Nach einem bemerkenswerten Juni mit unwetterartigen Gewittern, brachte zuletzt auch der Juli gröbere Wetterkapriolen. Grosse Regenmengen und die sehr heikle Hochwassersituation waren zuletzt die prägenden Themen!
Der Juli 2021 ist zwar erst zu 2/3 vorbei, trotzdem kann er in Sachen Wetter bereits mit einigen negativen Superlativen aufwarten! Ruhige und sonnige Tage waren relativ selten, schon in den ersten 11 Tagen zogen immer wieder Regengüsse oder Gewitter durch.
Ab heute bis mindestens Freitag stellt sich im Norden recht sonniges und jeweils am Nachmittag sommerlich warmes sowie trockenes Wetter ein.
Nur im Süden sind ab Mittwoch vereinzelte Sommergewitter möglich.
In der Nacht auf heute ist mit einer Störung im Norden wieder recht viel Regen gefallen, am meisten mit bis über 50 Litern pro Quadratmeter in den Kantonen Solothurn und Bern. Damit hat sich die Hochwasserlage an einigen Seen und Flüssen weiter verschärft.
Heute Donnerstag geht der Dauerregen nun in Schauer- und Gewitterwetter mit längeren trockenen Pausen über. In der Nacht und morgen Freitag gibt es dann weitere Regengüsse und lokale Gewitter, in Summe kommen bis morgen Abend in den kritischen Regionen der Zentralschweiz und des Bernbiets etwa 15 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen. Lokal könnte die Regenmenge infolge Gewittern auch grösser sein. Flächendeckende sehr grosse Niederschlagsmengen sind aber nicht mehr zu erwarten, allerdings reagieren die Seen und die aus ihnen fliessenden grossen Flüsse nur sehr träge auf geringere Niederschlagsmengen, sodass die Lage sicher auch morgen noch angespannt bleibt.
Die Regenfälle und Gewitter der vergangenen Tage haben Seen und Flüsse weiter ansteigen lassen. So haben der Vierwaldstättersee, der Thunersee und der Bielersee die höchste Gefahrenstufe 5 erreicht. Verschiedene Rutschungen haben Verkehrswege unterbrochen. Betroffen war auch der Bahnverkehr. Die Hochwasserlage dürfte sich erst im Laufe der nächsten Woche allmählich etwas entspannen. Die Bundesbehörden verfolgen die Situation laufend und stehen in engem Kontakt mit den kantonalen Behörden.
Die starken Regenfälle der vergangenen Tage haben die Hochwassersituation in verschiedenen Regionen der Schweiz verschärft und zu markanten Pegelanstiegen an Flüssen und Seen geführt. Zwischen Montag- und Dienstagabend sind auf der Alpennordseite verbreitet 40 bis 70 mm, in der Gotthardregion 90 bis 150 mm und im westlichen Tessin zum Teil 150 bis 200 mm Regen gefallen.
Seit Dienstag ist in Teilen der Schweiz viel Regen gefallen. Am meisten Niederschlag konnte dabei in den letzten 72 Stunden in einem Band vom nördlichen Tessin über die Surselva, das Glarnerland, das Toggenburg und die Region St. Gallen bis zum Bodensee registriert werden.
Gebietsweise gab es über 100 Liter Regen pro Quadratmeter, in Faido sogar über 180 Liter. Die Folge waren hochgehende Bäche und Flüsse sowie lokal infolge Erdrutschen und Steinschlag gesperrte Strassen. Die Lage wird sich heute langsam etwas entspannen, auch entlang der Alpen klingt der morgendliche Niederschlag bald ab.
Sowohl in St. Petersburg beim Spiel Schweiz-Spanien wie auch in der Schweiz herrschen heute Abend gute Wetterbedingungen, einem Fussballfest steht somit nichts im Weg.
Wie MeteoNews mitteilt, können wir uns heute Abend in der Schweiz beim ersten Fussball-EM-Viertelfinal zwischen der Schweiz und Spanien in St. Petersburg auf beste Wetterbedingungen freuen. So scheint meistens die Sonne mit höchstens vorüberziehenden Schleierwolken und vor allem über den Bergen harmlosen Quellwolken.
