Jeweils am ersten Mittwoch des Monats Februar findet um 13.30 Uhr in der Schweiz der jährliche Sirenentest statt.
Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Die Bevölkerung wird um Verständnis für die mit der Sirenenkontrolle verbundenen Unannehmlichkeiten gebeten.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, brach gestern kurz nach 18:15 Uhr in einem Haus in der Via Gaggiolo in Stabio ein Brand aus.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, brach das Feuer in der Küche einer Wohnung im zweiten Stock aus.
Am Mittwochmorgen (31.01.2024), kurz nach 5:45 Uhr, ist in einem leerstehenden Doppeleinfamilienhaus an der Bischofszellerstrasse ein Brand entdeckt worden.
Der Sachschaden beläuft sich auf über 100'000 Franken. Als Brandursache steht ein technische Defekt im Vordergrund.
Gestern Dienstagnachmittag erreichte die Feuerwehrnotrufzentrale 118 die Meldung über einen Brand in einem Wohnhaus im Mattenhofquartier.
Die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern rückte mit dem Löschzug aus.
Am Montagnachmittag, 29. Januar 2024, kam es an der Hochstrasse beim Schulhaus Steingut zum Brand eines Motorfahrrades. Verletzt wurde niemand.
Aufgrund erster Erkenntnisse steht Brandstiftung im Vordergrund. Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
Durch eine Geruchsemmission in einem Einkaufszentrum ist es am Montagnachmittag (29.1.2024) in Wetzikon zu einem Grosseinsatz von Rettungskräften gekommen. Das Einkaufszentrum wurde geräumt.
Für die Bevölkerung und die Umwelt bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.
Bei einem Sturz mit seinem E-Bike hat sich ein Mann am Montagnachmittag (29.01.2024) in Winkel schwere Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 16 Uhr fuhr ein Mann mit seinem E-Bike auf der Embracherstrasse talwärts. Im Bereich der Einmündung Geerenstrasse kam der 65-Jährige aus noch ungeklärten Gründen zu Fall.
An der Bernstrasse in der Stadt Luzern ist es am Montagmittag in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Eine Person wurde tot geborgen und eine Person leicht verletzt.
Wegen Glatteis kam es am Montagmorgen auf der Autobahn A7, Gemeindegebiet Kemmental, zu sieben Verkehrsunfällen mit rund 20 Fahrzeugen.
Sieben Personen wurden leicht bis mittelschwer verletzt.
Am Montag (29.01.2024), kurz vor 00:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung über zwei brennende Abfallkübel auf einem Perron am Bahnhof erhalten.
Die Feuerwehr konnte diese rasch löschen.
Am Sonntagabend kam ein Auto zwischen Hermetschwil-Staffeln und Aristau auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal in einen entgegenkommenden Lastwagen.
Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Lenkers sowie dessen Beifahrerin feststellen.
Am Sonntag, 28.01.2024, ca. 04.10 Uhr, ereignete sich in Näfels, Oberdorf, ein Brandfall (Kabelbrand) mit Schadenfolge.
Eine Betreuerin des durch Asylsuchende bewohnte Mehrfamilienhaus meldete telefonisch, dass es innerhalb des Gebäudes nach Gas riechen würde.
Am Samstag (27.01.2024), kurz nach 23:00 Uhr, ist es in einem Wohnhaus an der Rorschacherstrasse zu einem Brand in einem Zimmer gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Personen wurden keine verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken.
Am Samstagmorgen, um circa 9.15 Uhr, fuhr ein 25-jähriger Personenwagenlenker mit seiner Beifahrerin auf der Bergstrasse von Hallau in Richtung Schleitheim.
Auf Höhe des vorderen Berghofes verlor der Personenwagenlenker, aus noch ungeklärten Gründen, die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte seitlich mit einem Baum.
Am Samstagmorgen ist in Scheuren die Werkstatt eines Bauernhauses in Brand geraten. Die ausgerückten Feuerwehren konnten das Feuer löschen. Personen und Tiere wurden keine verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache und der Höhe des Schachschadens sind im Gang.
Am Nachmittag, kurz vor 13:30 Uhr kam es zwischen Sarnen und Sachseln zu einem Brand.
Ein auf dem Balkon stehender Eimer mit Ascheresten entzündete sich unverhofft und die Flammen griffen nach kurzer Zeit auf die Fassade über.
In einem Mehrfamilienhaus in La Chaux-de-Fonds ist ein heftiger Brand ausgebrochen.
Mehrere Wohnungen wurden in Mitleidenschaft gezogen. 23 Personen wurden durch das Sanitätsdispositiv betreut, eine Person wurde schwer verletzt. Bei dem Einsatz wurde auch ein Feuerwehrmann an einer Hand verletzt.
Am Freitag (26.01.2024), kurz vor 11:30 Uhr, hat sich auf der Autostrasse H16, Höhe Anschlusswerk Lichtensteig, eine Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen ereignet.
Ein 50-jähriger Autofahrer kam dabei ums Leben.
Freiwillige aus der Brandcorpskompanie Bern-Ost (der Milizfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern) hatte eine jüngere Schulklasse zu besuch.
Damit sich die Kleinen wie Feuerwehrfrauen und -männer fühlten, durften sie sich in die Feuerwehrfahrzeuge setzen, das Material erkunden und die Ausrüstung testen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ist gestern gegen 12:20 Uhr in einem Gebäude an der Via dei Gaggini in Bellinzona ein Brand ausgebrochen.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, brach das Feuer in einer Wohnung im vierten Stock des Gebäudes aus.
