Schweiz. Insgesamt gliedert sich das Kanton in 11 Bezirke und mehr als 200 Gemeinden. Hauptstadt ist die Stadt Aarau. Wichtige Städte sind unter anderem Baden, Brugg, Wohlen und Rheinfelden.