Nach einer ruhigen Phase mit Hochnebel wechselt jetzt die Wetterlage pünktlich auf das erste Adventswochenende. Bald befinden wir uns in einer ausgeprägten Troglage.
Schnee ist ab dem Freitag auch im Flachland möglich, in den Bergen gibt es bis Montag einiges an Neuschnee.
Ein potentieller Käufer meldet sich über WhatsApp und teilt mit, dass er die Ware kaufen will.
Da er aber weit weg wohnt, bittet er den Verkäufer, die Ware per Post zu senden. Kurz darauf bekommt der Verkäufer einen Link angeblich von der Post, der bestätigt, dass die Ware bereits bezahlt sei.
Gestern Montag, 22. November 2021, kurz nach 14.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit französischen Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse in Richtung Andermatt.
Aufgrund des dichten Nebels bemerkte der PW-Lenker den Kreisel Eiboden zu spät und musste abrupt abbremsen. Wegen des Bremsmanövers geriet der Personenwagen ins Schlittern und kollidierte in der Folge mit der rechtsseitigen Leitschranke.
Der heutige Start in die neue Woche ist eine ziemlich trübe Angelegenheit, auch im weiteren Wochenverlauf tut sich die Sonne in den tiefen Lagen schwer. Bis inklusive Donnerstag bleibt das Wetter unspektakulär. Ab Freitag wird es wieder interessanter, die ersten Schneeflocken bis in tiefere Lagen liegen in der Luft.
In der vergangenen Nacht hat ein Schub feuchter Luft unser Land erreicht. Ein Mittelmeertief sorgt heute Montag im Süden für weiteren Nachschub, auf der Alpennordseite nimmt dagegen tagsüber der Einfluss eines kräftigen Hochs mit Zentrum bei Irland mehr und mehr zu – es trägt den Namen Walpurga.
Eine Absolventin des Bachelorstudiengangs der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg absolviert vom 22. November bis 3. Dezember 2021 ein Praktikum bei der Kantonspolizei Uri.
Polizeikommissaranwärterin E. Grossberger befindet sich in der Ausbildung zum gehobenen Polizeidienst und wird nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zur Polizeikommissarin befördert.
Bern, 22.11.2021 - Ab dem 1. Dezember 2021 ist die neue Autobahnvignette an den üblichen Verkaufsstellen erhältlich. Sie hat die Grundfarbe „Violett metallic“. Die Jahreszahl auf der Klebeseite ist hellblau, jene auf der Vorderseite weiss. Die Vignette kostet weiterhin 40 Franken.
Die vom 1. Dezember 2021 bis zum 31. Januar 2023 gültige Vignette kann wie gewohnt bei Tankstellen und Garagen, an den Schaltern der Post sowie bei den Strassenverkehrsämtern und Zollstellen bezogen werden. Fahrzeugführerinnen und -führer sind aufgefordert, verfallene Vignetten von der Frontscheibe zu entfernen, um mögliche Sichtbehinderungen zu vermeiden.
Am Mittwoch, 17. November 2021, kurz nach 17.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Haldistrasse bei dichtem Nebel talwärts.
Zur selben Zeit fuhr eine PW-Lenkerin mit Urner Kontrollschildern auf der Haldistrasse bergwärts in Richtung Haldi. Unterhalb des Bereiches „Ribenen“ trafen die beiden Personenwagen aufeinander. Für das Kreuzen fuhr der PW-Lenker kurz vor einer kleinen Ausweichstelle nahe an den rechten Strassenrand.
Gestern Mittwoch, 17. November 2021, gegen 17.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Klausenstrasse in Richtung Spiringen. Im Bereich „Bohl“ geriet der Lenker – gemäss eigenen Aussagen aufgrund eines Sekundenschlafs – auf die andere Strassenseite.
In der Folge kollidierte er mit einer Holzbeige. Durch den Aufprall drehte sich der Personenwagen um 90 Grad und kam anschliessend auf der Klausenstrasse zum Stillstand.
Das Hoch Valentina sorgt bis Sonntag für ruhiges Hochdruckwetter mit teilweise Nebel oder Hochnebel im Flachland und viel Sonne in den Bergen, erst am Sonntag ziehen aus Westen zunehmend hohe Wolken auf.
Nach kurzfristig auch in den Bergen mehr Wolken am Montag herrschen am Dienstag nochmals hochdruckbestimmte Verhältnisse. Ab Mitte kommender Woche zeichnet sich dann ein Wetterwechsel ab.
