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Heiraten oder „pacsen“ – kommt die „Ehe Light“ für alle Paare?

Eine parlamentarische Initiative der GLP fordert die Öffnung der Ehe für homosexuelle Partner und die Möglichkeit einer eingetragenen Lebenspartnerschaft für alle Paare. In seinem aktuellen Bericht zur Reform des Familienrechts formuliert der Bundesrat die gleichen Ziele. Zwei Umfragen vom Anfang dieses Jahres wurden in der Schweiz zum Auslöser einer Debatte, die sich in absehbarer Zeit in einer Reform des Familienrechts niederschlagen könnte. Ende März 2015 publizierte der Bundesrat einen Bericht, in dem es unter anderem darum geht, die Partner in ausserehelichen Lebensgemeinschaften rechtlich besser abzusichern.

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IWF: Schweizer Wirtschaftswachstum verhalten

Der aktuelle Konjunkturausblick des Internationalen Währungsfonds sieht weltweit Licht und Schatten, wie auch innerhalb der Euro-Zone. Für die Schweiz sieht der IWF ein eher verhaltenes Wirtschaftswachstum voraus, für das aber nicht nur das Franken-Hoch verantwortlich sein soll.  Weltweit prognostiziert der IWF für 2015 ein Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent, im kommenden Jahr könnte die globale Wachstumsrate dann auf 3,8 Prozent steigen. In den beiden letzten Jahren ist die Weltwirtschaft jeweils um 3,4 Prozent gewachsen, der generelle Ausblick des IWF ist also verhalten positiv.

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Der newsbloggers-Wochenrückblick – FDP-Wahlerfolg, Hillary Clinton for President

Die Wähler interessieren sich für Wirtschaft und nicht für Umweltschutz. So könnte man das Ergebnis der Zürcher Kantonswahlen vom vergangenen Wochenende interpretieren. Die FDP erzielte vor diesem Hintergrund in Zürich ein hervorragendes Wahlergebnis, das für die eidgenössischen Wahlen im Herbst 2015 richtungsweisend werden könnte. Bis zu den US-Präsidentschaftswahlen 2016 geht zwar noch über ein Jahr ins Land, traditionell sind sie auf den 8. November terminiert. Die Kandidaten bringen sich jedoch bereits jetzt in Stellung – am letzten Wochenende hat Hillary Clinton ihre Präsidentschaftskandidatur erklärt. Der Schweiz-Tourismus behauptete sich zumindest im Februar 2015 trotz des starken Frankens. Avenir Suisse fordert Reformen der Vorgaben für Volksinitiativen in der Schweiz. Bereits zu Ostern wurde der Verein „Vorteil Schweiz“ gegründet, der sich für eine weltoffene Schweiz und positive Beziehungen zur Europäischen Union einsetzt.

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Kommt der wirtschaftliche Frühling zwischen dem Westen und Iran?

Der Iran war lange Zeit „verbrannte Erde“ für westliche Konzerne. Das könnte sich bald ändern, nachdem die Verhandlungen in Lausanne mit einer grundsätzlichen Einigung im Atomstreit zwischen den UN-Veto-Mächten und dem Iran zu Enge gingen. In den Startlöchern stehen nicht nur die internationalen Ölkonzerne, sondern auch viele andere Unternehmen, deren Iran-Geschäft seit dem Beginn der Wirtschaftssanktionen gegen das Regime in Teheran weitgehenden Restriktionen unterworfen war. Der Iran könnte künftig wieder zu einem wichtigen westlichen Handelspartner werden. Für eine zukunftsfähige Entwicklung ist seine Wirtschaft in vielen Bereichen auf internationale Importe angewiesen. Hinzu kommt eine Bevölkerung von rund 78 Millionen Menschen, die zumindest in den oberen sozialen Schichten durchaus mit Kaufkraft ausgestattet sind. Bereits Ende April will auch die Schweiz eine Wirtschaftsmission nach Teheran entsenden.

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Welche Veränderungen brauchen Schweizer Unis?

