Die Regierung des Kantons St.Gallen lehnt den Vorschlag des Bundesrates für die Umsetzung der Motion „Übermässigen Motorenlärm wirksam reduzieren“ weitgehend ab.
Die vorgesehenen Massnahmen sind zu wenig wirkungsvoll, um die Bevölkerung tatsächlich vor exzessivem Lärm durch Motoren zu schützen.
In der Zeit zwischen Montag und Freitag (24.03.2023) sind der Kantonspolizei St.Gallen rund 40 versuchte Schockanrufe gemeldet worden. Drei Fälle verliefen für die unbekannte Täterschaft erfolgreich.
Insgesamt wurden knapp 100'000 Franken an falsche Polizisten übergeben.
Am Donnerstag (23.03.2023), kurz vor 22 Uhr, hat sich im Kreisverkehr auf der Feldlistrasse, Höhe Rütiwiesstrasse, ein Unfall zwischen einem Motorrad und einem E-Bike ereignet.
Die 35-jährige E-Bike Fahrerin wurde leicht verletzt.
Am Donnerstag (23.03.2023), um 17 Uhr, hat sich auf der Husenstrasse ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Die 16-jährige Motorradfahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Am Donnerstag (23.03.2023), kurz vor 12:15 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung erhalten, wonach ein 7-jähriges Mädchen von einer unbekannten männlichen Person an der Obstgartenstrasse angegangen worden sei.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen handelte es sich um ein zufälliges Zusammentreffen des Mädchens mit dem mittlerweile bekannten Mann, welches von den Beteiligten falsch interpretiert wurde. Der Kantonspolizei St.Gallen sind derzeit keine strafrechtlich relevanten Vorkommnisse bekannt.
Bisher war wenig darüber bekannt, welche Auswirkungen Erdbeben in der Schweiz auf Personen und Gebäude haben können. Im Auftrag des Bundesrates hat der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU), dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS), der EPFL und weiteren Partnern aus der Industrie das erste öffentlich zugängliche und bisher fundierteste Erdbebenrisikomodell für die Schweiz entwickelt.
Das Modell schafft eine neue Grundlage für Bevölkerung, Behörden und Wirtschaft, um sich auf Erdbeben vorzubereiten und das nächste Schadensbeben besser zu bewältigen.
Am Mittwoch (22.03.2023), kurz nach 20 Uhr, hat sich auf der Passhöhe Hulftegg ein Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Ein 17-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Mittwoch (22.03.2023), um 19:30 Uhr, hat sich auf der Rickenstrasse ein Unfall mit einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Der 26-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Am Dienstag (21.03.2023) ist es auf der St.Leonhard-Strasse 74 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Eine beteiligte Person zog sich dabei Verletzungen zu.
An den Fahrzeugen entstand mässiger Sachschaden.
Am Dienstag (21.03.2023), kurz vor 18:30 Uhr, sind bei Landwirtschaftsarbeiten in Schwantlen mehrere Kubikmeter Jauche in einer Grube überlaufen.
Durch das schnelle eingreifen des Landwirts und der ausgerückten Feuerwehr konnte der Schaden eingedämmt werden.
Die Betrüger verschicken E-Mails angeblich im Namen von Hostpoint, in denen sie behaupten, dass die Zahlungsmethode aktualisiert werden müsse, um eine Sperrung des Domainnamens zu verhindern.
Ihr Ziel ist es, an die Kreditkartendaten der potentiellen Opfer zu gelangen.
Am Dienstagmorgen (21.03.2023) kam es im westlichen Teil der Stadt St.Gallen zu einer Intervention im häuslichen Bereich. Dabei konnte durch die Polizei Betäubungsmittel sichergestellt werden.
Das Ehepaar wurde zwecks Einvernahmen auf die Polizeistation gebracht.
Am Dienstag (21.03.2023), um 7:30 Uhr, hat sich auf der Neckerstrasse ein Unfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen ereignet.
Die Autofahrerin wurde durch den Aufprall unbestimmt verletzt.
In der Nacht des Dienstags, 21. März 2023, stand die Rega zusammen mit Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC für zwei Alpinisten am Piz Badile (GR) im Einsatz. Beim Abseilen stürzte einer der beiden Männer rund 30 Meter in die Tiefe und verletzte sich.
Seinem Kollegen gelang es, ihn nach dem Sturz noch bis zum Wandfuss abzuseilen. Die Rega-Crew konnte die beiden Männer in der Dunkelheit an der Rettungswinde ausfliegen.
Eine gute Strasseninfrastruktur und Signalisation erhöhen die Verkehrssicherheit. Anhand der GIS-Plattform MEVASI kann die BFU erstmals die Wirksamkeit von Infrastrukturmassnahmen abschätzen.
