Am Samstag (29.10.2022) hat die Stadtpolizei St.Gallen eine Vermisstmeldung veröffentlicht und die Bevölkerung um Mithilfe gebeten.
Am Montagabend wurde eine tote Person aufgefunden, wobei es sich um den 92-jährigen Vermissten handelt.
Anlässlich Halloween war die Kantonspolizei Schwyz am Montagabend, 31. Oktober 2022, bis nach Mitternacht auf dem ganzen Kantonsgebiet verstärkt präsent.
Um möglichen Sachbeschädigungen vorzubeugen, hat sie jugendliche Gruppierungen präventiv angesprochen und wo nötig kontrolliert.
Am Montagnachmittag, 31. Oktober 2022, wurde ein Bauer auf seinem Betrieb in Morschach, Läntigen, verletzt.
Während er gegen 16.10 Uhr einen Zaun öffnete, griff ihn ein Stier an und drückte ihn gegen die Stallwand.
Am gestrigen Nationalen Tag des Einbruchschutzes waren wir an vier verschiedenen Einkaufsstandorten präsent und haben die Bevölkerung darauf hingewiesen, wie sie uns bei der Einbruchsbekämpfung unterstützen kann.
Zusammen mit zahlreichen Polizistinnen und Polizisten hat auch Kommandant Damian Meier viele Gespräche mit der Bevölkerung geführt und dabei auf die bis Februar 2023 laufende Aktion "Bei Verdacht Tel. 117 - Gemeinsam gegen Einbruch" hingewiesen.
In der Montagnacht (31.10.2022) haben im Kanton St.Gallen hauptsächlich Kinder und Jugendliche Halloween gefeiert.
Die Kantonspolizei St.Gallen kann eine grundsätzlich positive Bilanz ziehen. Die meisten eingegangenen Meldungen betrafen Sachbeschädigungen durch Eierwürfe und einige Ruhestörungen.
An den vergangenen zwei Wochenenden ereigneten sich in Solothurn zwei Fälle, in denen Jugendliche von Unbekannten angegangen und bestohlen wurden.
Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Sonntag, 30. Oktober 2022, blitzte die Stadtpolizei Winterthur einen Fahrzeuglenker, der in Reutlingen mit 150 km/h statt der erlaubten 80 km/h unterwegs war.
Der Mann wurde gleichentags vorläufig festgenommen und musste sein Auto und seinen Führerausweis abgeben.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Zürich am Samstagnachmittag (29.10.2022) einen Raser gestoppt.
Der Mann war auf der alten Schaffhauserstrasse deutlich zu schnell unterwegs.
Heute organisieren die Schweizer Polizeikorps in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) und Sicheres Wohnen Schweiz (SWS) den 8. nationalen Präventionstag gegen Einbrüche.
Ziel dieser nationalen Kampagne ist es, die Bevölkerung über die Risiken von Einbrüchen und insbesondere über geeignete Präventionsmassnahmen aufzuklären.
Beim Abstieg von der Tierberglihütte in Gadmen ist eine Frau am Sonntagnachmittag verunfallt. Sie konnte nur noch tot geborgen werden. Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs sind im Gange.
In diesem Zusammenhang werden Personen gesucht, die Angaben zum Unfall machen können.
Heute Morgen ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Mauensee ein Selbstunfall eines Sattelmotorfahrzeuges. Verletzt wurde niemand. Die Fahrzeugkombination blockierte die Kantonsstrasse. Diese war für rund drei Stunden gesperrt.
Am Montag, 31. Oktober 2022, kurz vor 07:00 Uhr fuhr ein Chauffeur mit seinem Sattelmotorfahrzeug von Sursee her in Richtung Mauensee.
Am Sonntagnachmittag, 30. Oktober 2022, um kurz nach 16.00 Uhr fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 von Wassen in Richtung Amsteg.
Nach der Galerie Güetli kollidierte der 18-jährige Lenker aus noch unbekannten Gründen mit der Mittelleitplanke, wodurch das Fahrzeugheck ausbrach und es zu einer Frontalkollision mit der Leitplanke kam.
Am Abend des 30. Oktober 2022 konnte die kantonale Wildhut auf Gemeindegebiet von Vals einen männlichen Jungwolf des Wolfsrudels Wannaspitz erlegen. Bereits am 4. Oktober 2022 wurde ein weiblicher Jungwolf dieses Rudels erlegt.
Das Bundesamt für Umwelt hatte am 6. September 2022 den Abschuss eines Jungwolfs und am 28. Oktober 2022 den Abschuss von zwei weiteren Jungwölfen bewilligt.
Die beiden Gleitschirmunfälle ereigneten sich unabhängig voneinander am Samstagnachmittag in Engelberg, Gebiet Brunni.
Eine 43-jährige Gleitschirmpilotin musste nach Startproblemen ihren Flug abbrechen und stürzte. Dabei wurde sie erheblich verletzt und mit der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen.
Nebst zahlreichen anderen Meldungen wurde sie zu drei Verkehrsunfällen und einer Widerhandlung gegen das Umweltschutzgesetz gerufen.
