Cyberkriminelle versenden E-Mails im Namen einer unbekannten Stromfirma und behaupten, dass weitere Informationen zu den Rechnungen im Anhang zu finden sind.
Dies ist jedoch nicht der Fall.
In der Nacht auf Mittwoch, 5. April 2023, ist ein Autofahrer mit seinem Personenwagen von Morschach auf der Morschacherstrasse talwärts Richtung Brunnen gefahren.
Dabei kollidierte er aus bisher ungeklärten Gründen in einer 180-Grad-Linkskurve mit Betonelementen am Strassenrand und stürzte in der Folge mehrere Meter in bewaldetem Gebiet in die Tiefe.
Die Cyberkriminellen verschicken E-Mails im Namen der Raiffeisenbank an beliebige Empfänger und behaupten, dass aufgrund eines aktualisierten E-Bankingsystems ein Online-Formular mit den persönlichen Daten ausgefüllt werden müsse.
Die Betrugsmasche
Mehr als 120 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren wurden im letzten Jahr bei einem Töffunfall schwer verletzt, zwei verloren ihr Leben.
Die Zahl der schwer verunfallten Töfffahrerinnen und Töfffahrer in diesem Alterssegment bleibt auf hohem Niveau, seit das Mindestalter für das Fahren von 125er-Maschinen herabgesetzt wurde. Die BFU ist besorgt über diese Entwicklung und sensibilisiert die Jugendlichen erneut mit ihrer Kampagne „Don’t mess it up“ dafür, das eigene Fahrverhalten zu reflektieren.
In einem aufwändigen Ermittlungsverfahren unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz hat die Kantonspolizei Schwyz einen 20-jährigen Schweizer als mutmasslichen Sprayer ermittelt.
Der im Kanton Schwyz wohnhafte Mann ist geständig, in der Zeit von 2021 bis 2022 mehrere Sachbeschädigungen begangen zu haben.
Die Feuerwehr Reichenburg musste am Sonntagnachmittag, 02. April 2023, wegen eines Fahrzeugbrandes an die Industriestrasse ausrücken.
Ein 70-jähriger Autofahrer parkierte kurz vor 15 Uhr seinen Personenwagen, als er Brandgeruch im Fahrzeug bemerkte.
Am Sonntagnachmittag, 2. April 2023, ereignete sich auf der Seestrasse in Lauerz ein Verkehrsunfall zwischen drei beteiligten Fahrzeugen. Zwei Motorradlenkende wurden dabei erheblich verletzt. Die Seestrasse zwischen Seewen und Lauerz blieb für vier Stunden gesperrt.
Ein in Fahrtrichtung Seewen fahrender Motorradlenker überholte gegen 15.45 Uhr in einer langgezogenen Rechtskurve ein vorausfahrendes Motorrad. Dabei kollidierte der 24-Jährige mit einem entgegenkommenden Personenwagen und stürzte.
Wechselnd bis stark bewölkt, vor allem im Flachland und inneralpin auch sonnige Abschnitte. Aus Westen einige, teils kräftige Schauer, lokal auch Gewitter. Schneefallgrenze von 1800 bis am Abend gegen 1400 Meter sinkend.
In den Niederungen Temperatur am Nachmittag um 15 Grad. Stürmischer Südwest- bis Westwind, in Gewitternähe böiger Südwest- bis Nordwestwind.
Am Dienstagnachmittag, 28. März 2023, wurde eine 86-jährige Frau im Aussenbereich der Turnhalle Seefeld in Lachen von einem Ball getroffen und beim anschliessenden Sturz erheblich verletzt.
Dank Hinweisen aus der Bevölkerung konnten die dafür verantwortlichen Jugendlichen ermittelt werden.
Am Mittwochnachmittag, 29. März 2023 kollidierte ein Lieferwagen auf der Grosssteinstrasse in Schwyz mit mehreren Pfosten eines Metallzaunes.
Ein 58-jähriger Mann fuhr um 15.25 Uhr mit seinem Fahrzeug talwärts. Dabei geriet er rechts neben die Strasse.
