Am Freitagabend ist es in Frieswil zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Der Lenker und ein Mitfahrer wurden dabei verletzt, drei weitere Insassen wurden vor Ort medizinisch betreut.
Der Unfall wird nun untersucht.
Mitte März wurde auf der Autobahn A1 bei Wileroltigen ein Auto mit 205 km/h gemessen. Der Lenker konnte mittlerweile identifiziert werden. Er wird sich nach den Bestimmungen über Raserdelikte vor der Justiz verantworten müssen.
Die Kantonspolizei Bern hat den Lenker eines Autos identifiziert, welches am Mittwoch, 18. März 2020, bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Autobahn A1 bei Wileroltigen mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden war.
Solange die COVID-19-Massnahmen gelten, dürfen Gastgewerbebetriebe ihre Aussenbewirtungsflächen ohne Baubewilligung vorübergehend vergrössern.
Auf diese Praxis haben sich die Regierungsstatthalterinnen und Regierungsstatthalter verständigt. Es gelten dafür aber klare Regeln.
Die Kantonspolizei Bern hat vergangene Woche in der Stadt Thun gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt.
18 Autolenker werden angezeigt, weil sie durch das aufheulen lassen von Automotoren vermeidbaren Lärm verursachten.
Die Kantonspolizei Bern hat am Mittwochnachmittag gestützt auf eine entsprechende Meldung in einem Wald in Heimberg ein Fleischstück sichergestellt, das mit gefährlichen Gegenständen versetzt war.
Gleichentags waren zwei weitere Meldungen eingegangen, dass Hunde im gleichen Wald mutmasslich Tierköder verzehrt hatten. Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Für den Samstag wird erneut zu einer Demonstration in Bern aufgerufen. Dies trotz weiterhin bestehendem Veranstaltungs- und Demonstrationsverbot.
Zur Durchsetzung der gesundheitspolizeilichen Vorgaben des Bundes wird die Kantonspolizei Bern in Absprache mit der Stadt Bern ihr Aufgebot aufgrund der bisher gemachten Erfahrungen im Vergleich zu den Vorwochen noch einmal vergrössern.
Am 29. April 2020 hat das Bundesgericht die Beschwerde gegen das Polizeigesetz vom 10. Februar 2019 in den für die Polizei wesentlichen Punkten klar abgewiesen.
Der Regierungsrat hat die vom Bundesgericht für verfassungskonform erklärten Bestimmungen nun per 1. Juni 2020 für anwendbar erklärt. Die übrigen Bestimmungen des neuen Polizeigesetzes hatte der Regierungsrat bereits am 1. Januar 2020 in Kraft gesetzt. Eine zusätzliche Anpassung des Gesetzes ist nicht nötig.
Das vom Bund angeordnete Versammlungsverbot gilt nach wie vor, darunter fallen auch Kundgebungen. Der Gemeinderat verurteilt die Missachtung der Vorgaben und fordert, dass auf Kundgebungen verzichtet wird, um Menschenansammlungen zu verhindern.
Die Kantonspolizei Bern hat einen entsprechenden Auftrag erhalten, Kundgebungen weiterhin im Rahmen der Verhältnismässigkeit zu verhindern. Zudem findet nach neun Wochen am kommen- den Samstag wieder der Berner Wochenmarkt in angepasster Form statt. Und auch für Läden und Gastronomiebetriebe wird es der erste Samstag im Geschäftsbetrieb sein.
Am Dienstagabend ist in einem Schopf in Walliswil bei Wangen ein Brand ausgebrochen. Der Brand griff auf ein Wohnhaus über. Es wurden keine Personen verletzt. Die Brandursache wird abgeklärt.
Die Meldung zu einem Brand in einem Schopf bei einer Liegenschaft an der Ringstrasse in Walliswil bei Wangen ging bei der Kantonspolizei Bern am Dienstagabend, 12. Mai 2020, um 23.15 Uhr, ein.
Am Montagabend ist in einem Kellerabteil in einem Mehrfamilienhaus in Biel ein Brand ausgebrochen. Zwei Personen wurden ins Spital gebracht. Die Brandursache wird abgeklärt.
Die Meldung zu einer starken Rauchentwicklung in einer Liegenschaft an der Neuengasse in Biel ging bei der Kantonspolizei Bern am Montag, 11. Mai 2020, kurz nach 23.20 Uhr, ein. Die umgehend ausgerückten Angehörigen der Berufsfeuerwehr Biel konnten den Brand im Keller der Liegenschaft lokalisieren, rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Das Gebäude wurde anschliessend mittels Entlüfter vom Rauch befreit.
Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen im Zusammenhang mit verschiedenen Vorfällen rund um die Europa-League-Spiele von Oktober und November 2019 in Bern abgeschlossen.
14 Personen wurden angezeigt, dies unter anderem wegen der Beteiligung an einem Raufhandel und wegen Widerhandlungen gegen das Waffengesetz.
