Am Montag, den 28. Juni 2022, gegen 21:10 Uhr, ereignete sich in der Nähe der Ortschaft Chevenez ein Verkehrsunfall.
Ein Autofahrer, der von Rocourt in Richtung Chevenez fuhr, verlor am Ausgang einer Rechtskurve aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Ein 54-jähriger Fahrzeuglenker fuhr heute Morgen, kurz nach 10 Uhr, mit seinem Auto und einem Viehanhänger auf der Brünigstrasse von Kägiswil herkommend in Richtung Alpnach Dorf.
Kurz vor Dorfbeginn verlor er ab seinem Anhänger ein Rad.
Die Zufuhr feuchtwarmer und labiler Luft hält weiter an. Ein kleinräumiger Höhentrog sorgte heute vor allem im Süden und in den Alpen für zahlreiche Schauer und Gewitter.
Eine besonders markante Gewitterzelle mit Hagel zog am Vormittag über das Tessin hinweg.
Am Dienstag vor einer Woche ist in der Gemeinde Seeberg eine Frau bei einem Unfall auf einem Vorplatz einer Liegenschaft schwer verletzt worden.
Sie wurde in kritischem Zustand mit der Rega ins Spital geflogen, wo sie am Montagnachmittag im Spital verstarb.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle erfasste die Kantonspolizei gestern ausserhalb von Vordemwald einen Autolenker mit 149 km/h.
Mit einem Radargerät führte die Kantonspolizei Aargau am Sonntagabend auf der Ausserortsstrecke zwischen Glashütten und Vordemwald eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Die Kantonspolizei hat am Dienstag (28.06.2022) im Flughafen Zürich eine mutmassliche Drogenkurierin verhaftet und Kokain sichergestellt.
Die 34-jährige Südafrikanerin reiste von São Paulo nach Zürich und beabsichtigte weiter nach Zypern zu fliegen.
Immer mehr Freizeitbegeisterte teilen sich den Raum im Freien. Die Folgen davon sind eine starke Zunahme der Mountainbike-Unfälle und ein gesteigertes Konfliktpotenzial zwischen den verschiedenen Freizeitgruppen.
Der Mountainbike-Kodex sensibilisiert mit sechs Verhaltensregeln für ein respektvolles Miteinander.
Glückwunsch! Ihre IP-Adresse wurde ausgewählt und nach einer kurzen Umfrage sollen Sie gratis ein nigelnagelneues Elektronikgerät erhalten.
Eigentlich zu schön, um wahr zu sein. Und so ist es auch: Abermals handelt es sich um eine Phishing-Abzocke der Betrüger.
Am Sonntag, 26. Juni 2022, gegen 15.45 Uhr, konnte durch die Kantonspolizei Uri ein Wendemanöver eines Personenwagens im Gotthard-Strassentunnel festgestellt werden.
Die ausgerückte Polizeipatrouille konnte nach einer kurzen Verfolgungsfahrt das Fahrzeug mit polnischen Kontrollschildern beim Rastplatz Wiler in Erstfeld anhalten und kontrollieren.
Im Jahr 2021 wurden 20 902 Jugendurteile ausgesprochen, das entspricht einer Zunahme von 7,5% gegenüber 2020.
Die Urteile aufgrund von Widerhandlungen gegen das Strafgesetzbuch sind um 6,4% und jene aufgrund von Verstössen gegen das Strassenverkehrsgesetz um 15,4% angestiegen.
Maskiert und bewaffnet überfielen zwei Unbekannte am späten Samstagabend einen Tankstellenshop in Sins.
Sie erbeuteten Bargeld und entkamen trotz sofortiger Fahndung.
Am Montagnachmittag ist ein Mann in Biel bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer leicht verletzt worden. Der mutmassliche Täter konnte angehalten werden.
Die Ermittlungen unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft sind im Gange. Es werden Zeugen gesucht.
Auf der A14 wird der Abschnitt zwischen Buchrain und Rütihof instandgesetzt. 2021 wurde der Abschnitt Buchrain–Gisikon Root instandgesetzt, seit 2022 laufen die Arbeiten im Abschnitt Gisikon Root–Rütihof.
Für die weiteren Arbeiten müssen die Baustellen und die Verkehrsführung umgestellt werden.
