Am Freitagmorgen kam es in Kerns, auf der Stanserstrasse, Höhe Baustelle EWO zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagenlenker und einer Fahrradlenkerin.
Die Fahrradlenkerin wurde beim Unfall verletzt.
Am Donnerstagnachmittag, 31. März 2022, nahm die Stadtpolizei Winterthur in Töss einen mutmasslichen Betäubungsmittelhändler fest.
Nach vorangegangenen Ermittlungen der Stadtpolizei Winterthur konnte kurz nach 18.00 Uhr eine Hausdurchsuchung bei einem 35-jährigen Schweizer durchgeführt werden, der im Verdacht stand, mit Drogen zu handeln.
Am Freitag, 1. April 2022, ist es in Schwellbrunn zu einem Selbstunfall gekommen. Es entstand hoher Sachschaden.
Um 05.00 Uhr fuhr ein 19-jähriger Automobilist auf der Hauptstrasse von Schönengrund in Richtung Waldstatt.
Am Donnerstag, 31. März 2022, bedrohte ein Fahrzeuglenker eine Patrouille der Bike Police mit einem Messer.
Die anschliessende Kontrolle ergab, dass dieser sein Fahrzeug ohne Führerausweis lenkte.
Im Rahmen der Übung „KEEP IT OPEN“ beweist das Geniebataillon 23 die Kompetenz in den Aufgaben der Genietruppen.
Sicherstellen der Beweglichkeit, Einschränken der gegnerischen Beweglichkeit, Sicherstellen von Schutz und Überleben, allgemeine Genieaufgaben und Katastrophenhilfe kamen in verschiedenen Sequenzen der 6-tägigen Übung zum tragen.
Am Freitag (01.04.2022), kurz nach 06:40 Uhr, hat eine 50-jährige Frau auf der Rheinstrasse einen Selbstunfall verursacht. Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stufte die Fahrerin als fahrunfähig ein.
Der ausländische Führerausweis wurde der Vorarlbergerin für die Schweiz aberkannt.
In Chur ist es am Freitagmittag (01.04.2022) zu einem Auffahrunfall gekommen. Eine Person wurde leicht verletzt.
Eine 21-jährige Personenwagenlenkerin fuhr auf der Ringstrasse in Richtung Masans.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat in den vergangenen Tagen, 24. bis 31. März 2022, mehrere Verkehrskontrollen zum Schwerpunktthema Ablenkung durchgeführt.
Ein Fahrzeugführer lenkte ein Auto trotz Führerausweisentzug.
Heute Morgen ereignete sich an der Zürichstrasse in der Stadt Luzern eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Radfahrerin. Diese verletzte sich beim Unfall erheblich und wurde ins Spital gefahren.
Der Unfall führte zu Rückstau im Morgenverkehr.
In einem Industriequartier ist es in den letzten Tagen zu mehreren Einbrüchen gekommen.
Dabei wurden zwei Tresore sowie ein Fahrzeug gestohlen. Polizeihündin „Hailey“ fand das Deliktsgut bei einer Waldhütte.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Freitag in Kreuzlingen ein Velofahrer verletzt. Er musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Eine 59-Jährige fuhr mit ihrem Auto kurz nach 10.45 Uhr von der Remisbergstrasse stadteinwärts in den Egelseekreisel ein.
Am Donnerstag touchierte eine unbekannte Automobilistin ein Fahrrad, welches durch den Halter über die Strasse geschoben wurde.
Die Autolenkerin wird nun gesucht.
In der vergangenen Nacht ereigneten sich innert kurzer Zeit drei Selbstunfälle von Autofahrern. Alle drei Fahrzeuglenker waren unter Alkoholeinfluss unterwegs. Die Atemalkoholproben zeigten Ergebnisse von 0,3 mg/l bis 1,03 mg/l.
Verletzt wurde bei den Unfällen niemand.
Nachdem am Donnerstag, den 31. März 2022, ein wildes Tier gemeldet wurde [Polizei.news berichtete], wurden umfangreiche Suchmassnahmen eingeleitet.
Diese führten jedoch nicht dazu, dass das Tier identifiziert oder gefunden werden konnte. Der Kantonstierarzt bevorzugt die Spur eines streunenden Hundes.
Bürgernah, innovativ und vorausschauend – unter dieser Prämisse arbeitet die Kantonspolizei Zürich im Dienste der Bevölkerung.
Um die Aufgaben effizient erledigen zu können, teilt sich die Kantonspolizei Zürich in fünf verschiedene Hauptabteilungen auf, die durch verschiedene Kommandobereiche, die im Hintergrund arbeiten, unterstützt werden.