Die Hochschulbildung in der Schweiz ist in den letzten Wochen aus verschiedenen Richtungen unter Beschuss geraten. Die Economiesuisse fordert als Dachverband der Schweizer Wirtschaft grundlegende Änderungen an den Universitäten. Den Anstoss zur Bildungskritik gab Mitte März die SVP auf recht rüde Art und Weise. Die fast 45.000 Studierenden in sozial- und geisteswissenschaftlichen Studiengängen sind SVP-Chef Toni Brunner und seinem Fraktionschef Adrian Amstutz ein Dorn im Auge. Gegenüber der Tageszeitung „Blick“ liess Amstutz verlauten, dass seine Partei die Zahl der Sozial- und Geisteswissenschaftler in der Eidgenossenschaft so schnell wie möglich um die Hälfte reduzieren möchte. Brunner forderte in einem Interview mit der „Handelszeitung“ einen politischen Numerus Clausus für Psychologen, Politologen und andere Studienfächer, die seiner Ansicht nach lediglich „Schmetterlingszähler“ produzieren.

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Neuer Blick auf alte Kunst: Stefan Koldehoff schreibt über die Wege von Van-Gogh-Gemälden

Am 29. Juli 2015 jährt sich der Todestag des berühmten Malers Vincent van Gogh zum 125. Mal. Zu diesem Gedenktag passt das Buch „Ich und Van Gogh“ von Stefan Koldehoff. Darin zeichnet der Autor die erstaunlichen Wege verschiedener Van-Gogh-Gemälde nach – in Form von 43 kleinen Krimis. Viele Prominente, darunter Robert Oppenheimer, Liz Taylor und Erich Maria Remarque, wollten – und hatten – einen echten Van Gogh. Doch meist kamen die Gemälde auf Umwegen zu ihren berühmten Besitzern. Und manche Gemälde des niederländischen Malers, der als Begründer der Moderne gilt, sind nach wie vor verschollen.

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Das Beste aus Gospel, Oper und African Traditionals: Cape Town Opera Chorus erstmals in der Schweiz

Sie bringen die Seele Afrikas zum Klingen – die Sängerinnen und Sänger des Cape Town Opera Chorus. Bei den International Opera Awards in London wurde das herausragende Ensemble zum besten Opernchor des Jahres 2013 gewählt. In zahlreichen Inszenierungen der Cape Town Opera von London über Paris bis Melbourne begeisterten die brillanten Stimmen Kapstadts bereits ein weltweites Publikum. Mit ihrer neuen Show African Angels feierten sie im vergangenen Sommer eine umjubelte Deutschlandpremiere in der Kölner Philharmonie.

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Krankenkasse Visana kann Gewinn deutlich steigern

Die Krankenkasse Visana konnte in den letzten Jahren die Schweizer Versicherungslandschaft durch ihre Billigprämien-Töchter Vivacare und Sana 24 aufmischen. Mit Hilfe dieser Ableger konnte Visana schnell viele Neumitglieder gewinnen, die allerdings im vergangenen Jahr aufgrund von Prämienanstiegen schnell wieder weg waren. Dies spiegelt sich allerdings nicht in den Geschäftszahlen von Visana wider, wie die aktuelle Veröffentlichung seitens der Krankenkasse zeigt. Im vergangenen Jahr konnte der renommierte Krankenversicherer einen Zuwachs an Mitgliedern im einstelligen Prozentbereich verzeichnen, auch wenn die Prämien der Muttergesellschaft kaum dem Billigsektor zuzuordnen sind.

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Der newsbloggers-Wochenrückblick: Durchbruch in den Atom-Verhandlungen mit Iran

Die Blockbuster-Nachricht der vergangenen Woche war sicherlich die Einigung im Atomstreit im Iran. Nach fast 10 Jahren zäher Verhandlungen könnte das Land nun endlich aus seiner Isolation heraustreten und wirtschaftlich wie politisch eine noch grössere Rolle spielen. Die Verhandlungen wurden in Lausanne geführt. Die Initiative dazu ging seit 2006 massgeblich von Schweizer Diplomaten aus. Die Tessiner Privatbank BSI hat sich mit der US-Justiz auf eine Millionenbusse geeinigt. Weitere Vereinbarungen zwischen Schweizer Banken und den US-Behörden könnten bereits in den nächsten Tagen folgen. Der Swiss Market Index (SMI) schloss zum Quartalsende mit einem leichten Plus, was angesichts des Franken-Hochs ursprünglich kaum jemand erwartet hatte. Die Schaffung neuer Stellen hat sich abgeschwächt – möglicherweise wird sich die Fed deshalb dafür entscheiden, die Zinswende vorerst aufzuschieben.

