Am Montag (15. November 2021), um 13:20 Uhr, ist es auf der Masanserstrasse, Höhe Rigastrasse, zu einem Auffahrunfall zwischen einem Roller und einem Personenwagen gekommen. Die Rollerlenkerin wurde durch die Kollision verletzt.
Ein 37-jähriger Automobilist und eine 54-jährige Rollerlenkerin fuhren auf der Masanserstrasse Richtung Stadtzentrum. Bei dem Fussgängerstreifen Höhe Rigastrasse musste der 37-jährige verkehrsbedingt bis zum Stillstand anhalten.
In der dieser Woche erwartet uns über weite Strecken ruhiges herbstliches Hochdruckwetter. Für die tiefen Lagen bedeutet das aber leider einen oft grauen Himmel und in Summe nur wenig Sonne. Auf den Bergen sieht es besser aus, auch die Temperaturen sind für die Jahreszeit mild.
Heute Montag liegt die Schweiz zwischen einem Mittelmeertief und einer Hochdruckbrücke, welche das Azorenhoch über dem Atlantik mit einem Russlandhoch verbindet. Auf der Alpennordseite liegt im Flachland und vielen angrenzenden Tälern Hochnebel mit einer Obergrenze um die 1400 Meter, diese Schwaden sind hartnäckig und lockern sich nur lokal auf – vielerorts bleibt der Himmel bis zum Abend grau.
Am Sonntag ist auf der Julierstrasse in Marmorera ein Auto auf der Gegenfahrspur frontal mit einem anderen Auto kollidiert. Zwei Personen wurden mit leichten Verletzungen ins Spital transportiert.
Eine 40-jährige Autolenkerin fuhr am Sonntag um 15.10 Uhr in Begleitung von zwei Kindern auf der Julierstrasse von Sur in Richtung Bivio.
Am Samstagabend ist auf der Flüelastrasse in Davos ein Auto über eine Böschung hinuntergestürzt. Alle vier leicht bis mittelschwer verletzten Fahrzeuginsassen konnten sich selbständig aus dem Auto befreien.
Am Samstag kurz vor 18.00 Uhr fuhr der 48-jährige in der Schweiz wohnhafte italienische Autolenker zusammen mit seiner 39-jährigen Ehefrau und seinen beiden 11- und 13-jährigen Kinder auf der Flüelastrasse vom Flüelahospiz kommend talwärts in Richtung Davos.
In der Nacht auf Samstag ist in Samedan ein Auto mit einer Barriere kollidiert. Das Fahrzeug sowie die Barriere wurden dabei stark beschädigt.
Der 64-Jährige fuhr kurz nach 00.30 Uhr auf der Strasse San Bastiaun in Richtung Celerina und kollidierte mit einer Barriere. Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, entfernte sich der Fahrzeuglenker von der Unfallstelle.
Am Samstagmittag ist in Grono ein Gleitschirmpilot abgestürzt. Der Pilot wurde mittelschwer verletzt.
Der 27-jährige Gleitschirmpilot startete beim offiziellen Ausgangspunkt für Gleitschirmflieger in Bald oberhalb Santa Maria. Kurz nach 11.30 Uhr stürzte er in der Zona Brighentin in Grono in gut zugänglichem Gelände ab.
Die Kanzlei wird angeblich vom CEO einer Firma aus dem Ausland kontaktiert und gebeten, eine Interessenkollisionsprüfung zwecks Übernahme eines Mandates durchzuführen. Es sei ein Vertrag zwischen einem Schweizer Startup und der Firma abgeschlossen worden.
Als Beweis wird ein mehrseitiger Vertrag über die Lizenzierung eines Patentes beigelegt.
In den letzten Wochen und Monaten war immer entweder der Samstag oder der Sonntag recht sonnig, letztmals durchgehend wenig Sonne gab es am Wochenende vom 7. und 8. August. Dieses Wochenende nun bringt mit einem Höhentief im Flachland höchstens wenig Sonne und gelegentlich etwas Niederschlag.
Bereits zu Beginn der Woche und bis zur Wochenmitte herrscht dann aber wieder Hochdruckeinfluss, allerdings gibt es im Flachland oft zähen Hochnebel und nur auf den Bergen recht viel Sonne.