Die Notwendigkeit, die Bevölkerung vor Hassrede und Desinformation im Internet zu schützen, erfordert auch in der Schweiz eine breite Diskussion.
Der Bundesrat hat das UVEK beauftragt, ihm bis Ende 2022 in einem Aussprachepapier aufzuzeigen, ob und wie Kommunikationsplattformen reguliert werden könnten. Dies auch mit Blick auf die Stärkung der Nutzerrechte und den Umgang mit intransparenten Geschäftspraktiken. Er stützt sich dabei auf einen Bericht des BAKOM zu den Chancen und Risiken von Facebook, Youtube und Google.
In letzter Zeit häufen sich Meldungen wegen Erpressungen über soziale Medien.
Im Vertrauen erstellte Nacktaufnahmen werden dazu genutzt, Geld oder weitere Nacktaufnahmen zu erpressen.
Bei koordinierten kriminal-, sicherheits- und verkehrspolizeilichen Kontrollen wurden an vier Tagen während den Wochen 44 und 45 auf der Nord-/Südachse über 1'060 Personen und 500 Fahrzeuge kontrolliert. Es wurden verschiedene Strafverfahren eröffnet und Ordnungsbussen ausgestellt.
Seit Jahren führen die Polizeikorps der Zentralschweiz, Graubünden und Tessin mit Unterstützung der Grenzwache, Transport- und Militärpolizei und fedpol koordinierte kriminal-, sicherheits- und verkehrspolizeiliche Grosskontrollen durch. Diese fanden während den Wochen 44 und 45 an verschiedenen Orten in der Zentralschweiz, Tessin und Graubünden primär auf der Nord-/Südachse auf dem Strassen- als auch auf dem Eisenbahnnetz statt.
Sichtbarkeit ist eines der wichtigsten Themen, wenn es um Sicherheit im Strassenverkehr geht. Täglich kommt es auf den Strassen zu gefährlichen Situationen oder Unfällen, weil Fussgänger, Velofahrende und solche mit motorisierten Zweirädern zu spät wahrgenommen werden.
Das Problem verschärft sich bei Dämmerung und in der Nacht. Jede und jeder kann bezüglich Sichtbarkeit etwas für sich tun und damit das Unfallrisiko minimieren.
In der dieser Woche erwartet uns über weite Strecken ruhiges herbstliches Hochdruckwetter. Für die tiefen Lagen bedeutet das aber leider einen oft grauen Himmel und in Summe nur wenig Sonne. Auf den Bergen sieht es besser aus, auch die Temperaturen sind für die Jahreszeit mild.
Heute Montag liegt die Schweiz zwischen einem Mittelmeertief und einer Hochdruckbrücke, welche das Azorenhoch über dem Atlantik mit einem Russlandhoch verbindet. Auf der Alpennordseite liegt im Flachland und vielen angrenzenden Tälern Hochnebel mit einer Obergrenze um die 1400 Meter, diese Schwaden sind hartnäckig und lockern sich nur lokal auf – vielerorts bleibt der Himmel bis zum Abend grau.
Die Kanzlei wird angeblich vom CEO einer Firma aus dem Ausland kontaktiert und gebeten, eine Interessenkollisionsprüfung zwecks Übernahme eines Mandates durchzuführen. Es sei ein Vertrag zwischen einem Schweizer Startup und der Firma abgeschlossen worden.
Als Beweis wird ein mehrseitiger Vertrag über die Lizenzierung eines Patentes beigelegt.
In den letzten Wochen und Monaten war immer entweder der Samstag oder der Sonntag recht sonnig, letztmals durchgehend wenig Sonne gab es am Wochenende vom 7. und 8. August. Dieses Wochenende nun bringt mit einem Höhentief im Flachland höchstens wenig Sonne und gelegentlich etwas Niederschlag.
Bereits zu Beginn der Woche und bis zur Wochenmitte herrscht dann aber wieder Hochdruckeinfluss, allerdings gibt es im Flachland oft zähen Hochnebel und nur auf den Bergen recht viel Sonne.
Im Ernstfall ist es für die Behörden besonders wichtig, die Bevölkerung schnell und möglichst direkt zu erreichen. Deshalb hat der Bund im Jahr 2018 zusammen mit den Kantonen die kostenlose App Alertswiss geschaffen.
Dort fliessen die relevanten Informationen bei Ereignissen in der Schweiz zusammen. Alertswiss ist eine Informationsdrehscheibe, die Alarme, Warnungen und Informationen für unterschiedliche Gefahren direkt auf Mobilgeräte wie Smartphone oder Tablet liefert.
