Eine Schlägerei in einem Schnellimbiss im ICE-Bahnhof war der Grund für einen Einsatz der Bundespolizei am vergangenen Samstagnachmittag (16:50 Uhr). Ein 39-Jähriger aus Kassel soll einen 20-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben.
Bei den polizeilichen Maßnahmen ging der 39-Jährige plötzlich auf die gerufenen Bundespolizisten los. Da der Mann unter einem Alkohol- und Medikamentenmix stand, wurde er zunehmend aggressiver.
Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es am Sonntagfrüh in der Gießener Innenstadt. Dabei wurde ein 41 - Jähriger Polizeibeamter verletzt und konnte seinen Dienst nicht mehr ausüben.
Zwei Asylbewerber aus Eritrea im Alter von 23 - und 26 Jahren wurden festgenommen und in den polizeilichen Gewahrsam gebracht.
Beim Kriminalkommissariat Pforzheim wird aktuell ermittelt, wie sich ein 22-jähriger Afghane am Pforzheimer Bahnhof am Freitagabend so schwere Verletzung zuziehen konnte, dass er im Krankenhaus notoperiert werden musste.
Gegen 21 Uhr wurde zunächst eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen auf dem Bahnhofsvorplatz gemeldet. Die erste vor Ort erscheinende Streifenwagenbesatzung traf auf eine am rechten Oberarm stark blutende Person, die sich zuvor an einer größeren zu Bruch gegangenen Scheibe des Bahnhofgebäudes verletzt hat.
Am frühen Sonntagmorgen kontrollierten Beamte der Polizei Dissen in der Großen Straße eine Personengruppe, nachdem es dort zuvor zu Sachbeschädigungen kam.
Eine weibliche, an der Kontrolle völlig unbeteiligte Frau mischte sich in die Situation ein und griff eine Polizeibeamtin körperlich an. Dabei kam es zu einer Rangelei.
Eine Bettlerin ist am Montagvormittag auf dem Europaplatz beraubt worden. Die 57-Jährige saß um 10.15 Uhr vor der BW-Bank und hatte eine Plastiktüte mit Glasflaschen neben sich stehen. Außerdem befand sich ein Pappbecher mit Münzgeld vor ihr.
Ein bislang unbekannter Täter näherte sich der Frau, nahm die Tüte mit den Flaschen und schlug ihr damit auf den Kopf. Anschließend schnappte er sich den Pappbecher, rannte weg und stieg möglicherweise in den Bus der Linie 6 beim nahegelegenen Busbahnhof ein.
Mit einem Messer bewaffnet überfiel ein Unbekannter im Februar einen Tankstellenshop in Wettingen. Bislang konnte der Täter nicht ermittelt werden.
Die Kantonspolizei veröffentlicht nun Fotos der Überwachungskameras.
Am Montagmorgen, 18. März 2019, um 07.45 Uhr, kam es auf der Hauptstrasse in Oberwil BL zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Rollerfahrer.
Der Rollerfahrer wurde verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
In Balzers kam es am Wochenende zu einer Sachbeschädigung. Eine unbekannte Täterschaft besprayte im Zeitraum von Samstagabend, 16.03.19 bis Sonntagmorgen, 17.03.2019 diverse Fassaden, ein Wartehäuschen der Bushaltestelle ‚alter Pfarrhof‘ sowie ein Fahrzeug mit pinker Farbe.
Es entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe.
In der Nacht vom Samstag auf Sonntag, 16./17. März 2019, verletzten zwei Unbekannte einen Mann bei einem Raub im Kreis 6 mit einer Stichwaffe.
Die Täter flüchteten ohne Beute, die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Samstagabend, 16. März 2019, kam es im Kreis 9 zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger, der sich dabei verletzte.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
In der Nacht auf Sonntag sind in Bern zwei Männer von Unbekannten angegriffen und beraubt worden. Sie wurden dabei leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
In der Nacht von Freitag auf Samstag hat eine unbekannte Täterschaft in Klosters Dorf und Klosters Platz diverse Sprayereien getätigt.
Die Sprayereien wurden mittels oranger und weisser Farbe gemacht.
