Schweiz

Rapperswil-Jona SG: Zusammenprall zwischen Auto und E-Scooter

Am Montagabend (22.08.2022), kurz nach 19 Uhr, ist es auf der Rütistrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Auto und ein E-Scooter prallten zusammen. Dabei wurde der 61-jährige E-Scooterfahrer leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren hundert Franken.

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Kapo Solothurn: 14 Absolventinnen und Absolventen haben die Vorprüfung bestanden

Alle unsere 14 Absolventinnen und Absolventen der Polizeischule PS 21-2 haben die Vorprüfung bestanden und starten nun in das Praxisjahr. An ihrer Verabschiedung von der IPH (Interkantonale Polizeischule Hitzkirch) erwies den angehenden Polizistinnen und Polizisten auch die Solothurner Sicherheitsdirektorin Susanne Schaffner - Regierungsrätin Kanton Solothurn die Ehre.

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Schönenwerd SO: Brand im Ballyhouse – eine Person zur Kontrolle im Spital

In einer Wohnung im Ballyhouse in Schönenwerd kam es am Montagabend zu einem Brand. Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht und schliesslich vollständig gelöscht werden. Eine Person wurde zur Kontrolle in ein Spital transportiert. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn abgeklärt.

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Muriaux JU: Nach Verkehrsunfall verletzt - Rega im Einsatz

Gestern, gegen 16:45 Uhr, fuhr eine Autofahrerin von Saignelégier in Richtung Les Emibois. Kurz vor der Haltestelle des CJ-Bahnhofs Muriaux geriet die Fahrerin auf einer geraden Strecke aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, auf die Gegenfahrbahn. In diesem Moment prallte die Autofahrerin mit ihrer linken Vorderseite gegen das Hinterrad eines Motorradfahrers, der korrekt in die Gegenrichtung fuhr.

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Ascona TI: 38-Jähriger nach Verkehrsunfall in Fahrzeug eingeklemmt

Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es heute gegen 11:40 Uhr in der Via Muraccio in Ascona zu einem Verkehrsunfall. Ein 38-jähriger italienischer Staatsbürger, der in der Region lebt, fuhr in Richtung Via Delta. Nach einer ersten Rekonstruktion verlor er die Kontrolle über den Wagen, kam nach rechts von der Strasse ab und prallte gegen eine Mauer am Strassenrand.

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Wetter-Schweiz: Tagesgang der Temperatur

Das Wetter vom Montag ist rasch zusammengefasst: Meist sonnig, über den Bergen ein paar Quellwolken. Richten wir den Fokus in diesem Beitrag auf die Temperaturentwicklung, oder genauer, auf den Tagesgang der Temperatur.

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13 EM-Medaillen für Sportsoldaten in München, Rom und Hamburg

Die Sportsoldaten schnitten in den letzten zwei Wochen an den European Championships in München, an den Schwimm-EM in Rom und an den Squash-EM in Hamburg sehr erfolgreich ab: Der Radprofi Stefan Bissegger (Einzel-Zeitfahren) und der Squash-Spieler Nicolas Müller (Einzel) wurden Europameister. Dazu gab es sechsmal Silber und fünfmal Bronze.

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Sevelen SG / A13: Alkoholisierter Autofahrer (40) kollidiert mit Notrufsäule

Am Samstagabend (20.08.2022), um zirka 21:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall gekommen. Ein 40-jähriger Autofahrer prallte mit seinem Auto in eine Notrufsäule und entfernte sich von der Örtlichkeit. Wenig später konnte er an seinem Wohnort unverletzt angetroffen werden. Die durchgeführte Atemalkoholmessung fiel bei beim 40-Jährigen positiv aus. Der Sachschaden dürfte sich auf 15'000 Franken belaufen.

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Bächli SG: Motorradfahrer (72) nach Kollision mit Auto verletzt

Am Sonntagmorgen (21.08.2022), kurz vor 10:00 Uhr, ist es auf der Wisstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Auto und ein Motorrad kollidierten. Der 72-jährige Motorradfahrer wurde dabei verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.

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Polizei BL: Blaulichtorganisationen im Einsatz am ESAF 2022 - „Manne i d Hose“

Gut 280 Athleten, rund 400'000 Besucherinnen und Besucher und ein 70 Hektar grosses Festgelände. Damit der grösste Sportanlass der Schweiz sicher und ohne Zwischenfälle durchgeführt werden kann, stehen Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Sanität und Bevölkerungsschutz im Einsatz. Die Blaulichtorganisationen freuen sich auf einen schönen friedlichen Anlass.

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Frauenfeld TG: Zweite Festnahme im Tötungsdelikt "Barchetsee"

Im Tötungsdelikt "Barchetsee" wurde am Mittwoch ein zweiter Tatverdächtiger festgenommen, er befindet sich in Untersuchungshaft. Ein 58-jähriger Italiener wurde am vergangenen Mittwochmorgen (17. August) an seinem Wohnort im Kanton Schaffhausen von Einsatzkräften der Schaffhauser Polizei in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Thurgau festgenommen und inhaftiert.

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Armee und Zivilschutz leisten am „Eidgenössischen“ über 8500 Diensttage

Vom 26. bis 28. August 2022 findet in Pratteln BL das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest ESAF statt. Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) unterstützt das bislang grösste „Eidgenössische“ sowie die militarisierten Spitzenschwinger mit diversen Leistungen: So stehen sowohl Armeeangehörige mit insgesamt 3990 als auch Zivilschutzleistende mit rund 4600 Diensttagen im Einsatz. Zudem gehören zum 280-köpfigen Feld der Schwinger aus den fünf Teilverbänden auch 29 Athleten, die als Sportsoldaten eingeteilt sind.

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Raron VS: Zwei Raserdelikte auf der Kantonsstrasse

Die Kantonspolizei führt regelmässig Kontrollen, welche sich auf präventive Massnahmen und auf gezielte Repression gegen Lenker richten, die andere Verkehrsteilnehmer gefährden, durch. Anlässlich dieser wurden in den vergangenen Tagen mehrere Geschwindigkeitsübertretungen verzeichnet. In Raron haben zwei Lenker ein Raserdelikt begangen.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.