Am Samstagabend (10. Februar 2024, kurz vor 21:30 Uhr) kam es zu einem Auffahrunfall auf der Kantonsstrasse in Pfaffnau.
Eine Person wurde vom Rettungsdienst 144 zur Kontrolle in das Spital gefahren.
Der Unfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen (11. Februar 2024, ca. 03:15 Uhr). Eine 23-jährige Frau fuhr auf der Autobahn A2 in Richtung Norden.
Im Spiertunnel verlort sie die Herrschaft über das Fahrzeug und fuhr gegen die Tunnelwand.
Ein angetrunkener Mann (0.85 mg/l) fuhr am Sonntagabend (11. Februar 2024, ca. 17:10 Uhr) auf der Aescherstrasse von Altishofen in Richtung Ebersecken.
Auf dieser Strecke kam er mit dem Auto von der Strasse ab und fuhr gegen einen Baum.
Am Montag, 19. Februar 2024, startet das kantonale Tiefbauamt mit der Belagssanierung der Rickenstrasse zwischen St.Gallenkappel und Betzikon.
Das Amt erneuert im Abschnitt St.Gallenkappel Schulstrasse bis Ortsausgang Betzikon die Fahrbahnbeläge und saniert Werkleitungen. Es ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis November 2024.
Am Sonntagnachmittag wurden mehrere Fahrzeuge durchsucht. Eine tatverdächtige Person konnte festgenommen werden.
Nachdem seit Freitag bereits 17 Personen aus Maghrebstaaten im Zusammenhang mit rund 50 Fällen bezüglich Diebstählen aus Fahrzeugen auf dem ganzen Kantonsgebiet verhaftet wurden, ging am 11. Februar 2024, 15:30 Uhr, bei der Kantonspolizei eine weitere Meldung über eine verdächtige Person am Lindenplatz in Lenzburg ein.
Unsere Polizistinnen und Polizisten arbeiten nach erfolgreichem Abschluss der eidgenössischen Berufsprüfung rund ein Jahr bei der Flughafenpolizei.
Das ist nicht nur für wahre Aviatikfans ein imposanter Arbeitsplatz.
Die markante Südstaulage mit feuchter Mittelmeerluft wurde heute allmählich durch eine Tiefdruckrinne abgelöst.
Dabei ist aus Westen etwas kühlere Atlantikluft zum Alpenraum eingeflossen.
Am Sonntag, 11.02.2024 um ca. 14.40 Uhr ereignete sich in Bilten auf der Schäniserstrasse bei der Ausfahrt der A3 eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Ein 18-jähriger Lenker fuhr auf der A3 von Zürich nach Bilten und übersah bei der Ausfahrt, den von Schänis nach Bilten fahrenden Personenwagen und es kam zur Kollision.
Am Samstagvormittag (10.2.2024) hat die Kantonspolizei Zürich am Flughafen Zürich zwei Kokainkuriere verhaftet.
Die Männer transportierten die Drogen in ihrem Körper.
Am Sonntagmorgen hat sich im Bereich der Stützbachkurve in Davos-Wolfgang eine Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Linienbus ereignet.
Sechs Personen wurden dabei verletzt und mussten in die naheliegenden Spitäler hospitalisiert werden. Während rund vier Stunden war die Prättigauerstrasse H28a für jeglichen Verkehr gesperrt.
Am Samstagabend, 10. Februar 2024, wurde ein Mann im Kreis 1 von mehreren Personen angegriffen und dabei schwer am Kopf verletzt.
Die Polizei sucht Zeug/innen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (11.02.2024), in der Zeit zwischen 23 Uhr und 4 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastrobetrieb an der Grossfeldstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt in den Betrieb und durchsuchte die Räume.
Am Sonntag (11.02.2024), kurz vor 8:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, wonach ein Auto mit einem beschädigten Vorderreifen auf der Autobahn A13 zwischen Bad Ragaz und Sargans fahre.
Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen musste feststellen, dass sich der linke Vorderreifen ab der Felge gelöst hatte, der Autofahrer dennoch weiterfuhr und das Auto Beschädigungen, mutmasslich von einem Zusammenstoss mit einer Leitplanke, aufwies.
Am Samstagabend, 10. Februar 2024, fanden im Letzigrund das Fussballderby der Männer und direkt darauf jenes der Frauen statt.
Die Stadtpolizei Zürich führte in diesem Zusammenhang Personenkontrollen durch, sprach Wegweisungen aus und stellte diverses Material sicher. Am späteren Abend kam es im Kreis 5 zu Personen- und Fahrzeugkontrollen, dabei wurden zwölf Personen vorläufig festgenommen.