Auf der Gemeindeverwaltung von Pieterlen ging am Montagmorgen (11.05.2020) schriftlich eine Bombendrohung ein.
Nachdem die Verwaltung die Polizei kontaktiert hatte, sperrte diese während gut 2 Stunden das Dorfzentrum ab.
Am Montagmittag sind im Ligerztunnel zwei Autos frontal kollidiert. Drei beteiligte Personen wurden beim Unfall verletzt und in Spitäler gebracht.
Die Autobahn blieb für mehrere Stunden gesperrt. Der Unfallhergang wird untersucht.
Im Bahnhof Bern ist am Sonntagabend ein Jugendlicher beraubt worden. Im Verlaufe der Nacht konnten in der Stadt Bern zwei Tatverdächtige, ebenfalls Jugendliche, angehalten und festgenommen werden.
Am späten Sonntagabend wurde die Kantonspolizei Bern durch die Transportpolizei über einen Raub in Kenntnis gesetzt, der sich am Sonntag, 10. Mai 2020, um zirka 21.30 Uhr, im Bahnhof Bern ereignet hatte.
Am Sonntagnachmittag ist in Lyssach ein lebloser Mann aus der Emme geborgen worden.
Es handelt sich um einen 65-jährigen Schweizer. Gemäss bisherigem Kenntnisstand ist von einem Unfallgeschehen auszugehen.
Am Freitagabend hat die Kantonspolizei Bern in einem Lokal in Lyss eine gezielte Kontrolle wegen des Verdachts auf illegale Glücksspiele und Wetten durchgeführt.
Gut 40 Personen wurden kontrolliert, zwei Frauen festgenommen. Weitere Ermittlungen laufen.
Am Freitagabend sind in Tüscherz-Alfermée zwei Autos frontal kollidiert. Die beiden Lenker wurden verletzt ins Spital gebracht.
Die Strasse war während mehrerer Stunden gesperrt. Der genaue Unfallhergang wird untersucht.
Um genauere Informationen zu den hydrogeologischen Verhältnissen im ehemaligen Munitionslager Mitholz zu erhalten, führt das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS am Montag, 11. Mai 2020, Markierversuche durch.
Damit können die Grundwasserfliesswege ermittelt und genauere Aussagen über die mögliche Ausbreitung von Schadstoffen gemacht werden.
Die Frau, welche beim Brand in Thörishaus am Samstag schwer verletzt worden war, ist am Mittwochabend im Spital verstorben.
Der Mann welcher tot geborgen wurde, ist formell identifiziert. Die Ermittlungen zum Brand sind im Gang.
Zusammen mit den weiteren Lockerungsschritten ab dem 11. Mai geht auch das Gesundheitswesen im Kanton Bern in eine neue Phase.
Das Kontaktmanagement wurde wieder aufgenommen und es sollen möglichst alle Covid19-Fälle durch Tests entdeckt werden. Besuche in Alters- und Pflegeheimen sind unter Einhaltung der Schutz- und Hygienevorgaben in beschränktem Masse wieder erlaubt. Mit einer Kampagne weisen der Kanton und seine Gesundheitsinstitutionen darauf hin, dass die Arzt- und Therapiepraxen sowie die Spitäler wieder im geregelten Betrieb arbeiten.
Der Gemeinderat hat Eckwerte und Grundsätze beschlossen zur Umsetzung der bundesrätlichen Vorgaben vom 29. April 2020 im Sportbereich. Der Gemeinderat will eine möglichst sportfreundliche Umsetzung, die allen Nutzergruppen zu Gute kommt.
Die Sportanlagen werden ausschliesslich für Sportnutzung freigegeben und nur für Individualnutzende sowie organisierte Kleingruppen bis max. fünf Personen, welche die Schutzvorgaben erfüllen. Die Grundsätze gelten vorbehältlich anderer Bundesratsentscheide vorläufig bis 8. Juni 2020.
Am Donnerstag ist am Lauteraarhorn bei Guttannen eine Lawine niedergegangen und hat einen Bergsteiger verschüttet. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden.
Ein zweiter Bergsteiger blieb unverletzt. Der Unfall wird untersucht.
Mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds haben Forschende sadistische Sexualdelikte an Kindern analysiert und gewisse Muster entdeckt. Genauere Erkenntnisse über diese Verbrechen können dazu beitragen, sie aufzuklären.
Sexualmorde an Kindern finden in den Medien viel Beachtung. Denn solche Ereignisse traumatisieren die Bevölkerung, vor allem wenn der Täter nicht gefunden und verurteilt wird. Für das Justizsystem sind diese Verbrechen zudem komplex, langwierig und teuer.
Am Donnerstagmittag ist es in Lohnstorf zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Traktor mit Anhänger hatte sich überschlagen.