Am Mittwochabend ist auf der Italienischen Strasse in San Vittore ein Automobilist in einem Verkehrskreisel verunfallt. Sein Fahrzeug wurde dabei stark beschädigt.
Der 53-Jährige fuhr um 21 Uhr auf der Italienischen Strasse H13 von der Verbindungsstrasse Campagnola her in den Verkehrskreisel bei der Örtlichkeit Sassello ein. Der Mann kollidierte im Kreisel mit der rechtsseitigen Leitplanke, noch bevor er den Kreisel gemäss seiner Absicht in Richtung San Vittore verlassen hätte.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 10. November 2021 die Anpassungen der Signalisationsverordnung sowie der Verordnung des UVEK über Tempo-30-Zonen in die Vernehmlassung gegeben. Mit den Anpassungen sollen die Einführung von Tempo-30-Zonen auf siedlungsorientierten Strassen vereinfacht und ein neues Symbol für Mitfahrgemeinschaften (Carpooling) eingeführt werden.
Um die Anordnung von Tempo-30-Zonen auf siedlungsorientierten Strassen innerorts zu erleichtern, schlägt der Bundesrat eine Anpassung der Signalisationsverordnung sowie der Verordnung des Eidgenössischen Departments für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) zu den Tempo-30-Zonen vor.
Am Montagnachmittag ist in unwegsamem Gelände in der Val de la Forcola in Soazza ein Flughelfer schwer verletzt worden. Er verstarb am Mittwoch im Spital Civico Lugano.
In der Val de la Forcola in Soazza hatte am Montag ein Forstunternehmen den Auftrag mehrere gefallene Baumstämme aus dem Tal zu fliegen. Der 34-jährige Flughelfer befestigte jeweils die Stämme am Seil des Helikopters.
Am Dienstagmorgen hat sich in Trimmis ein Arbeitsunfall in einer Recycling Anlage ereignet. Ein Arbeiter wurde von einem Stahlträger getroffen und dabei schwer verletzt.
Der 47-jährige Arbeiter nahm kurz vor Mittag Recyclingmaterial, das mit einem Lastwagen angeführt wurde, entgegen. Als er die Flügeltüren der Mulde öffnete, löste sich ein Stahlträger aus dem Inneren der Mulde und traf ihn am Kopf.
Das Telefon läutet. Eine Dame mit Ostblockakzent erklärt, dass sie eine Lieferung disponiere. Ansprechsperson sei der Geschäftsführer des KMU. Ob jemand anwesend sei. Wegen Corona habe sie den Lieferschein per Mail geschickt. Man müsse diesen nur ausdrucken, unterschreiben und dem Fahrer übergeben.
In der französischen Version ertönt eine automatische Roboterstimme, die auffordert, die Emailadresse zu bestätigen. Anschliessend kommt umgehend das Mail mit dem angeblichen Lieferschein.
In Chur ist es am Montagmorgen (08.11.2021) an der Brandisstrasse zu einem Selbstunfall gekommen. Ein 82-jähriger Mann hatte beim Parkieren vier abgestellte Fahrzeuge beschädigt.
Der 82-jährige Autofahrer wollte an der Brandisstrasse seinen Personenwagen vorwärts in ein Parkfeld parkieren. Dabei kollidierte er leicht mit dem im Parkfeld davor parkierten Fahrzeug.
Am frühen Montagnachmittag ist es auf der Oberalpstrasse zu einem Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen gekommen. Eine Automobilistin kollidierte mit zwei Entgegenkommenden.
Die 27-Jährige fuhr am Montag von Ilanz kommend über die Hauptstrasse H19 in Richtung Laax. Kurz nach 13.30 Uhr geriet sie aus noch nicht geklärten Gründen ausgangs einer Linkskurve über die Fahrbahnmitte und kollidierte seitlich-frontal mit zwei entgegenkommenden Personenwagen.
In Sachen Wetter erwartet uns bis inklusive Freitag eine unspektakuläre Woche mit ruhigem spätherbstlichem Hochdruckwetter. Im Flachland gehört dazu Nebel oder Hochnebel, darüber hält dagegen für ein paar Tage der Martinisommer Einzug.