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Das SRG-Wahlbarometer: Aufwind für die bürgerlichen Parteien

Am vergangenen Dienstag hat die SRG ihr aktuelles Wahlbarometer publiziert. Sieben Monate vor den eidgenössischen Wahlen setzen die Schweizer offenbar vor allem auf Stabilität. Von diesem Trend könnten am Wahltag die bürgerlichen Parteien profitieren. Für das SRG-Wahlbarometer wurde 2.017 stimmberechtigten Schweizer Bürgern die Frage vorgelegt, welcher Partei sie ihre Stimme geben würden, wenn am nächsten Sonntag Wahltag wäre. Im Vergleich zum Wahlbarometer vom September 2014 konnten SP, SVP, CVP und FDP Zuwächse verzeichnen. Die Freisinnigen haben auch gegenüber den Wahlen von 2011 deutlich zugelegt. Auf der Verliererseite befinden sich die Grünliberalen (GLP) sowie die Bürgerlich-demokratische Partei der Schweiz (BDP), die in der Gunst der Wähler vor sechs Monaten noch deutlich höher standen.

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Ägypten bekommt neue Hauptstadt

Ägypten soll eine neue Hauptstadt bekommen. So lauten zumindest Pläne der jetzigen Regierung. Obwohl das Projekt angesichts vielfältiger wirtschaftlicher und infrastruktureller Probleme geradezu wahnwitzig klingt, könnte es Ägypten langfristig doch einen deutlichen Schub nach vorne geben.  Das Land Ägypten hat nach den tiefgreifenden politischen Veränderungen in den letzten vier Jahren eine schwere Wirtschaftskrise durchlebt. Vor allem die Einnahmen im Segment Tourismus sind stark gesunken, weil das Land vielen Feriengästen als zu gefährlich galt.

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Entsteht in der Schweiz bald das höchste Hotel der Welt?

Ganz, ganz grosse Pläne für ein kleines Dorf – in Vals (GR) soll nach Plänen eines Immobilieninvestors das höchste Hotel der Welt entstehen. Mit 381 Meter Höhe auf einer Grundfläche von 18 x 31 Metern wirkt das Gebäude auf den bisher zugänglichen Visualisierungen wie eine dünne, verspiegelte Nadel, die sich zwischen den umliegenden Gebirgszügen erhebt.  Der Investor heisst Remo Stoffel und wurde selbst in Vals geboren. Er übernahm vor Jahren die Konkursmasse der Swissair-Immobilien und machte damit ein stattliches Vermögen. Sein Unternehmen Priora AG gehört heute zu den grössten Immobilien- und Baufirmen der Schweiz. Die Entwürfe stammen vom amerikanischen Architekten Thom Mayne und seinem Büro Morphosis. Falls das Hotel wie geplant im Jahr 2019 eröffnet, wäre es 26 Meter höher als das JW Marriott Marquis, der gegenwärtige Rekordhalter in Dubai.

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Der newsbloggers-Wochenrückblick: Vertrauen in die Schweizer Wirtschaft

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Schweizer Wirtschaft wird nicht wegen des starken Franken schrumpfen. Dieser Meinung ist nach der SNB nun auch die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF). Statt des ursprünglich angenommenen negativen Trends erwarten die Wirtschaftsforscher für das Gesamtjahr 2015 nun einen leichten Zuwachs. Die SNB hat in ihrem Geschäftsbericht 2014 Zahlen vorgelegt, die belegen, dass die Kosten für die Erhaltung des Mindestwechselkurses zuletzt in keiner vertretbaren Relation zu dessen Nutzen für die Schweizer Wirtschaft standen. Finanz-Experten und kommerzielle Anleger rechnen damit, dass der schwache Euro nicht zum Dauerzustand wird. Die Schweizer Uhrenindustrie präsentierte sich auf der Baselworld investitionsfreudig und trotz des Franken-Hochs verhalten optimistisch. Auch bei den Inflationsprognosen könnte es in absehbarer Zeit Veränderungen geben: Der Konflikt im Jemen treibt den Ölpreis in die Höhe.

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LO & LEDUC und CARROUSEL feiern am 18. April in St. Gallen die Milch

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Am „Tag der Milch“ spielen zwei populäre Schweizer Bands auf: Ihren grossen Auftritt haben die beiden Berner Star-Rapper LO & LEDUC und die Westschweizer Durchstarter CARROUSEL am 18. April ab 13.00 Uhr vor der Tonhalle in St. Gallen. Swissmilk feiert mit den beiden Acts die Milch so sprachübergreifend wie noch nie. Unmittelbar vor den Konzerten küren Schwingerkönig Nöldi Forrer und Swissmilk die drei kreativsten Schulklassen der Schweiz. Das Online-Voting des beliebten Plakatwettbewerbs startet morgen auf swissmilk.ch.

