Am Montagmorgen kam ein Auto ausgangs Beinwil am See von der Strasse ab, prallte gegen einen Hydranten und eine Strassenlampe und blieb auf der Wiese stehen.
Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Lenkers feststellen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntagabend auf der Autobahn A1 bei Attikon einen fahrunfähigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Dem 24-Jährigen wurde der Führerausweis aberkannt.
Gestern Abend kam auf der Schlossstrasse in Buttisholz eine Radfahrerin zu Fall.
Die 71-jährige Frau zog sich beim Sturz erhebliche Verletzungen zu und wurde durch einen Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Wegen eines Verkehrsunfalls auf der A51 (Gemeindegebiet Winkel) mit einer leicht verletzten Person musste die Autobahn am Montagmorgen (22.8.20202) in Richtung Zürich ganz, in Richtung Bülach einspurig, gesperrt werden.
Kurz vor 5.30 Uhr fuhr ein 27-jähriger Chauffeur mit seinem Lastwagen auf der A51 Richtung Flughafen. Aus bislang nicht bekannten Gründen kollidierte sein Fahrzeug auf einem geraden Strassenstück mit der rechtsseitigen Leitplanke.
Am Sonntagnachmittag (21.08.2022) fuhr ein 22-jähriger Motorradlenker auf der Sondereggstrasse talwärts in Richtung Berneck.
In der engen Linkskurve bei der Sonderegg stürzte er mit dem Motorrad infolge eines Fahrfehlers.
Gestern Sonntag, 21. August 2022, gegen 19.00 Uhr, waren der Lenker eines Nidwaldner Personenwagens, auf der Überholspur, und ein PW-Lenker mit deutschen Kontrollschildern, auf der Normalspur, auf der Autobahn A2 in Richtung Nord unterwegs.
Kurz nachdem sie ins Riedtunnel einfuhren, kam es aus derzeit unbekannten Gründen zu einer seitlichen Kollision.
Instagram-Nutzer erhalten plötzlich eine Meldung, dass angeblich Urheberrechtsverletzungen in ihren Posts festgestellt wurden und man deshalb ein online Formular ausfüllen muss.
Dieses online Formular dient den Betrügern jedoch nur dazu, an die Login-Daten sowie Authentifizierungscodes zu gelangen, um den Instagram-Account der Nutzer zu übernehmen und im Anschluss "Lösegeld" zu fordern.
Bei einem Selbstunfall in Ettenhausen wurden am Sonntag ein Motorradfahrer und seine Mitfahrerin verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntagnachmittag hat sich in Gündlischwand ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo ereignet. Der Velolenker wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter ins Spital geflogen. Zum Unfall sind Ermittlungen im Gang.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Sonntag, 21. August 2022, um 16.45 Uhr, ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo auf der Hauptstrasse in Gündlischwand gemeldet.
Bei der ADL der Firma Magirus durften wir () die Heckbeschriftung auffrischen.
Das Heck wurde mit reflektierender Folie umgesetzt sodass sie optimal sichtbar sind.
Morgen beginnt in Obwalden das neue Schuljahr, weshalb viele der Schulkinder auch zum ersten Mal das Abenteuer Schulweg erkunden dürfen.
Wir möchten in Erinnerung rufen, dass sich Kinder im Strassenverkehr oft überraschend verhalten und deshalb mit der nötigen Vorsicht gefahren werden muss.
Eine alkoholisierte Lenkerin ist nach einem Unfall weitergefahren, ein anderer nicht fahrfähiger Autofahrer hat versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen.
Eine Drittperson hat am Samstagabend (20. August 2022), kurz nach 23:30 Uhr, einen Verkehrsunfall auf der Vorderbergstrasse in Walchwil beobachtet und die Polizei verständigt.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto im Weiler Eberswil bei Bischofszell wurde am Sonntagmittag eine Motorradfahrerin verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Heute Morgen kam ein Automobilist bei Klingnau von der Strasse ab und prallte heftig gegen den Betonpfeiler einer Bahnunterführung.