Heute Montag liegen bei uns noch die Reste einer schwachen Störung, durch den zunehmenden Hochdruckeinfluss wird die Luft aber von oben her abgetrocknet – oberhalb von 2000 bis 2500 Meter ist der Himmel inzwischen wieder blau.
Es kommt immer wieder vor, dass Kredit- oder Debitkarten unterwegs, z.B. im Büro, Restaurant oder auf Reisen, gestohlen werden.
Besonders häufig ist der Kartendiebstahl am Bancomaten.
Im Internet tummeln sich zahlreiche unseriöse Anbieter von Streaming-Plattformen. Mit fiktiven Webseiten und gefälschten Identitäten werben sie zunächst mit einem kostenlosen fünftägigen Abo. Schlussendlich endet das Angebot in einer teuren Abofalle.
Neuerdings schreiben die Betrüger Ihre Opfer mit personalisierten Mails an, die auf ein angeblich bereits bestehendes Kundenkonto führen.
Am Samstagmittag ist es auf der Schanfiggerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Lenker und seine Beifahrerin wurden dabei verletzt.
Am Samstagnachmittag (06.11.2021) nahmen in Chur am Protestmarsch mit dem Thema "Stopp Corona-Diktatur" und "Nein zum Covid-Gesetz" gegen 2000 Personen teil.
Die Stadtpolizei Chur bewilligte den Anlass unter Auflagen. Die Bilanz zur Kundgebung fällt positiv aus.
Facebook Marketplace ist bei Verkäufern beliebt. Das wissen auch die Betrüger. Sie melden sich über Facebook Messenger beim Anbieter und interessieren sich angeblich für die Ware. Sie bieten an, dass DPD die Ware abholt und bei der Abholung das Geld in einem Couvert übergibt.
Allerdings müsse der Verkäufer PCS Aufladecoupons erwerben und diese dem Käufer übermitteln. Sind die Aufladecoupons erst einmal in den Händen der Betrüger, hört man nie mehr was von Ihnen.
Nehmen Sie Zahlungen auf TWINT entgegen und leiten Sie diese an eine andere Person weiter?
Dann kann es sein, dass Sie als Moneymule für einen Betrüger arbeiten uns sich wegen Geldwäscherei strafbar machen.
Seit gestern kam in den Bergen noch einmal eine ordentliche Portion Neuschnee dazu, durch die zum Teil hohen Niederschlagsintensitäten sank die Schneefallgrenze insbesondere in engeren Tälern bis in tiefe Lagen.
In den letzten 24 Stunden war unser Wetter eine Co-Produktion aus zwei kleinen Tiefdruckzentren – eines nördlich, das andere südlich der Alpen. Am Mittwochvormittag regnete und schneite es vor allem zwischen der Romandie und der Nordwestschweiz sowie im Süden. Die Schneefallgrenze lag dabei entlang des Juras zwischen 1000 und 1300 Metern, im Nordtessin um die 1500 Meter (mit erheblichen Unterschieden zwischen den verschiedenen Tälern) und 1700 bis 1900 Metern weiter südlich.
Mit der Maximalpunktzahl hat Jack letzte Woche in St. Gallen den Einsatztest als Schutzhund bestanden.
Nun darf er offiziell als diplomierter Polizeihund unsere Einsatzkräfte unterstützen.
In Sagogn ist in der Nacht auf Mittwoch ein Auto neben die Fahrbahn geraten und hat sich überschlagen. Die beiden im Fahrzeug befindlichen Personen wurden leicht verletzt.
Die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden erhielt am Mittwoch kurz vor 1 Uhr die Meldung einer Servicestelle über einen Unfall auf der Verbindungsstrasse oberhalb Sagogn. Zuvor war der Servicestelle mit der Auslösung von Fahrzeug-Sicherheitssystemen ein automatischer Alarm gesendet worden.
Am Mittwochmorgen (03.11.2021) um 07.20 Uhr ist es auf der Emserstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Verletzt wurde niemand.
Ein 62-jähriger Personenwagenlenker fuhr von einem Hotelparkplatz nach links auf die Emserstrasse ein.
Am Montagnachmittag ist es auf der Untervazerstrasse zu einer Streifkollision zwischen einem Anhängerzug und einem Sattelschlepper gekommen. Dabei wurde die Lenkerin des Sattelschleppers verletzt. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Ein 57-Jähriger fuhr mit dem Lastwagen mit Anhänger von der Autobahn N13 kommend über die Verbindungsstrasse in Richtung Untervaz. Gleichzeitig fuhr die 34-Jährige mit dem Sattelschlepper von Untervaz kommend in Richtung Anschluss N13.