Der gestrige Nachmittag und Abend brachten die erwartet heftigen Gewitter mit teilweise sehr grossem Hagel, Sturmböen, vielen Blitzen und grossen Regenmengen in kurzer Zeit.
Heute Vormittag gibt es vorübergehend eine etwas ruhigere Phase, aber allzu lange darf man sich darüber nicht freuen. In der Romandie brodelt es bereits wieder, im Vorfeld einer Kaltfront hat sich eine neue Gewitterlinie aufgebaut.
Nachdem es in der letzten Woche im Norden wiederholt zu heftigen Gewittern mit teilweise Überflutungen gekommen ist, muss gegen Montagabend und am Montagabend im Norden erneut mit teilweise heftigen Gewittern gerechnet werden.
Dabei sind viele Blitze, starker Regen und lokal Hagel sowie in Gewitternähe auch Sturmböen zu erwarten.
In den vergangenen Tagen wurde der Himmel über der Schweiz wiederholt von Gewittern erhellt. Manchmal handelte es sich hierbei um ordinäre Gewitter, teilweise waren aber auch Starkgewitter dabei, sogenannte Superzellen.
Aber inwiefern unterscheiden sich die beiden Gewitterarten und welche Sorten gibt es noch?
Ab Samstag, 26. Juni 2021, werden die Massnahmen gegen das Coronavirus stark reduziert und vereinfacht. So werden unter anderem die Homeoffice-Pflicht und die Maskenpflicht im Freien aufgehoben.
Ausserdem können in Restaurants wieder beliebig viele Personen zusammensitzen und Grossveranstaltungen mit Zertifikat ohne Beschränkungen von Kapazität und Anzahl Personen stattfinden.
Gegen Abend und am Abend selber muss heute gebietsweise wieder mit heftigen Gewittern gerechnet werden. Neben vielen Blitzen und Starkregen sind lokal auch Hagel und vor allem in der Umgebung von Gewittern Sturmböen zu erwarten.
Morgen Donnerstag gibt es weitere Schauer und Gewitter, das Unwetterpotenzial ist aber geringer. Am Freitag sind dann vor allem noch in den Bergen Gewitter zu erwarten, die aber kaum mehr heftig sind.
Heute um exakt 5 Uhr 32 hat astronomisch bzw. kalendarisch der Sommer begonnen, die Sonne stand exakt über dem nördlichen Wendekreis, von nun an werden die Tage bereits wieder kürzer.
Ziemlich pünktlich auf den Sommeranfang ging die erste heisse Phase gestern mit teils heftigen Gewittern zu Ende. In dieser Woche geht es nun schwülwarm und teils gewittrig weiter, die Hitzemarke von 30 Grad bleibt vorläufig ausser Reichweite.
Am Sonntag zogen heftige Gewitter über die Schweiz, dabei wurden insgesamt über 46'000 Blitzentladungen registriert!
Spitzenreiter ist der Kanton Zürich mit über 11'000 Blitzentladungen. Diese Gewitter wiesen teilweise Niederschlagsintensitäten von über 100 mm/h auf und wurden von Hagel und Sturmböen begleitet.
Naturgefahrenereignisse lassen sich grundsätzlich nicht verhindern. Mit geeigneten Massnahmen können jedoch die Auswirkungen von Naturereignissen auf Mensch, Bauten und Umwelt reduziert werden.
Leisten Sie mit dem richtigen Verhalten vor, während und nach Naturgefahrenereignissen einen Beitrag dazu.
Heute Sonntag kommen im Verlauf des Nachmittags und am Abend teilweise heftige Gewitter mit Sturmböen und lokal Hagel auf.
Damit wird es auch am Abend um 18 Uhr zum Fussballspiel Schweiz - Türkei gebietsweise nass.
Stellen Sie sich vor, Sie kommen nach Hause und haben unerwarteten Besuch: Eine Schlange hat es sich in Ihrem Garten oder gar in der Wohnung gemütlich gemacht. Was tun? Wenn Sie das Tier nicht selbst zurück in die freie Natur bringen möchten, rufen Sie Polizei oder Feuerwehr. Das müssen Sie sogar zwingend tun, wenn es sich um ein exotisches Reptil handelt!
Auch falls Sie zu den Menschen gehören, die keine Angst vor Schlangen haben und diese Tiere sogar faszinierend finden, gehen Sie bitte kein Risiko ein.