Gestern Mittwoch, 29. März 2023, kurz nach 21.30 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich "Gumpisch" fest, worauf Steine in den Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse aufgefangen wurden.
Infolgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge auf der Axenstrasse gewendet werden. Personen wurden keine verletzt. Strasse und Brücke wurden nicht beschädigt.
Am Dienstagnachmittag, 28. März 2023, wurde eine 86-jährige Frau im Aussenbereich der Turnhalle Seefeld in Lachen verletzt.
Die betagte Frau war zwischen 16.45 und 17.15 Uhr zu Fuss unterwegs und wurde von einem Ball getroffen.
Am Montag, 27. März 2023, gegen 08.00 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich „Gumpisch“ fest, die in der Folge zum Aufschlag eines Steinblocks in den Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse führte.
Folgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge gewendet werden. Personen wurden keine verletzt. Die Strasse und Brücke wurden nicht beschädigt.
Bisher war wenig darüber bekannt, welche Auswirkungen Erdbeben in der Schweiz auf Personen und Gebäude haben können. Im Auftrag des Bundesrates hat der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU), dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS), der EPFL und weiteren Partnern aus der Industrie das erste öffentlich zugängliche und bisher fundierteste Erdbebenrisikomodell für die Schweiz entwickelt.
Das Modell schafft eine neue Grundlage für Bevölkerung, Behörden und Wirtschaft, um sich auf Erdbeben vorzubereiten und das nächste Schadensbeben besser zu bewältigen.
Mit den wärmer werdenden Temperaturen nehmen auch die Fahrten mit Fahrrädern und E-Bikes wieder zu. Damit der Start in eine unfallfreie Saison gelingt, gilt es einige Punkte zu beachten.
Bevor man sich nach den zurückliegenden Wintermonaten auf sein Fahrrad oder E-Bike setzt, geht es darum, sich selbst und sein Fahrzeug wieder fit zu machen.
Am Donnerstagmorgen, 23. März 2023, sind um 06:45 Uhr auf der St. Gallerstrasse in Tuggen ein Auto und ein Motorrad kollidiert.
Die 19-jährige Autolenkerin fuhr von Uznach in Richtung Tuggen und beabsichtigte auf die Autobahn einzubiegen.
Am Mittwoch, 22. März 2023, 14.30 Uhr, kollidierte ein 55-jähriger Velofahrer auf der Sattelstrasse in Steinerberg mit einem entgegenkommenden Personenwagen.
Dabei wurde der Zweiradfahrer erheblich verletzt und musste mit der Rettungsflugwacht hospitalisiert werden.
Am Mittwochmorgen, 22. März 2023, wurde eine Fussgängerin bei einem Verkehrsunfall auf der Glarnerstrasse in Siebnen verletzt.
Die 79-Jährige überquerte kurz vor 10 Uhr die Fahrbahn, als sie von einem herannahenden Personenwagen erfasst wurde.
Von Montagabend, 27. März bis Freitagmorgen, 31. März 2023, werden in den Tunnels der A4 Axenstrasse zwischen 20.30 und 5.00 Uhr Reinigungsarbeiten der Entwässerungsleitungen ausgeführt.
Es ist mit Behinderungen und Wartezeiten zu rechnen.
Die Betrüger verschicken E-Mails angeblich im Namen von Hostpoint, in denen sie behaupten, dass die Zahlungsmethode aktualisiert werden müsse, um eine Sperrung des Domainnamens zu verhindern.
Ihr Ziel ist es, an die Kreditkartendaten der potentiellen Opfer zu gelangen.
Am Dienstagabend, 21. März 2023, ist kurz vor Mitternacht im Gebiet Sunnberg in Willerzell ein kleiner Stall durch einen Brand vollständig zerstört worden.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits im Vollbrand. Die Feuerwehren konnten die Flammen rasch löschen.
Gestern Nachmittag waren unsere Polizistinnen und Polizisten in den Regionen Küssnacht, Arth und Brunnen unterwegs und nahmen sich bewusst Zeit, um das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern zu suchen und Präsenz zu zeigen.