Am Montagnachmittag haben Schneefälle die Verkehrsteilnehmenden auf Bündner Strassen gefordert. Es kam zu diversen Kollisionen, glücklicherweise ohne nennenswerte Personenschäden. Die Autostrasse N13 war vorübergehend gesperrt.
Am Montagnachmittag setzten in weiten Teilen des Kantons Graubünden Schneefälle ein. Infolge der winterlichen Strassenverhältnisse oberhalb von gut 1000 m ü. M. entstanden Verkehrsbehinderungen. Alle Bündner Passstrassen waren schneebedeckt.
Gestern zog pünktlich zu Beginn des neuen Monats eine aktive Kaltfront über uns hinweg und brachte auf den Bergen ab etwa 1500 bis 1700 Metern verbreitet Schnee.
Im Bündnerland sank die Schneefallgrenze teils noch deutlich tiefer, hier gab es lokal Flocken bis knapp unter 1000 Meter.
In Soglio, Gemeinde Bregaglia, ist es am Freitagnachmittag zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen. Die Lenkerin wurde dabei leicht verletzt.
Die 24-jährige Italienerin fuhr kurz nach 15 Uhr von Soglio in Richtung Bondo. Ausgangs Soglio kollidierte das Fahrzeug mit der rechtsseitigen Natursteinmauer.
Am Samstagmorgen hat sich in Poschiavo bei Forstarbeiten ein Unfall ereignet. Ein Mann wurde von einem Baumstamm überrollt und verletzt.
Der 64-Jährige war zusammen mit zwei Kollegen bei der Örtlichkeit Ursceleri mit Forstarbeiten beschäftig. Gegen 9.15 Uhr zogen er und einer der beiden Kollegen ein entastetes Stammstück talwärts.
Am Freitagabend (29.10.2021) ist es im Kreisel Ring-/Wiesentalstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Velofahrer gekommen. Der Velofahrer wurde verletzt.
Kurz nach 18:30 Uhr fuhr ein 78-jähriger Personenwagenlenker über die Ringstrasse in Richtung Masanserstrasse. Als er in den Kreisel Ring-/Wiesentalstrasse einfuhr, kollidierte er mit dem von links kommenden Velofahrer.
Zur Behebung des Schadens wurde die Rutschung gesichert und begrünt.
Im östlichen Bereich der Lawinenverbauung werden vier Werkreihen Schneenetze und drei Werkreihen Stahlschneebrücken neu aufgestellt.
In der Nacht auf Donnerstag ist auf der Hauptrasse H29 ein Automobilist verunfallt. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Der 19-jährige Junglenker fuhr am Donnerstag nach 01.30 Uhr von Le Prese kommend über die Berninastrasse entlang dem Lago die Poschiavo in Richtung Miralago. In einer links-rechts-Kurvenkombination verlor der junge Mann die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte mit einer rechtsseitigen Stützmauer.
Bis Sonntag bleibt es in den Bergen für die Jahreszeit mild, in einigen Alpentälern liegen am Wochenende mit Föhn 20 Grad und knapp mehr drin.
Naturschnee ist auf den Bergen noch Mangelware, trotzdem wollen einige Skigebiete bereits am Wochenende öffnen. In der kommenden Woche wird es dann kühler, dazu gibt es vor allem am Montag und Mittwoch auf den Bergen einiges an Neuschnee, Good News für die Wintersportorte...
Am Dienstag, 2. November 2021 spricht die Schweiz über Einbruchschutz. Die Kantonspolizei Graubünden informiert die Bevölkerung in Chur in den beiden Einkaufszentren City West und Quader.
Seit 2015 findet jeweils anfangs Woche nach dem Wechsel von der Sommer- auf die Winterzeit der Nationale Tag des Einbruchschutzes statt. Das Datum wurde ganz bewusst gewählt, denn durch die Zeitumstellung wird es abends früher dunkel und Einbrecher können im Schutz der Dämmerung ihrer Tätigkeit nachgehen, während die Bewohnerinnen und Bewohner oft noch bei der Arbeit sind.