Das längste Wochenende des Jahres steht vor der Tür – zumindest was die Tageslänge betrifft. Zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang vergehen nun knapp 16 Stunden. Am Montagmorgen um 05:32 MESZ steht die Sonne schliesslich genau über dem nördlichen Wendekreis.
Auch beim Wetter stehen Veränderungen an.
Heute Abend um 21 Uhr kann das Fussballspiel in Rom zwischen Italien und der Schweiz bei besten äusseren Bedingungen stattfinden.
Aber auch in der Schweiz kann sich das Wetter sehen lassen, so gibt es im nördlichen Flachland lediglich Schleierwolken und sonst nichts als blauen Himmel. Nur im südlichen Wallis und in den südlichen Alpen sind dichtere Wolken und vor allem zu Beginn des Spiels örtlich Regengüsse möglich, das betrifft aber höchstens einen winzigen Bruchteil der Schweizer Bevölkerung.
Der Sommer ist bei uns angekommen und nimmt nun so richtig Fahrt auf – eine erste heisse Wetterphase steht in dieser Woche auf den Programm. Wie lange dauert die an, und wie sieht es mit Gewittern aus?
Wir wagen einen Ausblick.
Das für Mittwoch, den 16. Juni 2021, geplante Treffen zwischen Joe Biden, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, und seinem russischen Amtskollegen, Präsident Wladimir Putin, stellt eine grosse sicherheitspolitische Herausforderung für die Genfer Polizei und ihre Partner dar.
Es wird auch eine neue Gelegenheit sein, ihre Fähigkeiten zu demonstrieren.
Von Freitag, 11. Juni, bis Sonntag, 11. Juli, findet in ganz Europa die Fussball-Europameisterschaft statt.
Wegen der Pandemie um ein Jahr verschoben, wird dieses Sportereignis vor allem nach den Spielen für Szenen des Jubels oder der Enttäuschung im öffentlichen Raum sorgen.
Nach dem kühlsten Frühling seit über 30 Jahren setzt in den kommenden Tagen der Sommer ein erstes Ausrufezeichen. Hochdruckwetter sorgt zunächst auf der Alpensüdseite und im Wallis, in der kommenden Woche möglicherweise auch im Norden für die ersten Hitzetage des Jahres. Ist das nun eher früh oder spät?
Dieser Frage gehen wir im Folgenden auf den Grund.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 11. Juni 2021 eine temporäre Einschränkung der Luftraumnutzung anlässlich des Treffens zwischen den Präsidenten Biden und Putin vom 15. bis 17. Juni 2021 in Genf genehmigt.
Die Luftwaffe wird den Luftpolizeidienst und die Luftraumüberwachung verstärken. Zudem wird die Armee im Rahmen eines Assistenzdienstes die zivilen Behörden bei der Umsetzung der Sicherheitsmassnahmen unterstützen. Es handelt sich dabei um einen subsidiären Einsatz.
Morgen Donnerstag kommt es in der Polarregion zu einer ringförmigen Sonnenfinsternis. Auch in Mitteleuropa wird die Sonne morgen Mittag zu einem kleinen Teil von der Mondscheibe verdunkelt – eine partielle Sonnenfinsternis.
Spielt das Wetter mit?
In der vergangenen Nacht zogen kräftige Gewitter dem Nordrand entlang, schweizweit wurden am Dienstag 13'100 Blitzentladungen registriert. Dabei kamen innerhalb von wenigen Stunden teilweise über 50 Liter Niederschlag pro Quadratmeter zusammen!
Auch heute Mittwoch ist mit weiteren kräftigen Schauern und Gewittern zu rechnen.
Angesichts des aktuell doch ziemlich durchwachsenen Wetters ist diese Überschrift mitunter noch schwer zu glauben, aber doch ist es so. Bis zum kommenden Wochenende geht es wetter- und temperaturtechnisch deutlich bergauf, die Zeichen stehen tatsächlich auf Sommer!
Aus meteorologischer Sicht hat am 1. Juni der Sommer begonnen, nach einem freundlichen und warmen Start liess das Juniwetter zuletzt aber doch etliche Wünsche offen. Am Boden lagen und liegen wir zwar im Bereich einer flachen Hochdruckzone, die Luft im Alpenraum ist allerdings angefeuchtet und durch ein Höhentief labil geschichtet.