Darin sind 2500 Massnahmen aus 28 Massnahmentypen detailliert erfasst. Für sieben dieser Typen sind statistisch gesicherte Bewertungen ihrer Wirksamkeit vorhanden: Die unfallreduzierenden Effekte reichen von 11 % bis 66 %.
Am Montagmorgen des 13.02.2023 wurde in Rebstein ein 49-jähriger Schweizer tot aufgefunden. Es handelte sich um ein Tötungsdelikt. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber.
Aufgrund neuer Erkenntnisse bittet die Kantonspolizei St.Gallen die Bevölkerung erneut um Hinweise. Sie interessiert sich insbesondere für zwei Personen mit einem Kickboard.
Am Montag (20.03.2023), kurz nach 15:15 Uhr, sind bei einem Landwirtschaftsunfall im Aufeld mehrere Kubikmeter Jauche in den Dorfbach gelangt.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Ausmass durch Bachsperren eindämmen.
Am Montag (20.03.2023), um 17:15 Uhr, hat sich auf der Gasterstrasse ein Unfall mit zwei Autos ereignet.
Ein Mann wurde dabei verletzt und mit der Rega ins Spital gebracht.
Am Montag (20.03.2023), in der Zeit zwischen 20 Uhr und 21 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Goethestrasse eingebrochen.
Sie bestieg den Balkon und verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang zum Haus.
Am Montag (20.03.2023), kurz nach 11:15 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand an der Bleikenstrassen gemeldet worden. Dieser konnte jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Ein Mitarbeiter wurde durch den Brand leicht verletzt.
Am Montagmorgen (20.03.2023) befand sich eine auffällige Person in einem Zug am Hauptbahnhof St.Gallen. Er war vermummt und hatte eine Eisenstange und eine Glasscherbe bei sich. Er beschimpfte die Patrouille massiv und spukte einem Polizisten ins Gesicht.
Aufgrund seines renitenten Verhaltens wurde er für eine Einvernahme auf die Polizeistation gebracht.
Im Jahr 2022 führten das Blaue Kreuz St.Gallen und die Stiftung Suchthilfe in 682 Verkaufsstellen im Kanton St.Gallen Alkohol- und Tabak-Testkäufe durch. Die durchschnittliche Verstossquote sank im Vergleich zum Vorjahr um über 10 Prozent.
Die schlechteren Ergebnisse aus den Jahren 2020 und 2021 lassen einen Zusammenhang mit der Pandemie vermuten.
Am Montag, 27. März 2023, startet das kantonale Tiefbauamt an der St.Gallerstrasse auf Höhe der Falkenstrasse mit Bauarbeiten. Der Kanton erstellt eine neue Fussgängerquerung mit Schutzinsel und erhöht die Einstiegkanten bei den Bushaltestellen.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Mai 2023.
In der Montagnacht (20.03.2023), kurz vor 00:45 Uhr, hat sich auf der Burietstrasse ein Unfall ereignet. Ein 28-jähriger Autofahrer geriet mit seinem Auto auf eine Verkehrsinsel und auf die Gegenfahrbahn.
Beim Unfall entstand Sachschaden von rund 7'000 Franken Sachschaden.
Am Sonntag (19.03.2023), kurz vor 6:30 Uhr, hat ein Passant der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen einen Mann gemeldet, der sich an der Tellstrasse an Autos zu schaffen machte.
In einem Fall konnte er beobachtet werden, wie er ein Auto durchsuchte.
Aufgrund der höheren Temperaturen waren viele Personen in der Stadt St.Gallen unterwegs, wobei die Stimmung grösstenteils friedlich war.
Nichtsdestotrotz wurden wir zu mehreren Hilfestellungen aufgrund lärmender oder aggressiven und alkoholisierten Personen gerufen.
Am Samstagnachmittag (18.03.2023), kurz vor 13:40 Uhr, hat sich beim Fussgängerstreifen des Grenzübergangs ein Unfall mit einem Auto und einer Leichtmotorradfahrerin ereignet.
Dabei wurde die Frau leicht verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (18.03.2023), um 13:40 Uhr, kam es auf der Hulfteggstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorrads. Der 56-jährige Motorradfahrer stürzte und verletzte sich dabei.
Er wurde mit schweren Verletzungen von der Rega ins Spital geflogen. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Samstag (18.03.2023), um 11:45 Uhr, ist es zu einem Selbstunfall eines Motorrads gekommen. Ein 50-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der Zeit zwischen dem frühen Freitagnachmittag und Samstagabend (18.03.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen an mehreren Orten im Kanton St.Gallen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. 17 Verkehrsteilnehmende werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. Fünf Männer mussten den Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Einem weiteren Mann wurde die Fahrerlaubnis für die Schweiz aberkannt.
