Am Samstag (06.01.2024), kurz vor 4:10 Uhr, ist ein 33-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Poststrasse gegen eine Strassenlaterne geprallt.
Der Autofahrer blieb unverletzt, am Auto entstand jedoch Totalschaden. Der 33-Jährige wurde zudem als fahrunfähig beurteilt.
Am Freitagmittag brannte in Menziken in einem Mehrfamilienhaus ein Kellerabteil. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, sodass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte.
Verletzt wurde niemand. Es entstand mittlerer Sachschaden.
Gestern Freitag hat sich im Flecken in Rothenburg eine Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger ereignet. Der Fussgänger erlitt beim Unfall lebensbedrohliche Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Die Strasse war für über zwei Stunden gesperrt, der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.
Die kantonalen und kommunalen Polizeikorps kündigen an, dass in der Woche 2 vom 08.01.2024 bis 14.01.2024 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Donnerstag (04.01.2024) fuhr ein Autofahrer auf der Martinsbrücke in eine Betonmauer.
Der Mann gab an, am Steuer eingeschlafen zu sein. Er wurde als fahrunfähig beurteilt.
In einer Wohnung an der Langstrasse ist am Freitagmorgen ein Feuer ausgebrochen.
Die Feuerwehr rettete sieben Personen, von denen drei durch den Rettungsdienst medizinisch erstversorgt und anschliessend hospitalisiert werden mussten.
Am Freitag (05.01.2024), um 11:00 Uhr, ist es im Bereich Unterschwendi, in einem Waldstück oberhalb des Simmitobel, zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 73-jähriger Landwirt stürzte rund 30 Meter einen steilen Abhang hinab. Dabei wurde er schwer verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital.
Am Freitag (05.01.2024), kurz nach 02:40 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Ziegelbrückstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeit.
Am Donnerstagnachmittag ist es auf der Autobahn A2 in Richtung Süden kurz vor dem Rastplatz Knutwil zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein Auto kollidierte mit einem Anpralldämpfer. Verletzt wurde niemand.
Am frühen Freitagmorgen (05.01.2024) konnte die Schaffhauser Polizei einen Mann, der in einen Tankstellenshop in der Stadt Schaffhausen eingebrochen war noch am Tatort festnehmen.
Am Freitagmorgen (05.01.2024) um 01.30 Uhr rückten Funktionäre der Schaffhauser Polizei aufgrund eines Einbruchalarms zu einem Tankstellenshop in der Stadt Schaffhausen aus.
Am Donnerstag, 4. Januar 2024, sind in Trogen während der Fahrt Strohballen, welche auf einem Anhänger mitgeführt wurden, in Brand geraten.
Personen wurden keine verletzt.
Am Donnerstag (04.01.2024), um 11:00 Uhr, ist es auf der Industriestrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Mann auf einem Velo gekommen.
Der 57-jährige Velofahrer wurde dabei verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstag (04.01.2023), in der Zeit zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr, ist es auf der Landstrasse zu einem Unfall zwischen einem Mann auf einem Velo und einer 92-jährigen Frau mit einem Auto gekommen.
Dabei wurde der 40-jährige Velofahrer verletzt.
Am Donnerstag (04.01.2024), kurz nach 23:00 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale eine Rauchentwicklung aus einem Altkleider-Container an der Bergtalstrasse gemeldet worden.
Die ausgerückten Einsatzkräfte fanden einen kleines Feuer im Container vor.
Am Donnerstag (04.01.2024), kurz nach 15:30 Uhr, ist es auf der Mooswiesstrasse zu einem Selbstunfall eines Mannes mit einem Auto gekommen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Der genaue Unfallhergang ist unklar. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Gestern Nachmittag wird eine 72-jährige Frau beim Baden im Fluss La Trême bei Bulle plötzlich von der Strömung weggetragen.
Während einer intensiven Nachsuche mit mehreren Einsatzkräften konnte sie schliesslich mehrere hundert Meter weiter leblos lokalisiert werden. Trotz Reanimation verstarb die Frau noch vor Ort. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
In der Nacht auf Freitag ist ein Mann beim Bahnhof Arosa auf eine Zugskomposition der Rhätischen Bahn (RhB) gestiegen.
Er wurde durch einen Stromschlag schwer verletzt.
Im Kanton Solothurn sind in den letzten Tagen mehrere Weihnachtsbäume und Adventskränze in Brand geraten.
In den betroffenen Liegenschaften führte dies zu erheblichen Schäden, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Polizei mahnt zu entsprechender Vorsicht.
Am Donnerstagabend, kurz nach 21 Uhr, hat sich auf der Morschacherstrasse in Brunnen eine Selbstkollision ereignet.
Ein 23-jähriger Autofahrer fuhr von Morschach talwärts in Richtung Brunnen und kollidierte mit dem rechtsseitigen Metallgeländer.
In der Hochsaison des Online-Shoppings, rund um die Jahreswende, warten zahlreiche Empfänger gespannt auf die Ankunft ihrer internationalen Pakete.
Genau zu dieser Zeit verschicken Cyberkriminelle raffiniert gestaltete E-Mails, die den Anschein erwecken von FedEx, einem namhaften Paketdienstleister, zu stammen. Die Betrüger haben es hierbei auf Kreditkartendaten abgesehen.
In der Nacht auf Freitag wurde ein Autofahrer bei einer Verkehrskontrolle in Triboltingen als fahrunfähig beurteilt. Der Führerausweis des 40-Jährigen wurde eingezogen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz nach 1 Uhr an der Hauptstrasse einen Autofahrer.
In Fussgängerzonen (Fahrzeuge im Schritttempo) sind zu Fuss Gehende auf der gesamten Verkehrsfläche vortrittsberechtigt.