Am Dienstagnachmittag hat sich bei einem Holzschlag in Andeer ein Arbeitsunfall ereignet. Ein Forstarbeiter wurde von einem Baumstamm eingeklemmt und verletzt.
Der 21-Jährige war in unwegsamem Gelände oberhalb Andeer in einem Holzschlag mit Sägearbeiten beschäftigt. Beim Bearbeiten eines Holzstammes kurz nach 15 Uhr fiel dieser zu Boden und klemmte das Bein des Mannes ein. Über Funk konnte der Verunfallte mit einem etwas oberhalb beschäftigten Arbeitskollegen Kontakt aufnehmen.
Am Dienstag ist es in einem Einfamilienhaus in Grüsch zu einem Zimmerbrand gekommen. Die starke Rauchentwicklung löste den Alarm eines Brandmelders aus.
Kurz vor 10 Uhr ging am Dienstag in einem Einfamilienhaus in Grüsch ein Brandmelder los und machte eine Bewohnerin, die sich alleine im Haus befand, auf eine starke Rauchentwicklung in einem Zimmer aufmerksam.
Am Montagabend (25.10.2021) um 18:30 Uhr hat sich auf der Scalärastrasse ein Selbstunfall mit einem Personenwagen ereignet. Die Insassen blieben unverletzt.
Der 89-jährige Personenwagenlenker fuhr über die Scalärastrasse in Richtung Masanserstrasse. Bei der starken Linkskurve geriet er über den rechten Fahrbahnrand hinaus und kollidierte mit dem dortigen Kandelaber.
Im Oberengadin sind seit Ende August mehrere Einbruchdiebstähle in Wohnobjekte verübt worden.
Die Kantonspolizei Graubünden bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Am Samstag ist eine Personenwagenlenkerin auf der Autostrasse N13 mehrfach kollidiert. Auf ihrer Fahrt gefährdete sie weitere Verkehrsteilnehmende.
Die Kantonspolizei Graubünden konnte sie im San Bernardinotunnel anhalten.
Am Samstag ist es auf der Julierroute in Bivio und in Sur zu je einem Verkehrsunfall gekommen.
Die beteiligten Fahrzeuge waren im Anschluss an die Unfälle nicht mehr fahrbar.
In Castrisch ist es am frühen Samstagmorgen zu einem Kellerbrand in einem Haus gekommen.
Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich selbständig aus dem Haus begeben.
Am Freitagabend ist es auf der Hauptstrasse in Mutteins zu einer heftigen seitlichen Kollision zweier Personenwagen gekommen.
Eine Fahrzeuglenkerin zog sich dabei Verletzungen zu.
Die letzten beiden Tage brachten ein windiges Intermezzo, nun aber stellt sich wieder zunehmend ruhiges herbstliches Hochdruckwetter ein.
In den vergangenen Stunden hat noch einmal eine schwache Störung die Alpennordseite erreicht, sie bringt heute Vormittag oft viele Wolken sowie da und dort ein paar Regenschauer.
Am Mittwochnachmittag ist es auf der Autobahn N13 in Chur zu einem Auffahrunfall gekommen. Auslöser dafür waren ungenügend gesicherte Rohre, welche sich auf einem Lieferwagen selbständig gemacht haben.
Ein 45-jähriger Lieferwagenlenker führte am Mittwoch nach 13.30 Uhr auf der Nordspur der Autobahn N13 zwischen Chur Süd und Chur Nord ein Überholmanöver eines Lastwagens aus. Während diesem lösten sich auf dem Lieferwagen Kunststoffrohre und schwenkten quer nach links ab. Aufgrund dieser Situation bremsten beide Lenker ihre Fahrzeuge brüsk ab.
Die Polizei In Graubünden kümmert sich um die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern, Feriengästen und anderen Besuchern des Kantons. Die Graubündener Polizei arbeitet besonders bürgernah und stellt den Menschen bei ihrer Tätigkeit stets in den Vordergrund.
