Bei Geschwindigkeitskontrollen in Weiach und Windlach (Gemeinde Stadel) hat die Kantonspolizei Zürich am Samstag (04.05.24) einen Auto- und einen Motorradlenker angehalten, die massiv zu schnell unterwegs waren.
Kurz vor elf Uhr passierte ein 23-jähriger Deutscher mit seinem PS-starken Fahrzeug die Messstelle auf der Glattfelderstrasse bei Weiach. Er wurde mit 152 km/h gemessen. Nach Abzug der Toleranz überschritt er die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 67 km/h.
Bereits zum 32. Mal findet heute der Love Ride Switzerland statt. Wie jedes Jahr begleitet die Kantonspolizei Zürich den Anlass und sorgt für die Sicherheit am Ride-Out.
Zudem sind wir mit unserem Stand vor Ort. Sind auch Sie am Love Ride dabei?
Auf der Autobahn A4 hat ein alkoholisierter Fahrzeuglenker die Kontrolle über sein Auto verloren und ist von der Strasse abgekommen.
Das Auto hat sich überschlagen und ist auf der angrenzenden Wiese zu Stillstand gekommen.
Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit mehreren Kommunalpolizeien am späten Samstagabend (04.05.2024) im Conforama in Wallisellen einen Einbrecher festgenommen.
Kurz vor 22.30 Uhr meldete die Protectas der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich, dass ihre Mitarbeitenden beim Conforama Einbruchsspuren festgestellt und eine Person im Gebäude bemerkt hätten.
Am Samstag, 4. Mai 2024, circa 18.30 Uhr, ist es an der St. Jakobs-Strasse zu einem Todesfall gekommen.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge war eine Frau aus dem zehnten Stock einer Liegenschaft gestürzt. Sie erlitt dabei tödliche Verletzungen. Hinweise auf Dritteinwirkungen oder einen Unfall liegen nicht vor.
Appenzell Ausserrhoden stellt den Lernfahrausweis neu auch elektronisch aus. Das Bundesamt für Justiz (BJ), das Bundesamt für Strassen (ASTRA) zusammen mit der Vereinigung der Schweizerischen Strassenverkehrsämter (asa) und dem Strassenverkehrsamt Appenzell Ausserrhoden lancieren das Pilotprojekt im Hinblick auf die Einführung des staatlich anerkannten Identitätsnachweises (E-ID).
Wer in Appenzell Ausserrhoden erfolgreich die Theorieprüfung Kategorie B (Personenwagen) bestanden hat, kann den Lernfahrausweis neu auch elektronisch beziehen. Der elektronische Lernfahrausweis (eLFA) wird vom Strassenverkehrsamt ausgestellt und von den Lernfahrerinnen und Lernfahrern in einer elektronischen Brieftasche auf dem Smartphone aufbewahrt. Wer den eLFA vorweisen will – zum Beispiel zu Beginn einer Fahrstunde oder in einer Verkehrskontrolle – kann dies via QR-Code tun. Anhand der übermittelten Daten können zum Beispiel Fahrschulen oder die Polizei die Gültigkeit des Ausweises überprüfen. Der eLFA ist in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein anerkannt.
Am Sonntag, 5. Mai 2024, circa 01.00 Uhr, hat ein Unbekannter einen dreissigjährigen Mann bei der Kreuzung Elsässerstrasse/Schlachthofstrasse beraubt und verletzt.
Ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge hatte ein unbekannter Mann den Geschädigten unvermittelt angegangen und mit Körpergewalt verletzt. Er raubte ihm die Handtasche und flüchtete in unbekannte Richtung. Eine sofortige Fahndung durch die Kantonspolizei Basel-Stadt verlief bislang erfolglos.
Auf dem Gemeindegebiet Hundwil hat sich am Samstag, 4. Mail 2024, auf einem Bahnübergang eine Kollision zwischen einem Auto und einer Zugskomposition ereignet.
Die vier Insassen des Personenwagens wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Samstag (04.05.2024), um 22:30 Uhr, hat sich auf der Quartnerstrasse ein Selbstunfall ereignet. Ein im Kanton Glarus wohnhafter 81-jähriger Schweizer zog sich durch den Unfall tödliche Verletzungen zu. Aktuell ist noch unklar, wie es genau zum Unfall gekommen ist.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Nacht auf Sonntag bemerkte eine Frau, dass Personen das Auto des Nachbarn durchsuchten.
Am Ende wurden fünf jugendliche Tatverdächtige verhaftet.
In Hundwil ist es am Samstag, 4. Mai 2024, zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Der Fahrer blieb unverletzt.
Aufgrund von Alkoholsymptomen wurde diesem der Führerausweis abgenommen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Bei einen Unfall in Kreuzlingen wurde am Samstag ein Knabe verletzt. Er musste von einem Rettungshelikopter ins Spital gebracht werden.
Nach den bisherigen Erkenntnissen bestieg ein 6-jähriger Knabe kurz vor 12.30 Uhr an der Hauptstrasse in Kreuzlingen einen vertikalen Kletterstamm. Dabei hatte er ein Klettergeschirr angelegt und wurde durch einen Drittperson mit einem Seil gesichert.
