Jedes Jahr organisiert die Schweizer Armee Aufräumaktionen von Munitionsrückständen und Blindgängern auf ihren Schiessplätzen.
Diese Massnahmen tragen zur Erhaltung der Umwelt und zur allgemeinen Sicherheit auf den Wanderwegen bei.
Am 16. September 2021 hat die Schweizer Armee die Gemeinde Langenbruck BL mit 11 Armeeangehörigen das Katastrophenhilfe Bereitschaftsbataillons und des Genie-Zuges unterstützt.
Diese haben eine 14 Meter lange Notbrücke über das Bachbett der Frenke errichtet.
Die Militärpolizei war bei der Ausbildung des Geniebataillons 6 mit dabei, welches an der Einwasserungsstelle in Flumenthal/Deitingen SO eine Schwimmbrücke 95 mittels Schwimmbrückenmodulen aufgebaut hat.
Der persönliche und beratende Kontakt zum verantwortlichen Kompaniekommandanten hatte einen positiven Einfluss auf die Sicherheit aller Angehörigen des G Bat 6 auf dem Ausbildungsplatz.
Auf Ersuchen der Russischen Föderation und nach erfolgter Zustimmung der Schweiz wird am 21. Juni 2021 eine dreiköpfige Überprüfungsgruppe zur Durchführung einer Überprüfung der Militärpolizei im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Schweiz eintreffen.
Die Überprüfung gemäss den Bestimmungen des Wiener Dokumentes 2011 erlaubt es jedem OSZE-Teilnehmerstaat, sich hinsichtlich Einhaltung der vereinbarten vertrauens- und sicherheitsbildenden Massnahmen vor Ort Informationen zu beschaffen.
Der Auditor der Militärjustiz hat Anklage gegen einen Piloten der Patrouille Suisse erhoben.
Dieser kollidierte während eines Trainingsflugs für die «Netherland Air Force Open Days 2016» mit einem zweiten Kampfjet der Patrouille Suisse. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten und wurde dabei nur leicht verletzt.
Am Mittwoch (17.02.2021), gegen 19 Uhr, ist ein Helikopterpilot der Schweizer Armee auf einem Übungsflug von einem Laserstrahl geblendet worden. Der Tatverdächtige konnte eruiert und ein Laserpointer sichergestellt werden.
Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Die Trainingsflüge der Kampfjets der Schweizer Armee finden von Montag, 18. Januar, bis Donnerstag, 21. Januar 2021, ausnahmsweise zu anderen Uhrzeiten statt: Die Jets fliegen von 10 bis 12 Uhr sowie von 13.30 bis 19.30 Uhr. Mit den angepassten Flugzeiten will die Armee neue Möglichkeiten zur Lärmbegrenzung am Abend prüfen.
Gleichzeitig sollen die Nachtflugtrainings erhöht werden, die für den permanenten Luftpolizeidienst unumgänglich sind.
Die Schweizer Armee legt ihr Schwergewicht in den kommenden Monaten auf die Bewältigung der Pandemie. Entsprechend finden im ersten Quartal 2021 zum einen primär Wiederholungskurse von Formationen statt, die dazu einen Beitrag leisten können.
Zum anderen beginnt für einen Teil der knapp 12'000 erwarteten Rekruten die Rekrutenschule am 18. Januar zu Hause im «Distance Learning».
Am Montag, 23. November 2020 gegen Mittag stellten die Piloten auf dem Flug nach Frankreich Probleme am Fahrwerk fest. Die Einsatzkräfte errichteten auf dem Flugplatz in Sitten ein Sicherheitsdispositiv.
Am Nachmittag landete das Flugzeug. Es gab keine Verletzten.
Vom 24. November bis 18. Dezember 2020 trainieren Angehörige der Schweizer Luftwaffe mit bis zu zehn F/A-18 Kampfjets bei Nacht auf dem Luftwaffenstützpunkt der Royal Air Force (RAF) in Leeming, Grossbritannien. Das Training in Nordengland – genannt YORKNITE – ist zentraler Bestandteil des Nachtflugtrainings der Luftwaffe. Die Luftwaffe absolviert beinahe die Hälfte ihres Nachtflugtrainings auf Jet im Ausland.