Die Stadtpolizei Zürich ahndete im Jahr 2021 rund 891 000 Übertretungen. Der Ertrag aus Ordnungsbussen fiel mit 59,9 Mio. Franken um 2,1 Mio. Franken höher aus als im Vorjahr.
Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 sind bei den erfassten Übertretungen folgende Veränderungen zu verzeichnen: im Bereich Geschwindigkeitsmissachtungen +8.7%, bei Rotlichtmissachtungen -12.8% und bei Parkbussen -2.6%.
Auf der Expressstrasse in Egerkingen ereignete sich am Donnerstagabend ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Zwei Autoinsassen wurden dabei leicht bis mittelschwer verletzt. Die Expressstrasse sowie die Ein-/Ausfahrt der Autobahn A2 mussten zeitweise gesperrt werden.
Am Freitag (1. April 2022), kurz nach 01:00 Uhr, ist bei Zuckenmatt in einem Hausteil eines Reihenhauses ein Feuer ausgebrochen.
Ein Bewohner musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen.
Am Freitag (1. April 2022), kurz nach 03:20 Uhr, ist am Feldblockweg auf einem Parkplatz ein Auto in Brand geraten. Die Brandursache ist unklar. Es steht jedoch Brandstiftung als mögliche Ursache im Vordergrund.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Am Donnerstag (31.03.2022), kurz nach 17:10 Uhr, ist eine 16-Jährige mit ihrem Motorrad verunfallt.
Sie wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Im Kanton Obwalden haben sich die Straftaten gegen das StGB (Strafgesetzbuch) in ihrer Anzahl im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert.
Es wurden insgesamt 1309 Delikte auf dieser Grundlage bearbeitet.
Freitag, 01.04.2022 um ca. 07:30 Uhr fuhr ein Radfahrer mit roter Mütze durch die Eisengasse in Richtung Marktplatz.
Aufgrund eines Lastwagens der Müllabfuhr war die Durchfahrt erschwert. Infolgedessen kollidierte der unbekannte Radfahrer mit einem korrekt parkierten Lieferwagen und beschädigte diesen.
Über das vergangene Wochenende (26./27.03.2022) hat eine unbekannte Täterschaft in der in prähistorischer Zeit aufgesuchte Höhle im Kesslerloch ein unkontrolliertes Feuer entfacht.
Dadurch entstand ein irreparabler Sachschaden in bislang nicht definierbarer Höhe. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Auf der Hauptstrasse zwischen Holderbank und Langenbruck hat sich am Donnerstagabend ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der Fahrzeuglenker ist noch am Unfallort verstorben.
Gestern Nachmittag ereignete sich auf der Seebrücke eine Auffahrkollision zwischen einem Lastwagen und einem Personenwagen. Die Autofahrerin verletzte sich beim Unfall und wurde ins Spital gebracht.
Der Unfall führte zu einem grossen Rückstau.
Ein Unbekannter überfiel gestern die VOLG-Filiale in Fischbach-Göslikon und erbeutete Bargeld. Trotz Fahndung blieb der Täter verschwunden.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Am Montagabend schlugen zwei junge Männer einen Passanten nieder und beraubten ihn seines Portemonnaies.
Die Kantonspolizei konnte die beiden mutmasslichen Täter festnehmen. Beide sind geständig.
Bei einem Selbstunfall in Ermatingen wurde am Donnerstag ein Motorradfahrer verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein 44-Jähriger war kurz nach 17.15 Uhr mit seinem Motorrad auf der Fruthwilerstrasse von Fruthwilen in Richtung Ermatingen unterwegs.
Bei einem Brand in Gewächshäusern ist am Donnerstagabend (31.3.2022) in Schwerzenbach ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Bei einem Dachstockbrand in einem Mehrfamilienhaus ist am Donnerstagabend (31.3.2022) in Rüschlikon grosser Sachschaden entstanden. Personen wurden keine verletzt.
Um 20.00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung die Meldung ein, dass aus dem Dach einer Liegenschaft Rauch dringen würde. Die anwesenden Personen konnten das Haus selbständig verlassen.
Am Donnerstag, den 31. März um 14:00 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 56-Jährigen aus Cressier gesteuert wurde, von Chézard in Richtung Fontaines.
An einem bestimmten Punkt prallte er gegen einen Baum, der die Strasse säumte.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es heute kurz vor 13:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall in Quartino.
Ein 52-jähriger Schweizer, der in der Region Locarno wohnt, fuhr auf der Via Monte Ceneri in Richtung Contone. Aus Gründen, die noch untersucht werden, verlor er in einem Kreisverkehr die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Mauer am Strassenrand.