Solche Aktionen werden von uns regelmässig geplant und durchgeführt, um Bürgeranliegen aufzunehmen und Bedürfnisse abzuholen.
In der Nacht des Dienstags, 21. März 2023, stand die Rega zusammen mit Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC für zwei Alpinisten am Piz Badile (GR) im Einsatz. Beim Abseilen stürzte einer der beiden Männer rund 30 Meter in die Tiefe und verletzte sich.
Seinem Kollegen gelang es, ihn nach dem Sturz noch bis zum Wandfuss abzuseilen. Die Rega-Crew konnte die beiden Männer in der Dunkelheit an der Rettungswinde ausfliegen.
Eine gute Strasseninfrastruktur und Signalisation erhöhen die Verkehrssicherheit. Anhand der GIS-Plattform MEVASI kann die BFU erstmals die Wirksamkeit von Infrastrukturmassnahmen abschätzen.
Darin sind 2500 Massnahmen aus 28 Massnahmentypen detailliert erfasst. Für sieben dieser Typen sind statistisch gesicherte Bewertungen ihrer Wirksamkeit vorhanden: Die unfallreduzierenden Effekte reichen von 11 % bis 66 %.
Am Montagnachmittag, 20. März 2023, kam es um 15.00 Uhr zu einer Streifkollision auf der Kantonsstrasse in Freienbach.
Ein Kleintransporter mit Anhänger fuhr von Bäch in Richtung Pfäffikon.
Am Sonntag, 5. März 2023, ca. 10.45 Uhr, kam es auf einer Verbindungspiste westlich der Grotzenpiste im Hoch-Ybrig zu einer Kollision zwischen zwei Skifahrern.
Ein 46-jähriger Mann wurde dabei verletzt. Der zweite Beteiligte, welcher Schweizerdeutsch sprach, erkundigte sich nach der Kollision kurz beim Verletzten.
Kurz vor Sonntagmittag, 19. März 2023, hat sich im Rigigebiet in Arth ein tödlicher Bergunfall ereignet.Ein 56-jähriger Mann wurde unter einem Stein eingeklemmt und dabei tödlich verletzt.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang wurden aufgenommen.
Ein 35-jähriger PW-Lenker ist am Samstagmorgen, 18. März 2023, in Freienbach mit dem Auto auf das Bahngleis der Südostbahn geraten.
Der Mann erlitt bei der Selbstkollision unbestimmte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst hospitalisiert.
„Hallo Mama, mein Handy ist kaputt. Das ist meine neue Handynummer…“
So oder ähnlich klingt die Nachricht der Betrüger. Die Absicht hinter dem Messenger- oder auch WhatsApp-Betrug: Geld.
Die Staatsanwaltschaft hat die Untersuchung rund um den Absturz der Weihnachtsdekoration im Mythen Center in Ibach im November 2021 abgeschlossen.
Das gegen die Verantwortlichen des Mythen Centers sowie die Hersteller der Weihnachtsdekoration geführte Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung wurde eingestellt.
Am Montagabend, 13. März 2023, gegen 22:00 Uhr, musste die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz an die Bahnhofstrasse in Seewen ausrücken.
Hausbewohner stellten Rauchgeschmack in der Wohnung fest und begaben sich zum Brandort.
Wie die Bauherrengemeinschaft des Projektes A4 Neue Axenstrasse kommuniziert, sind im Zusammenhang mit der Stahlbaumontage der Hilfsbrücke Gumpisch nächtliche Sperrungen der Axenstrasse erforderlich.Nächtliche Vollsperrung
Am Mittwochabend, 8. März 2023 kam es auf der Pfäffikonerstrasse in Feusisberg zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Personenwagen.
Ein Auto geriet dabei in Brand. Die Feuerwehr Feusisberg-Schindellegi konnte den PW nach kurzer Zeit löschen. Verletzt wurde niemand.
Vermehrt sind wieder betrügerische E-Mails im angeblichen Namen der SBB im Umlauf. In den Nachrichten wird eine Ticketrückerstattung vorgetäuscht.