Dasselbe gilt für Begegnungszonen (20 km/h).
Wir konnten im Dezember noch unser neues Patrouillenfahrzeug in die Fahrzeugflotte übernehmen.
Es handelt sich dabei um einen (fast) originalen VW T6 Bus. Um den Anforderungen gerecht zu werden, mussten noch diverse Umbauarbeiten durchgeführt werden.
Am Sonntag, 1. September 2024, wird die Kantonspolizei St.Gallen wiederum einen Tag der offenen Tür durchführen. Diesmal wird der Stützpunkt Oberbüren seine Tore öffnen.
Der Tag wird auch dieses Jahr als Begegnungsort mit der Bevölkerung genutzt. Sie soll einen bleibenden Eindruck ihrer Polizei gewinnen können.
Am Donnerstagvormittag, 4. Januar 2024, kurz vor 11.15 Uhr, ereignete sich in einem Einfamilienhaus an der Poolstrasse in Füllinsdorf BL ein Zwischenfall, bei dem drei Personen leicht verletzt wurden.
Die Einsatzkräfte waren mit einem Grossaufgebot vor Ort.
In der Nacht auf Mittwoch besprühten vier mutmassliche Täter in Romont mehrere Zugwagons der SBB mit Graffitis.
Die Kantonspolizei Freiburg hielt sie kurz nach ihrer Tat an und nahm sie vorläufig fest. Es entstanden Schäden in mehreren Tausenden von Franken.
Am frühen Montagmorgen, 01. Januar 2024, kurz nach 05.10 Uhr, verursachte ein Fahrzeuglenker in der Delsbergerstrasse in Laufen BL einen Selbstunfall. Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am 24. Dezember 2024 wurde im Hafen von Arth ein gesunkenes Boot entdeckt. Heute konnte es mithilfe von verschiedenen Spezialisten geborgen werden.
Am Sonntagnachmittag (24. Dezember 2023), um 15:45 Uhr, stellten Passanten in Arth rund 15 Meter vom Ufer entfernt ein gesunkenes Boot fest.
Am Mittwochabend, 3. Januar 2024 entzog sich in Oberwinterthur ein Mann in einem Personenwagen mittels gefährlicher Fahrweise einer Polizeikontrolle.
Der Täter ist flüchtig, die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Auf einer Wiese bei Grenchen ist am Donnerstagmorgen, 4. Januar 2024, ein toter Mann aufgefunden worden.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben umgehend Ermittlungen zu den Umständen und der Todesursache eingeleitet. Hinweise auf eine Dritteinwirkung gibt es derzeit nicht.
Eine Frau, die am vergangenen Freitag in der Aare in Bern in eine Notlage geraten war, ist am Mittwoch im Spital verstorben.
Die sofort ausgerückten Rettungskräfte hatten sie aus dem Wasser geborgen und ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Heute Morgen kollidierte ein Autofahrer an der Rue de la Condémine in Bulle mit einem Fussgänger.
Der verletzte und bewusstlose Fussgänger wurde mit dem Krankenwagen ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei bittet um Zeugenhinweise.
Am Donnerstag (04.01.2023), um 10:30 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Frau auf einem E-Bike gekommen.
Die 77-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
In der Nacht auf Donnerstag verlor ein Automobilist die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete anschliessend im angrenzenden Bachbett.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch beträchtlicher Sachschaden.
So soll es auch im 2024 sein. Deshalb setzen wir uns wieder Tag für Tag und Nacht für Nacht für euer Zuhause - unsere Stadt - ein.
Nahe am Geschehen bedeutet für uns:
Wir sind viel auf den Strassen von Zürich unterwegs, oft auch mit Sondersignal.
Regelmässiges Training unseres Fahrkönnens ist darum wichtig und erhöht die Sicherheit.
Am Mittwochabend ist es auf der Oberalpstrasse H19 aufgrund eines Wendemanövers zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Die Fernmeldezentrale des Meldediensts der Kantonspolizei. Im Hintergrund der Funkraum mit den Anlagen für den nationalen und internationalen Polizeifunk.
Am kommenden Samstag, 6. Januar 2024, um 15.30 Uhr findet im St. Jakob-Park ein Freundschaftsspiel des FC Basel gegen den FC Bayern München statt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt rechnet mit einem hohen Verkehrsaufkommen rund um den St. Jakob-Park. Sie empfiehlt allen Besucherinnen und Besuchern, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Bei der Kantonalen Notrufzentrale ging in der Nacht auf Mittwoch eine Meldung über einen Einbruchdiebstahl ein.
Zwei mutmassliche Täter wurden kurz danach angehalten und vorläufig festgenommen.
Am Mittwochabend, 3. Januar 2024, gingen bei der Kantonspolizei Schwyz kurz nach 21 Uhr mehrere Meldungen ein, wonach ein Falschfahrer auf der Autobahn A4 zwischen Brunnen und Schwyz unterwegs sei.
Eine Patrouille konnte den Personenwagen kurze Zeit später stoppen und kontrollieren. Der Führerausweis des fehlbaren Lenkers wurde für die Schweiz aberkannt.
Beim Brand in einer Sozialinstitution sind am Mittwochabend (3.1.2024) in Uster zwei Personen ums Leben gekommen.
Kurz nach 21.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung über einen Brand in einer Einrichtung für kognitiv beeinträchtigte Menschen ein.
Am Mittwoch (03.01.2024) kam es auf der Geissbergstrasse zu einem Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen. Eine Person verletzte sich dabei leicht.
Aufgrund des Unfalls kam es zu Verkehrseinschränkungen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.