So ist die Polizei in Graubünden organisiert
Dem Kommandanten unterstehen die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei Graubünden. Folgende Stabsabteilungen gibt es:
HR-Management
Dienste Polizeiführung
Kommunikation
Logistik
Darüber hinaus gliedern sich die Dienststellen des Korps wie folgt:
Regionalpolizei West
Regionalpolizei Ost
Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Die Regionalpolizei im Kanton Graubünden
Die Bediensteten der Regionalpolizeidienststellen kümmern sich um die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung im Kanton. Sich selbst bezeichnet die Regionalpolizei als „Feuerwehr“, da die Mitarbeitenden immer dort vor Ort sind, wo schneller Einsatz gefragt ist. Das ist beispielsweise bei Unfällen, Hilfeleistungen oder Verbrechen der Fall.
Die uniformierten Polizistinnen und Polizisten sind rund um die Uhr auf Patrouille und dienen als Ansprechpartner für die Bevölkerung. Damit jederzeit und überall für Sicherheit gesorgt ist, teilen sich die Dienststellen in insgesamt vier Regionen auf: Rhein-Moesa, Surselva, Engiadina und Mittelbünden. Der jeweilige Regionalchef ist für die Führung zuständig. Rhein-Moesa und Surselva bilden zusammen die Region West, die Region Ost setzt sich aus Mittelbünden und Engiadina zusammen.
Die Verkehrspolizei der Polizei in Graubünden
Der Kanton Graubünden zeichnet sich durch besondere topographische Verhältnisse aus. Das Strassennetz führt zum Teil als Nord-Süd-Verbindung durch die Alpen und stellt besondere Anforderungen an die Verkehrspolizei.
Das Verkehrsnetz des Kantons ist sehr gut ausgebaut. Auch wenn die Mobilität stetig zunimmt, verzeichnet die Polizei Graubünden tendenzielle rückläufige Unfallzahlen. Die meisten Unfälle resultieren nach Angaben der Polizei aus überhöhter Geschwindigkeit und einer Missachtung des Vorfahrtsrechts. Oft passieren Unfälle durch Unachtsamkeit. Etwa 30 Prozent aller Unfälle sind sogenannte Selbstunfälle durch zu schnelles Fahren oder Fahren unter Alkoholeinfluss.
Die Verkehrspolizei wertet zur ständigen Verbesserung der Sicherheit die Unfälle aus und erkennt dadurch unter anderem Unfallschwerpunkte. Diese werden durch bauliche Massnahmen oder Signalanlagen entschärft.
Mit Schwerpunktkontrollen soll die Sicherheit auf den Strassen Graubündens verbessert werden. Darum führt die Verkehrspolizei in Kooperation mit den jeweiligen Regionalpolizeien regelmässige Schwerpunktaktionen auf den Strassen des Kantons durch.
Die Schwerverkehrskontrollzentren des Kantons übernehmen verkehrspolizeiliche Sonderaufgaben. Unter anderem überprüfen die Bediensteten die Arbeits- und Lenkzeiten sowie die Ruhezeiten der Fahrzeugführer und kontrollieren auch den Zustand der Fahrzeuge. Besonders wichtig sind die Checks der Ladungssicherung.
Die Verkehrstechnik kümmert sich um die Planung von Signalanlagen. Die Mitarbeitenden setzen die eidgenössischen und kantonalen Verordnungen um und sorgen für eine optimale Durchsetzung der Regelungen. Darüber hinaus übernehmen die Bediensteten der Verkehrstechnik die Aufsicht bei der Planung von Tankstellen, Parkplätzen oder Bushaltestellen. Auch bei Strassenbauprojekten und Orts- und Regionalplanungen wird die Dienststelle hinzugezogen.
In der Gruppe Verkehrsregelung übernehmen die Bediensteten die Strassensignalisation und prüfen örtliche Verkehrsregelungen, die von den Gemeinden geplant werden. Auch bei Baustellen, Grosskontrollen oder Umleitungen und Grossveranstaltungen ist diese Gruppe, die eng mit dem kantonalen Tiefbauamt zusammenarbeitet, zuständig.
Die Verkehrsadministration ist für die Bewirtschaftung von Verkehrsunfall- und Verkehrssachenrapporten zuständig. Auch die Bearbeitung von Ordnunsbussen fällt in den Bereich dieser Gruppe. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Dienst Finanzen sorgt für ein reibungsloses Controlling.
