Am Sonntag, 21. Januar 2024, kurz nach 00.30 Uhr, kam es an der Ziegelmattstrasse in Lausen zu einem Brandausbruch. Dabei wurde ein Gartenhaus komplett zerstört.
Beim Brand wurde niemand verletzt.
Beim Brand in einem Wohnhaus in Frauenfeld wurde am Samstag ein Mann leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Es entstand hoher Sachschaden.
Am Freitag (19.01.2024) sind vor einem Mehrfamilienhaus an der Lachnerhaldenstrasse Sperrmüll und Abfallsäcke in Brand geraten.
Es wurde niemand verletzt.
Am frühen Sonntagmorgen (21.01.2024) um 02.25 Uhr ging die Meldung ein, dass im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses in Jakobsbad ein Feuer mit starker Rauchentwicklung ausgebrochen war.
Die umgehend ausgerückten Rettungskräfte konnten den Brand trotz klirrender Kälte unter Kontrolle bringen.
Am Samstagmorgen (20.01.2024) kollidierte ein Autolenker auf der Rhigass in Stein am Rhein mit dem Randstein.
Dabei entstand erheblicher Sachschaden und das Auto musste abgeschleppt werden.
Wir freuen uns über die neue, moderne und kurz vor Weihnachten ausgelieferte Brandschutzausrüstung der Firma Gallus Hautle AG.
In der Zwischenzeit sind alle Feuerwehrangehörigen damit ausgerüstet und erste Erfahrungen gesammelt.
Am Samstagnachmittag ist in Unterseen ein Einfamilienhaus mehrheitlich ausgebrannt. Ein Mann wurde dabei leicht verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
Am Samstag (20.01.2024), um 00:50 Uhr, ist es beim Bahnhof Degersheim zu einem Unfall mit einem ausfahrenden Zug gekommen.
Ein 36-jähriger Mann stürzte beim Wegfahren des Zuges zwischen Perron und Zug und wurde dabei tödlich verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen ermittelt den genauen Unfallhergang.
Am Mittwoch 7. Februar 2024 findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Mit dem Test werden die rund 5000 Sirenen periodisch überprüft, damit sie im Ereignisfall zuverlässig alarmieren.
Zum Test gehören Meldungen via die Alertswiss-App. Anlässlich des Sirenentests lanciert das BABS zusätzliche Sprachversionen für den Notfallplan.
Am Freitagmittag (19.01.2024) kam es in einem Alters- und Pflegeheim in Hallau zu einer starken Rauchentwicklung im Heizungskeller.
Als Ursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund. Personen kamen dabei nicht zu schaden.
In einem Verkaufsgeschäft an der Hauptstrasse in Luterbach kam es am Freitagmorgen, 19. Januar 2024, aus noch zu klärenden Gründen zu einer starken Rauchentwicklung.
Dabei wurde niemand verletzt.
Am Mittwochabend hiessen die Milizeinheiten der Feuerwehr Bern gut zwei Dutzend interessierte Bürger/innen in ihren Feuerwehrmagazinen willkommen.
Teilnehmende in Ostermundigen erhielten Antworten auf ihre brennenden Fragen:
Am frühen Freitagmorgen ist auf der Autostrasse A13 ein Auto mit einem Sattelmotorfahrzeug kollidiert.
Der Automobilist wurde eingeklemmt und schwer verletzt.
Am Donnerstag (18.01.2024), um 16:30 Uhr, ist auf der St.Gallerstrasse ein Auto in eine 63-jährige Frau auf einem Fussgängerstreifen geprallt.
Die 63-Jährige wurde unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstagnachmittag, 18. Januar 2023, kurz nach 15.00 Uhr, geriet ein parkierter Personenwagen in einer Einstellhalle an der Hauptstrasse in Aesch BL in Brand.
Personen wurden keine verletzt. Mehrere Fahrzeuge erlitten Totalschaden.
Heute Freitag, 19. Januar 2024, gegen 07.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Axenstrasse von Flüelen herkommend in Richtung Sisikon.
Im Bereich Gumpisch verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern.
Am Donnerstagabend (18.01.2024), kurz vor 22 Uhr, hat ein 20-jähriger Mann beim Driften auf dem Parkplatz Atzmännig die Herrschaft über sein Auto verloren.
Es schleuderte einen Abhang hinunter und kam auf dem Dach liegend im Goldingerbach zum Stillstand.
Am Donnerstagmorgen ist eine Fussgängerin beim Bahnhof in Thun von einem Lastwagen erfasst worden. Sie wurde dabei schwer verletzt und mit der Ambulanz in kritischem Zustand ins Spital gebracht.
Die Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Gange.
Am heutigen Donnerstag, 18. Januar 2024, ca. 03.30 Uhr, kam es auf dem Autobahnzubringer (Ortsgebiet Mollis GL) zu einem Fahrzeugbrand mit Sachschadenfolge.
Ein 28-jähriger Lenker eines Personenwagens war von der Autobahn herkommend in Richtung Glarus unterwegs.
Gestern Mittwoch, 17. Januar 2024, kurz vor 14.00 Uhr, ereignete sich in Seelisberg ein Unfall.
Eine 27-jährige Frau beabsichtigte bei sich zu Hause in einem Cheminée ein Feuer zu entfachen, wobei eine Stichflamme entstand.
Am Dienstag (16.01.2024), kurz vor 13:00 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale eine Meldung über eine Gewässerverschmutzung im Mehlbach erhalten.
