Schweiz

Lätti BE: Mann nach Unfall schwer verletzt

Am Montagmorgen ist es in Lätti zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem nicht für den öffentlichen Verkehr zugelassenen Fahrzeug gekommen. Dessen Lenker wurde schwer verletzt. Der Verkehr wurde wechselseitig geführt. Am Montag, 29. November 2021 um 6.00 Uhr, ging die Meldung bei der Kantonspolizei Bern ein, dass es in Lätti (Gemeinde Rapperswil) zu einem Verkehrsunfall gekommen sei.

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St.Gallen SG: Erster Schnee - Verkehrsbehinderungen

In der Nacht auf Montag (29.11.2021) gab es in der Stadt St.Gallen mehrere Zentimeter Neuschnee. Die Stadtpolizei St.Gallen hat bislang keine Unfallmeldungen erhalten. Es kam zu grösseren Verkehrsbehinderungen und Verspätungen im öffentlichen Verkehr. Mehrere Zentimeter Neuschnee gab es in der Nacht auf Montag in St.Gallen. Das Tiefbauamt der Stadt steht seit den frühen Morgenstunden im Einsatz und befreit Strassen von Schnee und Eis.

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Kanton SZ: Ein Dutzend Unfälle auf schneebedeckten Strassen

In der Nacht auf Montag, 29. November 2021, setzte im Kanton Schwyz Schneefall ein. Bis um 10 Uhr ging bei der Kantonspolizei Schwyz aus dem ganzen Kantonsgebiet ein Dutzend Meldungen über Verkehrsunfälle ein, verletzt wurde niemand. Aufgrund von steckengebliebenen Fahrzeugen kam es auf der Autobahn A4 zwischen Schwyz und Goldau sowie auf der Hauptstrasse H8 zu Verkehrsbehinderungen.

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Luzerner Polizei: Man nennt mich „22“ beim Dienst Intervention

Da wir in der Interventionseinheit teilweise heikle Einsätze haben, müssen wir unsere Identität schützen und kommunizieren nur mit Codierungen. Ich bin Gruppenführer sowie Instruktor bei der Interventionseinheit und verantwortlich für die Fachbereiche Einsatztechnik und Öffnungstechnik, Sprengen und Erstabklärer bei Sprengstoffdelikten.

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Winterlicher Wochenstart: Wie geht es mit dem Schnee weiter?

Gestern gab es zunächst nur einzelne Schneeschauer, in den tiefsten Lagen waren auch noch Regentropfen mit dabei. Im Laufe des Nachmittags breiteten sich die Niederschläge weiter aus, in der Nacht konzentrierte sich der Schneefall entlang der Alpen. Das Resultat ist ein winterlicher Wochenstart! Wie geht es nun mit dem Schnee weiter?

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Rüeterswil SG: Mit Böschung und Auto kollidiert – Zeugenaufruf

Am Sonntagabend (28.11.2021), kurz vor 20:05 Uhr, ist eine unbekannte Person mit ihrem schwarzen Auto an der Rüeterswilerstrasse mit einer Böschung und einem entgegenkommenden Auto kollidiert und entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Eine 55-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto auf der Rüeterswilerstrasse in Richtung Rüeterswil.

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Arosa GR: 30-jähriger Autolenker rutscht in Graben

In Arosa ist am Sonntagnachmittag ein Auto von der Strasse gerutscht. Der Fahrer sowie seine beiden Mitfahrerinnen zogen sich dabei leichte Verletzungen zu. Der 30-jährige Autolenker fuhr am Sonntag kurz nach 16 Uhr auf der Schanfiggerstrasse talwärts. Knapp einen Kilometer ausserhalb der Ortschaft Arosa rutschte das Auto links von der Strasse und kam auf der rechten Seite liegend in einem Bach zum Stillstand.

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Drogenfunde im Post-Transitverkehr am Flughafen Zürich häufen sich

Seit einigen Wochen stellt die Eidgenössische Zollverwaltung am Flughafen Zürich vermehrt Betäubungsmittel sicher. Die Sendungen mit Marihuana und Khat stammen grösstenteils aus Südafrika und sind meist an Empfänger in Grossbritannien gerichtet. Zürich-Flughafen (ZH): Beim Kontrollieren von Paketen im Post-Transitverkehr stellten Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) in den vergangenen Wochen zahlreiche Betäubungsmittel sicher. In der Mehrzahl der Fälle handelte es sich um Marihuana und Khat im Umfang von jeweils mehreren Kilogramm.

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Neuheim / Walchwil ZG: Schneeunfälle mit Sommerreifen

Ein Lieferwagen und ein Auto sind mit Sommerreifen bei winterlichen Strassenverhältnissen verunfallt. Es blieb bei Sachschaden. Am Sonntagabend (28. November 2021), kurz nach 21 Uhr, ist es auf der Sihlbruggstrasse in Neuheim zu einem Selbstunfall gekommen. Ein Lieferwagenlenker fuhr von Neuheim in Richtung Sihlbrugg, als sein Fahrzeug in einer Linkskurve ins Rutschen kam und nach rund 50 Metern in die Leitplanke prallte, sich überschlug und am Waldrand auf dem Dach liegend zum Stillstand kam.