Ende Woche startet die Fussball-Europameisterschaft, bereits ab heute gibt es auf dem Schweizer Wetter Portal meteonews.ch das EM-Spezial mit allen Wetterinformationen an den Spielorten und in der Schweiz.
Hier finden Sie die Übersicht.
Gestern Abend und in der Nacht auf heute zogen teils kräftige Gewitter über die Schweiz. Mit im Gepäck war dabei Starkregen, lokal Hagel und vereinzelt Sturmböen.
Zudem wurden knapp 14'000 Blitze registriert.
Nachdem der Mai gewittermässig kaum was gebracht hat, hat die Gewittersaison pünktlich mit dem meteorologischen Sommer dank höheren Temperaturen nun begonnen.
Welche Voraussetzungen braucht es aber für Gewitter und wie steht es mit der Vorhersage von Gewittern?
Gestern Abend stürzte ein Kletterer in einem Klettergarten rund sieben Meter in die Tiefe. Der Mann hat sich beim Sturz mittelschwer verletzt und musste von der Rega-Crew der Basis Basel mithilfe der Rettungswinde ausgeflogen werden.
Gestern Abend gegen 22 Uhr alarmierte die Sanitätsnotrufzentrale 144 des Kantons Solothurn die Einsatzzentrale der Rega. Ein 44-jähriger Mann war beim Klettern in Schönenwerd rund sieben Meter in die Tiefe gestürzt. Umgehend bot die Rega-Einsatzzentrale den Rettungshelikopter der Basis Basel auf. Die Rega-Crew flog den Mann in der Dunkelheit an der Rettungswinde aus dem steilen Gelände und direkt in das nächste, geeignete Spital.
Heute Freitag wird im nördlichen Flachland erstmals seit dem 10. Mai die 20-Grad-Marke recht verbreitet geknackt.
Danach erreichen die Temperaturen bis zum Beginn der kommenden Woche um 20 Grad. Gegen Wochenmitte steigen sie dann etwas an, in der zweiten Wochenhälfte liegt auch die Sommermarke von 25 Grad in Reichweite!
Der diesjährige Mai wird zu kühl und zu nass ausfallen. Aber was bedeutet dies nun für den Sommer 2021? Lassen sich Schlüsse ziehen? Mithilfe der Statistik, numerischen Langfristprognosen und Bauernregeln soll dies kurz erläutert werden.
Wie MeteoNews gestern in einer Mitteilung schrieb, wird der diesjährige Mai zu kühl und zu nass ausfallen. Deswegen aber den Sommer abzuschreiben, wäre völlig verfehlt. Mit statistischem und numerischem Ansatz sowie mit Bauernregeln soll nachfolgend versucht werden, Schlüsse über den bevorstehenden Sommer zu ziehen.
Am Montag, 31. Mai 2021, erfolgt ein weiterer Öffnungsschritt. Dabei geht der Bundesrat weiter als in der Konsultation vorgeschlagen, insbesondere bei den Veranstaltungen, den privaten Treffen und den Restaurants.
Damit reagiert er auf die verbesserte epidemiologische Lage und die Resultate der Konsultation. Zudem sind neu nicht nur Genesene, sondern auch Geimpfte von der Quarantäne ausgenommen. An seiner Sitzung vom 26. Mai hat der Bundesrat auch entschieden, wann und mit welchen Vorgaben Grossveranstaltungen wieder stattfinden können und wie sie entschädigt werden, wenn sie aus epidemiologischen Gründen abgesagt werden müssen.
Am Pfingstmontagabend erreichte die Schweiz von Frankreich her eine Kaltfront, welche in der Folge in der ersten Nachthälfte in der Romandie mit einer Schauerlinie teilweise recht kräftige Gewitterzellen, starke Böen und lokal auch etwas Hagel brachte.
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, erreichte gestern Pfingstmontag am Abend eine Kaltfront die Westschweiz. Es bildete sich dabei in der ersten Nachthälfte über dem Jura eine kräftige Schauerlinie mit eingelagerten Gewittern. Diese zog im weiteren Verlauf weiter nach Osten, bis zur Ostschweiz schafften es die Gewitter dann aber nicht.