Die COVID-19-Situation stellt dabei erschwerende Rahmenbedingen dar. Ein bilateral bewilligtes Schutzkonzept gewährleistet einen maximalen Schutz vor den Risiken einer Infektion.
An seiner Sitzung vom 11. November 2020 hat der Bundesrat die Unterstützung für die Umsetzung des Friedensabkommens in Mosambik genehmigt.
Maximal zwei Armeeangehörige werden in der UNO-Mission eingesetzt, die das Programm für die Entwaffnung, Demobilisierung und Reintegration der ehemaligen Rebellen RENAMO unterstützt. Die Entsendung erfolgt unbewaffnet.
Mit der Erfüllung des 3000. Wunsches bescherte die Kinderhilfe Sternschnuppe dem 15-jährigen Ursin einen unvergesslichen Tag bei der Patrouille Suisse. Begleitet vom Kommandanten durfte er das Training der Flugstaffel mitverfolgen.
Am 28. Oktober 2020 steht Kommandant Nils Hämmerli im Briefingraum der Emmen Airbase vor seinen Piloten und einem ganz besonderen Gast. "Dieser Tag ist DEIN Tag, Ursin!" wendet er sich an den Jugendlichen, der gemeinsam mit seinem Bruder Flurin ganz vorne sitzt. "Heute gehörst du zu unserem Team."
Ein Trainzug der Armee hilft mit Pferden und Maultieren einer Alpgenossenschaft beim Bau einer Trockenmauer.
Die Truppe transportierte auf 1700 Metern Meereshöhe im unwegsamen Gelände Steinplatten und stellte sie für den Einbau bereit.
Der Lehrverband Genie/Rettung/ABC arbeitet eng mit dem Schweizer Drohnen- und Robotik-Zentrum (SDRZ) von armasuisse Wissenschaft + Technologie sowie der ETH Zürich zusammen.
Dabei werden auch Einsatzmittel zugunsten des Kommandos Kampfmittelbeseitigung und Minenräumung (Kdo KAMIR) getestet.
Der Einsatzort der Armeetaucher ist nass und zum Teil tief unter der Wasseroberfläche.
Sie führen, wie die Genietruppen, handwerkliche Arbeiten durch und setzen militärische Aufträge sowie auf Anfrage auch Arbeiten für Zivile um.
Nicht alle Fahrzeuge sind so geländegängig wie unsere! Vorsicht bei Nebel, feuchten Strassen und Laub auf der Fahrbahn – Geschwindigkeit anpassen und Winterreifen montieren.
Für die Fahrerinnen und Fahrer der Armee hat die Sicherheit im Verkehr Priorität, wir trainieren und üben.
Korpskommandant Thomas Süssli nimmt am Samstag, 10. Oktober 2020, an der Zeremonie zur Kommandoübergabe des stellvertretenden Kommandanten der Kosovo Force (KFOR), Brigadier Laurent Michaud, in Kosovo teil.
Seit Oktober 2019 besetzt Brigadier Laurent Michaud die Stelle des stellvertretenden Kommandanten der KFOR.
In der Wüste über israelischem Hoheitsgebiet ist am Mittwoch, 5. August 2020 während eines Testfluges eine für die Schweizer Armee vorgesehene Hermes 900 HFE Drohne abgestürzt.
Die Unfallursache ist unbekannt und Gegenstand von laufenden Untersuchungen.
Die Armee hält sich weiterhin bereit, das Grenzwachtkorps subsidiär zu entlasten.
Für die vorangehende einsatzbezogene Ausbildung der Milizkader unterstützen Berufsunteroffiziersanwärter der Berufsunteroffiziersschule das Personal im Ausbildungszentrum der Armee.