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Der newsbloggers-Wochenrückblick – glückliche Schweizer, negative Zinsen

Beherrschendes Wirtschaftsthema der letzten Woche war die Geldpolitik der SNB. Präsident Thomas Jordan bekräftigte bei einem Pressetermin vergangenen Donnerstag noch einmal die Strategie seines Hauses. Eine Deflationsgefahr sieht der SNB-Chef nicht.  Problematisch ist, dass die Exporte der Schweizer Unternehmen schrumpfen. Die Eidgenössische Zollverwaltung legte erstmals nach der Freigabe des Frankenkurses Exportzahlen für einen vollen Monat vor: Neun von zehn Schweizer Export-Branchen mussten im Februar 2015 ihre Ausfuhren reduzieren.

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Gericht verbietet Uber in Deutschland

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]In Deutschland ist für Uber erstmal Schluss. Mitte März entschied das Landgericht Frankfurt, dass die Firma über ihren Dienst Uber Pop bundesweit keine Fahrten mehr vermitteln darf, die von Fahrern ohne eine behördliche Genehmigung durchgeführt werden. Geklagt hatte der deutsche Taxiverbund. Nach dem Urteilsspruch liess Uber durch einen Sprecher verlauten, dass man sich vorbehalte, in eine mögliche Berufung zu gehen.

Ein Justizsprecher erklärte, das Urteil habe eine grundsätzliche Bedeutung, denn zum ersten Mal habe das Taxigewerbe in seiner Gesamtheit gegen den amerikanischen Dienstleister geklagt. Bisher ist Uber in den Grossstädten Berlin, München, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf aktiv und hat in allen Städten mit Gerichten und Behörden zu kämpfen.

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Food Waste - oder: Wie viel Verschwendung wollen wir uns leisten?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Ein Drittel aller in der Schweiz gekauften Lebensmittel landet nicht auf dem Teller, sondern irgendwann im Müll. Bedenklich ist das in volkswirtschaftlicher, ökologischer und natürlich auch sozialer Hinsicht. Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer fragen sich jedoch, ob diese Verschwendung wirklich nötig ist. Eine ganze Reihe von Projekten sorgt dafür, dass bereits „ausgemusterte“ Lebensmittel doch noch ihren Weg zu den Verbrauchern finden. Den Anfang machte 1999 der Verein „Tischlein deck dich“ in Winterthur mit einem karitativen Ansatz. Inzwischen betreibt die Non-Profit-Organisation 98 Ausgabestellen in der gesamten Schweiz, in denen sie Lebensmittelspenden an Armutsbetroffene verteilt. Wie wichtig ihre Arbeit ist, belegen aktuelle Zahlen: 2014 hat der Verein 2’900 Tonnen Lebensmittel ausgegeben – 250 Tonnen mehr als im Jahr zuvor.

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Ausstellungstipp: Paul Gauguin – der Mann, der Frauen im Evakostüm malte

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Nein, hier ist nicht die Rede von einer modernen Skandalnudel, sondern von einem aussergewöhnlichen Maler des 19. Jahrhunderts – für den Fall, dass er dem einen oder anderen nicht ganz geläufig sein sollte. Ein Zitat bringt Paul Gauguins künstlerisches Credo gut auf den Punkt: „Am schönsten sind die Frauen so, wie Gott sie geschaffen hat; die Schneider können sie nur verderben.“ Diese Ansicht des französischen Malers, Bildhauers, Holzschnitzers und Grafikers spiegelt sich auch in seinen Werken wider. Wohl deshalb zählen die leicht bekleideten oder gar nackten Polynesierinnen Tahitis, die er stets in kräftigen Farbe auf die Leinwand bannte, zu den Lieblingsmotiven des Künstlers. Zahlreiche dieser Werke können vom 8. Februar bis zum 28. Juni dieses Jahres in der grossen Paul Gauguin Ausstellung der Fondation Beyeler in Riehen bewundert werden.