In der frühen Sonntagnacht des 11. Februars kurz nach ein Uhr kam es im Rahmen der Reinacher Fasnacht zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Einer der Männer wurde dabei mit einem Messer verletzt.
Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden. Die Polizei sucht Zeugen.
Nachdem in der Nacht auf Freitag (9.2.2024) in Dietikon auf ein Mehrfamilienhaus geschossen worden ist, hat die Kantonspolizei Zürich am Freitagabend in Kloten den mutmasslichen Schützen verhaftet.
Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich führten in Kloten zur Verhaftung eines 26-jährigen Serben, der für die Schussabgabe auf ein Mehrfamilienhaus in Dietikon verantwortlich sein soll.
An der Martinsbergstrasse in Baden wurden zwei Betonpoller umgefahren. Die ältere Unfallfahrerin fuhr mit ihrem Auto weiter, ohne den Schaden zu melden.
Am 09. Februar 2024 meldete eine Drittperson, dass zwei Betonpoller an der Martinsbergstrasse in Baden, umgefahren worden sind.
Auf dem Landhausquai in Solothurn sind in der Nacht auf Sonntag, 11. Februar 2024, zwei Personen bei einer tätlichen Auseinandersetzung verletzt worden. Sie wurden zur Behandlung in ein Spital gebracht.
Zur Ermittlung der Täterschaft sucht die Polizei Zeugen.
Die Polizei Basel-Landschaft hat in der Nacht vom 10. auf den 11. Februar auf dem gesamten Kantonsgebiet intensive Verkehrskontrollen in Bezug auf die Fahrfähigkeit durchgeführt.
Rund 150 Lenkerinnen und Lenker wurden überprüft.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Samstagabend in Affeltrangen einen Selbstunfall.
Er wurde nicht verletzt, er musste seinen Führerausweis abgeben.
Die Churer Fasnacht hat auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Fasnächtler und Schaulustige in die Gassen und Lokale der Stadt Chur gelockt. Über das Fasnachtswochenende leistete die Stadtpolizei Chur 34 Einsätze.
Die Platzkonzerte der verschiedenen Guggenmusik-Formationen zogen jeweils grössere Zuschauermengen an. Es wurde in ausgelassener Stimmung zusammen gefeiert.
Aber, wann wähle ich überhaupt den Notruf?
Im Zweifelsfall, im Notfall oder in Notsituationen
Wenn die Situation schwierig einzuschätzen ist
Bei Zweifel am Gesundheitszustand einer Person
Bei verdächtigen Beobachtungen
Wir möchten die Gelegenheit nutzen, die wichtigsten Notrufnummern der Schweiz in Erinnerung zu rufen!
Bleiben Sie sicher, gesund und geniessen Sie den Tag.
Wenn diese Aussage das Süssgebäck betrifft, stimmen wir uneingeschränkt zu!
Leider stellen wir Donuts vor allem im Winter nicht nur in Bäckereien, sondern häufig auch auf verschneiten Parkplätzen, auf Feldern und öffentlichen Strassen fest, wo Fahrzeuglenker ihre Driftfähigkeiten erproben.
Auf der St. Wolfgangstrasse in Balsthal ist am Samstagnachmittag, 10. Februar 2024, ein junger Mann von einem Fasnachtswagen gestürzt.
Dabei hat er sich schwere Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung mit einem Rettungshelikopter in ein Spital erforderlich machten. Zur Klärung des Unfallhergangs und der Unfallursache wurde eine Untersuchung eingeleitet.
Auf der Autobahn A1 bei Wiedlisbach kam es am Sonntagmorgen, 11. Februar 2024, zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos.
Eines der Fahrzeuge durchbrach in der Folge den Wildschutzzaun und kam im angrenzenden Wiesland zum Stillstand. Eine Person wurde zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Am Samstagnachmittag (10.02.2024) wurde ein Autofahrer angehalten, welcher mit einer sichtbehindernden Ladung unterwegs war.
Diese ragte von der Rückbank bis zur Mitte der vorderen Seitenscheibe und behinderte dadurch die seitliche Sicht erheblich. Der Lenker wird verzeigt.
Am Samstagabend hat sich auf der Autobahn A1 bei Kirchberg ein Unfall mit Folgeunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Aufgrund der Unfall- und Bergungsarbeiten war der betroffene Autobahnabschnitt während rund 20 Minuten komplett blockiert. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Am Sonntag (11.02.2024), kurz nach 03:05 Uhr, ist ein 25-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Benkerstrasse, Höhe Dorfbach, verunfallt.
