Am Mittwoch (18.05.2022), kurz nach 12:15 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen rumänisches Sattelmotorfahrzeug zur Kontrolle angehalten.
Beim Sattelschlepper konnte unter anderem festgestellt werden, dass das Bremssystem nur noch eingeschränkt funktionierte.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (19.05.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Gärtnerei an der Mühlaustrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft brach die Eingangstüre der Gärtnerei gewaltsam auf und gelangte so in das Gebäude.
Am Mittwoch (18.05.2022) ist es in Schaan zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine Person wurde verletzt.
Ein Mann fuhr gegen 16:30 Uhr mit seinem Motorrad auf der Feldkircher Strasse in nördliche Richtung.
Die Kantonspolizei Bern hat mit Blick auf den verkehrspolizeilichen Schwerpunkt Langsamverkehr auch dieses Jahr im ganzen Kanton Massnahmen ergriffen.
Aktuell werden Präventionsaktionen zur Sensibilisierung der Velo- und E-Bike-Lenkenden durchgeführt. Dabei kommt auch der bewährte Fahrsimulator zum Einsatz. Ergänzend erfolgen auch repressive Aktionen.
Die Buslinie 33 wurde im Rahmen eines Versuchsbetriebs auf den Fahrplanwechsel 2019/20 befristet bis Ende 2022 zwischen Worblaufen und Talgut-Zentrum verlängert. Damit kam man einem langjährigen Anliegen aus dem Quartier Altikofen entgegen. Nun zeigt sich aber: Das Angebot wird zu wenig genutzt.
Mit dem Ablauf des Pilotbetriebs Ende 2022 fällt es weg, die Linie 33 verkehrt ab Ende Jahr wieder nur noch zwischen Worblaufen und Bremgarten.
Kürzlich wurden auf Weiden im Raum Fischingen ein Kalb und ein Schaf mutmasslich gerissen.
Die vertieften Abklärungen, Untersuchungen und DNA-Analysen bestätigten aber den Wolf als Verursacher nicht.
Stark alkoholisiert prallte ein Automobilist gestern Abend gegen eine Strassenlampe.
Er wurde leicht verletzt. Der Sachschaden ist hingegen beträchtlich.
Die Ermittlungen zum Brand in einem Einfamilienhaus in Burgdorf von Anfang März sind abgeschlossen.
Der Brand ist auf Fahrlässigkeit im Umgang mit Raucherwaren zurückzuführen.
Der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz wurde am Donnerstag, 19. Mai 2022, um 8 Uhr ein Brandausbruch in einem Wohnhaus in der Unteren Sennegg in Innerthal gemeldet.
Die Feuerwehren Innerthal und Vorderthal konnten den Brandherd im Erdgeschoss rasch lokalisieren und löschen.
Am Mittwoch, 18. Mai 2022, verunfallte ein Motorradlenker zwischen Rothenthurm und der 2. Altmatt.
Der 19-Jährige verlor gegen 20 Uhr aus bislang ungeklärten Gründen die Beherrschung über sein Fahrzeug, stürzte und schlitterte rund 50 Meter über die Strasse bis er im Wiesland zum Stillstand kam.
Seit dem 10 April 2022 ist bei den Belagsersatzarbeiten auf dem A1-Abschnitt Recherswil–Luterbach erstmals die ASTRA Bridge, eine mobile Baustellenbrücke, im Einsatz.
Die bisherigen Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt zeigen, dass die Brücke als Konzept und Maschine funktioniert und die Bauarbeiten unter der Brücke wie geplant fortschreiten. Der Verkehrsfluss hat sich jedoch noch nicht wie gewünscht eingependelt, was Anpassungen bei den Auf- und Abfahrtsrampen nötig macht.
Am Donnerstagmorgen, 19.05.2022, führten drei Mitarbeiter der Polizei Oberes Fricktal am Bahnhof Frick eine Littering-Kontrolle durch.
Trotz der Tatsache, dass sich mehrere Aschenbecher am Bahnhof befinden, mussten 9 Personen mit einer Ordnungsbusse gebüsst werden, weil sie ihren Zigarettenstummel achtlos auf den Boden warfen.
Im Hinblick auf die kommenden Feiertage muss wieder mit regem Verkehrsaufkommen auf den Schweizer Strassen gerechnet werden.
Besonders staugefährdet sind die verlängerten Wochenenden über Auffahrt (26. Mai), Pfingsten (4. bis 6. Juni) und Fronleichnam (16. Juni).
Das Internet ist eine ständige Quelle von Möglichkeiten und Versprechungen. Das versuchen auch Gauner für sich auszunutzen. In dieser Serie erzählen wir von dokumentierten Betrugsfällen, wie sie leider viel zu oft vorkommen.
Lesen Sie hier, wie Kriminelle handeln.
Im Rahmen der Bauarbeiten zur Pannenstreifenumnutzung und zum Ausbau des Lärmschutzes auf der A6 Wankdorf – Muri stehen verschiedene Arbeiten an, die Sperrungen bedingen.