Ersten Erkenntnissen zufolge verendeten keine Fische.
Am Montag (15.01.2024), kurz vor 11:00 Uhr, ist an der Grenzstrasse eine tote 48-jährige Ukrainerin aufgefunden worden (Polizei.news berichtete).
Die Obduktion der Frau am Institut für Rechtsmedizin am Kantonsspital St.Gallen ergab, dass sie an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung starb.
Die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon musste am Dienstag, 16. Januar 2024, wegen eines Fahrzeugbrandes nach Bäch ausrücken.
Eine 59-jährige Autolenkerin fuhr kurz nach 17 Uhr auf der Seestrasse in Richtung Richterswil, als sie eine starke Rauchentwicklung und Stichflammen aus dem Motorenraum feststellte.
Am Mittag ging die Meldung eines brennenden Linienbusses ein. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen mehr im Fahrzeug.
Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen und so Schlimmeres verhindern.
Am frühen Dienstagmorgen stellten Drittpersonen fest, dass aus einem Lastwagen hohe Flammen schlagen.
Die sofort ausgerückte Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern, sodass die Flammen nicht auf das Gebäude übergreifen konnten.
Am Montag (15.01.2024), kurz vor 11:00 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung über eine leblose Frau in einem mit Rauch gefüllten Solariumsbetrieb an der Grenzstrasse erhalten.
Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod der Frau feststellen. Es handelte sich um eine 48-jährige Ukrainerin, welche im Rheintal wohnhaft war.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Milchgasse in Wolfwil kam es am Montagmorgen, 15. Januar 2024, aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand.
Ein Hausbewohner wurde dabei erheblich verletzt.
Das ging flott... Rund 6 Minuten nach meiner ersten Übernahme des Medienpiketts erhielt ich am Freitagnachmittag die Info: "Brand in einem Dachstock im St.Galler Museumsquartier".
Vor Ort angekommen hiess es erst einmal Informationen sammeln und sich mit den einsatzleitenden Personen auszutauschen.
In einem Geschäfts- und Wohnhaus brach am gestrigen Samstagabend ein Feuer aus. Die Feuerwehr konnte die Ausbreitung verhindern und Schlimmeres abwenden.
Verletzt wurde niemand, das Gebäude ist jedoch vorerst nicht mehr bewohnbar.
Am Samstagmorgen, 13. Januar 2024, verstarb ein Fahrzeuglenker nach einer Kollision in Einsiedeln.
Der 36-Jährige fuhr kurz nach 8 Uhr auf der Umfahrungsstrasse in Richtung Biberbrugg, als er aus bislang unbekannten Gründen neben Fahrbahn geriet und mit der Mauer eines Überführungsviaduktes kollidierte.
Am Freitagabend ist ein Fussgänger in Langenthal von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Es kam zu Verkehrseinschränkungen. Der Unfall wird untersucht.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Freitag, 12. Januar 2024, kurz nach 18.25 Uhr, gemeldet, dass es auf der Aarwangenstrasse in Langenthal zu einem Verkehrsunfall gekommen sei.
Gestern, 12.01.2024, um 16:45 Uhr, ereignete sich auf der Autostrasse A8, kurz nach der Einfahrt Sarnen Nord, in Fahrtrichtung Luzern, im stockenden Feierabendverkehr eine Auffahrkollision.
Der Unfallverursacher (48) bemerkte ein stehendes Fahrzeug zu spät und kollidierte mit einem stillstehenden Auto. Dabei wurden zwei Person leicht verletzt und mussten zu weiteren medizinischen Abklärungen in umliegende Krankenhäuser verbracht werden. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Freitagnachmittag (12.01.2024) brach ein Brand in einem Dachstock eines Mehrfamilienhauses an der Blumenaustrasse aus.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von über einer Million Franken. Die Lösch- und Brandsicherungsarbeiten dauern an.
Am Freitagnachmittag (12.01.2024) ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand eines Dachstockes in einem Mehrfamilienhaus an der Blumenaustrasse gemeldet worden.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
In der Nacht von Montag auf Dienstag, 8. / 9. Januar 2024, geriet ein Brennholzstapel am Allmendweg in Binningen BL in Brand. Personen wurden keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Die Staatsanwaltschaft, das Jugendgericht und die Kantonspolizei geben bekannt, dass im Zusammenhang mit dem Brand, der gestern kurz nach 12 Uhr in der Via Motta in Novazzano im Bundesasylzentrum in Weiden ausgebrochen ist [Polizei.news berichtete], ein 27-jähriger Mann und ein sich selbst als 17-jährig bezeichnender Mann, beide algerische Asylbewerber, die in der Einrichtung leben, festgenommen wurden.
Die Anklage lautet auf vorsätzliche Brandstiftung.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat sich an der Kanonenstrasse in der Stadt Luzern ein tödlicher Selbstunfall ereignet.
Ein 38-jähriger Mann konnte nur noch tot geborgen werden.
Beim Brand einer Pergola entstand am Donnerstagabend in Frasnacht Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Kurz vor 19 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es an der Wohnstrasse brenne.
Ein Mann wurde am Donnerstag bei einem Arbeitsunfall in Bischofszell schwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Ein 23-jähriger Mann wollte gegen 16.45 Uhr auf einem Firmengelände an der Fabrikstrasse einen Anhänger an einen Lastwagen ankuppeln. Dabei wurde er aus noch ungeklärten Gründen zwischen der Deichsel des Anhängers und dem Lastwagen eingeklemmt.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.