Am Donnerstag, 4. November 2021, meldete eine Privatperson der Kantonspolizei Uri, dass eine unbekannte Person in ihre Wohnung in Schattdorf eingedrungen sei und anschliessend die Flucht ergriffen habe.
Eine umgehend ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei Uri konnte die signalisierte Person wenig später in Schattdorf anhalten und zwecks polizeilicher Abklärungen festnehmen.
Gestern Mittwoch, 10. November 2021, wurde durch die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum ein Sattelmotorfahrzeug mit niederländischen Kontrollschildern angehalten und kontrolliert.
Die Überprüfung ergab, dass der niederländische Fahrzeuglenker massiv gegen die Arbeits- und Ruhezeiten verstossen hatte.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 10. November 2021 die Anpassungen der Signalisationsverordnung sowie der Verordnung des UVEK über Tempo-30-Zonen in die Vernehmlassung gegeben. Mit den Anpassungen sollen die Einführung von Tempo-30-Zonen auf siedlungsorientierten Strassen vereinfacht und ein neues Symbol für Mitfahrgemeinschaften (Carpooling) eingeführt werden.
Um die Anordnung von Tempo-30-Zonen auf siedlungsorientierten Strassen innerorts zu erleichtern, schlägt der Bundesrat eine Anpassung der Signalisationsverordnung sowie der Verordnung des Eidgenössischen Departments für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) zu den Tempo-30-Zonen vor.
Bei der Kantonspolizei Uri gehen seit geraumer Zeit vermehrt Meldungen zu Diebstählen von Serviceportemonnaies in Gastronomielokalitäten ein.
Die unbekannte Täterschaft nutzt Momente der Unaufmerksamkeit sowie besondere Gelegenheiten für die Diebstähle. Die Erfahrungen der Kantonspolizei zeigen, dass das Personal des Gastgewerbes immer wieder mit solchen Delikten konfrontiert wird.
Das Telefon läutet. Eine Dame mit Ostblockakzent erklärt, dass sie eine Lieferung disponiere. Ansprechsperson sei der Geschäftsführer des KMU. Ob jemand anwesend sei. Wegen Corona habe sie den Lieferschein per Mail geschickt. Man müsse diesen nur ausdrucken, unterschreiben und dem Fahrer übergeben.
In der französischen Version ertönt eine automatische Roboterstimme, die auffordert, die Emailadresse zu bestätigen. Anschliessend kommt umgehend das Mail mit dem angeblichen Lieferschein.
In Sachen Wetter erwartet uns bis inklusive Freitag eine unspektakuläre Woche mit ruhigem spätherbstlichem Hochdruckwetter. Im Flachland gehört dazu Nebel oder Hochnebel, darüber hält dagegen für ein paar Tage der Martinisommer Einzug.
Heute Montag liegen bei uns noch die Reste einer schwachen Störung, durch den zunehmenden Hochdruckeinfluss wird die Luft aber von oben her abgetrocknet – oberhalb von 2000 bis 2500 Meter ist der Himmel inzwischen wieder blau.
Die Sicherheitsdirektion hat Daniel Zgraggen zum neuen Leiter Notorganisation/Kreiskommando gewählt. Er tritt seine neue Stelle im Amt für Bevölkerungsschutz und Militär am 1. Mai 2022 an.
Mit dieser Aufgabe verbunden ist insbesondere die Wahrnehmung verschiedener Planungs-, Vorbereitungs- und Koordinationssaufgaben im Bereich Notorganisation/Kreiskommando und Bevölkerungsschutz, aber auch die Konzeptionierung und Durchführung von Ausbildungssequenzen mit den Gemeindeführungsstäben. Ausserdem repräsentiert der Stelleninhaber den Kanton Uri als Kreiskommandant.
Es kommt immer wieder vor, dass Kredit- oder Debitkarten unterwegs, z.B. im Büro, Restaurant oder auf Reisen, gestohlen werden.
Besonders häufig ist der Kartendiebstahl am Bancomaten.
Im Internet tummeln sich zahlreiche unseriöse Anbieter von Streaming-Plattformen. Mit fiktiven Webseiten und gefälschten Identitäten werben sie zunächst mit einem kostenlosen fünftägigen Abo. Schlussendlich endet das Angebot in einer teuren Abofalle.
Neuerdings schreiben die Betrüger Ihre Opfer mit personalisierten Mails an, die auf ein angeblich bereits bestehendes Kundenkonto führen.