Im Bereich Ostring muss für den Neubau der Lärmschutzwände die Ausfahrt jeweils nachts unter der Woche gesperrt werden, für den Belagseinbau werden die beiden Einfahrten beim Wankdorf für ein Wochenende gesperrt.
Im Zusammenhang mit Vorwürfen wegen sexueller Handlungen mit einem Kind, angeblich begangen durch den Vater eines 9-jährigen Mädchens ("Fall Nathalie"), hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen abgeschlossen und stellt die Strafuntersuchung ein.
Im Dezember 2019 zeigte eine Mutter ihren Exmann bei der Polizei Kanton Solothurn an und machte insbesondere geltend, dass dieser die gemeinsame Tochter mehrfach sexuell misshandelt haben soll.
Am Mittwoch, 18. Mai 2022, kurz vor 19.00 Uhr, sind zwei Männer bei einer Auseinandersetzung an der Feldbergstrasse verletzt worden.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt musste einen der Beiden für eine ambulante Behandlung ins Spital bringen.
Am Mittwochnachmittag, 18. Mai 2022, stürzte eine Motorradfahrerin mit ihrem Motorrad in Zürich Höngg und verletzt sich dabei.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Donnerstag (19.05.2022), um 06:20 Uhr, ist ein Auto auf der Autobahnausfahrt Kreuzbleiche in das Motorrad eines Mannes geprallt.
Der Motorradfahrer wurde beim Aufprall vom Motorrad geschleudert und dabei schwer verletzt.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (18.05.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in mehrere Kellerabteile eines Mehrfamilienhauses an der Quellenstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft gelangte mutmasslich über den unverschlossenen Haupteingang in die Liegenschaft und brach die Vorhängeschlösser zu den Kellerabteilen auf.
Am Mittwoch (18.05.2022), kurz nach 13:15 Uhr, hat ein 46-jähriger Mann an der Hauptstrasse versehentlich ein Vordach eines Hauses in Brand versetzt.
Beim Versuch, Insekten mit einem Unkrautbrenner zu beseitigen, fing das Vordach Feuer.
Der 62-jährige Mann, der am Mittwoch, den 4. Mai 2022, aus Estavayer-le-Lac vermisst wurde, wurde am Montag von der Polizei tot aufgefunden.
Am Montagnachmittag, 16.05.2022, wurde der leblose Körper des 62-jährigen Mannes, der seit dem 10. Mai 2022 als vermisst gemeldet war, von der Kantonspolizei Waadt in der Region Yvonand/VD aufgefunden.
Bei einem Verkehrsunfall in Zezikon wurde am Mittwoch ein Motorradfahrer leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Mittwochabend hat sich in Hermrigen ein Selbstunfall ereignet, bei dem ein Auto mit einem parkierten Fahrzeug und einer Mauer kollidierte.
Anschliessend wurde es über die Fahrbahn geschleudert, wo es erneut mit einer Mauer kollidierte. Der Lenker wurde in kritischem Zustand ins Spital geflogen.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle mass die Stadtpolizei Baden einen Automobilisten, der innerorts anstelle der erlaubten 30 km/h mit 94 km/h unterwegs war.
Die Stadtpolizei Baden führte am frühen Sonntagabend, 15. Mai 2022, auf der Fislisbacherstrasse in Baden-Rütihof eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18. Mai 2022 die Vernehmlassung für eine Revision des Nachrichtendienstgesetzes (NDG) eröffnet.
Schwerpunkte der Revision sind die Ausweitung der genehmigungspflichtigen Beschaffungsmassnahmen zur Aufklärung von gewalttätig-extremistischen Aktivitäten, die komplette Neuregelung der Datenhaltung des NDB und die Übertragung der Aufgaben der Unabhängigen Kontrollinstanz für die Funk- und Kabelaufklärung (UKI) an die Aufsichtsbehörde über die nachrichtendienstlichen Tätigkeiten (AB-ND).
Nach Oberalp-, Klausen- und Gotthardpass wird am Mittwoch, 25. Mai 2022, um 17.00 Uhr auch am Furkapass die Wintersperre aufgehoben.
Die Schneeräumequipen des Betriebs Kantonsstrassen kommen mit ihrer Arbeit sehr gut voran. Nachdem am Oberalp, Klausen und Gotthard die Wintersperre bereits aufgehoben werden konnte, wird auch die Furka noch vor der Auffahrt für den Verkehr freigegeben. Das ist früher als geplant und drei Wochen früher als im Vorjahr.
Die Zahl der Wölfe und der Rudel in der Schweiz nimmt zu. Um Schäden an Nutztieren zu reduzieren, stellt der Bund für die Alpsaison 2022 zusätzliche finanzielle Mittel für Herdenschutzmassnahmen zur Verfügung. Nutztierhalterinnen und Alpbewirtschafter erhalten die Möglichkeit, bei den Kantonen Gesuche zur Finanzierung von Sofortmassnahmen einzureichen.
Der Bund vergütet den Kantonen anschliessend 80% der Kosten.