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Au SG: Brand in Mehrfamilienhaus

Am Montag (29.11.2021), kurz nach 1:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung über eine Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus an der Industriestrasse erhalten. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Ein 54-jähriger Bewohner wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Die ausgerückten Rettungskräfte trafen offenes Feuer und eine starke Rauchentwicklung aus der Dachstockwohnung des Hauses. Die Feuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten und konnte den Brand löschen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befanden sich fünf Personen in den drei Wohnungen.

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Chur GR: Heftige Frontalkollision fordert drei verletzte Personen

Am Sonntagabend (28.11.2021) ist es auf der Emserstrasse nahe der Stadtgrenze zu einer heftigen Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Drei Personen verletzten sich dabei. Die 35-jährige Personenwagenlenkerin fuhr kurz nach 18.00 Uhr über die Emserstrasse Richtung Chur. Kurz nach der Stadtgrenze kam es zu einer heftigen Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Personenwagen eines 57-jährigen Fahrzeuglenkers.

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Steinhausen ZG/A14: Betrunkener (16) geht zu Fuss über Autobahn und wird erfasst

Ein alkoholisierter Mann ist auf der Autobahn von einem Auto erfasst worden. Der Jugendliche hatte offensichtlich Schutzengel und wurde nur leicht verletzt. In der Nacht auf Sonntag (28. November 2021), um 02:30 Uhr, ist ein junger Mann auf der Autobahn A14 von einem Auto angefahren worden. Zum Unfall kam es, weil der stark alkoholisierte 16-Jährige die Autobahn zwischen Baar und der Ausfahrt Cham/Steinhausen zu Fuss überquerte, um nach Hause zu kommen.

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Luzern LU: Basler Chaoten beschädigen Polizeifahrzeug - Zeugenaufruf

Rund ums Fussballspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Basel kam es am Sonntag zu diversen Ausschreitungen. Basler Chaoten beschädigten dabei ein Polizeifahrzeug. Ausserdem kam es am Rathausquai zu einer Massenschlägerei. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen. Am Sonntag, 28. November 2021, fand in der Stadt Luzern das Fussballspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Basel statt. Auf dem Weg vom Bahnhof zum Stadion griffen einige Basler Chaoten mit Steinen ein Fahrzeug der Luzerner Polizei an, in dem sich mehrere Polizistinnen und Polizisten befanden. Zwei Scheiben gingen dabei zu Bruch. Verletzt wurde niemand.

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Wald AR: Mit Sommerpneu Selbstunfall verursacht und geflüchtet

Am frühen Sonntagmorgen, 28. November 2021, ist es in Wald zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen. Der Lenker entfernte von der Unfallstelle, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Er konnte kurze Zeit später angehalten werden. Kurz nach 6.00 Uhr fuhr ein 22-jähriger Mann mit einem mit Sommerpneu ausgerüsteten Personenwagen von Wald in Richtung Trogen.

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Walchwil ZG: Rettungshelikoptereinsatz nach Tauchunfall

Nach einem Tauchgang klagte ein Mann über Unwohlsein. Der aufgebotene Rettungshelikopter überflog ihn ins Spital. Der Tauchunfall ereignete sich am Sonntag (28. November 2021), gegen 13:30 Uhr, beim Tauchplatz Grafstatt in Walchwil. Ein 21-jähriger Mann war auf einem Tauchgang in rund 30 Metern Tiefe. Nach dem Auftauchen fühlte er sich unwohl und zeigte Anzeichen einer Dekompressionskrankheit.

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Bremgarten AG: Brand in Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses

Am Sonntagmittag brannte es in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Die Bewohnenden von mehreren Häusern mussten evakuiert werden. Es wurde niemand verletzt. Am Gebäude entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Am Sonntagmittag meldete ein Anwohner starke Rauchentwicklung aus dem Untergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Bibenlosstrasse in Bremgarten. Umgehend wurden die Feuerwehr sowie die Polizei vor Ort aufgeboten.

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Feuerthalen ZH: Mehrere Personen bei Unfall verletzt

Bei einem Unfall mit einem landwirtschaftlichen Gefährt sind am frühen Sonntagmorgen (28.11.2021) in Feuerthalen zwei Personen schwer verletzt sowie vier weitere Personen leicht verletzt worden. Gegen 2 Uhr lenkte ein 20-jähriger Mann einen landwirtschaftlichen Motoreinachser mit Anhänger auf der steilen Waldstrasse (Stadtweg) talwärts Richtung Fussballplatz „Pflumenäcker“. Auf dem Gefährt befanden sich ein 57-jähriger Beifahrer sowie auf dem Anhänger sechs weitere Personen im Alter zwischen 26 und 51 Jahren.