Am Freitagabend, kurz nach 18 Uhr, kam es in Sachseln, Brünigstrasse, zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos.
Am Montagmittag ist auf der Ofenbergstrasse in Zernez ein Motorradfahrer mit einer Mauer eingangs einer Galerie kollidiert.
Der Zweiradfahrer erlitt eine Fussverletzung.
Nur wer gut sichtbar ist, wird frühzeitig erkannt – und steigert damit die Sicherheit im Strassenverkehr. Gerade in der herbstlichen Dämmerung und Dunkelheit werden beleuchtete sowie mit Reflektoren ausgestattete Verkehrsteilnehmende deutlich früher erkannt.
Am 3. November 2022 findet der nationale "Tag des Lichts" statt, an welchem schweizweit auf die Problematik der mangelnden Sichtbarkeit eingegangen wird. Auch die Regionalpolizei Zofingen beteiligt sich mit gezielten Kontrollen an dieser Kampagne.
Am Sonntagabend zu später Stunde rettete die Air Zermatt in Zusammenarbeit mit der Rettungsstation Zermatt eine 15-jährige Engländerin. Sie verirrte sich im Gebiet Gornergrat und konnte erst nach einer stundenlangen Suche in tief dunkler Nacht zwischen dem Riffelhorn und Gornergletscher gefunden werden.
An einer äusserst exponierten Stelle rettete die Crew der Air Zermatt zusammen mit einem Rettungsspezialisten die Teenagerin mit der Winde aus ihrer misslichen Lage.
Das Verfahren der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft zur Untersuchung des Todesfalls eines Häftlings im Gefängnis Liestal von Anfang Juli 2022 hat ergeben, dass sich der 30-jährige Mann in seiner Zelle erhängt hatte. Da weder Hinweise auf eine Fremdeinwirkung noch auf eine Pflichtverletzung der den Häftling betreuenden Personen vorlagen, wurde die Untersuchung eingestellt.
Ebenfalls eingestellt wurde das Strafverfahren in Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Ziefen BL von Ende Februar 2022, in welches der Verstorbene als Beschuldigter involviert war.
Die Kantonspolizei Uri war am Samstag, 29. Oktober 2022, von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Einkaufscenter Urnertor sowie von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr im Shoppingcenter Tellpark mit einer Standaktion präsent und informierte die interessierte Bevölkerung insbesondere zu den Themen Einbruchschutz sowie Cyberkriminalität.
Der Stand wurde an beiden Orten rege besucht, die durch die Polizeiangehörigen vermittelten Informationen und Präventionstipps waren bei den Besuchern äusserst gefragt.
Am Sonntagnachmittag (30.10.2022), kurz vor 14:40 Uhr, hat ein unbekannter Mann versucht, einen Passanten bei der Verzweigung Weststrasse-Bedastrasse auszurauben. Um der Geldforderung Nachdruck zu verleihen, hielt der Unbekannte ein Messer in der Hand.
Das Opfer wehrte sich und verletzte sich dabei am Messer. Schliesslich flüchtete der Täter ohne Deliktsgut. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag (31.10.2022), kurz vor 9:50 Uhr, hat sich auf der Hauptstrasse zwischen Sargans und Trübbach ein Unfall mit zwei beteiligten Autos ereignet. Vier Personen mussten vom Rettungsdienst und einem Rettungshelikopter ins Spital gebracht werden.
Die beiden Autos erlitten Totalschaden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am heutigen nationalen Tag des Einbruchschutzes bittet die Kantonspolizei Thurgau die Bevölkerung um Vorsicht und gibt Tipps, wie man sich vor Einbrechern schützen kann.
Die dunkle Jahreszeit mit der frühen Dämmerung erleichtert vielen Einbrechern die Arbeit.
Eine Polizeipatrouille wurde am Sonntag, 30. Oktober 2022, zu einer Schlägerei in Herisau gerufen. Am Ereignisort angekommen wurden die Polizisten von einem Mann massiv bedrängt, weshalb dieser arretiert werden musste.
Aufgrund des Einsatzes wurde ein Polizist verletzt.
Am Sonntagabend ist es am Bahnhof in Saas zu einem Unfall mit einer Person gekommen. Ein Mann wurde durch den einfahrenden Zug erfasst und mitgeschleift.
Der 60-Jährige verliess kurz nach 17.30 Uhr das Restaurant beim Bahnhof in Saas im Prättigau und begab sich zum Perron.
Am Sonntag (30.10.2022), kurz nach 12:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision gekommen. Gleichzeitig befand sich eine Gruppe Personen auf dem Pannenstreifen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag (30.10.2022), um 13 Uhr, ist ein Auto auf einem Parkplatz an der Toggenbrugerstrasse in eine Mauer geprallt. Der 23-jährige Autofahrer war alkoholisiert und ohne Führerausweis unterwegs.