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Das Franken-Hoch und seine Folgen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die befürchtete Rezession ist vom Tisch. Trotzdem bleibt die Währungsbelastung für die Schweizer Wirtschaft hoch, so führende Ökonomen. Der Züricher Sozial- und Wirtschaftshistoriker Jakob Tanner betrachtet die Aufwertung des Franken als ein langfristiges Phänomen, das sich in der Schweizer Wirtschaft seit über 100 Jahren auswirkt. Am vergangenen Montag hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihr Anleihenkaufprogramm gestartet, was – durch die europäischen Notenbanker durchaus intendiert – eine weitere Schwächung des Euro zur Folge hatte. Der Euro-Wechselkurs zum Franken ist im Lauf der Woche von 1.10 auf 1.05 CHF gefallen. Auch der US-Dollar und der Euro haben mit einem Wechselkurs von knapp 1,05 USD pro Euro derzeit nahezu Parität erreicht. Ein Ende dieses Trends ist nicht absehbar – die Exportwirtschaft der Euro-Zone dürfte davon in hohem Masse profitieren.

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Der Newsbloggers-Wochenrückblick – die Crux mit dem starken Franken

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Beherrschendes Wirtschaftsthema in der Schweiz war auch in der vergangenen Woche das Franken-Hoch. Inzwischen hat sich auch der Bundesrat eingeschaltet. Am vergangenen Freitag beschäftigten sich die Parlamentarier mit insgesamt sieben dringlichen Interpellationen verschiedener Parteien zu diesem Thema. In der Wirtschaft und seitens der Wirtschaftsforscher spielen Rezessionsbefürchtungen aufgrund der Franken-Stärke derzeit nur eine marginale Rolle. Als Gegengewicht erhält die Schweizer Wirtschaft derzeit positive Impulse durch den ebenfalls starken US-Dollar. Deutlich kritischer bewerten Ökonomen und Politiker die Negativzinsen der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die mittelfristig den Einstieg in eine wirtschaftliche Depression zur Folge haben könnten.

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Windows 9 wird Ende September vorgestellt

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die bisher aktuelle Windows-Version stösst nicht bei allen Nutzern auf Begeisterung. Mit Windows 9 will Microsoft die Mängel des Betriebssystems beheben und die verärgerten Kunden zurückgewinnen. Vor knapp zwei Jahren war die Spannung gross, als der Software-Riese mit Windows 8 versuchte, sich auf die Nutzungsbedingungen von Tablets und Smartphones einzustellen. Die grossen Kacheln als Benutzeroberfläche konnten aber bei Weitem nicht jeden überzeugen.

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Android-Trojaner und Facebook-Schnüffler

Gleich zwei alarmierende Meldungen trafen bei mir Anfang April 2014 ein. Beide berichteten von Trojanern in Android-Systemen und, wie schon oft vermutet und berichtet, auf zahlreichen Facebook-Accounts. Oftmals liegt beides auf nur einem Gerät, womit die verheerende Schadwirkung der Trojaner eine neue Dimension erreicht.Längst sind nicht mehr nur die Computer in Unternehmen und zu Hause gefährdet, sondern zunehmend auch mehr mobile Geräte, die mit dem Internet verknüpft sind. Dabei erscheinen mir selbst die Facebook-Trojaner nicht ohne Gefahr, da sich diese im ungünstigsten Fall auf allen Geräten einnisten können, auf denen Facebook genutzt wird.

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Des Armeechefs Vorsorge und die wahren Ausmasse des Katastrophenschutzes

Mit einem selten gehörten Ratschlag an die Schweizer Bevölkerung hat Armeechef André Blattmann für Aufsehen gesorgt. Er rät seinen Landsleuten, für den Katastrophenfall Notvorräte anzulegen. Dafür erntet er zum Teil Häme. Das ist jedoch mehr als unangebracht. Blattmanns Vorschläge greifen sogar zu kurz. Katastrophenschutz ist nämlich nicht nur eine Frage der Lebensmittel - sondern auch der Finanzen.

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Tamiflu: Milliardengeschäft mit einem wirkungslosen Grippemittel?

Denkt man an die Schweinegrippe-Panik von 2009 zurück, kommt einem vor allem eines in den Sinn: die irrsinnigen Vorräte an Anti-Grippe-Mitteln, mit denen die Regierungen sich eingedeckt haben. Tamiflu ist das bekannteste und meistverkaufte unter ihnen.Ein internationales Forschergremium kommt in diesen Tagen allerdings zu dem Ergebnis, dass die Wirksamkeit von Tamiflu sehr zu wünschen übrig lässt.

