Am Dienstagmorgen kam es in Spreitenbach zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und der Limmattalbahn.
Fünf Personen wurden leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Sonntag, 12. Mai 2024, kurz nach 06.30 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri die Information, wonach eine Person in einem Wohnhaus in Erstfeld verletzt worden sei.
Die umgehend ausgerückten Patrouillen konnten im besagten Haus drei Erwachsene feststellen, die teilweise erhebliche Verletzungen aufwiesen; eine der Personen musste durch den Rettungsdienst Uri ins Kantonsspital Uri überführt werden.
Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen sind am Dienstagmorgen (14.5.2024) auf der A52 bei Grüningen drei Personen verletzt worden.
Kurz nach 8 Uhr kam es auf der A52 in Fahrtrichtung Hinwil aus noch ungeklärten Gründen zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lieferwagen.
Zwei Männer haben am Montagabend in einer Liegenschaft in Tägerwilen einen Mann mit einem Messer bedroht und ausgeraubt.
Das Opfer wurde leicht verletzt.
Am Montag (13.05.2024) kam es auf der Teufener Strasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Kind.
Der Junge wurde angefahren, als er auf dem Fussgängerstreifen lief.
Am Montag, 13. Mai 2024, gegen 15:45 Uhr, ereignete sich auf der Route de Verbier, oberhalb Fontenelle, ein Verkehrsunfall.
Eine Person kam dabei ums Leben.
Alle Jahre wieder. Sobald die Temperaturen 15 Grad übersteigen, wird das gleiche, traurige Thema aktuell:
In parkierten Autos eingesperrte Hunde laufen Gefahr, einen tödlichen Hitzschlag zu erleiden. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) macht auf die Problematik aufmerksam – und alle können mithelfen.
Die Person, welche in einem Couloir der Dents du Midi tödlich verunglückte (Polizei.news berichtete), konnte formell identifiziert werden.
Es handelt sich dabei um einen 39-jährigen Schweizer.
Für Arbeiten auf dem Kommunikations-Netzwerk im Rahmen der Netzvollendung kommt es beim Tunnel Visp zu Sperrungen.
Der Verkehr von Brig ab der Ausfahrt Visp (Staldbach) sowie von den Vispertälern her Richtung Sierre wird über die Kantonsstrassen umgeleitet.
Am späten Montagabend sind in einer Schrebergartensiedlung in Domat/Ems zwei Gartenhäuser abgebrannt.
Die Feuerwehr Domat/Ems-Felsberg stand mit über zwanzig Personen im Einsatz.
Auf der A6 zwischen Gampel und Goppenstein kommt es ab dieser Woche bis anfangs Juni aufgrund von diversen Arbeiten zu Verkehrseinschränkungen.
Auf der Strecke zwischen Gampel und Goppenstein werden diese Woche und in den nächsten Wochen diverse Arbeiten durchgeführt.
Am 15. Mai 2024 setzt die Stadt am Escher-Wyss-Platz die Geschwindigkeitsreduktion auf 30 km/h aus Gründen der Verkehrssicherheit um.
Die bestehende Tempo-30-Zone „Röntgen“ wird damit um den Escher-Wyss-Platz und die angrenzenden Strassen erweitert.
Ab 20. Mai 2024 wird ein Messfahrzeug die Kantonsstrassen befahren und dabei Panoramabilder wie auch 3D-Laserscan-Daten aufnehmen.
2012 hat der Kanton Aargau sein Strassennetz erstmals aufgenommen und wiederholt seither die Befahrung regelmässig. Im Sommer 2024 werden erstmals auch kantonale Velorouten aufgenommen.
Am Montag, 13. Mai 2023 um 16.25 Uhr ereignete sich auf der Binningerstrasse ein Verkehrsunfall.
Dabei wurde ein Fussgänger auf dem Fussgängerstreifen von einem Auto erfasst und schwer verletzt.
Auf Schweizer Strassen sind fast 4 % aller Autolenkenden unter Einfluss von Alkohol unterwegs. 0,4 % fahren mit einem Pegel, der den gesetzlichen Grenzwert von 0,5 Promille überschreitet.