Aus Rücksicht auf die Bevölkerung im Lockdown hatte die Luftwaffe seit dem 27. März 2020 den Flugbetrieb reduziert.
Jetzt geht es darum, den Weg zurück zu finden und den Flugbetrieb schrittweise wieder zu normalisieren, um zukünftige Missionen sicherzustellen.
«Licence to Wash» – Dank Corona eine weitere Fähigkeit, die man in der Rekrutenschule erlangen kann.
Infolge der Urlaubssperren und der daraus resultierenden eingeschränkten Möglichkeiten, zu frischer Wäsche zu gelangen, läuft aktuell in der Kaserne Jassbach ein Waschsalon-Testbetrieb.
Der Einsatz der Armee an der Grenze stösst auch bei den Medien auf grosses Interesse.
Nebst Journalisten von lokalen Zeitungen hat auch kürzlich das Schweizer Fernsehen über den Sicherungseinsatz der Soldaten im Assistenzdienst an der Grenze berichtet.
Ob Liebesbrief, Grossmutters Schokoladenkuchen oder frische Wäsche von zu Hause – die Feldpost der Armee befördert (fast) alles, was das Soldatenherz begehrt.
Für die 15’000 Armeeangehörigen, die sich aktuell im Dienst befinden, sorgen 80 Feldpöstler mit tatkräftiger Unterstützung der Truppe für die Verteilung der Briefe, Pakete und Wäschesäckli.
Bislang wurden insgesamt 72 Personen, die in Liechtenstein wohnhaft sind, positiv auf COVID-19 getestet. Auch wenn die Entwicklung der in den letzten Tagen beobachteten Fallzahlen eine Stabilisierung vermuten lässt muss weiterhin mit einem Anstieg der Krankheitsfälle gerechnet werden.
Die Regierung setzt weiterhin alles daran, um eine Ausbreitung des Coronavirus so gut wie möglich zu verlangsamen und damit eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern.
Das veränderte Grenzregime infolge COVID-19 stellt die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) vor personelle Herausforderungen, insbesondere in der längeren Durchhaltefähigkeit.
Seit heute Freitag, 27. März 2020 wird sie deshalb von der Armee mit Militärpolizisten und einem Milizbataillon unterstützt.
„Die Stimmung ist gut, die Leute sind motiviert, die Verhaltensregeln des BAG werden vorbildlich umgesetzt“, lobt Korpskommandant Hans-Peter Walser, Chef Kommando Ausbildung, die Rekruten und Kader der MP Schule 19, die er am Samstag, 21. März, in Sion besucht hatte.
Sobald ihre Grundausbildung beendet ist, sind sie bereit für den Einsatz.
Wachtmeister Ivan Ruggle der Logistikbereitschaftskompanie 204 fährt einen der Sanitätswagen leicht, die zur Unterstützung der Tessiner Spitäler eingesetzt werden.
Mit ihm an Bord sind neben dem Patienten zwei Rettungssanitäter, ein Soldat und ein ziviler Berufssanitäter.
An seiner Sitzung vom 19. Februar 2020 hat der Bundesrat das Übungsprogramm für die internationale militärische Ausbildungszusammenarbeit 2020 genehmigt.
Das Programm enthält Übungen, die nicht bereits durch bilaterale Rahmenausbildungsabkommen gedeckt sind.
Thomas Süssli, seit 2020 neuer Chef der Armee, stattete dem Luzerner Regierungsrat seinen Antrittsbesuch ab. Regierungspräsident Paul Winiker betonte die traditionell enge und gute Zusammenarbeit zwischen Kanton und Armee.
Der Luzerner Regierungsrat hat Thomas Süssli, Chef der Armee, empfangen.
Die Armee hat ihren subsidiären Sicherungseinsatz rund um das Jahrestreffen des 50. World Economic Forums (WEF) 2020 in Davos beendet. Korpskommandant Aldo C. Schellenberg, Kommandant des Armeeeinsatzes, zieht eine positive Bilanz.