Die Kantonspolizei Schwyz erhielt am Donnerstag, 25. Januar 2024, kurz nach 10 Uhr mehrere Meldungen, dass in einem Industriegebäude an der Talbachstrasse in Altendorf ein Brand ausgebrochen ist.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte starker Rauch, sowie Feuer im Gebäudeinneren festgestellt werden.
Am Mittwochmorgen (24.01.2024), kurz nach 8 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale des Kanton St.Gallen eine Rauchentwicklung in einer Filteranlage einer Firma an der Neudorfstrasse gemeldet worden.
Die sich in der Firma befindenden Mitarbeitenden wurden zur Sicherheit evakuiert und blieben unverletzt.
Am Mittwoch (24.01.2024), kurz nach 19:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Recyclingbetrieb an der Langäulistrasse erhalten.
Wegen des Brandes kam es zu einer starken Rauchentwicklung im Gemeindegebiet Buchs sowie in Richtung der Autobahn A13. Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Dienstag, 23. Januar 2024, gegen 23:20, rückte die DPS Val-de-Ruz an der Rue Jean-Paul Zimmermann in Cernier zu einem brennenden, geparkten Fahrzeug aus.
Eine Untersuchung ist im Gange, um die Brandursache zu ermitteln.
Am Dienstag, 23. Januar 2024, gegen 11:00 Uhr, wurde die DPS Neuchâtel an der Route de Neuchâtel in Cressier zu einem Brand in einem Abzugskanal gerufen, da Glutreste von Schweissarbeiten in den besagten Abzugskanal gelangt waren.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
In der Stadt Zug ist eine Autofahrerin ist von der Strasse abgekommen und in eine Strommast geprallte.
In der Gemeinde Menzingen prallte ein Auto in einen Motorfahrrad und in der Gemeinde Cham ereignete sich ein Arbeitsunfall.
Am Dienstag, 23. Januar 2024, circa 16.30 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand in einem Warenhaus an der Greifengasse ausrücken müssen.
Das Feuer ist vor ihrem Eintreffen durch die Sprinkleranlage gelöscht worden. Verletzt wurde niemand.
In der Nacht auf Dienstag ist ein Autolenker mit seinem Auto gegen eine Mauer kollidiert.
Dabei wurde der Lenker verletzt, musste aus dem Fahrzeug geborgen und mit einem Helikopter ins Spital geflogen werden.
Am Montagabend ist in Studen eine Fussgängerin von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Sie musste in kritischem Zustand ins Spital gebracht werden.
Der betroffene Strassenabschnitt war für mehrere Stunden gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Sonntagmorgen, 21. Januar 2024, kam eine Person bei einem Fahrzeugbrand auf dem Areal Betti in Tuggen ums Leben.
Inzwischen konnte die Identität des Verstorbenen geklärt werden.
Am Dienstagmorgen (23.01.2024), kurz nach 5:00 Uhr, ist es auf der Umfahrung H16 zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Die beiden Autofahrer wurden unbestimmt verletzt.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Am Montagabend, 22. Januar 2024, kurz vor 23.00 Uhr, ereignete sich auf der Muttenzerstrasse in Pratteln eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Zwei Personen mussten sich zur Kontrolle in ein Spital begeben.
Am Montagnachmittag, 22. Januar 2024, kam eine Autolenkerin zwischen Kemptthal und Winterthur von der Fahrbahn ab und landete im Strassengraben.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montag (22.01.2024), kurz nach 06:20 Uhr, hat auf der Autobahn A13 ein Auto Feuer gefangen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Das Auto erlitt Totalschaden.
Nach dem Brand eines Wohnhauses in Wiggen sind drei Todesopfer aus dem Gebäude geborgen worden.
Die Identifikation der Leichen erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich. Die Brandursache wird von den Branddetektiven der Luzerner Polizei ermittelt.
Am Montagmorgen (22. Januar 2024) musste die Feuerwehr ein Bürogebäude entrauchen.
Verletzt wurde niemand, die Ursache für die Rauchentwicklung dürfte technischer Natur sein.
Am späteren Sonntagnachmittag hat in Tschappina ein Haus mit Stall gebrannt.
Trotz dem raschen Eingreifen konnten die Feuerwehren nicht verhindern, dass die Liegenschaft mehrheitlich abbrannte.
Am Montagmorgen früh hat in Wiggen ein Wohnhaus gebrannt. Drei Personen wurden teilweise lebensbedrohlich verletzt.
Drei weitere Personen werden vermisst. Die Branddetektive der Luzerner Polizei klären die Brandursache ab.
Am frühen Sonntagmorgen, 21. Januar 2024 ereignete sich auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Frankreich ein Verkehrsunfall, bei dem eine 26-jährige Autofahrerin aus Frankreich mit einem Anpralldämpfer kollidierte.
Der Unfall ereignete sich gegen 08.15 Uhr auf Höhe der Ausfahrt Schlachthofbrücke.
Am Sonntagmorgen, 21. Januar 2024, musste die Feuerwehr Tuggen um 5 Uhr wegen eines Autobrandes ausrücken.
Aus bisher ungeklärten Gründen geriet ein PW auf dem Areal Betti in Tuggen in Brand.
Am Samstagmorgen, 20. Januar 2024, verunglückte ein 41-jähriger Landwirt im Gebiet Zwischenbäch in Steinen bei Holzerarbeiten.
Aus bisher ungeklärten Gründen fiel der Mann am Vormittag aus einem Traktor und wurde dabei tödlich verletzt.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.