Ein Blick Richtung Berggipfel offenbart es: Der Winter hat Einzug gehalten. Als Folge davon musste für drei Urner Alpenpasse die Wintersperre verhängt werden.
Der Gotthardpass wurde am Freitag, 5. November 2021, definitiv geschlossen.
Am Freitag, 5. November 2021, um ca. 17.40 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung ein, dass in einem Mehrfamilienhaus an der Dorfstrasse in Seelisberg ein Brand ausgebrochen sei.
Die unverzüglich ausgerückten Feuerwehren stellten in einer Wohnung eine starke Rauchentwicklung fest. Der Brand konnte rasch gelöscht werden.
Facebook Marketplace ist bei Verkäufern beliebt. Das wissen auch die Betrüger. Sie melden sich über Facebook Messenger beim Anbieter und interessieren sich angeblich für die Ware. Sie bieten an, dass DPD die Ware abholt und bei der Abholung das Geld in einem Couvert übergibt.
Allerdings müsse der Verkäufer PCS Aufladecoupons erwerben und diese dem Käufer übermitteln. Sind die Aufladecoupons erst einmal in den Händen der Betrüger, hört man nie mehr was von Ihnen.
Nehmen Sie Zahlungen auf TWINT entgegen und leiten Sie diese an eine andere Person weiter?
Dann kann es sein, dass Sie als Moneymule für einen Betrüger arbeiten uns sich wegen Geldwäscherei strafbar machen.
Gestern Mittwoch, 3. November 2021, gegen 16.15 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Kornmattstrasse in Richtung Süd.
Zur gleichen Zeit beabsichtigte ein Fussgänger beim Coop Pronto Shop die Strasse zu überqueren. In der Folge kam es zu einer Kollision zwischen dem Personenwagen und dem Fussgänger.
Seit gestern kam in den Bergen noch einmal eine ordentliche Portion Neuschnee dazu, durch die zum Teil hohen Niederschlagsintensitäten sank die Schneefallgrenze insbesondere in engeren Tälern bis in tiefe Lagen.
In den letzten 24 Stunden war unser Wetter eine Co-Produktion aus zwei kleinen Tiefdruckzentren – eines nördlich, das andere südlich der Alpen. Am Mittwochvormittag regnete und schneite es vor allem zwischen der Romandie und der Nordwestschweiz sowie im Süden. Die Schneefallgrenze lag dabei entlang des Juras zwischen 1000 und 1300 Metern, im Nordtessin um die 1500 Meter (mit erheblichen Unterschieden zwischen den verschiedenen Tälern) und 1700 bis 1900 Metern weiter südlich.
Am Donnerstag, 4. November 2021 findet zum fünfzehnten Mal der „Tag des Lichts“ statt. In der dunklen Jahreszeit ist das Unfallrisiko auf der Strasse höher – insbesondere für Personen, die zu Fuss oder mit einem Zweirad unterwegs sind.
Die Zentralschweizer Polizeikorps unterstützen die Kampagne, die unter dem Motto „Nur wer leuchtet, wird rechtzeitig gesehen“ steht.
Gestern Montag, 1. November 2021, gegen 18.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern im Bereich des Kohlplatzes in Bürglen in die Klausenstrasse.
Zur selben Zeit fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Klausenstrasse in Richtung Altdorf.
Gestern zog pünktlich zu Beginn des neuen Monats eine aktive Kaltfront über uns hinweg und brachte auf den Bergen ab etwa 1500 bis 1700 Metern verbreitet Schnee.
Im Bündnerland sank die Schneefallgrenze teils noch deutlich tiefer, hier gab es lokal Flocken bis knapp unter 1000 Meter.
Am Samstag, 30.10.2021, 09.00 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri gemeldet, dass am Seeufer südlich des Rütli Rauch zu sehen sei. Die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr Seelisberg konnten einen Glimmbrand im Bereich Schwandenflue in steilabfallendem Gelände orten.
Das Löschen des Glimmbrandes war terrestrisch infolge unwegsamem Gelände nicht möglich. Auch ein Löschangriff vom See aus gestaltete sich wegen starken Windböen (Föhn) schwierig. Der Glimmbrand konnte am späteren Nachmittag durch die Feuerwehr Seelisberg in Zusammenarbeit mit der Armee gelöscht werden.
Am Freitag, 29.10.2021, kurz nach 12.00 Uhr, fuhr ein Quad mit Urner Kontrollschildern auf der Forststrasse von Altdorf Richtung Eggberge.