Die Betrüger versuchen die persönlichen Angaben sowie Kreditkartendaten der potentiellen Opfer abzuphishen.
Von Montag, 13. März bis Freitag, 21. April 2023 wird die Felswand vor dem Mythensteintunnelportal Nord in Ingenbohl gereinigt und gesichert.
Gleichzeitig wird der bestehende Steinschlagschutz beim Mositunnelportal Süd über der Axenstrasse N4 überprüft.
Am Sonntag (26.02.2023) ist ein Auto bei einem Selbstunfall rund 20 Meter in die Tiefe gestürzt.
Der 35-jährige Lenker war gegen 12:50 Uhr via Obergross talwärts in Richtung Trachslau unterwegs. Im bewaldeten Strassenabschnitt verlor er auf der schneebedeckten Strasse die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab.
Die Betrüger geben sich als unbekannte Schönheiten aus und kontaktieren meist junge Erwachsene.
Ist erst einmal ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, folgt das systematische Ausnehmen der Opfer über Krypto-Investitionen (Pig Butchering, dt. das Schwein schlachten).
Im Brandfall ist es zentral, rasch und richtig zu handeln. Die neue Kampagne der Beratungsstelle für Brandverhütung BFB hat zum Ziel, der Schweizer Bevölkerung das korrekte Vorgehen bei Bränden aufzuzeigen.
Damit sollen im Brandfall Schäden an Personen, Tieren und Sachen vermindert werden. Dabei weist sie auf die Wichtigkeit der Regel „Alarmieren – Retten – Löschen“ hin und zeigt das korrekte Vorgehen im Notfall auf.
Am frühen Sonntagnachmittag, 26. Februar 2023 kam es auf der Strasse Wäni zwischen Gross und Trachslau zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen. Das Fahrzeug mit drei Insassen geriet neben die schneebedeckte Fahrbahn und stürzte 20 Meter einen Abhang hinunter.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt.
In der Nacht auf Sonntag, 26. Februar 2023 meldeten Anwohner einen Unfall auf der Hinteroberbergstrasse in Illgau.
Um ca. 01.40 Uhr fuhr ein Automobilist bergwärts und verlor auf der schneebedeck ten Strasse die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Am Samstag, 25. Februar 2023, kurz vor Mittag, meldete ein Mitarbeiter eines Betriebes an der Bahnhofstrasse in Küssnacht, dass eine Rauchentwicklung an einem Weizensilo sichtbar sei.
Die alarmierte Stützpunktfeuerwehr Küssnacht stellte einen Glimmbrand fest.
Die Kantonspolizei Schwyz hat am Montag, 20. Februar 2023 in Wollerau zwei Männer im Rahmen eines Betrugsversuchs kurz vor der Geldübergabe festgenommen.
Am Montagmittag, 20. Februar 2023 meldete eine Frau aus Wollerau der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz, dass ihr 71-jähriger Mann soeben von einem angeblichen Polizisten telefonisch kontaktiert worden sei.
Die Polizeikorps der Schweiz und die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) setzen sich gemeinsam für die Prävention von Cyberbetrug und Cyberdelikten ein.
Ein Blumenstrauss voller guter Ratschläge: Die Polizei fasst die Präventionstipps im Thema Cybercrime in einer letzten Videobotschaft zusammen.
Beim Eishockey verletzen sich jährlich 5200 Personen. Besonders schwerwiegend sind dabei die Verletzungen am Kopf. Über 60 % der Kopfverletzungen sind auf einen Körperkontakt zurückzuführen.
Aus Sicht der BFU und der Swiss Ice Hockey Players Union (SIHPU) besteht Handlungsbedarf. In ihrer gemeinsamen Initiative stehen zwei Massnahmen im Zentrum: härtere Sanktionen und belastungsreduzierende Banden.
So wie am Schmutzigen Donnerstag in Brunnen, sind wir auch während den kommenden närrischen Tagen weiterhin präsent.
Nicht vergessen: Wer Alkohol oder Drogen konsumiert hat, darf keinesfalls ein Fahrzeug lenken.