Der Lenker des Anhängerzuges wurde dabei leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Mittwochabend ist eine Frau in der Gerechtigkeitsgasse in Bern, in ihrem Fahrzeug sitzend, ausgeraubt worden. Der unbekannte Täter flüchtete in Richtung Kramgasse.
Es werden Zeugen gesucht.
Die schrittweise Lockerung der Corona-Massnahmen führt auch in Bern zu Anpassungen des öffentlichen Lebens. Ab nächsten Montag öffnen sowohl Läden als auch die Gastronomie ihre Türen unter bestimmten Bedingungen. Auch der Marktbetrieb wird schrittweise normalisiert und Parkanlagen werden wieder geöffnet.
Zudem wird temporär mehr Raum für den Fussverkehr geschaffen. Der Gemeinderat verzichtet zudem auf verschiedene Gebühren bis Ende Mai. Es gelten weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln.
Was tun bei Ärger, Wut und Aggressionen? Die Berner Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt lanciert die kantonale Sensibilisierungskampagne #stressathome.
Mit einfachen und verständlichen Botschaften gibt sie Verhaltenstipps und wichtige Hinweise zur Gewaltprävention.
In der Nacht auf Sonntag wurden in Münsingen durch Unbekannte über ein Dutzend Sprayereien an Liegenschaften und Fahrzeugen angebracht. Es werden Zeugen gesucht.
Am Sonntag, 3. Mai 2020, kurz nach 11.00 Uhr, ist bei der Kantonspolizei Bern die Meldung eingegangen, dass an einem Gebäude an der Sägegasse in Münsingen mittels roter Sprayfarbe Schriftzeichen angebracht worden sind.
Am Sonntagabend ist es in Biel nach einer Schussabgabe zu einem Polizeieinsatz gekommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen war es zuvor bei einem Wohnhaus zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren teilweise bewaffneten Personen gekommen. Bislang hat die Kantonspolizei Bern keine Kenntnis von Verletzten. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Nach den Niederschlägen der letzten Tage haben die zuständigen Regierungsstatthalterinnen und Regierungsstatthalter die Feuerverbote im Wald und in Waldesnähe im Berner Jura, im Oberaargauer Jurasüdfuss sowie im Verwaltungskreis Thun aufgehoben.
Das Amt für Wald des Kantons Bern überwacht die Waldbrandgefahr laufend.
Am Samstagabend ist in Thörishaus ein Wohnwagen in Brand geraten. Ein Mann konnte nur noch tot geborgen werden.
Eine Frau wurde mit schweren Brandverletzungen ins Spital geflogen. Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gang.
Der Präsenzunterricht an der Volksschule startet in den ersten beiden Tagen in Halbklassen. Damit will die Bildungs- und Kulturdirektion gemeinsam mit den Gemeinden des Kantons Bern den Schülerinnen und Schülern, den Eltern, den Schulleitungen sowie den Lehrkräften der Volksschule den Wiedereinstieg nach dem Fernunterricht erleichtern.
Nach dem gestrigen Bundesratsentscheid ist zudem klar, dass der Kanton Bern keine gymnasialen Maturitäts-, Berufsmaturitäts- und Fachmittelschulausweisprüfungen durchführen wird.
Die Regierungsstatthalterinnen und Regierungsstatthalter haben das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe im Kanton Bern weitgehend aufgehoben.
Ein Feuerverbot gilt nur noch im Berner Jura, im Oberaargauer Jurasüdfuss, d.h. in den Gemeinden nördlich der Aare sowie im Verwaltungskreis Thun.
Der Regierungsrat hat an seiner Sitzung vom 29. April erste schrittweise Lockerungen für den Justizvollzug beschlossen.
Dank der zuvor ergriffenen Massnahmen und deren konsequenter Umsetzung konnten Ansteckungen mit dem Coronavirus bei eingewiesenen Personen im Kanton Bern bisher fast gänzlich vermieden werden.
Der Regierungsrat nimmt erfreut Kenntnis vom heutigen Urteil des Bundesgerichts zum Polizeigesetz vom 10. Februar 2019. Das höchste Gericht hat die Beschwerde in den wichtigsten Punkten abgewiesen.
Die vom Grossen Rat beschlossenen und vom Stimmvolk deutlich angenommenen Bestimmungen zur Kostenauflage bei Veranstaltungen mit Gewaltanwendung wurden vom Bundesgericht ausdrücklich als verfassungskonform beurteilt. Auch die polizeiliche Observation ist grundsätzlich verfassungskonform.
Der Regierungsrat hat an seiner heutigen Sitzung diverse Entscheide im Zusammenhang mit dem Coronavirus gefällt: Ab Montag 11. Mai öffnen die meisten Schalter der bernischen Verwaltung wieder.
Zudem hat die Regierung einen Zusatzkredit für sitem-insel gesprochen sowie für die Sitzungen von Stadt- und Gemeindeparlamenten diverse Ausnahmebewilligungen erteilt.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.