Es gab weder sicherheitsrelevante Zwischenfälle noch gravierende Unfälle. Heute Freitag wurde die Truppe vom Sicherungsauftrag entbunden. Die zivilen Behörden des Kantons Graubünden zeigen sich betreffend den Armee-Einsatz beeindruckt.
Die Luzerner Polizei hat in Zusammenarbeit mit der Schweizer Armee mehrere Handgranaten aus dem Rotsee geborgen. Die Handgranaten gelangten vor über 100 Jahren in den See, als ein Munitionsmagazin explodierte.
Es werden in den nächsten Monaten weitere Bergungstauchgänge stattfinden. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr, solange die Handgranaten im Wasser belassen werden.
Das Aufklärungsdrohnen-System 95 steht seit 2001 im Einsatz. Ende dieses Jahres wird es von seinem Nachfolger ADS-15 abgelöst.
Die Drohnenstaffel 7 ist eine Milizformation, die mit der Drohne Echtzeitnachrichtenbeschaffung betreibt und damit unter anderem die Artillerie oder im zivilen Bereich auch das Grenzwachtkorps unterstützt.
Die Schweizer Luftwaffe ist derzeit für eine vierwöchige Ausbildungs- und Trainingsübung zu Gast bei der Royal Air Force in North Yorkshire (GB).
Mit 9 Einsatzflugzeugen des Typs F/A-18 C/D trainiert sie bei Tag und vor allem in der Nacht sowie im Überschallbereich über der Nordsee den Luftkampf.
Mit den neuen mobilen Hufschmieden wird die Versorgung der Pferde im Feld noch einfacher.
Egal, wo sich die Truppe mit ihren Tieren gerade aufhält und egal welches Problem gelöst werden muss; mit diesen top ausgestatteten Fahrzeugen ist (fast) alles möglich.
Im Rahmen der Übung „Lux“ übte die involvierte Truppe auch die Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden.
Sie betrieb zusammen mit den Polizeikorps der Kantone Waadt und Genf unter anderem Beobachtungsposten.
Der Bundesrat hat am Mittwoch, 4. September 2019, Divisionär Thomas Süssli zum neuen Chef der Armee ernannt.
Unter Beförderung zum Korpskommandanten tritt der 52-jährige Süssli am 1. Januar 2020 die Nachfolge von Philippe Rebord an.
Die Blindgängermeldezentrale der Schweizer Armee hat im letzten Jahr aufgrund von 631 Meldungen 352 Blindgänger beseitigt.
Damit ist die Zahl der Blindgänger-Beseitigungen angestiegen.
Bei einem Verkehrsunfall bei Deitingen (SO) sind am Nachmittag vier Armeeangehörige verletzt worden. Einer davon schwer.
Insgesamt acht Angehörige der Militärpolizei Bereitschaftskompanie 104 befanden sich am Dienstagmittag mit zwei Kleintransportern auf dem Rückweg von Dübendorf (ZH) nach Sion (VS). Bei Deitingen hat sich ein Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen überschlagen.
Bei Rückbauarbeiten an einer Brücke ist am Montag (17.09.2018) ein Pneukran der Schweizer Armee in die Reuss gekippt. Drei Armeeangehörige wurden verletzt.
Der 36 Tonnen schwere Pneukran stand bei Rückbauarbeiten an einer Stahlträgerbrücke im Einsatz.
In Küsnacht ist am Dienstagnachmittag (4.9.2018) bei Gartenarbeiten ein Blindgänger im Gebiet das Alterswohnheim Sonnenhof aufgefunden worden.
Vorsichthalber wurde das Gebiet grossräumig abgesperrt und die Bewohner des Quartiers evakuiert.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Fahrzeug der Schweizer Armee sind am Montagmorgen mehrere Armeeangehörige verletzt worden, zwei davon schwer. Das Fahrzeug hat sich aus noch ungeklärten Gründen überschlagen.