Aktuell erhalten wir mehrere Meldungen wegen einer rötlich gefärbten Wasseroberfläche am Ufer des Zugersees in der Stadt Zug.
Wir haben uns das ganze angesehen und Abklärungen mit Fachleuten getroffen.
Die Kantonspolizei Schwyz kümmert sich mit mehr als 300 Mitarbeitenden um die Abwendung drohender Gefahren und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.
Auch die Beratung der Bevölkerung zu präventiven Massnahmen übernehmen die Bediensteten der Kantonspolizei Schwyz.
Die Organisation der Polizei Schwyz
Die Organisation der Polizei Schwyz teilt sich in fünf verschiedene Bereiche auf:
Recht
Kommandoabteilung
Abteilung Spezialdienste
Sicherheitspolizei
Kriminalpolizei
An der Spitze des gesamten Korps steht der Kommandant, der von einem Stellvertreter sowie den Leitenden der jeweiligen Abteilungen unterstützt wird. Sitz des Polizeikommandos ist in der Bahnhofstrasse in Schwyz.
Die Kommandoabteilung der Kantonspolizei Schwyz kümmert sich um alle finanziellen und personellen Angelegenheiten des Korps. Auch die Informatik und Technik sowie die Logistik liegen in den Händen dieses Bereichs.
Die Einsatzleitzentrale der Polizei Schwyz ist über den Polizeinotruf 117 und die Feuermeldestelle 118 jederzeit zu erreichen. Bei einer Notfallmeldung kümmern sich die Bediensteten um schnell Hilfe und Unterstützung.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schwyz
Die Sicherheitspolizei hat ihren Sitz am Stützpunkt Biberbrugg in Bennau. Innerhalb des Kantons sind verschiedene Haupt- und Polizeiposten der Sicherheitspolizei für Arbeit in den verschiedenen Regionen zuständig. Hauptposten sind in Lachen, Einsiedeln, Schwyz und Küssnacht angesiedelt, während es in Pfäffikon, Siebnen, Unteriberg, Goldau, Brunnen und Muothal Polizeiposten gibt.
Die Schwyzer Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei im Kanton Schwyz gliedert sich in die Bereiche Wirtschaftsdelikte & Cybercrime, Ermittlungsdienst, Staatsschutz, den kriminaltechnischen Dienst und die Spezialfahndung. Die Spezialdienste der Kantonspolizei Schwyz kümmern sich um den Verkehr im Kanton, übernehmen das Einsatztraining und die Führungsunterstützung. Auch Präventionsaufgaben und eine Kontaktstelle Radikalisierung fallen in den Bereich der Spezialdienste.
Waffen und Sprengstoff im Kanton Schwyz
Die Fachstelle Waffen und Sprengstoffe des Kantons ist zuständig für die Erteilung von Waffenerwerbsscheinen und Waffentragsscheinen. Auch wenn es um den Erwerb von Sprengmitteln geht oder der Kauf pyrotechnischer Gegenstände geplant ist, übernimmt dieser Bereich.
Die Ausbildung bei der Kantonspolizei Schwyz
Wer sich für die Ausbildung bei der Polizei Schwyz interessiert, hat die Möglichkeit, sich bei einer Veranstaltung über den Polizeiberuf zu informieren. Nach Angaben der Polizei Schwyz dauert das gesamte Auswahlverfahren rund vier Monate und besteht aus verschiedenen Phasen. Am Anfang steht eine Aufnahmeprüfung, auf die Vorstellungsgespräche folgen. Psychologische Eignungsablärungen und eine sportmedizinische Untersuchung sowie ein Fitnesstest sind weitere Bestandteile der Bewerberprüfungen. Dazu kommt ein Schlussgespräch vor dem Start der Ausbildung. Sechs Monate bevor die Polizeischule startet, erhalten die Bewerberinnen und Bewerber einen Bescheid, ob sie angenommen wurden.