Gestern ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Schüpfheim eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine Person wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Am Samstagabend stiessen ausserhalb von Abtwil zwei Autos frontal zusammen.
Ein Rettungshelikopter flog einen Beteiligten schwer verletzt ins Spital. Der andere Lenker erlitt mittelschwere Verletzungen.
Am Montagabend (27.06.2022) kam es zu einer seitlich-frontalen Kollision zwischen zwei Personenwagen auf der Schönbüelstrasse. Beide fuhren gemäss eigenen Angaben bei Grünlicht über die Kreuzung.
Es verletzte sich niemand, jedoch entstand mässiger Sachschaden.
Am Montagmorgen (27.06.2022) kam es zu einer seitlichen Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Personenwagen auf der Rosenbergstrasse. Der Autofahrer beabsichtige einen Spurwechsel vorzunehmen und übersah den herannahenden Lastwagen.
Es verletzte sich niemand, jedoch entstand mässiger Sachschaden.
Im Raum Lenzerheide-Valbella findet vom 8. bis am 10. Juli 2022 die Radveranstaltung UCI Mountain Bike World Cup statt.
Vor, während und nach der Veranstaltung kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Im Industriegebiet Waldibrücke in der Gemeinde Emmen ist gestern Abend ein Autofahrer mit seinem Auto von der Strasse abgekommen und in einen Bach geraten.
Verletzt wurde niemand.
Die Jugendanwaltschaft Basel-Stadt hat – auch dank Hinweisen aus der Bevölkerung – vier mutmassliche Täter zum Raub vom Mittwoch, 1. Juni 2022, beim Schulhaus Sandgruben ermittelt.
Es handelt sich um vier Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren. Der genaue Tathergang ist noch nicht restlos geklärt, weitere Ermittlungen laufen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Im Rahmen von wiederkehrenden Wasserweiterbildungen trainierten die Rettungssanitäter/innen der Sanitätspolizei von Schutz und Rettung Bern in der Aare zwischen Marzili und Lorrainebad diverse Elemente aus dem SLRG-Modul „Fluss“.
Die Themen waren breitgefächert: vom Werfen des Wurfsacks, über das Schwimmen mit der Weste bis zur Bergung mittels des neuen Rettungsboots.
Über Jahrzehnte wurde der Schweizer Strassenverkehr immer sicherer. Nun lässt das Sicherheitsbarometer 2022 der BFU befürchten, dass der Trend für viele Verkehrsteilnehmende in die andere Richtung gehen könnte: Die Zahl der Schwerverletzten ist letztes Jahr gestiegen.
Seniorinnen und Senioren sind besonders gefährdet. Und mit dem Veloverkehr und dem Fussverkehr bestehen für die Unfallprävention zwei weitere Dauerprobleme.
Zunächst unbekannte Diebe entwendeten bei einem Hofladen Lebensmittel.
Einen Tag später sichtete die Regionalpolizei verdächtige Personen in der Region.
Am Montag (27.06.2022), kurz vor 11:15 Uhr, ist ein 65-jähriger Mann mit seinem Roller auf der Zürcherstrasse verunfallt.
Er musste vom Rettungsdienst mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Am Montag (27.06.2022), kurz nach 13:20 Uhr, hat sich auf dem Widenweg ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Rollstuhl ereignet. Der 29-jährige Rollstuhlfahrer wurde dabei verletzt.
Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Montag (27.06.2022), kurz nach 20:10 Uhr, ist ein 20-jähriger Autofahrer mit seinem Auto auf der Autobahn A13 bei Sevelen verunfallt. Das Auto prallte gegen die Randleitplanke.
Der Autofahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (28.06.2022), kurz vor 00:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einer Schreinerei an der Churerstrasse erhalten. Die zuständige Feuerwehr stand mit rund 50 Personen im Einsatz.
Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag, 26. Juni 2022, kurz nach 19.30 Uhr, haben drei Unbekannte einen 17-Jährigen beim Erasmusplatz tätlich angegriffen und beraubt.
Der Jugendliche erlitt dabei Verletzungen und musste sich zur ambulanten Behandlung ins Spital begeben.
Am Montagabend, 27. Juni 2022, kurz nach 19.00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 in Zunzgen BL, Fahrtrichtung Basel, ein Selbstunfall eines Personenwagens.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Was als grosser online Shop daherkommt ist in Wirklichkeit nur eine Webseite, die dazu da ist, Kreditkartendaten abzuphishen um damit Betrügereien zu begehen.