Für den 51-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.
Am frühen Samstagabend verunfallte ein E-Bike-Lenker in Oberdorf auf der Weissensteinstrasse zwischen Berg- und Mittelstation. Dabei zog er sich erhebliche Verletzungen zu und musste mit einem Rettungshelikopter der Rega in ein Spital geflogen werden.
Die Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht auf Sonntag richtete jemand in Windisch einen Laserstrahl gegen die Polizei. Diese konnte einen 18-Jährigen ermitteln und festnehmen.
Da dieser für weitere Vorfälle verantwortlich ist, sucht die Polizei Augenzeugen.
Am Sonntagmittag, 21. August 2022, wurden vier Personen beim Brand eines Imbissstands im Areal der Platzpromenade verletzt.
Zwei Personen mussten mit schweren Verbrennungen hospitalisiert werden, zwei weitere sind mit leichten bis mittleren Verbrennungen in Spitalpflege gebracht worden.
Wegen einer unbeaufsichtigten Pfanne auf dem Herd kam es am Sonntag in einer Wohnung in Freidorf zu einer starken Rauchentwicklung.
Verletzt wurde niemand.
Pfäfers SG (Schweiz). Am Sonntag (21.08.2022), kurz vor 11:50 Uhr, ist auf die alte Badstrasse ein Baumstamm gefallen.
Er verletzte eine 42-jährige Frau und deren sechs jährigen Sohn so schwer, dass Beide auf der Unfallstelle verstarben.
In ihrer Wohnung an der Baslerstrasse in Trimbach ist am Samstagabend eine Frau durch einen Unbekannten bedroht und ausgeraubt worden. Der Täter flüchtete mit einem schwarzen Mountainbike. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei hat umgehend Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Zwei unbekannte Täter haben am Samstagabend (20.02.22) in Oberrieden einen Lebensmittelladen überfallen und dabei mehrere hundert Franken Bargeld erbeutet.
Zwei maskierte Personen betraten kurz nach 21 Uhr den Lebensmittelladen beim Bahnhof Oberrieden Dorf.
Am Samstag (20.08.2022), kurz vor 21:45 Uhr, erhielt die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung, dass sich auf der Oberseestrasse eine verletzte Person befinden würde.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnten diese einen 18-jährigen Mann aus Guinea antreffen. Vorgängig kam es beim Bahnhof in Rapperswil-Jona zu einem Streit. Der mutmassliche Täter, ein 20-jähriger Somalier, wurde festgenommen.
In der Nacht auf Samstag, 20. August 2022, ist es in Lutzenberg zu einem Einbruchdiebstahl in ein Einfamilienhaus gekommen.
Die Täterschaft erbeutete einen hohen Deliktsbetrag.
Am Sonntagmorgen (21.08.2022) bedrohte beim Hauptbahnhof St.Gallen ein Mann eine Personengruppe mit einem Messer.
Der Mann konnte durch die Polizei angehalten werden. Dabei sprach er Drohungen gegenüber den Polizisten aus. Er wurde in polizeilichen Gewahrsam genommen. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Bürglen einen fahrunfähigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Dem 18-jährigen Fahrer wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Sonntag (21.08.2022), kurz nach 00:45 Uhr, ist auf der Wilerstrasse ein 17-jähriger Mann mit seinem Motorrad verunfallt.
Es stellte sich heraus, dass er fahrunfähig unterwegs war.
Am Samstag (20.08.2022), in der Zeit zwischen 15:30 und 16:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Schachenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich Zutritt zum Gebäude, indem sie gewaltsam eine Tür aufbrach.
Am Samstag (20.08.2022), kurz vor 13:45 Uhr, ist es auf der Ebnaterstrasse zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen.
Der 32-jährige Lieferwagenfahrer und seine beiden Mitfahrer, im Alter von 29 und 31 Jahren, wurden beim Unfall verletzt.