Am Montagmorgen um 07.30 Uhr begab sich ein Zug mit 19 Armeeangehörigen vom Standort Jassbach auf den Weg nach Thun zu einer Schiessausbildung. Auf dem Weg dorthin geriet das Militärfahrzeug bei Linden BE von der Strasse ab und überschlug sich.
Seit Anfang März mietet die Kantonspolizei Zürich von der Schweizer Armee zwei Transportfahrzeuge. Diese werden am Flughafen Zürich untergebracht und auch in erster Linie dort eingesetzt.
Bei den beiden Fahrzeugen handelt es sich um die GMTF-Version des bekannten DURO. Diese geschützten Mannschaftstransportfahrzeuge (GMTF) ermöglichen der Kantonspolizei sichere Einsätze zum Beispiel bei Rettungsaktionen. Im Kontakt mit internationalen Polizeibehörden hat sich gezeigt, dass ein derartiges Einsatzmittel eine sinnvolle Ergänzung des Fahrzeugparks an einer wichtigen Einrichtung wie dem Flughafen darstellt.
Die Vorbereitungen der Armee für den Einsatz zugunsten des Kantons Graubünden am Jahrestreffen des World Economic Forum (WEF) 2018 in Davos haben begonnen. Derzeit arbeiten rund 341 Armeeangehörige am Aufbau des Sicherheitsdispositives.
Diese Woche hat die Armee die Arbeiten zugunsten des Kantons Graubünden für die Sicherheit des WEF-Jahrestreffens 2018 aufgenommen. Zurzeit sind rund 341 Armeeangehörige mit der Vorbereitung und dem Aufbau der Sicherheitsmassnahmen, der Logistik und der Führungsunterstützung beschäftigt.
Seit Beginn der Woche stehen zusätzliche Mittel (Baumaschinen) der Schweizer Armee im bündnerischen Bondo im Einsatz. Die Armeeangehörigen haben mit den Vorbereitungsarbeiten für eine provisorische Brücke begonnen.
Die geplante Brücke soll der sichere Dorfteil mit der neuen Kantonsstrasse verbinden.
Die Untersuchungen des VBS rund um den freigestellten Oberfeldarzt der Schweizer Armee sind abgeschlossen. Die gegen Divisionär Andreas Stettbacher erhobenen Vorwürfe sind weder arbeits- noch disziplinarrechtlich relevant. Das VBS zieht bei der Bundesanwaltschaft die eingereichte Strafanzeige zurück. Divisionär Andreas Stettbacher nimmt am 1. Oktober seine Arbeit wieder auf.
Das VBS hat am 9. Dezember 2016 auf Antrag der obersten Armeeführung bei der Bundesanwaltschaft Strafanzeige gegen den Oberfeldarzt der Armee, Divisionär Andreas Stettbacher, wegen des Verdachts auf strafbare Handlungen gegen das Vermögen sowie strafbare Handlungen gegen die Amts- und Berufspflichten eingereicht. Divisionär Andreas Stettbacher wurde daraufhin freigestellt. Das VBS betonte immer die Unschuldsvermutung.
Seit heute Morgen, 12.9.2017, wird eine PC-7 der Schweizer Armee vermisst.
Die Maschine war von Payerne gestartet und traf in Locarno nicht zum erwarteten Zeitpunkt ein. Die Suche nach der vermissten Maschine und ihrem Piloten läuft auf Hochtouren.
Die Schweizer Armee leistet einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt in der Schweiz. Sie gilt als Symbol der nationalen Einheit.
Die Geschichte der Schweizer Armee
Bis zum Ende des Mittelalters waren jeder Ort und jeder Kanton in der Schweiz für die eigene Verteidigung zuständig. Während der Helvetischen Republik wurde zwischen 1798 und 1803 eine eidgenössische Armee aufgebaut, um sich gegen ausländische Angriffe zu schützen. Im Jahr 1815 wurde die Neutralität und die Unabhängigkeit des eidgenössischen Staatenbundes von den europäischen Grossmächten anerkannt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Armee zu einem festen Bestandteil des öffentlichen Lebens.