Mehr dazu in diesem Beitrag.
Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein Blitzschlag die Brandursache sein.
Am Montagabend (27.06.2022) um 22:00 Uhr bemerkten die Bewohner den Brand im Dachstock ihres Hauses an der Erstböhlstrasse.
Am Montagvormittag ist in Landquart beim Entladen eines Sattelmotorfahrzeuges ein Chauffeur von der Ladung getroffen worden.
Er verletzte sich mittelschwer.
Am Montag, den 27. Juni 2022 um 1620 Uhr fuhr ein Motorrad, das von einem 17-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf dem Boulevard de la Liberté in La Chaux-de-Fonds in südlicher Richtung.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt kam es zu einer Kollision mit einem vorausfahrenden Auto, das von einer 46-jährigen Frau aus La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde.
Am Sonntag, 26. Juni 2022 um 05:50 fuhr ein Automobil, das von einem 31-jährigen Einwohner von Levron/VS gelenkt wurde, auf der A5 in Boudry in Richtung Lausanne.
Kurz vor dem gedeckten Einschnitt von Chanélaz kam das Fahrzeug nach links ab und prallte zunächst gegen die dortige Leitplanke und anschliessend gegen das Trottoir auf der gleichen Seite, das sich in diesem Einschnitt befindet.
Heute ist es wieder so weit, heute, am 27.6. ist Siebenschläfertag. Und die Bauernregel dazu wird wohl den meisten Leserinnen und Leser bekannt sein: „Wie das Wetter am Siebenschläfertag, das Wetter sieben Wochen bleiben mag.“
Und dieses Jahr scheint der Siebenschläfer tatsächlich nicht völlig unrecht zu haben.
Am Wochenende ereigneten sich im Kanton Luzern mehrere Verkehrsunfälle. Gleich zweimal verunfallten Autos, die auf der Autobahn A14 bei Inwil übermässig beschleunigt hatten.
Mehrere Personen mussten nach den Unfällen ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstag (25.6.2022) sowie am Montag (27.6.2022) im Flughafen Zürich zwei mutmassliche Drogenkuriere festgenommen und Kokain sichergestellt.
Am Samstag reiste ein Uruguayer von Sao Paulo herkommend in Zürich ein. Bei der Kontrolle des 55 Jahre alten Mannes kam der Verdacht auf, es könnte sich bei ihm um einen sogenannten Bodypacker handeln.
In der Nacht auf Montag hat Diensthund 'Jango' in Trogen (CH) einen vermissten Jugendlichen gefunden.
Kurz vor Mitternacht ging bei der kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass sich in Trogen ein Jugendlicher nach einem Streit mit seinen Eltern von seinem Wohnort entfernt hätte und vermisst werde.
Die Kantonspolizei Nidwalden hat einen Personenwagen kontrolliert und dabei festgestellt, dass die zulässige Dachlast des Fahrzeuges um 151% überschritten war.
Am Montag, den 27. Juni 2022, um ca. 10:30 Uhr, wurde der Kantonspolizei Nidwalden durch einen Automobilisten ein Fahrzeug gemeldet, welches auf dem Dach übermässig viel Gepäck mitführte.
Ein Lieferwagen ist auf die Leiteinrichtung geraten und mit einem Kandelaber kollidiert. Zwei Personen wurden verletzt.
Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen.
Eine Autofahrerin kam am Montagmittag in Diessenhofen von der Strasse ab und prallte in einen Baum.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntagabend ist es in Bern zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen, wobei ein Mann verletzt wurde.
Ein zweiter an der Auseinandersetzung beteiligter Mann konnte angehalten werden. Er wurde vorläufig festgenommen. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Seit Mittwoch, 1. Juni 2022, wurde in Adligenswil ein 56-jähriger Mann vermisst.
Die vermisste Person wurde am vergangenen Freitag, 24. Juni 2022 in Meggen, im Vierwaldstättersee tot aufgefunden.
In der Nacht auf Montag ist auf der Nordspur der Autobahn A13 in Maienfeld ein Automobilist mit der Mittelleitplanke kollidiert.
Eine Atemalkoholprobe fiel positiv aus.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.