Das St.Gallerfest 2022 verzeichnete gemäss Veranstalter über beide Tage rund 105'000 Besucherinnen und Besucher.
Die Veranstaltung verlief ohne grössere Zwischenfälle und die Stadtpolizei St.Gallen zieht eine positive Bilanz.
Im Anschluss an das Fussballspiel in Wettswil a.A. am Samstagnachmittag (20.08.2022) zwischen den Grasshoppers und dem FC Wettswil kam es im Bahnhof Weihermatt (Gemeindegebiet Urdorf) zwischen Anhängern des FC Zürich und des Grasshopper Clubs im Zug zu Auseinandersetzungen. Fünf Personen wurden leicht verletzt.
Nach Spielschluss reisten viele Anhänger der Grasshoppers mit dem Zug nach Zürich.
Am Samstag, 20. August 2022, gingen um 16 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz mehrere Meldungen ein, wonach in einem Mehrfamilienhaus an der Badstrasse in Seewen ein Brand ausgebrochen sei.
Die Feuerwehr evakuierte 65 Personen aus dem von einer starken Rauchentwicklung betroffenen Haus.
Im heutigen Blog ziehen wir Bilanz des gestrigen Niederschlagsereignisses.
Eine Vb-Lage (siehe gestriger Blog für Erklärung) hat Teilen der Schweiz ergiebige Niederschlagsmengen gebracht.
Am Samstagvormittag, 20. August 2022, ist es im Zentrum von Herisau zu einem grösseren Polizeieinsatz gekommen. Dafür musste die Poststrasse für kurze Zeit gesperrt werden.
Ein 25-jähriger Mann wurde verhaftet und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
Der Tag der offenen Tür in der Nordröhre des Tunnels Visp und auf der Baustelle des Umbaus des bestehenden Vispertaltunnels hat zwischen 5'000 und 6'000 Besucher angezogen.
Den Anwesenden wurden an diesem Anlass verschiedene Präsentationen und Animationen geboten, um ihnen die Komplexität der Baustellen besser verständlich zu machen.
Das wenige Stunden alte Kalb machte sich kurz nach Mitternacht zum Samstag auf die Beine.
In Niederneunforn stand es dann auf der Schaffhauserstrasse und riskierte sein junges Leben. Eine Autofahrerin entschärfte zusammen mit ihrem Mann die Situation und alarmierte unsere Einsatzkräfte.
Am Freitagabend ist in Bern ein Mann von mehreren Personen tätlich angegriffen worden. Er wurde dabei verletzt und in der Folge ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden.
Beim Brand in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Weinfelden entstand am Samstagmittag Sachschaden.
Der Bewohner wurde zur medizinischen Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Samstag, den 20. August 2022, brach ein Teilnehmer des Grand-Raid-Rennens während der Veranstaltung zusammen.
Trotz medizinischer Versorgung verstarb er noch am Unfallort.
Am Samstag (20.08.2022), um 05:30 Uhr, ist auf der Autobahn A3 eine 20-jährige Autofahrerin verunfallt.
Eine durchgeführte Atemalkoholmessung fiel positiv aus.
Schnell ans Ziel mit diesem roten Flitzer! Das ist möglich, aber leider nicht legal. Die Aufnahmen sind auf einer Autobahn in Tschechien entstanden.
Vermutlich haben sich die anderen Verkehrsteilnehmer ziemlich gewundert.
Am Samstag, 20.08.2022, kam es in Buchs zu einem Unfall, nachdem ein alkoholisierter Autolenker auf der A1 vor der Polizei flüchtete.
Der BMW fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Aargau am Samstag, 20. August 2022, kurz nach 4.30 Uhr auf der A1 durch seine unsichere Fahrweise auf.
In der Nacht zum Samstag ist in Ermatingen ein Mann beim Sturz aus dem Fenster schwer verletzt worden.
Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.