Eine Überprüfung von Verkehrsrapporten der Kantons- und Stadtpolizei Chur findet in der Verkehrsregistratur statt. Die Rapporte werden nach Prüfung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Das Radarbüro übernimmt bei Geschwindigkeitsvorfällen. Die Bilder und Daten werden hier weiter verarbeitet und Betroffenen als Ordnungsbussen zugestellt. Grössere Übertretungen werden zur weiteren Bearbeitung an das Gericht weitergeleitet.
Unter dem Motto „From Hero to Zero! Runter vom Gas“ informiert die Polizei in Graubünden über sicheres und umsichtiges Fahren. Unter anderem rät die Polizei zum Fahren mit an die Situation und dem Können angepassten Geschwindigkeit. Ein aufmerksames und konzentriertes Fahren sorgt für Sicherheit und vermeidet Unfälle. Dazu gibt es eine Infobroschüre, die zeigt, welche Folgen das Verursachen eines Verkehrsunfalls haben kann.
Die Kriminalpolizei im Kanton Graubünden
Die Kriminalpolizei ermittelt Täter von Straftaten und überstellt diese der Justiz. Bei der Polizei Graubünden sind 80 Bedienstete mit der Aufklärung von Straftaten beschäftigt. Die Polizei betont, dass auch durch Hinweise der Bevölkerung viele Taten aufgeklärt werden können.
Innerhalb der Kriminalpolizei gibt es sechs verschiedene Spezialdienste:
Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung
Brandermittlung/Sprengstoff/Unfälle Waffen und Feuerwerk
Wirtschaftsdelikte
Betäubungsmitteldelikte/Milieu/Sexualdelikte
Observation
Cybercrime
Der Spezialdienst Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung ermittelt bei Tötungsdelikten, Verbrechen wie Geiselnahme oder Entführung und Serienstraftaten wie Raub oder Einbruchdiebstahl und Betrug. Die Fahrzeugfahndung kümmert sich um Fahrzeugdiebstähle oder Versicherungsbetrug. Auch die Rückführung gestohlener Fahrzeuge aus dem Ausland liegt in den Händen dieses Dienstes.
Geht es darum, die Ursache eines Brandes oder einer Explosion zu ermitteln, übernimmt der Spezialdienst Brandermittlung. Auch wenn es um die Bewilligung zur Beschaffung und Lagerung von Sprengstoff geht, sind die Bediensteten zuständig.
Straftaten mit wirtschaftlichem Hintergrund klärt der Spezialdienst Wirtschaftsdelikte auf. Geht es um Veruntreuung, Urkundenfälschung oder Geldwäsche und ähnliche Straftaten, ist dieser Dienst zuständig.
Mit der Bekämpfung des illegalen Drogenhandels beschäftigen sich die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Betäubungsmitteldelikte. Sie leisten zudem einen Beitrag zur Aufklärung und Verhinderung von Drogenkonsum.
Die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Observation werden von allen anderen Polizeidienststellen im Kampf gegen die organisierte Kriminalität eingesetzt.
Straftaten im Internet klärt der Dienst Cybercrime auf. Auch die forensische Datensicherung und die Beweissicherung gehören zu den Aufgaben dieser Gruppe. Erfahrene Polizisten und Polizistinnen und Informatiker arbeiten in diesem Dienst eng zusammen.
Die Sicherheitspolizei der Polizei in Graubünden
Geht es um den Schutz von Personen, Sachen oder Veranstaltungen übernimmt die Sicherheitspolizei. Die Spezialeinheiten gehören ebenfalls zu dieser Abteilung des Korps:
Ordnungsdienst
Polizeigrenadiere
Hundeführer
Polizeiflugdienst
Alpinpolizei
Mobiles Einsatzelement
Verhandlungsgruppe
Bei einem Fussballspiel oder einer anderen Grossveranstaltung kümmert sich der Ordnungsdienst um die Sicherheit und sorgt für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung. Der Dienst ist auch für das Weltwirtschaftsforum in Davos zuständig.
Die Polizeigrenadiere arbeiten zum Schutz gefährdeter Personen oder übernehmen bei Geiselnahmen oder Erpressungen. Die Mitarbeitenden verfügen über eine Spezialausbildung, die das Verhalten in den besonderen Situationen schult.