Er fuhr weiter ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Am Sonntag (30.10.2022), kurz vor 07:10 Uhr, ist es auf der Furtstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 26-jährige Autofahrer fuhr trotz entzogenem Führerausweis. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Es entstand Sachschaden im Wert von über 10'000 Franken.
Am Sonntag (30.10.2022), kurz nach 17:40 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der 38-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 10'000 Franken.
Am Sonntag (30.10.2022), kurz nach 14:40 Uhr, ist es auf der Riestrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen. Der 82-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Gestern Nachmittag ist auf der Marbachegg ein Gleitschirmpilot nach dem Start abgestürzt.
Der Mann zog sich lebensbedrohliche Verletzungen zu und wurde durch einen Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Mit dem heutigen Tag des Einbruchschutzes startet auch im Kanton Solothurn erneut die Präventionskampagne „Bei Verdacht Tel. 117 – Gemeinsam gegen Einbruch“.
Die Polizei bittet damit die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden. Dank solcher Meldungen konnten schon oft Einbrecher/-innen festgenommen werden.
In Speicher ist es am Sonntag, 30. Oktober 2022, zwischen einem Personenwagen und einem Velofahrer zu einer Kollision gekommen.
Der Fahrradfahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Spital eingeliefert.
In Herisau versuchte in der Nacht auf Sonntag, 30. Oktober 2022, ein Autofahrer sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Eine Polizeipatrouille konnte anlässlich der sofort eingeleiteten Fahndung einen Mann ausfindig machen.
Er lenkte den Personenwagen trotz Führerausweisentzug.
Auf der Autobahn A14 hat sich während der Fahrt ein Rad von einem Lieferwagen gelöst und ist auf der Fahrbahn weitergerollt.
Der Fahrzeuglenker klagte über Rückenschmerzen und musste zur Kontrolle ins Spital eingeliefert werden.
Am Sonntagnachmittag hat in Zollbrück ein Mehrfamilienhaus gebrannt. Das Feuer breitete sich von einem Balkon ins Dach aus. Das Gebäude wurde beschädigt, eine Wohnung ist momentan nicht mehr bewohnbar.
Ermittlungen zum Brand wurden aufgenommen.
Einbrüche verhindern - dies ist das Ziel der heute gestarteten Aktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität.
Diese führt die Kantonspolizei Zürich wiederholt zusammen mit diversen weiteren Polizeikorps durch. Die Aktion dauert bis 24. Februar 2023.
Gemäss einer Auskunftsperson ist am Sonntagabend ein Mann bei Winznau in die Aare gegangen und verschwunden. Die Polizei hat unverzüglich umfangreiche Suchmassnahmen eingeleitet.
Der Mann konnte geborgen und zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden.
Mit Zustimmung des Bundesamtes für Umwelt verfügt der Kanton insgesamt drei weitere Wolfsabschüsse aus den beiden Wolfsrudeln Beverin und Wannaspitz.
Dabei soll auch M92, das Vatertier des Beverinrudels, erlegt werden.
Am Samstag, 29. Oktober 2022, musste die kantonale Wildhut in der Gemeinde Lumnezia einen ausgewachsenen Wolfsrüden aufgrund einer schweren Verletzung erlegen.
Die erste Begutachtung des Tierkadavers durch die Wildhut brachte eine Fraktur am Schulterblatt zutage.
Heute, am Nationalen Tag des Einbruchschutzes, lanciert die Schaffhauser Polizei zusammen mit anderen Schweizer Polizeikorps wiederum die Präventionskampagne "Gemeinsam gegen Einbrecher".
Die Bevölkerung wird dabei gebeten, bei verdächtigen Beobachtungen unverzüglich die Polizei zu informieren.
Mit Beginn der Winterzeit steigt das Einbruchsrisiko.
Die Polizei verstärkt ihren Einsatz gegen die Einbruchskriminalität ab sofort und ermahnt die Bevölkerung zu erhöhter Wachsamkeit.
Auf dem Schallenberg in Süderen hat sich am Sonntagnachmittag ein Verkehrsunfall mit zwei Motorrädern ereignet. Die Lenkerin des einen Motorrades wurde schwer verletzt mit dem Helikopter ins Spital geflogen.
Der Unfall wird untersucht.
Die diesjährige Hundeprüfung der Polizei Basel-Landschaft findet am Freitag, 4. November 2022, zum ersten Mal bei der Mehrzweckhalle in Duggingen statt.
Erwartet werden wie jedes Jahr einige hundert Gäste aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Justiz, Polizei und Gesellschaft.
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hat am Zoll Süd ein Pilotprojekt lanciert, um die Zollabfertigung von Handelswaren durch den Einsatz digitaler Verfahren zu beschleunigen.
Das Projekt ist Teil des Programms DaziT und wurde in enger Zusammenarbeit mit der italienischen Agentur für Verbrauchssteuern, Zölle und Monopole (ADM) umgesetzt. Die erste Bilanz ist erfreulich: Knapp ein Monat nach Einführung werden bereits 40 Prozent der Transitvorgänge in Chiasso über die neue Schnellspur abgewickelt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.