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Fahrerflucht – Angst vor empfindlichen Strafen

Die Fahrerflucht nach Fahrzeugunfällen mit Toten oder Verletzten ist kein Kavaliersdelikt. Das wurde spätestens dann klar, als die Strafen für Fahrerflucht im Verkehr deutlich erhöht wurden. Dennoch steigt die Zahl der Fälle von Fahrerflucht signifikant an. Selbst bei den Unfällen mit Blechschaden, aber ohne Personenschaden lassen sich höhere Quoten bei der unerlaubten Entfernung vom Unfallort verzeichnen.

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Ausgewettet

Die 33 wird zur magischen Zahl. Nach knapp 33 Jahren Fernsehgeschichte stellt die deutsche Samstagsabend-Show "Wetten, dass..?" im Dezember 2014 ihre Ausstrahlung ein. Das verkündete der derzeitige Moderator Markus Lanz am 05.04.2014 in der mit Spannung erwarteten Show. Schon vorher hielten sich hartnäckig Gerüchte, dass eine der erfolgreichsten Fernsehsendungen des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) eingestellt werden würde.

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Rekordzahlen: Lindt & Sprüngli legt kräftig zu

Lindt & Sprüngli ist vielen Verbrauchern als Hersteller von Edelschokoladen und Pralinen bekannt. Nicht nur zu Ostern oder an Weihnachten, sondern praktisch über das gesamte Jahr hinweg bietet der Schokoladenfabrikant eine grosse Vielfalt unterschiedlicher Schokoladen. Vom goldenen Hasen über den klassischen Schokoladen-Weihnachtsmann bis hin zu den feinen Pralinés und der beliebten Tafelschokolade überzeugt Lindt & Sprüngli mit Geschmack und Beständigkeit. Nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland von Europa bis Übersee. Dafür sprechen auch die hervorragenden Zahlen aus 2013, die auf der Bilanzpressekonferenz Anfang März in Kilchberg vorgestellt wurden.

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Drei Jahre nach Fukushima bleibt in der Schweiz die Energiewende aus

Nicht nur im Tsunami nach dem Erdbeben am 11. März 2011 in Japan schlugen die Wellen hoch. Der Fast- oder Vielleicht-Immer-Noch-Supergau im Atomkraftwerk Fukushima traf nicht nur die Japaner selbst, sondern führte auch in weiten Teilen Europas zur so genannten Energiewende. Weg von der Atomenergie, hin zu erneuerbaren und quasi immer vorhandenen Stromerzeugungsquellen war vor drei Jahren das Credo in der Energiepolitik in vielen europäischen Ländern.

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SBB-Züge – jetzt moderner und komfortabler

Wer in den letzten Jahren in der Schweiz mit der Bahn auf längeren Strecken unterwegs war, hatte oftmals zwei Probleme. Keine Steckdose am Platz für Laptop und Co. und einen kaum funktionierenden Natelempfang. Nach der Modernisierung der seit 2004 noch nicht überarbeiteten 211 EW-IV-Wagen der SBB macht jetzt Zugfahren auf den Intercityverbindungen in der Schweiz auch geschäftlich Reisenden wieder mehr Spass.

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Ferien in der Schweiz wieder attraktiv

Die Tourismusbranche in der Schweiz hat sich erholt. Dafür sprechen die Zahlen aus dem Jahr 2013. Besonders in den Hochgebirgsregionen, aber auch in den grösseren Städten verbuchten die Hotels und Pensionen wieder ein deutliches Plus an Übernachtungen und haben sich aus der Talsohle des Jahres 2012 wieder herausgekämpft.

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Arbeitslosenquote stabil

Traditionell gibt es in der Schweiz verglichen mit Resteuropa eine relativ geringe Arbeitslosenquote. Diese ist auch im Februar 2014 stabil geblieben und bewegt sich um die 3.5 Prozent. Damit waren etwas über 149’000 Personen offiziell arbeitslos gemeldet. Werden saisonale Schwankungen zwischen Sommer und Winter mit in die Betrachtung einbezogen, erscheint diese statistische Zahl auch durchaus positiv. Luft, in diesem Fall nach unten, bleibt natürlich offen.