Das Auto kam von der Fahrbahn ab und flog über den Dorfbach. Der Autofahrer wurde dabei schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Weiter wurde der 25-Jährige als fahrunfähig eingestuft.
Am Samstag (10.02.2024), in der Zeit zwischen 16:30 Uhr und 21:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Liegenschaft an der Waldackerstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich über ein Kellerfenster gewaltsam Zutritt ins Innere und durchsuchte die Räume.
Am Sonntag (11.02.2024), um 03:55 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Einbruch in ein Firmengebäude im Karmaad erhalten.
Eine Anwohnerin hatte einen mutmasslichen Einbrecher im Innern des Gebäudes entdeckt und konnte beobachten, wie die Person das Gebäude verliess.
In der Nacht auf Sonntag konnte die Polizei vier Tatverdächtige verhaften, welche mutmasslich geparkte Autos durchsuchten und Geld und Gegenstände entwendeten.
Bereits in der Vornacht wurden vier Männer verhaftet.
Am Samstag, 10.02.2024 um ca. 19.55 Uhr ereignete sich auf der Allmeindstrasse in Engi ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Ein 62-jähriger Lenker fuhr mit seinem PW auf der Allmeindstrasse bergwärts als er mit einer linksseitigen Gartenmauer und einem Gartenzaun kollidierte.
Bei frühlingshaften Temperaturen fand in Chur der 45. Fasnachtsumzug statt. Für die Stadtpolizei Chur ist der Umzug einer der grössten jährlich wiederkehrenden Anlässe.
Am Samstagnachmittag (10.02.2024) um 14:00 Uhr erfolgte der Start des 45. Churer Fasnachtsumzugs.
Grosser Fasnachtsbesuch beim Polizeiposten Olten-City - vielen herzlichen Dank für die Überraschung.
Wir wünschen euch allen eine schöne 5. Jahreszeit.
Am Samstag, 10. Februar 2024, kurz vor dem Mittag, ereignete sich auf dem Stoos im Gebiet Welesch ein Sturz aus der Sesselbahn Fronalpstock.
Eine 60-jährige Frau, welche sich alleine auf dem Sessel befand, wurde dabei erheblich verletzt.
Damit eure Kinder in der Druggedde nicht verloren gehen, gibt es jetzt wieder den beliebten Pätty-Kinderbadge.
Einfach Name und Nummer drauf notieren - und wenn die kleinen Fasnächtlerinnen und Fasnächtler doch verloren gehen, geht es viel schneller zu Mami und Papi zurück.
Am Freitagnachmittag (9.2.2024) ist die seit dem 31.01.2024 vermisste 27-jährige Frau im Rhein bei Laufen-Uhwiesen ZH tot aufgefunden worden.
Ein Drittverschulden kann nicht ausgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang wurde ein tatverdächtiger Mann im Kanton Schaffhausen verhaftet.
Ein Autolenker ist alkoholisiert ins Schleudern geraten und einen Abhang hinuntergerutscht.
Er konnte das Auto selbstständig verlassen und wurde nur leicht verletzt.
Am Freitagvormittag, 9. Februar 2024, ist es in Herisau zu einem Brand eines Baustellenkompressors gekommen.
Personen wurden keine verletzt, der Sachschaden ist erheblich.
Am Freitag (09.02.2024), kurz nach 18:05 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem verletzten Kleinkind in einem Pferdestall in Flums erhalten.
Wie sich herausstellte hielt sich der 2-jährige Junge mit einem Elternteil im Stall auf und wurde dabei von einem Hinterbein-Huf eines Pferdes an den Kopf getreten.
Am Freitag (09.02.2024), kurz vor 14:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentralle St.Gallen die Meldung von einem Unfall beim Holzen in einem Waldstück Höhe Chamm erhalten.
Ein 43-jähriger Mann wurde beim Zersägen eines gefällten Baumes von diesem am Bein getroffen, als sich dieser unerwartet drehte.
In Olten, im Bereich des Stadtzentrums, kam es am frühen Samstagmorgen, 10. Februar 2024, zu zwei Raubdelikten.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Samstagmorgen (10.02.2024) kam es an der Adlerbergstrasse zu einem Verkehrsunfall, wobei ein Kleinmotorrradfahrer stürzte und sich schwer verletzte.
Da der Unfallhergang bislang nicht restlos geklärt werden konnte, sucht die Stadtpolizei St.Gallen Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.