Auf der Autobahn A2 in Fahrrichtung Süden ist es Freitagnachmittag zwischen Dagmersellen und Sursee auf der Höhe Buchs zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Vier Personen wurden verletzt, eine davon erheblich.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am späten Donnerstagabend, 16. Mai 2024, kam es auf der Tösstalstrasse zu einer Kollision zwischen einem Velolenker und einem unbekannten Personenwagen.
Der Lenker oder die Lenkerin des Personenwagens flüchtete danach, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Die Polizei sucht Zeug:innen.
Am Donnerstag, 16. Mai 2024, circa 22.00 Uhr, haben Unbekannte in der Hammerstrasse einen 54-jährigen Mann beraubt. Der Geschädigte wurde dabei verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte ihn zur Abklärung ins Spital.
Vermisst wird seit Donnerstag, 16. Mai 2024, in Muttenz BL:
Mesz Otto Atilla, 27.02.1957, 170 cm gross, feste Statur, graue/weisse, kurze gewellte Haare. Der Vermisste trägt einen Dreitage-Bart und spricht gebrochen Deutsch. Des Weiteren trägt MESZ Otto Atilla einen grauen Pullover.
Vom 15. bis 17. Mai 2024 fand in Walenstadt (SG) eine Technologiedemonstration von Feuerleitsystemen für Handwaffen statt.
Durchgeführt wurde der Prinzip-Versuch vom Bundesamt für Rüstung armasuisse zusammen mit der Schweizer Armee. Ziel war es, die Leistungsfähigkeit des Systems „SMASH“ zur wirksamen Bekämpfung von Bodenzielen und Mini-Drohnen aufzuzeigen.
Bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen und der Limmattalbahn sind am Dienstag (14.05.2024) fünf Passagiere leicht verletzt worden.
Der Unfall ereignete sich kurz nach 9 Uhr auf der Landstrasse.
In der Nacht auf Mittwoch sowie am Mittwochvormittag ist es auf dem Bündner Strassennetz zu zwei Vorkommnissen gekommen, bei welchen Lenkende zu ermitteln waren.
Beide Fälle wurden aufgelöst.
In der Nacht auf Freitag kam es in Bürglen zwischen zwei Autos zu einem Auffahrunfall. Der Unfallverursacher wurde als fahrunfähig beurteilt.
Es wurde niemand verletzt.
Signe Maria Ghelfi (40) ist seit 2021 im Bereich Strategie der Bundeskriminalpolizei fedpol tätig, den sie seit 2022 leitet.
Von 2016 bis 2021 trug sie zum Aufbau des Bereichs Forschung und Entwicklung an der Flughafenpolizei der Kantonspolizei Zürich bei, der ihrer Leitung unterstellt war.
Aus den Händen von Armee-Chef Thomas Süssli durfte Erich Imboden gestern einen CdA Crest entgegennehmen.
Die Anerkennung wird nicht oft verliehen. Der Kantonsmitarbeiter hat diese für seinen mustergültigen Einsatz bei einem Notfall auf dem Waffenplatzareal erhalten.
Vorsicht! Es wurde eine Zunahme von Betrugsfällen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Motorrädern und Scootern unter Privatpersonen festgestellt.
Die Kantonspolizei ruft zur Wachsamkeit auf und gibt Empfehlungen.
Am Freitag (17.5.2024) sind im Fraumünster in Zürich 35 Polizeiaspirantinnen und Polizeiaspiranten (13 Frauen und 22 Männer) in feierlichem Rahmen durch den Sicherheitsdirektor vereidigt worden.
Sicherheitsdirektor Mario Fehr betonte: „Wie wichtig die Aufgabe zugunsten der öffentlichen Sicherheit ist, haben gerade die letzten Wochen und Monate deutlich gemacht.
Am Freitag, 17. Mai 2024, um 08.42 Uhr, ereignete sich im Kreisel Luzernerring / Flughafenstrasse ein Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Velo.
Der Velofahrer wurde verletzt.
Am frühen Mittwochmorgen sind zwei Männer in ein Industriegebäude im Krienser Ortsteil Obernau eingebrochen.
Beim Eintreffen der Polizei flüchteten die Täter. Kurze Zeit später hat die Luzerner Polizei die mutmasslichen Einbrecher angehalten und festgenommen.
Bei Flumenthal kam es Donnerstagmittag zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen.
Dabei wurden alle vier Fahrzeuginsassen leicht oder mittelschwer verletzt.