Beim Kreuzen mit einem anderen Fahrzeug kam der Quad von der Strasse ab und stürzte rund 20 Meter das steil abfallende Gelände hinunter. Der 31-jährige Fahrzeuglenker verletzte sich dabei erheblich. Er wurde durch den Rettungsdienst Uri medizinisch erstversorgt und danach durch die REGA in ein ausserkantonales Spital überführt.
Erfahrungsgemäss steigt die Zahl der Einbruchsdelikte, wenn die Dunkelheit früher einsetzt. Die Zentralschweizer Polizeikorps führen auch in diesem Jahr zusammen mit anderen Polizeikonkordaten eine gezielte Aktion gegen Dämmerungseinbrüche durch.
Mit dem „Nationalen Tag des Einbruchschutzes“ am Dienstag, 2. November 2021, startet die Präventionsaktion „Bei Verdacht Tel. 117 – Gemeinsam gegen Einbrecher“. Bis Ende Februar 2022 wird die Polizei in den Abendstunden verstärkt in den Wohnquartieren präsent sein und die Fahndung nach Straftätern intensivieren. Die Bevölkerung wird aufgerufen, bei verdächtigen Wahrnehmungen die Notrufnummer 117 zu wählen. Unterstützt wird die Kampagne mit leuchtfarbigen Plakaten und Flugblättern sowie gezielten Beiträgen auf Online-Kanälen und in den Printmedien.
Der Urner Polizeikommandant Reto Pfister nimmt eine neue Herausforderung an. Der 49-Jährige wird neuer Chef Ressourcen und Dienstleistungen in der Kantonspolizei Bern.
Seit fünf Jahren steht Reto Pfister der Kantonspolizei Uri als Kommandant vor. Er hat sein Arbeitsverhältnis mit dem Kanton Uri per Ende April 2022 gekündigt, um die Stelle als Chef Ressourcen und Dienstleistungen in der Kantonspolizei Bern anzunehmen. Reto Pfister tritt die Nachfolge von Christian Brenzikofer an, der per 1. Januar 2022 zum Kommandanten der Kantonspolizei Bern gewählt worden ist.
Bis Sonntag bleibt es in den Bergen für die Jahreszeit mild, in einigen Alpentälern liegen am Wochenende mit Föhn 20 Grad und knapp mehr drin.
Naturschnee ist auf den Bergen noch Mangelware, trotzdem wollen einige Skigebiete bereits am Wochenende öffnen. In der kommenden Woche wird es dann kühler, dazu gibt es vor allem am Montag und Mittwoch auf den Bergen einiges an Neuschnee, Good News für die Wintersportorte...
Gestern Montag, 25. Oktober 2021, gegen 17.30 Uhr, ereignete sich in einer Sporthalle in Altdorf ein Unfall. Ein 7-jähriger Junge stürzte aus noch ungeklärten Gründen rund drei Meter von einer Tür, die ins Freie führte, auf ein Vordach hinunter.
Der Junge zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu. Er wurde durch den Rettungsdienst Uri in ein ausserkantonales Spital überführt.
Heute Dienstag, 26. Oktober 2021, fuhr ein Urner E-Bike-Lenker auf der Giessenstrasse in Richtung Altdorf. Unmittelbar nach der Ausfahrt der Autobahn beabsichtigte er links abzubiegen um auf den Radweg zu gelangen.
Diese Situation bemerkte der nachfolgende PW-Lenker mit Urner Kontrollschildern zu spät. In der Folge kam es zur Kollision.
Am ersten Montag nach dem Wechsel von der Sommer- auf die Winterzeit findet der Nationale Tag des Einbruchschutzes statt. Das Datum fällt dieses Jahr aufgrund des Feiertages auf Dienstag, 2. November 2021.
Der Zeitpunkt des Präventionstages wurde ganz bewusst gewählt, denn durch die Zeitumstellung wird es abends früher dunkel und Einbrecher können im Schutz der Dämmerung leichter einbrechen, während die Bewohnerinnen und Bewohner oft noch bei der Arbeit sind. Umso wichtiger ist es, die Bevölkerung zum Thema Einbruchsschutz zu informieren.
Am Sonntag, 24. Oktober 2021, gegen 18.30 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Berner Kontrollschildern auf der A2 Richtung Nord. Unmittelbar vor der Ausfahrt Altdorf kam es aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens zu einem Rückstau.