Das ist das Resultat der ersten BFU-Erhebung zum Autofahren unter Alkoholeinfluss. Alkohol ist einer der grössten Risikofaktoren für schwere Unfälle. Die BFU empfiehlt deshalb: wer fährt, verzichtet am besten auf Alkohol.
Ab Dienstag, 21. Mai 2024, bis Samstag, 25. Mai 2024, bleibt die Ausserortstrecke zwischen Altnau und Güttingen komplett gesperrt.
Der Strassenverkehr wird umgeleitet.
Der Castielerviadukt auf der Arosalinie der Rhätischen Bahn (RhB) wird in den Jahren 2023/24 neu gebaut.
Bis auf zwei Wochen Totalsperre im Mai 2024, kurz vor der Voll-endung, finden die Bauarbeiten gänzlich während dem laufenden Betrieb statt.
Am Donnerstag findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC St. Gallen statt. Es ist daher mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Am Montag, 13. Mai 2024, ist es in Trogen zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Autofahrer blieb unverletzt am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am Montagnachmittag kam es in Sempach zu einem Selbstunfall. Eine Beifahrerin wurde verletzt.
Am Montagmittag (13. Mai 2024, kurz nach 13:00 Uhr) parkte ein Mann sein Fahrzeug im Gebiet „“Leberenhole“ in Sempach.
Am Montag (13.05.2024), kurz vor 16:40 Uhr, ist es auf der Brunnenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Velofahrerin gekommen.
Die 53-jährige Velofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen (13.05.2024), ist es an der Bachstrasse, der Splügenstrasse, der Hodlerstrasse, der Spinnereistrasse sowie der Aeplistrasse zu sechs Einbrüchen in Autos gekommen.
In allen Fällen schlug die unbekannte Täterschaft Scheiben ein. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (13.05.2024), um 8 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Flumserbergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in das Geschäft.
Am Dienstag (07.05.2024) meldete eine Frau den Fund von Lounge-Möbelstücken in einem Waldstück in der Stadt Schaffhausen.
Die Möbel stammten aus einem Diebstahl aus einer Gartenwirtschaft eines Bistros in der Stadt Schaffhausen.
Auch wir waren vorgestern beim 50-jährigen Jubiläum des Mammut-Flossrennens auf der Sitter und der Thur im Einsatz und hatten die farbenfrohen und kreativ gestalteten Flösse im Blick.
Alle Flösserteams haben das Rennen gut überstanden.
Die Schaffhauser Polizei hat drei 10-jährige Buben ermittelt, die unter dringendem Tatverdacht stehen, am Mittwochnachmittag (17.03.2024) in ein Spielgruppengebäude in der Stadt Schaffhausen eingedrungen zu sein und dort Sachen behändigt sowie beschädigt zu haben.
Am Mittwochnachmittag (27.03.2024), zwischen ca. 12.15 Uhr und ca. 18.15 Uhr, wurde mit einem Pflasterstein eine Fensterscheibe eines Spielgruppengebäudes an der Winkelriedstrasse in der Stadt Schaffhausen eingeschlagen und im und um das Gebäude eine grosse Unordnung angerichtet.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern sind am Montagabend (13.5.2024) in Rafz beide Zweiradlenker verletzt worden.
Kurz nach 19 Uhr fuhr ein 32-jähriger Motorradfahrer hinter einem Lieferwagen auf der Bergstrasse Richtung Rafz.
Beim Brand eines Schiffs und eines Wohnwagens in Grüningen ist am Montagabend (13.5.2024) ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Ein Motorradfahrer kollidierte am Montagnachmittag in Uesslingen-Buch mit einem Reh.
Er musste mit leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Abend des 8. Mai sind gegen 19 Uhr vier Inhaftierte aus der geschlossenen Abteilung des Massnahmenzentrums Uitikon (MZU) entwichen.
Justizvollzug und Wiedereingliederung (JuWe) hat Medienanfragen zur Entweichung noch am Mittwochabend beantwortet.
Der Streckenabschnitt Holzmatt – Oberblacken wird vom 21. Mai bis voraussichtlich 21. Juni 2024 umfassend saniert.