Am Samstagmorgen ist es in Radelfingen zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Velofahrern gekommen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt und ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Ein unbekannter Mann hat am Samstagmorgen (04.05.2024) einen 29-jährigen Mann angegriffen und schwer am Kopf verletzt.
Gegen 06:45 Uhr griff ein Mann den 29-jährigen Geschädigten in Urdorf im Bereich Bergstrasse / Im Baurenacker aus unbekannten Gründen an. Mit körperlicher Gewalt schlug er auf den Geschädigten ein und verletzte ihn schwer am Kopf. Der Geschädigte musste nach der Erstversorgung ins Spital gebracht werden. Der Täter verliess den Tatort unerkannt.
Ein Mann hat am frühen Samstagmorgen einen Tankstellenshop in Arbon überfallen und Geld erbeutet.
Die Kantonspolizei Thurgau ermittelt und sucht Zeugen.
Auf der Autobahn A1 bei Härkingen kollidierten am Samstagmorgen zwei Autos miteinander. Beide Lenkenden wurden zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Die Polizei ist auf weitere Informationen zur Fahrweise des einen Lenkers angewiesen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitagnachmittag in Wängi einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten um 16.15 Uhr an der Lommiserstrasse einen Autofahrer.
Am Freitagabend verhaftete die Polizei zwei Männer, welche verdächtigt werden, Diebstähle aus Autos begangen zu haben.
Das Ganze beobachteten Drittpersonen, welche die Polizei verständigt hatten.
Am Freitag (03.05.2024), gegen 23:45 Uhr, ist es auf der Fläscherstrasse zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen. Eine 46-jährige Autofahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft.
Die Kantonspolizei St.Gallen verfügte die Entnahme einer Blut- und Urinprobe bei der Autofahrerin. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In Egerkingen wurde in der Nacht auf Freitag Fensterfronten eines Bar- und Clubbetriebs beschädigt. Der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Franken.
Die Kantonspolizei Solothurn suchen in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am gestrigen Freitag, 3. Mai 2024, ca. 22:50 Uhr, kam es auf der Landstrasse in Glarus zu einem Selbstunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 26-jähriger Lenker war mit seinem E-Scooter auf der Landstrasse von Netstal herkommend in Fahrtrichtung Glarus unterwegs. Kurz nach der Verzweigung Landstrasse/Schwimmbadstrasse verlor er aus unbekannten Gründen die Herrschaft über sein Fahrzeug. In der Folge fuhr er über den rechtsseitigen Randstein, überquerte das Trottoir und prallte in einen Metallpfosten, welcher sich am Rand des angrenzenden Wieslands befand.
Bei der Einmündung der Italienischen Strasse in die Oberalpstrasse in Domat/Ems ist es am Freitagmorgen zu einer Streifkollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad gekommen.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Wie im gestrigen Blog zum aktuellen Wetter beschrieben besuchte uns am Donnerstag die erste sommerliche Gewitterlage.
Trotz Böen und Hagel sind wir in der Schweiz grösstenteils von einem richtigen Unwetter verschont geblieben. Nicht so viel Glück hatte unser nördlicher Nachbar Deutschland. Was genau ist passiert und warum nicht hier?
Der Umgang mit Straffälligkeit in der Gesellschaft ist oft von Mythen und Missverständnissen umgeben.
Um Licht ins Dunkel zu bringen, lanciert Justizvollzug und Wiedereingliederung Kanton Zürich (JuWe) den Podcast „Auf Bewährung: Leben mit Gefängnis“. In jeder Episode der ersten Staffel analysieren Mitarbeitende von JuWe spezifische Aspekte des Lebens im und nach dem Gefängnis.
Aus Sicherheitsgründen muss ein Abschnitt der Reuss in Luzern ab 21. Mai 2024 fürs Schwimmen sowie für den Freizeitverkehr gesperrt werden.
Das Verbot gilt für den Bereich von den Ausstiegen Säntimatt und St. Karli bis zur Eisenbahnbrücke Fluhmühle, jeweils montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr. In der übrigen Zeit ist die übliche Nutzung des Flusses erlaubt.
Am Freitag (03.05.2024), kurz vor 5:15 Uhr, hat eine vorerst unbekannte Person einen Selbstunfall mit einem Auto verursacht und flüchtete vor der Polizei.
Die Person im Auto, ein 34-jähriger Österreicher aus Vorarlberg, konnte kurz darauf von der Kantonspolizei St.Gallen, nach einem weiteren Selbstunfall festgenommen werden.
Zwischen Donnerstag, 2. Mai 2024, 15.00h und Freitag, 3. Mai 2024, 5.00h, ereignete sich in Mollis, Unterflechsen, ein Dieseltreibstoffdiebstahl.
Die unbekannte Täterschaft brach den Tankdeckel einer Sattelzugmaschine auf und entwendete gegen 300 Liter Dieseltreibstoff. Am Lastwagen entstand Sachschaden.