Diese Situation bemerkte die PW-Lenkerin zu spät. In der Folge kollidierte sie mit einem voranfahrenden Personenwagen mit Zürcher Kontrollschildern. Die Beifahrerin des Zürcher Personenwagens wurde leicht verletzt. Sie wurde durch den Rettungsdienst ins Kantonsspital Uri überführt. Der Sachschaden beträgt rund 25'000 Franken.
Die letzten beiden Tage brachten ein windiges Intermezzo, nun aber stellt sich wieder zunehmend ruhiges herbstliches Hochdruckwetter ein.
In den vergangenen Stunden hat noch einmal eine schwache Störung die Alpennordseite erreicht, sie bringt heute Vormittag oft viele Wolken sowie da und dort ein paar Regenschauer.
Heute Donnerstag, 21. Oktober 2021, um 10.00 Uhr, verliess der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern den Kreisel Wysshus Ost und fuhr auf der Rynächtstrasse in Richtung Bahnhof Altdorf.
Dabei fuhr er immer noch mit dem rechtsseitig gesetzten Blinker. Zur selben Zeit beabsichtigte eine Urner PW-Lenkerin von der Attinghauserstrasse herkommend in die Rynächtstrasse abzubiegen. In der Annahme, dass der PW-Lenker in die Attinghauserstrasse einbiegen würde, bog sie in die Rynächtstrasse ein.
Die Bevölkerung wünscht sich eine Polizei, die freundlich, empathisch und kompetent auftritt. Genau so handeln die Mitarbeitenden der Kantonspolizei Uri.
Die Polizeiarbeit steht unter dem Leitbild: „Miär sind d’Ürner Kantonspolizyy. // MIÄR SCHAFFET SICHERHÄIT IM KANTON // Miär lüäget drfir, dass d Gsetzi befolgt wärdet und dass d Mänschä i yyserem Kanton vor nyt miänt.“
Die Bediensteten lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, egal ob es sich um ein vermisstes Haustier, einen Zeugenaufruf, einen Einbruch oder einen anderen Vorfall handelt. Die Kantonspolizei Uri ist immer zur Stelle, wenn es um Sicherheit und Ordnung in den 19 Urner Gemeinden geht.
Das Amt der Kantonspolizei bearbeitet die Aufgaben für das Alarmierungssystem MoKoS und Gesuche um die Ermächtigung oder Demission von Kontrollorganen land- und forstwirtschaftlicher Erschliessungsstrassen genauso wie Jahresberichte, Leitbilder, SVZ Leistungen, SVZ Standort und SVZ Vision und Strategie.
Eigenen Angaben zufolge bewältigte die Einsatzzentrale Uri im Jahr 2020 knapp 7‘200 Notrufe. Die Alarmzentrale ist die erste Anlaufstelle für die Bevölkerung, wenn es um die Meldung sicherheitsrelevanter Ereignisse geht. Eine spezielle Einsatzgruppe gibt es für Vorfälle in den Bergen. Die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei Uri kümmerte sich im Jahr 2020 um 12 Vorkommnisse in topographisch schwierigem Gelände. Um die Sicherheit auf den Gewässern kümmert sich die Seepolizei, die zu Kontrollfahrten und Piketteinsätzen ausrückt. Nach Angaben der Kantonspolizei Uri nahmen die Einsätze im Jahr 2020 coronabedingt im Vergleich zu den Vorjahren deutlich ab.
Die Polizei sorgt sich aber nicht nur um den Schutz von Mensch und Tier, sie fühlt sich auch verantwortlich, wenn es um die Umwelt geht. Dabei bekämpfen die Mitarbeitenden nicht nur alle Formen von Kriminalität sehr erfolgreich, sondern setzen auch hohe Massstäbe an, wenn es um die Verbesserung der Strassensicherheit und die Bewältigung aussergewöhnlicher Gefahren geht.
Kapo Uri – Tag und Nacht im Einsatz für die Sicherheit (Bildquelle: Kapo Uri)
Die Führung der Kantonspolizei Uri
Die Hierarchie ist klar geregelt – dem Polizeikommandanten untersteht der Stabschef und die Abteilungen der Kommandodienste, Kriminalpolizei, Bereitschafts- und Verkehrspolizei und das Schwerverkehrszentrum. Die einzelnen Abteilungen sind wiederum für die verschiedensten Dienstleistungen verantwortlich.
Der Stabschef, verantwortlich für Führungsunterstützung, Rechtsdienst, Übersetzungen und den Finanzdienst, fungiert gleichzeitig als Stellvertreter des Kommandanten.