Über das verlängerte Pfingstwochenende blieb es bei der Rega aufgrund der unbeständigen Wetterverhältnisse relativ ruhig.
Zwischen 22. und 24. Mai 2021 mussten die Crews rund 60 Mal ausrücken.
An diesem Pfingstwochenende ist von allem etwas dabei, ist aber nicht unfreundlich.
Im Norden ist mit der kommenden Nacht der trübste Teil bereits überstanden, im Süden ist der Pfingstsonntag das einzige wirkliche Highlight.
In seiner Sitzung vom 12. Mai 2021 ernannte der Staatsrat Feldweibel Loïc Freiholz zum Leiter der Ausbildung und Planung an der Polizeiakademie Savatan.
Seine Ernennung ist mit einer Beförderung zum Hauptmann verbunden.
Das Wetter über das verlängerte Pfingstwochenende ist im Detail noch schwierig zu prognostizieren, insgesamt dürfte es aber bei Temperaturen zwischen etwa 15 bis knapp 20 Grad freundlich sein. Im Süden liegen am Sonntag auch knapp über 20 Grad drin.
Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, wird das Wetter über Pfingsten etwas durchzogen, aber insgesamt nicht unfreundlich. Nachfolgend sollen die einzelnen Tage über das verlängerte Wochenende überblicksmässig kurz beschrieben werden, allerdings sind die Vorhersagen noch leicht unsicher und so detaillierten Prognosen noch nicht möglich. Genauere Prognosen liefert MeteoNews kurz vor Pfingsten nach.
Seit vergangener Woche zeigen die Prognosen meist dasselbe Muster: Wolken, wenig Sonne und Schauer.
Auch diese Woche zeigt sich im Ablauf nur wenig Variation - der aktuelle Trend zeigt bis und mit zum Pfingstwochenende wechselhaftes Westwindwetter.
Das Wetter im Alpenraum bleibt tiefdruckbestimmt, aus Westen erreicht uns weiterhin schubweise feuchte Luft.
Zudem weht zwischen Sonntag und Dienstag zeitweise starker, am Montag teilweise stürmischer Südwestwind mit Böenspitzen im Flachland zwischen etwa 60 und 80 km/h.
Wie schon der April zeigt sich nun auch der Mai bis auf wenige Ausnahmen deutlich zu kühl, im Vergleich zum Vormonat ist aber die Trockenheit kein Problem. Wo ist denn nun die Wärme?
Aktuell im Osten und Nordosten des Kontinents! Beispielsweise war es gestern in Finnland vielerorts frühsommerlich warm, in Helsinki gab es über 24 Grad.
In der Nacht auf Montag gab es im Süden die ersten Niederschläge, seither sorgte eine straffe Südströmung für teils ergiebige Stauniederschläge.
In der vergangenen Nacht hat sich das ganze nun beruhigt, dank Nordwind gibt es im Süden einen recht sonnigen Mittwoch.
Mit dem Namenstag von Mamertus geht es heute los mit den Eisheiligen 2021.
Der Startschuss fällt aber insbesondere im Süden wortwörtlich ins Wasser. Die weiteren Eisheiligen zeigen sich im Norden zwar kühl, richtig kalt wird es dieses Jahr aber nicht. Bodenfrost oder sogar Hüttenfrost ist kein Thema.
Am vergangenen Sonntag lag die Schweiz zwischen einem Hochdruckgebiet beim Schwarzen Meer und dem ausgeprägten Tiefdruckgebiet Hubertus bei Irland.
So wurde mit einer süd- bis südwestlichen Höhenströmung ausserordentlich warme Luft zur Schweiz transportiert, wodurch vielerorts die 25 Grad Marke geknackt wurde. Gleichzeitig gewann der Südföhn stetig an Kraft, sodass er im Laufe des Tages zunehmend stürmisch wurde.
Das sonnige Wetter am Wochenende lockte viele Menschen nach draussen.
Entsprechend häufig war die medizinische Hilfe aus der Luft gefragt: Die Helikopter-Einsatzzentrale der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega organisierte am Samstag und Sonntag, 8. und 9. Mai, schweizweit rund 90 Helikopter-Einsätze für in Not geratene, schwer erkrankte oder verletzte Menschen.