Eine unbekannte Täterschaft hat aus einer Gartenwirtschaft eines Bistros in der Stadt Schaffhausen mehrere Gartenmöbel gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Als moderner Dienstleistungsbetrieb mit rund 210 Mitarbeitenden sorgt die Schaffhauser Polizei für Sicherheit und Ordnung zu Gunsten der Bevölkerung im ganzen Kanton Schaffhausen.
Die Stabsdienste mit den Bereichen Rechtsdienst, Kommunikation, Prävention und Personelles unterstützen das Kommando sowohl auf der strategischen wie auch operationellen Ebene.
Gestern fand in Emmen die Diensthundeprüfung nach Vorgaben des Schweizerischen Polizeihundeführer-Verbands statt.
Den Prüflingen wurde viel abverlangt.
Am Freitagnachmittag, 3. Mai 2024, werden bei der Stadtpolizei Zürich 47 Mitarbeiter/innen vereidigt. Dazu wird ein Mitarbeiter zum Offizier ernannt.
Die Feier findet in der Kirche St. Peter statt und wird musikalisch von der Polizeimusik Zürich-Stadt umrahmt.
An diesem Wochenende finden die 10. Töff Tage Obwalden auf dem Flugplatz in Alpnach statt.
Zahlreiche Aussteller präsentieren dabei ihre Neuheiten und laden zur Probefahrt ein.
Gestern Abend, kurz nach 17:00 Uhr, kam es in Lungern auf der Brünigstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos.
Ein 22-jähriger Autolenker fuhr von Stans her in Richtung Interlaken.
Von Mai 2024 bis Juli 2025 erneuert die Stadt in der Badener- und Zypressenstrasse die Gleisanlagen sowie die Kanalisations- und Werkleitungen.
Ausserdem wird die Tramhaltestelle „Zypressenstrasse“ hindernisfrei ausgebaut sowie durchgehende Velostreifen umgesetzt und neue Bäume gepflanzt.
In der Nacht auf Sonntag, 27. April 2024, wurde in Selzach ein mutmasslicher Dieb angehalten.
Nach ersten Ermittlungen steht er im Verdacht, mehrere Vermögensdelikte begangen zu haben.
Der Kanton Zürich ist grösster Wirtschaftsraum der Schweiz, wichtiger Forschungsstandort und ständiger Lebensraum von mehr als eineinhalb Millionen Menschen.
Auf dem Kantonsgebiet liegen die zentralen Verkehrsknotenpunkte von öffentlichem und individuellem Verkehr sowie die grösste Schengen-Aussengrenze am Flughafen Zürich. Die Kantonspolizei Zürich ist Sicherheits-, Verkehrs- und Kriminalpolizei und auf dem ganzen Kantonsgebiet zum Handeln befugt.
Am Dienstagmorgen, 30. April 2024, fanden Arbeiter im Kreis 4 bei Abbrucharbeiten menschliche Knochenteile. Weshalb sich diese Knochenteile dort befanden und um wen es sich handelt, ist zurzeit unklar.
Die Stadtpolizei Zürich hat Ermittlungen aufgenommen.
Am Donnerstag (02.05.2024), kurz nach 18:05 Uhr, ist es auf der Horchentalstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 66-jährige Frau war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von rund 18'000 Franken.
Am Donnerstag (02.05.2024), ist es kurz vor 15:55 Uhr auf der Autobahn A1 von Oberbüren in Richtung Wil zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 45-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 16'000 Franken.
Am Donnerstag (02.05.2024), kurz vor 17:10 Uhr, ist es auf einem Parkplatz an der Dorfstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der 92-jährige Fussgänger wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (03.05.2024), kurz vor 00:45 Uhr, ist eine vorerst unbekannte Person nach einem Einbruch in ein Clubhaus im Rietli festgenommen worden. Beim mutmasslichen Täter handelt es sich um einen 16-jährigen Deutschen.
Er verursachte eine massive Verwüstung. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken. Er stahl Lebensmittel und Bargeld in geringem Wert.
Während der Nacht auf Freitag (03.05.2024) verschafften sich unbekannte Diebe gewaltsam Zutritt in zwei Gewerbebetriebe an der Mettlenstrasse in Appenzell.
Etliche Räumlichkeiten wurden durchsucht und daraus elektronische Geräte sowie Bargeld in der Höhe von einigen hundert Franken gestohlen.
Die wärmeren Temperaturen locken Bikerinnen und Biker auf die Strasse. Nach der langen Winterpause soll das Motorrad gründlich durchgecheckt werden, aber Fahrerinnen und Fahrer sollten sich selbst ebenso gut vorbereiten.
Fahrtrainings sind auch für Routiniers sinnvoll. Der TCS ist kommenden Sonntag Partner der „Love Ride Switzerland“, der grössten Benefizveranstaltung der Schweizer Bikerszene.
Wegen anhaltenden Cyberangriffen ist es zurzeit möglich, dass die kantonalen Webseiten und digitale Leistungen wie die elektronische Steuererklärung während kurzen Zeiträumen nicht erreichbar sind.
Die Sicherheit der Daten der Bevölkerung und des Kantons sind gewährleistet.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.