Die Abteilung der Kommandodienste der Kantonspolizei Uri
Hier schlägt das Herz der Kantonspolizei Uri – allgemeine Stabsdienste für das Polizeikommando werden hier genauso verrichtet wie Sekretariatsdienste, die Geschwindigkeitsüberwachung, das Führen des Ordnungsbussenbüros und der Rechnungs- und Materialdienst. Zudem wird hier auch das Personal-, Organisations- und Informationswesen bearbeitet, und auch die intensive Ausbildung der Polizeischüler fällt in die Kompetenz der Kommandodienste.
Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Uri
Die Verhütung und Verfolgung von Straftaten und die Spezialdienste stehen hier ganz oben auf der Agenda. Beweise sichern und auswerten, Personenermittlung und Befragung und die Personen- und Sachfahndung sowie das Rapportieren verstehen sich als Grundpfeiler. Bei dieser Abteilung geht es aber auch um Präventionsarbeit, Sicherheitsberatung und die Überwachung der polizeilichen Kriminalstatistik. Last but not least ist hier auch die zentrale Stelle hinsichtlich der Meldung für die Löschung von DNA-Profilen eingebunden.
Die Präventionsarbeit der Kantonspolizei Uri
Prävention, dieses Thema liegt dem Team der Verkehrs- und Sicherheitsinstruktion besonders am Herzen. Verkehrsunterricht in den Schulen steht deshalb besonders im Fokus. Jeder Schulbeginn birgt Gefahren in sich, und es ist wichtig, dass schon die Kleinsten – die Kindergartenkinder – für dieses Thema sensibilisiert werden. Schulungen zum richtigen Verhalten im Strassenverkehr – die Risiken und Gefahren erkennen und richtig handeln – sollen schon früh, Ängste nehmen und Barrieren abbauen.
Primär geht es um ein rücksichtsvolles Verhalten, egal, ob von Verkehrsteilnehmern gegenüber Kindern oder ganz pauschal. Sicherheitsbotschaften können auf vielfältige Art übermittelt werden und beinhalten sowohl Präventiv-Kurse als auch eine thematisierte „Poser-Problematik“. In diese Thematik sind die Beratungsstelle für Unfallverhütung, die Föderation der Motorradfahrer der Schweiz und das Amt für Strassen- und Schiffsverkehr Uri fest eingebunden. Die verschiedensten Themenkomplexe, wie Medikamente, Alkohol, E-Bike und Sichtbarkeit, finden Berücksichtigung.
Nicht nur die Jüngsten und Heranwachsende müssen lernen, wie Sie sich im Alltag im Strassenverkehr verhalten sollten. So gibt die Kantonspolizei Uri auch anderen Verkehrsteilnehmenden wichtige Tipps. Unter anderem zählt beispielsweise das Bilden einer Rettungsgasse bei einem Unfall oder anderen Grossereignissen zu den wesentlichen Punkten. Damit Einsatzkräfte nicht behindert werden, sollte jeder Autolenker die genauen Regelungen berücksichtigen, denn umsichtiges Verhalten kann Leben retten!
Es geht auch darum, Primar- und Oberstufenschüler sowie Gymnasiasten stufen- und themengerecht zu unterrichten. Dabei ist es auch wichtig, den Jugendlichen mit dem Erreichen der Strafmündigkeit ihre Verantwortlichkeiten und ethisch/rechtlichen Grenzen aufzuzeigen. In diesem Kontext greift besonders die Sensibilisierung und Aufklärung in den Bereichen des Cybermobbings. Aber auch der Umgang bzw. der Verzicht auf Seiten mit pornografischem Inhalt oder das Recht am Bild rückt in den Mittelpunkt. Hier informiert die Kantonspolizei Uri unter dem Motto „Bliib suuber“ über die Gefahren auf Computer und Handy.
Insbesondere bei Jugendlichen stellen die Mitarbeitenden eine deutliche Zunahme von Gewalt- und Pornographiedarstellungen auf elektronischen Geräten fest. Oftmals werden wahllos andere Jugendliche verprügelt, nur um die Tat zu filmen und dann ins Netz zu stellen. Die Mitarbeitenden der Polizei setzten daher auf gezielte Präventionsarbeit, die nicht nur die Jugendlichen selbst erreichen soll, sondern auch Eltern und die Lehrerschaft in die Pflicht nehmen.