Heute prägte ein Zwischenhoch unser Wetter, im Vergleich zur letzten Zeit ziehen die Temperaturen bereits merklich an.
Morgen verlagert sich das Hoch bereits weiter in Richtung Schwarzes Meer, wir gelangen zunehmend auf die Vorderseite eine Sturmtiefs mit Zentrum vor Irland.
Die Polizei im Kanton Genf ist für den Schutz der Bevölkerung zuständig. Die Einhaltung der öffentlichen Ordnung und die Verhinderung von Verstössen zählen ebenso wie die Aufklärung von Straftaten zu den Aufgaben der Kantonspolizei Genf.
Die Organisation der Kantonspolizei Genf
Ende des Jahres 2016 waren mehr als 1.400 Bedienstete, die sich auf die verschiedenen Bereiche aufteilen, für die Genfer Polizei im Einsatz. Die Polizei Genf setzt sich aus einem Generalstab, der Einsatzdirektion, fünf operativen Diensten und vier Unterstützungsdiensten zusammen. Die Bediensteten sind rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche für die Bevölkerung im Kanton unterwegs.
Die Einsatzabteilung der Genfer Polizei
Die Einsatzabteilung der Polizei Genf übernimmt bei Grossveranstaltungen wie Fussballspielen die Koordination. Zudem sorgen die Bediensteten dieser Abteilung für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und die Verhinderung von Straftaten. Die Mitarbeitenden treffen Vorkehrungen für Notfälle. Die Polizistinnen und Polizisten der Einsatzgruppe sind im gesamten Kantonsgebiet präsent und patrouillieren in Uniform. Unter anderem sollen durch die sichtbare Präsenz Straftaten verhindert werden. Die Einsatzpolizei ist auch für die Interventionsgruppe und die Hundestaffel zuständig.
Sicherheit auf dem Flughafen Genf
Auf dem Genfer Flughafen sorgt die internationale Polizei für Sicherheit. Alle Aufgaben rund um den Schutz von Personen und Gütern werden von den Bediensteten übernommen. Auch wenn es um den Bereich Migration geht, übernehmen die Polizistinnen und Polizisten. Eine Interventionsgruppe steht auf dem Flughafen unter der Leitung der internationalen Polizei bereit.
Kriminalpolizei Genf ermittelt bei schweren Straftaten
Geht es um die Ermittlung bei Straftaten oder Aufklärung von Verbrechen, sind die Polizistinnen und Polizisten der Kriminalpolizei zuständig. Die Kriminalabteilung ist am Hauptsitz der Polizei Genf ansässig. Im Rahmen der Ermittlungsarbeiten sind Bedienstete der Kriminalpolizei häufig in Zivil unterwegs. Justizbedienstete werden auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft tätig, verhüten Straftaten oder klären diese auf.
Gemeindepolizei vermittelt bei Konflikten
Die Gemeindepolizei hält an verschiedenen Standorten Kontakt zur Bevölkerung und Gewerbetreibenden. Die Mitarbeitenden sorgen für sozialen Zusammenhalt und versuchen, Konflikte zu verhindern. Bei Problemen in der Nachbarschaft intervenieren die Bediensteten und finden gemeinsam mit den Betroffenen eine Lösung.
Die Verkehrspolizei des Kantons Genf
Die Verkehrspolizei übernimmt, wenn es um die Untersuchung von Verkehrsunfällen geht. Zudem gewährleisten die Bediensteten die Sicherheit auf den Strassen des Kantons und überwachen den Verkehr. Die Regelung des Verkehrsflusse und vorbeugende Massnahmen zählen zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Auf den Gewässern des Kantons Genf sorgt die Schifffahrtspolizei für Sicherheit. Auf dem Genfer See und den Flüssen des Kantons gewährleisten die Bediensteten die Einhaltung der Navigationsregeln, die Überwachung der Häfen und die Rettung von Menschen. Auch Tauchsuchen stehen unter der Verantwortung der Schifffahrtspolizei. Die Polizei verfügt über eine Flotte von zehn Booten und ein Segelflugzeug, das mit akustischem Sonar bei Suchen eingesetzt wird. Die Polizei arbeitet mit der Internationalen Rettungsgesellschaft von Léman sowie anderen professionellen Rettungsdiensten zusammen.