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Ausgeträumt - das Eigenheim wird für viele unerschwinglich

Für Schweizer wird es schwieriger, sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Schuld daran sind in erster Linie deutlich gestiegene Baukosten und Grundstückskosten bei vergleichsweise stabil gebliebenen Bezügen. So fällt es durchschnittlich einkommensstarken Familien immer schwerer, die Entscheidung für das Einfamilienhaus oder die Eigentumswohnung auf sichere finanzielle Beine zu stellen. Das zumindest wird aus einer statistischen Erhebung des Bundes deutlich, die am 4. März 2014 vorgelegt und am 5. März 2014 im SRF kommentiert wurde.

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Gedanken an die Schweiz

Denk ich an die Schweiz, dann fällt mir zuerst mein Schweizer Offizierstaschenmesser ein. Seit Jahren schon liegt es in meiner Schreibtischschublade und wartet nur darauf, endlich wieder einmal in seiner funktionalen Vielfalt genutzt zu werden. Gekauft habe ich es direkt in der Schweiz, als ich zum ersten Mal nach Zermatt fuhr. Und mit Zermatt kommen mir auch gleich die Bilder eine Landschaft in den Sinn, die ebenso sanft wie schroff ein kann. Irgendwo hinter grünen, fast schon hügeligen Bergen thront das Matterhorn, eine alpine Pyramide, die mich immer wieder begeistern kann.

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Ladenöffnungszeiten auf dem Prüfstand

Das Thema ist nicht wirklich neu, bewegt aber immer wieder aufs Neue die Gemüter. Erst in den vergangenen Tagen ist die Debatte um verlängerte Ladenöffnungszeiten in der Schweiz wieder neu entflammt. Die altbekannten Parteien Handel und Gewerkschaften haben ihre Stellungen bezogen und sowohl das Wahlvolk als auch die Politik mischen kräftig mit.

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Was den Schweizern die Nachtruhe wert ist

Nachtfahrverbot für Lastwagen soll weiter aufgeweicht werden Sie sind gross, schwer, laut und stinken. Die Rede ist von den Brummis, ohne die eine moderne Industriegesellschaft kaum auskommt. Alles was an Gütern nicht auf der Schiene transportiert werden soll oder kann, bewegt sich auf tausenden Camions über die Autobahnen und Landstrassen. Und das bei Tag und auch in der Nacht.

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Schweizer gehen häufiger fremd

Die Schweizer gehen häufiger fremd - zumindest was die Kauflaune der Verbraucher betrifft. So haben im Jahr 2013 die Konsumenten für etwa 10 Milliarden Franken ausserhalb der Landesgrenzen eingekauft. Die jenseits der Heimat umgesetzten Beträge gehen dabei nicht nur den Anbietern in der Schweiz selbst verloren. Sie schwächen auch die Binnenwirtschaft und belasten die Umwelt.

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Schweizer sind gestresst, aber glücklich

Stressless war gestern. Heute fühlt sich mindestens jeder sechste Schweizer am Arbeitsplatz gestresst. Und sogar jede fünfte Eidgenosse meint, er habe psychische Probleme. Dennoch schätzen um die 90% der Schweizer Einwohner Ihre Lebenssituation insgesamt als gut bis sehr gut ein. Ob sich hier ein wirklicher Widerspruch auftut oder die Zahlen doch zusammenpassen, lässt sich nur vermuten.

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Merkel bleibt der Schweizer Entwicklung gegenüber offen

Bei ihrem Treffen mit dem Schweizer Bundespräsidenten Didier Burkhalter am 18. Februar 2014 in Berlin hat sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel von einer versöhnlichen Seite gezeigt. Auch wenn in Europa die politischen Wellen ob des Volksentscheides gegen eine ungebremste Masseneinwanderung in die Schweiz in den letzten Tagen sehr hoch geschlagen haben, versucht Merkel die Entwicklung wieder auf den Teppich der politischen Realitäten zurückzuholen.

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Neue Verfahren zur Krebstherapie

Während Forscher aus Jena ein Verfahren zur effektiveren Suche von Hirnkrebsherden entwickeln, arbeiten israelische Wissenschaftler an der Serienreife für eine „Nano-Nase“ zur schnellen und kostengünstigen Lungenkrebsdiagnose. Das Jenaer Team um Dr. Christoph Krafft vom Institut für Photonische Technologien kann zu Metastasen mit über 50 Prozent Wahrscheinlichkeit den korrekten ursprünglichen Krebsherd ausfindig machen.

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