Um ein einheitliches Vorgehen bei derartigen Vorkommnissen zu gewährleisten, haben Polizei und Untersuchungsbehörden gemeinsame Regeln festgelegt, wie zu reagieren ist. Die Kantonspolizei Uri geht Hinweisen auf die Verbreitung und den Besitz von Gewalt und Pornographie konsequent nach.
Die Kantonspolizei Uri informiert zudem über die Gefährlichkeit von Drogen und Alkohol im Strassenverkehr. Wie gefährlich diese Substanzen sind, zeigt ein Bericht der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu. Demnach steigt das Risiko, einen Verkehrsunfall zu verursachen mit zunehmender Alkoholisierung deutlich an. Bereits bei 06 Promille steigt das Unfallrisiko auf das Doppelte, bei 1 Promille liegt das Risiko sogar beim siebenfachen im Vergleich zu einem nüchternen Autolenker.
Kapo Uri im Einsatz für die Verkehrssicherheit (Bildquelle: Kapo Uri)
Die Abteilung der Bereitschafts- und Verkehrspolizei
Diese Abteilung sorgt für die Gewährleistung der polizeilichen Erstintervention genauso wie für die Wahrnehmung der sicherheitspolitischen Aufgaben. Hier wird auch Hand in Hand mit der Kriminalpolizei gearbeitet, wenn die Wahrnehmung kriminalpolizeilicher Aufgaben im Fokus steht. Natürlich widmet man sich hier auch intensiv den Aufgaben, die mit der Regelung, Überwachung und der Kontrolle des Strassen- und Schiffsverkehrs in Zusammenhang stehen.
Aber auch für Fragen rund um die Verkehrserziehung und die Bearbeitung von Verkehrsunfällen ist man hier empfänglich. Des Weiteren zeichnet diese Abteilung auch für die Bewilligung von Veranstaltungen, das Fundbüro, Pyrotechnik, Sprengwesen, die Verkehrsunfall-Statistik und Waffen verantwortlich.
Die Abteilung Schwerverkehrszentrum
Mit Sekretariat und Schichtchefs ausgestattet, werden hier die Verantwortlichkeiten für technische und polizeiliche Kontrollen, Ausnahmetransporte und SVZ Führungen klar geregelt, denn ca. eine Million Gütertransporte überqueren pro Jahr die Alpen, die perspektivisch reduziert werden sollen.
Es geht darum, Verkehrsströme effizient und klug, auf Strasse und Schiene, zu lenken – und das Schwerverkehrszentrum in Erstfeld steht an vorderster Front, wenn es um die Ordnung & Sicherheit auf der Gotthardachse geht.
Aber auch die Berufsausbildung, und der Datenschutz – mit dem Schengen Information System und Visa Information System besonders wichtig – wird hier nicht vernachlässigt.
Die Ausbildung bei der Kantonspolizei Uri
Einer Polizistenkarriere steht fast nichts im Wege, wenn der Eignungstest erst einmal bestanden ist. Der Eignungstest der Kantonspolizei Uri, übrigens als Vorläufer einer möglichen Polizeiausbildung deklariert, beginnt mit einem kleinen Einstellungstest, dem bei Bestehen ein Zertifikat folgt. Der eigentliche Eignungstest besteht dann aus den unterschiedlichsten Prüfungen, wobei sich Theorie und Praxis die Waage halten. Die Aufgaben im theoretischen Teil beinhalten sowohl einen Psychologischen Eignungstest wie einen Test der Sprachkompetenz und zum Tastatur-Schreiben.
Zudem wird der Fokus auf persönliche Sichtweisen und Meinungen gelegt – also, Vorbereitung ist alles, um im Einstellungstest zu überzeugen!
Vertrauen, Respekt und Teamarbeit sind die Grundpfeiler der Arbeit der Kantonspolizei Uri. Von den Korpsangehörigen wir ein hoher Einsatz verlangt. Wer im Dienst der Bevölkerung steht, sollte ein hohes Mass an Verantwortung, Ausgeglichenheit und Charakterstärke mitbringen. Darüber hinaus sind Durchsetzungsvermögen und ein ausgezeichneter Gerechtigkeitssinn wichtig für die Polizeiarbeit.
Kapo Uri – rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung da (Bildquelle: Kapo Uri)
Wissenswertes zum Kanton Uri
Der Kanton Uri liegt in der Zentralschweiz. Insgesamt leben hier knapp 37‘000 Einwohner, wobei die meisten Menschen um Hauptort Altdorf wohnen. Weitere grössere Orte sind Schattdorf, Bürglen und Erstfeld. Eine Einteilung in Bezirke gibt es in Uri nicht.