Hierzu ist es unabdingbar den Streckenabschnitt zeitweise vollständig für den motorisierten Verkehr und Velos sowie für Fussgänger zu sperren.
Am Montagmorgen wurde in Bürglen eine Motorradfahrerin bei einer Kollision mit einem Auto leicht verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntagnachmittag (12.05.2024) hat eine starke Rauchentwicklung eines parkierten Autos einen Feuerwehreinsatz in Stetten ausgelöst.
Personen wurden bei diesem Vorfall keine verletzt. Die Überhitzungsursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Die Kantonspolizei Bern setzt sich aktiv für die Prävention im Bereich der Jugendkriminalität ein.
Séverine Luczy-Chaboudez ist als eine Verantwortliche Jugendkriminalität im engen Austausch mit jungen Erwachsenen. Sie gibt uns einen Einblick in ihre Arbeit und erklärt, welchen Herausforderungen sie im Umgang mit der jungen Generation begegnet.
Die ASTRA Bridge hatte heute Nacht eine Panne und musste unplanmässig parkiert werden.
Damit der Verkehr zweispurig an der Brücke vorbeigeführt werden kann, ist die Einfahrt Kriegstetten in Fahrtrichtung Zürich aktuell gesperrt. Das Problem wird im Verlauf des Tages behoben. Die ASTRA Bridge wird diese Nacht wieder verschoben und die Sperrung der Einfahrt wird aufgehoben.
Am Montag (13.05.2024), kurz nach 6:20 Uhr, ist es im Bereich Chastli zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velofahrer gekommen.
Der 40-jährige Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand geringer Sachschaden.
Im heutigen Morgenverkehr kam es zu einer frontalseitlichen Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Postauto.
Zwei Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Es entstand grosser Sachschaden.
Am Donnerstag, kurz vor 16:00 Uhr, kam ein Tourist mit seinem Mietwagen, auf der A8, ausgangs Tunnel Sachseln rechts (siehe Titelbild) neben die Fahrbahn und touchierte mit beiden Felgen den Randstein.
In der Folge wendete der Lenker das Fahrzeug über die dortige doppelte Sicherheitslinie. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrfähig und musste abtransportiert werden. Die Insassen blieben unverletzt.
Am vergangenen Wochenende ist es zu vier Verkehrsunfällen mit Fahrradlenkenden gekommen. Ausserdem hat sich eine Frontalkollision mit einem Linienbus ereignet.
Bei den Unfällen sind vier Personen verletzt worden.
Am Sonntag (12.05.2024) ereignete sich auf der Rorschacher Strasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Autofahrer und einem E-Bike Fahrer.
Der Velofahrer wurde dabei mittelschwer verletzt.
Am Sonntagabend, 12. Mai 2024, kurz nach 21.00 Uhr, meldete eine Drittperson der Einsatzleitzentrale in Liestal, dass soeben ein unbekannter Personenwagen auf der Salinenstrasse in Pratteln BL einen Selbstunfall verursacht hat.
Der/die Lenker/in entfernte sich anschliessend von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht zum Montag wurde in Frauenfeld nach einem Entreissdiebstahl ein Tatverdächtiger festgenommen und das Deliktsgut sichergestellt.
Kurz nach 0.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass ein Mann die Tasche einer Frau am Bahnhof entrissen habe und weggerannt sei.
Heute starten umfangreiche Sanierungsarbeiten am Bahnhofquai im Kreis 1. Die Stadt erneuert die Gleisanlagen sowie die Wasserleitungen im Knoten Museumstrasse/Walchebrücke bis November dieses Jahres.
Zusätzlich wird die Walchebrücke teilsaniert.
Wer veraltete Software auf seinem Rechner nutzt, geht ein Sicherheitsrisiko ein. Wichtig sind zeitnahe Updates, die das System auf den aktuellen Stand bringen. Die Kantonspolizei St. Gallen rät, nur Programme und Apps zu installieren, die Sie tatsächlich benötigen und mit regelmässigen Updates die Gefahr von Angriffen aus dem Netz zu minimieren.
Der folgende Artikel zeigt, warum Updates die Sicherheit erhöhen und worauf es beim Virenschutz ankommt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.