Wer sich für den Dienst bei der Polizei Schwyz bewerben möchte, muss verschiedene Anforderungen erfüllen. Eine Schweizer Staatsangehörigkeit ist ebenso erforderlich wie eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine Matura. Die Bewerbenden müssen mindestens 22 Jahre alt sein – eine Altersgrenze gibt es nicht. Ein einwandfreier Leumund ist die Voraussetzung für den Beginn der polizeilichen Karriere. Zudem prüft die Polizei Schwyz die physische und psychische Eignung und erwartet einen Führerausweis der Kat. B.
Um eine Einladung zur Aufnahmeprüfung zu erhalten, ist das Bewerbungsdossier fristgerecht einzureichen. Interessenten erhalten die Unterlagen auf der Internetpräsenz der Polizei in Schwyz. Im ersten Teil der Aufnahmeprüfung erfolgt ein körperlicher Leistungstest, im zweiten Teil werden die Bewerbenden einem Wissens- und Fähigkeitstest unterzogen. Bei entsprechender Eignung kommt eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Verläuft das erfolgreich, prüft die Kantonspolizei die psychische und physische Eignung, bevor die endgültige Auswahl stattfindet.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre und startet mit einer Einführungswoche. Danach erfolgt ein zehnmonatiger Besuch der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch, wobei der theoretische Teil durch Tätigkeiten in praktischen Bereichen der Schwyzer Polizei unterbrochen wird. Am Ende absolvieren die Polizeischülerinnen und -schüler eine Prüfung. Bei erfolgreichem Abschluss beginnt eine praktische Ausbildung bei der Sicherheitspolizei. Hier übernehmen die Auszubildenden vor allem Bereitschaftsdienst. Am Ende findet die Berufsprüfung statt. Bestehen die Auszubildenden alle Prüfungen, werden Sie ins Polizeikorps aufgenommen. Auf Wunsch arbeiten die Korpsangehörigen weiter bei der Sicherheitspolizei oder wechseln in einen der Spezialbereiche, sofern es freie Stellen gibt.
Nach der Ausbildung bietet die Kantonspolizei Schwyz ein breitgefächertes Aufgabenspektrum. Mitarbeitende haben nach fünf Jahren Berufserfahrung die Möglichkeit, Sonderfunktionen zu übernehmen. Dazu zählen beispielsweise Tätigkeiten in der Verhandlungsführung, in der alpinen Einsatzgruppe oder in der Hundestaffel. Die Mitarbeit in den Sondereinheiten ist ein Nebenamt, das neben der eigentlichen Tätigkeit ausgeführt wird.
Präventionsarbeit der Polizei Schwyz
Die Prävention ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Polizeiarbeit im Kanton Schwyz. Die Kantonspolizei sorgt mit zahlreichen Massnahmen für die Verhinderung von Straftaten. Ein wichtiges Thema ab dem Kindergarten- und Schulalter ist die Verkehrsinstruktion. Bedienstete übernehmen die altersgerechte Vermittlung des Verhaltes im Strassenverkehr bei den Schulkindern des Kantons. Dabei geht es um die Sicherheit auf dem Schulweg und das sichere Bewegen im Strassenverkehr. Auch das Fahrradfahren ist Teil der Schulungen. Nach Angaben der Polizei in Schwyz verunfallten im Jahr 2020 11 Kinder im Kanton (Zahlen für 2022 hier). Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 18 Kinder einen Unfall im Strassenverkehr erlitten, konnte die Zahl gesenkt werden. Durch die Präventionskampagnen im Kanton soll die Zahl weiter reduziert werden.
Ein weiterer zentraler Bereich der Prävention ist die Vorbeugung von Straftaten. Bei ihrer Arbeit fokussiert die Kantonspolizei Schwyz unter anderem auf die Aufklärung bei Kindern und Jugendlichen. Die Heranwachsenden lernen nicht nur, welche Konsequenzen unrechtmässige Handlungen haben, sondern auch, wie sie vermeiden, Opfer krimineller Handlungen zu werden. Zudem bringen die Mitarbeitenden den jungen Leuten näher, wie sie in bestimmten Situationen am besten reagieren. Die Themen Gewalt, Alkohol und Drogen sowie der Umgang mit Internet und Smartphone sind für Jugendliche besonders entscheidend. Dabei setzt die Polizei Schwyz nicht nur auf die Arbeit mit den jungen Leuten, sondern auch mit den Eltern. Auf Elternabenden bringen die Bediensteten den Eltern wesentliche Themen näher.