Ein Besucher eines Nachtlokals zog sich nach einem tätlichen Angriff schwere Kopfverletzungen zu. Der Täter, ein unbekannter Mann mit weisser Jacke, konnte nicht ermittelt werden. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Die Staatsanwaltschaft Baden hat eine Untersuchung eröffnet.
Vermisst wird seit Freitag, 15.3.2019, in ihrer Wohngemeinde Zürich, Kreis 9 Mebit, 12-jährig.
Signalement: etwa 165 - 167 Zentimeter gross, von schlanker Statur, dunkle Hautfarbe, krauses, dunkles Haar und braune Augen. Sie trug eine schwarze Jacke, hellblaue Jeans oder braune Hosen, ein T-Shirt und rote Schuhe.
Am Samstag, 16.03.2019, ca. 12.50 Uhr, hatte ein Passant beim Bahnhof Niederurnen einen offenen Warenautomaten festgestellt.
Eine unbekannte Täterschaft hatte den Automaten mutmasslich im Verlauf der Nacht auf Samstag oder am Samstagvormittag aufgebrochen und diverse Verkaufsgegenstände sowie Bargeld entwendet.
Ein Automobilist hat am Sonntagmorgen die Kontrolle über sein Auto verloren. Nach der Kollision mit einer Hausfassade kam das Fahrzeug auf der Seite liegend zum Stillstand. Der Lenker wurde leicht verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen steht ein medizinisches Problem im Vordergrund.
Am Freitagabend ist eine Frau in Lützelflüh-Goldbach von zwei Unbekannten mit Messern bedroht und beraubt worden. Die Männer flüchteten zu Fuss mit der Beute.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am 16.03.2019, ca. 03.45 Uhr, wurden in der Lehenmattstrasse mehrere Fahrzeuge beschädigt.
Dank Hinweisen von Passanten bzw. Anwohnern konnten kurze Zeit später die mutmasslichen Täter festgenommen werden.
Am Freitagabend, 15. März 2019, überfielen maskierte Unbekannte eine Gruppe Jugendliche im Kreis 9.
Die Täter flüchteten mit der Beute, die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Donnerstag (14.03.2019) und am Freitag (15.03.2019) verursachte eine unbekannte Täterschaft in der Stadt Schaffhausen beim BBZ (Berufsbildungszentrum) des Kantons Schaffhausen diverse Sachbeschädigungen. Dabei wurde auch eine Gefährdung des Lebens von Personen in Kauf genommen.
Die Schaffhauser Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Die Polizei Köln fahndet nach einen Rennradfahrer, der am Sonntagnachmittag (24. Februar) in Leverkusen ein 5-jähriges Mädchen angefahren hat und danach geflüchtet ist.
Das Mädchen verlor durch den Unfall mehrere Schneidezähne. Die beim Unfall anwesenden Eltern brachten die 5-Jährige in eine Klinik.
Beamte des Arbeitsbereiches `Gewerbe/Umwelt" sind nach einer illegalen Abfallentsorgung von Schlachtabfällen nun auf der Suche nach dem Verantwortlichen und möglichen Zeugen.
Bereits am Sonntag, 17.02.2019, wurden - oberhalb der B294 in Richtung Mühlenbach und nordwestlich der dortigen Deponie - insgesamt sechs blaue Plastiksäcke mit diversen Schlachtabfällen von vermutlich zwei Schafen in einem Waldstück festgestellt.
Seit Donnerstag, den 14.03.2019, 13:00 Uhr, ist von seinem Wohnhaus in Wissen, Holschbacher Straße ein 77-jähriger Mann abgängig.
Er fuhr von zu Hause mit seinem Ford Eco Sport, schwarz, amtl.-Kennz.: AK-HE 312 los. Die Person ist stark desorientiert. Es wird davon ausgegangen, dass er nicht mehr in der Lage ist, eigenständig zu seinem Wohnhaus zurückzukehren.
Am Donnerstag, 14.03.2019, kurz nach Mittag ereignete sich vor der Liegenschaft der Hüningerstrasse 46 ein Unfall zwischen einem Fahrradlenker und einer Fussgängerin.