Hunde werden für verschiedene Aufgaben bei der Polizei Graubünden eingesetzt. Das Aufspüren von Drogen oder die Suche nach Personen sowie der Schutz obliegen den Hundeführern und den Diensthunden. Die Vierbeiner begleiten die Hundeführer bei ihrer alltäglichen Arbeit.
Der Polizeiflugdienst koordiniert Einsätze aus der Luft, beobachtet und klärt auf. Auch verkehrspolizeiliche Aktionen unterstützt der Flugdienst mit dem Helikopter.
Bei Unfällen im Bergsport, beim Gleitschirmfliegen oder anderen Vorfällen in den Alpen übernehmen die Mitarbeitenden der Alpinpolizei. Auch wenn es bei Skiliften oder Bergbahnen zu Unfällen kommt, ist die Alpinpolizei zur Stelle.
Das Mobile Einsatzelement MEP arbeitet als Miliz-Spezialeinheit im gesamten Kanton. Besondere Schwerpunktaktionen werden durch diese Spezialabteilung durchgeführt.
Bei Konflikten übernehmen die Mitarbeitenden der Verhandlungsgruppe. Speziell ausgebildete Polizistinnen und Polizistinnen greifen bei Bedarf ein.
HR-Management der Polizei Graubünden
Das wichtigste Potential der Polizei in Graubünden sind die Mitarbeitenden. Die Abteilung HR unterstützt bei der Weiterbildung und Weiterbildung und steuert die Karriere der Korpsangehörigen. HR steht als Ansprechpartner in allen Personalbelangen zur Verfügung.
Bürgernahe Polizeiarbeit in Graubünden
Die Sicherheit der Bevölkerung steht für die Polizei Graubünden an erster Stelle. Wer sich für eine Ausbildung bei der Kantonspolizei interessiert, meldet sich zunächst zu einem Eignungstest für die Polizeischule an. Bei entsprechender Eignung werden die weiteren Schritte individuell mit den Bewerberinnen und Bewerbern abgestimmt.
Möglich sind Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Kantonspolizei. Der Dienst bei einer der Regionaldienststellen oder die Arbeit bei der Verkehrspolizei ist ebenso möglich, wie eine Tätigkeit in der Verbrechensaufklärung. Wo die Polizistinnen und Polizisten eingesetzt werden, hängt von der Kompetenz und den Fähigkeiten ab.
Für die Aufnahme in die Ausbildung sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Unter anderem gehören ein guter Leumund, ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und eine gute psychische und physische Verfassung zu den Bedingungen für den Polizeidienst.
Eine Ausbildung bei der Polizei Graubünden dauert zwei Jahre, in denen praktische und theoretische Kenntnisse vermittelt werden. Die Lehrgänge finden in der Polizeischule Tessin und der Polizeischule Ostschweiz statt. Nach einer ersten Ausbildungsphase an einer der Polizeischulen erfolgt eine praktische Tätigkeit im Korps der Polizei Graubünden.
Das Polizeimuseum der Polizei Graubünden
Im Polizeimuseum blickt die Kantonspolizei Graubünden auf eine über 200-jährige Geschichte zurück. Zu sehen sind historische Dokumente, Uniformen, Waffen oder Zeugnisse über aufsehenerregende Kriminalfälle. Wer sich für die Geschichte interessiert, kann sich im Rahmen einer Führung die Ausstellungsstücke des Polizeimuseums anschauen und dabei Wissenswertes erfahren. Eine vorherige Anmeldung zu einer Führung ist erforderlich. Zudem ist jeden ersten Dienstag des Monats für einen Besuch ohne Voranmeldung geöffnet.
Die Standorte der Polizei Graubünden
Die Kantonspolizei hat ihren Sitz Chur, verteilt über den Kanton gibt es verschiedene Polizeistützpunkte. Zudem verfügen die einzelnen Regionen über Kriminalstützpunkte sowie Verkehrsstützpunkte. Dazu kommen zwei Schwerverkehrskontrollzentren in Unterrealta und Mescolcina.
Wissenswertes zum Kanton Graubünden
Im Kanton Graubünden leben rund 198’000 Menschen. Der Kanton teilt sich in elf Bezirke auf, Hauptstadt des Kantons ist Chur. Weitere bekannte Orte sind Davos, Klosters, Seewies oder Trins.