Am Samstag (18.03.2023), um 16:50 Uhr, ist es auf der Umfahrungsstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Eine. 59-jährige Autofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt.
Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Die Frau wurde als Fahrunfähig eingestuft.
Am Freitag (17.03.2023), um 10:10 Uhr, ist auf der Autobahneinfahrt in Richtung St.Gallen ein Lieferwagen nach einem Selbstunfall auf einer Leitplanke stecken geblieben.
Zur Fahrzeugbergung musst die Einfahrt für rund 15 Minuten gesperrt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 2'500 Franken.
Am Freitag (17.03.2023), kurz nach 15:20 Uhr, ist es an der Flawilerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Rennvelo gekommen.
Dabei wurde eine 38-jährige Rennvelofahrerin leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (17.03.2023), kurz vor 23:55 Uhr, hat die Einsatzzentrale der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung erhalten, dass am Grüningerweg Personen am Sprayen seien. Beim Eintreffen der Polizei flüchteten zwei Personen.
Einer der mutmasslichen Sprayer, ein 22-jähriger Schweizer, konnte kurze Zeit später angehalten und festgenommen werden.
Am Freitag (17.03.2023), kurz nach 21:10 Uhr, hat auf der Langmoosstrasse ein Auto ein korrekt abgestelltes Auto gestreift. Dabei entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Ein 38-Jähriger Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Freitag (17.03.2023), kurz vor Mitternacht, ist es auf der unteren Bahnhofstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Ein 32-jähriger Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Franken geschätzt.
Am Samstag (17.03.2023), kurz vor 2 Uhr, ist an der Hauptstrasse ein 33-jähriger Schweizer in einem Auto angehalten und festgenommen worden. Er wird verdächtigt, vorgängig das Auto ab einem Parkplatz entwendet zu haben.
Er war zudem fahrunfähig und trotz Entzug des Führerausweises unterwegs.
Am Donnerstag (16.03.2023), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 23:15 Uhr, ist an der Schubertstrasse in ein Mehrfamilienhaus eingebrochen worden.
Die Täterschaft hat sich über ein Vordach und durch ein Fenster gewaltsam Zugang ins erste Obergeschoss verschaff.
Am Donnerstag (16.03.2023), kurz vor 16:30 Uhr, hat sich auf der Hauptstrasse ein Auffahrunfall mit einem Traktor und einem Auto ereignet.
Ein 43-jähriger Mitfahrer im Auto wurde dabei unbestimmt verletzt.
Am Donnerstag (16.03.2023), kurz vor 13 Uhr, hat sich auf der Wilerstrasse ein Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Velo ereignet.
Bei der Kollision wurde der 57-jährige Velofahrer leicht verletzt.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig. Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Am Donnerstag (16.03.2023), um 16:45 Uhr, hat sich an der Nöllenstrasse ein Arbeitsunfall ereignet. Ein 25-jährige Mann stürzte während Arbeiten in einem Betonsilo und wurde dabei leicht verletzt.
Die Bergung war für die Rettungskräfte sehr aufwändig.
Gestern begleitete ich die Ausbildung der Polizeidienstkompanie des Zivilschutzes, welche uns oft bei Fussballspielen unterstützt.
Doch auch beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder Gegenständen, kann die Kompanie eingesetzt werden.
Die jährliche verkehrspolizeiliche Statistik der Stadtpolizei St.Gallen liegt vor. Im Jahr 2022 ist ein Rückgang an Verkehrsunfällen zu verzeichnen.
Hingegen gab es mehr Unfälle, bei welchen Personen verletzt wurden. Die Geschwindigkeitseinhaltung in Bezug auf die Legislaturziele ist wie im Vorjahr positiv. Bei Fahren in nicht fahrfähigem Zustand zeigt sich eine deutliche Abnahme.
Am Mittwoch (15.03.2023), kurz nach 10:30 Uhr, haben zwei Männer an der Bahnhofstrasse eine Handtasche aus einem Velokorb gestohlen.
Die Besitzerin, die mit dem Velo unterwegs war, bemerkte dies nicht. Ein Passant konnte die beiden Täter jedoch beobachten und dies der Kantonalen Notrufzentrale melden.
„Hallo Mama, mein Handy ist kaputt. Das ist meine neue Handynummer…“
So oder ähnlich klingt die Nachricht der Betrüger. Die Absicht hinter dem Messenger- oder auch WhatsApp-Betrug: Geld.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.