Beide Beteiligten wurden dabei verletzt. Alkohol oder Betäubungsmittel waren keine im Spiel. Der genaue Unfallhergang ist unklar.
Bei einem Überholmanöver kam es zur seitlichen Kollision zwischen den beiden Autos. Der Verursacher setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Die Kantonspolizei sucht den Verursacher sowie Zeugen.
Bislang Unbekannte haben jeweils an den Bahnhaltepunkten Rengershausen und Guxhagen eine Glasscheibe eines Warteunterstandes zerstört.
Festgestellt wurden die Schäden am Mittwoch, dem 13.03.2019, bei einer Bestreifung der Haltepunkte durch die Bundespolizei. Der genaue Tatzeitpunkt ist nicht bekannt.
Berits am Donnerstag der letzten Woche hat ein Hund am Fleerweg in Haren vermutlich einen Giftköder gefressen.
Die 54-jähriger Eigentümerin war gegen 16 Uhr mit ihrem Magyar Vizsla, einem ungarischen Vorstehhund, in Richtung Abbemühlen spazieren. Der Hund fraß dort einen bislang unbekannten Gegenstand.
Seit gestern wird die 78-jährige Bärbel Bosshammer aus der Aachener Kuckhoffstraße vermisst.
Frau Bosshammer leidet unter einer stark fortgeschrittenen Demenz und ist zeitlich wie örtlich nicht orientiert.
In den vergangenen 24 Stunden ist auf einem Grünstreifen unweit der Straße Bauerndamm in Richtung der Elbe eine große Menge Dämmwolle inmitten der Natur abgelegt und somit in unzulässiger Weise entsorgt worden.
Die Polizei bittet um Hinweise.
Ein 42-Jähriger Mann wird am Vormittag des 26.02.2019 tot in seiner Wohnung aufgefunden.
Der Körper weist diverse Stichverletzungen auf. Die ersten Ermittlungen und eine gerichtsmedizinische Obduktion erhärten den Verdacht, dass Steffen H. getötet wurde:
Die 15-jährige Katharina B. aus Langwedel wird seit dem Mittag des 12.02.2019 vermisst.
Nach einer Diskussion im häuslichen Umfeld kam sie von einem Besuch eines Lebensmittelmarktes nicht zurück und ist seither verschwunden. Umfangreiche Ermittlungen der Polizei Verden haben bis zum heutigen Tage nicht zum Auffinden des Mädchens geführt.
Seit der Nacht des Jahreswechsels 2018/2019 wurde Ajass A. aus Lübeck vermisst. Die Polizei suchte im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung nach ihm [Polizei.news berichtete].
Wie im weiteren Verlauf berichtet, wurde am 22. Februar 2019 eine männliche tote Person aus der Trave geborgen, die Identität des Mannes stand jedoch nicht fest. Nach rechtsmedizinischer Untersuchung steht nun fest, dass es sich um den gesuchten Vermissten handelt.
Gestern Nachmittag fand eine Frau ihre Gartenlaube am Lindenberg aufgebrochen vor. An der Hüttentür wurde gehebelt, diese konnte jedoch nicht geöffnet werden.
Daher entglasten die Unbekannten ein Fenster und drangen in die Hütte ein, vermutlich hausten sie darin. Weiterhin wurden sämtliche Schränke im Inneren durchwühlt, jedoch nichts entwendet. Die mutmaßlichen Täter hinterließen lediglich eine Salatgurke und einen Sachschaden von 50 Euro.
Am Mittwochabend, 13. März 2019, um ca. 20.15 Uhr, kam es zu einem Überfall in Altdorf.
Ein 73-jähriger Mann lief von der Klostergasse Richtung Gitschenstrasse, als sich ihm eine unbekannte Person, von der Stoffelgasse herkommend, näherte.
Wie bereits berichtet kam es am 7. September (Freitag) 2018, gegen 21.30 Uhr, zu einem Tankstellenüberfall in Bochum-Eppendorf.