Vor 120 Jahren wurde der Feuerwehrverband St.Gallen gegründet. Seit rund einem Jahr steht ihm Marcel Senn aus Buchs als Präsident vor.
Wie ein Gespräch mit dem Kommandanten der Feuerwehr Werdenberg Süd zeigt, fand im Feuerwehrwesen in den letzten Jahren ein rasanter Wandel statt.
Am vielbefahrenen Pilatusplatz besteht Handlungsbedarf in Bezug auf die Verkehrsführung und die Verkehrssicherheit. Die Stadt Luzern hat im Auftrag des Kantons zwei Vorprojekte erarbeitet, eine sogenannte Standardvariante und die Y-Variante.
Beide Vorprojekte vermögen insbesondere hinsichtlich der Verkehrssicherheit nicht in allen Punkten zu überzeugen.
Am Mittwoch, 18.05.2022, ca. 11:05 Uhr ereignete sich in Basel, in der Paradieshofstrasse ein Verkehrsunfall, wobei ein Fahrradlenker stürzte und sich verletzte.
Personen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten sich bei der Verkehrspolizei, Tel. 061 208 06 00 oder über KapoVrk.VLZ@jsd.bs.ch zu melden.
Dieses Bild von einem/r unbekannten Künstler/in hängt schon länger einsam in unserem Büro. Wird Zeit, dass es ein paar Gspändli bekommt. Nicht wahr?
Wir suchen deshalb junge Künstlerinnen und Künstler, die an unserem Kunstprojekt "Ich sicher im Verkehr" teilnehmen.
Da werden wohl beim einen oder anderen Erinnerungen wach...
Die Schaffhauser Polizei hat am 18.05.2022 über Mittag eine Mofa-Kontrolle in Stein am Rhein durchgeführt.
Die Ermittlungen zum Brand in einem Wohngebäude in Oppligen von Anfang März sind abgeschlossen.
Der Brand ist auf einen technischen Defekt an einem Boiler zurückzuführen.
Mittwoch, 18.05.2022, um 14:40 Uhr ereignete sich auf der Höhe der Flughafenstrasse 4 ein Verkehrsunfall zwischen einem Kind und einem Elektro-Roller.
Hierbei nahm ein unvorsichtiger Lenker eines Elektro-Rollers einem Kind den Vortritt auf dem Fussgängerstreifen und kollidierte mit diesem.
Immer wieder fallen Personen auf Betrüger rein. Dabei sind bei den Geschädigten in Bezug auf Alter, Bildungsstatus, beruflicher Position und Wohlstand keine Gemeinsamkeiten auszumachen.
Und dennoch sind Eigenschaften zu erkennen, welche die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass jemand Opfer eines Betrugs wird.
Am Mittwoch, 18.05.2022, 17.15 Uhr, kam es auf der Autobahn A3 in Niederurnen zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Sattelmotorfahrzeuges war in Fahrtrichtung Zürich unterwegs. Bei einem Überholmanöver übersah der 62-Jährige ein auf der linken Spur fahrendes Auto.
Gestern Nachmittag wurden in Willisau zwölf Polizistinnen und Polizisten der Luzerner Polizei von Regierungsrat Paul Winiker vereidigt.
Die feierliche Zeremonie fand erstmals seit drei Jahren wieder öffentlich statt.
Am Mittwoch, den 18. Mai 2022, gegen 14:20 Uhr, kippte in Vendlincourt kurz nach der Kreuzung Route d'Alle - Route de Courtavon ein Traktor mit seinem Anhänger um.
Am Ausgang der Kurve brach aus unbekannten Gründen die Deichsel des Anhängers und dieser löste sich vom Zugfahrzeug.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz vor 9:30 Uhr in der Region Gambarogno, in der Gegend von Monti di Gerra, ein Arbeitsunfall.
Nach einer ersten Rekonstruktion war ein 50-jähriger Arbeiter mit Wohnsitz in Italien mit Reinigungsarbeiten an einer Strassenrandmauer beschäftigt.
Am Mittwochmorgen, den 18. Mai 2022, ereignete sich auf der von Genolier in Richtung Duillier führenden Strasse ein tödlicher Verkehrsunfall mit einem Motorrad und einem Traktor.
Der Fahrer des Motorrads verstarb noch an der Unfallstelle.
Heute Morgen kurz vor 07:00 Uhr fuhr eine Motorradfahrerin auf der Rue des Ruisseaux in Develier, kurz vor der Kreuzung mit der Rue des Romains.
Aus einem Grund, den die Untersuchung klären muss, verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihre Maschine. Ihr Motorrad legte sich auf die rechte Seite und rutschte einige Meter weit.
Ein Hochdruckgebiet über Deutschland und Polen bestimmte heute das Wetter im Alpenraum.
Es sorgte für meist sonnige Verhältnisse. Allerdings verdichtete sich die Bewölkung auf der Alpensüdseite im Tagesverlauf, da dort aus Südosten feuchtere Luft einfloss.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.