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Grenchen SO: Jugendlicher (16) nach Diebstahl festgenommen

In der Nacht auf Sonntag hat die Polizei in Grenchen einen 16-Jährigen angehalten und vorläufig festgenommen. Vorausgegangen war die Meldung über einen Einschleichdiebstahl. Am Sonntag, 28. November 2021, kurz nach 0.30 Uhr, hat der Bewohner eines Einfamilienhauses in Grenchen einen Dieb im Gebäude bemerkt. Die Täterschaft flüchtete daraufhin mit Deliktgut, der Bewohner rief die Polizei.

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Wangen bei Olten SO: Autolenker (27) landet im Wiesland

In der Nacht auf Sonntag durchfuhr ein Auto auf der Umfahrungsstrasse in Wangen bei Olten den Innenplatz einer Kreisverkehrsanlage und landete im gegenüberliegenden Wiesland. Der Lenker wurde leicht verletzt und vorläufig festgenommen. Am Sonntag, 28. November 2021, gegen 3 Uhr, ereignete sich auf der Umfahrungsstrasse in Wangen bei Olten ein Verkehrsunfall. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr der 27-jährige Autolenker in Richtung Olten und in einer Kreisverkehrsanlage aus noch zu klärenden Gründen geradeaus über den dortigen Innenplatz. In der Folge schlug sein Auto auf der gegenüberliegenden Seite auf der Strasse auf, fuhr eine Böschung hinunter und durchbrach einen Zaun. Im Wiesland kam der Personenwagen zum Stillstand.

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Lenzburg AG: Automobilist (41) kollidiert mit Tunnelwand

Im Neuhoftunnel geriet ein Automobilist auf die Gegenfahrbahn und kollidierte folglich mit der Tunnelwand. Die Beifahrerin sowie ein Kleinkind wurden mit der Ambulanz ins Spital überführt. Am Fahrzeug entstand Sachschaden. Der Führerausweis wurde dem Fahrzeuglenker vor Ort abgenommen. Am Samstagabend, kurz vor 21 Uhr, fuhr ein 41-jähriger PW-Lenker von Hendschiken kommend in den Neuhoftunnel in Lenzburg. In der Rechtskurve geriet er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort folglich mit der Tunnelwand. Umgehend wurde die Polizei vor Ort aufgeboten.

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Buchs SG: Unfall zwischen zwei Autos – Fahrer (50) alkoholisiert

Am Samstag (27.11.2021), um 7:45 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Ein 50-jähriger Autofahrer war alkoholisiert unterwegs. Der entstandene Sachschäden beträgt mehrere tausend Franken. Der 50-Jährige war mit seinem Auto von Buchs nach Grabs unterwegs. Bei der Liegenschaft Nummer 25 kam er kontinuierlich nach links auf die Gegenfahrbahn.

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Neuhausen am Rheinfall SH: Fahrzeuglenker (20) kollidiert mit Wohnhaus

Am Samstagabend (27.11.2021) hat sich in Neuhausen am Rheinfall ein Alleinunfall ereignet, wobei der Fahrzeuglenker von der Strasse abkam, einen Kandelaber touchierte und mit einem Wohnhaus kollidierte. Eine Person verletze sich dabei erheblich, eine Zweite schwer. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Am späten Samstagabend (27.11.2021), kurz nach 23:00 Uhr, hat sich an der Langrietstrasse in Neuhausen am Rheinfall ein Alleinunfall ereignet. Ein 20-Jähriger Mann fuhr von Neuhausen herkommend in Richtung Sportplatz.

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Appenzell AI: Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen

Am Samstagnachmittag (27.11.2021) fuhr ein 60-jähriger Mann und seine 50-jährige Frau mit dem Auto auf der Gaiserstrasse von Appenzell in Richtung Meistersrüte. Bei der Verzweigung zur Lauftenstrasse, beabsichtigte das vor ihnen fahrende Fahrzeug links abzubiegen und musste wegen dem Gegenverkehr anhalten. Ebenso musste der 60-jährige Fahrzeuglenker sein Auto bis zum Stillstand abbremsen.

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Weisslingen ZH: Frontalkollision fordert zwei Verletzte

Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen sind am Samstagabend (27.11.2021) in Weisslingen zwei Personen verletzt worden. Gegen 20 Uhr fuhr ein 65-jähriger Mann mit einem Personenwagen auf der Weisslingerstrasse Richtung Weisslingen. Zum selben Zeitpunkt war eine 35-jährige Automobilistin Richtung Kollbrunn unterwegs. Gemäss ersten Erkenntnissen geriet der Lenker des Personenwagens aus zurzeit nicht bekannten Gründen, kurz vor der dem Ortsteil Weissenthal, auf die Gegenfahrbahn, worauf es zur Frontalkollision zwischen den beiden Fahrzeugen kam.

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Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.