Zwei maskierte Männer betraten die an der Ruhrstraße 211 gelegene Tankstelle. Ein Täter schrie mit einem Beil bewaffnet: "Das ist ein Überfall!" und forderte die Mitarbeiterin auf, sich hinter die Ladentheke hinzuhocken. Anschließend nahm er aus der Kasse Bargeld heraus. Währenddessen befand sich der zweite Täter an der Eingangstür.
Auf der Nationalstrasse A28 in Landquart sind am Donnerstag zwei Fahrzeuge frontal miteinander kollidiert.
Drei Personen wurden verletzt, zwei davon schwer.
Auf dem Fussgängerstreifen an der Zürcherstrasse kam es zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Knaben. Dieser blieb unverletzt.
Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Am Mittwochnachmittag, 13. März 2019, ist ein 16-jähriges Mädchen in Wilen bei Wollerau von einem unbekannten Hund am Kopf und Oberschenkel verletzt worden. Die Verletzte musste mit dem Rettungsdienst in eine Spezialklinik nach Zürich überführt werden.
Die Kantonspolizei Schwyz sucht Zeugen.
Am Mittwochmittag (13.03.), gegen 12:00 Uhr, lief die 13-jährige Emilia K. aus Dormagen nach einem Streit mit Mitschülern von der Gladbacher Straße, in 50670 Köln weg.
Die Mutter erstattete, nachdem sie vom Sachverhalt Kenntnis erhalten hatte, Vermisstenanzeige.
Nach einem tätlichen Angriff auf einen Straßenbahnfahrer am 15. August 2018 am Betriebshof Lichtenberg suchen die Ermittler mit Bildern nach dem Tatverdächtigen.
Nach den bisherigen Erkenntnissen lenkte der damals 51-Jährige die Bahn der Linie M 13 gegen 0.55 Uhr zur Haltestelle Betriebshof Lichtenberg in der Siegfriedstraße. Hier wurde er von einem unbekannten, deutlich alkoholisierten Fahrgast beleidigt. Anschließend stieg dieser aus, folgte der Tram auf den Betriebshof, bewarf den 51-Jährigen mit Glasflaschen und flüchtet. Der Zugführer erlitt leichte Schnittverletzungen, die ambulant behandelt werden konnten.
Seit kurzem der 56-jährige Peter Wolfgang Meyer (beigefügtes Bild) aus Ronshausen vermisst.
Er ist zirka 1,70m groß, ca. 70 bis 75 kg, hat graue Haare mit hoher Stirn und einen grauen Vollbart. Vermutlich war er zuletzt bekleidet mit einer blauen Stepp- oder Daunenjacke.
Am 13.03.2019 gegen 09:45 Uhr verschwand die Jana Kiesewetter in Rastenberg aus dem betreuten Wohnen in der Mühlstraße.
Die Jana ist 13-Jahre alt. Sie ist nicht orientiert und geistig behindert.
Zu einem Vorfall, der sich am Dienstag gegen 13.00 Uhr in der Gymnasiumstraße zugetragen hatte, sucht die Polizei Zeugen.
Eine Frau bemerkte den 12-Jährigen, der sich vor Schmerzen krümmte und verständigte die Polizei. Der Junge wurde zunächst vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und anschließend in eine Klinik gebracht.
Seit dem 11.03.19 wird der 43jährige Attila S. vermisst. Der Gesuchte hat gegen 16.00 Uhr seine Wohnung in 94249 Bodenmais, Unterlohwies, verlassen und ist seitdem unbekannten Aufenthalts.
Der offenbar psychisch erkrankte Schmel spricht nur ungarisch. Sein Pkw steht noch vor dem Wohnanwesen. Umfangreiche Suchmaßnahmen der Polizei führten bislang nicht zu seinem Auffinden.
Am Dienstagabend (12.03.2019), zwischen 23:30 Uhr und 23:50 Uhr, ist an der Oberseestrasse ein 27-jähriger Mann von zwei unbekannten Männern mit einem Messer bedroht und beraubt worden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Dienstag, 12.03.2019, um 09.15 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall in der Turkheimerstrasse 4.
Involviert waren ein parkierter Personenwagen und ein Fahrrad.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.