Der Auftrag der Schweizer Armee
Die Schweizer Armee übernimmt verschiedene Aufgaben:
• Sicherung der Landesverteidigung und Wahrung des nationalen Interesses
• Verteidigung des Landes im Fall einer Bedrohung
• Unterstützung der Zivilbehörden bei Katastrophen und Notfällen
• Stärkung des internationalen Friedens durch humanitäre Unterstützung und Teilnahme an Friedensmissionen im Ausland
• Ausbildung und Übung von Reservisten
Die Schweizer Armee sorgt für die Sicherheit der Schweiz. (Bildquelle: Schweizer Armee)
Der Aufbau der Schweizer Armee
Die Schweizer Armee basiert auf einem Milizsystem: Rund fünf Prozent der Armeemitglieder sind Berufs- oder Zeitsoldaten. Den grösseren Anteil machen Wehrpflichtige aus. Nach den Regelungen des Artikels 59 der Bundesverfassung ist jeder Schweizer verpflichtet, Wehrdienst zu leisten, alternativ ist ein ziviler Ersatzdienst abzuleisten. Die Wehrpflicht beginnt im Alter von 18 Jahren und endet mit 34 Jahren. Eine Grundausbildung von 19 Wochen ist zu absolvieren, danach besteht die Pflicht zur Teilnahme an Übungen und dem Dienst als Reservist. Schweizerinnen können freiwilligen Dienst leisten.
Die Schweizer Armee teilt sich in verschiedene Bereiche:
Die Schweizer Armee hat die Landesverteidigung zur Aufgabe. (Bildquelle: Schweizer Armee)
Der Armeestab der Schweizer Armee
Der Armeestab, kurz A Stab, ist für die Unterstützung des Chefs der Armee bei der Umsetzung politischer Vorgaben verantwortlich. Zudem verantwortet der Armeestab die gesamte Steuerung der Armee und kümmert sich um Entwicklung, Planung und Ressourcenzuteilung. Auch die Bereiche Ausbildung, Einsatz und Support obliegen dem Stab. Im Armeestab wird also die gesamte strategische Planung und die weitere Entwicklung der Schweizer Streitkräfte gesteuert.
Die Führungsunterstützungsbasis der Schweizer Armee
Die Führungsunterstützungsbasis, kurz FUB sorgt mit ihrer Arbeit dafür, dass Einsätze durchgeführt werden können. Dazu gibt es innerhalb der FUB die Bereiche Informations- und Kommunikationstechnologie IKT. Anwendungen für Kommunikationssysteme oder der Betrieb geschützter Rechenzentren gehören zum Aufgabengebiet der FUB.
Mit dem Projekt Kommando Cyber gibt es einen besonderen Bereich, der sich um den Schutz der Informatiksysteme gegen Cyberangriffe kümmert. Nötige Massnahmen zum Schutz und die zukünftige Ausrichtung der Armee im cyber- und elektromagnetischen Raum sind Teil der Arbeit. Wichtig ist dabei nicht nur, sich den aktuellen Aufgaben zu stellen, sondern auch für künftige Herausforderungen gewappnet zu sein.
Ein weiterer Bereich ist die Führungsunterstützungsbrigade 41/SKS, die für den Betrieb der Kommunikationsnetze innerhalb der Armee verantwortlich ist. Auch mobile System für die elektronische Kriegsführung unterliegen diesen Spezialisten.
Das Kommando Operationen
Geht es um die Planung und die Führung von Einsätzen und Operationen, unterliegt das dem Kommando Operationen. In diesem Armeebereich wird die Erreichbarkeit und die Alarmierung der Armee sichergestellt sowie die Durchführung der Mobilmachung verantwortet.
Ein Teilbereich ist der Militärische Nachrichtendienst MND, der für die nachrichtendienstlichen Aufgaben innerhalb der Armee verantwortlich ist. Unter anderem gehört die Beschaffung und Auswertung bedeutsamer Informationen aus dem Ausland zu den Aufgaben des MND. Auch bei der Planung und Führung von Einsätzen unterstützt der MND. Dabei arbeitet der Nachrichtendienst eng mit nationalen und kantonalen oder auch multinationalen Stellen zusammen.