Ältere Menschen werden leider häufig Opfer bestimmter Betrugsmaschen, so dass hier wichtige Präventionsarbeit zu leisten ist. Mit zunehmenden Alter steigt das Bedürfnis nach Sicherheit, darum zeigt die Polizei Schwyz Möglichkeiten, sich zu schützen und klärt über Gefahren im Alltag auf.
Leider kommt es auch im Kanton Schwyz zu Einbrüchen, so dass die Polizei des Kantons auch Sicherheitsberatungen zum Schutz des Eigentums anbietet. Wer möchte, kann sei Zuhause auf Schwachpunkte, die Kriminelle ausnutzen könnten, überprüfen lassen.
Die Statistik der Polizei Schwyz
Die Polizei Schwyz nahm eigenen Angaben zufolge im Jahr 2020 zahlreiche Kontrollen vor und führte eine Vielzahl von Einsätzen durch. Die Anzahl der Verkehrsunfälle lag bei 782 und damit um 80 niedriger als noch im Jahr 2019 (Zahlen für 2022 hier). Vor allem die Missachtung der Vorfahrt und überhöhte Geschwindigkeit waren die Ursachen für die Unfälle. Trotz rückläufiger Unfallzahlen stieg die Anzahl der Todesfälle im Strassenverkehr von sechs auf zehn im Jahr 2020. Auch bei den Verletzungen infolge eines Unfalls verzeichnete die Polizei Schwyz steigende Zahlen.
Laut Polizei sind die Straftaten im Kanton im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent angestiegen. Bei den Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz sowie im Bereich der Cyberkriminalität und der Geldwäsche wurden Zuwächse verzeichnet. Auch bei den jugendlichen Straftätern gab es einen Anstieg. Bei der Aufklärung der Straftaten war die Kantonspolizei Schwyz im Jahr 2020 erfolgreicher als im Vorjahr. Die Quote lag im Jahr 2020 bei 61,7 Prozent, im Vorjahr bei 59,8 Prozent. Im schweizweiten Vergleich überzeugt das Kanton Schwyz, der Durchschnitt liegt bei 52,2 Prozent.
Auffällig hoch ist die Zahl der Cyberdelikte, die nach Angaben der Polizei von 420 auf 520 im Jahr 2020 gestiegen sind (Zahlen für 2022 hier). Bei mehr als der Hälfte der Fälle handelte es sich um Betrug, wobei sich die Summen laut Polizei Schwyz auf mehr als 5 Millionen CHF beliefen. Vor diesem Hintergrund sollten Internetnutzer sehr wachsam sein und sich vor Phishing- und Malware-Attacken zu schützen. Dabei versuchen Cyberkriminelle sich Zugang zu den persönlichen Daten der Internetnutzer zu verschaffen. Vorsicht ist auch bei der Weitergabe persönlicher Kontodaten geboten. Immer wieder suchen kriminellen Menschen, die über ihre Bankkonten Geld ins Ausland weiterleiten. Die Schweizer Polizei weist darauf hin, dass sich diese Personen der Geldwäsche schuldig machen und keinesfalls auf dubiose Angebote eingehen sollten.
Wissenswertes zum Kanton Schwyz
Im Kanton Schwyz leben knapp 160’000 Einwohner, Hauptort des Kantons ist Schwyz. Grösste Gemeinde von Schwyz ist mit mehr als 16’000 Einwohnern Freienbach gefolgt von Einsiedeln mit etwa 15’8000 Einwohnern. Weitere Orte sind Küssnacht, Arth und Schübelbach. Insgesamt ist der Kanton in sechs Bezirke und 30 Gemeinden aufgeteilt. Die Bezirke im Überblick: Schwyz, Einsiedeln, Gersau, Höfe, Küssnacht und March.