Eine Autofahrerin fuhr am Donnerstag (16. Mai 2024, kurz nach 15:45 Uhr) auf der Kreuzbuchstrasse von Luzern in Richtung Meggen und beabsichtigte nach links in die Würzenbachstrasse abzubiegen.
Dabei kam es aus noch ungeklärten Gründen zur Kollision mit einem entgegenkommenden Auto.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden ereignete sich am Donnerstag (16. Mai 2024, kurz nach 18:45 Uhr) ein Selbstunfall.
Bei einem Anhänger öffnete sich während der Fahrt die Seitenklappe. In der Folge prallte die Seitenklappe im Tunnel Eich gegen die Tunnelwand und wurde abgerissen. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag (16. Mai 2024, ca. 22:45 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Haldenstrasse stadtauswärts in Richtung Meggen.
Auf der Höhe Bushaltestelle Dietschiberg überquerte gleichzeitig eine Fussgängerin die dortige Fahrbahn.
Anfang Januar wurde die Velostation unter dem neu gestalteten Bahnhofplatz eröffnet.
Die Benutzung der modernen, videoüberwachten Velostation ist bisher kostenlos. Damit Parkgebühren erhoben werden können, hat der Stadtrat ein Reglement erarbeitet, das – analog zum Parkierungsreglement für Motorfahrzeuge – die Erhebung von Gebühren regelt. Es wird dem Einwohnerrat am 24. Juni 2024 vorgelegt.
Im südlichen Bereich der Pfistergasse saniert die StWZ Energie AG demnächst die Werkleitungen und baut gleichzeitig Fernwärme-Leitungen ein.
Der Zofinger Stadtrat möchte Synergien nutzen und den Gassenraum neu und behindertengerecht gestalten. Er beantragt beim Einwohnerrat zwei Verpflichtungskredite in der Höhe von insgesamt 671'000 Franken.
Am Donnerstag (16.05.2024), kurz vor 16:00 Uhr, ist es auf der Martinsbruggstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos und einem Lieferwagen gekommen.
Ein 79-jähriger Autofahrer wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 18'000 Franken.
Am Donnerstag (16.05.2024), um 15:35 Uhr, ist es auf der Gossauerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Traktor gekommen.
Ein 32-jähriger Autofahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von über 10'000 Franken.
Am Donnerstag (16.05.2024), kurz vor 15:20 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Roller und einem Kleinbus gekommen.
Ein 60-jähriger Motorradfahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 3'500 Franken.
Am 24. Mai 2024 werden Feuerwehr, Sanität, Kantonales Katastrophen Einsatzelement und Kantonspolizei des Kantons Aargau beim Training "KELAG" in Raum Aarau gemeinsam den Ernstfall proben.
Ziel ist es, die Voraussetzungen zur Bewältigung von Grosslagen zu optimieren und das vorhandene Wissen zu den Partnerorganisationen zu erweitern. Das Training unterstreicht die entscheidende Bedeutung einer reibungslosen Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen für die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton.
Für die Durchführung der Cycle Week vom 23. bis 26. Mai 2024 gibt es rund um die Europaallee Verkehrseinschränkungen.
Fahrverbot für Motorwagen und Motorräder:
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts Sissach–Eptingen finden im Mai 2024 die Instandsetzungsarbeiten im Bereich des Anschlusses Sissach statt.
Von der Instandsetzung betroffen sind die Fahrbahnen in Fahrtrichtung Basel und Luzern sowie sämtliche Ein- und Ausfahrten in beide Fahrtrichtungen. Die Arbeiten werden am
Die Haggenstrasse 2a bis 6 wird ab 21. Mai bis voraussichtlich Ende September 2024 saniert.
Der Verkehr wird während dieser Zeit mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Damit ist die Baustelle jeweils einspurig befahrbar. Die Strasse wird einzig für den Belagseinbau drei Tage gesperrt werden.
Am Donnerstag, 16. Mai 2024, kurz vor 18.20 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 in Arisdorf, Fahrtrichtung Basel, ein Selbstunfall mit einem Lieferwagen.
Verletzt wurde niemand. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Im Zeitraum von gestern Donnerstag, 16. Mai 2024, zwischen 00.00 und 04.00, entwendete eine unbekannte Täterschaft im Bootshafen in Sisikon drei Aussenbordmotoren dreier Schlauchboote.