Der Dienst für den präventiven Schutz der Armee DPSA gehört ebenfalls zum Kommando Operationen. Hier geht es darum, die Schweizer Armee vor Spionage oder Sabotage und anderen unrechtmässigen Handlungen zu schützen. Die DPSA arbeite eng mit Bund und Kantonen zusammen und ist unter anderem vor allem für die Beurteilung der militärischen Sicherheitslage und vorsorgliche Massnahmen für den Spionageschutz zuständig.
Das Heer setzt sich aus einem Miliz- und einem Profibereich zusammen. In diesen Bereichen sind unterschiedliche Fähigkeiten gefragt, sodass es eine Vielzahl verschiedener Ausbildungen gibt. Unter anderem gehören die Panzertruppen, die Artillerie, die Einsatzlogistik und die Sanität zu den einzelnen Bereichen.
Die Luftwaffe kümmert sich um militärische Einsätze im Luftraum, wobei der Schutz des Luftraums und der Transport zu den Aufgaben gehören. Die Luftwaffe sorgt mit passiver und aktiver Überwachung für die Lufthoheit. Die Luftaufklärung sorgt mittels Sensoren, Drohnen und Flächenflugzeugen für Sicherheit und kümmert sich um die Auswertung der Daten.
Das Kommando Spezialkräfte kümmert sich um den Schutz ziviler und militärischer Personen und besonders schutzwürdiger Sachen. Unter anderem übernimmt das Kommando Spezialkräfte Rettungs- und Befreiungsaktionen und die Rückführung von Personen. Dadurch, dass die Spezialkräfte dem Kommando Operationen unterstellt ist, kann die Landesregierung die Kräfte schnell einsetzen und alle profitieren von einer kurzen Befehlskette.
Die Luftwaffe sorgt für die Lufthoheit. (Bildquelle: Schweizer Armee)
Das Kommando Ausbildung
Unter dem Motto „Erfolg beginnt bei uns“ kümmert sich das Kommando Ausbildung um die Planung, Steuerung und Durchführung der Ausbildung. Möglich ist beispielsweise eine Tätigkeit in einer Rettungs- oder Sanitätstruppe oder auch in einer Kampftruppe. Die Möglichkeiten innerhalb der Schweizer Armee sind breitgefächert.
Für die Ausbildung von Führungskräften ist die Höhere Kaderausbildung HKA zuständig. Berufsoffiziere und Berufsunteroffiziere werden hier auf militärische Führungsaufgaben vorbereitet. In der Zentralschule ZS, die eil der HKA ist, geht es um die militärische Ausbildung von Einheits- oder Truppenkörperkommandanten. Weitere Führungslehrgänge runden in Kooperation mit zivilen Bildungsorganisationen die Ausbildung bei der Schweizer Armee ab.
An der Militärakademie MILAK erfolgt die Aus- und Weiterbildung der Berufsoffiziere. Die MILAK gilt als international anerkanntes Zentrum für Militärwissenschaften und ist die führende Institution in der Schweiz. Mit der Zentralschule, der Generalstabsschule und der Berufsunteroffizierschule gibt es weitere Einrichtungen für die Ausbildung bei der Schweizer Armee.
Motto des Kommandos Ausbildung: „Erfolg beginnt bei uns.“ (Bildquelle: Schweizer Armee)
Die Logistikbasis
Die Logistikbasis LBA kümmert sich um das Material und die Infrastruktur innerhalb der Schweizer Armee. Die Armeeapotheke gehört zu diesem Bereich und sorgt für eine bedarfsgerechte Versorgung in allen Lagen. Zu den Aufgaben gehört die Produktion definierter Arzneimittel, die als Ergänzung zum zivilen Markt dienen und die pharmazeutische Versorgung der Armee sicherstellen.