Die Strategieplanung der Polizei Genf
Innerhalb der Kantonspolizei Genf gibt es eine Strategieabteilung, die für die strategische Analyse, die Überwachung sowie die Informationssicherheit und interne Kontrolle zuständig ist. Die Abteilung entwickelt Informationssysteme und sorgt für deren Sicherheit. Die Support- und Logistikabteilung übernimmt, wenn es um die Ausrüstung, das Gebäudemanagement, Uniformen oder Fahrzeuge geht. Zudem ist diese Abteilung für die Erhaltung des Polizeimuseums zuständig.
Personal- und Finanzmanagement
Die Personalabteilung der Polizei Genf übernimmt das gesamte Personalmanagement. Entscheidend ist die Rekrutierung von Personal, so dass die Polizei jederzeit in der Lage ist, ihre Aufgaben zu erfüllen und die strategischen Ziele zu erreichen. Mitarbeitende werden von der Personalabteilung in ihrer beruflichen Weiterentwicklung unterstützt.
Um die Finanzen der Polizei Genf kümmert sich die Finanzabteilung. Die Mitarbeitenden sorgen für einen reibungslosen Ablauf aller finanziellen Transaktionen und steuern den gesamten Haushaltsprozess. Sie stellen notwendige Mittel für den alltäglichen Betrieb bereit.
Der Sicherheitsbericht der Polizei in Genf
Alle drei Jahre veröffentlicht die Polizei Genf einen Bericht zur lokalen Sicherheit. Die Analyse zeigt die Entwicklung der öffentlichen Sicherheit und die Anforderungen der Bevölkerung. Der Bericht dient als Grundlage für die strategische Weiterentwicklung der Polizei Genf.
Der im Jahr 2020 erschienene Bericht zeigt, dass die Kriminalität im Kanton seit 2010 abgenommen hat. Im Jahr 2010 lag die Anzahl kleinerer und mittlerer Straftaten bei 60 pro 1.000 Einwohner. Im Jahr 2019 verzeichnete die Polizei Genf einen Rückgang auf 31 Straftaten pro 1.000 Einwohner.
Starker Anstieg der Internetdelikte
Einen starken Anstieg verzeichnete die Kantonspolizei bei Internetdelikten. Im Jahr 2013 begann die Polizei mit der Auswertung der Internetkriminalität, damals wurden 16,8 Prozent aller Internetnutzer Opfer von Cyberkriminellen. Bis zum Jahr 2020 ist die Rate auf über 30 Prozent angestiegen.
Sinkende Anzahl tödlicher Unfälle
Insgesamt ist die Anzahl tödlicher Verkehrsunfälle im Kanton gesunken. Nach Angaben der Polizei gab es im Jahr 2001 16 Verkehrstote, im Jahr 2019 reduzierte sich diese Zahl auf 9. Rückläufig ist auch die Anzahl von Verkehrsunfällen, wobei Gemeinden, die sehr stark vom Pendelverkehr betroffen sind, weiterhin hohe Unfallraten verzeichnen.
Keine Änderungen bei Interventionen
Im Bericht vermerkt die Polizei in Genf, dass es bei den Polizeieinsätzen und Interventionen in den letzten Jahren kaum Veränderungen gab. Die Bereitschaftsdienste meldeten im Jahr 2010 rund 42’000 Interventionen, neun Jahre später betrug die Zahl rund 39’000. Insbesondere im Genfer Stadtgebiet sowie in Carouge und Vernier. Geht es um die Sicherheit, fühlen sich Frauen unsicherer als Männer. Insbesondere sorgen sich die Einwohner vor Taschendiebstählen, Raub oder Belästigung. Insbesondere Bahnhöfe oder öffentlichen Parks empfinden die Einwohner als unsicher.
Positives Image der Genfer Polizei
Seit 2004 hat sich das Image der Genfer Polizei verbessert. Während 20 Prozent aller Einwohner keine Meinung zur Arbeit der Polizei haben, geben von den verbleibenden 80 Prozent neun von zehn Einwohnern an, dass die Polizei gute Arbeit leistet. Insgesamt ist das Image der Polizei Genf in den einzelnen Gemeinden sehr unterschiedlich und hängt unter anderem von der Sichtbarkeit der Fusspatrouillen und dem Gefühl der Unsicherheit ab.