Der genaue Delikts- und Schadenbetrag kann noch nicht beziffert werden.
Auch dieses Jahr dürfen wir in Nostalgie schwelgen und zahlreiche Fahrzeuge anschauen.
Damit genug Platz für die Oldtimer vorhanden ist, wird der Dorfkern gesperrt. Während dieser Zeit wird eine Umfahrung eingerichtet und signalisiert.
Am Donnerstagnachmittag geriet ein Auto bei Lupfig auf die Gegenfahrbahn und prallte heftig mit einem Traktor zusammen.
Der Wagen überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagabend (16.05.2024) kam es in der Stadt St.Gallen zu starken Regenfällen und zu Hagel.
Die Feuerwehr musste rund 35-mal wegen überschwemmten Kellern ausrücken. Personen wurden gemäss aktuellem Kenntnisstand keine verletzt.
Das Wochenende steht bald vor der Tür Feiern gehen, Party machen, tanzen, trinken, Spass haben, in Clubs, auf Festivals oder Privatveranstaltungen – ein erlebnisreiches Nachtleben gehört vor allem für junge Menschen einfach dazu.
Damit euer Abend ohne Zwischenfälle ausgeht:
Hast du den Besuchstag an der IPH verpasst? Oder möchtest du den Beruf Polizist/Polizistin näher kennenlernen?
Oder einfach mit uns ins Gespräch kommen?
Vorgestern Abend fuhr ein 52-jähriger Autolenker um ca. 21:45 Uhr auf der Engelbergerstrasse von Engelberg in Richtung Stans.
Im Bereich des Kurvenausgangs der Schwiibogekurve prallte er aus bislang unbekannten Gründen mit der rechtsseitigen Stützmauer zusammen.
Bei einem Sportunfall in einer Kletterhalle ist am Donnerstagnachmittag (16.05.2024) in Winterthur-Töss ein Mann schwer verletzt worden.
Kurz vor 13 Uhr befand sich ein 40-jähriger Mann an der Kletterwand. Aus zurzeit nicht geklärten Gründen fiel er aus rund 15 Metern auf den Boden.
Heute Morgen wurden wir zu einem Wohnwagenbrand auf dem Campingplatz an der Reuss in Ottenbach alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr Ottenbach standen bereits zwei Wohnwagen in Vollbrand.
Sehr rasch konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden und so ein Übergreifen auf weitere Wohnwagen und den nahe gelegenen Wald verhindert werden.
Ab Donnerstagnachmittag werden kräftige Schauer und auch Gewitter erwartet.
Diese gehen am Abend und in der Nacht auf Freitag vor allem in der Nordostschweiz in länger anhaltenden Starkregen über.
Am späten Mittwochnachmittag des 15. Mai 2024 kam es in Zofingen zu mehreren Angriffen auf Passanten.
Kurze Zeit später wurde gemeldet, dass sich jemand Zutritt zu einem Einfamilienhaus verschafft und sich dort verbarrikadiert hatte.
In Rhäzüns ist am Donnerstagvormittag an einem Bahnwagen der Rhätischen Bahn (RhB) ein Feuer ausgebrochen.
Die Reisenden konnten unverletzt evakuiert werden.
An zwei Samstagen im Juni hat die Kantonspolizei Bern im Gebiet Schallenberg gezielte Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt und insgesamt 32 Widerhandlungen festgestellt, die alle zur Anzeige gebracht werden.
Es erfolgten auch Ausweisentzüge vor Ort.
Eine unbekannte Täterschaft hat zwischen Dienstagabend (14.05.2024) und Donnerstagmorgen (16.05.2025) versucht Türen zu Keller und Tiefgaragen von vier Mehrfamilienhäuser in Beringen aufzuwuchten.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen Vorfällen.
Nach zwei Jahren Vorbereitung lanciert der Touring Club Schweiz das neue Verkehrserziehungsprogramm „Mobeeez“, das in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Kantonspolizei Freiburg entwickelt wurde.
Mobeeez, das sich an 8- bis 12-Jährige richtet, wurde am 15. Mai 2024 in einer Schule im Kanton Freiburg vorgestellt und soll zukünftig in der ganzen Schweiz zugänglich sein.
Im Rahmen des Projekts Erhaltungsmassnahme Osttangente in Basel findet eine Kontrolle auf den Brücken in der Breite statt.
Diese Kontrolle ist eine Vorbereitungsarbeit für spätere materialtechnische Untersuchungen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.