Am Donnerstag, 31. März, gegen 06:50 Uhr, fuhr ein von einem 39-jährigen französischen Staatsangehörigen gelenktes Auto auf der Route du Col de la Tourne von Les Grattes in Richtung Montmollin.
Da sich Wild auf der Fahrbahn befand, führte der Fahrer ein Ausweichmanöver durch.
Rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Neuenburger Polizei haben am Donnerstag, den 24. März 2022, an einer Übung "Entführungsalarm" teilgenommen.
Die in Zusammenarbeit mit fedpol und der Freiburger Kantonspolizei organisierte Übung "Domino" ermöglichte es der Neuenburger Polizei, unter realitätsnahen Bedingungen ihr Krisenmanagement-Dispositiv zu testen, aber auch die Verfahren und die zahlreichen Kooperationen zu trainieren, die für diese Art von Einsatz notwendig sind.
Das Jahr 2021 markiert einen Anstieg der Verkehrsunfälle im Tessin.
Dieser Anstieg ist insbesondere auf die allmähliche Rückkehr zu einem hohen Verkehrsaufkommen nach der Schliessung zurückzuführen.
Am Mittwoch, den 30. März 2022 um 17:35, rückte die Feuerwehr der DPS2 des Rettungszentrums Entre-deux-Lac an der Rue des Ruedebins 17 in Cressier in einer Tanzschule zu einem Brandausbruch aus, da eine Jacke in der Umkleidekabine aus unbekannten Gründen Feuer gefangen hatte.
Der Brand konnte von den anwesenden Personen schnell eingedämmt werden.
Am Mittwoch, den 30. März 2022 um 17:35 Uhr fuhr ein von einer 50-Jährigen aus Cormoret/BE gelenktes Auto auf der rechten Spur der Fahrbahn Lausanne im Osttunnel der A5 in Neuenburg.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einem 51-jährigen Mann aus Müntschemier/BE gelenkt wurde, der gerade verkehrsbedingt langsamer geworden war.
Am Donnerstagnachmittag, den 31. März 2022, meldete eine Person die Anwesenheit eines Tieres, bei dem es sich um eine Wildkatze handeln könnte, in der Nähe des Waldes in Epalinges.
Das Tier wurde von der Hinweisgeberin fotografiert.
In Ruggell und Schaan ist es am Mittwoch (30.03.2022) und in Balzers am Donnerstag (31.03.2022) zu Verkehrsunfällen gekommen.
An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Am Mittwochnachmittag ist in Sigriswil Gülle in den Guntenbach gelangt. Die Verunreinigung erstreckt sich auf zirka vier Kilometer.
Es ist davon auszugehen, dass zahlreiche Lebewesen verendet sind. Der Ursprung der Verunreinigung ist bekannt. Weitere Abklärungen sind im Gang.
Bange Momente für die Mutter eines zweijährigen Jungen: Das Kleinkind schaffte es, die Wohnungstüre von innen zu verschliessen und sperrte seine Mutter so aus der Wohnung.
Am Donnerstag, 31. März 2022, kurz vor 14.30 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur der Hilferuf einer völlig verzweifelten Mutter ein, dass sich ihr zweijähriger Junge alleine in der Wohnung eingeschlossen habe.
In den letzten sieben Tagen sind im Kanton Bern vermehrt Meldungen zu Betrugsversuchen durch „Schockanrufe“ eingegangen. In einem Fall erbeutete die unbekannte Täterschaft 50'000 Franken.
Die Kantonspolizei Bern warnt und gibt Tipps.
Die Polizeiwache Herzogenbuchsee zieht Anfang April in die Räumlichkeiten an der Fabrikstrasse 8 um.
Während des Umzugs ist die Wache geschlossen. Für Anliegen ist während dieser Zeit die nahegelegene Polizeiwache Wangen an der Aare zu deren üblichen Öffnungszeiten erreichbar.
Am Donnerstag (31.03.2022), kurz nach 8:10 Uhr, ist ein 27-jähriger Autofahrer mit seinem Auto auf der Autobahn A13 zwischen Kreissern und Oberriet von der Fahrbahn abgekommen.
Bei der technischen Kontrolle des Autos musste festgestellt werden, dass drei Reifen eine ungenügende Profiltiefe aufweisen. Der Mann blieb unverletzt. Am Auto entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Am Donnerstag (31.03.2022), kurz nach 10 Uhr, ist eine 74-jährige Autofahrerin mit ihrem Auto auf der Gasterstrasse verunfallt.
Das Auto kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Strassenlaterne sowie Betonelemente am Fahrbahnrand, bevor das Auto zurück auf die Gegenfahrbahn abgewiesen wurde.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.