Polizei Genf gibt Ratschläge zum sicheren Umgang mit dem Internet
Der Bericht zeigt, dass vor allem die Internetkriminalität in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Die Polizei Genf gibt daher verschiedene Ratschläge zum sicheren Umgang mit dem Netz. Verdächtige Emails oder unbekannte Anhänge sollten Computernutzer nicht öffnen, damit sich keine schädlichen Programme auf dem Computer ausbreiten können. Mails, in denen Nutzer aufgefordert werden, Ihre PIN oder Geheimnummern einzugeben, sollten ignoriert werden. Wachsamkeit und ein gesundes Misstrauen sind bei der Nutzung des Internets empfehlenswert.
Wichtig ist, Verbrechen, die im Internet begangen werden, der Polizei zu melden. Sollte etwa ein Cyberkrimineller mit der Veröffentlichung eines privaten Videos drohen oder anderweitige Erpressungsversuche unternehmen, ist sofort die Polizei einzuschalten. Eine eigene Computerbrigade untersucht die Vorgänge und unterstützt die Polizeidienste bei der Aufklärung der digitalen Straftaten. Wichtig ist, die Beschwerde schriftlich spätestens innerhalb von drei Monaten nach dem Vorkommnis bei der Polizei bekanntzumachen. Nach Angaben der Genfer Polizei sollte die Beschwerde mit entsprechenden Computer- oder Serverprotokollen ergänzt werden. Sollen Bilder oder andere Inhalte von Webseiten entfernt werden, ist die Polizei nicht zuständig. Wer fürchtet, sein Computer sei mit einem Virus infiziert, sollte sich an einen privaten Dienstleister zwecks Unterstützung wenden.
Richtiges Verhalten bei einem Verkehrsunfall
Auch wenn die Anzahl der Unfälle im Kanton rückläufig ist, ist bei einem Verkehrsunfall schnelles Handeln gefragt. Sind Personen zu Schaden gekommen, ist bei einem Notfall sofort die 144 zu rufen. Handelt es sich um einen Unfall ohne Personenschaden ist die Rufnummer 117 für polizeiliche Notfälle zuständig. Idealerweise bewegen die Unfallbeteiligten die Fahrzeuge nicht, sondern sichern die Unfallstelle und warten auf die Polizeibediensteten. Gibt es lediglich einen materiellen Schaden, ist auch eine Einigung der Beteiligten ohne Polizei möglich. Ausreichend ist die Erstellung eines Unfallberichts, der die beteiligten Fahrzeuge und Personen sowie eine Skizze enthält. Die Unterlagen sind bei der Polizei oder der Versicherung einzureichen.
Wurden ein Fahrzeug oder Tier beschädigt, sollte der Fahrer sofort die Polizei benachrichtigen.
Die Polizei Genf als Arbeitgeber
Wer sich für die Arbeit als Polizist oder Polizistin bei der Genfer Polizei interessiert, durchläuft zunächst einen Einstellungsprozess mit verschiedenen Tests. Für eine akademische Ausbildung bei der Polizei gilt eine Altersgrenze zwischen 20 und 35 Jahren. Wichtig ist, dass der Bewerber die Schweizer Staatsangehörigkeit oder eine Aufenthaltserlaubnis besitzt, die vor Ende der Ausbildung in eine Einbürgerung umgewandelt wird. Ein Abschluss über einen Französisch-Basistest ist ebenso nachzuweisen wie Kenntnisse in einer zweiten Sprache. Ein sauberes Strafregister und ein Führerschein der Kategorien B und A1 sollten ebenfalls vorhanden sein.
Wissenswertes zum Kanton Genf
Im Kanton Genf leben knapp eine halbe Million Einwohner. Hauptort des französischsprachigen Kantons ist die gleichnamige Stadt Genf. Weitere grössere Gemeinden sind Vernier, Lancy und Meyrin. In Genf befindet sich der zweitgrösste Flughafen der Schweiz, zudem gibt es einen Anschluss an das französische Hochgeschwindigkeitsbahnnetz TGV.